Veröffentlicht am 20.06.2011
Durch die Umstellung auf den standardbasierten, elektronischen Datenaustausch (EDI) über eine Webplattform konnte TSI seine Kommunikationsprozesse und insbesondere das komplexe Streckengeschäft grundlegend optimieren. Die TSI GmbH & Co. KG hat gemeinsam mit der Stemwederbergkelterei Friedrich Bosse erfolgreich das Prozeus-Projekt „Internetbasierter Datenaustausch via WebEDI“ abgeschlossen. TSI ist damit in der Lage, seine gesamten Geschäftsprozesse und vor allem den Direktversand deutlich effizienter, transparenter und kostengünstiger abzuwickeln. Ein wichtiger Schritt zu mehr Prozesseffizienz. TSI konnte seine manuellen Aufwände um 90 Prozent reduzieren und seine laufenden Kosten um rund 65.000 Euro pro Jahr senken. Gleichzeitig erfüllt TSI eine der derzeit wichtigsten Kundenanforderungen der Lebensmittelbranche nach einem elektronischen Lieferavis DESADV und stärkt so nachhaltig seine Wettbewerbs-position. „Das WebEDI-Portal ist ein echter Gewinn. eBusiness bedeutet für uns neue Wege gehen, neue Erfahrungen machen und auf neuer Basis erfolgreich sein“, so Sören Waltz, Qualitätsmanagementbeauftragter bei der TSI GmbH & Co. KG. TSI vermarktet und managt die Entwicklung hochwertiger Produkte für den Lebensmittelhandel. Diese werden von weltweiten Partnern hergestellt und im Auftrag von TSI unter anderem direkt an den Kunden geliefert. Das WebEDI-Portal ist eine EDI-Lösung, mit der Kunden und insbesondere Lieferanten unter nur zwei Voraussetzungen ganz einfach strukturierte Nachrichten im EANCOM ® -Format mit TSI austauschen können: Alle Geschäftspartner verfügen über einen PC mit Internetanschluss und alle Geschäftspartner lassen sich eindeutig über eine Globale Lokationsnummer (GLN) identifizieren. Nach Eingabe aller warenbegleitenden Informationen in das benutzerfreundlich und mehrsprachig aufgesetzte Portal stellt ein Datenkonverter sicher, dass bei der Nachrichtenübertragung die EDI-Standards von GS1 Germany automatisch eingehalten werden. Somit können auch Geschäftspartner ohne eigene EDI-Infrastruktur effektiv in den elektronischen Datenaustausch eingebunden werden. Das Unternehmen wurde für den Prozeus Unternehmerpreis 2011 nominiert. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.06.2011
Ab Sommer 2012 wird die Global Product Classification (GPC) zusätzlich zur Standard-Warenklassifikation Pflicht und löst sie dann nach einer Übergangsfrist vollständig ab. Die GPC erleichtert die Beschaffungsprozesse internationaler Handelsunternehmen, da sie für jedes Land gültig ist. Bei der Bestellung von Waren können die Einkäufer also jetzt eine für alle Länder einheitliche Produktbeschreibung nutzen. Außerdem unterscheidet die GPC im Gegensatz zur Standardwarenklassifikation nach weiteren Produkteigenschaften wie zum Beispiel dem Herkunftsort, der Anbaumethode und dem Reifegrad und ermöglicht so eine spezifischere Sortimentsgestaltung. Die GPC deckt alle Bereiche der Konsumgüterbranche ab. Was diese Umstellung im Einzelnen für die Abläufe in Unternehmen bedeutet, wie die GPC aufgebaut ist und wie die Produkte entsprechend eingeordnet werden, erklären Experten von GS1 Germany in dem zweistündigen Webinar „GPC-Migration“, das jeweils am 14. Juli, 15. September und 8. Dezember 2011 stattfindet. Eine Leitlinie für die Entwicklung und Umsetzung der GPC gibt den Unternehmen einen Überblick über die Grundsätze der GPC, die offiziellen Regeln und die Beziehung zum globalen Datenpoolnetzwerk GDSN (Global Data Synchronisation Network). Sie steht GS1-Kunden jetzt auch auf Deutsch kostenlos im GS1 Complete-Portal zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt GS1 Germany Unternehmen bei der Migration mit einer Mappinghilfe. Sie zeigt, wo Produkte in der neuen Klassifikation einzuordnen sind und dient zur Orientierung. Dazu stellt das Tool die Produkte mit ihrer jetzigen Klassifizierung und der zukünftigen Einordnung in der GPC gegenüber. Zum Beispiel teilt die GPC die bisherige Klassifikation „Geflügel frisch“ in Huhn, Ente, Truthahn und Straußenfleisch auf. Die GPC beschreibt weltweit einheitlich Warengruppen (Quelle: GS1 Germany) GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.06.2011
Kunden von morgen heute erreichen — der 12. ECR-Tag mit packenden Diskussionen und exklusiven Informationen rund um die Megatrends in Handel und Industrie – das vollständige Programm liegt nun vor. Köln: Wenn Verbraucherschützer und Lebensmittelhersteller aufeinandertreffen, kommt auf keinen Fall Langeweile auf. Auf dem 12. ECR-Tag werden unter anderem Thilo Bode (Foodwatch), Gerd Billen (Verbraucherzentrale Bundesverband) und Jürgen Abraham (Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie) über die Ursachen für das geschwundene Verbrauchervertrauen diskutieren. Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung Wege auf, wie Handel und Industrie den Konsumenten wieder stärker für sich einnehmen können – etwa durch glaubwürdiges und nachhaltiges Handeln. Best Practices aus den Unternehmen geben einen Überblick über erfolgreiche Marketingstrategien im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. Und auch die Logistik – wesentlicher Wettbewerbsfaktor in global vernetzten Lieferketten – kommt nicht zu kurz. Im Mittelpunkt stehen tragfähige Lösungen für eine ökologisch und wirtschaftlich effiziente Versorgung von städtischen Lebensräumen. Das vollständige Programm zum 12. ECR-Tag liegt jetzt vor. Interessierte können es unter www.ecr-tag.de abrufen und sich hier auch direkt anmelden. Über den Hashtag #ecrtag können Meinungen und zusätzliche Informationen über Twitter gelesen und ausgetauscht werden. Der 12. ECR-Tag findet am 21. und 22. September 2011 unter dem Motto „Kunden von morgen heute erreichen – authentisch handeln, nachhaltig überzeugen“ im Berliner Estrel CC statt. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Tel.: +49 (0)221 94714-535 Fax: +49 (0)221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 30.06.2011
Ihrem Commitment für die GS1-Standards auf der BVMed Gesprächsrunde am 15. Juni 2011 lassen GHX, HBS und Medical Columbus Taten folgen. Diese eProcurement-Plattformen veranstalten gemeinsam mit GS1 Germany die Healthcare live!-Konferenz am 12. und 13. Oktober 2011 in der Aesculap-Akademie in Berlin. Ihr Anliegen ist es, mehr Effizienz in der gesundheitswirtschaftlichen Prozesskette auf Basis der GS1-Standards zu erreichen – vom Hersteller bis zum Patienten. Dazu Norbert Kruchen, Geschäftsführer von HBS Health Business Solutions: “Der Fokus auf die GS1 Standards bringt Vorteile für beide Seiten einer Transaktion. Die Partner können sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Umsetzung von Best Practices, zum Beispiel im Umgang mit Konsignationen. Für uns ist das die Möglichkeit, die Geschäftsprozesse im Gesundheitswesen deutlich zu verbessern.“ So drehen sich die Themen der Konferenz unter anderem um die Materialerfassung per Barcode-Scanning, die elektronische Beschaffung und den automatischen Datenaustausch. Unter dem Motto „Visionen werden Wirklichkeit“ zeigen Experten aus Krankenhäusern, von Herstellern und Dienstleistern, wie Unternehmen standardisierte Prozesse umsetzen, dadurch den Kostendruck senken, Wettbewerbsvorteile schaffen und nicht zuletzt die Sicherheit des Patienten erhöhen. Die Konferenz richtet sich an die Verantwortlichen für Logistik und Beschaffung in den Krankenhäusern sowie an Qualitätsmanager, EDI-Experten und Supply Chain Manager von Medikalprodukte- und Medizintechnikherstellern. Medical Columbus sieht sich als Anbieter von eProcurement-Services in der Verantwortung, die branchenrelevanten Standards nach vorn zu bringen, um den Marktteilnehmern die Nutzung elektronisch gestützter Prozesse weiter zu erleichtern. Für Dirk Isenberg, Vorstand von Medical Columbus, ist die Unterstützung der Konferenz daher ein logischer nächster Schritt: „Wettbewerb in der Branche ist zwar unerlässlich, um den Mehrwert für die Geschäftspartner auf Krankenhaus- und Herstellerseite zu gewährleisten. Wettbewerb in Sachen Standards hat jedoch den gegenteiligen Effekt. Als Folge würden nur die Kosten im Gesundheitswesen in die Höhe getrieben“. „Maßgebliche Bedeutung auf globaler Ebene“ hat die Übereinkunft zu den GS1-Standards für Dr. Christoph Luz, Geschäftsführer der GHX Europe: „Statt auf Regularien und Direktiven zu warten, ergreifen die deutschsprachigen Märkte die Initiative und zeichnen den Weg zur Lösung auf. Das ist ein beeindruckendes Beispiel partnerschaftlichen Geschäftsgebarens zwischen Herstellern und Leistungserbringern sowie den Anbietern elektronischer Plattformen – ein wichtiger Schritt im Sinne verbesserter Leistungen zum Wohle des Patienten.“ GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.07.2011
Ziel des Prozeus-Projekts war es, die Bestell-, Liefer- und Rechnungsprozesse von Deinzer zu vereinfachen, um wertvolle Bearbeitungszeit zu sparen und Fehlerquellen zu beseitigen. Nach einer neunmonatigen Planungs-, Vorbereitungs- und Realisierungsphase konnte das Web-EDI im Unternehmen implementiert werden. Mit der Einführung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) kann der Hersteller von absatzsteigernden Verkaufssystemen seine unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesse effizienter gestalten, die Kundenzufriedenheit weiter steigern und seine Marktposition nachhaltig stärken. Darüber hinaus ist Deinzer mit seiner erworbenen eBusiness-Kompetenz für den zunehmenden Wettbewerb gut aufgestellt. Seit der Umstellung konnte das Unternehmen eine jährliche Gesamtersparnis von rund 35.000 Euro einräumen. Mit der Umstellung von der manuellen auf die halbelektronische Abwicklung mittels WebEDI – Basis dafür sind die GS1 Standards hat Deinzer eine Lösung gewählt, die den Bedürfnissen und Möglichkeiten eines mittelständischen Unternehmens entspricht. Denn WebEDI ermöglicht Betrieben mit geringem Transaktionsvolumen, standardisierte Prozesse mit geringem Aufwand umzusetzen. "Durch WebEDI ist es möglich, in der gesamten Kundenbeziehung auf einen gemeinsamen Stammdatenpool zurückzugreifen. Aufträge von verschiedenen Stellen erreichen prozesssicher den Lieferanten. Die Avisierung der Ware und die Berechnung erfolgt exakt" resümiert Michael Becher, Geschäftsführer der Deinzer GmbH. Langfristig erwägt Deinzer sogar die Anbindung an Classic-EDI mit dem Ziel, den Automatisierungsgrad und damit die Kundenorientierung noch weiter zu steigern. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann unter www.prozeus.de – Publikationen heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 30.10.2012
Mehr als 290 Teilnehmer aus ganz Deutschland und der Schweiz folgten der spannenden Einführung der Führungsriege der Edeka Minden-Hannover vertreten durch Vorstandssprecher Mark Rosenkranz, Geschäftsführer Dirk Körner und Harry Gerdes, Leiter Marketing Services. Im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz am 30. und 31. Oktober 2012 stehen die Themen Category Management und Shopper Marketing und damit auch die Kundenzufriedenheit im Sinne von Efficient Consumer Response (ECR). Schon am ersten Tag gaben die Experten Antworten auf folgende Fragen: Wie können Kunden durch eine bessere Warenpräsentation oder -anordnung im Supermarktregal besser bedient werden? Welche Veränderungen innerhalb von Warenkategorien können das Einkaufserlebnis im Markt noch weiter verbessern? Wie können Handel und Industrie herausfinden, was Kunden wirklich wünschen oder wie sie heute überhaupt einkaufen. Damit rücken soziale Netzwerke und mobile Applikationen via Smartphone ebenfalls ins Blickfeld der POS-Experten. Neben zahlreichen Vorträgen lieferten die Live-Komponenten Category Management und Shopper Marketing zum Anfassen: Unter anderem wurde im Marktkauf Herford das Segment der Papier,- Büro- und Schreibwaren unter die Lupe genommen. Im E-Center Wehrmann erlebten die Teilnehmer das Mystery Shopping und konnten das umgesetzte CM-Projekt in der Abteilung Drogerie live erleben. Bei Edeka Röthemeier gab es ein Beispiel, wie der Einkauf von Getränken durch die optimale Gestaltung der Kategorien und Abteilungen zum Erlebnis werden kann. Den krönenden Abschluss des ersten Konferenztages bildet ein entspannter ECR-Networking-Abend im Victoria-Hotel am Mindener Marktplatz. Der zweite Tag von ECR live! widmet sich dem Category Management, seiner langfristigen Umsetzung, innovativen Shopper Marketing- und CM-Highlights sowie Trendthemen und Erfolgsfaktoren, die zukünftig Auswirkungen auf Handel, Industrie und den Kunden haben werden. Die Best Practice Konferenz ECR live! stößt bereits zum neunten Mal auf sehr positive Resonanz. Bewährt hat sich, dass Veranstalter GS1 Germany immer wieder andere spannende Unternehmen wie die Edeka Minden-Hannover, die Metro Group oder auch Unilever als Gastgeber gewinnt. Die Mischung aus Vorträgen, Workshops und Live-Komponenten vermittelt besonders praxisnahes Wissen, das die Teilnehmer gern in ihren eigenen beruflichen Aufgaben integrieren. Die ECR live! richtet sich insbesondere an Professionals aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Einkauf, Shopper Marketing, Category Management, Trade Marketing und Marktforschung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-951 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co KG Andreas Laubig Pressesprecher Wittelsbacherallee 61 32427 Minden Tel.: 0571 802 1010, fax – 1020 E-Mail: andreas.laubig@edeka.de Homepage: www.edeka-minden.de
Veröffentlicht am 25.10.2012
Mehr Transparenz im Gutschein-Geschäft: 2012 wurde erstmals im GS1-System eine weltweit gültige Identifikationsnummer für Coupons eingeführt – die Global Coupon Number, kurz GCN. Bis dahin gab es lediglich regionale oder proprietäre Lösungen für Industrie und Handel. Die Anwendung der GCN ist aktuell für digitale Coupons, auch E-Coupons genannt, vorgesehen. Ein aktuelles Anwenderszenario gibt es bereits bei der Metro-Tochter Real,-. Sie identifiziert und individualisiert die E-Coupons innerhalb des Payback Systems durchgängig mit der GCN. „Unsere Kunden haben ihre Punkte im Handy jederzeit dabei und können sie einfach, schneller und direkter sammeln,“ erläutert Bernd Hasenbank, Head of Point of Sale Solutions bei der Real,- Group das neue Plus an Kundenorientierung. Die E-Coupons aktiviert der Kunde entweder im Online-Portal oder mit seiner App von Payback. Ein großer Vorteil der globalen Identifikationsnummer liegt darin, systemübergreifend genauso wie händler- oder länderübergreifende digitale Couponingaktionen zu realisieren. Das bedeutet weniger Kosten, mehr Effizienz im Prozess und mehr Kundenorientierung auf Verbraucherseite. Die neue Nummer ist aktuell zur Identifikation digitaler Coupons freigegeben. Unklar ist, wie die Unternehmen mit Papiergutscheinen oder Vouchern umzugehen haben. Für Papiergutscheine kommt die Lösung ab 2014: Mit der Einführung des GS1 DataBar steht dann ein geeigneter Barcode für die Serialisierung zur Verfügung. Diskutiert wird außerdem, ob Voucher, die häufig in einem Atemzug mit Rabatt-Gutscheinen genannt werden, ebenfalls mit der GCN identifiziert werden sollten. „Im Gegensatz zu Coupons stellen Voucher echte Zahlungsmittel dar. Nun fragen sich unsere Anwender, ob die Nummer auch für die Identifikation von Vouchern genutzt werden darf,“ erläutert Heide Buhl, Senior-Projektmanagerin AutoID bei GS1 Germany. „Weiterhin ist noch unklar, ob die Umsetzung der GCN im Strichcode auf dem Papier-Voucher zulässig ist.“ Diese Fragen gewinnen zunehmend an Relevanz, weshalb sie in den Global Standards Management Process (GSMP) einfließen und auf internationaler Ebene diskutiert werden. GS1 Germany treibt entsprechende Problemlösungen voran und lädt alle Unternehmen zum offenen Dialog ein, die mit internationalen Vouchern und Gutscheinen arbeiten. Interessierte Unternehmen wenden sich an Heide Buhl unter: buhl@gs1-germany.de . Abbildung: Einlösen eines Handy-Coupons an der Kasse, Quelle: Acardo Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.10.2012
Das Sunrise-Date für den GS1 DataBar rückt näher: Ab 2014 soll er am Point of Sale breitflächig zum Einsatz kommen. Der Handel befasst sich bereits mit der Umstellung. Für die Lieferanten gab es noch zahlreiche offene Fragen, die GS1 Germany jetzt mit einer Umsetzungshilfe beantwortet. Sie klärt zum Beispiel, wie Hersteller in der Migrationsphase ihre Waren am besten kennzeichnen und enthält eigens dafür entwickelte Regeln. Sie bilden unter anderem den Fall ab, dass der GS1 DataBar an einzelnen Kassen nicht gelesen werden kann. „Lieferanten haben mit dieser Lösung einen gestaltungssicheren Rahmen für die Migration. Händler können bereits heute die zusätzlich gelieferten Produktinformationen nutzen, wenn sie ihre Kassensysteme entsprechend anpassen“, erklärt Sabine Kläser, Projektmanagerin AutoID bei GS1 Germany. Der GS1 DataBar tritt damit an die Seite des Strichcode-Klassikers EAN-13, der aus dem Handel nicht mehr wegzudenken ist. Insbesondere die Verbraucher schätzen ihn aufgrund des schnellen Kassiervorgangs. In der Prozesskette zwischen Industrie und Handel stößt der EAN-13 aber an seine Grenzen. Wichtige Zusatzinformationen wie die Chargennummer oder das Mindesthaltbarkeitsdatum kann er nicht verschlüsseln. Im Gegensatz zu seinem „Bruder“, dem GS1 DataBar, der auf wenig Raum viele Informationen codiert und sich daher auch besonders für das Kennzeichnen mengenvariabler Waren, wie zum Beispiel Äpfel, eignet. Die Zusatzinformationen erleichtern unter anderem die Beschaffung und die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.10.2012
Der Nutzen von Category Management-Maßnahmen am POS wird von selbstständigen Einzelhändlern wie von Regiebetrieben als sehr hoch eingeschätzt. Soweit das positive Ergebnis der Studie von Lebensmittel Zeitung direkt (Deutscher Fachverlag) und GS1 Germany, für die 239 Inhaber, Marktleiter und qualifiziertes Verkaufspersonal des Panels POS-Profi-Clubs befragt wurden. Für eine wirklich nachhaltige Umsetzung von Category Management-Konzepten am POS zeigt die Studie jedoch einige Ansatzpunkte zur Optimierung auf: So wurde zum Beispiel nur rund der Hälfte der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel vor der letzten Umbaumaßnahme im Markt Sinn und Zweck dieser Sortimentsoptimierung erklärt. Auf der Großfläche funktioniert die Information zu Umbaumaßnahmen mit gut 60 Prozent besser als auf mittleren und kleinen Flächen. Der Schwerpunkt in der Informationsvermittlung lag bei Workshops und Schulungen. Zudem erfolgt eine systematische Erfassung der Regalsysteme bisher nur in rund 60 Prozent der filialisierten und großen selbstständigen Märkte bezie-hungsweise bei 40 Prozent der kleineren Selbstständigen. „Dies ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg einer Optimierung“, so Christina Reepel, verantwortliche Projektmanagerin bei GS1 Germany. Wie die Befragung zeigt, sind die Regallayouts auch längst nicht allen handelnden Personen am POS zugängig. „Belohnungssysteme für die nachhaltige Umsetzung könnten den Erfolg von Category Management-Maßnahmen am POS steigern“, so Hilke Waas, Leitung Marktforschung von Lebensmittel Zeitung direkt. Diese werden laut der Studie bislang noch sehr verhalten eingesetzt. Studienergebnisse (PDF) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de www.gs1-germany.de Deutscher Fachverlag (dfv) Judith Scondo Referentin Unternehmenskommunikation Tel: 069 7595-2051 E-Mail: judith.scondo@dfv.de www.dfv.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privat-wirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Lebensmittel Zeitung direkt ist die Fachillustrierte für den gesamten POS. Sie richtet sich an die Entscheider in den Verkaufsteams am POS, vom Inhaber oder Filialleiter bis hin zum qualifizierten Verkaufspersonal. Die Inhalte reichen dabei von Vkf-Aktionen, Aufbau und Pflege der Frischeabteilungen, Produktinformationen, Regalpflege bis hin zu nützlichen Tipps zu Ware und zum Umgang mit Kunden. Lebensmittel Zeitung direkt erscheint im Deutschen Fachverlag (dfv) und wird kostenlos an die Marktleitung geliefert sowie für die Mitarbeiter in den Pausenräumen ausgelegt. Steckbrief POS-Profi-Club Befragungs-Panel von Lebensmittel Zeitung direkt, der Fachzeitschrift für den POS monatliche Befragung zu aktuellen Handels- und Sortimentsthemen rund 350 Mitglieder aus selbstständigen Märkten und Regiebetrieben des Lebens-mitteleinzelhandels Vertriebsschienen: SB-Warenhaus, Verbrauchermarkt, Supermarkt, SB-Geschäft Positionen im Markt: Inhaber, Marktleiter, Substitute, Abteilungsleiter, Fachverkäufer und Verkäufer
Veröffentlicht am 16.10.2012
70 Prozent aller verkauften Handys sind mittlerweile Smartphones, so der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Eines der beliebtesten Smartphone-Feature ist die Möglichkeit, per Barcode Scan-App über die Verpackung hinausgehende Informationen zu Lebensmitteln zu erhalten. Als Vorreiter und Marktführer dieses so genannten Extended Packaging betreibt Checkitmobile mit barcoo eine der reichweitenstärksten mobile Apps in Europa. Sie enthält über acht Millionen Produktdaten, wie Preisvergleiche, Testberichte, Öko- und Gesundheitsinformationen. Im Rahmen des Strategieprojekts MobileCom von GS1 Germany engagiert sich barcoo bereits seit rund zwei Jahren in der Arbeitsgruppe Extended Packaging/Trusted Data. Nun wurde eine weitreichende strategische Partnerschaft unterschrieben. „In Zukunft werden wir beispielsweise einen Zugang zum fTrace-System in barcoo integrieren, mit dem Verbraucher Waren bis an den Ursprungsort zurückverfolgen können“, erläutert Benjamin Thym, Geschäftsführer von Checkitmobile. „Darüber hinaus wollen wir den Datenaustausch mit 1Worldsync weiter optimieren und so zur Verbesserung der Produktdatenqualität beitragen“, so Thym weiter. „barcoo ist für uns ein wertvoller Partner, mit dem wir die Entwicklungen im Bereich Extended Packaging auf Basis gemeinsamer Studien und Pilotprojekte forcieren können“, ergänzt Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. GS1 Germany war bislang Dienstleister für die Prozessoptimierung von Unternehmen im B2B-Sektor. Der erste Schritt in den B2C-Markt erfolgte mit der Übernahme der Traceability-Lösung fTrace, dem ersten B2C-Service zur Rückverfolgung von Lebensmitteln, im Sommer 2012. Mit 1WorldSync (bisher SA2 Worldync/1Sync) betreibt GS1 Germany zudem einen weltweit führenden Datenpool für Produktstammdaten, die Checkitmobile heute schon zur Versorgung des barcoo-Services erfolgreich und regelmäßig nutzt. Weitere Informationen unter: http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/rueckverfolgbarkeit/ http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/stammdaten/ http://www.barcoo.com Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-951 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de