Veröffentlicht am 10.04.2014
Mitte 2013 hatten sich interessierte Unternehmen der Fleischbranche darauf geeinigt, dass neue Fleischbehälter künftig hellblau aussehen sollen. Jetzt steht fest, wie und bis wann die bisher roten Fleischbehälter durch die neuen E Performance Behälter ersetzt werden. 13 Unternehmen der Fleischbranche unterzeichneten als Erste einen Code of Conduct bei GS1 Germany, der die Eckpunkte zur Umstellung innerhalb der nächsten fünf Jahre regelt. Startpunkt für die Umstellung ist der 1. Juli 2014. Ab diesem Datum werden neue Behälter von diesen Unternehmen nur noch als hellblaue E Performance Behälter geordert. Bereits im Markt befindliche weiße E Performance Behälter werden gleichwertig zur neuen Branchenlösung behandelt. „Wir gehen davon aus, dass pro Jahr durchschnittlich 20 Prozent des aktuellen Behälterpools durch neue ersetzt werden“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. „Daher haben sich die beteiligten Marktteilnehmer freiwillig dazu verpflichtet, den 31. Dezember 2019 als Deadline für die Umstellung auf den E Performance Behälter festzulegen.“ Zu den Unterstützern des Code of Conduct gehören: Avo-Werke, Edeka Südbayern, Edeka Südwest Fleisch, Fleischhof-Rasting, Fleischwerk Edeka Nord, Franken-Gut Fleischwaren, Kaufland Fleischwaren, Rewe Dortmund, Rewe/W.Brandenburg, Sauerlandfrische Dornseifer sowie auf Seiten der Dienst-leister die Deutsche Paletten Logistik, Nagel Emballage Services und WBG-Pooling. Die neuen hellblauen E Performance Behälter unterscheiden sich nicht nur durch ihre Farbe von ihren roten Vorgängern, sondern auch durch die Konstruktionsmerkmale. Festgelegt sind diese Merkmale in der GS1 Typbeschreibung für E 1-3 Performance Behälter. Nur wenn der Behälter der speziellen Bauform entspricht, darüber hinaus ein Inmould-Label mit GRAI im Strichcode sowie das durch Lizenz geschützte E 1-3 Performance Logo trägt, handelt es sich um einen echten E Performance Behälter und darf auch so genannt werden. Die GRAI (Global Returnable Asset Identifier) ist eine weltweit überschneidungsfreie GS1 Identifikationsnummer für Mehrwegladungsträger. Sie erlaubt, die Behälter in den eigenen Prozessen jederzeit zu verfolgen, ohne nach jeder Reinigung ein neues Label aufzubringen. Außerdem können die Anwender anhand der GRAI jederzeit die Lebensdauer eines E Performance Behälters nachvollziehen. Eine Arbeitsgruppe aus Industrie und Handel hatte den Code of Conduct und das zugehörige Migrationsszenario in den letzten Monaten gemeinsam bei GS1 Germany erarbeitet. Unternehmen, die daran interessiert sind, den Code of Conduct zu unterzeichnen, finden diesen sowie das Migrationsszenario zum Download unter: www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-der-fleischbranche/ Pressebild: Die neuen hellblauen E Performance Behälter sollen bis 2019 die roten weitgehend aublösen. (Quelle: GS1 Germany/Utz) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.03.2014
AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever – sie alle wollen innerhalb von fünf Jahren den CO2-Ausstoß ihrer Logistikprozesse um mindestens 20 Prozent senken. Dazu haben die Unternehmen im Rahmen der Initiative Lean and Green von GS1 Germany individuelle Aktionspläne mit Maßnahmen im Transportwesen und der Lagerhaltung erstellt. Auf der Log 2014, einer Konferenz des EHI Retail Institutes, des Markenverbands und von GS1 Germany, erhielten sie dafür jetzt den Lean and Green Award. Oliver Wittig, Head of Logistics (Germany/Switzerland) des Unternehmensbe-reichs Laundry & Home Care von Henkel: „Die Initiative Lean and Green ermöglicht uns, Nachhaltigkeit nachweisbar, konkret und auf unsere individuellen Möglichkeiten angepasst umzusetzen. Das Ziel ist vorgegeben, die Maßnahmen bestimmen wir – ein optimaler Mix“. Bei Henkel umfassen die Maßnahmen zum Beispiel das Einsparen von Transportkilometern durch das neue Zentrallager Laundry & Home Care, die Umstellung der Transport-Fahrzeuge auf die Euro6-Norm und die Optimierung der Kunden-Bestellstruktur. AB InBev wiederum setzt unter anderem auf die Umstellung der Gabelstapler von Diesel- auf Gasmotoren, den Warentransport über die Schiene und auf mehr Lagerfläche, um den Verkehr zwischen externen und internen Lagern auf ein Minimum einzudämmen. „Die Suche nach Lösungen für mehr Nachhaltigkeit beschäftigt Unternehmen zunehmend. Wir spüren, dass Lean and Green genau die Bedürfnisse des Marktes trifft. Die Akzeptanz in der Wirtschaft ist hoch: Seit Start der Initiative im Oktober 2013 beteiligen sich bereits 18 Unternehmen. Wir freuen uns, jetzt die ersten auszeichnen zu können“, so Sebastian Krug, Projektleiter bei GS1 Germany. Kostenreduzierung durch Umweltentlastung ist das Grundprinzip der Initiative Lean and Green. Der TÜV Nord prüft, ob die von den teilnehmenden Unternehmen entwickelten Aktionspläne geeignet sind, die Klimaschutzziele zu erreichen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Unternehmen den Lean and Green Award und nach gelungener CO2-Reduzierung um mindestens 20 Prozent innerhalb der fünf Jahre den Lean and Green Star. Lean and Green wurde ursprünglich von dem Unternehmensnetzwerk Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, (rechts im Bild) mit den Gewinnern des Lean and Green Awards , (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 24.03.2014
Nahezu für jeden Bedarf entlang der Wertschöpfungskette halten die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany im zweiten Quartal 2014 ein breites Spektrum an Fachwissen bereit. Die Anwender können sich unter anderem zu Logistikthemen wie zum Beispiel dem Palettenmanagement, zu ECR-Methoden wie Category Management und Shopper Marketing, zur Prozessoptimierung per GS1 Standards oder auch zur Umsetzung von Nachhaltigkeit oder der Lebensmittelinformations-Verordnung schulen lassen. M-Days „Business is M obile“ Der Siegeszug von Smartphones, Tablets und mobilen Web-Anwendungen geht weiter. Das Thema Mobile Commerce hält die Konsumgüterwirtschaft in Atem. Am 13. und 14. Mai 2014 trifft sich die Branche in Frankfurt, um Zukunftstrends rund um das Mobile Business zu diskutieren. Die Kongressmesse M-Days spiegelt alle Facetten der Mobile-Marktentwicklung in ihren Kommunikations-, Vertriebs- und Contentlösungen wider. Folgende Themen stehen unter anderem auf der Agenda: Mobile Couponing, Mobile Payment und Multichannel. „Nachhaltigkeit im Jahresgespräch: Neue Herausforderungen, neue Wachstumschancen“ : Das Seminar vermittelt die Vorteile einer systematischen Integration relevanter Nachhaltigkeitsaspekte in Strategie und Tagesgeschäft, insbesondere auf Produkt- bzw. Sortimentsebene. Logistiker erfahren in den Seminaren „Europalettenmanagement in der Praxis“ und „Logistikprozesse mit GS1 XML abbilden“ zum einen, wie sie ihr Ladungsträgerhandling optimieren und zum anderen wie sie vom Einsatz des elektronischen Datenaustauschs profitieren. Weitere Informationen zu den Seminaren und Konferenzen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 04.04.2014
Der Einkauf im Maschinen- und Anlagenbau verbringt zwei Drittel seiner Zeit mit operativen Tätigkeiten. Elektronischer Datenaustausch (EDI) kann diese Zeit halbieren. Das war eines der Ergebnisse im Forschungsprojekt myOpenFactory aus dem Jahr 2007. Bewegt hat sich seitdem wenig. „In den letzten Jahren gab es vielfältige Bemühungen, EDI stärker in der unternehmerischen Praxis zu etablieren. Trotzdem hinkt die Nutzung von elektronischen Bestellungen oder Rechnungen den Potenzialen und technischen Möglichkeiten noch immer weit hinterher“, beschreibt Volker Schnittler, Fachreferent für kaufmännische Unternehmenssoftware beim VDMA, die aktuelle Situation. Ändern soll das jetzt der globale EANCOM®-Standard von GS1 für den elektronischen Datenaustausch. GS1 Germany veröffentlicht im Rahmen der Hannover Messe 2014 eine Empfehlung für den Einsatz des Standards im Maschinen- und Anlagenbau. Das Unternehmen ist Dienstleister für die Optimierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse und bekannt für Standards wie den EAN-Barcode, EANCOM® oder EPC/RFID. „EANCOM® baut auf globalen Standards auf, die heute schon weit verbreitet sind“, erklärt Daniel Dünnebacke, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. So identifizieren Unternehmen wie Schaeffler oder ATE ihre Bauteile und Produkte beispielsweise mit dem GS1 DataMatrix. Dieser 2D-Code verschlüsselt neben der global eindeutigen Artikelnummer GTIN auch eine Seriennummer, die für Fälschungssicherheit sorgt und die Produktwartung erheblich vereinfacht, so Dünnebacke. Mithilfe des Nachrichtenstandards EANCOM® können diese Informationen nun bei Bestellungen, Lieferungen oder Rechnungen elektronisch und unternehmensübergreifend ausgetauscht werden. Erfahrungen aus anderen Branchen zeigen, dass Unternehmen beispielsweise mit der Nachricht INVOIC für elektronische Rechnungen gegenüber manuellen Prozessen bis zu 70 Prozent der Kosten einsparen können. Die Anwendungsempfehlung „EANCOM® im Maschinen- und Anlagenbau“ beschreibt den Einsatz von insgesamt neun Nachrichtenarten. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit Anwendern und Solution Providern, unter anderem myOpenFactory, im Rahmen des Forschungsprojekts WInD. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ . Über Umsetzung und Nutzen von EANCOM® informiert GS1 Germany auf der Hannover Messe. Interessierte treffen den Dienstleister vom 7.-11. April 2014 in Halle 8 am Stand D06 – dem Gemeinschaftsstand der AG protect-ing des VDMA. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.03.2014
Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover fällt der Startschuss für ein neues Beratungsunternehmen: Die ferd management & consulting GmbH wurde von GS1 Germany, Ingendo und Stefan Engel-Flechsig gegründet, um die Umstellung auf E-Rechnungen in Wirtschaft und Verwaltung zu erleichtern. Die Partner wollen vor allem den Mittelstand dabei unterstützen, seine Rechnungen elektronisch, strukturiert, komfortabel und rechtssicher zu versenden und zu empfangen. Hierfür wurde das Format ZUGFeRD vom „Forum elektronische Rechnung Deutschland“ erarbeitet. Im Gegensatz zu bestehenden, auf große Unternehmen ausgerichtete Standards wie EDI, lässt sich ZUGFeRD einfach in ein PDF/A-3 integrieren und per E-Mail versenden. GS1 Germany hat selbst als eines der ersten Unternehmen in Deutschland das ZUGFeRD-Format umgesetzt. „Wir haben durch die E-Rechnung etwa 70 Prozent unserer Kosten in der Jahresfaktura 2014 eingespart“, berichtet Pretzel. „Dieses Wissen wollen wir jetzt weitergeben“, so Pretzel weiter. „Letztlich ist es kein Hexenwerk, doch man muss wissen, wie es geht“, kommentiert Stefan Engel-Flechsig, Geschäftsführer der ferd management & consulting den hohen Bedarf an sachkundiger Beratung für die Umstellung auf das ZUGFeRD-Format. „Mit dem Joint Venture können wir diesen Anforderungen gerecht werden“, sagt Engel Flechsig. Gemeinsam mit GS1 Germany hatte er sich bereits bei der Entwicklung des branchenübergreifenden Rechnungsformats ZUGFeRD und der europäischen Standardisierung engagiert. Er gilt als international anerkannter Experte für elektronische Rechnungen. Dritter Partner ist die Bielefelder Ingendo GmbH. Ingendo ist ein branchenunabhängiges Lösungs- und Beratungsunternehmen mit fachlicher Spezialisierung in den Bereichen „Enterprise Content Management“, „Digitale Archivierung“ sowie „Elektronische Rechnungsprozesse“. Das Unternehmen bringt knapp 20 Jahre Erfahrung aus weit mehr als 200 Kundenprojekten mit in das Joint Venture ein. Zum Hintergrund: Das neue elektronische Rechnungsformat ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland) war erst im März 2013 auf der CeBIT erstmals von BMWi, BMI und BITKOM vorgestellt worden. Eine Vor-Version des Formats, der sogenannte Release Candidate, wurde im Juni veröffentlicht. Dem vorausgegangen waren das Steuervereinfachungsgesetz und Forderungen von der Europäischen Kommission in Brüssel mit dem Ziel E-Rechnungen im breiten Maßstab umzusetzen. Studien, wie die Billentis-Marktstudie 2012, hatten gezeigt, dass in Europa jährlich 16 Milliarden Rechnungen versendet werden. Nur 18 Prozent davon auf elektronischem Weg. ferd management & consulting versteht sich als zentrale Anlaufstelle bei Fragen rund um die elektronische Rechnung. Mehr erfahren interessierte Unternehmen auf www.ferdmc.com . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.02.2014
Ob Spielzeug, Kosmetik oder Holzprodukte: Europaweit sind Hersteller bemüht, mithilfe von Rückverfolgungssystemen gesetzliche Auflagen für sichere Nonfood-Produkte umzusetzen – zum Schutz der Verbraucher. Eine Expertengruppe der Europäischen Kommission empfiehlt jetzt, dabei auf GS1 oder ISO Standards zu setzen. Erst die Rückverfolgbarkeit macht es möglich, gefährdende Produkte korrekt zu identifizieren und schnell aus dem Markt entfernen zu können. Globale Standards tragen zum Erfolg von Rückverfolgungssystemen und somit zum Verbraucherschutz bei – so die EU-Expertengruppe. Neben Unternehmen wendet sie sich an Überwachungsbehörden und Verbraucherschützer. So rät sie, Mitarbeiter in Behörden über den Einsatz von Barcodes zu schulen. Verbraucherschutz-Organisationen sollten darüber aufklären, wie Behörden über verdächtige Produkte informiert werden können. Verbrauchern muss dazu die Wichtigkeit von Produktidenten vermittelt werden. Wertschöpfungsketten werden immer globaler und Verbraucher kaufen zunehmend online ein. Sichere Produkte und eine verlässliche Rückverfolgbarkeit werden dabei zur wachsenden Herausforderung. Mit den Barcodes und Identifikationsnummern von GS1 können Produkte nicht nur vor Fälschungen geschützt werden. Sie werden schon jetzt in Rückverfolgungssystemen wie fTrace oder dem Product Recall Service von GS1 genutzt. GS1 Standards unterstützen Unternehmen somit, die legislativen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit zu erfüllen – egal ob für Spielzeug, Kosmetik oder Holzprodukte. Weitere Informationen unter: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/rueckverfolgbarkeit/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.02.2014
Welche Informationen verschlüsselt die Global Trade Item Number? Was ist eigentlich der GS1 DataBar? Und wo in der Lieferkette kommt der GS1-128 zum Tragen? Auszubildende im Einzelhandel stehen vor der Aufgabe, die Anwendungsmöglichkeiten und Vorzüge aller relevanten GS1 Standards möglichst zügig zu erlernen und zu nutzen. Unterstützung leistet ein aktueller Lehrfilm: Er zeigt detailliert, was ein Barcode im Einzelnen darstellt und aus welchen Bestandteilen er sich zusammensetzt. Darüber hinaus werden die Begriffe GTIN und EAN, GS1-128, GS1 DataBar und GS1 DataMatrix erklärt. Auszubildende erfahren, warum beispielsweise auf Paletten andere Barcodes zum Einsatz kommen als auf Endprodukten. In vier kurzen Abschnitten informiert der Film über den Nutzen von Barcodes, die Nummernvergabe sowie die praktische Anwendung entlang der Wertschöpfungskette bis zum Point of Sale. Der Lehrfilm wurde vom FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht in Zusammenarbeit mit GS1 Germany produziert. Das FWU, eine gemeinnützige Gesellschaft der Bundesländer, ist Deutschlands führender Produzent von Unterrichtsmedien für die schulische und außerschulische Bildung. Interessenten erhalten den knapp halbstündigen FWU-Film „Strichcodes“ über www.fwu-shop.de/strichcodes-4611001.html . Video-Trailer zum Film Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.02.2014
Was nutzen E-Business-Standards? Wie können kleine und mittlere Unternehmen sie richtig einsetzen? Und wie finden Unternehmen den richtigen IT-Dienstleister? Diese Fragen will ein neues Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Namen „eStep Mittelstand“ beantworten. Der Kick-off mit allen Projektpartnern fand Ende Januar statt. Beteiligt sind das Forschungsinstitut FIR an der RWTH Aachen, eCl@ss e.V., GS1 Germany GmbH, die GRÜN Software AG sowie die tapas GmbH. „Untersuchungen wie die Berlecon-Studie haben gezeigt, dass gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen immer noch Unsicherheit herrscht, wenn es darum geht, E-Business-Standards zu nutzen“, erläutert Mark Zeller, Leiter des Projekts „eStep Mittelstand“ bei GS1 Germany. Darum werden im Rahmen von „eStep Mittelstand“ zunächst die tatsächlichen Bedürfnisse des Marktes erhoben. Im Anschluss erarbeiten die Projektpartner Lösungsmodule auf Basis von E-Business-Standards. Dabei stellen sie nicht mehr einzelne Standards in den Mittelpunkt, sondern einen konkreten Nutzen oder ein Ziel. Zuvor festgelegte Sets an E-Business-Standards sollen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen. Unternehmen werden in die Lage versetzt, den eigenen E-Business-Status besser einzuschätzen und den Return on Investment berechnen zu können. Zwei beispielhafte Tools, einer für die Verpackungswirtschaft und der andere für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland, werden den Einsatz von E-Business-Standards demonstrieren. „Wir sind überzeugt, dass Unternehmen mit den Lösungen aus dem Projekt künftig ihrem Dienstleister nur noch sagen müssen, wo sie hinwollen. Die Module aus dem eStep-Baukasten können dann von allen Dienstleistern adäquat umgesetzt werden“, so Zeller weiter. Die eStep-Lösungen werden am Ende des Projekts in eine DIN Spezifikation überführt. Diese bietet damit auch einen festen Rahmen, um Dienstleister zu zertifizieren. Die Projektlaufzeit ist bis Oktober 2016 angesetzt. Weitere Informationen unter: www.estep-mittelstand.de Pressebild: Logo eStep Mittelstand Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Über eStep Mittelstand eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von eBusiness-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Projekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unter-nehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden.
Veröffentlicht am 05.06.2013
Auf dem Branchentag Fleisch + Wurst wurde am 4. Juni 2013 erstmals die neue Generation E-Fleischbehälter präsentiert. Im Auftrag von Industrie und Handel haben Branchenexperten unter dem Dach von GS1 Germany die bisher üblichen roten Fleischkästen geprüft und am 28. Mai 2013 zahlreiche Verbesserungen verabschiedet. „Ein großes Plus für den Verbraucherschutz bietet die neue Färbung der Fleischbehälter“, ist Angela Schillings-Schmitz, Senior Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany, überzeugt. „Durch den klaren Kontrast zur Produktfarbe lassen sich Fremdkörper leichter erkennen.“ Damit Etiketten möglichst gut haften und sich beim Reinigen einfach ablösen lassen, wurde das Noppenfeld optimiert. Zusätzlich wird künftig bereits während der Produktion der Behälter ein Kunststoffetikett eingebettet. Das sogenannte Inmould-Label trägt die serialisierte GS1 Nummer GRAI (Global Returnable Asset Identifier). Sie ge-währleistet die eindeutige Identifikation und Verfolgbarkeit der Behälter und der darin transportierten Ware. Über virtuelle Zertifikate können außerdem zusätzliche Informationen, etwa zur Lebensmittelkonformität, oder Waschprotokolle mitgegeben werden. Ein konsequentes Qualitätssicherungssystem wird zukünftig dafür sorgen, dass die neuen Qualitätsvorgaben von den Behälterherstellern eingehalten werden. GS1 Germany übernimmt die Koordination des Zulassungs- und Überwachungsverfahrens sowie die Vergabe der Zulassungsnummer für alle zertifizierten Hersteller. Schillings-Schmitz weiter: „Damit die Umstellung erfolgreich gestartet werden kann, erarbeiten wir mit der Branche derzeit Eckpunkte und Spielregeln für das zukünftige Handling.“ GS1 Germany bietet auf Anfrage praktische Unterstützung in Form von Workshops und Projektmanagement an. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Der E-Fleischbehälter wird schon bald hellblau aussehen und ein Label mit Seriennummer tragen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: kroll@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.de/gs1.germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.06.2013
Wer die Bedürfnisse der Kunden am Point of Sale erfüllen möchte, braucht vor allem eins: umfassende Kenntnis, wie aktuelle Trends passgenau auf die Ladenfläche übertragen werden. Seit zehn Jahren greift GS1 Germany Unternehmen dabei mit Beratungs- und Weiterbildungsangeboten rund um das Category Management (CM) unter die Arme. Dieses Angebot hat das Kölner Unternehmen, unter anderem bekannt für den EAN-Barcode, jetzt im Jubiläumsjahr erweitert: Mit den neuen CM Lernmodulen ist das Basiswissen für Category Manager jederzeit mobil verfügbar. Ob morgens im Zug, abends wenn die Kinder im Bett sind oder auch im Wartezimmer – ganz nach eigenem Tempo und Tagesablauf lernen die Teilnehmer das Einmaleins des Category Manage-ments. Von verringerten Transportkosten bis zum optimierten Warenbestandsmana-gement – Category Management trägt entlang der gesamten Supply Chain Früchte. Messbare Ergebnisse erreichen die Teilnehmer bereits nach drei oder wahlweise sechs interaktiven Trainingsmodulen, die in ihrer Abfolge frei wählbar sind: Das sind neben einer Einführung, die Grundlagen der Warenkategorien, die Themen Kennzahlen und Sortimentsplanung sowie shopperoptimierte Platzierungen und Promotions. Am Ende der interaktiven Schulung steht ein Wissenstest, der bei Bedarf wiederholbar ist. So gehen die Anwender sicher, dass sie das für CM erste notwendige Know-how erworben haben. Eine persönliche Teilnahmebescheinigung der umfassenden Schulung erhalten alle Absolventen als PDF-Datei. Dieses Angebot können Unternehmen nach Bedarf als Einzelplätze oder Mehrplatz-Lizenzen buchen. Für 147 Euro erhalten sie Zugang zu drei Modulen, für 234 Euro werden alle sechs Module freigeschaltet. Neben den CM Lernmodulen umfasst das Weiterbildungsangebot von GS1 Germany das Seminar „Category Management Basics“ und den berufsbegleitenden Lehrgang zum „Zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager“. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Mit den CM Lernmodulen von GS1 Germany entscheiden die Teilnehmer, wann und wo sie sich in Sachen Category Management weiterbilden. (Quelle: GS1) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagn Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh