Veröffentlicht am 03.09.2020
Einpacken, auspacken, umpacken: Bevor Shampoo, Seife und Zahncreme im Ladenregal stehen, wechseln sie mehrfach das Transportbehältnis. In der Produktion geht es in der Umverpackung in Kartons und dann auf die Palette. Unterwegs zum Point of Sale (PoS) werden die Produkte häufig in den Verteilzentren des Handels umgepackt, filialgerecht kommissioniert und so weiter auf die Reise geschickt. Dabei kommen auch Transportboxen zum Einsatz, die aber alle unterschiedlich sind und nicht getauscht werden können. „Das ist in höchstem Maß ineffizient, kostentreibend und produziert jede Menge Verpackungsabfall. Deshalb haben wir zusammen mit anderen Industrieunternehmen, Partnern aus dem Handel und GS1 Germany mit dem Mehrwegbehälter GS1 Smart-Box eine standardisierte und nachhaltige Lösung entwickelt“, so Reinhard Wesp, Direktor Logistik DACH, Procter & Gamble Service. Mehrere namhafte Markenhersteller und Handelsunternehmen haben sich auf die Nutzung und den Tausch dieser Transportbox in einem offenen Pool verständigt. Sie wollen Kartons, Folien und Behältervielfalt auf ein Minimum reduzieren und das Handling in der Warenlogistik vereinfachen. Der Startschuss für die Fertigung und Distribution der Kunststoff-Mehrwegbehälter ist jetzt mit der Entscheidung zur Produktion des Spritzgusswerkzeugs durch die Unternehmen Georg Utz und die IPP gefallen. Zur Einführung im Markt werden zunächst einhunderttausend Standard-Mehrwegbehälter bereitstehen. „Mit der GS1 Smart-Box machen wir einen entscheidenden und progressiven Schritt zu einer effizienteren und umweltfreundlicheren Handelslogistik", erklärt Christian Bodi, Geschäftsführer Logistik dm-drogerie markt. "Damit werden wir zum Beispiel durch besser ausgelastete Frachträume den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases weiter senken. Die Entwicklung der GS1 Smart-Box markiert beeindruckend, dass unternehmensübergreifend entwickelte Ansätze zu intelligenten und nachhaltigen Lösungen führen." Neben dm-drogerie markt und Procter & Gamble gehören Beiersdorf, Cosnova, Edeka, Henkel, Kao, L’Oréal, Migros, Müller Drogeriemarkt und Rossmann zu den Unterstützern. Ziel ist es, den Behälter ab Frühjahr 2021 in der Praxis zu testen. Eine neue GS1 Handlungsempfehlung wird unter anderem das im weiteren Verlauf geplante offene Pooling auf Basis eines Regelwerks und der GS1 Standards strukturieren. „Einmal mehr zeigt sich am Beispiel dieser Lösung, wie auf der Plattform von GS1 Germany Unternehmen zukunftsfähige Ansätze finden und vorantreiben, um sowohl den Anforderungen der Wirtschaft als auch denen des Umweltschutzes Rechnung zu tragen“, unterstreicht Thomas Fell, Geschäftsführer von GS1 Germany, den besonderen Charakter des Projekts. Zunächst soll die GS1 Smart-Box im Drogeriemarkt-Segment zum Einsatz kommen und später auch andere Waren aus dem Fast moving Consumer Goods-Bereich – wie zum Beispiel Bekleidung oder Süßwaren – produkt-, umweltschonend und prozessfreundlich von der Produktion bis an den PoS begleiten. Interessierte Unternehmen aus Industrie und Handel, die an dem Projekt teilnehmen möchten, können sich an Nadine Rosenkranz, Lead Programs bei GS1 Germany, wenden: nadine.rosenkranz@gs1.de , 0221/94714-306. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de
Veröffentlicht am 10.05.2016
„Industrie 4.0 ist kein Trend mehr, sondern wird gelebt. Auf der Hannover Messe haben das viele Unternehmen eindrucksvoll demonstriert. Aber Vernetzung von Maschinen endet nicht an Unternehmensgrenzen“, erklärt Dr. Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. Standards zur Identifikation von Produkten, Maschinen oder Sendungen sind unverzichtbar. Denn erst sie sorgen unternehmensübergreifend für reibungslose Prozesse, schützen vor Fälschungen und ermöglichen ein Tracking von der Produktion bis zum Nutzer. Darum gaben Unternehmen und Verbände – darunter Bosch, Brainport Industries Association, Deutsche Bahn, Ericsson, Honeywell, Schaeffler, TNO/Smart Industry, VDMA – auf der Hannover Messe den Startschuss für eine globale Arbeitsgruppe. Ihr gemeinsames Ziel: eine Roadmap für den unternehmens- und sektorenübergreifenden Einsatz von Standards definieren. Plattform ist die globale Organisation GS1, in erster Linie für Standards und Lösungen rund um den Barcode bekannt. „Industrie 4.0 endet nicht am Werkstor des eigenen Unternehmens, digitale Kommunikation über Unternehmensgrenzen hinweg benötigt jedoch eine Grundlage in Form eines Sprachstandards für Maschinen. Deshalb sind wir der Überzeugung dass nur gemeinsame Projekte und gemeinsame Arbeit an übergreifenden Standards die Wirtschaft wirklich weiterbringen“, sagt Dr. Gerd Scheying, Director Center of Competence RFID@Bosch. Die globale Technical Industries Advisory Group bei GS1 wird sich unter anderem den Grundlagen von standardbasierten Lösungen für Industrie 4.0 widmen. Damit soll auch kleinen und mittleren Unternehmen der Zugang zur Digitalisierung in Produktion und Logistik ermöglicht werden. Im Fokus stehen konkrete Bedarfe der Industrie wie Serialisierung, Rückverfolgbarkeit und Direktmarkierung. Um die Potenziale der Standardisierung sichtbar zu machen, werden die Arbeitsergebnisse in die Praxis überführt. Spezifische Anwendungsfälle hierfür sind Instandhaltung, Inventory Management oder Plagiatschutz. Unternehmen wie ATE Continental, MBDA Deutschland und Lenze haben in der Vergangenheit GS1 Standards bereits erfolgreich getestet und nutzen beispielsweise den GS1 DataMatrix Code zur Serialisierung und Echtheitsprüfung. Auch wer an die Bundeswehr liefert, muss bereits jedes einzelne Bauteil eindeutig mit GS1 Standards kennzeichnen. „Damit werden transparente Prozesse in Logistik und Wartung sowie weltweite und unternehmensübergreifende Rückverfolgbarkeit möglich“, so Enzo Blonk, Director Industry Engagement Technical Industries bei GS1 Global in Brüssel. Um die Ziele zu erreichen, wird sich das neue Gremium sowie seine Arbeitsgruppen regelmäßig unter dem Dach von GS1 Global treffen. Das nächste physische Meeting findet im Rahmen des GS1 Industry and Standards Event in der Woche vom 3. bis 7. Oktober statt. Interessierte Industrieunternehmen sind eingeladen, sich am Branchendialog zu beteiligen. Weitere Informationen und Erfolgsstories unter: www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Informationen auf Englisch unter: http://www.gs1.org/industries/technical-industries Pressebild: Die globale GS1 Technical Industries Advisory Group startet ihre Arbeit auf der HMI: Präsentation von Augmented Reality in dem Bereich Wartung und Reparatur am Stand von Honeywell. (Quelle: GS1 Global) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.03.2015
Vernetzte Produktion, Industrie 4.0 und Internet der Dinge machen Industrieprodukte zu „sprechenden“ Objekten: Aber wie können Unternehmen sicherstellen, dass die Objekte auch die sind, für die sie sich ausgeben? „Die eigenen Produkte vor Fälschungen zu sichern ist heute ein kompletter Prozess. So kann ein metallisches Serienprodukt individuell mit einer Seriennummer codiert, mit weiteren Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, mit der Verpackung „verheiratet“ und anschließend versiegelt werden.“ So beschreibt Steffen Zimmermann, Geschäftsführer der AG Produkt- und Know-how-Schutz beim VDMA, die Schritte, um aus einem herkömmlichen ein fälschungssicheres Produkt zu machen. Wie das konkret funktioniert, können Besucher der Hannover Messe 2015 am Gemeinschaftsstand des VDMA erleben. GS1 Germany ist einer von 11 Partnern auf dem Stand. Erstmalig zeigen sie an einem Live-Demonstrator vor Ort den Einsatz verschiedener Merkmale zum Produktschutz, unter anderem den GS1 DataMatrix-Code. Schutz vor Fälschungen: GS1 DataMatrix als Fingerabdruck „Ein zum Produktschutz eingesetzter und auf dem Produkt aufgebrachter GS1 DataMatrix-Code enthält eine Seriennummer“, erklärt Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „Der Code kann mit Apps ausgelesen und online authentifiziert werden. So sehen Unternehmen, wenn eine Seriennummer schon einmal irgendwo auf der Welt ausgelesen oder gar nicht vergeben wurde. Unstimmigkeiten können schnell erkannt werden. Die Seriennummer ist so etwas wie der Fingerabdruck des Produkts.“ Sicherheitsmerkmale beugen Umsatzschaden durch Fälschungen vor Mehr als 70 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer Deutschlands sind laut VDMA von Produktpiraterie betroffen, der Umsatzschaden beträgt bereits 7,9 Milliarden Euro jährlich. Die Volksrepublik China ist mit 72 Prozent unangefochten auf Platz 1 der Herstellungsländer. Unternehmer stehen vor der Herausforderung, verschiedene Sicherheitsmerkmale sinnvoll zu kombinieren, um sich davor zu schützen. Der Demonstrator bietet die Möglichkeit, sich live vor Ort mit den verschiedenen Offline- und Online-Prüfverfahren vertraut zu machen. Experten stehen auf der Hannover Messe vom 13. bis 17. April 2015 in Halle 8 am Stand D08 Rede und Antwort in Sachen Produktpiraterie und Fälschungssicherheit – auch, aber nicht nur im Kontext Industrie 4.0. Weitere Informationen unter: www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Industrie 4.0 und Schutz vor Produktpiraterie gehören zu den Themen auf der Hannover Messe 2015 (Bildquelle: Deutsche Messe AG/Hannover Messe) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.09.2016
Von Azubis und Packteams über Kassiererinnen, Schichtleiter und Führungsnachwuchskräfte bis hin zu Abteilungs- und Marktleitern sowie selbständigen Einzelhändlern – mehr als 2.000 Mitarbeiter aus rund 1.000 Märkten der Edeka Minden-Hannover sind seit Juli noch fitter in der Umsetzung von Category Management (CM). Dahinter steckt die großangelegte CM-Initiative „Einfach finden – Kunden binden“ der Regionalgesellschaft. Das Ziel: Warengruppen gemeinsam mit der Industrie so zu optimieren, dass die Bedürfnisse der Kunden noch besser und effizienter erfüllt werden können. „Category Management hat in den letzten Jahren, und hier insbesondere im Handel, dramatisch an Bedeutung gewonnen und sich damit zu dem Lösungsansatz in der Bestimmung der optimalen Sortimente aus Shopper-Sicht entwickelt“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Die wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Category Management sind dabei zum einen ausreichendes Analyse-Know-how auf Seiten der Mitarbeiter, die umfangreiche Nutzung der festgelegten Daten und Fakten sowie zum anderen ein entsprechendes Commitment seitens des Topmanagements, ausreichend Ressourcen zur Umsetzung zur Verfügung zu stellen.“ „Ganz oder gar nicht“ lautet deswegen die Devise der Edeka Minden-Hannover. „Nur eine flächendeckende und nachhaltige CM-Umsetzung führt am Ende zum Erfolg“, sagt Dirk Körner, Geschäftsführer der Edeka-Handelsgesellschaft Minden-Hannover. Darum hat er das Projekt groß angelegt: Ende 2015 reichten die Märkte der Vertriebsformate Edeka, Edeka Center und Marktkauf rund 4.800 Anträge zur Kategorie-Optimierung ein. „Zusammen mit unseren Category-Partnern haben wir für 18 Kategorien, darunter Heißgetränke, Tiefkühlkost und Süßwaren, ein Konzept erarbeitet“, so Körner. „Nachdem wir dann die Ist-Situation aller angemeldeten Märkte erhoben haben, optimieren wir nun auf dieser Basis Schritt für Schritt die Warengruppen. Die Mitarbeiter in den teilnehmenden Märkten wurden bereits für CM sensibilisiert.“ GS1 Germany schulte zu diesem Zweck in den vergangenen Monaten mehr als 2.000 Mitarbeiter und selbständige Einzelhändler. Den finanziellen, zeitlichen und ressourcenbezogenen Aufwand für die Planung und eine nachhaltige Umsetzung der Initiative nimmt das Unternehmen in Kauf: „Wir wissen aus Erfahrung, dass sich der Einsatz auszahlt – für unsere Kunden, unsere Lieferanten und uns selbst“, betont Körner. Unterstützung für die nachhaltige Umsetzung Die Umbauphase läuft und wird im nächsten Jahr weitergeführt. Doch schon bis Ende 2016 sollen mehr als 1.800 Kategorien in den unterschiedlichsten Märkten, sowohl im selbständigen Einzelhandel als auch in den Regiebetrieben, optimiert sein. „Es ist wichtig, die Märkte auch langfristig zu begleiten und Unterstützung anzubieten“, so Körner. Darum stellt das Unternehmen den Märkten unter anderem ein Online-Tool zur Verfügung, über das sie jederzeit Zugriff auf markt-individuelle Sortimentsdaten und Layout-Empfehlungen haben. Unter dem Titel „Einfach finden - Kunden binden“ berichtet Dirk Körner im Rahmen des ECR Tages am 21./22. September 2016 in Berlin zur CM-Umsetzungsinitiative von Edeka Minden-Hannover. Programminformationen und Anmeldung unter www.ecrtag.de . Aktuelle Studienergebnisse zur Bedeutung von CM sowie Hintergrundinformationen zu Category Management und Shopper Marketing finden Sie im Onlinemagazin Standards sowie unter www.gs1-germany.de. Abbildung: Category Management bei der Edeka Minden-Hannover: Optimierung von Warengruppen im Sinne der Kunden (Bildquelle: Edeka Minden-Hannover) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp, Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.06.2015
Technologische Neuerungen verändern Produktionsweisen, Vertriebsstrukturen und ganze Geschäftsmodelle – auch im Handel. Hier gewinnen Lösungen wie Near-Field-Communication, Mobile Payment oder Self-Checkout-Systeme zunehmend an Bedeutung. Wer im Handel technologisch „up to date“ sein will, verliert aufgrund der rasanten Entwicklungen allerdings leicht den Überblick. Hier will der von KPMG in Zusammenarbeit mit GS1 Germany, EHI und BITKOM erarbeitete „Technologie-Atlas Einzelhandel“ Abhilfe schaffen. Das kostenlose 88seitige Werk bietet eine umfassende Übersicht über die aktuellen IT-Trends im Handel und die vielfältigen technologischen Anwendungen, die für diese Branche derzeit zur Verfügung stehen. Die Publikation steht unter dem Link www.kpmg.de/technologie-atlas zum Download zur Verfügung. Digitalisierung und Vernetzung, smarte Endgeräte, der zunehmend digitale und mobile Endverbraucher – all das hat erhebliche Folgen für die Strategien, Geschäftsmodelle und Prozessketten der Handelsunternehmen und erfordert Flexibilität bei den Mitarbeitern der Unternehmen. Die IT-Abteilungen verlieren ihre Alleinstellung als Technologie-Experten, denn heute müssen nahezu alle Funktionsbereiche über technisches Know-how verfügen. So können Marketingexperten ohne ein Grundverständnis von Big-Data-Analysis ebenso wenig erfolgreich sein wie Vertriebs-Profis, und Verkäufer müssen unterschiedliche POS-Technologien beherrschen, um Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis im Omni-Channel-Commerce zu garantieren. Die vielfältigen Technologien von Augmented Reality über BLE bis zu XML sind im Technologie-Atlas im Kontext ihrer Anwendungsbereiche und in ihrer Funktions- und Wirkungsweise beschrieben. Dazu gehören IT-Architekturen inklusive Cloud-Computing, Data Carrier-, Transaktions- und Logistiktechnologien sowie Authentifizierungs-, In-Store-, Marketing- und Datenmanagement-Technologien. Der Technologie-Atlas Einzelhandel unterstützt vor allem diejenigen mit Hintergrundwissen, in deren Arbeitswelt durch die zunehmende Digitalisierung ein Grundwissen unterschiedlicher technologischer Anwendungen nötig geworden ist. Er liefert eine Orientierungshilfe bei Prüfung, Auswahl und Einsatz neuer Handelstechnologien. Pressekontakte: KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marita Reuter/Thomas Blees Tel.: +49 30 20 68-11 18, -1408 E-Mail: mreuter@kpmg.com / tblees@kpmg.com www.kpmg.de www.kpmg.com GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Tel.: +49 221 94714-543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de EHI Retail Institute e.V. Ute J. Holtmann Tel.: +49 221 57993-42 E-Mail: holtmann@ehi.org www.ehi.org BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Angelika Pentsi Tel.: +49 30 27576-111 E-Mail: a.pentsi@bitkom.org www.bitkom.org
Veröffentlicht am 31.08.2010
Berlin/Köln. – Ab Januar 2011 wird die erfolgreiche Arbeit des Informationsforum RFID e.V. von GS1 Germany GmbH weitergeführt. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Informationsforums beschlossen die Mitglieder, die Arbeit der beiden Organisationen zukünftig noch enger miteinander zu verbinden. Ziel ist es weiterhin, Informationen zur RFID-Technologie für Politik, Medien und Unternehmen bereitzustellen. Eine enge Anbindung an das EPC Advisory Board bei GS1 Germany, in dem auch der Vorstandsvorsitzende des Informationsforums, Prof. Dr. Michael ten Hompel, aktiv ist, gewährleistet auch in Zukunft einen branchen- und technologieübergreifenden Ansatz. Die Integration des Informationsforums in GS1 Germany ermöglicht eine stärkere Berücksichtigung von Praxis- und Anwendungsfragen. Dies ge-winnt vor allem im Zuge der Umsetzung der EU-Empfehlung für Daten-schutz bei RFID immer größere Bedeutung. Auch in Zukunft steht die Marke „Informationsforum RFID“ daher für einen offenen Dialog mit Politik und Öffentlichkeit, der die weitere Verbreitung von RFID fördert und die Akzeptanz für den Einsatz der Technologie verbessert. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Res-ponse). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Über das Informationsforum RFID e.V. Das Informationsforum RFID e.V. ist eine Dialog- und Informationsplattform für alle Fragen rund um RFID. Zu den Mitgliedern zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Handel, Konsumgüterindustrie, Automobilbranche, IT und Dienstleistung sowie als Fördermitglieder die BVL, der BITKOM und das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Eine enge Kooperation besteht mit dem AIM-Deutschland sowie mit der RFID Platform Nederland. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Pressekontakt: Informationsforum RFID e.V. Tel. +49 30 7262 5086 E-Mail: presse@info-rfid.de
Veröffentlicht am 29.06.2011
Kunden von morgen heute erreichen — der 12. ECR-Tag mit packenden Diskussionen und exklusiven Informationen rund um die Megatrends in Handel und Industrie – das vollständige Programm liegt nun vor. Köln: Wenn Verbraucherschützer und Lebensmittelhersteller aufeinandertreffen, kommt auf keinen Fall Langeweile auf. Auf dem 12. ECR-Tag werden unter anderem Thilo Bode (Foodwatch), Gerd Billen (Verbraucherzentrale Bundesverband) und Jürgen Abraham (Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie) über die Ursachen für das geschwundene Verbrauchervertrauen diskutieren. Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung Wege auf, wie Handel und Industrie den Konsumenten wieder stärker für sich einnehmen können – etwa durch glaubwürdiges und nachhaltiges Handeln. Best Practices aus den Unternehmen geben einen Überblick über erfolgreiche Marketingstrategien im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. Und auch die Logistik – wesentlicher Wettbewerbsfaktor in global vernetzten Lieferketten – kommt nicht zu kurz. Im Mittelpunkt stehen tragfähige Lösungen für eine ökologisch und wirtschaftlich effiziente Versorgung von städtischen Lebensräumen. Das vollständige Programm zum 12. ECR-Tag liegt jetzt vor. Interessierte können es unter www.ecr-tag.de abrufen und sich hier auch direkt anmelden. Über den Hashtag #ecrtag können Meinungen und zusätzliche Informationen über Twitter gelesen und ausgetauscht werden. Der 12. ECR-Tag findet am 21. und 22. September 2011 unter dem Motto „Kunden von morgen heute erreichen – authentisch handeln, nachhaltig überzeugen“ im Berliner Estrel CC statt. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Tel.: +49 (0)221 94714-535 Fax: +49 (0)221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.10.2025
Auf der diesjährigen Supply Chain CX hat GS1 Germany als Host der Lean and Green Initiative in Deutschland Lorenz und Hipp für ihre CO ₂ -Reduktion in Lager- und Logistikprozessen ausgezeichnet. Lorenz erhält den Lean and Green 3rd Star, Hipp wird mit dem Lean and Green 1st Star geehrt. Die Lean and Green Initiative unterstützt Unternehmen dabei, logistikbezogene Treibhausgasemissionen systematisch zu reduzieren. Grundlage für die Auszeichnung sind dokumentierte Maßnahmen und durch das SGS Institut Fresenius überprüfte Ergebnisse. Lorenz: 3rd Star für 38,49 Prozent CO₂-Reduktion Durch die konsequente Optimierung seiner Lieferketten- und Energieprozesse hat Lorenz seine CO₂-Emissionen seit 2014 um 38,49 Prozent reduziert. Dieser Erfolg basiert auf gezielten Maßnahmen in den Kernbereichen Transporteffizienz, Lagerlogistik und Energiemanagement. Effizienzsteigerung im Transport: Eine höhere Auslastung der Ladungsträger erreicht das Unternehmen durch die Umstellung auf CCG2-Paletten sowie eine Erhöhung der Palettenlagen. Gleichzeitig reduzierte Lorenz die Frequenz der Transporte bei konstantem Volumen und setzte für Umlagerungen gezielt Lang-LKW des Typs 3 ein, um die Effizienz weiter zu steigern. Neu ausgerichtete Lagerlogistik: Im Rahmen einer strategischen Anpassung stellt Lorenz die Belieferung von Zentrallagern für ausgewählte Kunden um. Eine gezielt verringerte Lieferfrequenz optimiert die Tourenplanung und senkt den Ressourceneinsatz, während die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet bleibt. Nachhaltiges Energiemanagement: Am Produktionsstandort Neunburg vorm Wald sichert der Bezug von zertifiziertem Ökostrom eine klimafreundliche Energieversorgung. Flankierend dazu optimierte das Unternehmen den Erdgasverbrauch und leistet so einen weiteren Beitrag zur Emissionsreduktion. Ergänzend hat sich Lorenz zur Erreichung des Lean and Green 3rd Stars in sozialen und ökologischen Projekten engagiert, darunter Spendenaktionen für die Ukraine, regelmäßige Unterstützung lokaler Tafeln, Unterstützung von Kleinbauern und Frauen in der Cashew-Produktion in Mosambik, Biodiversitätsförderung an Produktionsstandorten sowie die Zusammenarbeit mit der Plastic Bank in Ägypten zur Vermeidung von Meeresplastik. Stefan Bender, Head of Logistics bei Lorenz, erklärt: „Die Auszeichnung ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. In der Logistik setzen wir diesen Weg konsequent fort. Dass wir dieses Ziel erreichen konnten, verdanken wir der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Logistikpartnern. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft daran arbeiten, unsere Supply Chain noch effizienter und klimafreundlicher zu gestalten.” Auch Hipp kann sich über einen Erfolg in der Initiative freuen. Bereits in seinem ersten Jahr als Lean and Green Teilnehmer hat das Unternehmen im Vergleich zum Basisjahr 2020 eine CO₂-Reduktion von 25,9 Prozent erzielt und sich damit den 1st Star gesichert. Wesentliche Hebel für diese Einsparung waren: Hipp: 1st Star für 25,9 Prozent CO₂-Reduktion Auch Hipp kann sich über einen Erfolg in der Initiative freuen. Bereits in seinem ersten Jahr als Lean and Green Teilnehmer hat das Unternehmen im Vergleich zum Basisjahr 2020 eine CO₂-Reduktion von 25,9 Prozent erzielt und sich damit den 1st Star gesichert. Wesentliche Hebel für diese Einsparung waren: Strategische Standortkonsolidierung: Durch die Zentralisierung der Lagerlogistik von ehemals elf auf drei strategische Standorte verkürzt Hipp Transportwege signifikant und reduziert die damit verbundenen Fahrleistungen. Umstellung auf erneuerbare Energien: Die vollständige Umstellung der Lagerstandorte auf zertifizierten Ökostrom aus Wasserkraft eliminiert die Emissionen aus dem Strombezug und ist ein zentraler Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie. Elektrifizierung der Intralogistik: Der Austausch von Treibgasstaplern durch moderne, elektrisch betriebene Flurförderzeuge senkt die Emissionen direkt vor Ort. Zusätzlich optimierte das Unternehmen interne Shuttle-Transporte zur Steigerung der Gesamteffizienz. Effizienz im Transportnetzwerk: Eine intelligente Tourenplanung in Kombination mit der gezielten Modernisierung der Fahrzeugflotten bei beauftragten Transportdienstleistern trägt ebenfalls maßgeblich zur Emissionssenkung bei. Anna Ostermeier, Leiterin Exportlogistik und internationales Auftragsmanagement bei Hipp, sagt: „Die erzielten Ergebnisse zeigen, dass sich Investitionen in Nachhaltigkeit auch operativ auszahlen.“ Pressefoto: Lean and Green Auszeichnung für Lorenz und Hipp auf der Supply Chain CX in Berlin. V.l.n.r.: Aljoscha Rix (GS1 Germany), Stefan Bender (Lorenz), Bernard Magin (Lorenz), Dr. Peter Gebhard (Hipp), Anna Ostermeier (Hipp), Ingo Wolters (GS1 Germany). Foto: BVL / Thomas Rafalzyk Mehr zu Lean and Green: www.gs1.de/lean-and-green Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 31.01.2011
Auf den M-Days wurde das Thema Produktdaten-Qualität erneut als wichtig für die Kommunikation mit dem Konsumenten erkannt. Sowohl Renata Fischer-Slisuric von Coca-Cola als auch Wolfgang Joachim Richter, Marketing Manager von Birkel Teigwaren sehen Handlungsbedarf. „Es wird doch so oder so kommen, ob wir nun unsere Daten konsolidieren oder nicht,“ konstatierte Coca-Cola iMarketing-Managerin Renata Fischer-Slisuric gestern auf der Podiumsdiskussion M-Labeling im Rahmen der M-Days. Gemeint ist, dass es höchste Zeit für valide Daten via Barcode-Scanning ist. Schon jetzt greift der Verbraucher auf Informationen zu, ohne dass der Markenartikler seine eigenen Datenbanken dafür zur Verfügung stellt. Um an solche Produktinformationen zu gelangen, nutzt er zum Beispiel die App von Barcoo, die über das Scannen des Barcodes von der Verpackung weitergehende Angaben zum Produkt verfügbar macht. „Es ist ein Unding, dass der Verbraucher zum Beispiel schlecht ausgeleuchtete Fotos unseres Produktes via Barcode-App erhält, die dann auch noch aus dem Jahr 2003 stammen“, findet Birkel-Brand Manager Wolfgang Joachim Richter. Solche und andere Daten stammen aus den Weiten des Internets, sind zum Teil von Verbrauchern selbst fotografiert und hochgeladen oder gründen auf Empfehlungen, Berichten oder Meinungen – und zum Großteil nicht vom Hersteller selbst. „Verbraucher sollten neben allen anderen Informationsanbietern, wie Verbraucherschutzorganisationen, Kundenbewertungsportalen und Co. ebenfalls, die Möglichkeit haben, Daten direkt vom Hersteller zu beziehen“ findet Benjamin Thym. Deshalb arbeitet der Check-it mobile Geschäftsführer und Barcoo-Gründer, der mit zwei Millionen App-Downloads Marktführer des Segments ist, mit GS1 Germany an einem standardisierten Datenprofil, dass Hersteller und Händler mit validen Daten bestücken sollen. „Wir nutzen die Daten aus den Internetkanälen ohne sie zu bewerten. Wichtig ist es für uns trotzdem, dass diese Daten wahr und richtig sind. Denn greift beispielsweise ein Allergiker nach dem falschen Produkt, weil unsere Angaben unvollständig oder unrichtig sind, ist das Image des Herstellers angegriffen und unseres noch dazu“, so Thym weiter. „Darüber hinaus ist die Haftungsfrage vollkommen ungeklärt“, erläutert Ercan Kilic, bei GS1 Germany zuständig für MobileCom. „Wer wäre bei so einem Fall verantwortlich?“ Aus diesem Grund ist es wichtig und vor allem zeitkritisch, eine Trusted Data Infrastruktur zu schaffen, in der sich Markenartikler auf sicherem Terrain befinden. „Endlich ist es soweit, dass der Verbraucher von sich heraus mit der Marke in Kontakt tritt und Informationen einfordert. Genau hier liegt die Chance, den Verbraucher in seiner Markenloyalität zu bekräftigen und die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen“, ergänzte Kilic als Schlusswort des ersten Tages der Kongressmesse M-Days. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.11.2025
Mit dem Projekt „ Palettenladehöhen “ initiiert GS1 Germany gemeinsam mit 11 Unternehmen aus Industrie und Handel den Schritt zur Harmonisierung logistischer Standards in Deutschland und Europa. Ziel ist es, den bestehenden nationalen Standard im Bereich der Palettenladehöhen zu analysieren und auf den europäischen Standard EUL1 (1200 mm) auszurichten, um Effizienzpotenziale entlang der gesamten Supply Chain zu heben. Diskrepanz zwischen deutschem und europäischem Standard Seit 1985 wird in der deutschen FMCG-Branche überwiegend die Palettenladehöhe CCG1 (1050 mm) genutzt. Im europäischen Vergleich hat sich jedoch die Ladehöhe EUL1 (1200 mm) als Standard etabliert. Diese ermöglicht eine effizientere Nutzung von Transport- und Lagerkapazitäten. Die aktuell unterschiedlichen Standards führen zu Ineffizienzen in Logistik, Datenmanagement und Warenfluss und machen eine Neuausrichtung erforderlich. „Mit dem Projekt schaffen wir die Basis, um Ineffizienzen zu beseitigen und die Supply Chain zukunftssicher aufzustellen. Ein gemeinsamer europäischer Standard ist der Schlüssel für mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit“, erklärt Stefan Thomas, Senior Manager Supply Chain Management bei GS1 Germany. Projekt Palettenladehöhen soll Prozesse optimieren und zukunftsfähig machen Im Rahmen des Projekts führt GS1 Germany gemeinsam mit Unternehmen wie Nestlé , Mondelez International , Oetker , dm , Beiersdorf und weiteren eine umfassende Analyse der aktuellen Ist-Situation durch. Dabei werden insbesondere relevante Prozesse, Datenflüsse, Systeme und Stammdaten untersucht. Erkenntnisse aus bilateralen Praxistests zwischen Industrie und Handel liefern zusätzliche Hinweise auf bestehende Hürden und Optimierungspotenziale. Auf dieser Basis wird ein konkreter Maßnahmenkatalog entwickelt, der sowohl die Anforderungen an die angepassten Palettenladehöhen als auch die Effizienzsteigerung in Supply-Chain-Prozessen berücksichtigt. „Eine Anpassung der Palettenhöhe auf 1,20 Meter erhöht in vielen Fällen die Auslastung der Fahrzeuge und trägt damit zu weniger LKW-Verkehr und CO₂-Reduzierung bei,“ sagt Andreas Heithoff, Head of Warehousing and Distribution bei Beiersdorf. Datenmanagement und Umstellungsstrategie Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines Datenmanagement-Konzepts, das die Abbildung verschiedener Ladehöhenvarianten ermöglicht und Datenkonsistenz über Unternehmensgrenzen hinweg sicherstellt. Abschließend wird eine Strategie zur schrittweisen Einführung des neuen Standards EUL1 definiert. Diese Strategie wird anhand von Szenarien ausgearbeitet. „Mit der Einführung der Palettenladehöhenanpassung von CCG1 zu EUL1 setzen wir in Deutschland einen wichtigen Meilenstein, um uns europaweit einheitlich aufzustellen. Diese Maßnahme trägt dazu bei, LKWs besser auszulasten, Ressourcen effizienter einzusetzen und damit nachhaltiger am Markt zu agieren,“ erklärt André Arnshoff, Customer Innovation Manager DACH bei Mondelez International. Am Ende sollen ein Leitfaden zur praktischen Umsetzung und ein gemeinsames Positionspapier der beteiligten Unternehmen, das den Rahmen für ein künftiges Umstellungsszenario beschreibt, entstehen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns