Veröffentlicht am 03.06.2013
Wer die Bedürfnisse der Kunden am Point of Sale erfüllen möchte, braucht vor allem eins: umfassende Kenntnis, wie aktuelle Trends passgenau auf die Ladenfläche übertragen werden. Seit zehn Jahren greift GS1 Germany Unternehmen dabei mit Beratungs- und Weiterbildungsangeboten rund um das Category Management (CM) unter die Arme. Dieses Angebot hat das Kölner Unternehmen, unter anderem bekannt für den EAN-Barcode, jetzt im Jubiläumsjahr erweitert: Mit den neuen CM Lernmodulen ist das Basiswissen für Category Manager jederzeit mobil verfügbar. Ob morgens im Zug, abends wenn die Kinder im Bett sind oder auch im Wartezimmer – ganz nach eigenem Tempo und Tagesablauf lernen die Teilnehmer das Einmaleins des Category Manage-ments. Von verringerten Transportkosten bis zum optimierten Warenbestandsmana-gement – Category Management trägt entlang der gesamten Supply Chain Früchte. Messbare Ergebnisse erreichen die Teilnehmer bereits nach drei oder wahlweise sechs interaktiven Trainingsmodulen, die in ihrer Abfolge frei wählbar sind: Das sind neben einer Einführung, die Grundlagen der Warenkategorien, die Themen Kennzahlen und Sortimentsplanung sowie shopperoptimierte Platzierungen und Promotions. Am Ende der interaktiven Schulung steht ein Wissenstest, der bei Bedarf wiederholbar ist. So gehen die Anwender sicher, dass sie das für CM erste notwendige Know-how erworben haben. Eine persönliche Teilnahmebescheinigung der umfassenden Schulung erhalten alle Absolventen als PDF-Datei. Dieses Angebot können Unternehmen nach Bedarf als Einzelplätze oder Mehrplatz-Lizenzen buchen. Für 147 Euro erhalten sie Zugang zu drei Modulen, für 234 Euro werden alle sechs Module freigeschaltet. Neben den CM Lernmodulen umfasst das Weiterbildungsangebot von GS1 Germany das Seminar „Category Management Basics“ und den berufsbegleitenden Lehrgang zum „Zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager“. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Mit den CM Lernmodulen von GS1 Germany entscheiden die Teilnehmer, wann und wo sie sich in Sachen Category Management weiterbilden. (Quelle: GS1) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagn Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 23.05.2013
Die ökologische Verantwortung wächst bei Unternehmen wie auch bei Verbrauchern und damit der Wunsch, nachhaltiger zu handeln. „Doch das Dickicht an Produktlabeln und Messkriterien ist nahezu undurchschaubar. Eine Kaufentscheidung zugunsten des umweltfreundlicheren Produkts ist kaum möglich“, erklärt Stephan Schaller, Senior Projektmanager Nachhaltigkeit bei GS1 Germany. Abhilfe soll ein neues System schaffen, das in Zukunft die Umweltauswirkungen transparent macht, die jedes einzelne Produkt vom Rohstoff bis zum Recycling verursacht. Das ist das Ziel des EU-Förderprojekts myEcoCost. Die Vorteile dieses Systems: Unternehmen können sich über eine geringe Umweltbelastung ihrer Produkte und Dienstleistungen profilieren, der Verbraucher bekommt neben dem Preis einen weiteren Vergleichsmaßstab, um ökologische Auswirkungen bei der Kaufentscheidung leichter zu berücksichtigen. Bestehen wird das System aus zwei Komponenten: einer Software zur Ermittlung der Umweltauswirkungen und einer Kommunikationslösung, die eine Informationsweitergabe in der Wertschöpfungskette bis zum Endkunden ermöglicht. Die Berechnung der Umweltauswirkungen wird Faktoren wie Klimaemissionen, Ressourcennutzung und Umweltverschmutzung berücksichtigen. Aber wie werden die einzelnen Informationen dazu entlang des Produktwegs vom Rohstoff bis zum Recycling zusammengetragen und wie bleiben sie mit dem einzelnen Produkt verknüpft? In die Antwort auf diese Fragen fließt die Expertise des Projektpartners GS1 Germany ein, dem Dienstleister rund um Standards und Lösungen für die Wertschöpfungskette. GS1 Germany entwickelt eine Roadmap, die für myEcoCost geeignete GS1 Standards beschreibt. Sie dient als Leitfaden und Implementierungshilfe für das System und soll Investitionssicherheit schaffen. „Auch es wenn bis zur marktreifen Lösung sicher noch ein paar Jahre braucht: myEcoCost trifft den Nerv der Zeit: Es macht Nachhaltigkeit sowohl für Unter-nehmen als auch Verbraucher greifbar und beruht dabei auf verlässlichen Zahlen. Das Projekt zahlt damit passgenau auf unseren Ansatz zum Strategiethema Nachhaltigkeit ein, Unternehmen konkrete Lösungen für nachhaltiges Handeln an die Hand zu geben“, betont Schaller. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de, Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 23.05.2013
Die Fachschule des Möbelhandels (MöFa) und GS1 Germany, unter anderem bekannt für den EAN-Barcode, kooperieren. Im Rahmen der Zusammenarbeit hat die MöFa beschlossen, Themen rund um GS1 Standards stärker in die Lehrinhalte der Wirtschaftsfachschule zu integrieren. Künftig werden Lehrveranstaltungen der MöFa auch im GS1 Germany Knowledge Center stattfinden. GS1 Germany wird den Studierenden zusätzlich Seminare, zum Beispiel zur Sortimentsoptimierung auf Basis von Category Management, anbieten. Darüber hinaus unterstützt der Dienstleister die Finanzierung von Ausbildungsplätzen und Lehrmaterialien. „Wir sind überzeugt, dass auch der Möbelhandel von Konzepten wie Shopper Marketing oder Category Management profitieren kann und setzen dabei auf den Nachwuchs. Mit der MöFa haben wir einen starken Partner gefunden, um die Branche auf die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten“, begründet Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. André Kunz, Geschäftsführer der MöFa ist überzeugt, dass das GS1 System helfen kann, den aktuellen Strategiethemen der Branche zu begegnen: „Der Möbelhandel beschäftigt sich zunehmend mit der Optimierung von Prozessen. Eine Vielzahl von Möbelhändlern und Lieferanten nutzen hierfür schon die GS1 Standards.“ In ihren Betrieben werden die Absolventen der Schule immer stärker mit Themen wie Sortimentsoptimierung aber auch Kundenbindung mittels Smartphones und Mobile Payment konfrontiert. Gemeinsam mit GS1 Germany sollen Shopper Marketing und Mobile Commerce in der MöFa daher künftig stärker durch Zusatzangebote thematisiert werden. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Multimediales Lernen – In der Value Chain live! des GS1 Germany Knowledge Centers werden sich Schüler der MöFa künftig Know-how zu Barcode, Mobile Payment & Co. aneignen können. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakte: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh Fachschule des Möbelhandels Dieter Müller Schulleiter Frangenheimstr. 6, 50931 Köln Tel.: 0221 940 13–0, Fax: –26 E-Mail: info@moefa.de Homepage: www.moefa.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1 Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1 Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Die Fachschule des Möbelhandels ist ist als staatlich anerkannte Ersatzschule ein Berufskolleg in freier Trägerschaft der Möbel- und Einrichtungsbranche, das mit seinen Bildungsgängen in der ausbildungsbegleitenden Berufsschule, in der dreijährigen Höheren Berufsfachschule und in der ein- und zweijährigen Wirtschaftsfachschule die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Möbel- und Einrichtungsbranche zum Ziel hat. Rund 670 Schülerinnen und Schüler besuchen zurzeit die verschiedenen Bildungsgänge der Schule.
Veröffentlicht am 02.05.2013
Tag für Tag kommen in der fleischverarbeitenden Industrie Arbeitswerkzeuge wie Messer und Wetzstähle sowie Schutzkleidung zur Verarbeitung von Lebensmitteln zum Einsatz. Entsprechend der einschlägigen Richtlinien und Verordnungen gelten hier besondere Anforderungen hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Hygiene. In der Praxis ist es jedoch oft schwierig, die Einhaltung der Vorschriften sicher zu kontrollieren. Der Grund: Zumeist erfolgt die Dokumentation manuell und ist entsprechend fehleranfällig und aufwendig. Abhilfe könnte die Radiofrequenz-Identifikation, kurz RFID schaffen. Sie ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Mitarbeitern zu ihren Werkzeugen sowie die automatisch gesteuerte Erfassung der Daten in sämtlichen Prozessschritten. In Kooperation mit der Tönnies Lebensmittel GmbH, einem führenden Unternehmen der fleischverarbeitenden Industrie, hat der Messerhersteller Friedr. Dick den Praxistest gemacht. Im Rahmen des bis Ende 2012 vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Prozeus-Projekts wurde die unternehmensübergreifende Prozesskette auf Basis der GS1 Standards deutlich transparenter gestaltet. Kern der Maßnahmen: Bereits in der Fertigung bei Friedr. Dick werden RFID-Transponder direkt in den Messergriff eingearbeitet. Die Transponder sind mit dem Elektronischen Produkt-Code (EPC) versehen, der eine automatische Identifikation der Werkzeuge an zentralen Erfassungspunkten ermöglicht. Dank der Serialisierung des Codes kann die ordnungsgemäße Verwendung jedes einzelnen Messers während der gesamten Produktlebensdauer zuverlässig verfolgt und dokumentiert werden. Über den EPC sind die Messer mit dem jeweiligen Anwender unmanipulierbar „verknüpft“. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer welche Werkzeuge in welchen Arbeitsschritten benutzt hat. Auch lassen sich die ausgegebenen und im Arbeitsbereich eingesetzten Werkzeuge während und nach Beendigung des Arbeitsprozesses überwachen und dokumentieren. „Die elektronische Vernetzung mit wichtigen Schlüsselkunden wird künftig zu einem entscheidenden Baustein bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit“, so die Überzeugung von Horst Löhnert, Geschäftsführer der Friedr. Dick GmbH & Co. KG. Langfristig plant das Unternehmen, die RFID-Technologie auf weitere Prozesse und Anwendungssysteme auszudehnen und so gezielt weitere Verbesserungspotenziale auszuschöpfen. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei Prozeus bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Pressebild downloaden Bildunterschrift: Mit EPC/RFID die Fertigung und Reinigung sowie Umgebungseinflüsse von Messern in der fleischverarbeitenden Industrie kontrollieren, Bildquelle: GS1 Germany GmbH/Prozeus PROZEUS – auf einen Blick Bis 2012 gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS auch weiterhin die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 25.04.2013
In den letzten zehn Jahren hat GS1 Germany rund 1.000 Teilnehmer, aus nahezu 250 verschiedenen Unternehmen - davon ca. 30 Prozent aus dem Handel - zu zertifizierten ECR D-A-CH Category Managern ausgebildet. Mittlerweile zählt der Lehrgang zum festen Bestandteil in der Personalentwicklung und wird als Qualifizierungsmerkmal bei der Personalsuche gezielt nachgefragt. Denn das gleiche umfassende Wissen und Verständnis rund um kundenorientierte Sortimente hilft nicht nur dem Category Manager sondern auch dem Key Account aufseiten der Hersteller sowie dem Einkauf im Handel bei ihren Gesprächen. Der Category Manager hat sich als Berufsbild in Industrie und Handel etabliert, wird jedoch bis heute kaum von Universitäten oder IHKs angeboten. Somit hat sich GS1 Germany zum Marktführer in diesem Bereich entwickelt. Inhalt des zehntägigen Lehrgangs ist bis heute die Methode des ECR D-A-CH Acht-Schritte-Prozess. Er beschreibt die standardisierten Schritte von der strategischen Abstimmung bis zur nachhaltigen Umsetzung und abschließenden Kontrolle eines Category Management-Projektes. Tiefe Erkenntnisse mittels Shopper Research und Shopper Insights bilden die Grundlage für den Acht-Schritte Prozess. In der kontinuierlichen Weiterentwicklung fließen jeweils aktuelle Trends, wie Shopper Marketing ein. Darüber hinaus zeichnet sich der Lehrgang durch einen hohen Praxisbezug aus: Best Practices aus Handel und Industrie werten praktische Übungen und Vorträge von Experten auf und ma-chen fit für den sofortigen Einsatz im Unternehmen. In der Abschlussarbeit löst der zukünftige Category Manager eine konkrete Aufgabe aus seinem Arbeitsumfeld oder einem parallel in seinem Unternehmen laufenden CM-Projekt. „Damit gehen die Lehrgangsinhalte direkt nach Abschluss des Trainings ins tägliche Business über und oft genug ergeben sich weitere Umsetzungsaktivitäten mit steigender Nachfrage nach kompetenter Unterstützung“, ergänzt Thorsten Pollmüller, Bereichsleiter Category Management Beratung und Training bei GS1 Germany. „GS1 Germany unterstützt deshalb nicht nur mit reiner Ausbildung, sondern ebenfalls mit fundierter Beratung bis zur Begleitung groß angelegter Roll-outs von Category Management-Projekten, bei beispielsweise Edeka Minden-Hannover“, so Pollmüller weiter. Der Lenkungskreis Demand Side von GS1 Germany, ein Gremium bestehend aus Vertretern von führenden Industrie- und Handelsunternehmen, wie Metro, Bahlsen, Ferrero, Procter & Gamble, Kraft, Henkel, dm und Rewe, legte den Grundstein für das umfassende Ausbildungsprogramm. Die Erfolgsgeschichte des zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager startete dann am 6. Oktober 2003 mit dem ersten berufsbegleitenden Lehrgang und 14 Teilnehmern. Die Lehrgänge werden heute als öffentliche Lehrgänge im Knowledge Center von GS1 Germany in Köln oder auch auf Wunsch inhouse beim Unternehmen selbst durchgeführt. Pressebild downloaden Abbildung: Praktische Übung im Lehrgang zum zertifizierten Category Manager, © Christian Bel Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 05.04.2013
Schluss mit Missverständnissen, mangelnder Transparenz und aufwändigen Buchungsprozessen: Dazu soll eine standardisierte Datenkommunikation beim Buchen von Zeitfenstern mittels webbasierter Zeitfensterbuchungssysteme beitragen. Das ist das Ziel der neuen Anwendungsempfehlung „Standardisierte Informationsprozesse in der Zeitfenstersteuerung“. Entwickelt hat sie GS1 Germany in Zusammenarbeit mit Industrie, Handel, Logistikunternehmen und Anbietern von Zeitfensterbuchungssystemen. Die Anwendungsempfehlung ist ab Mitte April auf www.gs1-germany.de erhältlich. Was ist ein Zeitfenster? Welche Zeitstempel sind zu messen? Wie lassen sich Informationen ohne Medienbrüche übermitteln? Logistiker finden in der Empfehlung neben einheitlichen Begriffsdefinitionen, Lösungen für das automatisierte sowie standardisierte Buchen von Zeitfenstern per elektronischem Datenaustausch (EDI). Es handelt sich dabei um eine Prozessempfehlung inklusive einheitlicher Nachrichtenprofile für die Zeitfensterabwicklung. Grundlage sind die EANCOM®-Nachrichten IFTMBF (International Forwarding and Transport Firm Booking Message) für die Buchungsanfrage und IFTMBC (International Forwarding and Transport Message Booking Confirmation) für die Buchungsbestätigung. Die notwendigen Daten können damit aus den jeweiligen Warenwirtschafts- bzw. Speditionssystemen generiert und automatisiert an das Zeitfensterbuchungssystem übermittelt werden. „Das bedeutet an dieser Stelle des Warenflusses: Alle Beteiligten sprechen eine Sprache, manuelle Arbeitsschritte entfallen, die notwendigen Transportinformationen sind vollständig, korrekt, aktuell und stets verfügbar“, beschreibt Gül Aydogdu, verantwortlich für dieses Projekt bei GS1 Germany, den Nutzen. Die Laderampen von Industrie und Handel stellen in der effizienten Verladung und Zustellung regelmäßig einen Brennpunkt dar. Vielfach sorgen dort unplanmäßige Stand- und Wartezeiten, schwankende Aufkommensspitzen, sowie ein nicht planbarer Ressourcenbedarf für Produktivitätsverluste. Als möglicher Lösungsansatz für die Verminderung dieser Probleme, sowie zur Vereinfachung des Gesamtablaufes, dient die Vergabe von Zeitfenstern. Die im Markt angebotenen Zeitfensterbuchungssysteme sind sehr verschieden: Die Anforderungen in Bezug auf die notwendigen Informationsprofile variieren nicht nur zwischen diesen Systemen, sondern sind auch kunden- und nutzerspezifisch. Sind keine harmonisierten Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen den Nutzern und den Zeitfenstersystemen vorhanden, ergibt sich durch manuelle Buchungsvorgänge ein Medienbruch. Demzufolge kommt es im unternehmerischen Alltag, resultierend aus den Unterschieden im Daten- und Informationsaustausch, zu einem vermeidbaren Arbeits- und Fehleraufkommen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln el: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.04.2013
35 bis 40 Prozent der deutschen Erwachsenen sind laut GEDA-Studie des Robert Koch-Instituts chronisch erkrankt und damit auf eine zuverlässige Medikamententherapie angewiesen. Das heißt: Die richtigen Arzneimittel müssen in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge rechtzeitig am korrekten Ort ankommen. Allerdings können interne und externe Bedrohungen, wie Umweltkatastrophen, steigende Materialpreise oder Treibstoffknappheit, die Medikamentenversorgungskette (MVK) stören oder gar ganz unterbrechen und somit die Volksgesundheit gefährden. SafeMed, ein Forschungsvorhaben gefördert vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung, beschäftigt sich mit einer wirtschaftlich vertretbaren Sicherung der Medikamentenversorgung im Krisenfall. Ziel ist es, nach Kosten und Nutzen bewertete Konzepte vorzulegen, die präventive und reaktive Sicherungsmaßnahmen aufzeigen. Auf Basis von Geschäftsprozessanalysen identifizierten die Projektteilnehmer zunächst die externen Sicherheitsrisiken für die MVK. Diese Einflussfaktoren und die möglicherweise durch ihr Eintreten verursachten Funktionsstörungen haben sie in unterschiedlichen Bedrohungsszenarien beschrieben und das Schadensausmaß sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Das Ergebnis: neun hoch relevante Bedrohungsszenarien mit jeweils gravierendem negativen Einfluss auf die MVK-Prozesse. Das Spektrum reicht von Produktionsausfällen patentgeschützter Medikamente durch knappe oder fehlende exklusive Wirkstoffe über den Zusammenbruch der MVK durch unerwartete Epidemien und schwere Wetterereignisse bis hin zu Einschränkungen in der Medikamentenversorgung wegen eines verunreinigten Basisrohstoffs. Ausgehend von diesen neun Bedrohungsszenarien leiteten die SafeMed-Experten fünfzehn Maßnahmen zur Sicherung der MVK ab. Hierzu zählen die elektronische Lieferavisierung und die mobile Apotheke zur Versorgung der Bevölkerung beim Ausfall anderer Distributionswege genauso wie ein elektronischer Rückrufservice oder die autarke Versorgung mit betrieblichen Ressourcen. „Bereits mit diesen Zwischenergebnissen hat SafeMed zwei wichtige Innovationsbeiträge zur Sicherung der MVK geleistet: Bislang fehlte eine systematische Aufnahme potenzieller externer Bedrohungen und Risiken entlang der Pharma Supply Chain“, erklärt Bettina Bartz Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die durchgeführte Analyse der Bedrohungen für Unternehmen, Patienten und die Gesellschaft stellt eine erste Neuerung dar. Die Identifizierung von systemgestalterischen und technischen Sicherungsmaßnahmen und deren Zusammenspiel ist der zweite Innovationsbeitrag“, so Bartz weiter. Bislang wurde laut Bartz entweder die spezifische Risikosituation eines Akteurs der MVK fokussiert, oder die Bedrohung der Warenkette durch nur ein spezifisches Risiko. Das Projekt SafeMed hat eine geförderte Laufzeit bis Mai 2014. Weitere Informationen unter: www.sichere-pharmakette.de SafeMed – auf einen Blick SafeMed ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsvorhaben. SafeMed steht für „Systemgestaltung zur wirtschaftlichen Sicherung der Medikamentenversorgungskette (MVK)“ vom Arzneimittelhersteller über den Großhandel bis zum Point of Sale/Point of Care. Kooperationspartner sind die Forschungseinrichtungen IPRI, ZIRIUS und TU Berlin (Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie) sowie Unternehmen der Pharma Supply Chain und GS1 Germany. Im Rahmen von SafeMed werden potenzielle Bedrohungen und Risiken entlang der MVK gezielt aufgenommen, systemgestalterische und technische Sicherungen identifiziert und Bedrohungsszenarien sowie Sicherungsmaßnahmen auf volks- und betriebswirtschaftlicher Ebene bewertet. Die Ergebnisse fließen in einen vorstrukturierten, dialogorientierten und IT-basierten „Sicherheitsberater“ ein. Dieser wird die Anwender im Web dabei unterstützen, einer Störung der MVK vorzubeugen oder entsprechend darauf reagieren zu können. Förderhinweis: Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wird im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 13N11195 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-534, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.04.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, hat sein Serviceportfolio zur Strichcode-Erzeugung erweitert. Kunden können jetzt unter anderem einen Express-Service in Anspruch nehmen und erhalten ihre druckfähigen Barcode-Dateien innerhalb von zwei Stunden. „Die Ware eines Kunden war bereits im Container, fertig für die Verschiffung nach Australien, als auffiel, dass der falsche Barcode auf dem Produkt war“, berichtet Mercedes Schulze, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany, von einem konkreten Fall. Ohne korrekten Barcode hätte kein einziges der Produkte verkauft werden können. Gerade kleine Unternehmen stünden, so Schulze, häufig vor der Herausforderung, Barcodes ad hoc und trotzdem in der richtigen Qualität liefern zu müssen. Diesem Kunden hatte GS1 Germany mit dem richtigen Barcode bedruckte Etiketten direkt nach Australien geliefert, mit denen vor Ort die falschen Barcodes überklebt werden konnten. GS1 Germany erzeugt für Kunden auf Wunsch Barcodes in der benötigten Größe und Auflösung und liefert diese dann entweder als druckfähige Datei oder bereits ausgedruckt auf Etiketten. Künftig können neben EPS weitere druckfähige Dateiformate wie PDF bestellt werden. Statt der klassischen schwarz-weißen Streifen haben Unternehmen künftig die Möglichkeit, farbige Balken oder Hintergründe zu bestellen oder individuellen Text oberhalb des Barcodes einfügen zu lassen. Außerdem bietet GS1 Germany den Service ab sofort nicht nur für den EAN-Barcode sondern auch für den GS1-128-Barcode zur Produktkennzeichnung an. Weitere Informationen unter Strichcode-Erzeugung Download Pressebild Bildunterschrift: Strichcodes direkt von GS1 Germany gibt es künftig auch in Farbe, mit Kundenzeile und für GS1-128 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Sicherheit der Patienten hat Priorität – das gilt für alle Bereiche des Gesundheitswesens. Doch wie lassen sich Behandlungsfehler vermeiden, Produktfälschungen eindämmen und zugleich die Prozesseffizienz verbessern? Ein zentraler Ansatzpunkt ist die lückenlose Identifikation von Medizinprodukten und Arzneimitteln vom Hersteller über den Großhandel bis zur Klinik oder Apotheke. Mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission für die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung ist auch die Entscheidung für ein weltweites System zur Identifikation von Medizinprodukten gefallen: Die Unique Device Identification – kurz UDI – basiert auf einer globalen Produktidentifikation, etwa der Artikelnummer GTIN. Als Datenträger stehen der GS1-128-Strichcode oder der zweidimensionale GS1 DataMatrix zur Verfügung. In dem Training „Einführung in die GS1 Standards im Gesundheitswesen“ am 16. April 2013 finden Krankenhausmitarbeiter aus dem Bereich Materialwirtschaft sowie Hersteller von Medizinprodukten und Pharmazeutika konkrete Antworten auf Fragen zur Umsetzung und Anwendung der GS1 Standards im Gesundheitswesen – auch im Hinblick auf das Identifikationssystem UDI. Das Training findet auch am 5. November 2013 statt. Für Pharmaunternehmen, die ihr Wissen über den GS1 DataMatrix auffrischen, vertiefen oder den 2D-Code in der Praxis einführen wollen, wurde das Training „GS1 DataMatrix: eindeutig und fälschungssicher“ konzipiert. Am 17. April 2013 erwerben die Teilnehmer das notwendige Know-how, um die Kennzeichnung ihrer Produkte effizient und fehlerfrei umsetzen zu können. Auch die standardisierte elektronische Kommunikation kann zu mehr Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen beitragen – vorausgesetzt die Qualität der Produktstammdaten stimmt. Im Fokus des ebenfalls am 17. April 2013 stattfin-denden Workshops „Neue Wege für den Produktstammdatenaustausch“ steht die Umsetzung der Anwendungsempfehlung zum Produktstammdatenaus-tausch im Gesundheitswesen. Die Teilnehmer erfahren unter anderem, wo In-formationen aus dem eigenen System in GS1 XML abgebildet werden, welche Informationen übermittelt werden müssen und wie sie auf externe Informati-onsquellen referenzieren. Der Workshop wird zusätzlich am 6. November 2013 angeboten. Mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit können Apotheken erzielen, wenn sie ihr Sortiment gezielt auf die Wünsche ihrer Kunden ausrichten. Das Training „Category Management Basics für das Apothekensortiment“ vermittelt am 5. und 6. Juni 2013 die Grundlagen, um zukünftig Kategorie-Potenziale beurteilen und mit erfahrenen Category Managern neue Lösungen entwickeln zu können. Der Fokus des Trainings liegt auf den Besonderheiten des Sortiments und der Platzierung im Apothekenkanal. Übungen ergänzen die Theorie und sollen den Teilnehmern helfen, das Gelernte zukünftig in der Praxis anzuwenden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Firma Lenze setzt weltweit im Warenausgang auf das GS1 Transportetikett und kann damit die Effizienz seiner Prozesse erheblich steigern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Aerzen (Niedersachsen) und ist führender Spezialist für Antriebslösungen und komplette Automatisierungssysteme im Maschinenbau. Lenze beliefert seine Kunden weltweit über zehn Logistikstandorte. Der Einsatz unterschiedlicher IT-Systeme und Prozesse machte es in der Vergangenheit umständlich, die Kunden schnell über den Stand von Lieferungen informieren zu können und sorgte darüber hinaus für eine unnötige Komplexität in den Warenausgangsprozessen. Auch die Anbindung neuer Transportdienstleister war häufig ineffizient, da mit jedem Partner individuell abgestimmt wurde, wie Transporte zu kennzeichnen sind. Lenze entschied sich daher, das weltweit überschneidungsfreie GS1 System einzusetzen. Die standortindividuellen Nummernkreise und Kennzeichnungssysteme im Warenausgang wurden durch das GS1 Transportetikett standardisiert. Kernelement des GS1 Transportetiketts ist der SSCC (Serial Shipping Container Code, vormals Nummer der Ver-sandeinheit, NVE). Er macht es möglich, die Ware auf dem gesamten Weg der Lieferkette mit zu verfolgen. „Mit unserer Entscheidung für die globalen GS1 Standards konnten wir unsere Warenausgangsprozesse weltweit vereinfachen und optimieren. Insbesondere der Wegfall externer Versandsysteme mit ihren verschiedensten Nummernkrei-sen hat die Performance signifikant gesteigert“, fasst Michael Wilms, Leiter Prozesse, Logistik und Organisation bei Lenze, den Erfolg zusammen. Die standardisierte Warenausgangslogistik wurde von Lenze an ausgewählten Pilotstandorten getestet. Mittlerweile wurde das GS1 Transportetikett bei Lenze aufgrund der Ergebnisse weltweit implementiert. Auf dem Praxistag Technische Industrien am 15. Mai 2013 im GS1 Germany Knowledge Center gehört Lenze neben Schaeffler, BMW, Robert Bosch und weiteren zu den Unternehmen, die ihre Erfolgsgeschichte unter dem Motto „Automotive, Rail und Maschinenbau im Umbruch“ vorstellen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de