Veröffentlicht am 16.08.2024
Verlinkungen zu produktrelevanten Inhalten – wie zum Beispiel zu einer Produktinfo-Seite, einem Produktblatt oder Hersteller-Seite – können jetzt ganz einfach im GTIN-Manager angelegt werden. Diese werden für aktive GTINS auf Verified by GS1 veröffentlicht und so für Geschäftspartner sichtbar. Sollten Sie einen QR-Code für Ihr Produkt generieren, stehen Ihnen dann diese Verlinkungen automatisch im QR-Code-Manager zur Verfügung.
Veröffentlicht am 16.08.2024
Links to product-relevant content - such as a product info page, product sheet or manufacturer page - can now be easily created in the GTIN Manager. These are published for active GTINS on Verified by GS1 and are therefore visible to business partners. If you generate a QR code for your product, these links are then automatically available to you in the QR Code Manager.
Veröffentlicht am 07.08.2024
You can now easily change the order of the displayed attributes or columns via "Drag and Drop" in the table view. Just click on the Table icon next to the Search field and make the changes in the pop-up window. You can also remove attributes marked with an "X" from the view.
Veröffentlicht am 09.02.2012
Besucher der CeBIT können in diesem Jahr erleben, wie Auto-ID/RFID-Technologien in der industriellen Wertschöpfungskette Prozesse automatisieren und effizienter gestalten. GS1 Germany präsentiert dazu gemeinsam mit dem FIR an der RWTH Aachen und weiteren Unternehmen den eigens für die Messe entwickelten „Logistik-Demonstrator“. In diesem Showcase werden beispielhaft USB-Sticks produziert, die sich Messebesucher individuell gravieren lassen können. GS1-Standards wie die serialisierte Artikelnummer SGTIN oder die Nummer der Versandeinheit NVE/SSCC werden in der dargestellten Prozesskette eingesetzt, um Daten automatisiert, schnell und ohne Informationsverlust auszutauschen. „Erst Standards ermöglichen es der Industrie, auch unternehmensübergreifend den Materialfluss detailliert zu verfolgen und schnell auf Informationen zuzu-greifen“, erläutert Daniel Dünnebacke, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „So können die Beteiligten in der Lieferkette auf Unre-gelmäßigkeiten wie Lieferverzug oder schwankende Nachfrage unverzüglich reagieren.“ Der „Logistik-Demonstrator“ wird auf der CeBIT vom 6. bis 10. März 2012 im Auto-ID/RFID-Solutions-Park in Halle 5 gezeigt. Der Showcase ist eines der ersten Ergebnisse einer Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaft. GS1 Germany ist seit Mitte 2011 Kooperati-onspartner der branchenübergreifenden Forschungseinrichtung FIR an der RWTH Aachen im Rahmen des so genannten Campus-Cluster Logistik. Das Cluster Logistik ist ausgerichtet auf eine intensive vor-Ort-Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. Komplexe Wertschöpfungsnetzwerke sollen dabei aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet werden. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.09.2011
Immer mehr Online-Marktplätze, wie Google oder Amazon, fordern daher von den Händlern den Einsatz der globalen Artikelnummer GTIN zur eindeutigen Identifikation der Produkte. Somit kann die Ware zügig und ohne manuellen Aufwand in die eigenen Warenwirtschaftsprozesse übernommen werden. Mit dem Einsatz der GTIN erhält der Händler den Zugang zu neuen Verkaufskanälen als Chance für Steigerung von Absatz, Umsatz und Bekanntheitsgrad. Der Nutzen der GS1-Standards für den Online- und Versandhandel ist umfangreich. Dieser reicht vom Zugang zu Online-Marktplätzen über durchgängige Bestandssteuerung und effizientes Retourenmanagement bis hin zur elektronischen Kommunikation und erfolgreicher Sortimentsgestaltung. Diese Potenziale eröffnet das Leistungspaket GS1 Complete, dem schnellen Zugang zu eigenen Globalen Artikelnummern, geeigneten Barcode-Standards und praxiserprobten elektronischen Nachrichtenformaten. Darüber hinaus bietet die SA2 Worldsync GmbH Services für integriertes Datenmanagement von Artikelstammdaten für Industrie und Handel an. Dazu gehört unter anderem der Worldsync-Datenpool für globalen Stammdatenaustausch, der auf dem Global Data Synchronisation Network basiert und heute weltweit verfügbar ist. Effiziente und qualitativ hochwertige Stammdaten sind offline wie online eine wichtige Basis für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse. Interessenten erhalten weiterführende Informationen auf der Fachmesse Mail Order World, die vom 5. bis 6. Oktober 2011 in Wiesbaden zusammen mit Deutschen Versandhandels-Kongress 2011 stattfindet, Standnummer 426 in Halle 4. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt : GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.05.2011
Ob Schmuck, Kinderspielzeug, Gartengeräte oder Elektronikartikel – dass der Absatz über das Internet guten Umsatz verspricht, haben viele Händler entdeckt. Sie vertreiben daher ihre Waren, nicht selten ergänzend zu ihren eigenen Onlineshops, über Marktplätze wie zum Beispiel Amazon. Um das vielseitige Angebot für ihre Nutzer anwenderfreundlich zu strukturieren, fordert Google jetzt von seinen Händlern eine eindeutige Produktidentifikation ihrer angebotenen Waren zum Beispiel via der globalen Artikelnummer GTIN (ehemals EAN) von GS1 Germany. Auf Basis der eindeutigen Identifikation der Produkte sollen laut Google Produktseiten erstellt werden, die es den Nutzern erleichtern, mehr über einzelne Artikel zu erfahren und die Preise unterschiedlicher Händler zu vergleichen. Die Richtlinie ist seit dem 3. Mai 2011 gültig. Sie betrifft Händler des sogenannten Google Merchant Center und damit die Artikel, die über die Produktsuche „Shopping“ gefunden werden sollen. Google will sie nach eigener Aussage bis zum 20. Juni 2011 schrittweise durchsetzen. Die GTIN ist Bestandteil des Leistungspakets GS1 Complete. Unternehmen, die ihre Waren mit der global überschneidungsfreien Artikelnummer kennzeichnen möchten, finden unter www.gs1-germany.de einen Online-Antrag für GS1 Complete. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.02.2011
Köln. Eine eindeutige Kennzeichnung der Verpackung und ein geregelter Rückruf für bereits an Patienten abgegebene Arzneien sind Bestandteile des kürzlich vom EU-Parlament beschlossenen Gesetzes zum Patientenschutz. Das könne laut Beschluss unter anderem über Sicher-heitsmerkmale auf der Verpackung erfolgen. Denkbar sei zum Beispiel eine Serialisierungsnummer. Hier greifen die Kennzeichnungsstandards von GS1 Germany, bekannt durch Produkte und Dienstleistungen rund um den Bar-code. Der 2D-Code GS1 DataMatrix etwa kann neben der Artikelnummer GTIN (Global Trade Item Number) weitere Informationen verschlüsseln, wie die Chargennummer, das Verfallsdatum oder eine Seriennummer. Er kann beim Hersteller aufgebracht, in der gesamten Versorgungskette gelesen und zuletzt beim Apotheker vor Abgabe des Produkts an den Patienten gescannt werden. Der Apotheker erhält dann über eine Datenbank die Informationen zur Echtheit des Medikaments. Damit ist der Weg jedes einzelnen Produktes an jeder Station, sei es zum Beispiel Logistikdienstleister oder Großhandel, nachvollziehbar. In die Versorgungskette eingeschleuste Fälschungen fallen so spätestens in der Apotheke auf. Das zeigte bereits im vergangenen Jahr ein Praxistest des europäischen Verbands der Pharmazeutischen Industrie EFPIA. 25 Apotheken im schwedischen Stockholm testeten vier Monate lang ein System zum Schutz von Patienten vor gefälschten Medikamenten. Über die Kennzeichnung der Verpackungen mit dem GS1 DataMatrix verifizierten die Apotheker die Echtheit der Medikamente und identifizierten ablaufende und zurückgerufene Arzneien. Insgesamt durchliefen knapp 100.000 Arznei-packungen von insgesamt 14 Herstellern den Prozess. Medikamente, die in Frankreich auf den Markt gebracht werden, müssen seit Anfang dieses Jahres mit dem GS1 DataMatrix gekennzeichnet sein. Für einen schnellen, wirksamen Rückruf von Produkten, also auch von Arz-neien, entwickelt GS1 Germany derzeit den neuen sogenannten GS1 Ger-many Recall Service. Das ist ein webbasierter B2B-Kommunikationsservice, der es Handelspartnern erlaubt, die Informationen für Produktrückrufe stan-dardisiert, sicher und korrekt auszutauschen. Das schließt Medienbrüche und damit Fehlerquellen aus. Dabei gelten hohe Sicherheitsstandards, die gewährleisten, dass Dritte die Informationen nicht einsehen können. Alle Rückrufinformationen und Aktualisierungen sollen rund um die Uhr zu jedem Zeitpunkt „live“ verfügbar sein. In Amerika und Kanada ist dieser Service bereits in Betrieb. In Australien steht er kurz vor der Einführung für medizini-sche Produkte und Pharmazeutika. Die jeweiligen GS1-Länderorganisationen fungieren hierbei als sogenannte Trust Center, also neutrale Anbieter. Mittelfristig wollen sie die länderspezifischen Recall-Services zu einem Netzwerk verbinden und somit grenzüberschreitende Rückrufaktionen optimieren. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.07.2011
Beide Projektpartner, sowohl Rowo-Food als auch Wolf-Naturprodukte, wollten innerhalb des Prozeus-Projekts den inner- und überbetrieblichen Informationsfluss nachhaltig verbessern. Details über laufende Produktionsstände sollten in Echtzeit vorliegen und manuelle fehleranfällige Prozesse abgebaut werden. Durch die Anwendung des GS1-128-Strichcodes können die einzelnen Versandeinheiten detailliert erfasst werden. Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummer und Gewichtsangaben sind beispielsweise logistische Zusatzinformationen, die im GS1-128 verschlüsselt jede palettierte Ware eindeutig identifizierbar machen – angefangen vom Wareneingang über die Produktion bis hin zum Versand. Der durchgängige Etikettierungs-Standard erzielt künftig mehr Effizienz in den Prozessen des innerbetrieblichen Waren- und Informationsflusses. Sich schnell verändernde Marktsituationen werden zeitnah erkannt und Kundenanforderungen prompt erfüllt. Das Unternehmen konnte im Rahmen von Prozeus außerdem die Chargenrückverfolgung nach EU-Verordnung 178/02 automatisieren. Beste Voraussetzungen für den mittelständischen Importeur und Lieferanten luft- und gefriergetrockneter Rohstoffe aus aller Welt. „Durch den Einsatz von Auto-ID optimieren wir die Warenein- und ausgänge ebenso wie die innerbetriebliche Transparenz. Mit dem Umstieg auf elektronische Geschäftsprozesse können wir uns im Markt optimal positionieren und unseren Kunden einen deutlich besseren Service bieten“, resümiert Rainer Kaske, Leiter Organisation der Rowo-Food GmbH. Dass einzelne zeitliche Prozessschritte, wie beispielsweise die Wareneingangsbuchung, um mehr als 50 Prozent reduziert werden konnten, freut den Rowo-Manager zusätzlich. Insgesamt minimiert sich der tägliche Zeitaufwand um vier Stunden. Hochgerechnet auf 20 Arbeitstage im Monat beläuft sich die Einsparung bei einem Stundensatz von 35 Euro auf 2.800 Euro monatlich. Das bedeutet rund 33.600 Euro mehr in der Kasse pro Jahr. Die Einführung einer neuen ERP-Lösung sorgte darüber hinaus dafür, dass aufwendige papiergebundene Prozesse entfallen und der Etikettierungs-Standard mit dem GS1-128-Strichcode sein volles Potenzial entfalten kann. Für die vorbildliche eBusiness Projektumsetzung wurde Rowo-Food dieses Jahr für den Prozeus Unternehmerpreis, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), nominiert. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei Prozeus bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.03.2010
Köln. „Coupons per MMS auf das Handy, interaktive Regale, die Einkaufsliste auf dem Mobiltelefon statt auf dem Zettel – das ist alles keine Zukunftsmusik mehr“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Unternehmen ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode und gehört zum internationalen Netzwerk Global Standards One (GS1). In der Broschüre Mobile in Retail hat GS1 jetzt Empfehlungen zusammengefasst, wie Händler und Hersteller das Handy als mobilen Kommunikationskanal einsetzen können. Die Dokumentation richtet sich an Unternehmen, die Kunden binden, neue Kaufanreize schaffen und so den Umsatz steigern wollen. Sie kann kostenlos unter www.gs1.org/mobile heruntergeladen werden. Einen der wichtigsten Trends in der mobilen Kommunikation sieht GS1 im sogenannten Extended Packaging. Kunden können über das Scannen von Barcodes mit dem Handy zusätzliche Produkt- und Herstellerinformation beziehen. „Konsumenten kaufen immer bewusster ein. Sie orientieren sich dabei an Gesundheit und Nachhaltigkeit und verlangen nach entsprechenden Produktinformationen“, erläutert Pretzel. GS1 bietet Herstellern mit der elektronischen Infothek GEPIR eine Plattform, um solche verbraucherorientierte Informationen bereitzustellen. Anwender können schon heute in GEPIR kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen und Informationen über das Handy abrufen. „Auf den 25 meistgekauften Handys der großen Hersteller läuft der Barcodescanner von GEPIR bereits“, so Pretzel weiter. Das Programm für Mobiltelefone gibt es kostenlos unter www.GEPIR.de zum Download. Derzeit werden die Betriebssysteme Symbian und iPhone-OS unterstützt. Damit können laut einer Statistik des Marktforschungsunternehmens comScore bereits 75 Prozent aller Smartphone-Nutzer in Deutschland erreicht werden. Was Händler tun müssen, um mobile Anwendungen wie GEPIR im Verkauf zu nutzen, Konsumentenbedürfnisse damit noch besser zu identifizieren und wie der Verkaufsraum für die neuen Technologien gerüstet werden kann, darüber informiert die englischsprachige Anwendungsempfehlung Mobile in Retail. Eine deutsche Übersetzung ist in Kürze erhältlich. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.07.2012
Die globale Organisation GS1, in Deutschland repräsentiert durch GS1 Germany, hat einen neuen globalen Product Recall Standard veröffentlicht. Die Anwendungsempfehlung macht rechtssichere Produktrückrufe möglich. Der neue Standard unterstützt alle Beteiligten der Wertschöpfungskette dabei, Prozesse zum Produktrückruf effizient umzusetzen. Der Standard definiert, standardisiert und harmonisiert die Produktinformationen, die zwischen Geschäftspartnern und mit Behörden im Falle eines Rückrufs ausgetauscht werden sollten. Der Product Recall Standard ist Teil der GS1-Lösungen für Produktsicherheit und Verbraucherschutz. Er ergänzt die bestehenden Empfehlungen zum Tracking und Tracing, die es Unternehmen ermöglichen, die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Der Standard wurde weltweit in landesspezifische Rückrufplattformen eingebunden, wie das Recallnet in Australien oder der geplante Product Recall Service von GS1 Germany. Produktsicherheit und Verbraucherschutz in der Wertschöpfungskette sicherzustellen, wird für Unternehmen mehr und mehr zu einer Herausforderung. Mit dem zunehmenden globalen Lebensmittelhandel hat die Nahrungsmittelsicherheit einen immer stärkeren Einfluss auf die Gesundheit von Verbrauchern. Laut einer Studie der US-Gesundheitsbehörde USCDC (United States Centre for Disease Control) gab es in 2010 in den USA 48 Millionen Krankheitsfälle, die auf den Verzehr von Lebensmitteln zurückgeführt werden konnten. 150.000 davon mussten stationär behandelt werden, 3.000 Fälle führten sogar zum Tod. „Ein effektiver Produktrückruf ist komplex, muss vielfältige rechtliche Bestimmungen erfüllen und betrifft immer mehrere Geschäftspartner in der Versorgungskette. Einen standardisierten global gültigen Prozess hierfür zu haben, ermöglicht uns, zeitnah zu reagieren und Rückrufe gezielter durchzuführen. Letztlich profitiert auch die Gesundheit der Konsumenten“, erläutert ein Sprecher der Handelskette Woolworth in Australien. Marcus Oliver Held, Quality Assurance Leader bei Procter & Gamble stimmt dem zu: „Viele Handelspartner arbeiten in sehr unterschiedlichen Systemwelten. Der geplante Product Recall Service von GS1 Germany schafft es, den Warenrückruf einheitlich mit nur einer gemeinsamen Lösung an alle Händler und Zwischenhändler zu kommunizieren.“ „Darüber hinaus bietet der Service Rückrufdaten in Echtzeit an und kann somit alle Beteiligten sekundenschnell auf den aktuellen Informationsstand bringen“, ergänzt Mark Zeller, Projektleiter Product Recall Service bei GS1 Germany. Der Product Recall Standard ist in allen Branchen, die GS1-Standards nutzen, einsatzfähig und kann von Unternehmen aller Größen genutzt werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de und www.gs1.org .