Veröffentlicht am 01.07.2014
Wie sich das Management von Geldkassetten bei Banken, die Konsolidierung von Tageseinnahmen im Handel oder das Zugangsmanagement zu Geldautomaten mit einem einfachen Barcode-System optimieren lässt, zeigt GS1 Germany jetzt live im erweiterten GS1 Germany Knowledge Center. Ab 1. Juli bietet GS1 Germany 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab. GS1 Germany investierte hierfür 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume, sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards: Veruntreuung gehört der Vergangenheit an. Handel, Banken und Wertdienstleister arbeiten sicherer und effizienter, da sie alle logistischen Prozesse EDI-basiert steuern und parallel zum Transport zurückverfolgen können. „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.07.2014
Wie sich Bestandslücken im Regal vermeiden lassen und stationäre Fashion-Stores vom Multichannel-Business profitieren, zeigt GS1 Germany jetzt live im erweiterten GS1 Germany Knowledge Center. Außerdem gibt es hier neueste Trends zum Thema Instore Entertainment. Das Knowledge Center bietet ab sofort 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab. GS1 Germany investierte hierfür 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards. Hier wird etwa für den Bereich Fashion die Anwendung von Barcode, RFID und Co. lebendig. So können stationäre Textilhändler ihre Bestände mithilfe der RFID-Technologie permanent aktualisieren und so zum Fullfillment-Center für Onlineshops werden. In der Social Camera können sich Kunden im Catwalk-Modus von allen Seiten betrachten, gleichzeitig Zusatzinformationen zum Produkt erhalten und die Bilder in sozialen Netzwerken teilen. „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.10.2014
Ab Dezember 2014 gilt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). Ob Wurst, Backwaren oder Gastronomie: Die LMIV gilt für alle Lebensmittelbetriebe gleichermaßen. Die Anforderungen unterscheiden sich zum Teil gravierend. „Als Herausforderung habe ich zum Beispiel mitgenommen, dass die bisherigen Etiketten zu klein sind“, erklärt Kornelia Nürnberger, Qualitätsmanagerin beim Kölner Familienunternehmen GS Schmitz. „Aber der Kunde soll ja auch die Ware noch sehen können. Jetzt versuchen wir, die geforderten Inhalte und die Größe der Etiketten in Einklang zu bringen.“ Neue Kennzeichnungsregeln gelten insbesondere für Nährwertangaben und Informationen zu Allergenen. Aber auch für die Herkunftskennzeichnung bei Frischfleisch ändert sich einiges: Hier sind nicht mehr nur für Rindfleisch, sondern auch für Schwein, Ziege, Schaf und Geflügel genaue Angaben fällig. „Belastend ist für Hersteller, dass ganz unterschiedliche Vorstellungen von der Bereitstellung der Produktdaten existieren“, sagt Kornelia Nürnberger. Noch fehle ein einheitliches Anforderungsprofil des Handels. LMIV birgt Chancen für Verbraucherkommunikation Neue Etikettierung, intensiveres Stammdatenmanagement – die LMIV bringt viel mehr Aufwand, aber auch Positives: „GS Schmitz ist ein qualitätsbewusstes Unternehmen, das nur ausgesuchte Rohstoffe verarbeitet“, sagt Kornelia Nürnberger. „Wir wissen, woher unsere Schweine kommen, und wenn wir das weitergeben können – umso besser.“ Zusatzinformationen für die Verbraucher zu liefern, ist dem Unternehmen auch unabhängig vom Gesetzgeber wichtig. „Großes Potenzial sehen wir in barcode-gestützten Rückverfolgbarkeitssystemen wie zum Beispiel fTrace. Je transparenter die gesamte Lieferkette wird, desto eher wird der Verbraucher hochwertige Fleisch- und Wurstprodukte erkennen und den Herstellern wieder mehr Vertrauen schenken.“ Unterstützung für die Fleischbranche GS Schmitz ist gut gerüstet für den 13. Dezember. Zahlreiche Unternehmen der Fleischbranche stehen aber noch ganz am Anfang in puncto LMIV-Umsetzung. GS1 Germany sowie die beiden Tochter-unternehmen 1Worldsync und Smart Data One bieten deshalb praxisnahe Soforthilfe. Auf der Website www.lmiv-services.de finden betroffene Unternehmen branchenspezifische Informationen, nützliche Tools und Ansprechpartner. Hier unterstützt GS1 Germany – bekannt durch den EAN-Barcode – mit Lösungen, die im Schulterschluss mit Wirtschaft und Rechtsexperten erarbeitet wurden. Zudem vermittelt das Seminar „LMIV-Basics für die Fleischbranche“ das notwendige Know-how für Einsteiger. Nächster Termin: 13. November 2014, GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Weitere Informationen: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.07.2014
Investition in die Zukunft: Für 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab investierte GS1 Germany 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume, sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards. So lassen etwa die Bereiche Healthcare, Cash Management und Fashion live! die Anwendung von Barcode & Co. in den jeweiligen Branchen lebendig werden. Einen Blick in den Supermarkt der Zukunft – inklusive Food- und Nonfood-Produkten, Self Checkout und virtuellem Supermarktregal – erlaubt die Installation PoS live! „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Auch die weltweit bislang einzigartige Value Chain live! wurde überarbeitet und um neue Komponenten ergänzt. Sie zeigt auf einer originalen Produktionsstraße unterstützt durch multimediale Effekte die Lieferkette eines Wasserkastens von der Quelle bis zur Flaschenrücknahme. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.06.2014
Ob Wareneingang oder kleiner Supermarkt, ob Konsument oder Mitarbeiter in der Supply Chain der Konsumgüterwirtschaft: Weltweit hören Menschen fünf Milliarden Mal täglich das vertraute Piepen beim Scannen von Barcodes. Heute vor 40 Jahren piepte es zum ersten Mal. Am 26. Juni 1974 scannte Sharon Buchanan als erste Kassiererin in einem Marsh Supermarkt in Troy (Ohio, USA) einen Barcode. Clyde Dawson, damals Direktor für Forschung und Entwicklung bei Marsh, war der erste Käufer des Produktes, dessen Preis über das Barcode-Etikett aufgerufen wurde. Es handelte sich um eine Zehnerpackung Wrigley’s Juicy Fruit Kaugummi für 67 Cent. Heute kann sie jeder Besucher des Smithonian Institution’s National Museum of American History in Washington in einer Vitrine bestaunen. „Unser Supermarkt in Ohio lag damals in der Nähe der Einrichtungen für Scannerstudien und Entwicklung des Technologieanbieters NCR“, erläutert Tom O‘Boyle, CEO und Präsident von Marsh Supermarkets. „Gemeinsam mit IBM und Spectra Physics haben wir eng zusammengearbeitet, um unsere Idee in die Tat umzusetzen. Es ist unglaublich, dass ein einzelnes Ereignis in Troy, Ohio, eine technologische Revolution ausgelöst hat, die heute jegliche Geschäfte rund um die Welt berührt.“ Barcodes sind die bekanntesten und überall akzeptierten Bausteine des GS1 Systems. GS1 Standards sind die verbreitetsten Standards für die Wertschöpfungskette. Das System optimiert branchen- und unternehmensübergreifend Geschäftsprozesse und macht Lieferketten transparenter. GS1 Lösungen ermöglichen es, Unternehmen, Produkte, Sendungen aber auch Standorte oder Paletten weltweit eindeutig zu identifizieren. Heute ist GS1 ein Netzwerk von unabhängigen Not-for-Profit Organisationen in über 110 Ländern der Erde. In Deutschland unterstützt GS1 Germany Unternehmen aller Branchen dabei, GS1 Standards in der Praxis einzusetzen. Neben Barcodes stehen inzwischen auch Themen wie Mobile Payment, Multichanneling oder Nachhaltigkeit im Fokus. Was mit Barcodes in 40 Jahren alles möglich wurde, zeigt GS1 Germany in den multimedialen Live-Komponenten seines erweiterten Knowledge Center, das am 1. Juli 2014 eröffnet wird. Barcodes sind heute beispielsweise der Schlüssel für virtuelle Regale zum Online-Shopping. Daneben werden sie für Geldtransporte oder sichere Medikation in Krankenhäusern eingesetzt. Ob fälschungssichere Produkte oder Patientensicherheit: GS1 Barcodes liefern heute weit mehr als Preisinformationen an der Supermarktkasse. Pressebild: Eine Zehnerpackung Wrigley’s Juicy Fruit war am 26. Juni 1974 das weltweit erste in einem Supermarkt gescannte Produkt. (Modell des Produkts, mit freundlicher Genehmigung von Wrigley’s), Quelle: GS1 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.06.2014
Wer bis zum 13. Dezember die Anforderungen der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) umsetzen will, sollte spätestens jetzt damit starten. Nur ein knappes halbes Jahr Zeit auf der einen Seite. Die dringenden Aufforderungen seitens der Handelspartner, LMIV-konforme Daten zu liefern, auf der anderen Seite. Das bringt derzeit viele Lebensmittelunternehmer in Bedrängnis. „Es ist nicht damit getan, Allergene fett zu drucken und in der Nährwerttabelle Natrium durch Salz auszutauschen“, erklärt Dr. Richard Joachim Lehmann, Manager E-Business/GDSN bei GS1 Germany. „Unternehmen stehen insbesondere drei großen Herausforderungen gegenüber: Artikelidentifikation bei Deklarationsänderungen, LMIV-konforme Stammdaten und Haftung im Falle fehlerhafter Daten“, so Lehmann. Um alle Beteiligten der Lebensmittelkette dabei zu unterstützen, hat GS1 Germany einen Leitfaden zur Umsetzung der LMIV veröffentlicht. Lehmann weiter: „Mit diesem Werkzeugkasten können alle Anforderungen der LMIV rechtssicher und effizient auf Basis von GS1 Standards umgesetzt werden.“ Der Leitfaden führt die Ergebnisse aus rechtlichen und technischen Diskussionen in deutschen und europäischen Expertengruppen zum Thema LMIV zu-sammen. So berücksichtigt er neben den Themen Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Produkthaftung auch Fragestellungen zu den Übergangsregelungen, zum Fernabsatz und zur Datenqualität. Ebenso wird geklärt, wie Produktänderungen beispielsweise in Rezeptur oder Nährwerten digital an Handelspartner kommuniziert werden können. Unternehmen können auf diese Weise sicherstellen, dass nicht nur die Kennzeichnung auf dem Etikett korrekt ist, sondern aktuelle Daten auch rechtzeitig für Onlineshop & Co. bereitstehen. „Vielen Unternehmen ist noch nicht klar, dass sie neben den allgemeinen In-haltsangaben und Nährwerttabellen auch darüber hinausführende Daten zur Verfügung stellen müssen“, ist auch Dr. Markus Grube, Fachjurist für Lebens-mittelrecht von der Kanzlei Krell Weyland Grube, überzeugt. „Je nach Produktsparte sind auch weitere Produktinformationen ab 13. Dezember im Fernabsatz bereitzustellen, die von spezifischen, vertikalen Verordnungen – wie der Diät- oder Nahrungsergänzungsmittelverordnung – gefordert werden.“ Der Aufwand sei nicht zu unterschätzen. Darum empfiehlt Grube allen Unternehmen, spätestens jetzt mit der Umsetzung der LMIV anzufangen. Der Leitfaden zur Umsetzung der LMIV auf Basis der GS1 Standards steht unter www.gs1-germany.de/lebensmitteltransparenz kostenlos zum Download zur Verfügung. Umfassende Hilfestellung erhalten Unternehmen von GS1 Germany ebenfalls im Training „Die neue Lebensmittelinformations-Verordnung“. Die nächsten Trainings finden am 24. Juni und 24. September in Köln statt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.05.2014
In Berlin tagen rund 300 Entscheidungsträger aus Vorstands- und Geschäftsführerebene der Konsumgüterindustrie. Anlass ist das jährliche Treffen der GS1-Geschäftsführer aus 110 Ländern mit den Vertretern der FMCG-Branche. Im Fokus stehen unter anderem diese Fragen: Wie lässt sich Pferdefleisch in Lasagne in einer zunehmend globalen Wirtschaft zurückverfolgen? Wie kann der Konsument bei der Online-Bestellung von Lebensmitteln gesetzeskonform bedient werden? Welche Hebel stärken das Verbrauchervertrauen und führen die Branche in eine global gesicherte Zukunft? An diesen Tagen nehmen Unternehmen wie Walmart, Carrefour, Kroger, Tesco, Procter & Gamble, Nestlé, Mondelez, Henkel und Johnson & Johnson teil, um wegweisende Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen des Programms der Vollversammlung widmen sich außerdem hochkarätige Referenten wie Harry Brouwer (Unilever), Michael Kliger (eBay), Christian Bubenheim (Amazon), Ranga Yogeshwar und Klaus Töpfer Themen wie sozialem Wandel, Nachhaltigkeit und Technologisierung, aber auch konkreten Fragen nach dem Shopper von morgen. Die Organisation GS1, die sich weltweit für Antworten und Lösungen zu diesen wirtschaftlich hoch relevanten Fragestellungen einsetzt, ist bereits ein langjähriger Begleiter der Branche: So startete der EAN-Barcode vor 40 Jahren als erster GS1 Standard, um Produkte weltweit an Supermarktkassen identifizieren zu können. Heute haben sich GS1 Standards als Basis für funktionierende globale Wertschöpfungsketten etabliert. Eine logische Folge daraus ist, dass Themen wie Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit ganz oben auf der Agenda des Gastgebers stehen. Letztendlich ist man sich einig, dass diese drängenden Anforderungen nur mit GS1 Standards zur überschneidungsfreien, lückenlosen Identifikation von Waren umsetzbar sind. Alljährlich bietet die Vollversammlung von 110 GS1 Organisationen sowie Industrie und Handel Raum für Fachdiskussionen und einen strategischen Ausblick auf die kommenden Jahre. Pressebild: Kundin an Fleischtheke im Supermarkt (Bildquelle: Minerva Studio/fotolia.com) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 13.05.2014
Mobile Bezahlsysteme, gezielte Angebote und Rabattaktionen per Smartphone – immer mehr Händler erkennen den Mehrwert mobiler Services für ihr Business. Das ist ein zentrales Ergebnis der neu aufgelegten Studie „Mobile in Retail“, die GS1 Germany heute im Rahmen der M-Days präsentiert hat. Danach hält die überwiegende Mehrheit der Händler (75 Prozent) und Hersteller (90 Prozent) die mobile Interaktion mit Konsumenten heute für strategisch wichtig; bei anderen Akteuren des Mobile Business wie Mobilfunknetzbetreibern und Banken sind es bereits 100 Prozent. Alle für die Untersuchung befragten Gruppen erhoffen sich von mobilen Services neben der Erschließung neuer Absatzkanäle vor allem eine effizientere Kundenkommunikation und stärkere Kundenbindung. „Der ungebremste Siegeszug der Smartphones hat nun auch die Händler überzeugt, dass Mobile Services für eine funktionierende Multichannel-Strategie unverzichtbar sind – ja sogar mehr noch – als zentrales Glied die Verknüpfung der digitalen mit der physischen Welt darstellt,“ so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany, anlässlich der M-Days in Frankfurt. Im Zentrum des Interesses steht dabei derzeit das Thema Mobile Payment: 79 Prozent der befragten Handelsunternehmen wünschen sich heute eine einheitliche technische Lösung für mobiles Bezahlen – noch vor einem Jahr waren es lediglich 33 Prozent. Über alle befragten Gruppen ergab sich sogar ein Durchschnittswert von 94 Prozent Zustimmung, dass Mobile Payment idealerweise händlerübergreifend sowie mittels eines standardisierten Nutzungsablauf erfolgen sollte. Dabei bescheinigen die Befragten der Near Field Communication (NFC) das größte Zukunftspotenzial als technische Lösung neben BLE und Code-basierten Verfahren. Mehr als die Hälfte der Händler plant, bis zum Jahr 2016 kontaktloses Bezahlen anzubieten. Der Studie zufolge ist der Begriff „Mobile Wallet“ inzwischen ebenfalls bei den Händlern etabliert (75 Prozent), und auch Mobile Couponing wird mehrheitlich als zukunftsfähiges Geschäftsmodell eingestuft. „Wie alle Beteiligten der Wertschöpfungskette erkennen die Händler inzwischen, dass Mobile Commerce ein langfristiger Trend ist, der weit mehr Chancen als Risiken birgt. Doch bis zum finalen Durchbruch sind noch verschiedene Hürden zu meistern. Erfolgsentscheidend ist vor allem die Entwicklung unternehmensübergreifender technischer Standards“, erklärt Ercan Kilic. Die dritte Auflage der Trendstudie „Mobile in Retail“ ist abrufbar unter www.gs1-germany.de. Abbildung Pressekontakt GS1 Germany: Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 133 • 50825 Köln Tel.: + 49 221 94714-0 • Durchwahl -543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 12.05.2014
GS1 Germany kooperiert ab sofort mit Bizerba, einem der führenden Anbieter von Wäge- und Schneidetechnologien, um die Umsetzung des Traceability-Services fTrace in Europa zu unterstützen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Lebensmittelherstellern und Händlern vor Ort die Anbindung an fTrace in der jeweiligen Landessprache zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Benelux-Länder, Frankreich, Italien und Österreich. Bizerba bietet dazu einen auf die lokalen Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmten Beratungs- und Implementierungsservice. Lebensmittelprodukte haben oft einen weiten Weg: Vom Rohstoff über die Veredlung bis in den Handel reisen sie nicht selten durch mehrere Länder. Gleichzeitig machen Lebensmittelskandale, gesetzliche Anforderungen und informationshungrige Verbraucher die Frage nach der Herkunft immer dringlicher. Beantworten kann sie der Traceability-Service fTrace von GS1 Germany. Mit ihm können Lieferanten Produktinformationen an ihre Kunden kommunizieren. Verbraucher erhalten die Möglichkeit, am Point of Sale über eine App Informationen etwa zur Herkunft oder zu Allergenen ihrer Produkte abzurufen. Da die Wiegesysteme von Bizerba bereits mit den Warenwirtschaftsprogrammen ihrer Kunden verbunden sind, ist es nur ein vergleichsweise kurzer Weg zum Transfer der Produktinformationen an fTrace. Der Solution Provider sorgt zum einen für die Anbindung an den Traceability-Service. Basis ist Schnittstellenstandard EPCIS (EPC Information Service). Zum anderen erstellt Bizerba die Produktetiketten mit den fTrace-Codes, die variable Informationen wie Herkunft, Chargennummer, Uhrzeit und Datum verschlüsseln. „International vertretene Solution Provider wie Bizerba kennen die länderspezifischen und technischen Anforderungen in puncto Rückverfolgbarkeit. Sie sind verlässliche Partner für eine sichere Umsetzung“, begrüßt Ulrich Schäfer, Bereichsleiter GS1 Standards + Products bei GS1 Germany, die Zusammenarbeit. „Durch die Kooperation ermöglichen wir es unseren Kunden, im Segment gewichts- und mengenvariabler Waren ihre Lieferketten transparent zu machen, sowohl für ihre Geschäftspartner, als auch für den Verbraucher. Sie können sich dadurch von ihren Wettbewerbern differenzieren und ihre Kundenbindung nachhaltig festigen“, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba. Zum Hintergrund: EPCIS ist ein von GS1 und EPCglobal entwickelter Standard, der Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage sogenannter EPCIS-Ereignisse spezifiziert. An bestimmten Punkten der Value Chain lesen Erfassungsgeräte, zum Beispiel RFID- oder Barcodeleser, den EPC aus. Die erfassten Daten ver-knüpft das System mit der aktuellen Ortszeit und Lokalität, dem aktuellen Status sowie dem Geschäftsprozess. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Leseereignissen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen – und das über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg bis zurück zum Ursprung der verwendeten Rohstoffe. Foto: Mit fTrace am Point of Sale die Herkunft checken (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt GS1: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 09.05.2014
Eine sich immer schneller drehende Welt, die zunehmende Vernetzung und die steigenden Ansprüche der Verbraucher definierten in 2013 das unternehmerische Handeln: Wertschöpfungsketten schaffen, die optimal funktionieren und gleichzeitig völlige Transparenz liefern. Ausgerichtet auf diese Herausforderungen der Wirtschaft richtete GS1 Germany sein Angebot im Bereich der Standards und Prozesse sowie seine strategischen Entscheidungen aus. 2013 hat GS1 Germany seinen Erfolgskurs konsequent fortgesetzt und wegweisende Lösungen geschaffen, die Handel und Markenartikelhersteller bei der erfolgreichen Gestaltung ihrer Zukunft unterstützen. So entschieden sich rund 5.000 Neukunden für das Leistungspaket GS1 Complete, das weit über die Konsumgüterbranche hinaus überzeugte, zum Beispiel Unternehmen aus den Bereichen Onlinehandel, Healthcare oder technische Industrien. Weiterhin arbeitete GS1 Germany mit Hochdruck an relevanten operativen Herausforderungen und zukunftsweisenden Services zum Beispiel für Rückverfolgbarkeit, Multichannel und Nachhaltigkeit. In diesem Zusammenhang war eine der wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres der konzentrierte Aufbau von Lösungen, um Unternehmen bei der Umsetzung der EU Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) zu unterstützen. Ein ganzheitlicher Ansatz wurde mit der Gründung der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Smart Data One geschaffen. Sie setzt sich mit dem weltweit agierenden Stammdatenpool 1Worldsync für die Bereitstellung gesetzeskonformer und qualitativ hochwertiger Produktinformationen ein. Ein weiterer Meilenstein war der Ausbau von fTrace, dem Verbraucherinformationsservice zur Rückverfolgbarkeit, zu einer branchenübergreifenden Traceability-Lösung. Einen Überblick über alle Geschäftstätigkeiten liefert der Jahresbericht 2013 von GS1 Germany: von der Erweiterung des Knowledge Centers auf 2.500 Quadratmeter modernster Tagungs- und Schulungsfläche über das 10-jährige Jubiläum des Lehrgangs zum zertifizierten ECR D-A-CH Category Managers bis zum der Start der Nachhaltigkeitsinitiative Lean and Green. Er steht unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. Eine App für iPad und Android Tablet liefert die wichtigsten Ergebnisse als Management Summary. Sie steht im App Store sowie im Google Play™ Store unter dem Begriff „GS1 Germany Publications“ kostenlos zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de