Veröffentlicht am 21.09.2010
Köln. Ob Paletten, Plastikkisten oder Rollcontainer: Mehrwegtransportbehälter bestimmen immer mehr das Bild der Logistik. Richtig effizient wird ihr Einsatz, wenn die Transportbehälter und Paletten über die gesamte Versorgungskette an jeder Stelle und von allen Beteiligten einheitlich identifiziert werden können. Das globale Netzwerk GS1 – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um Barcode und EPC/RFID – hat dazu jetzt zwei Richtlinien veröffentlicht. Dabei geht es um das Anbringen von RFID-Tags auf See- und Luftfrachtcontainern zum einen und auf Holzflachpaletten zum anderen. Die Richtlinien beschreiben, wie Unternehmen ihre Transportmittel mit Radiofrequenztechnologie (RFID) auf Basis des GS1 EPCglobal-Standards identifizieren können. RFID ermöglicht nicht nur die weltweite eindeutige Identifizierung, sondern ist darüber hinaus Basis für ein fehlerfreies und effizientes Tracking von Transportmitteln. Eine internationale Arbeitsgruppe, der führende Hersteller, Händler, Logistikdienstleister und IT-Dienstleister angehören, hat die Richtlinien erarbeitet. Sie erläutern außerdem, wo RFID-Transponder angebracht werden sollten. „Die Gütegemeinschaft Paletten e.V. verspricht sich von der Einführung von RFID eine deutlich verbesserte Transparenz der Prozesse und zudem eine spürbare Reduzierung des manuellen Aufwands. Neben dem unternehmensübergreifenden Tracking und Tracing ist für uns insbesondere die Verwendung von Standards ein ganz zentrales Thema“, so Martin Leibrandt, Geschäftsführer Gütegemeinschaft Paletten e.V Die Richtlinien enthalten zudem einen technischen Leitfaden für Tests an RFID-Transpondern. Mit diesen Tests können Unternehmen die RFID-Transponder auf ihre Einsetzbarkeit unter ungünstigen Umständen prüfen. Dazu zählt das Anbringen auf Hochseecontainern, Luftfracht oder Tiefkühltransportern. Die Richtlinien basieren auf Erfahrungen aus drei Transport- und Logistik-Pilotprojekten, die durch GS1 EPCglobal initiiert wurden. Das zuletzt abgeschlossene Projekt ermöglichte es den Partnern einer Versorgungskette und den Zollbehörden, in Echtzeit auf Informationen über Produkte und deren Versendung während des gesamten Transportwegs zuzugreifen. Die in englischer Sprache erschienenen Richtlinien von GS1 EPCglobal können kostenlos heruntergeladen werden unter: http://www.epcglobalinc.org/standards/implementation_guidelines/ . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.09.2010
Hamburg. Immer wenn die Einsparuhr im Hamburger Congress Center umspringt, kann die deutsche Konsumgüterbranche einen Euro mehr auf ihrem Einsparkonto verbuchen. Zum Start des 11. ECR-Tags zeigt die Uhr schon über 56 Millionen Euro an. Um diese Summe haben Hersteller und Händler ihre Ausgaben beim Austausch von Geschäftsinformationen innerhalb eines Jahres reduziert. „Solche Einspareffekte nicht zu nutzen, bedeutet Bares auf der Straße liegen zu lassen – gerade mit Blick auf die niedrigen Margen im Handel ein unverzeihlicher Fehler“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Aufsichtsrat von GS1 Germany hat in seiner Sitzung am 21. September 2010 beschlossen, auch 2011 das Einsparpotenzial durch elektronischen Datenaustausch mit Nachdruck weiter zu verfolgen. Dazu hat das Gremium ein Steering Committee für die EDI Umsetzungsinitiative ins Leben gerufen. Im September 2009 hatte GS1 Germany diese Umsetzungsinitiative gestartet, um noch mehr Unternehmen von den Vorteilen einheitlicher E-Business-Standards zu überzeugen. Dabei zeigte sich, dass rund die Hälfte aller Industrieunternehmen, mit denen 13 der führenden deutschen Handelshäuser zusammenarbeiten, entweder keine oder nur wenig Erfahrung mit dem elektronischen Datenaustausch haben. Als Hindernisse kommen meist Datenprobleme oder ein vermeintlich hoher Kosten- und Zeitaufwand zur Sprache. „Der Aufbau branchenübergreifender Kommunikationsstrukturen und vernetzter Geschäftsprozesse darf nicht einseitig als Kostenblock gesehen werden, sondern als strategische Chance, zusätzliche Wachstums- und Gewinnpotenziale auszuschöpfen“, so Jörg Pretzel. E-Business stelle heute eine Basistechnologie dar, die jedes Industrieunternehmen, jedes Logistikunternehmen und jeder Händler beherrschen müsse. Nur so könne die Konsumgüterindustrie die Herausforderungen der Zukunft meistern. Mit individuellen Umsetzungszielen pro Händler und Schulungsprogrammen, die speziell auf die Handelsunternehmen und ihre Lieferanten zugeschnitten sind, will GS1 Germany gegensteuern. Ziel ist es, zügig die kritische Masse von 80 Prozent Umsetzungsgrad beim E-Business zu erreichen. >> Weitere Infos hier Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner, Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535 Fax 0221/94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.09.2010
Köln. – Eine neue Empfehlung von GS1 und ICCBBA soll unter anderen Krankenhäuser und Blutbanken bei der richtigen Kennzeichnung von Plasmaderivaten mit eindeutigen Barcodes unterstützen. Ziel ist es, die Lieferkette dieser medizinischen Produkte vom Spender bis zum Empfänger lückenlos sicher und effizient zu gestalten. Grundlage dafür sind die weltweit einheitlichen, eindeutigen Identifikationsstandards von GS1 und ICCBBA. Sie kennzeichnen die Produkte unverwechselbar und liefern wichtige Informationen mit, wie zum Beispiel Stückzahl und Verfallsdatum. Gleichzeitig gestalten sie durch ihre automatische Lesbarkeit Prozesse in der Lieferkette effizienter. Wie und wo welches Unternehmen diese Standards am besten für die verschiedenen Verpackungsstufen der Plasmaderivate einsetzt, definiert die Empfehlung der beiden Organisationen. 40 Unternehmen aus den Anwendergruppen von GS1 und ICCBBA haben dabei mitgewirkt. GS1 ist bekannt durch Services und Standards rund um den Barcode und die Prozessoptimierung. ICCBBA stellt mit ISBT 128 eineninternationalen Standard für Bluttransfusionen und Transplantationen bereit. Derzeit tragen Plasmaderivate und rekombinante Produkte oft keinen Barcode. Wenn doch, sind die verwendeten Barcodes nicht einheitlich. Für die Anwender heißt das, sie müssen viele manuelle Arbeitsschritte vollziehen, um ihre Systeme mit den richtigen Informationen zu versorgen oder die Packungen mit neuen zusätzlichen Etiketten versehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534 Fax +49 (0)221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.10.2010
Köln. Unternehmen können ab sofort schnell und einfach online ermitteln, ab wann sich die Investition in den elektronischen Datenaustausch (EDI) rechnet. GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode, bietet dazu einen kostenlosen Kalkulator für den Return on Investment (ROI) auf www.gs1-germany.de an. Für fortgeschrittene EDI-Anwender bietet GS1 Germany darüber hinaus jetzt den EDI-Checker an. Mit diesem Service können Unternehmen ihre elektronischen Rechnungsdaten sowohl inhaltlich als auch strukturell auf deren Richtigkeit prüfen. „EDI einzuführen, verursacht häufig hohe Kosten, da Prozesse und IT-Infrastruktur umgestellt werden müssen“, so Marcus Moritz, EDI-Experte bei GS1 Germany. Aus diesem Grund habe GS1 Germany den ROI-Kalkulator entwickelt. Mit ihm könnten Unternehmen schnell ermitteln, ab wann sich eine Investition in die neue Technik amortisiert, so Moritz. Auf Basis des Verhältnisses von erwarteten Einsparungen und Gesamtkosten der EDI-Einführung lässt sich das gebundene Kapital genau beurteilen. „Um beispielsweise die Ersparnisse durch elektronische Rechnungen zu ermitteln, ist es unabdingbar zwischen Versender und Empfänger zu unterscheiden. Der ROI-Kalkulator sieht hierfür zwei Kalkulationsgrundlagen für Händler und Industrieunternehmen vor“, erläutert Moritz die Funktionen des neuen Services. Zeit und Kosten spart auch der EDI-Checker. Zum Beispiel können Testnachrichten der elektronischen Rechnung INVOIC von den Anwendern bereits geprüft werden, bevor sie in den Echtbetrieb übergehen. Damit verkürzen sich Projektlaufzeiten und es sind insgesamt weniger Testläufe notwendig. Mit Hilfe zahlreicher Prüf- und Plausibilitätsfunktionen testet das Tool automatisiert, ob zum Beispiel gesetzliche Anforderungen zum Leistungsdatum korrekt angegeben wurden. Der EDI-Checker basiert auf der GS1-Anwendungsempfehlung EANCOM ® 2002. Interessierte Unternehmen müssen sich für den EDI-Checker zunächst registrieren und können dann EDI-Nachrichten hochladen. Bis Ende 2010 ist der Service im Rahmen einer Testperiode kostenlos. Geplant ist, das Angebot um Prüfroutinen für die elektronische Bestellung ORDERS und den elektronischen Lieferavis DESADV zu erweitern. Weitere Informationen zu ROI-Kalkulator und EDI-Checker unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.10.2010
Ab 2012 löst die Global Product Classification (GPC) in Deutschland die bisherige Standard-Warenklassifikation ab. Sie ist damit zukünftig alleiniges Klassifikationssystem für Artikel in der Konsumgüterwirt-schaft. Ab sofort steht die deutsche Übersetzung des weltweiten GPC-Standards über das GS1 Complete-Portal online und als Download zur Verfügung. Das Portal ist ein Service von GS1 Germany für Anwender von GS1-Standards, wie EAN-Strichcode, GS1-128 oder EPC/RFID. Die GPC ist Kernelement von Produktstammdaten und wird unter anderem genutzt, um Bestellprozesse zu optimieren. "Wir empfehlen Unternehmen, die neue Klassifikation frühzeitig in ihre Produktstammdaten zu integrieren", rät Klaus Förderer, Experte für elektronischen Datenaustausch bei GS1 Germany. Die gängigen Stammdatenpools – in Deutschland SA2 Worldsync – und das Global Data Synchronisation Network GDSN sehen heute schon entsprechende Felder für die GPC vor. Für Unternehmen, die wegen weltweiter Aktivitäten mehrere Klassifikationen unterstützen, entfiele die doppelte Pflege, betont Förderer den Vorteil der Umstellung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 · Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.05.2011
Wer sich jetzt noch auf die am 31. Mai 2011 endende Ausschreibung des IT-Amtes der Bundeswehr für 50 Serveranlagen bewerben will, kann schnell und unkompliziert Hilfe von den GS1-Experten erhalten. GS1 Germany unterstützt ganzheitlich bei den von der Bundeswehr geforderten Anforderungen hinsichtlich der GS1-Identifikations- und Prozessstandards. GS1-Standards sorgen unter anderem für eine herstellerbezogene Transparenz „from factory to foxhole“ – also über die gesamte Supply Chain hinweg. Das gilt nun auch für die ausgeschriebenen Server, die mit dem GS1-128-Strichcode zu kennzeichnen sind. Die Vergabestelle des Auftrages ist die Bundesrepublik Deutschland, repräsentiert durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), das wiederum durch das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik (IT-AmtBw) vertreten wird. Die Bundeswehr selbst ist bereits seit 2002 GS1 Complete-Kunde. Mit dieser Ausschreibung wird deutlich, dass die Bundeswehr in ihren Organisationseinheiten sukzessive die Einführung der automatischen Identifikationstechnik auf Basis der GS1-Standards vorantreibt. Die Verpflichtung von Lieferanten der Bundeswehr, in diesem Bereich GS1-Standards zu nutzen, wurde im März 2008 mit der so genannten technischen Lieferbedingung TL A-0032 fixiert. Basis hierfür sind die Verteidigungsministerialblätter (VMBl) aus den Jahren 2007 und 2010. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.05.2011
Mit der Einführung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) haben die Antares-Apotheken, ehemals Bären-Apotheke, die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Seit der Umstellung vom manuellen Geschäftsverkehr auf automatische und papierlose Business-Kommunikation konnte das Unternehmen die jährlichen Bearbeitungskosten pro Lieferant um ca. 1.600 Euro senken. Die in Hamburg ansässige Antares-Apotheken oHG schloss das PROZEUS-Projekt „Einführung des elektronischen Datenaustauschs auf Basis der GS1-Standards zur Steigerung der Effizienz in der medizinischen Versorgung und den Gesundheitsdienstleistungen“ erfolgreich ab. Gemeinsam mit der auch in Deutschland ansässigen B. Braun Melsungen AG konnten die manuellen Vorgänge auf den elektronischen Datenaustausch umgestellt werden. Die technische Implementierung von EANCOM ® sowie der Austausch der standardisierten Nachrichten mit Unterstützung durch GS1 Germany konnte problemlos gemeistert werden. Ziel des Projekts war es, ausgewählte Geschäftsprozesse zwischen den Projektpartnern mittels elektronischer Kommunikation (EDI) und dem EANCOM ® -Standard zu optimieren. Darüber hinaus profitiert die Apotheke von einer erhöhten Prozesstransparenz und in der Folge von einer besseren Kunden-Lieferantenbeziehung. „Wir sind Netzwerker durch und durch und werden das Projekt auf alle Fälle fortführen. Jetzt gilt es, weitere relevanten Handels- und Industriepartner von den Vorteilen des elektronischen Datenaustauschs zu überzeugen und ebenfalls einzubinden. Ich bin sicher, dass diese neuen Technologien in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Durch unsere Erfahrung mit dem PROZEUS-Projekt sind wir dem Wettbewerb ein ganzes Stück voraus“, freut sich Mitinhaber Thomas Hintz. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.05.2011
Das neue Umsatzsteuergesetz macht es Unternehmen nun noch einfacher auf Papierrechnungen zu verzichten. Neben EDI (Elektronischer Datenaustausch) und digitale Signatur reichen nun auch interne Prüfmechanismen: Sie können nun ebenso den Beweis für die Authentizität, also die Echtheit der Herkunft, und die Integrität, das heißt die Unversehrtheit des Inhalts, erbringen. Wie die Unternehmen das im Detail umsetzen können, erarbeiten zurzeit GS1 Germany und Spitzenverbände der Wirtschaft unter dem Dach des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD). Grundlage des neuen Umsatzsteuergesetzes ist die Empfehlung einer Expertengruppe der EU-Kommission, an der auch GS1 Germany beteiligt war. Für EDI-Rechnungen veröffentlichte GS1 Germany bereits im Juni 2009 eine Mustervereinbarung auf Basis des Kommunikationsstandards EANCOM ® . Diese gewährleistet nach Wegfall der Sammelabrechnung eine rechtssichere Abwicklung. Inzwischen haben sich alle großen Handelsunternehmen darauf verständigt, die GS1 Germany Mustervereinbarung einzusetzen. Sie ist auch im Rahmen der neuen Gesetzgebung weiter gültig. Alles rund um das neue Umsatzsteuergesetz und die Umsetzung der Mustervereinbarung erfahren die Teilnehmer des GS1 Praxistags Elektronische Rechnung am 9. Juni 2011 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.05.2011
Ob Schmuck, Kinderspielzeug, Gartengeräte oder Elektronikartikel – dass der Absatz über das Internet guten Umsatz verspricht, haben viele Händler entdeckt. Sie vertreiben daher ihre Waren, nicht selten ergänzend zu ihren eigenen Onlineshops, über Marktplätze wie zum Beispiel Amazon. Um das vielseitige Angebot für ihre Nutzer anwenderfreundlich zu strukturieren, fordert Google jetzt von seinen Händlern eine eindeutige Produktidentifikation ihrer angebotenen Waren zum Beispiel via der globalen Artikelnummer GTIN (ehemals EAN) von GS1 Germany. Auf Basis der eindeutigen Identifikation der Produkte sollen laut Google Produktseiten erstellt werden, die es den Nutzern erleichtern, mehr über einzelne Artikel zu erfahren und die Preise unterschiedlicher Händler zu vergleichen. Die Richtlinie ist seit dem 3. Mai 2011 gültig. Sie betrifft Händler des sogenannten Google Merchant Center und damit die Artikel, die über die Produktsuche „Shopping“ gefunden werden sollen. Google will sie nach eigener Aussage bis zum 20. Juni 2011 schrittweise durchsetzen. Die GTIN ist Bestandteil des Leistungspakets GS1 Complete. Unternehmen, die ihre Waren mit der global überschneidungsfreien Artikelnummer kennzeichnen möchten, finden unter www.gs1-germany.de einen Online-Antrag für GS1 Complete. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.04.2011
Um in Zukunft von vereinfachten und beschleunigten Prozesse zu profitieren führte der in Würzburg ansässige Bodentreppenhersteller Wellhöfer den elektronischen Datenaustausch, kurz EDI ein. Ziel des PROZEUS-Projekt war es, gerade die unternehmensübergreifenden Geschäftsabläufe effizienter zu gestalten. Insbesondere der Rechnungslegungs- und Zahlungseingangsprozess sollte mithilfe standardisierter Nachrichtentypen automatisiert werden. Basis für diese effiziente Prozessgestaltung ist der EANCOM ® -Nachrichtenstandard von GS1 Germany enthalten im Leistungspaket GS1 Complete. Die elektronische Rechnung (INVOIC) und die elektronische Zahlungsavisierung (REMADV) setzt Wellhöfer mit dem Kunden Eurobaustoff ein. Nach Abschluss des Projekts soll der Einsatz der EANCOM ® -Nachrichten auf weitere Kunden ausgedehnt werden. Von der Optimierung seiner Geschäftsprozesse verspricht sich der Bodentreppenhersteller Wellhöfer für beide Projektpartner Effizienzgewinne bei der Rechnungslegung sowie in der gesamten Zahlungsabwicklung. „Mit Einsatz der EANCOM ® -Nachrichten INVOIC und REMADV optimieren wir gemeinsam mit unserem Partner die Prozesse und steigern damit die Kundenzufriedenheit“, sagt Martin Preiß, Leiter EDV/Organisation bei Wellhöfer. Und das ist für den Mittelständler ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Die detaillierten Ergebnisse des Projekts von Wellhöfer Treppen GmbH & Co. KG hat PROZEUS jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de