Veröffentlicht am 15.03.2023
Omnichannel, Social Commerce, Metaverse: sowohl die Anzahl der Touchpoints als auch Shopperbedürfnisse verändern sich rasant. Deshalb müssen Händler und Hersteller im dynamisch wachsenden Onlinehandel ihre Strategien stetig überprüfen. Shopper Insights sind hierfür eine wichtige Basis. Sie helfen gleichermaßen beim Ringen um Aufmerksamkeit sowie zur Optimierung von Onlineshops – um sich nachhaltig im Wettbewerb zu differenzieren. Wie ist die Kundenzufriedenheit im E-Commerce? Im Rahmen der Studie „Was Shopper wollen: Eine Kundenzufriedenheitsstudie im deutschen Onlinehandel“ zeigt GS1 Germany konkrete Merkmale der Kundenzufriedenheit für sechs unterschiedliche Branchen auf. Lebensmittel, Parfümerie und Drogerie, Online-Apotheke, Fashion, Consumer Electronics sowie Do-It-Yourself (DIY) und Wohnen: Die Kundenanforderungen innerhalb der analysierten Branchen sind so heterogen wie ihr jeweiliger E-Commerce-Reifegrad. Zu diesem Zweck wurden für die Studie individuelle Merkmale der Kundenzufriedenheit identifiziert und mithilfe des Kano-Modells klassifiziert. Qualitativ explorative Methoden wie Storechecks in ausgewählten Onlineshops, Interviews mit unterschiedlichen User-Gruppen sowie eine quantitative Befragung von mehr als 1.100 Onlineshoppern galten als Grundlage. Welche branchenspezifischen Potenziale gibt es? Die generierten Insights ermöglichen ein branchenspezifisches Verständnis zur Kundenzufriedenheit im E-Commerce, basierend auf folgenden Kernfragen: Welche Leistungen gelten aus Shoppersicht als gesetzt? Wie kann die Zufriedenheit gesteigert werden? Worin unterscheiden sich die Zielgruppen? Wie lassen sich Shopper im Onlinehandel begeistern? Herausgekommen sind branchenspezifische Potenziale für Händler und Hersteller, um ein optimales Shoppingerlebnis zu schaffen und ihre Ressourcen zu priorisieren. Worin unterscheiden sich die Zielgruppen? Nur einige Kundenzufriedenheitsmerkmale stimmen in ihrer Bedeutung für die Shopper branchenübergreifend überein. Die Nutzerführung durch eine beispielsweise fehlerfreie Suchfunktion ist in nahezu allen Branchen eine zentrale Grundvoraussetzung. Die Preis-, Promotion- und Sortimentsgestaltung wirkt sich ebenfalls in allen Branchen mindestens zufriedenheitssteigernd aus. Im Gegensatz dazu variiert die Relevanz von Content-Elementen wie Produktbeschreibungen , Bildern und Videos stark. Daneben wird ein großer Mehrwert zur Differenzierung bei den auf Services liegen. Während sich Lieferoptionen in Zukunft zum Hygienefaktor entwickeln, können branchenspezifische Services, die zur Inspiration oder Einkaufserleichterung dienen, den Shopper begeistern und langfristig an den Händler binden. Die Studie zeigt, was Kundenzufriedenheit für die einzelnden Branchen im E-Commerce ausmacht. Unter www.gs1-germany.de/was-shopper-wollen finden Interessierte unter anderem eine über 16-seitige Leseprobe. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit mit den Shopper Experience Expert:innen und Autor:innen der Studie in den Dialog zu treten. Zusätzlich geben wir mit der kostenfreien Whitepaper-Reihe " Category Management im E-Commerce " wertvolle Tipps, um die Shopperherzen online zu gewinnen. Aktuelle Zahlen, Experteninterviews und spannende Cases aus der Praxis bieten exklusive Deep Dives für Industrie und Handel. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 18.10.2022
Hohe manuelle Aufwände prägen bislang die Liefer- und Transportprozesse entlang der Supply Chain. Lieferungen zu Großhändlern oder Verteilzentren des Einzelhandels werden grundsätzlich von Lieferscheinen in Papierform begleitet. Alleine für den Lebensmitteinzelhandel in Deutschland sind das mindestens 20 Millionen Lieferscheine pro Jahr. Das ergibt bei mehrfacher Ausfertigung mindestens 180 Millionen Blatt Papier, soviel wie 1.500 Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und einer Höhe von 25 Metern. Durch die Einführung des digitalen Lieferscheins mit der Online-Plattform Cloud4Log kann dies behoben und dem aufwändigen Handling der Papierbelege jetzt endlich ein Ende bereitet werden. Nach erfolgreichem vierwöchigem Praxistest des digitalen Lieferscheins haben die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany zusammen mit T-Systems sowie mit zahlreichen Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung in diesem Jahr die technische Lösung für den Praxiseinsatz fertig gestellt. Den Startschuss für den Livebetrieb von Cloud4Log gaben die BVL und GS1 Germany heute auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin. „Jetzt können sich alle Supply Chain Partner für den Cloud4Log-Service registrieren, um ab November digitale Lieferscheine und perspektivisch andere Transportdokumente über diese Online-Plattform auszutauschen. Das aufwändige Handling des Papier-Lieferscheins ist damit hinfällig“, erklärt Dr. Martin Schwemmer, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Die Plattform ist in vielen Branchen für den Warenverkehr – von den Lieferanten bis zum Handel – sofort einsetzbar. Weitere potenzielle, synergieschaffende Funktionalitäten, die die Effizienz entlang der Supply Chain weiter erhöhen, sind in Planung. Dazu gehören zum Beispiel eine sogenannte digitale Pforte, über die die Fahrer:innen alle notwendigen Informationen, wie zum Beispiel Parkplatz und Entladetor, auf ihr Smartphone erhalten sowie ein digitaler Self-Check-In-Service für das Fahrpersonal. Über 40 Unternehmen aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel wirken derzeit mit an Cloud4Log. Hierzu gehören unter anderem Lieferanten wie Eckes Granini, Frosta, Henkel, Nestlé und Transportunternehmen wie Dachser, DHL Supply Chain, Fiege und die Nagel-Group. Aus dem Handel beteiligen sich zum Beispiel dm-drogerie markt, Lidl und Rewe. Die digitalen Lieferscheine stehen für die Dauer des Lieferprozesses und zehn Wochen darüber hinaus zur Verfügung. Ausdruck, Weitergabe, Transport und Quittierung des Papierbelegs sind somit überflüssig. „Die Besonderheit der Cloud4Log-Lösung liegt in der Neutralität der Plattform und dem Community-Gedanken. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Interessen aller Prozessbeteiligten berücksichtigt werden“, betont Oliver Püthe, Lead Industry Engagement bei GS1 Germany. So funktioniert der digitale Lieferschein Im Detail sieht der Prozess so aus: Der/die Verlader:in auf Lieferantenseite legt die Lieferscheine in der Cloud ab. GS1 Identifikationsstandards sorgen dafür, dass das digitale Dokument eindeutig der jeweiligen Lieferung und dem jeweiligen Warenversender zugeordnet werden kann. Übernimmt der Logistikdienstleister die Ladung, scannt der/die Fahrer:in einen im Warenausgang des Herstellers erzeugten QR-Code, zum Beispiel per Smartphone mit Scanfunktion über die integrierte Kamera. Der Zugriffslink zum digitalen Lieferschein wird als Karte im Smartphone Wallet des/r Fahrer:in hinterlegt; eine Funktion, die bereits von Flugtickets oder Konzertkarten bekannt ist. Während des Transports sind die digitalen Lieferscheindokumente jederzeit abrufbar und können bei Kontrollen vorgezeigt werden. Im Wareneingang des Händlers wird der digitale Lieferschein wieder per Scan des QR-Codes auf dem Smartphone aus der Cloud zur weiteren Bearbeitung eingelesen. Dokumentationen zu Mengenabweichungen und Lademitteltausch sowie Wareneingangsbelege oder auch Schadensbilder können dem digitalen Lieferschein in Echtzeit in der Cloud angefügt werden. Die Quittierung durch Empfänger:in und Fahrer:in versetzt den Lieferschein in einen abgeschlossenen, nicht mehr änderbaren Status. Durch die Cloud-Lösung wird vermieden, dass der Lieferschein auf mehreren digitalen Endgeräten der Frachtführer liegt. Somit haben immer nur die jeweils unmittelbar am Prozess Beteiligten Zugriff auf den jeweils aktuellsten Stand der Dokumente. Die neutralen Rollen von der BVL und GS1 Germany gewährleisten, dass die Eintrittsbarrieren niedrig sind und der Service für Teilnehmer in allen Branchen und Märkten zur Verfügung steht. Bereits bestehende unternehmens- oder branchenspezifische Insellösungen für digitale Lieferscheine sind integrierbar. Die Daten werden bei Cloud4Log über die Open Telekom Cloud (OTC) verarbeitet. Entwickelt hat die technische Infrastruktur und geeignete Front-End-Lösung T-Systems. Die Zusammenarbeit mit der Telekom-Tochter garantiert die Datenspeicherung und -verarbeitung über einen in Deutschland betriebenen Server und damit Datenschutz und -sicherheit nach europäischem Recht. Mehr Informationen: www.cloud4log.de Pressebild: Scan des QR Codes für den digitalen Lieferschein im Wareneingang (Quelle: Rewe) Weitere Bilder im GS1 Germany Newsroom Bundesvereinigung Logistik - Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.000 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. Pressekontakte: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Schlachte 31, 28195 Bremen Tel: 0421 1738 421 E-Mail: stamerjohanns@bvl.de GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Manager Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 30.03.2022
Immer noch begleiten Lieferscheine in Papierform die Warenlieferungen von Konsumgüterherstellern an den Handel. Aufgrund der vielfältigen Funktionen und Anforderungen können Lieferscheine nicht ohne Weiteres digitalisiert werden. Bei der Anlieferung im Handel fungiert der Lieferschein häufig als Quittung, die dem Verkäufer den ordnungsgemäßen Empfang der Lieferung bestätigt. Die Rückführung der Papierbelege an den Versender erfolgt in der Regel durch das Fahrpersonal des Logistikdienstleisters. Bereits 2020 starteten die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany das Projekt „Digitaler Lieferschein“, um die meist manuellen und aufwändigen Prozesse endlich digital zu optimieren. Nach einem erfolgreichen „Proof of Concept“ in 2021 mit 20 namhaften Unternehmen aus Konsumgüterindustrie, Handel und Logistik gehen die Partner nun in die Realisierung. Cloud4Log: Neutraler Community-Ansatz Alle Teilnehmenden sollen in einer ersten Stufe über eine zentrale Cloudplattform Lieferscheine und später auch weitere Transportdokumente digital austauschen. Ziel ist es, die Plattform in enger Abstimmung mit Industrie, Handel und Logistik bis Ende 2022 aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. „Die Besonderheit der angestrebten Lösung ist ihre Neutralität und der Community-Ansatz, der die Interessen aller Prozessbeteiligten berücksichtigt“, so Dr. Martin Schwemmer, Geschäftsführer der BVL. Offene, standardisierte Schnittstellen ermöglichen Versendern, Empfängern und Logistikdienstleistern die diskriminierungsfreie technische Anbindung. Sie können dabei bereits bestehende Applikationsanbieter nutzen, wenn diese die entsprechenden Funktionalitäten in ihren Systemen ergänzen. So lassen sich digitale Transportdokumente über eine zentrale Instanz zwischen unterschiedlichen Supply Chain Partnern austauschen und nach einem standardisierten Verfahren mit Informationen anreichern. “Dieser kollaborativ entwickelte Ansatz soll die aufwändige Zettelwirtschaft im Logistikalltag abschaffen und birgt so ein hohes Potenzial für schnellere, kostengünstigere Prozesse zu Gunsten aller Beteiligten“, erklärt Thomas Fell, Lead GS1 Germany. Zusätzlich bietet diese Lösung Möglichkeiten für eine Skalierung in weiteren Branchen, Märkten und Ländern sowie für weitere Anwendungen. Digitaler Lieferschein: Neue Webseite für Interessierte Interessierte potenzielle Nutzer des digitalen Lieferscheins sowie IT-Dienstleister, die sich für Services mit dem digitalen Lieferschein interessieren, finden auf https://bvl-digital.de/cloud4log ab sofort weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten. Die Ergebnisse des im dritten Quartal 2021 durchgeführten Proof of Concept stehen ebenfalls auf der Website zur Verfügung. Damals wurde der zuvor mit der Projektgruppe abgestimmte Prozess praktisch erprobt. Dabei kam eine in Kooperation mit T-Systems prototypisch entwickelte Cloud-Plattform zum Einsatz. Den Teilnehmenden gefiel vor allem die kontaktlose Übergabe des Zugriffslinks auf dem digitalen Lieferschein mithilfe eines QR-Codes, die digitale Unterschrift an Lade- und Abladestelle sowie die Einsparung des Lieferscheindrucks. Zu den Vorteilen zählt ihrer Meinung nach auch die zeitnahe und vollständige Verfügbarkeit von Abliefernachweisen inklusive der gut lesbaren Informationen zu Anlieferdifferenzen. Last but not least: Die Dauer einzelner Lieferprozesse verkürzte sich mitunter um bis zu zehn Tag. Foto: Unterzeichnung eines digitalen Lieferscheins im Wareneingang (Quelle: Rewe) Rückfragen bitte an Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit E-Mail: stamerjohanns@bvl.de Tel.: 0421 / 1738421 www.bvl.de www.bvl.de/verein GS1 Germany Michaela Freynhagen Manager Corporate Communications E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de Tel.: +49 221 94714 534 www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 19.01.2022
Wertstoffe sortenrein trennen, durch Recycling als Material für neue Verpackungen gewinnen und am Point of Sale den Rezyklatanteil an Verpackungen ausweisen – damit das gelingt, muss bekannt sein, aus welchen Materialen die Verpackung besteht. Klingt einfach, ist es aber derzeit nicht: „Häufig besteht kein klares Verständnis darüber, welche Bestandteile der Verkaufsverpackung genau für die Rezyklatangabe relevant sind und wie differenziert diese ausgewiesen werden müssen. Dies kann dazu führen, dass Verpackungsbestandteile nicht oder falsch angegeben werden und den Rezyklatanteil an der gesamten Verkaufsverpackung verfälschen“, erklärt Ingo Wolters, verantwortlich für das Forum Rezyklat bei GS1 Germany. Daher sind aktuelle, korrekte und vollständige Daten entlang der Wertschöpfungskette von Verpackungen notwendig, um auf dem Produkt oder am Ladenregal den Anteil des Recyclingmaterials in der Verpackung kommunizieren zu können. Der Leitfaden „Rezyklat“, den Expert:innen im Fachpaket „Stammdatenmanagement“ des Forum Rezyklat entwickelt haben, setzt an der Wurzel an: Er bietet anhand praxisbezogener Beispiele eine Hilfestellung für die richtige Erhebung und Erfassung von Daten, zum Beispiel dem Rezyklatanteil einer Shampooflasche, einer Aerosoldose oder einer Kunststofffolienverpackung. Der Leitfaden dient damit als Grundlage für die Pflege von Produktstammdaten. Ziel ist es, die Anteile an Post-Consumer-Recycled-Material (PCR) in Verkaufsverpackungen weiter zu erhöhen. Das Dokument steht in deutscher und englischer Sprache hier kostenfrei zur Verfügung: www.forum-rezyklat.de/fuer-unternehmen . Rezyklat-Info in Stammdaten – für nachhaltiges Einkaufen Die Angaben zu den Verpackungsmaterialien können gleichzeitig als Grundlage für eine Verpackungslizensierung genutzt werden. Ebenso dienen diese Informationen dazu, Potenziale für alternative nachhaltige Produktverpackungen zu finden. Das Übermitteln der Daten an die Partner in den Liefernetzwerken kann standardisiert über den weltweiten Verbund von Stammdatenpools GDSN (Global Data Synchronisation Network) erfolgen. Seit dem Jahr 2019 besteht dort die Möglichkeit, zusätzlich den in den Verkaufsverpackungen enthaltenen PCR-Anteil anzugeben. „Wir möchten unseren Kund:innen die Möglichkeit eines bewussten Einkaufens anbieten. Durch die Erweiterung des Attributs PCR in den Stammdaten haben wir unter anderem die Möglichkeit, Verpackung mit einem hohem Anteil an Recyclingmaterial hervorzuheben“, sagt Dagmar Glatz, Produktmanagerin Nachhaltigkeit bei dm-drogerie markt. Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. 47 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher:innen-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: Michaela Freynhagen GS1 Germany GmbH Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln T +49 221 94714-534 E presse@forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 15.08.2022
Verpackungen aus recycelten Materialien sind gut für die Umwelt, wie zum Beispiel eine Studie des Öko-Instituts vom Mai dieses Jahres zeigt. Der Einsatz von recycelten Kunststoffen, auch Rezyklat genannt, nimmt für das Herstellen von neuen Verpackungen weiter zu. Das belegt etwa die von der BKV GmbH beauftragten Studie „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland“. Jedoch überwiegt derzeit noch der Anteil neuer Kunststoffe bei der Verpackungsherstellung. Ein Grund: Es fehlt an ausreichenden Mengen Rezyklats. Die im Forum Rezyklat vereinten Unternehmen entwickeln daher gemeinsam verbraucherfreundliche und praxisnahe Strategien und Lösungen, um die Gewinnung des nachhaltigen Wertstoffes zu fördern. Auch Verbraucher:innen spielen hier eine wichtige Rolle, je gründlicher sie ihren Hausmüll trennen, desto mehr Kunststoffe können wieder recycelt werden. Mit der Informationskampagne 2022 will das Bündnis darum die Wichtigkeit der Kreislaufwirtschaft sowie der richtigen Trennung von Verpackungen verdeutlichen und die Verbraucher:innen zum recyclingfreundlichen Trennen motivieren. Ein Anliegen, das auch die Initiative „Mülltrennung wirkt“ bewegt. Deshalb haben sich beide Institutionen zusammengeschlossen und ein gemeinsames Key Visual für die Informationskampagne entwickelt, das die Themen Mülltrennung und Recycling vereint. Unter dem Stichwort „Gemeinsam für die Umwelt“ entstehen für die Kampagne verschiedene Werbematerialen, wie zum Beispiel Partneranzeigen, Poster für den Aushang in den Unternehmen und Handelsfilialen sowie Motive für die Kommunikation per Social Media. Mit ihnen machen die Mitglieder des Forum Rezyklat auf das Thema Mülltrennung und die Müllsammelaktion des Bündnisses aufmerksam. Die Aktion findet rund um den World Cleanup Day 2022 statt. Die Mitglieder des Forums rufen Kund:innen und Mitarbeiter:innen auf, vom 10. bis 17. September 2022 unter dem Motto „Weniger Müll, mehr Natur“ in ihrer Umgebung die Landschaft von achtlos Weggeworfenem zu befreien. Die dabei gefundenen Abfälle werden, soweit möglich, dem Recycling zugeführt. Am Ende der Aktionswoche werden die Anzahl der Teilnehmer:innen, die kuriosesten Fundstücke und die zurückgelegte Sammelstrecke erfasst und kommuniziert. Im vergangenen Jahr befreiten auf der Sammelaktion des Forums 975 Helfer:innen 7 Tage lang auf 2857 Kilometer die Umwelt von Abfällen. Key Visual der Informationskampagne 2022 (Quelle: Forum Rezyklat, „Mülltrennung wirkt“) Teilnehmer:innen der Müllsammelaktion 2021 des Forum Rezyklat (Quelle: Reckitt Benckiser) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 17.03.2022
Die digitale Inszenierung von Produkten ist seit jeher ein zentraler Erfolgsfaktor im Omnichannel. Ein Expertenkreis aus Industrie und Handel hat deshalb die Anforderungen für Fotografie, Marketing, E-Commerce, Print- und Asset-Management gemeinsam erarbeitet und stetig weiterentwickelt. Die Bereitstellung gemäß des aktuellen GS1 Germany Bildstandards wird zukünftig für den Datenaustausch im deutschen Zielmarkt verpflichtend – zunächst für neue Produkte in der Konsumgüterwirtschaft in den Bereichen Food, Near-Food, Non-Food und DIY . Anwendungsgebiete sind neben der einheitlichen Erstellung und Verarbeitung von Media Assets auch Ansichten für Webshops, Instore-TV oder Regaloptimierungen sowie Werbebilder aus unterschiedlichen Perspektiven. GS1 Bildstandard immer wichtiger: Ohne Bilder sieht der Kunde erstmal nichts! In der Anwendungsempfehlung „ Produktabbildungen und Media Assets für strategische Markenführung und erfolgreiches Content-Marketing “ finden Interessierte alle relevanten Spezifikationen und Standards zur Produktion von Produktbildern sowie zur Benennung von Mediadateien. Darin enthalten sind unter anderem wichtige Informationen für den Bilddatenaustausch über das Global Data Synchronisation Network (GDSN) im deutschen Zielmarkt. Für Dateneinsteller bedeutet die Verpflichtung, mindestens eine Produktabbildung pro Global Trade Item Number (GTIN) bei verpackten Konsumenteneinheiten für neue Produkte über das GDSN zur Verfügung zu stellen. Andernfalls wird der entsprechende Datensatz nicht mehr an die Datenempfänger weitergeleitet und angezeigt. Unter dem vorherigen Link sind sämtliche Anforderungen samt Praxisbeispiele kompakt und kostenfrei zugänglich hinterlegt. Digitale Lösungen auf allen Ebenen: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! „Sowohl der Handel als auch die Verbraucher verlangen zunehmend valide Informationen in Echtzeit. Überall sind digitale Lösungen gefordert“, bringt Thomas Fell, Lead GS1 Germany, die Notwendigkeit standardisierter Produktabbildungen auf den Punkt. Und er ergänzt: „Die Ansprüche an Datenqualität steigen aufgrund zunehmender Produktvielfalt, des wachsenden E-Commerce sowie von Regulationen durch den Gesetzgeber weiter an.“ Als Unterstützung für die Dateneinsteller bei der Erstellung und Bereitstellung qualitativ hochwertiger Produktabbildungen, bietet GS1 Germany kostenlose Webinar-Reihen an. Zudem werden zusätzliche Maßnahmen für eine reibungslose Einführung der verpflichtenden Bildbereitstellung in den Expertenkreisen von GS1 Germany abgestimmt. In diesem Kontext ist zudem die Verpflichtung zur Sicherung der Stammdatenqualität zu beachten. Demnach sind die Prüfvorgaben vom Datenqualitätsservice GS1 DQX einzuhalten. So soll zukünftig die Datenqualität bezüglich Vollständigkeit, Richtigkeit und Konsistenz sichergestellt werden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 21.06.2022
Jedes Jahr verbrauchen und entsorgen deutsche Haushalte immer mehr Verpackungen. Aber auch immer mehr werden recycelt. Letzteres gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Recyclingquoten seit dem Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes im Juli 2021 bereits zum zweiten Mal erhöht und der Einsatz von Rezyklat den Herstellern ab 2025 erstmals gesetzlich vorgeschrieben werden. Mit diesen gesetzlichen Umweltzielen kommen auf alle Unternehmen entlang des Recyclingkreislaufs Herausforderungen zu. Beim Erfüllen der Recyclingauflagen spielen Sortiertechnologien eine zentrale Rolle. Im Forum Rezyklat diskutieren und bewerten deshalb Expert:innen für Kreislaufwirtschaft die Technologien mit dem Ziel, auf Basis einer neutralen Gegenüberstellung eine Vergleichbarkeit zu schaffen und somit Investitionsentscheidungen zu erleichtern. Das Fachpaket „Technologie und Recyclingfähigkeit“ des Forum Rezyklat hat dazu eine Vergleichsstudie von Sortiertechnologien in Auftrag gegeben. Zusammen mit der Technischen Universität Hamburg, der Hochschule Pforzheim und der Montanuniversität Leoben wurde ein Forschungskonsortium ins Leben gerufen, das im Rahmen einer Vorstudie zunächst relevante Technologie-Anbieter identifizieren und deren Verfahren bewerten wird. Bei der Auswahl und Bewertung spielen vor allem Kriterien wie die Reife und die voraussichtlichen Kosten der Ansätze eine wichtige Rolle. Die Vorstudie wird voraussichtlich Ende 2022 abgeschlossen sein. Bei Bedarf soll darauf aufbauend eine Hauptstudie unter anderem mit praktischer Versuchsdurchführung neuer Sortiertechnologien erfolgen. Vielversprechende Sortiertechnologien Vor allem der Sortierung von Leichtverpackungen wird eine zentrale Rolle zugeschrieben. Gebrauchte Kunststoffverpackungen sollen zukünftig nicht mehr nur nach Material möglichst sortenrein sortiert werden, sondern auch anhand weiterer Eigenschaften, wie zum Beispiel ihrer vorhergehenden Lebensmitteleignung. Vor diesem Hintergrund werden am Markt aktuell Technologien als Problemlösungen diskutiert und beworben, die sich zwar im Ansatz unterscheiden, letztlich aber alle die Qualität der produzierten Recyclingmaterialien verbessern sollen. Mittels digitaler Wasserzeichen, fluoreszierender Marker (Tracer-Based-Sorting) oder Bilderkennung sollen in Kombination mit künstlicher Intelligenz gebrauchte Verpackungen aus Kunststoff oder Papierverbund besser sortiert, verwertet und damit eine grundlegende Voraussetzung für hochwertiges Recyclingmaterial geschaffen werden. Wissenschaftliche Gegenüberstellung als Hilfestellung für Investitionsentscheidungen Hintergrund für die Vergleichsstudie ist, dass der Einsatz neuer Technologien in der Regel erhebliche Investitionen seitens der beteiligten Unternehmen in ergänzende Infrastruktur bedeutet. „Aus diesem Grund ist eine neutrale Gegenüberstellung der Technologien zwingend erforderlich. Nur mittels einer wissenschaftlich fundierten Betrachtung können effiziente Investitionen getätigt und letztlich mehr Ressourcen durch das Verpackungsrecycling eingespart werden. Parallel dazu wäre eine zusätzliche Reduktion von CO2-Gasen ein weiterer positiver Nebeneffekt“, erklärt Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin BellandVision, die das Fachpaket „Technologie und Recyclingfähigkeit“ leitet. Pressebild: Sortieranlage für Kunststoffe als Vorstufe zum Recycling von Kunststoffverpackungen (Quelle: Veolia Deutschland GmbH) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 07.06.2022
Ein kundenzentriertes Denken und Handeln ist für Handel und Industrie gleichermaßen oberste Prämisse. Das Verständnis über einzelne Shopper Journeys und die damit verbundenen individuellen Bedürfnisse stellen hierfür eine wichtige Basis dar, um die Touchpoints optimal auszugestalten. In Zusammenarbeit mit dem Rheingold Institut zeigen GS1 Germany und Holistic Consulting mit der „Shopper Journey Studie“ sieben konkrete Kundenreisen zu den Fast Moving Consumer Goods (FMCG) samt Strategien zur Profilierung und Positionierung für Händler und Hersteller auf. Ziel der Shopper Journey Studie ist es, die Shopper sowohl stationär als auch online auf ihrem Weg zu Gütern des täglichen Bedarfs zu begleiten und relevante Einflussfaktoren sowie prototypische Einkaufsmuster zu ermitteln. Chancen zur Profilierung für Händler und Positionierung für Hersteller Im Rahmen der Shopper Journey Studie wurden qualitative tiefenpsychologische Interviews geführt, Menschen bei ihren Einkäufen begleitet sowie mittels repräsentativer Umfrage insgesamt sieben Shopper Journeys identifiziert. Ermittelt wurde, welche Shopperbedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Journeys entstehen, welche Touchpoints für das Einkaufserlebnis relevant sind, welche Faktoren die Zufriedenheit der Shopper beeinflussen und wie Handel und Industrie mit diesem Wissen das Einkaufserlebnis der Shopper optimieren können. „Nur wer die Shopper genau kennt, kann seine Leistungen passgenau konfigurieren. Wir haben den Menschen zugehört – vom Kühlschrank über die Einkaufsstätte bis zurück an den Esstisch – und können so mit der Shopper Journey Studie aufzeigen, was wirklich relevante Bedürfnisse entlang der insgesamt sieben identifizierten Shopper Journeys sind“, betont Dr. Markus Schweizer, Geschäftsführer der Holistic Consulting GmbH. Die generierten Insights der Shopper Journey Studie ermöglichen ein differenziertes Verständnis zum Einkaufverhalten in Deutschland, basierend auf Fragen wie: Welche Anlässe und Motive lösen den Einkaufsakt aus? Welche Vorbereitungen werden getroffen? Welche Faktoren beeinflussen die Stimmungslage entlang der Shopper Journeys? Welche Touchpoints sind vor, während und nach dem Einkaufserlebnis relevant und wichtig? Shopper Journey Studie beinhaltet über 300 Seiten Insights für alle Beteiligten Herausgekommen ist ein ganzheitliche Entscheidungshilfe für das Category Management und Shopper Marketing von Handels- und Industrieunternehmen zur optimalen Shopper-Ansprache. Mithilfe der Studie lassen sich die Shopper Journeys besser verstehen und mit dem Wissen sowohl das Leistungsspektrum als auch die Kommunikation attraktiv gestalten, um ein nachhaltiges Einkaufserlebnis zu schaffen. Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass ein großer Käuferanteil mehrere unterschiedliche Shopper Journeys durchläuft – in Abhängigkeit von Stimmung und Bedarf. Bei einigen Journeys beschäftigen sich die Zielgruppen schon Tage oder Wochen vor dem eigentlichen Kauf mit der Vorbereitung und Planung. Der sogenannte „Korridor der Ansprache” beginnt somit deutlich früher als erwartet. Deshalb sollte eine gezielte Ansprache nicht punktuell, sondern im Zeitverlauf erfolgen. Zudem führt die Vereinfachung des Einkaufs der Pflichtartikel dazu, dass Shopper auch noch Lust und Zeit haben, sich zusätzlich umzuschauen. Je nach Shopper Journey endet das Einkaufserlebnis demnach nicht immer nach dem Verlassen der Einkaufsstätte. „Durch die Identifizierung und Beschreibung der unterschiedlichen Shopper Journey generieren wir ein klares Verständnis der Bedürfnisse und relevanter Einflussfaktoren und ermöglichen so, die Shopper entsprechend ihrer Einkaufsmotivation und Anlässe zielgerichtet anzusprechen – auch schon bevor sie die Einkaufsstätte betreten“, sagt Miriam Schupbach, Senior Managerin Shopper Experience bei GS1 Germany. Auszug von Inhalten der Shopper Journey Studie samt kostenfreier Leseprobe Mit der umfassenden Shopper Journey Studie erhalten Interessierte exklusive Einblicke in sieben relevante und unterschiedliche Shopper Journeys. Und zwar nicht mit der Gießkanne, sondern mit dem Wissen einer Tante Emma. „Ein und dieselben Kund:innen kaufen je nach Anlass völlig unterschiedlich ein. Wir haben sieben zentrale Shopper Journeys identifiziert, mit jeweils einer ganz eigenen Emotionalität, eigenen Anforderungen und individuellen Chancen für das Marketing“, fasst Sebastian Buggert, Mitglied der Geschäftsführung beim Rheingold Institut, zusammen. Hintergrund & Abgrenzung der Studie Überblick über die Shopper Journeys Charakteristika & Unterschiede der Journeys Phasen & Touchpoints der Shopper Journeys Exkurs: Potenziale für Online-Einkäufe Ansätze zur Optimierung der Shopper Journeys Detailauswertungen zu den einzelnen Journeys Unter www.gs1.de/shopper-journey-studie finden Interessierte unter anderem eine über 40-seitige Leseprobe der „Shopper Journey Studie 2022 – Die Reisen zu den Fast Moving Consumer Goods (FMCG)“. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit mit den Shopper Experience Expert:innen und Autor:innen in den Dialog zu treten. Miriam Schupbach ist seit 2019 als Category Management Trainerin und Beraterin bei GS1 Germany tätig. Sie verantwortet unterschiedlichste Kundenprojekte im FMCG-Bereich und treibt strategische Shopper-Experience-Themen voran. Dr. Markus Schweizer ist seit 2016 Geschäftsführer und Partner der Holistic Consulting GmbH, einer Boutique-Beratung für die kundenzentrierte Strategieentwicklung und die multisensorische Filialgestaltung im deutschsprachigen Raum. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 22.08.2022
Ist die Verpackung recyclingfähig? Wieviel Rezyklat wurde bei ihrer Herstellung verwendet und wie wird sie am besten entsorgt beziehungsweise getrennt? Darüber sollen die zahlreich verfügbaren Logos, Icons und Symbole auf Verpackungen Verbraucher:innen aufklären. Aber viel hilft nicht immer viel. Damit die Kund:innen am Point of Sale und später beim Trennen ihres Abfalls schnell und eindeutig die hinweisgebenden Informationen erfassen können, hat das Forum Rezyklat in dem von Interseroh+ geleiteten Arbeitspaket „Zielbild Logos/Icons/Symbole auf Verpackungen“ einen Leitfaden für die Kennzeichnung in puncto Recyclingfähigkeit, Einsatz von Rezyklat sowie Entsorgungs- und Trennhinweise entwickelt. Er zeigt, welche Kriterien Hersteller bei der Auswahl eines Logos ansetzen sollten. Die wesentlichen Kriterien sind: Verständlichkeit, Verlässlichkeit, allgemeine Zugänglichkeit, Transparenz und praktikable Verwendung. Das Dokument steht ab sofort hier zum kostenfreien Download bereit: forum-rezyklat.de . Mülltrennung und Recycling von Verpackungen erleichern Das Forum Rezyklat will damit den Teilnehmenden des Wertschöpfungskreislaufs von Verpackungen, interessierten Unternehmen sowie politischen Akteuren eine Orientierung für den Einsatz der Logos, Icons und Symbole geben. Die so verbesserte Transparenz soll zur harmonisierten und möglichst einheitlichen Kommunikation gegenüber den Endverbraucher:innen führen. „Ihr Bewusstsein für den Wert von Verpackungsmaterialen, das Recycling zum Erhalt der nachhaltigen Wertstoffe im Kreislauf und für ihren eigenen Beitrag dazu kann damit weiter erhöht werden“, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer von Interseroh+ und ergänzt: „Die Empfehlungen zahlen damit auf das übergeordnete Ziel des Forums ein, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft von Verpackungen zu erreichen“. Die Expert:innen im Forum Rezyklat sichteten dazu im ersten Halbjahr 2022 zunächst die aktuell verfügbaren und verwendeten Kennzeichnungsmittel nach Themen. Anschließend haben sie verschiedene allgemeingültige wie themenspezifische Kriterien erarbeitet, die für eine erfolgreiche Kommunikation der Themen mittels Verpackungslogos und -icons maßgeblich sind. Anhand dieser wurden die gesammelten Logos von den Mitgliedern des Forum Rezyklat bewertet. Mit den entsprechend gestalteten Hinweisen auf den Verpackungen sollen Verbraucher:innen Klarheit darüber erlangen, ob diese nach Gebrauch im Recyclingprozess verarbeitet und aus ihnen wieder neue Verpackungen oder Produkte hergestellt werden können. Sie erfahren zudem, dass für deren Produktion Rezyklate eingesetzt wurden und können sie bestmöglich entsorgen beziehungsweise ihre Bestandteile voneinander trennen und so einem materialgerechten Recycling zukommen lassen. Zum Hintergrund Zum Zeitpunkt der Durchführung der Analyse gab es für den deutschen Markt keine konkreten oder verbindlichen rechtlichen Vorgaben zur Aufbringung von Logos, Icons und Symbolen zu den Themen Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz sowie für Entsorgungs- und Trennhinweise. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich dies zukünftig ändern wird. Zu erwähnen sind hier insbesondere das von der deutschen Bundesregierung in der Legislatur 2021-2025 im Koalitionsvertrag aufgeführte „Recycling-Label“ zum Rezyklateinsatz sowie die Überarbeitungen der EU-Abfallrahmenrichtlinie und der EU-Verpackungsrichtlinie. Zu letzterer soll im November 2022 ein Entwurf vorgelegt werden. Dieser beinhaltet möglicherweise die Umstellung der Richtlinie auf eine Verordnung, um eine einheitliche Umsetzung in den Mitgliedstaaten sicherzustellen und wird voraussichtlich auch Regelungen zur Aufbringung von Entsorgungs- und Trennhinweisen enthalten. Die Vorgaben der europäischen Verpackungsgesetzgebung sind in Deutschland umzusetzen und wirken sich somit auch auf den deutschen Markt aus. Pressebild: Verpackungen richtig entsorgen und trennen – Dabei helfen einheitliche, leicht verständliche Logos, Icons und Symbole auf den Produkten. (Quelle: Initiative „Mülltrennung wirkt“/Marcella Merk) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 19.07.2022
Anlässlich der International Cannabis Business Conference (ICBC), Europas bedeutendster B2B-Messe rund um Cannabis, geben die Kölner Unternehmen Ubirch und GS1 Germany bekannt, ein Modell zu einer rückverfolgbaren Lieferkette von Cannabis entwickeln zu wollen. Dies geschieht im Rahmen einer Partnerschaft und vor dem Hintergrund der angekündigten Legalisierung von Cannabis. Mit dem Technologie-Unternehmen Ubirch und dem Standardisierer GS1 Germany kommt profundes Know How zum Thema datengetriebene Prozesse und sichere Supply Chains zusammen. Das Gesetzgebungsverfahren zur im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung angekündigten Legalisierung von Cannabis, das die Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften ermöglichen soll, ist zwar noch nicht gestartet und viele Fragen sind derzeit noch offen. Dennoch entwickeln GS1 Germany und Ubirch ein Modell zur Absicherung der Lieferketten im deutschen Cannabismarkt, um zum Zeitpunkt der Legalisierung eine Lösung anbieten zu können. „Wir können hier von den Erfahrungen aus Kanada profitieren, wo lizensierte Hersteller mit Beginn der Legalisierung im Jahr 2018 die globalen GS1 Standards verwenden, um Cannabis und cannabisbezogene Produkte (wie Zubehör) zu identifizieren und die Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette zu ermöglichen“, so Thomas Fell, CEO GS1 Germany. „Nun für Deutschland zu antizipieren und eine mögliche, rückverfolgbare Lieferkette vorzudenken, was das bedeutet in Bezug auf Sicherheit, Transparenz und Effizienz, haben wir uns zusammen mit Ubirch zum Ziel gesetzt.“ „Mithilfe der weltweit etablierten GS1 Standards und der Ubirch Technologie wird es uns gelingen, ein starkes und modifizierbares Modell für kontrolliert abgegebenes Cannabis in Deutschland zu entwickeln“, erklärt Stephan Noller, CEO von Ubirch. Akteure in der Lieferkette könnten so zweifelsfrei identifiziert und Daten auf Authentizität und Integrität hin überprüft werden – ohne aufwändige und zentrale Systeme. „Wir folgen hier lediglich der Logik der digitalen Transformation und schaffen bei einem unter Verbraucherschutzgesichtspunkten sehr wichtigen Punkt Sicherheit und Vertrauen und damit einen Mehrwert für den gesamten Cannabis-Markt.“ Kürzlich hat Ubirch gemeinsam mit weiteren Partnern ein digitales Zertifikat für Medizinalcannabis entwickelt. Mit dieser Lösung erhalten Patient:innen die Möglichkeit, mittels QR-Code auf ihrem Smartphone zweifelsfrei zu belegen, im rechtmäßigen Besitz von Cannabis zu sein. Dies kann auch bei der Legalisierung von Verbrauchscannabis eine wichtige Rolle spielen. Das Angebot beruht auf dem Prinzip des digitalen Covid-Zertifikats der EU für Deutschland, welches ebenfalls von Ubirch gemeinsam mit einem Konsortium im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums entwickelt wurde. GS1 Germany arbeitet unter anderem intensiv an einem Standard zum informationsstärkeren Nachfolger des Barcodes in puncto Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Über Ubirch Das Technologie-Unternehmen Ubirch ist Anbieter von digitalen Nachweisen von Daten. Die cloudbasierte Lösung bringt Sicherheit in datengesteuerte Prozesse schafft Vertrauen zwischen mehreren Parteien, indem sie es allen Beteiligten ermöglicht, die Authentizität und Integrität der empfangenen Daten zu überprüfen. Gegründet und geführt von erfahrenen Spezialisten für Kryptografie, Blockchain und datengetriebenen Geschäftsmodelle, kombiniert Ubirch robuste Kryptografie und moderne Blockchain-Technologie in einer innovativen, leicht integrierbaren SaaS-Lösung. Gemeinsam mit einem Konsortium entwickelte und betreibt das Kölner Unternehmen das digitale COVID-Zertifikat der EU für Deutschland. www.ubirch.de Über GS1 Germany 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. Pressekontakt: Ubirch GmbH Eva Breuer T +49 221 99988 233 E presse@ubirch.com GS1 Germany GmbH Julia-Verena Lerch T +49 221 94714 546 M +49 160 92970705 E julia-verena.lerch@gs1.de