Veröffentlicht am 06.07.2011
Der elektronische Datenaustausch (EDI) mit den Geschäftspartnern versetzt Unternehmen in die Lage, ihre Transaktionen schnell, sicher und nachvollziehbar durchzuführen. Fehlerhafte Nachrichten aber blockieren diese Prozesse und verlangsamen damit das E-Business. Aus diesem Grund bietet GS1 Germany den EDI-Checker, der jetzt mit INVOIC (Rechnung) für die Profile Do-it-yourself und Media sowie DESADV (Lieferavis) für die Profile Food/Non-Food und Getränke noch mehr Nachrichtenarten prüfen kann. Mit dem EDI-Checker testen Unternehmen, ob sie den elektronischen Datenaustausch für Rechnungen, Bestellungen und Lieferavise fehlerfrei implementiert haben. Im Idealfall geschieht das bevor sie den Echtbetrieb aufnehmen. Dadurch können sie aufwändige Testläufe verringern sowie Zeit- und Kostenersparnisse in ihrem EDI-Projekt realisieren. Zahlreiche Prüf- und Plausibilitätsfunktionen untersuchen dazu automatisiert die Daten auf Richtigkeit und Vollständigkeit, wie z. B. auf die gesetzlichen Anforderungen zur Angabe des Leistungsdatums. Sie basieren auf dem EDI-Standard EANCOM ® 2002. Denn die Vorteile von E-Business kommen erst zum Tragen, wenn Sender und Empfänger die Daten in einem standardisierten Format austauschen. Der EDI-Check erfolgt auf dem GEFEG.Validation.Portal der GEFEG mbH. Dort registrieren sich interessierte Unternehmen zunächst und können dann ihre Nachrichten hochladen. Nach Abschluss der Prüfung erhalten die Unternehmen ein Prüf- und Fehlerprotokoll. So können sie Fehler in einer EDI-Nachricht leicht erkennen und berichtigen. Dieser Service ist im Rahmen einer Testphase kostenlos und steht danach den Kunden von GS1 Germany über das GS1 Complete Portal zur Verfügung. Den Leistungsumfang des EDI-Checkers wird GS1 Germany kontinuierlich ausbauen. So soll in diesem Jahr das Nachrichtenprofil ORDERS für elektronische Bestellungen integriert werden. Weitere Informationen und Zugang zum GEFEG.Validation.Portal finden interessierte Unternehmen im Service-Bereich auf www.gs1-germany.de oder über die Startseite der vor kurzem aktualisierten EANCOM ® 2002-Dokumentation, die in der Online-Bibliothek des GS1 Complete-Portals zur Verfügung steht. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 · Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.07.2011
Die Großmetzgerei nutzte den Neubau ihrer Produktionsstätte, um die Prozesse bei der Kommissionierung und im Versand von Grund auf neu zu organisieren, mit dem Ziel die Prozesseffizienz nachhaltig zu steigern. Nachdem ein Brand die Produktionsanlage der Großmetzgerei komplett zerstört hatte, errichtete Gruninger innerhalb weniger Monate ein neues Produktionswerk. Im Zuge der Neu- und Umbaumaßnahmen wurden auch die logistischen Abläufe entschlackt und bestehende, fehleranfällige Prozesse durch eine effiziente Intralogistik ersetzt. „Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und den erforderlichen Neubau unserer Produktion zur Modernisierung der gesamten Infrastruktur genutzt“, so Michael Gruninger, Geschäftsführer und Janek Plätzsch, Leiter EDV der Eugen Gruninger Großmetzgerei GmbH & Co. KG. Gemeinsam mit dem Handelspartner setzte das Unternehmen das Prozeus-Projekt „Neubau der Produktionsanlage sowie damit einhergehende Rationalisierung von Kommissionierung und Versand in einem fleischverarbeitenden Betrieb“ erfolgreich um. Hauptziel war es, die Produktion vom Warenversand zu entkoppeln. Erreicht wurde das mithilfe eines automatisch geführten Hochregallagers, in dem die Fleisch- und Wurstwaren in E2-Kisten – das sind standardisierte Transportmittel der Fleischware – gelagert werden. Damit Gruninger die Ware sicher steuern und kontrollieren kann, sind die einzelnene Paletten über ein Transportetikett mit der Nummer der Versandeinheit NVE (SSCC) versehen. Die NVE (SSCC) ermöglicht es, jedes Gebinde auf seinem Weg durch die logistische Kette eindeutig zu identifizieren. Mit Hilfe des neuen Hochregallagers und durchgängig standardisierter Prozesse kann Gruninger die Kundenaufträge künftig noch schneller und zuverlässiger bearbeiten. Zudem ist das Unternehmen für die wachsenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit gerüstet. „Derzeit nutzen wir Barcodes, wir können aber jederzeit auf die RFID-Technologie umsteigen – die Flexibilität schätzen wir an den GS1-Standards besonders. Mit der gewonnenen Prozesseffizienz steht unserem Wachstum nichts mehr im Wege“, resümieren Gruninger und Plätzsch. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann unter www.prozeus.de – Publikationen heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.07.2011
Die Branchenverbände Bundesverband Presse-Grosso, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) haben sich auf eine Erweiterung der Pressecodierung von Zeitungen und Zeitschriften geeinigt. Ziel ist die effektive Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes. Presseprodukte mit beigefügten CDs, CD-ROMs oder DVDs, die mit einer Altersbeschränkung der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) oder Freiwilligen Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware (USK) gekennzeichnet sind, werden mit einem neuen „Jugendschutz-Präfix“ im EAN-Barcode versehen. Dieser neue, gemeinsam mit GS1 Germany entwickelte, Branchenstandard soll spätestens zum 1. Januar 2012 umgesetzt sein. Er ermöglicht zusätzlich zu der vorhandenen visuellen Jugendschutzkennzeichnung eine softwaregesteuerte Erkennung beim Kassiervorgang. Nach entsprechender Anpassung der Kassen-Software des Einzelhandels löst die neue Codierung beim Scannen von Presseprodukten an der Kasse ein akustisches, wahlweise zusätzlich optisches Signal aus. Es weist das Personal auf die gesetzlich vorgeschriebene Prüfpflicht bzw. die erforderliche Sichtprüfung hin. Der „Jugendschutz-Präfix“ findet Eingang in alle relevanten GS1 Germany-Publikationen. Spätestens zum 1. Januar 2012 soll er in die betrieblichen Prozesse der Verlage und Handelsstufen integriert sein. Mit dem Projekt kommen die Branchenverbände den Wünschen des Einzelhandels nach, der zur Unterstützung des effizienten Kassen-Checkouts zusätzlich zu der vorhandenen Kennzeichnung der Presseprodukte eine softwarebasierte Erkennungsroutine bevorzugt – wie schon bei anderen jugendschutzrelevanten Warengruppen wie Tabakwaren oder Alkohol. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Der Bundesverband Presse-Grosso e.V. vertritt die medienpolitischen und wirtschaftlichen Interessen der verlagsunabhängigen Pressegrossisten in Deutschland. Im Verband sind 53 von 68 Grosso-Unternehmen organisiert. Die Grossisten beliefern täglich rund 123.000 Einzelhändler mit Presse und beschäftigen ca. 13.000 Mitarbeiter (inkl. Tochter- und Fremdunternehmen). Der Branchenumsatz liegt bei 2,6 Milliarden Euro (zu Abgabepreisen an den Einzelhandel). Pressekontakt GS1 Germany: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 · Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt Bundesverband Presse-Grosso e.V. Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs-und Zeitschriften-Grossisten e. V. Christoph Schley Assistent Geschäftsführung / Rechtsanwalt Händelstraße 25-29 · 50674 Köln +49(0)221-921337-22 (Telefon) · +49(0)221-921337-44 (Fax) E-Mail: cs@bvpg.de Homepage: www.pressegrosso.de
Veröffentlicht am 20.07.2011
Weitere alarmierende Zahlen veröffentlicht jetzt die amerikanische GS1 Organisation in Zusammenarbeit mit GapGemini mit dem Report „Beyond the Label – Providing Digital Information Consumer Can Trust“. GS1 arbeitet mit Industrie, Handel und App-Anbietern an Trusted Data Infrastruktur. Köln: Dieser Report bringt es ans Licht. Die Anzahl der Smartphonebesitzer sowie die Zahl der dazugehörigen Apps steigen gerade in letzter Zeit exponentiell. Insbesondere Barcode-Scan Apps, mit denen zusätzliche Produktinformationen abgerufen werden, sind im Trend. Doch diese Produktinformationen sind alles andere als valide: Über 90 Prozent der Informationen, die britische Marktforscher über das mobile Barcode-Scanning erhalten haben, waren nicht korrekt respektive unvollständig. 40 Prozent der Abfragen konnten nicht eindeutig einem Hersteller zugeordnet werden. Eine weitere, besonders für Industrie und Handel wichtige Zahl: 38 Prozent der Befragten würden das Produkt nicht kaufen, wenn sie den Daten nicht vertrauen, die sie über ihr Smartphone abrufen. Diese und weitere alarmierende Zahlen stammen aus dem aktuell von GS1 und GapGemini veröffentlichten Report " Beyond the Label: Providing Product Information Consumers Can Trust ”. Er interpretiert sechs Studien und vermittelt erstmals eine internationale Sicht auf die Situation. Köln: Der Report unterstreicht die Notwendigkeit für Industrie und Handel, die aktuellen Technologien rund um das Smartphone für sich zu nutzen und eine neue Form der Kundenbeziehung zu entwickeln. Wichtigste Basis dafür sind vertrauenswürdige Produktinformationen. Und genau das ist die große Herausforderung. „Von Trusted Data, also vertrauenswürdigen Informationen, sind wir nicht nur in Deutschland weit entfernt“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Doch gerade valide Informationen sind wichtig, um das abnehmende Verbrauchervertrauen wieder aufzubauen“, so Pretzel weiter. „Deshalb arbeiten wir an einer Trusted Data Infrastruktur, in der Hersteller und Händler ihre Produktdaten verbraucherfreundlich und im Sinne einer Produkthaftung hinterlegen können.“ In anderen Ländern gibt es ähnliche Initiativen: GS1 UK bietet den Service „TrueSource“, in dem basierend auf dem Global Data Synchronisation Network (GDSN) authorisierte Produktdaten gemanaged werden. Ähnliches bietet GS1 Frankreich mit dem „CodeOnLine“. GS1 US und GS1 Kanada gehen ebenfalls eine Trusted Data Infrastruktur an. Den vollständigen Report erhalten interessierte Unternehmen als gebundene Broschüre bei GS1 Germany oder via Download unter www.gs1US.org . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Den vollständigen Report erhalten interessierte Unternehmen als gebundene Broschüre bei GS1 Germany oder via Download unter www.gs1US.org . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.07.2011
Beide Projektpartner, sowohl Rowo-Food als auch Wolf-Naturprodukte, wollten innerhalb des Prozeus-Projekts den inner- und überbetrieblichen Informationsfluss nachhaltig verbessern. Details über laufende Produktionsstände sollten in Echtzeit vorliegen und manuelle fehleranfällige Prozesse abgebaut werden. Durch die Anwendung des GS1-128-Strichcodes können die einzelnen Versandeinheiten detailliert erfasst werden. Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummer und Gewichtsangaben sind beispielsweise logistische Zusatzinformationen, die im GS1-128 verschlüsselt jede palettierte Ware eindeutig identifizierbar machen – angefangen vom Wareneingang über die Produktion bis hin zum Versand. Der durchgängige Etikettierungs-Standard erzielt künftig mehr Effizienz in den Prozessen des innerbetrieblichen Waren- und Informationsflusses. Sich schnell verändernde Marktsituationen werden zeitnah erkannt und Kundenanforderungen prompt erfüllt. Das Unternehmen konnte im Rahmen von Prozeus außerdem die Chargenrückverfolgung nach EU-Verordnung 178/02 automatisieren. Beste Voraussetzungen für den mittelständischen Importeur und Lieferanten luft- und gefriergetrockneter Rohstoffe aus aller Welt. „Durch den Einsatz von Auto-ID optimieren wir die Warenein- und ausgänge ebenso wie die innerbetriebliche Transparenz. Mit dem Umstieg auf elektronische Geschäftsprozesse können wir uns im Markt optimal positionieren und unseren Kunden einen deutlich besseren Service bieten“, resümiert Rainer Kaske, Leiter Organisation der Rowo-Food GmbH. Dass einzelne zeitliche Prozessschritte, wie beispielsweise die Wareneingangsbuchung, um mehr als 50 Prozent reduziert werden konnten, freut den Rowo-Manager zusätzlich. Insgesamt minimiert sich der tägliche Zeitaufwand um vier Stunden. Hochgerechnet auf 20 Arbeitstage im Monat beläuft sich die Einsparung bei einem Stundensatz von 35 Euro auf 2.800 Euro monatlich. Das bedeutet rund 33.600 Euro mehr in der Kasse pro Jahr. Die Einführung einer neuen ERP-Lösung sorgte darüber hinaus dafür, dass aufwendige papiergebundene Prozesse entfallen und der Etikettierungs-Standard mit dem GS1-128-Strichcode sein volles Potenzial entfalten kann. Für die vorbildliche eBusiness Projektumsetzung wurde Rowo-Food dieses Jahr für den Prozeus Unternehmerpreis, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), nominiert. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei Prozeus bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.08.2011
Mit WebEDI, also dem internetbasierten elektronischen Datenaustausch, können auch kleinere Unternehmen ohne eigene EDI-Struktur Nachrichten wie Bestellungen, Lieferavise und Rechnungen elektronisch austauschen. Wie die Vorlieferanten diese Kommunikation am besten mit ihren Kunden, den Herstellern, umsetzen, beschreibt die neue WebEDI-Empfehlung von GS1 Germany. Sie ist in enger Zusammenarbeit mit Anwendern aus der Wirtschaft entstanden und behandelt die Prozesse rund um die Lieferung von Rohstoffen, Verpackungsmaterialien und weiterer bei der Herstellung benötigter Materialien. Die Empfehlung basiert auf den GS1-Standards für den elektronischen Nachrichtenaustausch, z. B. EANCOM ® , und befasst sich mit Bestellungen, Bestellbestätigungen, Lieferavise, Wareneingangsbestätigungen und Rechnungen. Setzen beide Parteien ihr WebEDI entsprechend dieser Empfehlung auf, arbeiten sie mit der gleichen Oberflächenstruktur und können darauf eine einheitlich abgestimmte Kommunikation aufsetzen. Zudem unterstützt das Dokument anhand der darin empfohlenen Vorgehensweisen beide Parteien bei der Auswahl von EDI-Dienstleistern. Zwei weitere Empfehlungen hat GS1 Germany bereits zuvor entwickelt – für die Kommunikation zwischen Lieferanten und Händlern sowie zwischen Fachhändlern und Herstellern. Interessierte Unternehmen können sie kostenlos unter www.gs1-germany.de bestellen. Derzeit kommunizieren über 5.000 Unternehmen auf Basis dieser WebEDI-Empfehlungen miteinander. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.08.2011
Der internationale Dienstleister für Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards GS1 Germany baut seine Beteiligung an der SA2 Worldsync GmbH auf 100 Prozent aus. Dies erfolgt durch eine übernahme der bisher von den Unternehmen Agentrics, LLC und Pironet NDH AG gehaltenen Anteile an der SA2 Worldsync GmbH von 35 Prozent bzw. 51 Prozent. Die SA2 Worldsync GmbH bietet Services für integriertes Datenmanagement von Artikelstammdaten und Produktinformationen für Industrie und Handel. Dazu gehört unter anderem der Worldsync-Datenpool für globalen Stammdatenaustausch, der auf dem Global Data Synchronisation Network basiert und heute weltweit tätig ist. Effiziente und qualitativ hochwertige Stammdaten sind nicht nur eine wichtige Basis für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, sondern auch Ausgangspunkt für verlässliche Produktinformationen in Richtung Konsument. GS1 Germany stellt damit seine strategischen Eckpfeiler Mobile Commerce, Sustainability und Umsetzung von E-Business-Standards auf eine solide Basis. "Vertrauenswürdige Produktinformationen sind Dreh- und Angelpunkt der Zukunftslösungen unseres strategischen Geschäftsfeldes Mobile Commerce“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer der GS1 Germany GmbH. "Zudem werden wir mit diesem Schritt der Umsetzungsinitiative mit Fokus auf E-Business und elektronischen Datenaustausch (EDI) einen starken Impuls geben.“ "Der Aufsichtsrat unterstützt die Entscheidung in vollem Umfang. Wir wissen um die Bedeutung aller Aufgabenstellungen rund um Stammdatenmanagement und sehen bei GS1 Germany die erforderliche Kompetenz und Neutralität für dieses sensible und erfolgskritische Thema“, erläutern die Aufsichtsratsvorsitzenden von GS1 Germany Otmar Debald, Geschäftsführer bei Procter & Gamble Germany GmbH, und Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der dm-drogerie markt GmbH + Co.KG. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: wegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.08.2011
UDI, EDI, GLN, GS1 XML CIN – Fachlatein mit viel Potenzial, denn hinter diesen Abkürzungen verbergen sich standardisierte Lösungen von GS1 Germany, die bereits erfolgreich in der Praxis angewendet werden. Zahlreiche Unternehmen der Gesundheitsbranche setzen sie für die Kommunikation und Identifikation in der Prozesskette vom Hersteller bis zum Patienten ein und senken damit Aufwand und Kosten im Betriebsalltag. Wie das im Einzelnen funktioniert, vermitteln die Best Practice Beispiele am 12. und 13. Oktober 2011 auf der Konferenz „Healthcare live!“ in der Aesculap Akademie, Berlin. Das Besondere an „Healthcare live!“: Neben Fachvorträgen, Praxisberichten sowie Diskussionsrunden haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Best Practices bei einem Gastgeberunternehmen der Gesundheitsbranche live zu erleben. In diesem Jahr öffnet die Paul Gerhardt Diakonie Services GmbH als Gastgeber das Logistikzentrum Gesundheit am Berliner Westhafen, das von dem Logistikunternehmen Rhenus eonova betrieben wird, und gibt Einblicke in das Scannen im Wareneingang und die Kommissionierprozesse im Warenausgang. Weiter Themen vor Ort sind die bedarfsgerechte Vollversorgung sowie die Steuerung der medizinischen Sachkosten. Der Programmbogen der Konferenz spannt sich unter dem Motto „Best Practices Visionen werden Wirklichkeit“ von der sicheren Identifikation von Arzneimitteln und Medizinprodukten, Bewirtschaftungsstrategien im Lager über elektronische Rechnungen, regulatorische Einflüsse und innerbetriebliche Warenprozesse im Krankenhaus bis zur Patientensicherheit. Dabei werden die Themen auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet – Beispiel Strategien für die Lagerbewirtschaftung: Hier zeigen ein Krankenhaus, ein Logistikdienstleister und ein Hersteller gemeinsam mit einem Händler der Textilbranche ihr Vorgehen. Am Ende der Veranstaltung gibt die mehrmalige Jugendweltmeisterin im Gedächtnissport, Christiane Stenger, den Teilnehmern erprobte Techniken an die Hand, mit denen sie die vielen neuen Informationen langfristig speichern und in der Praxis leichter wieder abrufen können. GS1 Germany veranstaltet die Konferenz gemeinsam mit den eProcurement-Plattformen GHX, HBS und Medical Columbus. Sie engagieren sich für mehr Effizienz in der gesundheitswirtschaftlichen Prozesskette auf Basis der GS1-Standards. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.08.2011
Zunehmender Wettbewerb, Kostendruck, steigende Anforderungen an Transparenz und Flexibilität: Um die Herausforderungen des Marktes zu bewältigen, setzt die Paletten-Service Wismar GmbH (PSW) auf automatisierte Prozesse. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten PROZEUS-Projekts will PSW seine Lagerbestandsverwaltung auf den neuesten Stand bringen. Alle Roh-, Zwischen- und Fertigwaren sollen mit der serialisierten Artikelidentnummer SGTIN aus dem GS1-Nummernsystem versehen und kontaktlos mithilfe der Radiofrequenztechnologie RFID erfasst werden. Durch die frühe Kennzeichnung im Wareneingang kann die Produktionsplanung optimiert, der Verschnitt minimiert und der Materialverbrauch reduziert werden. Nach dem Zuschnitt des Rohmaterials werden nicht direkt verwendete Zuschnitte ebenfalls mit RFID-Tags versehen, neu im System erfasst und wieder eingelagert. Die Kennzeichnung der Stellflächen im Lager ermöglicht eine verbesserte Auslastung der Lagerflächen. RFID schafft Transparenz vom Wareneingang über die Produktion bis zum Warenausgang. Gemeinsam mit seinen IT-Partnern netnotix – it solutions, Rako Etiketten und Nordic ID gewährleistet der Palettenhersteller eine lückenlose Rückverfolgbarkeit, eine effiziente sowie kundenorientierte Abwicklung und wettbewerbsfähige Preise. „Der Erfolg sowohl in unseren Abläufen als auch in finanzieller Hinsicht gaben immer wieder den Ausschlag, sich weiter zu engagieren. Wir kommen dem RFID-Zeitalter durch das Projekt so viel näher, dass wir in Zukunft auch Kunden beraten und vom Einsatz dieser Technologie überzeugen können“, zeigt sich PSW-Geschäftsführer Ingo Mönke überzeugt. Insgesamt wird sich das Projekt binnen 15 Monaten amortisieren. Die Einsparpotenziale liegen buchstäblich auf der Hand: Manuelle Prozesse weichen der Automatisierung via GS1-Standards und RFID, die permanente Inventur sorgt für eine optimierte Bestandsführung, eine wirtschaftlichere Produktion und mehr Akzeptanz bei Neu- sowie bestehenden Kunden. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter http://prozeus.de/prozeus/presse/pressemitteilungen/prozeus_doc06248.htm heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.08.2011
Shopper Research, Shopper Marketing, Neuromarketing, Category Management, Multisensorik, Mobile Commerce, Mobile Payment… dies sind Schlagworte, die den Handel und die Konsumgüterindustrie zunehmend beschäftigen. Mit Shopper Marketing soll der Kunde dort angesprochen werden, wo er seine Kaufentscheidung trifft. Marketingbudgets verlagern sich von klassischer Werbung hin zu Marketingmaßnahmen, die am Point fo Sale (POS) auf den Käufer wirken. Wie diesbezüglich wirkungsvolle Konzepte aussehen, zeigen Ihnen die Referenten und Workshops bei der Veranstaltung ECR live! am 15. und 16. November 2011 zu Gast bei einem der größten Handelsunternehmen, der METRO GROUP in Düsseldorf. Die Best Practice Konferenz „ECR live! – Shopper Marketing“ findet am 15. – 16. November 2011 zu Gast bei der METRO GROUP in Düsseldorf statt. GS1 Germany bietet auch in diesem Quartal eine Vielzahl von praxisorientier-ten Lehrgängen an. Darunter zum Beispiel die neue Seminarreihe für die Konsumgüterbranche „Nachhaltigkeit konkret“. Diese Seminarreihe bietet erstmals greifbare Hilfestellungen für eine gemeinsame Umsetzung in der Konsumgüterbranche. Hier gibt die Seminarreihe Antworten auf viele Fragen: „Wie berechne ich einen CO2-Fußabdruck für mein Projekt? Mit welchen Unternehmen bietet sich eine Zusammenarbeit an? Wie kann ich Nachhaltig-keit besser koordinieren? Die Seminare sowie der Praxistag finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Strategieworkshop „Nachhaltige Geschäftsmodelle 2030“: 25. Oktober und 22. November Workshop „Nachhaltigkeit im Tagesgeschäft“: 15. November „GS1 Praxistag Lieferantenmanagement“: 18. November Workshop „ProductCarbonFootprint“: 28. November 2011 GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Tel.: +49 (0)221 94714-273 Fax: +49 (0)221 94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de