Veröffentlicht am 22.09.2010
Hamburg. Immer wenn die Einsparuhr im Hamburger Congress Center umspringt, kann die deutsche Konsumgüterbranche einen Euro mehr auf ihrem Einsparkonto verbuchen. Zum Start des 11. ECR-Tags zeigt die Uhr schon über 56 Millionen Euro an. Um diese Summe haben Hersteller und Händler ihre Ausgaben beim Austausch von Geschäftsinformationen innerhalb eines Jahres reduziert. „Solche Einspareffekte nicht zu nutzen, bedeutet Bares auf der Straße liegen zu lassen – gerade mit Blick auf die niedrigen Margen im Handel ein unverzeihlicher Fehler“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Aufsichtsrat von GS1 Germany hat in seiner Sitzung am 21. September 2010 beschlossen, auch 2011 das Einsparpotenzial durch elektronischen Datenaustausch mit Nachdruck weiter zu verfolgen. Dazu hat das Gremium ein Steering Committee für die EDI Umsetzungsinitiative ins Leben gerufen. Im September 2009 hatte GS1 Germany diese Umsetzungsinitiative gestartet, um noch mehr Unternehmen von den Vorteilen einheitlicher E-Business-Standards zu überzeugen. Dabei zeigte sich, dass rund die Hälfte aller Industrieunternehmen, mit denen 13 der führenden deutschen Handelshäuser zusammenarbeiten, entweder keine oder nur wenig Erfahrung mit dem elektronischen Datenaustausch haben. Als Hindernisse kommen meist Datenprobleme oder ein vermeintlich hoher Kosten- und Zeitaufwand zur Sprache. „Der Aufbau branchenübergreifender Kommunikationsstrukturen und vernetzter Geschäftsprozesse darf nicht einseitig als Kostenblock gesehen werden, sondern als strategische Chance, zusätzliche Wachstums- und Gewinnpotenziale auszuschöpfen“, so Jörg Pretzel. E-Business stelle heute eine Basistechnologie dar, die jedes Industrieunternehmen, jedes Logistikunternehmen und jeder Händler beherrschen müsse. Nur so könne die Konsumgüterindustrie die Herausforderungen der Zukunft meistern. Mit individuellen Umsetzungszielen pro Händler und Schulungsprogrammen, die speziell auf die Handelsunternehmen und ihre Lieferanten zugeschnitten sind, will GS1 Germany gegensteuern. Ziel ist es, zügig die kritische Masse von 80 Prozent Umsetzungsgrad beim E-Business zu erreichen. >> Weitere Infos hier Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner, Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535 Fax 0221/94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.09.2010
Köln. – Eine neue Empfehlung von GS1 und ICCBBA soll unter anderen Krankenhäuser und Blutbanken bei der richtigen Kennzeichnung von Plasmaderivaten mit eindeutigen Barcodes unterstützen. Ziel ist es, die Lieferkette dieser medizinischen Produkte vom Spender bis zum Empfänger lückenlos sicher und effizient zu gestalten. Grundlage dafür sind die weltweit einheitlichen, eindeutigen Identifikationsstandards von GS1 und ICCBBA. Sie kennzeichnen die Produkte unverwechselbar und liefern wichtige Informationen mit, wie zum Beispiel Stückzahl und Verfallsdatum. Gleichzeitig gestalten sie durch ihre automatische Lesbarkeit Prozesse in der Lieferkette effizienter. Wie und wo welches Unternehmen diese Standards am besten für die verschiedenen Verpackungsstufen der Plasmaderivate einsetzt, definiert die Empfehlung der beiden Organisationen. 40 Unternehmen aus den Anwendergruppen von GS1 und ICCBBA haben dabei mitgewirkt. GS1 ist bekannt durch Services und Standards rund um den Barcode und die Prozessoptimierung. ICCBBA stellt mit ISBT 128 eineninternationalen Standard für Bluttransfusionen und Transplantationen bereit. Derzeit tragen Plasmaderivate und rekombinante Produkte oft keinen Barcode. Wenn doch, sind die verwendeten Barcodes nicht einheitlich. Für die Anwender heißt das, sie müssen viele manuelle Arbeitsschritte vollziehen, um ihre Systeme mit den richtigen Informationen zu versorgen oder die Packungen mit neuen zusätzlichen Etiketten versehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534 Fax +49 (0)221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.10.2010
Köln. Unternehmen können ab sofort schnell und einfach online ermitteln, ab wann sich die Investition in den elektronischen Datenaustausch (EDI) rechnet. GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode, bietet dazu einen kostenlosen Kalkulator für den Return on Investment (ROI) auf www.gs1-germany.de an. Für fortgeschrittene EDI-Anwender bietet GS1 Germany darüber hinaus jetzt den EDI-Checker an. Mit diesem Service können Unternehmen ihre elektronischen Rechnungsdaten sowohl inhaltlich als auch strukturell auf deren Richtigkeit prüfen. „EDI einzuführen, verursacht häufig hohe Kosten, da Prozesse und IT-Infrastruktur umgestellt werden müssen“, so Marcus Moritz, EDI-Experte bei GS1 Germany. Aus diesem Grund habe GS1 Germany den ROI-Kalkulator entwickelt. Mit ihm könnten Unternehmen schnell ermitteln, ab wann sich eine Investition in die neue Technik amortisiert, so Moritz. Auf Basis des Verhältnisses von erwarteten Einsparungen und Gesamtkosten der EDI-Einführung lässt sich das gebundene Kapital genau beurteilen. „Um beispielsweise die Ersparnisse durch elektronische Rechnungen zu ermitteln, ist es unabdingbar zwischen Versender und Empfänger zu unterscheiden. Der ROI-Kalkulator sieht hierfür zwei Kalkulationsgrundlagen für Händler und Industrieunternehmen vor“, erläutert Moritz die Funktionen des neuen Services. Zeit und Kosten spart auch der EDI-Checker. Zum Beispiel können Testnachrichten der elektronischen Rechnung INVOIC von den Anwendern bereits geprüft werden, bevor sie in den Echtbetrieb übergehen. Damit verkürzen sich Projektlaufzeiten und es sind insgesamt weniger Testläufe notwendig. Mit Hilfe zahlreicher Prüf- und Plausibilitätsfunktionen testet das Tool automatisiert, ob zum Beispiel gesetzliche Anforderungen zum Leistungsdatum korrekt angegeben wurden. Der EDI-Checker basiert auf der GS1-Anwendungsempfehlung EANCOM ® 2002. Interessierte Unternehmen müssen sich für den EDI-Checker zunächst registrieren und können dann EDI-Nachrichten hochladen. Bis Ende 2010 ist der Service im Rahmen einer Testperiode kostenlos. Geplant ist, das Angebot um Prüfroutinen für die elektronische Bestellung ORDERS und den elektronischen Lieferavis DESADV zu erweitern. Weitere Informationen zu ROI-Kalkulator und EDI-Checker unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.10.2010
Ab 2012 löst die Global Product Classification (GPC) in Deutschland die bisherige Standard-Warenklassifikation ab. Sie ist damit zukünftig alleiniges Klassifikationssystem für Artikel in der Konsumgüterwirt-schaft. Ab sofort steht die deutsche Übersetzung des weltweiten GPC-Standards über das GS1 Complete-Portal online und als Download zur Verfügung. Das Portal ist ein Service von GS1 Germany für Anwender von GS1-Standards, wie EAN-Strichcode, GS1-128 oder EPC/RFID. Die GPC ist Kernelement von Produktstammdaten und wird unter anderem genutzt, um Bestellprozesse zu optimieren. "Wir empfehlen Unternehmen, die neue Klassifikation frühzeitig in ihre Produktstammdaten zu integrieren", rät Klaus Förderer, Experte für elektronischen Datenaustausch bei GS1 Germany. Die gängigen Stammdatenpools – in Deutschland SA2 Worldsync – und das Global Data Synchronisation Network GDSN sehen heute schon entsprechende Felder für die GPC vor. Für Unternehmen, die wegen weltweiter Aktivitäten mehrere Klassifikationen unterstützen, entfiele die doppelte Pflege, betont Förderer den Vorteil der Umstellung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 · Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.10.2010
Köln. „Was wir aus anderen Branchen wissen, bestätigt sich auch für das Gesundheitswesen: Elektronische Prozesse auf Basis der GS1-Standards führen zu deutlichen Kostenreduzierungen“, berichtete Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, von der Healthcare live!-Konferenz in Dresden. Dies zeigt auch eine Studie der Ruhruniversität Bochum, die auf der Veranstaltung vorgestellt wurde. Das Einsparpotenzial in allen Prozessen des Gesundheitswesens liegt laut Pretzel bei drei Milliarden Euro. Das bestätigt auch die Studie der Ruhruniversität Bochum, die den Teilprozess der Beschaffung in deutschen Krankenhäusern analysiert hat und allein für dieses Segment ein jährliches Einsparpotenzial von 72 Millionen bescheinigt. „Gleichzeitig steigern wir durch bessere Datenqualität und optimierte Abläufe die Sicherheit des Patienten“ ergänzt David Kerr, President Europe bei GHX. Dass diese Botschaft inzwischen bei den Krankenhäusern angekommen ist, zeigt die Resonanz: Mit insgesamt 250 Teilnehmern war die Konferenz restlos ausgebucht. Insgesamt 45 Prozent der Teilnehmer waren verantwortliche Mitarbeiter aus Krankenhäusern. Das Universitätsklinikum Dresden, Gastgeber der Konferenz, demonstrierte den Nutzen von elektronischen Standards im Rahmen der täglichen Arbeit. Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums zeigte, deutlich welche Potenziale sich bei konsequenter Umsetzung ergeben können: „Wir identifizieren in Kürze über 1.100 Anlieferstellen in unserem Klinikum automatisch mittels der Globalen Lokationsnummer GLN von GS1 Germany“. Damit würde sich die Zahl der Falschanlieferungen drastisch reduzieren, so Winzer. Auch die Einkaufsgemeinschaften zeigten Geschlossenheit, indem sie den Einsatz von elektronischen Standards nachdrücklich forderten. Oliver Gründel, AGKAMED, und Thomas Klein, Vertreter der EK-UNICO, riefen mit gemeinsam mit anderen Einkaufsgemeinschaften dazu auf, dass die administrativen Abläufe nicht länger dem technischen Standard in Krankenhäusern hinterher hinken dürften: „Für Diagnose und medizinische Behandlung kommen in unseren Häusern die neuesten und innovativsten Gerätschaften zum Einsatz“, so Gründel. Da dürfe man mit der Administration nicht den Anschluss verpassen. Damit wird, da sind sich auch die anderen Einkaufsgemeinschaften einig, in erster Linie das Fachpersonal entlastet. „Werden alle Produkte einheitlich auf Basis von Standards gekennzeichnet, reduziert sich der Aufwand für die Dokumentation erheblich. Mehrfaches Einscannen oder gar manuelles Erfassen von Produkten wird mit einheitlichen Artikelidenten entfallen. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Patienten“, erklärt Klein. Für mehr Patientensicherheit soll künftig auch eine neue Gesetzgebung sorgen. Dr. Matthias Neumann, Regierungsdirektor im Bundesministerium für Gesundheit, gab einen Ausblick auf behördliche Bestrebungen zur eindeutigen Artikelidentifikation von Medizinprodukten im Gesundheitswesen. Zukünftig sollen Beteiligte der gesamten Versorgungskette rechtsverbindlich das weltweit eindeutige Auto-ID-Kennzeichnungssystem UDI (Unique Device Identification) einführen. Bereits 2011 wird die EU-Kommission eine Empfehlung zum europäischen UDI-System vorlegen. Veranstalter der Healthcare live!-Konferenz waren GS1 Germany, Anbieter von Identifikations- und Kommunikationsstandards, und GHX Europe. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de , www.ghxeurope.com GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. GHX ist die führende eBusiness-Plattform im europäischen und nordamerikanischen Gesundheitswesen. Durch eine Automatisierung der Prozesse, eine Reduzierung der Betriebskosten und eine verbesserte wissensbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht GHX medizinischen Einrichtungen und Lieferanten signifikante Einsparungen. GHX Produkte und Dienstleistungen umfassen neben der elektronischen Abwicklung von internen und externen Bestellabläufen die Bereiche Stammdaten-/Vertragsmanagement, Datenvalidierung/–synchronisierung, Vertriebsautomatisierung und Business Intelligence. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt GHX Europe: Anja Jessen Wanheimer Strasse 68, 40468 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 30188-316 E-Mail: anja.jessen@ghxeurope.com Homepage: www.ghxeurope.com
Veröffentlicht am 29.10.2010
Köln. Für mehr Patientensicherheit soll zukünftig die rechtsverbindliche Einführung des elektronischen Kennzeichnungssystems UDI (Unique Device Identification) bei Medizinprodukten sorgen. Unter anderem die US-Behörde FDA (Food and Drug Administration) und die Europäische Kommission arbeiten zurzeit an umfassenden Vorschriften für eine maschinenlesbare Kennzeichnung und Identifikation einzelner Medizinprodukte. Diese Regelungen werden auf der Verwendung international gültiger Identifikationsstandards, zum Beispiel von GS1, basieren. Im November stellen die Verantwortlichen der Global Harmonization Task Force (GHTF), ein Zusammenschluss mehrerer Regierungsbehörden, ihre Empfehlung für die Inhalte von UDI vor. „UDI wird kommen – das ist nur noch eine Frage der Zeit“, meint Dr. Matthias Neumann, vom Bundesministerium für Gesundheit, der das Kennzeichnungssystem und seinen Nutzen auf der Healthcare live!-Konferenz von GHX Europe und GS1 Germany (28./29.10., Dresden) vorstellte. „Die Hersteller und Anwender von Medizinprodukten haben jetzt noch die Chance, sich auf diese neuen Kennzeichnungsvorschriften vorzubereiten und sie mit zu gestalten“, so Neumann. Dank des Rückgriffs auf global anerkannte Standards wird UDI die Rückverfolgbarkeit aller Medizinprodukte entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette, von der Herstellung bis zum Einsatz im OP-Saal, ermöglichen. „Die Transparenz am Gesundheitsmarkt wird durch den konsequenten Einsatz von UDI wachsen“, weiß Bettina Bartz, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Von umfassenden, eindeutigen Informationen werden alle Beteiligten profitieren – von Herstellern über Lieferanten und medizinisches Fachpersonal bis hin zu den Patienten.“ Bestehen soll UDI dabei aus drei Bausteinen: Der „UDI-Code“ beinhaltet alle relevanten Informationen und setzt sich aus einem statischen Teil, etwa der globalen Artikelidentnummer GTIN, und einem dynamischen Part mit Angaben wie zum Beispiel Verfallsdatum, Chargen- und Seriennummer zusammen. Träger dieser ganzen Informationen ist der „UDI-Carrier“, für den unter anderem die breite Palette der Identifikationsstandards von GS1 bereit steht. Ergänzt wird dieses System durch die „UDI-Datenbank“. Sie wird Angaben zu den einzelnen Artikeln enthalten; durch das Einscannen des Codes soll der jeweilige Benutzer Zugriff auf diese Informationen erhalten. „Die Informationen in der Datenbank dienen neben der Rückverfolgbarkeit und der Identifikation auch dem sicheren Umgang mit Medizinprodukten vom Hersteller bis zum Patienten“, so Bartz. Die für UDI zugrundegelegten Standards sind weltweit gültig. „Aufgrund der globalen Ausrichtung von UDI braucht man mit der umfassenden Einführung keine nationalen Insellösungen mehr – es gibt dann vom Prinzip her ein System für alle.“ Davon profitieren auch die Hersteller, erklärt Bartz: „Der Export von Artikeln wird beispielsweise einfacher werden, da alle Gesundheitssysteme auf eine einheitliche Lösung zurückgreifen. Natürlich ist die Umstellung mit einigem Aufwand verbunden – doch wer sich früh auf die verbindliche Einführung einstellt, hat genug Zeit, sich umfassend und effizient darauf vorzubereiten.“ GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.10.2010
Köln. Mit international gültigen Standards und einem umfassenden eProcurement können Kliniken bis zu 75 Prozent der Prozesskosten entlang ihrer Beschaffungskette einsparen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag von GS1 Germany. Sie hat die Möglichkeiten der Prozessoptimierung in der deutschen Krankenhaus-Landschaft untersucht. Der Handlungsbedarf ist akut. Krankenhäuser sehen sich in Deutschland einem immer größeren Kostendruck ausgesetzt. Im verschärften Wettbewerb am Gesundheitsmarkt müssen sich die einzelnen Häuser mit ökonomisch konsequenten Konzepten und hochwertigen medizinischen Leistungen positionieren und behaupten. Von ihnen ist deshalb wirtschaftlich tragfähiges Denken bei hoher Qualität gefragt. Das Diagnosis-Related-Groups-System und die damit verbundene Abrechnung über diagnoseabhängige Fallpauschalen verlangen von Ärzten und Pflegepersonal seit Jahren eine exakte Dokumentation der einzelnen Daten und Prozesse. „Häufig erfolgt die Kommunikation in den Kliniken entlang der Supply Chain von Medikamenten und Medizinprodukten jedoch immer noch handschriftlich, per Fax oder über die Hauspost“, weiß Bettina Bartz, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany aus ihrer Zusammenarbeit mit Krankenhäusern. „Die Folge: Oft ist jeder einzelne Schritt im Beschaffungsprozess, von der Bestellung auf der Station bis hin zur Rechnungsstellung, mit einer handschriftlichen Dokumentation verbunden. Für alle Beteiligten, vom Pflegepersonal bis hin zum Einkauf, bringt dies einen erheblichen Aufwand mit sich“, so Bartz. Die Prozesskette ist damit, so die Studie der Ruhr-Universität Bochum, von großer Ineffizienz geprägt, die enorme Kosten verursacht. Denn das Zusammenfügen von papierbasierten Dokumenten mit Informationen aus den verschiedenen IT-Systemen, beispielsweise dem Warenwirtschaftssystem oder dem Krankenhaus-Informationssystem, erfordert bei der Vervollständigung aller Daten einen großen Arbeitsaufwand. Und dieser ist mit hohen Personalkosten verbunden. Zugleich birgt der manuelle Vorgang ein gesteigertes Fehlerrisiko. Auch wird der Informationstransfer zwischen den unterschiedlichen Akteuren begrenzt, da Informationen nur zugänglich sind, wenn ein Dokument als Papierseite vorliegt. Die Bochumer Studie setzt genau hier an: Mithilfe der international gültigen Standards von GS1 können Prozesse, die bisher manuell verliefen, in ein umfassendes eProcurement integriert werden. In dieses vollkommen elektronisch vernetzte Beschaffungssystem können alle einzelnen Schritte entlang der Beschaffungskette in einem Krankenhaus eingegliedert werden. Die Konsequenz: Informationen zu einzelnen Medikamenten oder Medizinprodukten, beispielsweise das Ablaufdatum oder die Chargennummer, werden durch bewährte Informations- und Kommunikationsstandards wie die globale Artikelidentnummer GTIN einheitlich übertragen, sind schnell und umfassend zugänglich. Die einzelnen Stationen der Beschaffungskette – von der Bedarfsfeststellung durch die Krankenschwester bis hin zur Rechnungsstellung in der Buchhaltung – werden automatisiert. In der Folge reduziert sich der Arbeitsaufwand, die einzelnen Schritte und die gesamte Beschaffungskette werden effektiver gestaltet. Bereits durch das Umstellen in den Bereichen Artikelneuanlage, Artikeldatenänderung, Bestellung, Wareneingangsbearbeitung, Warenausgang und Rechnungsbearbeitung könne laut der Bochumer Studie erheblich Zeit eingespart werden. Für die Krankenhäuser bedeutet das eine finanzielle Entlastung. Bis zu 75 Prozent der administrativen Kosten, die hier entlang der Beschaffungskette entstehen, können demnach in deutschen Kliniken entfallen – insgesamt bis zu 72 Millionen Euro, so rechnet die Bochumer Studie, können in deutschen Krankenhäusern jährlich eingespart werden. Zugleich sinken die Kosten, die bisherige Fehlerquoten hervorrufen und die einzelnen Artikel können entlang der gesamten Prozesskette zurückverfolgt werden. Die Patientensicherheit wächst, die Qualität der medizinischen Arbeit steigt. So können sich die einzelnen Kliniken am Markt besser profilieren; zugleich sind sie in der Lage, sich finanziell gesünder aufzustellen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.11.2010
Studie von GS1 Germany zur Nutzung von Smartphones untersucht, worüber sich die Deutschen im Internet und über Mobiltelefone informieren und welchen Informationsangeboten sie Vertrauen schenken. Durchgeführt wurde die Studie von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Köln. GS1 Germany hat aktuell eine Studie zum Informationsverhalten von Konsumenten im Internet und via Smartphone durchgeführt. Die Studie basiert auf der Online-Befragung in einer repräsentativen Stichprobe von über 3.500 Konsumenten aus dem GfK Web Efficiency Panel (WEP), Teil des klassischen GfK-Haushaltspanels. Betrachtet wurde das Informationsverhalten in Bezug auf Gebrauchsgüter, Körperpflegeprodukte/Reinigungsmittel sowie Lebensmittel. Laut Studie informieren sich Verbraucher – unabhängig vom Warenbereich – sowohl im Internet als auch via Smartphone in erster Linie über Preise, Rabatte und Sonderaktionen, Verfügbarkeit der Produkte sowie Produkt- und Warentests. Diese Informationen werden auch zukünftig verstärkt nachgefragt. Daher definiert die GfK Produktinformationen wie Preis und Rabatte/Sonderaktionen auch als absolute Need-to-haves, die im Internet und via Smartphone für den Verbraucher verfügbar sein müssen. Für knapp drei Viertel der Befragten ist es dabei wichtig, dass die Informationen aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. 83 Prozent der Konsumenten gaben an, dass sie bei ihrer Informationsrecherche am stärksten auf Verbraucherzentralen vertrauen, dicht gefolgt von Warentest-Organisationen, wie zum Beispiel Stiftung Warentest. Diesen Empfehlungen folgen 72 Prozent der Konsumenten. Den Informationen aus Handel und Industrie vertrauen lediglich 30 beziehungsweise 39 Prozent. Um das Markenvertrauen zu erhöhen, würde sich für Unternehmen eine standardisierte Infrastruktur für den Austausch von gesicherten Daten (Trusted Data) durch GS1 anbieten. Schlusslicht in Sachen Vertrauen sind Informationen aus sozialen Netzwerken mit gerade mal 20 Prozent. Neben bereits heute nachgefragten Preisen und Sonderangeboten werden zukünftig verstärkt sogenannte Nice-to-have-Informationen zu Gesundheitsverträglichkeit, Nährwertangaben oder Herkunft gewünscht. „Auch diese Informationen sollten schon heute Berücksichtigung finden, damit Industrie und Handel auf die Bedürfnisse der Kunden von morgen gut vorbereitet sind“, empfiehlt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Für gut 45 Prozent der Befragten sei laut der Studie das Scannen mit dem Mobiltelefon die größte Verbesserung, um an diese Informationen zu gelangen. Als große Unterstützung für ihren Einkauf empfänden Konsumenten auch die Möglichkeit, mit dem Mobiltelefon Coupons und Rabattangebote einzulösen, sich Standorte von Geschäften anzeigen zu lassen sowie Self-Scanning beziehungsweise Self-Checkout. „Für GS1 Germany ist es jetzt wichtig, gemeinsam mit Herstellern und Händlern einen Weg zu finden, um sämtliche nachgefragten Informationen aus einer vertrauenswürdigen Hand anbieten zu können“, schlussfolgert Pretzel, weiter. „Wir arbeiten derzeit daran, schnellstmöglich Standards für den Informationsaustausch oder Themen wie zusätzliche Produktinformationen zur Verfügung stellen zu können.“ Weitere Informationen und alle Studienergebnisse unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.11.2010
Köln. Wer kennt das nicht? Das Regal ist voll mit dem gewünschten Hemdenmodell, nur die eigene Größe fehlt. Umso größer die Freude, wenn schnell geklärt ist, ob das Wunschmodell möglichst noch am gleichen Tag die Filiale der Wahl erreicht. Die Funktechnologie RFID macht das möglich. Denn mit RFID – Radiofrequenz-Identifikation – werden die Artikel und ihre eindeutigen Elektronischen Produktcodes (EPC) per Funk schon im Wareneingang erfasst und stehen somit artikelgenau zur Verfügung. Manuelles Überprüfen und Eingeben in Warenwirtschaftsysteme entfällt und das spart viel Zeit, wie ein Projekt im Modehaus Jost, durchgeführt im Rahmen der Förderinitiative PROZEUS, gezeigt hat. Voraussetzung für eine optimale Einführung der Technologie ist das reibungslose Zusammenspiel der Partner – im Fall von Jost mit der Unternehmensgruppe Seidensticker. Ergebnis: Innerhalb von zwölf Monaten konnte für Ware von Seidensticker der Aufwand im Wareneingang um 75 Prozent und bei der Bestandskontrolle um 80 Prozent reduziert werden. Der traditionsreiche Hemdenhersteller nutzt die RFID-Technologie schon seit geraumer Zeit. Mithilfe von EPC/RFID und elektronischem Datenaustausch (EDI) als standardbasierte Lösungen von GS1 sollte nun auch der Geschäftsprozess mit dem Modehaus besser vernetzt und der Datenaustausch effizienter gestaltet werden. Das bringt Vorteile für beide Partner: Jost ist jederzeit up-to-date, welche Artikel in den Filialen gegen Null gehen und nachgeordert werden müssen. Hersteller Seidensticker erhält zeitnah via EDI die Nachbestellung. So können beide schneller und flexibler auf Kundenbedürfnisse reagieren. Denn eine genaue Bestandskontrolle und schnelle Nachlieferung sind wesentliche Erfolgsfaktoren im Modebusiness. „Welcher Kunde wartet gerne auf ein Produkt, das er direkt kaufen möchte“, so Patric Knoll, Geschäftsführer des Modehauses Jost. „Und damit der Kunde in Zukunft jederzeit fündig wird, war uns eine schnelle und reibungslose Implementierung besonders wichtig. Dafür mussten, zusätzlich zur Umstellung der technischen Seite, alle Mitarbeiter frühzeitig in das Projekt einbezogen und die Kunden rechtzeitig über die Vorteile dieser neuen Technologie informiert werden.“ Für sein Engagement und den Erfolg des RFID-Einsatzes erhielt das Modehaus Jost gemeinsam mit weiteren Partnern den ECR Award 2010 für die Unternehmenskooperation Supply Side. Knoll ist überzeugt: „EPC/RFID sowie der elektronische Datenaustausch zwischen Hersteller und Handel wird die Textilbranche in Zukunft weiter nach vorne bringen und dem Einzelnen Wettbewerbsvorteile verschaffen.“ Detaillierte Informationen zu Projektverlauf und Ergebnissen hat PROZEUS in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-437, Fax: 0221/94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.11.2010
Die aktuelle Studie von GS1 Germany und GfK zeigt, was Verbraucher via Smartphone wissen wollen. Um die Informationswünsche nach Best-Price, Rabatt-, Sonderaktionen & Co. schnellstmöglich zu erfüllen, entschieden fast 30 deutsche Unternehmen im Kick-off des „GS1 MobileCom Advisory Board“ die nächsten Schritte zur standardisierten Datenquelle für Internet und mobile App. Köln. Im Auftrag von GS1 Germany ermittelte die GfK, welche Informationen über Produkte und Waren für den Verbraucher tatsächlich relevant sind. Herausgestellt hat sich, dass genau die mobilen Anwendungen interessant sind, die die Kaufentscheidung von der digitalen Welt ins Ladenlokal bringen, dort für mehr Kundenzufriedenheit und so auch für mehr Umsatz sorgen. „Um die deutsche Wirtschaft mit verbraucherfreundlichen Smartphone-Diensten anzukurbeln, will das von GS1 Germany ins Leben gerufene Advisory Board für Mobile Communication so schnell wie möglich handeln“, betont Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Gremium besteht aus Unternehmen wie beispielsweise EDEKA, B. Braun, DHL, Daimler, Procter & Gamble sowie Application Service Provider CheckitMobile. In einer am 19. Oktober 2010 verabschiedeten Roadmap wurden Vorgehen und Ziele festgehalten: Zur Mitte des Jahres 2011 soll eine erste Datenprofil-Version für das Extended Packaging stehen, zum Jahresende dann ein Konzept für eine standardisierte Infrastruktur zum Austausch vertrauenswürdiger Daten zwischen Hersteller und Handel. „Es ist wichtig, dass Hersteller und Handel ihre Produktdaten standardisiert und über vertrauenswürdige Kanäle zur Verfügung stellen“, erklärt Nokia-Manager Jens Dissmann. „Nur so ist gewährleistet, dass die relevanten Informationen verbraucherfreundlich, aus erster Hand und somit wahrheitsgetreu im Sinne einer möglichen Produkthaftung im Internet und in den Smartphone-Apps erscheinen.“ Denn, laut Studie ist dem Verbraucher neben der eigentlichen Information wichtig, aus welcher Quelle die Daten stammen. „Wir werden gemeinsam mit GS1 Germany Datenprofilanforderungen prüfen und so eine erste Version definieren“, bestätigt die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG. „Als neutraler Dienstleister erweist sich GS1 Germany als geeignete Plattform und möglicher Partner zur Authentifizierung von Datenquellen.“ Neben Extended Packaging hat sich das GS1 MobileCom Advisory Board zur Aufgabe gemacht, bis Ende 2011 Standards für mobiles Couponing und Payment zu initiieren. GS1 Germany wird außerdem kontinuierlich die Konsumentenbedürfnisse sowie Trends erheben und Pilotprojekte zu den einzelnen Arbeitspaketen durchführen. Das GS1 MobileCom Advisory Board steht jedem Unternehmen zur Verfügung, das an einer Mitarbeit an der weiteren strategischen Entwicklung interessiert ist oder aber ein Pilotprojekt zum Thema Mobile Communication durchführen möchte. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Corporate Communication Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung