Veröffentlicht am 24.08.2022
Kommunikation lebt von Dialog, Interaktion sowie Mimik und Gestik. Umso größer war die Freude, als der "ECR Tag" nach zwei Jahren wieder live, in Farbe und auf die großen Bühne zurückkam. Am 28. und 29. September 2022 fand der führende Handelskongress für die Konsumgüterbranche in den heiligen Hallen des Congress Center Düsseldorf (CCD) statt. Ein Auszug aus dem Programm des ECR Tag 2022 von Tag 1: Direkt zu Beginn warfen Accenture, Dr. Oetker, Intersport und OBI einen Blick in „ The Future of Retail “. Trotz oder gerade wegen herausfordernder Zeiten sind strategische Entscheidungen elementar. Führende Unternehmen und Köpfe des Retail Circle der Handelsblatt Media Group diskutierten über aktuelle Themen und zukünftige Entwicklungsfelder. Apropos Retail: Tina Müller, ehemalige CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung von Douglas, und Dorothee Ebert, Partnerin Customer Consulting bei KPMG Deutschland, stellten in ihrer jeweiligen Keynote das „New Normal“ – die schöne neue Shoppingwelt – im Zeitalter des Metaverse vor. Und das Marktforschungsinstitut Gfk zeigte Lösungen auf, wie der Handel dem „Habeck-Dilemma“ begegnet und den Spagat zwischen Preissensibilität und Qualitätsorientierung der Shopper meistert. Darüber hinaus brachte Alnatura sowohl Bio-Vielfalt als auch Impulse über den eigenen Lieferdienst nach Düsseldorf beziehungsweise nach Hause. Mit Mitarbeitenden aus den jeweiligen Märkten und zugleich klimafreundlich mit E-Fahrzeugen und Lastenrädern gehen die Darmstädter seit Sommer online auf nachhaltigen Wegen. Weitere Einblicke in das disruptive Geschäftsmodell zum Thema „ Lebensmittel in Minuten “ gewährte Getir Germany. Abgerundet wurde der erste Tag durch die Nivea-Doppelspitze, bestehend aus Catherine Niebuhr und Nadine Bartenschlager, beide Marketing Director MU Germany bei der Beiersdorf AG. Sie erzählen vom Führungstandem als Zukunftsmodell für Gender Parity, Generationswechsel und Vereinbarkeit. Ein Auszug aus dem Programm des ECR Tag 2022 von Tag 2: Bei aller Tierliebe verliert Torsten Toeller, Gründer und Inhaber der Fressnapf Holding, nicht den Blick für „sein“ Omnichannel-Ökosystem der Zukunft. Damit navigiert der Einzelhändler für Heimtierbedarf durch die vorherrschenden globalen Krisen in einer vulnerablen Handelswelt. Die TOX-Dübel-Technik GmbH, ein 80 Jahre altes Familienunternehmen, wagte den Spin-Off. Herausgekommen ist ein Inkubator für neue Geschäftsiden bei der eigens gegründeten Kosmetikschmiede Jean&Len. Oder anders ausgedrückt: prozessuale Kompetenz meets Start-Up-Rebel – mutiges Nachahmen erwünscht! Aldi Süd geht die drängenden Aufgaben unserer Zeit, wie die Begrenzung der Erderwärmung und Verringerung des CO2-Ausstoßes, an. Vorgestellt auf dem ECR Tag 2022: Betriebliche Maßnahmen in der Logistik zum Klima- und Umweltschutz und ihre wichtige Rolle. Am Ende des ECR Tages kamen die „jungen Wilden“ zu Wort. Unternehmen der Startup-Szene teilen ihre Vision der FMCG-Branche von morgen mit uns. Sie denken Marke, Kundeninteraktion und Handel neu – schneller, nutzenzentrierter, radikaler und nachhaltiger. Sämtliche Informationen zum Programm, zu den Teilgebenden und Sponsoren finden Interessierte unter www.ecrtag.de . Ausblick auf den ECR Tag 2023 im Kap Europa in Framkfurt am Main Save the Date : Der ECR Tag 2023 findet diesmal am 13. und 14. September im Kap Europa in Frankfurt am Main statt. Freuen Sie sich mit uns auf ein umfangreiches Programm zum Lernen und Mitmachen sowie ein entspanntes Networking-Events in stilvollem Ambiente im Rahmen der legendären ECR Party . Medienschaffende können uns sehr gerne im Vorfeld kontatieren. Wir möchten, dass Sie sich von uns gut informiert fühlen, erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Themen, suchen entsprechende Ansprechpartner:innen oder das passende Foto . Unabhängig davon freuen wir uns auf Ihre Akkreditierung - eine kurze E-Mail genügt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 14.04.2015
Der hybride Shopper lebt digital und wählt seine Konsum- und Informationskanäle situationsabhängig. Längst kombiniert der moderne Konsument die Vorzüge einer totalen digitalen Verfügbarkeit mit dem Erlebnis-Plus aus dem stationären Handel. Entscheidende Kauffaktoren befinden sich im Umbruch – mit signifikanten Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette. Zukunftsfähig sein – Transformation leben Einzelne Unternehmen reagieren bereits auf die hybride Shopper-Welt: So werden Händler zu Herstellern, Hersteller zu (Online-)Händlern und Onlinehändler wagen sich in den stationären Handel vor. Doch laut einer Studie des EHI Retail Institute verfügen lediglich 40 Prozent der Handelsunternehmen über eine umfassende digitale Strategie für ihr Unternehmen. Zudem erfordern neue Betätigungsfelder und Vertriebskanäle neben Pioniergeist auch neues Know-how, entsprechende Qualifikationen der Mitarbeiter, neue Strukturen sowie die intelligente Ausweitung der eigenen Ressourcen und Prozesse. Der Wunsch des Kunden nach umfassenden Informationen sowie Transparenz macht eine enge Vernetzung von Handel und Hersteller essentiell. Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihr Leistungs- und Produktangebot sowie ihr eigenes Geschäftsmodell permanent überdenken. Transformation ist Pflicht. Lösungswege zur Transformation von Geschäftsmodellen Der ECR Tag 2015 gibt Antworten und Raum zur Diskussion. Als konsequente Weiterentwicklung der vergangenen Kongresse steht die digitale Transformation im Fokus. Während es 2013 um Big Data und die zunehmende Daten-Verfügbarkeit ging und 2014 die Veränderung des Konsumverhaltens im Mittelpunkt stand, fügen sich beide Themen in diesem Jahr zusammen. Die Vorträge der Referenten widmen sich beispielsweise der Umsetzung von Strategieansätzen, den neuen Rollen in der Value Chain sowie Best Practice-Beispielen. Es referieren unter anderem Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm-drogerie markt sowie Dominic Blank, Gründer und Geschäftsführer von POSpulse. Vertiefende Fachforen befassen sich unter anderem mit Themen wie Category Management, Shopper Marketing, intelligenten Zulieferprozessen der Zukunft sowie Food Compliance und Datenqualität. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, auf Augenhöhe mit den Referenten Lösungen für die Transformation ihrer eigenen Geschäftsmodelle zu diskutieren. ECR-Transformer: Symbol für die Power von Industrie und Handel Der ECR-Transformer fügt als aktuelles Keyvisual des Kongresses die Elemente der Supply Chain zu einem funktionierenden Ganzen zusammen. Er steht für die Power und Zukunftsfähigkeit von Industrie und Handel und gibt einen Ausblick auf die gelungene Transformation. Der zweitägige Kongress findet am 23./24. September 2015 im World Congress Center in Bonn statt. Frühbucher sichern sich das komplette Transformer-Programm bis zum 29. Mai 2015. Vom neu eingeführten First Visit-Tarif profitieren Unternehmen, die den ECR Tag zum ersten Mal besuchen. Diese und weitere Angebote etwa für Studenten und Startups sowie Informationen rund um den ECR Tag 2015 finden interessierte Unternehmen unter www.ecrtag.de. Abbildung: ECR-Transformer, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 05.03.2012
Immer häufiger vertrauen Industrie und Handel auf die Radiofrequenzidentifikation (RFID) beispielsweise zur automatischen Produkterkennung oder bei elektronischen Bezahlverfahren. Doch berührungsfreier Datenaustausch schürt vielfach Sicherheitsbedenken. Europäische Unternehmen werden aufgefordert, die Wahrung der Privatsphäre und des Datenschutzes in RFID-gestützten Anwendungen umzusetzen. So fordert es die EU-Kommission in ihrer Empfehlung 2009/387/EG vom 12. Mai 2009 und empfiehlt die Durchführung von Privacy Impact Assessments (PIA). Was bedeutet diese EU-Empfehlung für mein Unternehmen? Was ist ein Privacy Impact Assessement (PIA)? Wie und wann führe ich ein PIA durch? Wer ist Adressat meines durchgeführten PIA? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet das Webinar PIA. Das eintägige Webinar Privacy Impact Assessments (PIA) findet am 20.03.2012 und 03.04.2012 in Köln statt. GS1 Germany veranstaltet auch in diesem Quartal mehrere Best Practice Konferenzen. Darunter zum Beispiel der 1. Praxistag Technische Industrien. Hier diskutieren Fachleute über die Potenziale in den aktuellen Themen wie Fälschungssicherheit, überbetrieblicher Datenaustausch oder Intransparenz in den Wertschöpfungsketten. Die Konferenz zeigt anhand von konkreten Anwendungsfällen, Standardisierungslösungen aus dem Hause GS1 Germany und bietet die Möglichkeit, diese Potenziale auszuschöpfen. Der 1. Praxistag Technische Industrien findet am 08.05.2012 in Köln statt. Der Packaging Kongress „Pack 2012“ wird dieses Jahr zum 5. Mal vom EHI Retail Institut und GS1 Germany veranstaltet. Auf ihm diskutieren hochkarätige Verpackungsexperten aus Handel und Markenartikelindustrie über aktuelle Anforderungen und innovative Lösungen im Verpackungssektor. Die Pack 2012: 5. EHI/GS1 Packaging Jahreskongress findet am 26./27. Juni 2012 in Köln statt. Weitere Informationen zu Terminen, Veranstaltungen und Seminaren im II. Quartal 2012 finden interessierte Unternehmen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach, Assistentin Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 06.04.2011
Dieser Regelungsrahmen wurde von europäischen RFID-Anbietern und -Anwendern unter der Leitung von GS1 erarbeitet und von der Artikel-29-Datenschutzgruppe abgesegnet. Damit sind jetzt die europäischen Unternehmen aufgefordert, sogenannte Datenschutz-Folgenabschätzungen, kurz PIA (Privacy Impact Assessments) für ihre Radiofrequenztechnologie (RFID)-Anwendungen aufzustellen. Auch der Bundesrat hat die Notwendigkeit zur Selbstverpflichtung von Unternehmen, die RFID anwenden, erkannt und die Bundesregierung aufgerufen, auf rasche Umsetzung der EU-Empfehlung vom 12.05.2009 zu drängen. GS1 Germany, Träger des Informationsforums RFID, wird die deutschen Unternehmen dabei unterstützen. Gemeinsam mit dem GS1 Global Office und Vertretern der deutschen Wirtschaft entwickelt GS1 Germany praxisnahe Vorlagen zur Erstellung solcher Datenschutz-Folgenabschätzungen (PIA). Eine Datenschutz-Folgenabschätzung (PIA) enthält vier Bausteine als Basis für eine Gewährleistung des Datenschutzes: Beschreibung der RFID-Anwendung Feststellung möglicher Risiken für den Datenschutz sowie Ausmaß und Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens Festlegung laufender und geplanter Kontrollen, um diesen Risiken entgegenzuwirken Dokumentation der Ergebnisse dieser Analysen Eine solche Selbstverpflichtung in Datenschutzfragen ist unabdingbar für den erfolgreichen und flächendeckenden Einsatz der für Wirtschaft und Verbraucher nutzbringenden RFID-Technologie. So sorgen die Kennzeichnung von Lesegeräten und Produkten, sowie weitere Informationen nicht nur für Transparenz sondern auch für Vertrauen auf Seiten des Verbrauchers. Im Rahmen eines Pilotversuchs des Textilherstellers s’Oliver zeigte beispielsweise eine Umfrage, dass keine Befürchtungen in Richtung Verletzung von Datenschutz seitens der Kunden bestünden. Hierzu trug maßgeblich eine entsprechende Information in Form eines Kundenflyers bei. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 02.12.2019
Zunehmende Produktvielfalt, Kundenzentrierung und wachsender E-Commerce gekoppelt mit Regulationen durch den Gesetzgeber stellen hohe Anforderungen an das Management von Produktstammdaten in Industrieunternehmen. Und auch der Konsument fordert vor seiner Kaufentscheidung immer mehr Informationen zu Produkten. Da bleibt es nicht folgenlos, wenn die Qualität der Produktstammdaten nicht stimmt. Daher haben Industrie- und Handelsunternehmen gemeinsam auf der Kollaborationsplattform von GS1 Germany eine Lösung für alle Marktteilnehmer entwickelt: den Datenqualitätsservice Data Quality Excellence (DQX). DQX prüft die Produktstammdaten auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Konsistenz sowie auf Einhaltung regulatorischer Vorgaben zum einen maschinell mithilfe automatisierter Validierungsregeln und zum anderen mittels einer manuellen Sichtprüfung von Daten und Produktbild, zunächst für die Sortimentsbereiche Food und Near-Food. „DQX zertifiziert die Qualität der Produktstammdaten im GDSN-Datenaustausch als eine ‚neutrale‘ Instanz und trägt somit dazu bei, die Konsumentenerwartungen besser zu erfüllen und Reklamationen über Datenqualitätsprobleme zwischen Handel und Hersteller zu reduzieren“, begründet Norbert Wielens, DACH IT Leader, Procter & Gamble, das Engagement des Unternehmens bei dem Aufbau des Datenqualitätsservice. Gekennzeichnet und gleichzeitig testiert werden die geprüften Produktstammdaten durch das DQX Siegel. Rot besiegelte Datensätze zeigen dem Händler einen Qualitätsmangel an, über den der Dateneinsteller mittels eines Reports informiert wird und die Korrektur vornehmen kann. Grün besiegelte Daten gelten als korrekt und werden durch den Händler ohne Vorbehalte übernommen. Bilaterale Abstimmungen lassen sich so signifikant reduzieren und Reklamationen sowie Rechnungskürzungen vermeiden. Gleichzeitig können B2B2C-Prozesse optimiert und der Informationsumfang der Artikelpässe reduziert werden. „Mit DQX wird das Bestreben von Industrie und Handel, exzellente Datenqualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Konsumenten sicherzustellen, konsequent weiterentwickelt“, so Sylvia Heidorn, Manager Customer Logistic Development & Customization Central Europe, Mondelez Deutschland. Dass diese Entwicklung richtig und notwendig ist, zeigen überraschende Erkenntnisse aus der Pilotphase von DQX: Über den Abgleich von Produktstammdaten aus dem GDSN mit den Referenzwerten auf den Produkten, wurden durch die Sichtprüfung bei vielen Attributen Abweichungen deutlich – und das bei Industrieunternehmen, die sich selbst eine gute Datenqualität attestieren. Besonders kritisch: Knapp 70 Prozent der Abweichungen bezogen sich auf LMIV-relevante Attribute, bei denen es aufgrund rechtlicher Vorgaben kaum Spielraum gibt, wie ‚Zutatenliste‘ und ‚Rechtlich vorgeschriebene Produktbezeichnung‘. Diese Abweichungen waren durch einen alleinigen Einsatz sogenannter Validierungsregeln nicht auszumachen, da diese vielfach nur Varianzen prüfen und weniger eine Eineindeutigkeit von Werten verifizieren können. Der Abgleich zwischen Datensatz und Produktbild mittels einer Sichtprüfung ist bei der Qualitätssicherung von Produktstammdaten folglich unabdingbar. „Unsere Teilnahme am DQX Piloten hat uns gezeigt, dass wir eine sehr gute Stammdatenqualität haben. Wir mussten aber auch feststellen, dass wir bei der textlichen Beschreibung dieser Daten, beispielsweise auf der Produktverpackung, noch Fehler machen“, rekapituliert Hermann Woebse, Head of Customer Development Operations, Unilever Deutschland. Dank der Teilnahme konnten Verbesserungspotenziale schnell und eindeutig identifiziert und bereits in die Umsetzung gebracht werden. Alle Pilotteilnehmer eint das Ziel: mit dem Datenqualitätsservice DQX dem Handel qualitätsgesicherte Produktstammdaten zur Verfügung zu stellen und den Dialog signifikant zu vereinfachen. „Durch den DQX Service von GS1 haben wir als Händler eine echte Chance, korrekte und verlässliche Artikelstammdaten im Zielmarkt Deutschland zu erhalten – dies ist schon lange überfällig“, so Michael Georgiev, Bereichsleiter Ware Zentrale Dienste, Rewe Group. Mit GS1 DQX ist das nun möglich. Early Adopters profitieren bis 31.03.2020 von einer kostenfreien Besiegelung ihrer Produkt-Neuanlagen durch den Datenqualitätsservice GS1 DQX. Weitere Informationen unter www.gs1.de/dqx . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Julia-Verena Lerch Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln T +49 (0)221 94714 546 F +49 (0)221 94714 7546 E julia-verena.lerch@gs1.de www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.08.2023
Kunststoff ist ein zentraler Bestandteil der Wirtschaft und des täglichen Lebens, mit vielfältigen Vorteilen: Im Bereich der Verpackung trägt das Material zur Produktsicherheit bei und ermöglicht so beispielsweise die Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Landen Kunststoffverpackungen jedoch nicht im Recycling, gehen wichtige Rohstoffe verloren, die wiederaufbereitet für neue Verpackungen zur Verfügung stünden. Shampooflaschen, Müslitüten und Co. haben oft eine komplexe Struktur aus verschiedenen Materialien. Damit Unternehmen diese im Wertschöpfungskreislauf erhalten können, benötigen sie Transparenz über Art, Herkunft und Verarbeitung der genutzten Rohstoffe. Genau diese Informationsbasis hilft, einerseits die gesetzlichen Anforderungen sowie Erwartungen von Verbraucher:innen in puncto Nachhaltigkeit erfüllen zu können und andererseits ein effizientes Recycling zur Gewinnung hochwertiger Rezyklate zu ermöglichen. Derzeit werden recyclingrelevante Informationen aus den Produktionsprozessen von Kunststoffen aber weder standardisiert erfasst noch strukturiert zur Verfügung gestellt. Um dies in Zukunft zu erleichtern und voranzutreiben, hat GS1 Germany in Zusammenarbeit mit Stakeholdern aus der Kunststoffbranche die Anwendungsempfehlung „Circular Plastics Traceability“ entwickelt. „Um ein hochwertiges Recycling und einen nachhaltigen Rohstoffkreislauf von Kunststoffverpackungen zu fördern, sind Anstrengungen aller beteiligten Akteure erforderlich“, erklärt Sarah Grede, Senior Manager Sustainability bei GS1 Germany. Gemeinsame Sprache für Rückverfolgbarkeit von Kunststoffen Ein gemeinsamer Datenrahmen ermöglicht es allen beteiligten Partnern, einheitliche Daten untereinander auszutauschen und die Rückverfolgbarkeit von Kunststoffen im Kreislaufsystem abzubilden. Das Dokument beschreibt die einzelnen Prozessschritte des Datenaustausches im Verpackungskreislauf und listet die recyclingrelevanten Informationen für den Datentransfer auf. Dabei handelt es sich um Attribute, die Einfluss auf die Erzeugung von hochqualitativen Rezyklaten oder deren Rückverfolgbarkeit in Verpackungskomponenten haben. „Dies ist ein wichtiger Grundstein für das datenbasierte Management von Materialströmen“, erklärt Benedikt Brenken, Direktor R-Cycle. „Als Entwicklungspartner und Anwender der neuen GS1 Germany Guideline bieten wir mit R-Cycle eine standardisierte IT-Infrastruktur für den Datenaustausch und die Transparenz entlang des gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen an. Die Daten werden dabei gemäß der ‚Circular Plastics Traceability‘ Anwendungsempfehlung automatisiert gespeichert und können mit allen Teilnehmern der Wertschöpfungskette ausgetauscht werden.“ Die Anwendungsempfehlung adressiert alle am Lebenszyklus von Kunststoffverpackungen beteiligten Akteure. Besonderes Augenmerk liegt auf den Prozessschritten von Maschinenherstellern sowie deren Kunden, insbesondere für Verpackungen von Konsumgütern. Das Dokument steht in englischer Sprache kostenfrei zum Download bereit: www.gs1.de . Optimiertes Recycling durch Abbildung dynamischer Prozesse Da beispielsweise die Herstellung von Kunststoffverpackungen einen dynamischen und sich ständig ändernden Einsatz von Rohstoffen und Rezyklaten mit sich bringt, empfehlen die Expert:innen, die zugrundeliegenden Geschäftsprozessschritte über den GS1 Schnittstellenstandard EPCIS (Electronic Product Code Information Services) zu erfassen. Im Vordergrund steht hierfür die Sammlung strukturierter Informationen durch Datenerfassungspunkte in Maschinen, die im Produktions- und Recyclingprozess von Kunststoffverpackungen eingesetzt werden. Sie sind die Grundlage für primäre Lebenszyklusdaten, die Hersteller für nachfolgende Geschäftsprozesse und Handelspartner benötigen. Es wurden sechs EPCIS-Ereignisse identifiziert, um mehr Transparenz entlang der physischen Materialflüsse von Kunststoffverpackungen zu schaffen. Das entsprechende Attribute-Set zielt darauf ab, die Rezyklatqualitäten und -mengen durch verbesserte Kenntnisse über die Zusammensetzung dieses Sekundärrohstoffes zu erhöhen. Auf dieser Informationsbasis soll ein effizienteres und anwendungsorientiertes Recycling ermöglicht sowie die Mengenanteile von rezyklierten Inhalten in Kunststoffanwendungen verfolgt, optimiert und nachvollziehbar werden. „Eine gemeinsame Geschäftssprache sowie strukturierte Daten zu Beginn der Verpackungslebenszyklen bringen auch den Geschäftspartnern in den späteren Lebenszyklusstadien Vorteile. Zudem können sie zur Einhaltung von Rechtsvorschriften beitragen“, erklärt Thomas Walther, Leiter Application & Process Development beim Spritzgussmaschinenhersteller Arburg. EPCIS – Der GS1-Kernstandard für mehr Transparenz EPCIS ist zusammen mit dem dazugehörigen Datenstandard CBV (Core Business Vocabulary) der Kernstandard von GS1 zur Verbesserung der Transparenz in Unternehmen oder Wertschöpfungsnetzwerken. Vereinfacht ausgedrückt, bietet er eine gemeinsame Sprache für die Erfassung und den Austausch der so genannten EPCIS-Events, die Unternehmen Aufschluss über das Was, Wann, Wo, Warum und Wie von Objekten geben, die Geschäftsprozesse durchlaufen. Pressegrafik: Stoffstrom von Rohstoffen und Materialien im Verpackungskreislauf – vom Rohstoff bis zum Recycling (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 30.08.2024
Bestrebungen hin zu Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft sind heutzutage in vielen Unternehmensstrategien verankert. Der EU Green Deal beschleunigt diese Bestrebungen nun durch entsprechende Regulierungen und kann für manche Unternehmen zur Herausforderung werden. Die Forderung nach mehr Transparenz hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten und -leistungen beschäftigt Unternehmen täglich: Kund:innen interessieren sich für Herkunft und Umweltauswirkungen von Produkten, Investoren fordern Details zu möglichen Umweltrisiken und Gesetzgeber definieren Anforderungen an die Unternehmensberichterstattung, Sorgfaltspflichten in Lieferketten und Konsumentenkommunikation. EU Green Deal treibt Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen voran Zu solchen Anforderungen zählen beispielsweise die EU Deforestation Regulation (EUDR) und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Die EUDR ist eine Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten und tritt am 30. Dezember 2024 in Kraft. Bei der CSRD handelt es sich um eine EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Unternehmen dazu verpflichtet, regelmäßige Reports über ihre sozialen und ökologischen Risiken zu veröffentlichen. Vorangetrieben werden diese Anforderungen durch den EU Green Deal, dessen übergeordnetes Ziel die Erreichung der Klimaneutralität der EU bis zum Jahr 2050 ist. Keine leichte Aufgabe für Unternehmen, denn der Zeitraum für die Umsetzung ist kurz und die Vorgehensweise teilweise unklar. Parallele Anfragen mit unterschiedlichen Herangehensweisen an die Lieferkettenteilnehmer können zu vermeidbarer Mehrarbeit führen. Zudem spielt die wachsende Komplexität von unternehmensübergreifendem Datenaustausch eine große Rolle. Denn die benötigten Auskünfte können in den meisten Fällen nicht von einem Unternehmen allein gegeben werden. Damit die Informationen aussagekräftig sind und eine Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Unternehmen gewährleistet werden kann, bedarf es außerdem einheitlicher Definitionen, Mess- und Berechnungsvorgehen. Um diese Herausforderungen zu meistern, müssen Unternehmen kooperieren und einen gemeinsamen Ansatz verfolgen. „Hier kommt das GS1 Programm Data for Sustainability zum Einsatz. Mit dem Programm bietet GS1 Germany als Plattform und Multiplikator einen kollaborativen Lösungsansatz“, erklärt Christian Przybilla, Programmleiter und Lead Master Data and Data Exchange bei GS1 Germany. Er fügt hinzu: „Ziel des Programms ist die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache auf Basis von GS1 Standards für Nachhaltigkeitsinformationen, die die Transformation innerhalb der Unternehmen ermöglicht und kooperative Ansätze über die Unternehmensgrenzen hinweg vereinfacht.“ Das Data for Sustainabiity Programm ist auf mehrere Jahre ausgerichtet. Konkret geplant ist bisher die aktuell laufende Phase 1, in der die EUDR und CSRD behandelt werden. Mehr als 30 Vertreter aus der FMCG-Branche sowohl aus Industrie als auch Handel und Dienstleistung sind beteiligt. Darunter namhafte Unternehmen wie dm-drogerie markt GmbH & Co. KG, REWE Group Buying GmbH, Henkel AG & Co. KGaA oder Alfred Ritter GmbH & Co. KG. „Händler können seit 2019 den Rezyklatanteil in Verpackungen am POS hervorheben. Dadurch wurden nachweislich nachhaltigere Verpackungen gefördert. Dies wurde durch die Implementierung des Datenattributs ‘Recycling-Materialanteil‘ im GDSN erreicht. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie wichtig die Datenstandardisierung ist, um den gesamten Wertschöpfungsprozess effektiv hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu transformieren. Deshalb setzen wir uns weiterhin aktiv in diesem Bereich ein“, berichtet Dagmar Glatz, Produktmanagement, Nachhaltigkeit/Verpackungen bei dm-drogerie markt. Dr. Arndt Scheidgen, Director Product Stewardship, Henkel Consumer Brands erklärt: „Wir halten die Teilnahme am GS1-Programm „Data for Sustainability“ (D4S) für essenziell, weil derzeit sehr viele Gesetzgebungen in Kraft treten oder in Vorbereitung sind, die ein Zusammenspiel aller Akteure der Lieferkette erfordern. Jeder Akteur ist dabei auf belastbare Nachhaltigkeitsdaten der vorgelagerten Lieferkette und auf eine standardisierte Übertragung angewiesen. Nachhaltigkeitsdaten sind das größte Arbeitsfeld von Industrie und Handel in den 2020er Jahren.“ Nach CSRD und EUDR stehen weitere EU Green Deal Verordnungen auf dem Plan Für das Jahr 2024 konzentriert sich Data for Sustainability zunächst auf die EU Green Deal Verordnungen EUDR und CSRD . In einem ersten Arbeitspaket werden relevante, unternehmensübergreifende Datenpunkte semantisch beschrieben, um ein gemeinsames Verständnis mit Fokus auf die FMCG-Branche zu schaffen. Anschließend sollen die Datenpunkte in die jeweils passenden GS1 Standards zur Weitergabe zwischen den Partnern in der Supply Chain gemappt werden. Fehlen Angabe-Möglichkeiten in den GS1 Standards, sollen diese in die globalen Standards aufgenommen werden. Perspektivisch steht eine Automatisierung durch Digitalisierung im Vordergrund, die eine langfristige Steigerung der Nachhaltigkeitsperformance innerhalb von Unternehmen ermöglicht. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 27.06.2017
Durch verbesserte Produktinformationen können Handel und Industrie enorme Einsparungen erzielen. Fehlerhafte Stammdaten – das hat eine Studie des Marktforschungsinstituts Gartner ergeben – kosten die Top-Unternehmen aus Handel und Industrie durchschnittlich 8,2 Millionen US-Dollar pro Jahr. Grund genug für GS1 Germany mit seinem Tochterunternehmen Smart Data One die Qualität der Stammdaten genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis: Fast 50 Prozent aller Produktinformationen sind fehlerhaft. Daraus folgen unter anderem Zeitverluste im Vertrieb und bei der Listung von Produkten, ineffiziente Logistikprozesse sowie falsche oder unvollständige Informationen für Verbraucher. Gemeinsam mit Smart Data One und 1Worldsync steuert GS1 Germany dagegen. Im vergangenen Jahr haben die Unternehmen eine beispiellose Datenqualitätsoffensive ins Leben gerufen, an der sich namhafte Industrie- und Handelsunternehmen wie Amazon, Beiersdorf, dm, Dr. Oetker, Edeka, Henkel, Markant, Mars, Metro, Mondelez, Nestlé, Rewe sowie Procter & Gamble und Unilever beteiligt haben. Ihrer Bereitschaft zur Kooperation, dem starken Commitment des Aufsichtsrats von GS1 Germany und einer strukturierten Vorgehensweise in allen Phasen des Projekts ist es zu verdanken, dass das „Data Quality Gate“ als großer Erfolg gewertet werden kann und jetzt flächendeckend ausgerollt wird. Data Quality Gate: Pilotprojekt bringt deutliche Verbesserungen Ein wesentliches Element der Datenqualitätsoffensive sind klare und einheitliche Regeln für die Prüfung der Produktdaten. So wurden erstmals Berechnungsmethoden auch auf Basis der künstlichen Intelligenz entwickelt, mit denen sich die Vollständigkeit, Konsistenz und Richtigkeit von Daten objektiv feststellen lässt. Möglich macht dies ein Softwaresystem, das die Produktdaten automatisiert auf Basis der Validierungsregeln prüft. Zudem führen die Experten von Smart Data One eine Sichtkontrolle durch, erstellen Prüfberichte und identifizieren mögliche Fehler ganz konkret. Durch den aktiven Support der Experten sind die Industriepartner in der Lage, ihre Stammdaten nachhaltig zu verbessern. Die Zahlen sprechen für sich: In der dreimonatigen Pilotphase mit 200 Lieferanten und 18.000 Artikeln lautete die Aufgabe zunächst, die Qualität der 40 verpflichtenden Angaben im Rahmen der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) deutlich zu verbessern. Immerhin 91 der 200 Lieferanten konnten die Fehlerquote bei den LMIV-relevanten Attributen mithilfe des Data Quality Gate auf null Prozent gemäß der neuen Validierungsregeln senken. Im Rahmen des Pilotprojekts konnte die Anzahl der ursprünglich 10.250 fehlerhaften Artikel somit um 5.600 reduziert werden. Dies entspricht einer Qualitätssteigerung der Artikelstammdaten von 54 Prozent. Systematische Qualitätsprüfung für 2.500 Unternehmen des 1WorldSync-Datenpools Über die nächste Stufe der Datenqualitätsoffensive hat der Aufsichtsrat von GS1 Germany bereits entschieden: Seit Mai 2017 wird das Data Quality Gate auf weitere 2.500 Industrieunternehmen ausgeweitet, die ihre Produktdaten über den Datenpool von 1Worldsync bereitstellen. Mit einer Anschubfinanzierung von ca. 3 Millionen Euro unterstützt GS1 Germany den Roll-Out und den Start des Regelbetriebs. In einem nächsten Schritt soll die Anzahl der geprüften Attribute allein im Bereich FMCG von derzeit 40 auf 500 ausgeweitet werden. Aber auch andere Wirtschaftsbereiche, wie z.B. die DIY- oder Healthcare-Branche, sollen von dem neuen Konzept profitieren. Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany, ist von der erfolgreichen Umsetzung überzeugt: „Qualitativ hochwertige Produktinformationen haben sich zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor über alle Branchen hinweg entwickelt. Ohne vertrauenswürdige Daten ist im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung kein Unternehmen mehr handlungsfähig. Das Data Quality Gate ist der Schlüssel zum Öl des 21. Jahrhunderts.“ Die Anwendungsempfehlung „Datenqualität im deutschen GDSN-Zielmarkt sichern“ steht unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/stammdaten/data-quality-gate/ zur Verfügung. Unternehmen, die an der Nutzung des Data Quality Gate interessiert sind, können sich an Smart Data One wenden: dqg@smartdataone.de Pressebilder: Häufigste Fehler in den Artikelstammdaten 91 Hersteller lieferten nach dem Pilotzeitraum des Data Quality Gates fehlerfreie Artikeldaten 5.600 der identifizierten fehlerhaften Artikelstammdaten konnten im Pilotzeitraum des Data Quality Gates korrigiert werden (Quelle: Smart Data One) GS1 Germany unterstützt Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1 Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und zur standardisierten elektronischen Kommunikation (EDI). Im Fokus stehen außerdem Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response) und Trends wie Mobile Commerce, Multichanneling, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit. GS1 Germany gehört zum internationalen GS1 Netzwerk und ist nach den USA die zweitgrößte von mehr als 110 GS1 Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter sind das EHI Retail Institute und der Markenverband. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.09.2014
GS1 Germany gibt den Startschuss zum zweitägigen Treffen der Top-Entscheider aus Industrie und Wirtschaft am 10./11. September in Nürnberg. Beim Rennen um Märkte und Umsätze präsentiert der ECR Tag unter dem Motto „Konsum im Wandel – anybody. anytime. anywhere“ die schnellsten Wege zum Kunden. Warum in der Konsumgüterbranche ähnliche Spielregeln gelten wie im Rennsport, beschreibt Formel-1-Experte Florian König. Weiterhin diskutieren rund 800 Teilnehmer und etwa 100 Referenten bei 70 Vorträgen in 13 Foren unter anderem die rasanten Veränderungen durch Smartphone & Co. So will der Kunde beim Einkauf zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf allen Kanälen rundum informiert werden. Das ist eine große Herausforderung für die Unternehmen der Branche. Zusätzlichen Druck erzeugt die EU Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV). Sie verlangt ab dem 13. Dezember 2014 transparente Informationen für die Verbraucher. „Die Umsetzung der LMIV bereitet vielfältige Probleme, weil Durchführungsvorschriften fehlen. Leider ist auch zu erwarten, dass Informationsfehler ab dem Stichtag sofort wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden, was mit hohen Kosten verbunden sein kann“, warnt der Lebensmitteljurist Dr. Markus Grube, Leiter der Gesprächsrunde Verordnete Transparenz auf dem ECR Tag. Weitere Vorträge zum Beispiel von Unilever, Procter & Gamble, Deutsche Post oder Rewe befassen sich mit den Themen Category Management, Nachhaltigkeit sowie Handelslogistik: Wie helfen neue Ladenkonzepte dem Kunden und steigern den Umsatz? Welche Lieferkonzepte sorgen für weniger Verkehr auf der Straße? „Der ECR Tag von GS1 Germany bietet eine erstklassige Gelegenheit sich zu den aktuellen Themen und Lösungen für Probleme mit allen relevanten Größen der Branche auszutauschen. Die Konsumgüterwirtschaft erhält hier die neusten Impulse für den Erfolg“, sagt Jürgen Fletemeyer, Head of Customer Develop-ment/Service bei der Beiersdorf AG. „Hochkarätiges Networking und inhaltlicher Austausch bringt die Branche insgesamt voran.“ Der zweitägige Kongress zu Efficient Consumer Response (ECR) findet im NCC Ost, Nürnberg Convention Center, am 10. und 11. September 2014 statt. Alle Informationen zum Kongress wie Vorträge, Workshops und Programm: http://www.ecrtag.de/ Abbildung: ECR Tag 2014 in Nürnberg. Führendes Branchentreffen der Top-Entscheider der Konsumgüterwirtschaft (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln, Germany Tel.: + 49 221 94714-526, Fax: + 49 221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Zugegeben, ganz ausgereift ist das Metaverse noch nicht. Aber schon jetzt ist klar: Es eröffnet dem Handel Geschäftsmodelle, die es so noch nie gab.