Veröffentlicht am 21.04.2010
Köln. Zuwachsraten von 34 Prozent und mehr verzeichnen Smartphones in Europa laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens comScore. Was das für den Handel und die Produktvermarktung bedeutet, diskutieren Branchenexperten auf der Veranstaltung Consumer 2.0 am 6. Juli 2010 in Köln. Unter dem Motto „Wie Internet, Handy & Co. das Kaufverhalten revolutionieren“ wendet sich die Konferenz von GS1 Germany an Entscheider aus Marketing, Vertrieb und IT. Die Consumer 2.0 zeigt unter anderem, wie Handel und Produktmarketing mit mobilen Coupons, Apps oder Twitter die Kundenkommunikation optimieren können. Moderator und Web 2.0-Kenner Ossi Urchs, F.F.T. MedienAgentur, und Social Media-Experte Professor Klemens Skibicki vom Deutschen Institut für Kommunikation und Recht im Internet stellen neueste Trends der mobilen Kundenkommunikation vor. Praxisbeispiele von Hugo Boss, Strauss Innovation und Mast-Jägermeister präsentieren, wie Unternehmen die Potenziale von Web 2.0 und Smartphones effektiv nutzen können. Die Konferenz Consumer 2.0 findet im GS1 Germany Knowlegde Center in Köln statt. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.05.2011
Der Ausbau des Kölner Knowledge Centers von GS1 Germany befindet sich auf der Zielgeraden. Die Value Chain live !, die die Wertschöpfungskette vom Hersteller über den Point of Sale bis hin zum Verbraucher abbildet, wird um aktuelle B2C-Entwicklungen erweitert. In Form von audiovisuellen Medien werden Themen wie Mobile Couponing, Barcode-Scanning per Mobiltelefon und Category Management in Onlineshops veranschaulicht und erlebbar gemacht. Die Eröffnung findet am 26. Mai 2011 in Verbindung mit dem Fachkongress „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit?“ statt. „Unsere Value Chain live !, das Herzstück des GS1 Germany Knowledge-Center wurde in den letzten zwei Jahren mit mehr als 7.000 Besuchern sehr gut angenommen. So ist die Erweiterung mit dem Bereich Consumer 2.0 mobile ! die logische Konsequenz“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Hier können Vertreter aus Industrie und Handel in die Rolle des modernen, digital aktiven Verbrauchers eintauchen und live erfahren, was mobile Webseiten oder Smartphone Apps im Zusammenspiel mit dem GS1 Barcode leisten können. Durch das Scannen von Originalprodukten mit dem eigenen Handy wird schnell klar, dass weit mehr Informationen als nur der Preisvergleich interessant sind. Studien belegen, dass Verbraucher die Möglichkeiten zunehmend nutzen, per Barcode-Scanning an weiterführende Informationen zum Beispiel über Inhaltsstoffe, Herkunft oder Nachhaltigkeit zu gelangen. Somit beeinflussen zukünftig Angaben, die sofort und schnell per Smartphone abgerufen werden, die Kaufentscheidung am POS. Wie Hersteller und Händler mit dieser Herausforderung umgehen und neue Chancen nutzen können, steht außerdem im Fokus der Fachveranstaltung „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit“, die ebenfalls am 26. Mai 2011 im Knowledge Center stattfindet. Experten, wie Coca-Cola Marketing Direktor Michael Willeke, Metro-Manager Frank Rehme und Mobile Couponing-Anbieter, wie zum Beispiel Felix Schul von Coupies berichten mehr zum Einsatz von mCommerce entlang der Wertschöpfungskette. Interessante Aussteller zeigen Lösungen rund um das mobile Business und präsentieren zum Beispiel den interaktiven Tweed Mirror oder die über Handy abrechenbare Stromtanksäule für Automobile. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.04.2024
Lieferscheine digital statt als Papierbelege tauschen: Darum dreht sich die Onlineplattform Cloud4Log, betrieben von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany. Nun wurde die 100er-Marke der registrierten Unternehmen geknackt, darunter namhafte Markenhersteller und Händler. Einen Überblick über die registrierten User finden Interessierte auf www.cloud4log.de . Unternehmen Nummer 100 bei Cloud4Log ist DMV Diedrichs Markenvertrieb, ein Full-Service-Vermarkter für Health & Beauty Produkte sowie für Sortimente aus dem Warenbereich der Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel. Zu den Kunden vom DMV gehört auch dm-drogerie markt. Das Handelsunternehmen zählt zu den ersten Teilnehmern von Cloud4Log und hat jetzt den Roll-out der Lösung mit Aufschaltung des letzten Volumenverteilzentrums vollendet. 100ster registrierter Anwender Mit Cloud4Log will DMV Diedrichs Markenvertrieb den nächsten Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung in der Logistik gehen. Das in Bad Pyrmont ansässige Unternehmen erhofft sich davon nachhaltigere, transparentere und schnellere Prozesse. Dazu Julia Spiering, Teamleitung Auftragsmanagement bei DMV: „Durch die Nutzung digitaler Lösungen, können wir den Papierverbrauch reduzieren. Cloud4Log bietet uns eine transparente Plattform, mit der wir alle logistischen Abläufe im Blick behalten − von der Auftragsvergabe bis zur Lieferung haben wir und unsere Partner stets Zugriff auf aktuelle Informationen. Und nicht zuletzt ermöglicht es uns die Lösung, durch automatisierte Prozesse und Echtzeitdaten Engpässe zu vermeiden und Lieferzeiten zu verkürzen.“ Zu den Kunden gehören in Deutschland, Österreich und in Polen namhafte Einzelhandelsunternehmen aus dem Bereich der Verbrauchermärkte, SB-Warenhäuser, Drogeriemärkte und des Onlinehandels. Erste Lieferungen vom DMV mit dem digitalen Lieferschein an dm sind bereits in Planung. dm-drogerie markt vollendet Roll-out Seit Livegang von Cloud4Log im Oktober 2022 hat die Drogeriemarktkette dm sukzessive ihre Logistikstandorte auf den digitalen Lieferschein umgestellt. Die ersten Lieferungen mit dem papierlosen Beleg trafen im November 2022 bei dm in Waghäusel ein. Vergangenen Monat erfolgte die Aufschaltung des letzten noch ausstehenden Standortes, in Langenbach, so dass jetzt alle Verteilzentren sowie Volumenverteilzentren mit Cloud4Log arbeiten und von den Lieferanten mit digitalen Lieferscheinen versorgt werden können. Der manuelle Aufwand, der mit dem Handling der Transportpapiere in Form von Ausfüllen, Aushändigen, Transportieren, Scannen und Ablegen verbunden war, entfällt dadurch komplett. Dies entlastet die Mitarbeiter beim Warenaus- und -eingang und nicht zuletzt auch die Fahrer, die bisher für den Transport der Dokumente verantwortlich waren. Dazu Mira Honemann, zuständig für das logistische Liefermanagement bei dm: „Der Einsatz des digitalen Lieferscheins schafft völlig neue Möglichkeiten in der Prozessgestaltung an unseren Rampen. Mit Cloud4Log können wir die letzte wesentliche Digitalisierungslücke in unserem Supply-Chain-Ausschnitt schließen“. Bereits ein großer Teil der Lieferanten hat diese Vorteile erkannt und nutzt den digitalen Prozess in ihrer Abwicklung mit dm-drogerie markt. Ziel ist es, einen Netzwerkeffekt zu erzeugen, um die Vorteile der digitalen Abwicklung für alle Partner realisieren zu können. Die Aufschaltung weiterer Lieferanten findet sukzessive statt. Hierfür werden regelmäßige Industriepartnersessions von dm-drogerie markt organisiert, um die Lieferanten über den neuen Weg der digitalen Lieferscheinabwicklung zu informieren. Hintergrund: Darum der digitale Lieferschein mit Cloud4Log Im nationalen Warenverkehr übernimmt der Lieferschein häufig die Funktion des Frachtbriefes und erfüllt damit die Quittungsfunktion im Transportvertragsverhältnis zwischen Industrie und Spediteur − fast immer noch auf dem Papier. Das führt zu hohen manuellen Aufwänden in den Liefer- und Transportprozessen entlang der Supply Chain. Lieferungen zu Großhändlern oder Verteilzentren des Einzelhandels werden überwiegend grundsätzlich von Lieferscheinen in Papierform begleitet. Alleine für den Lebensmitteinzelhandel in Deutschland sind das mindestens 20 Millionen Lieferscheine pro Jahr. Das ergibt bei mehrfacher Ausfertigung mindestens 180 Millionen Blatt Papier, soviel wie 1.500 Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und einer Höhe von 25 Metern. Pressebilder: „Der digitale Lieferschein im Livebetrieb bei dm (Quelle: dm-drogerie-markt)“ ; weitere Fotos hier: www.gs1.de/newsroom Mehr Informationen: www.cloud4log.de Bundesvereinigung Logistik - Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.500 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. www.gs1.de , www.gs1.de/newsroom Pressekontakt: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. GS1 Germany GmbH Christian Stamerjohanns Michaela Freynhagen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Corporate Communications Schlachte 31, 28195 Bremen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0421 1738 421 Tel: 0221 94714-534 E-Mail: stamerjohanns@bvl.de E-Mail: m ichaela.freynhagen@gs1.de
Veröffentlicht am 10.02.2025
Bereits im Februar 2024 belieferte das Logistikunternehmen Nagel-Group die ALDI SÜD Regionalgesellschaften Langenfeld mit Tiefkühlprodukten. Schritt für Schritt wurden weitere Sortimente integriert, sodass alle Produktbereiche über den digitalen Lieferschein von Cloud4Log abgewickelt werden können. Mittlerweile sind vier Regionalgesellschaften von ALDI SÜD an der Pilotphase beteiligt: Adelsdorf, Langenfeld, Mönchengladbach und St. Augustin. Im Rahmen der aktuellen Erweiterung der Pilotphase erprobt das Handelsunternehmen speziell entwickelte Anforderungen an Cloud4Log. Zu den Entwicklungen zählt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die eine automatisierte Auslesung der Lieferscheininhalte ermöglicht. Dadurch wird die Bearbeitung der Lieferscheindaten erheblich vereinfacht und deutlich Zeit für alle Teilnehmenden der Supply Chain gespart. Um den digitalen Prozess umfassend zu testen, hat ALDI SÜD darüber hinaus enge Kooperationen mit Lieferanten und Logistikdienstleistern etabliert. „Die Pilotphase bei ALDI SÜD ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt, um die Verbreitung des digitalen Lieferscheins zu fördern“, sagt Stefanie Klefisch, Managerin Cloud4Log bei GS1 Germany. Über 100 registrierte User Im Frühjahr 2024 wurde bereits die 100er-Marke der registrierten Unternehmen geknackt , darunter namhafte Markenhersteller und Händler. Cloud4Log bietet eine digitale Lösung, die die Lieferscheinabwicklung für alle beteiligten Akteure effizient und fortschrittlich ermöglicht. Mit der zentralen Cloud-Plattform können sie Lieferscheine in Echtzeit erstellen, verwalten und austauschen. Darüber hinaus steht dem Fahrpersonal eine Self-Check-in-Funktion in 14 verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Das spart Zeit sowie Ressourcen und entlastet Mitarbeiter:innen. Neben den genannten Vorteilen können weitere Funktionen durch Lösungsanbieter realisiert werden, wie zum Beispiel der Einsatz von KI zum Auslesen von Lieferscheinen. Dies testet ALDI SÜD ebenfalls in der Pilotphase. Zudem können andere Funktionen, wie die Einbindung eigener Prozessschritte oder die Dokumentation bei Prüfungen von Öko- und Gütesiegeln, realisiert werden. Cloud4Log ist ein Kooperationsprojekt von GS1 Germany und der Bundesvereinigung Logistik, das den nationalen Warenverkehr durch den Einsatz eines digitalen Lieferscheins optimieren soll. Mehr Informationen: www.cloud4log.de Bundesvereinigung Logistik - Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.500 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. www.gs1.de Pressekontakt GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Mobil: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 14.11.2022
Heute begleiteten erstmalig digitale Lieferscheine physische Warenlieferungen zu den Zentrallagern des Handels. Rund zwei Wochen nach dem Startschuss für die Online-Plattform Cloud4Log auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin nahmen jetzt Unternehmen den Livebetrieb auf. Die ersten Lieferungen mit dem papierlosen Beleg trafen vormittags bei dm in Waghäusel, bei Rewe in Neu-Isenburg sowie bei Penny in Neuhausen ein. Auf den Weg gebracht hatten Berief Food, Eckes Granini und Nestlé die Sendungen am 11. November. „Der digitale Lieferschein ist ein innovativer Kooperationsansatz mit zahlreichen Partnern aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel. Das ist eine ausgezeichnete Ausgangsbasis, um eine kritische Marktdurchdringung zu erreichen und einen neuen Branchenstandard zu etablieren“, erklärt Christian Bodi, Geschäftsführung Logistik, dm-drogerie markt. „In meiner langen Gremien- und Projektarbeit habe ich noch kein Projekt erlebt, bei dem eine so große Anzahl Unternehmen konzeptionell zielführend zusammengearbeitet haben wie bei der Entwicklung des digitalen Lieferscheins“, bestätigt Michael Moise, Lead ECR/EDI Management, Nestlé Deutschland. Viele Akteure wollen Logistikprozess digitalisieren Insgesamt 19 Unternehmen haben sich bereits für Cloud4Log registriert, um den Service zu nutzen. Darunter sind neben den genannten Partnern der ersten Anlieferungen weitere wie zum Beispiel Dachser, Frosta, Hailo und die Nagel Group. 48 Unternehmen haben darüber hinaus ihre Absicht erklärt, die von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany mit T-Systems sowie Akteuren aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel entwickelte Cloud-Lösung zu verwenden. „Wir waren als REWE Group von Anfang an dabei, deswegen freue ich mich über den Start des digitalen Lieferscheins. Heute machen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung der Digitalisierung der Logistik: Wir sparen Papier. Wir sparen Zeit. Und wir sparen uns Fehler“, erklärt Birgit Heitzer, Leiterin Beschaffungslogistik & Logistik Services bei Rewe. Die digitalen Lieferscheine stehen für die Dauer des Lieferprozesses und zehn Wochen darüber hinaus zur Verfügung. Ausdruck, Weitergabe, Transport und Quittierung der Papierbelege sind somit überflüssig. Nächste Etappen beim Rollout des digitalen Lieferscheins Und so geht es mit Cloud4Log weiter: In der aktuellen Einführungsphase, die bis April 2023 geplant ist, wird der Leistungsumfang in der Belieferung sukzessive gesteigert. Zunächst kommt der digitale Lieferschein bei direkten Transporten mit einer Lade- und einer Abladestelle zum Einsatz. Ab Januar 2023 begleitet er dann auch Teilladungstransporte und Stückgutsendungen mit mehreren Lade- und Abladestellen. Die entsprechenden Funktionalitäten stehen bereits heute auf der Online-Plattform zur Verfügung. Außerdem wird nach und nach der Rollout über weitere Partner in der gesamten Lieferkette erfolgen. Hintergrund: Darum der digitale Lieferschein mit Cloud4Log Im nationalen Warenverkehr übernimmt der Lieferschein häufig die Funktion des Frachtbriefes und erfüllt damit die Quittungsfunktion im Transportvertragsverhältnis zwischen Industrie und Spediteur - leider fast immer noch auf dem Papier. Das führt zu hohen manuellen Aufwänden in den Liefer- und Transportprozessen entlang der Supply Chain. Lieferungen zu Großhändlern oder Verteilzentren des Einzelhandels werden grundsätzlich von Lieferscheinen in Papierform begleitet. Alleine für den Lebensmitteinzelhandel in Deutschland sind das mindestens 20 Millionen Lieferscheine pro Jahr. Das ergibt bei mehrfacher Ausfertigung mindestens 180 Millionen Blatt Papier, soviel wie 1.500 Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und einer Höhe von 25 Metern. Durch die Einführung des digitalen Lieferscheins über die Online-Plattform Cloud4Log kann dem aufwändigen Handling der Papierbelege jetzt endlich ein Ende bereitet werden. Die Neutralität von der BVL und GS1 Germany gewährleisten, dass die Eintrittsbarrieren niedrig sind und der Service für Teilnehmer in allen Branchen und Märkten zur Verfügung steht. Bereits bestehende unternehmens- oder branchenspezifische Insellösungen für digitale Lieferscheine sind integrierbar. Die Daten werden bei Cloud4Log über die Open Telekom Cloud (OTC) verarbeitet. Entwickelt hat die technische Infrastruktur und geeignete Front-End-Lösung T-Systems. Die Zusammenarbeit mit der Telekom-Tochter garantiert die Datenspeicherung und -verarbeitung über einen in Deutschland betriebenen Server und damit Datenschutz und -sicherheit nach europäischem Recht. Pressebilder: „Der digitale Lieferschein im Livebetrieb bei dm (Quelle: dm-drogerie-markt)“ ; weitere Fotos folgen in Kürze hier . Mehr Informationen: www.cloud4log.de Bundesvereinigung Logistik – Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.000 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. Pressekontakt: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Schlachte 31, 28195 Bremen Tel: 0421 1738 421 E-Mail: stamerjohanns@bvl.de GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 25.07.2024
Am 8. Juli 2024 veröffentlichte Cloud4Log, die digitale Lösung für den Lieferscheinprozess, ein neues Release. Ein wesentlicher Bestandteil ist die neue Self-Service-Lösung für das Fahrpersonal. Der Lieferscheinprozess mit Papierbelegen ist häufig zeitaufwändig, fehleranfällig und bringt für alle beteiligten Akteure einen hohen manuellen Aufwand mit sich. Durch den Einsatz eines digitalen Lieferscheins wirkt Cloud4Log diesen Problemen entgegen und optimiert damit den nationalen Warenverkehr. Der neue Self-Service soll nun den Wareneingangsprozess für Fahrpersonal und Mitarbeitende im Wareneingang weiter vereinfachen. Über einen Self-Check-in an den jeweiligen Wareneingängen hat das Fahrpersonal in Zukunft die Möglichkeit, Lieferungen selbstständig anzumelden. Dies spart nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern bietet auch viele Vorteile für das Wareneingangspersonal. Self-Service für den digitalen Lieferschein bereits im Einsatz Der neue Service steht seit Anfang Juli allen bei Cloud4Log registrierten Empfängerstandorten zur Verfügung. Maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war dm-drogerie markt. Den Start machte das dm-Verteilzentrum in Waghäusel am 10. Juli. An einem Tablet kann das Fahrpersonal nun standortspezifische Daten wie Name, Kennzeichen oder Tournummer direkt eingeben. So erhalten die Mitarbeitenden im Wareneingang die relevanten Informationen für die interne Abwicklung schneller und einfacher. Neben der intuitiven Benutzeroberfläche ermöglicht zudem die individuelle Auswahl zwischen 14 Sprachen eine nahtlose Kommunikation zwischen dem Fahrpersonal und der internen Logistikabteilung, ohne Sprachbarrieren und zeitliche Einschränkungen. „Der digitale Lieferschein vereinfacht Prozesse, überwindet Sprachbarrieren und erleichtert die Anwendung für die Fahrerinnen und Fahrer. Er ist ein logischer Schritt hin zur Logistik der Zukunft.“, berichtet Andrea Friedel, Abteilungsleitung Wareneingang/Warenausgang und Verwaltung von dm-drogerie markt. Die kontaktlose Abwicklung ist ein weiterer großer Vorteil des neuen Release. Durch die digitale Erfassung und Übermittlung der Daten sowie dem vereinfachten Einholen von digitalen Unterschriften entfällt die Notwendigkeit von physischen Dokumenten. Dies trägt nicht nur zur Effizienzsteigerung bei, sondern auch zur Digitalisierung und Ressourcenschonung. Bislang wurde die Self-Service-Lösung an allen drei dm-Verteilzentren eingeführt. Cloud4Log ist ein Kooperationsprojekt von GS1 Germany und der Bundesvereinigung Logistik, das den nationalen Warenverkehr durch den Einsatz eines digitalen Lieferscheins optimieren soll. Mehr Informationen: www.cloud4log.de Bundesvereinigung Logistik - Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.500 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. www.gs1.de Pressefoto: Der Self-Service im Einsatz bei dm-drogerie markt (Quelle: dm-drogerie markt) Rückfragen bitte an Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit E-Mail: stamerjohanns@bvl.de Tel.: 0421 / 1738421 www.bvl.de Über die BVL: www.bvl.de/verein GS1 Germany Tassja Wagner Manager Corporate Communications E-Mail: tassja.wagner@gs1.de Tel.: +49 1707009027 www.gs1.de/newsroom Über GS1 Germany: www.gs1.de
Veröffentlicht am 30.03.2022
Immer noch begleiten Lieferscheine in Papierform die Warenlieferungen von Konsumgüterherstellern an den Handel. Aufgrund der vielfältigen Funktionen und Anforderungen können Lieferscheine nicht ohne Weiteres digitalisiert werden. Bei der Anlieferung im Handel fungiert der Lieferschein häufig als Quittung, die dem Verkäufer den ordnungsgemäßen Empfang der Lieferung bestätigt. Die Rückführung der Papierbelege an den Versender erfolgt in der Regel durch das Fahrpersonal des Logistikdienstleisters. Bereits 2020 starteten die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany das Projekt „Digitaler Lieferschein“, um die meist manuellen und aufwändigen Prozesse endlich digital zu optimieren. Nach einem erfolgreichen „Proof of Concept“ in 2021 mit 20 namhaften Unternehmen aus Konsumgüterindustrie, Handel und Logistik gehen die Partner nun in die Realisierung. Cloud4Log: Neutraler Community-Ansatz Alle Teilnehmenden sollen in einer ersten Stufe über eine zentrale Cloudplattform Lieferscheine und später auch weitere Transportdokumente digital austauschen. Ziel ist es, die Plattform in enger Abstimmung mit Industrie, Handel und Logistik bis Ende 2022 aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. „Die Besonderheit der angestrebten Lösung ist ihre Neutralität und der Community-Ansatz, der die Interessen aller Prozessbeteiligten berücksichtigt“, so Dr. Martin Schwemmer, Geschäftsführer der BVL. Offene, standardisierte Schnittstellen ermöglichen Versendern, Empfängern und Logistikdienstleistern die diskriminierungsfreie technische Anbindung. Sie können dabei bereits bestehende Applikationsanbieter nutzen, wenn diese die entsprechenden Funktionalitäten in ihren Systemen ergänzen. So lassen sich digitale Transportdokumente über eine zentrale Instanz zwischen unterschiedlichen Supply Chain Partnern austauschen und nach einem standardisierten Verfahren mit Informationen anreichern. “Dieser kollaborativ entwickelte Ansatz soll die aufwändige Zettelwirtschaft im Logistikalltag abschaffen und birgt so ein hohes Potenzial für schnellere, kostengünstigere Prozesse zu Gunsten aller Beteiligten“, erklärt Thomas Fell, Lead GS1 Germany. Zusätzlich bietet diese Lösung Möglichkeiten für eine Skalierung in weiteren Branchen, Märkten und Ländern sowie für weitere Anwendungen. Digitaler Lieferschein: Neue Webseite für Interessierte Interessierte potenzielle Nutzer des digitalen Lieferscheins sowie IT-Dienstleister, die sich für Services mit dem digitalen Lieferschein interessieren, finden auf https://bvl-digital.de/cloud4log ab sofort weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten. Die Ergebnisse des im dritten Quartal 2021 durchgeführten Proof of Concept stehen ebenfalls auf der Website zur Verfügung. Damals wurde der zuvor mit der Projektgruppe abgestimmte Prozess praktisch erprobt. Dabei kam eine in Kooperation mit T-Systems prototypisch entwickelte Cloud-Plattform zum Einsatz. Den Teilnehmenden gefiel vor allem die kontaktlose Übergabe des Zugriffslinks auf dem digitalen Lieferschein mithilfe eines QR-Codes, die digitale Unterschrift an Lade- und Abladestelle sowie die Einsparung des Lieferscheindrucks. Zu den Vorteilen zählt ihrer Meinung nach auch die zeitnahe und vollständige Verfügbarkeit von Abliefernachweisen inklusive der gut lesbaren Informationen zu Anlieferdifferenzen. Last but not least: Die Dauer einzelner Lieferprozesse verkürzte sich mitunter um bis zu zehn Tag. Foto: Unterzeichnung eines digitalen Lieferscheins im Wareneingang (Quelle: Rewe) Rückfragen bitte an Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit E-Mail: stamerjohanns@bvl.de Tel.: 0421 / 1738421 www.bvl.de www.bvl.de/verein GS1 Germany Michaela Freynhagen Manager Corporate Communications E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de Tel.: +49 221 94714 534 www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 08.12.2014
Alle Jahre wieder: Weihnachtszeit ist Hochsaison im Tannenbaumgeschäft. Um seinen Kunden mehr Informationen über jeden einzelnen Baum geben zu können und das bargeldlose Bezahlen am Stand zu ermöglichen, schmückt Weihnachtsbaumerzeuger und –händler Hansjörg Frank seine Bäume schon im Sommer mit RFID-Etiketten. In dem RFID-Etikett sind die Globale Lokationsnummer (GLN) und die Globale Artikelnummer (GTIN) gespeichert. Die Artikelnummer kennzeichnet den einzelnen Baum, über die Lokationsnummer kann der jeweilige Baum seiner Lokation also dem jeweiligen Schlag zugeordnet werden. Damit ist jeder Baum eindeutig identifizierbar und kann von der Aufzucht bis zum Verkauf zurückverfolgt werden. Hansjörg Frank kennt so alle Stationen seiner Bäume, vom Setzen der Zöglinge bis zur Ernte und zum anschließenden Verkauf. „Mithilfe der Radiofrequenz-Technologie (RFID) und der GS1 Identifikations-standards lassen sich die Pflanzen automatisch erfassen und im Warenwirt-schaftssystem verbuchen. So kann ich ohne manuellen Aufwand eine Vielzahl von Daten zusammentragen und habe stets einen Überblick über den Bestand“, sagt der Erzeuger aus dem hessischen Friedberg. Sammlung und Pflege der Daten beginnen dort, wo die Weihnachtsbäume zwölf bis 15 Jahre lang wachsen: im Schlag. Hier fallen eine Vielzahl an Informationen an, zum Beispiel zu Pflegemaßnahmen in der Kultur, zur Qualität, zum Erntezeitpunkt, zur Größe und zum Zeitpunkt des Verkaufs. Das bietet dem Tannenbaumzüchter auch ein breiteres Spektrum an Verkaufsargumenten. Kaufkriterien wie Frische und Nachhaltigkeit können bedient werden. Woher kommt der Baum, wie wurde er aufgezogen, wie transportiert? Die meisten Weihnachtsbäume, die in Deutschland verkauft werden, kommen von weit her: Größter Lieferant ist Dänemark gefolgt von Polen, Ungarn und Tschechien. Erzeuger aus der Region haben dank kurzer Wege hier einen klaren Vorsprung in Sachen Nachhaltigkeit und Frische. Besonders die letzten Tage vor dem 24. Dezember entscheiden über den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres. Frank punktet hier bei seinen Kunden, indem er ihnen verschiedene Bezahlmethoden anbietet. Eine Kartenzahlung ist in der Regel an Weihnachtsbaumständen nicht möglich, da sich für den Verkäufer die Anschaffung eines Kartenlesegeräts für den kurzen Verkaufszeitraum nicht rechnet. Frank hat mit der RFID-Anwendung eine Möglichkeit gefunden, seinen Kunden neben dem Bargeld weitere Bezahlmöglichkeiten anzubieten. Beim Passieren der Kasse überträgt der RFID-Transponder die Artikelinformationen an die Kasse, die an den Onlineshop von Frank angebunden ist. Dadurch stehen die üblichen Bezahlmethoden des Onlinehandels zur Verfügung. Das sind die Kredit- oder Geldkarte und die Zahlung per Paypal. Foto: Lesen des RFID-Etiketts im Schlag (Quelle: Frank Consult ) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 02.08.2018
Gemäß Deloitte scheitern aktuell rund 90 Prozent aller Blockchain-Projekte. Die Technologie ist in der Praxis kaum erprobt und wirft noch immer viele Fragen auf. Erste Antworten liefert das noch bis Jahresende laufende Pilotprojekt von GS1 Germany in Zusammenarbeit mit über 25 Unternehmen aus Handel, Industrie, Logistik, IT, der Gründer-Szene, Verbänden und Wissenschaft: 1. Anwendungsfall kommt vor Technologie: Vor dem Start eines eigenen Blockchain-Pilotprojekts gilt es kritisch zu prüfen, ob eine Blockchain für den geplanten Anwendungsfall Sinn macht. Dabei helfen Fragen wie: Welchen Mehrwert könnte die Technologie schaffen? Warum sollte eine Blockchain eingesetzt werden und keine andere Datenbanktechnologie? 2. Blockchain ist kein Plug and Play: Jede Blockchain ist anders und besitzt unterschiedliche Merkmale. Für jeden konkreten Anwendungsfall gilt es darum zunächst eine passende Lösung zu konzipieren und technisch umzusetzen. 3. Datenverfügbarkeit und Datenqualität sicherstellen: Blockchain ist kein Heilmittel für unzureichende Daten. Ohne Daten keine Blockchain – und ohne qualitativ hochwertige, korrekte und vollständige Daten kein mehrwertstiftender Einsatz der Blockchain. 4. Einen Testlauf durchführen: Blockchain ist noch keine ausgereifte Technologie, sondern wirft heute noch viele Fragen auf. Vor dem konkreten Einsatz einer Blockchain im operativen Unternehmensgeschäft gilt es darum zunächst durch Proof of Concepts oder ein Pilotprojekt konkrete Erfahrungen zu sammeln. 5. Bestehende Systeme nutzen: Blockchain schafft durch die Anbindung an bestehende, etablierte Systeme und Lösungen Synergien und Mehrwert. Hierzu gehören beispielsweise GS1 Standards zu Identifikation und Datenaustausch sowie auch ERP-Systeme und Warenwirtschaft. 6. Governance festlegen: Technologische Fragen wie die Auswahl der passenden Blockchain-Technologie sind meist einfacher zu lösen als das „Drumherum“. Dazu gehören zum Beispiel die Initiierung des Netzwerks, die Festlegung von Teilnahme-Regeln, Lese- und Schreiberechten, die allgemeine Governance oder auch die Finanzierung des Netzwerkes. Vor dem Start der Programmierung gilt es darum zu prüfen, welche Teilnehmer zu welchen Bedingungen an der Blockchain mitwirken würde. Außerdem gilt: Ohne eine kritische Zahl an Teilnehmern gibt es auch keine Blockchain. 7. Transparenz reflektieren: Blockchain schafft Transparenz. Ist das gewünscht? Selbst bei weniger sensiblen und politisch weniger heiklen Daten wie beispielsweise Palettenkontoständen existieren möglicherweise Befindlichkeiten hinsichtlich der Datentransparenz. Datenschutz, Privacy, wettbewerbsrelevante Informationen – Blockchain heißt auch zu reflektieren, welche und wie viele Informationen ein Unternehmen preisgeben möchte. 8. Paradigmenwechsel ernst nehmen: Blockchain erfordert als dezentrale Peer-to-Peer-Technologie, dass B2B-Beziehungen in einer neuen Art gedacht werden. Ihr Einsatz zieht für viele Unternehmen vollkommen neue Organisationsstrukturen, Prozessabläufe und Machtverhältnisse nach sich und schafft neue Gesetzmäßigkeiten im Umgang mit Geschäftspartnern. Hier gilt zu prüfen: Sind diese Veränderungen gewünscht und wie schnell lässt sich ein solcher Wandel realisieren? Blockchain-Blog: Wöchentliche News aus dem GS1 Germany Pilotprojekt Die Praxistipps für Unternehmer sowie aktuelle Neuigkeiten aus dem laufenden Pilotprojekt rund um den Palettenschein finden sich ab sofort auf einem neuen Projekt-Blog. Hier berichten die über 25 Projekt-Teilnehmer über den Fortschritt des Projekts, über Erkenntnisse, Herausforderungen und Stolperfallen. Zum Blog: www.gs1.de/blockchain-blog Die Ergebnisse des Projekts werden nach Projektende im Rahmen des Praxistages Blockchain am 6. Dezember 2018 in Köln vorgestellt. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich hier . Abbildung: Blockchain wirft aktuell noch viele Fragen auf – Praxisprojekte helfen dabei, über die Technologie zu lernen. (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: verena.bankamp@gs1.de
Veröffentlicht am 29.07.2010
Köln. Kartellrechtliche Fragen zum Category Management beantwortet ein neuer Workshop von GS1 Germany, der erstmalig am 7. September 2010 in Köln stattfindet. Category Management ist ein Prozess, bei dem Handel und Industrie gemeinsam Warengruppen so gestalten, dass die Wünsche der Verbraucher besser und effizienter erfüllt werden können. Das Verhältnis zwischen Handel und Industrie ist nun in den Fokus des Bundeskartellamts geraten. Die Verantwortlichen müssen sich Fragen stellen wie: Wurden Absprachen dazu ausgenutzt, um ein verbessertes Preisniveau am Markt durchzusetzen? Oder: Wird der Informationsvorsprung der „Category Captains“ genutzt, um kleinere Hersteller aus dem Regal zu drängen? Ausgehend von diesen Diskussionen erklärt der Workshop „Category Management – Worüber darf heute noch gesprochen werden?“, welche Absprachen zulässig sind. „Grundsätzlich untersagt sind beispielsweise Preisabsprachen in Unternehmensverbänden oder die Aufhebung des Geheimwettbewerbs“, erklärt Thorsten Pollmüller, stellvertretender Bereichsleiter ECR, Event & Trainings bei GS1 Germany. „Die EU lässt aber Kooperationen zu, wenn sie an den Wünschen der Verbraucher orientiert sind, die Effizienz steigern oder die Kundenzufriedenheit erhöhen.“ Der Workshop erläutert die Möglichkeiten zulässiger Kooperationen zwischen Handel und Industrie und die Grundregeln rechtswirksamer Category Management-Prozesse. Die Teilnehmer lernen die aktuellen Anforderungen des Bundeskartellamts an Handel und Industrie kennen. „Für GS1 Germany sind Standards und Kooperationsthemen Kernbestandteile des Geschäftsauftrags“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Insbesondere auf der Ebene des operativen Managements verstehen wir die Anforderungen und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Kartellrechts. Aufgrund unserer jahrelangen Expertise können wir hier Hilfestellung für die korrekten Verhaltensweisen geben.“ Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de