Veröffentlicht am 01.02.2011
Unter dem Motto „Erfolg durch Neuausrichtung“ lädt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt PROZEUS mittelständische Unternehmer zum vierten Mal zur KongressMesse Standards.Praxis.Mittelstand. ein. Die Veranstaltung findet am 17./18. Februar 2011 auf dem Weltkulturerbe Zollverein im red dot design-Museum statt. Im Mittelpunkt stehen wieder kleine und mittlere Unternehmen aus produzierendem Gewerbe und Konsumgüterwirtschaft, die – wie das Ruhrgebiet – mit Mut zur Veränderung, ihre Unternehmen neu ausgerichtet haben. Highlight der PROZEUS KongressMesse ist die Verleihung des PROZEUS-UnternehmerPreis im Erich Brost Pavillion am Abend des 17. Februar. Der mit je 5.000 Euro dotierte Preis geht an zwei Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse durch den Einsatz von eBusiness-Standards deutlich optimiert haben. Für ihre vorbildliche Projektumsetzung sind für die Konsumgüterwirtschaft nominiert: Auger Autotechnik, MEDICON Apotheke, ROWO Food, Saymo, TSI und Voigtmann. Aus der Industrie können auf den Preis hoffen: Befestigungszentrum Reidl, FHF Funke + Huster Fernsig, Friedrich Delker, KS Metallbearbeitung, NORRES Schlauchtechnik und die Verpackung24. Erfahrungsberichte und Know-how-Transfer Aktuelle Erfahrungsberichte über erfolgreiche PROZEUS eBusiness-Projekte stehen genauso auf dem Programm der PROZEUS KongressMesse, wie der Know-how-Transfer und der Austausch mit Experten: Praxis- und Fachforen geben Impulse, Spezialisten und Dienstleister aus verschiedenen Branchen der Konsumgüterwirtschaft und Industrie diskutieren über aktuelle Anforderungen und Lösungswege, Unternehmen erhalten detaillierte Informationen, wie sie von den PROZEUS-Förderangeboten profitieren können. Auf der begleitenden Ausstellung stehen rund zwanzig IT-Dienstleister den Teilnehmern Rede und Antwort. PROZEUS KongressMesse 2011 Donnerstag, 17. Februar 2011: Praxisforen Industrie und Konsumgüterwirtschaft, Abendveranstaltung/Verleihung PROZEUS UnternehmerPreis Freitag, 18. Februar 2011: Fachforen eClass, GPC & Co im Gesundheitswesen und Voice-Technologie, 2D-Code, RFID: Wohin geht die Reise? Kontakt und Anmeldung über www.prozeus.de > KongressMesse . PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und I W Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de / Homepage: www.gs1-germany.de Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH PROZEUS – Prozesse und Standards Manuela Alevrakis, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln Tel.: 0221 4981-842, Fax 0221 4981-856 eMail: alevrakis@iwkoeln.de / Homepage : www.iwconsult.de
Veröffentlicht am 21.02.2011
Mit der Einführung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) hat der Parfümeriefilialist Mußler ein deutliches Plus in puncto Wirtschaftlichkeit und Produktivität erzielt. Seit der Umstellung vom manuellen Geschäftsverkehr auf automatische und papierlose Business-Kommunikation konnte das Unternehmen die jährlichen Bearbeitungskosten um 50 Prozent senken. Die in Stuttgart mit fünf Filialen ansässige Mußler GmbH schloss das PROZEUS-Projekt „Einführung des elektronischen Datenaustauschs im Parfümeriefachhandel“ erfolgreich ab. Gemeinsam mit dem auch in Deutschland ansässigen New Yorker Kosmetikkonzern Coty Inc. wurden die manuellen Vorgänge soweit reduziert, dass mit Einsparungen von rund 12.500 Euro die Kosten Euro halbiert wurden. Verluste durch Out-of-Stock-Situationen konnten ebenfalls um 50 Prozent verringert werden. Gerade kleine Fachhandelsbetriebe der Parfümeriebranche stehen unter enormem Wettbewerbsdruck. Um anderen Vertriebsformen und Handelsformaten die Stirn zu bieten, lag es für Geschäftsführer Mattias Mußler nahe, möglichst viele Effizienz- und Kostensenkungspotenziale zu mobilisieren. Mit Abschluss des PROZEUS-Projekts kam man diesem Ziel ein Stück näher. „Durch den Einsatz des elektronischen Datenaustauschs erzielen wir ein deutliches Plus in puncto Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Sowohl Fehler als auch Kosten werden reduziert“ erläutert Mußler. Vor der Projektumsetzung mit PROZEUS liefen beispielsweise die Bestellprozesse zwischen den Geschäftspartnern vollständig manuell ab. So gab Mußler die Bestellungen per Fax auf und erhielt nach einer Woche die gewünschte Ware. Anmerkungen wurden dabei häufig handschriftlich vermerkt, was zu Nachfragen oder sogar Missverständnissen führte. Heute erfolgen der Bestell-, Liefer- und Rechnungsprozesse auf Basis der standardisierten GS1- Nachrichtentypen EANCOM ® voll automatisch und damit effizient: Die Bestellung (ORDERS) wird direkt aus dem Warenwirtschaftssystem ausgelöst und per File Transfer Protocol (FTP) an Coty übermittelt. Hier steuert die Liefermeldung (DESADV) den Versand in allen Einzelheiten. So ist Mußler stets im Bild, was wann in welcher Filiale eintrifft und kann seinen Wareneingang optimal vorbereiten. Insgesamt sorgte die Einführung von EDI für schnellere Lieferzeiten, weniger Out-of-Stock-Situationen und reduzierten Bearbeitungsaufwand. Für diesen Meilenstein in der Kosmetikbranche wurde Mußler mit dem dritten Platz des PROZEUS Unternehmerpreises 2010 ausgezeichnet. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.03.2011
Ab dem 1. Januar 2013 soll kein Geldtransport mehr ohne CashEDI erfolgen. Das hat die Deutsche Bundesbank im Juni 2009 verabschiedet. Ein stichhaltiges Argument für diese Maßnahme geht auf das Jahr 2006 zurück. Seinerzeit erschütterte ein beispielloser Skandal die Bargeldlogistik in Deutschland. Köln. Im Jahr 2006 zahlte das Geldtransport-Unternehmen Heros Gelder seiner Kunden verspätet ein. Durch die damit verbundene Veruntreuung summierten sich die Schäden für Kreditinstitute und Kunden, wie Rewe oder Tengelmann, auf dreistellige Millionenbeträge. Um die Sicherheit zu erhöhen und kriminelle Möglichkeiten in der Bargeldlogistik einzudämmen, bietet die Deutsche Bundesbank seit Mitte 2007 allen Bargeldakteuren an, Daten des Geldverkehrs elektronisch auszutauschen. Ab dem 1. Januar 2013 wird diese elektronisch unterstützte Geschäftsabwicklung, kurz CashEDI, mit der Bundesbank grundsätzlich verpflichtend sein. „Indem Ein- und Auszahlungsprozesse mit elektronischen Nachrichten respektive Statusmeldungen unterlegt werden, erhöhen sich neben Transparenz und Sicherheit auch die Effizienz im Bargeldkreislauf“, erläutert die CashEDI-Produktbeauftragte Kerstin Hammer von der Deutschen Bundesbank. Die Chance, schon heute die Vorteile von CashEDI zu nutzen, haben große Institute erkannt. Während die Commerzbank bereits seit 2009 am Verfahren teilnimmt, soll bei der Deutschen Bank die elektronische Optimierung ab April dieses Jahres erfolgen. „Um pünktlich an den Start gehen zu können, sollten sich die Banken und Werttransportunternehmen zeitnah mit CashEDI befassen“, empfiehlt Torsten Erlebach aus dem Zentralbereich Bargeld bei der Deutschen Bundesbank. „Es kann problematisch werden, wenn sich viele unserer Kunden erst relativ spät für einen Wechsel zu CashEDI entscheiden. Dabei ist der zeitliche Aufwand für die Implementierung von CashEDI nicht zu unterschätzen“, so Erlebach weiter. Schließlich müssten über 2.000 Kreditinstitute ab 2013 ihre Bargeldtransaktionen mit der Deutschen Bundesbank über CashEDI vornehmen. Zeit kostet dabei vor allem die Analyse und Optimierung des Geschäftsprozesses rund um das Bargeld, weniger die Anmeldung zum Verfahren und der Erwerb der dazu benötigten globalen Lokationsnummer (GLN). Die GLN ist Bestandteil des Leistungspakets GS1 Complete, wird von GS1 Germany vergeben und dann mit den Bundesbank-eigenen Kundennummern gekoppelt. Mithilfe dieser GLN kann jede einzelne Geldmenge, jeder Safebag oder Behälter anhand einer eindeutigen Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC) identifiziert werden. Zeitgleich, aber physisch voneinander getrennt, sorgen elektronische Lieferavisierung, Übernahmebestätigung und Finalitätsmeldung für eine prompte Bestätigung des Geldeingangs. Veruntreuungen und sei es nur für Stunden gehören damit der Vergangenheit an. Auf dem Bargeldlogistik-Kongress am 22. und 23. März 2011 informieren Experten zum Thema CashEDI. Die Gemeinschaftsveranstaltung des EHI Retail Institute, GS1 Germany und des Management Forums findet im Frankfurter Sheraton Hotel statt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 15.03.2011
Köln. Qualifizierte Ausbildung und Fachberatung sind die Schwerpunkte des neuen Kompetenzzentrums CMBT von GS1 Germany. Category Management Beratung und Training (CMBT) sind hier Name und Programm zugleich. GS1 Germany bündelt darin umfassendes Fachwissen aus vielen Jahren der CM-Beratung bei Industrie und Handel sowie der Ausbildung von mittlerweile knapp 600 zertifizierten Category Managern. Das Angebot des Kompetenzzentrums reicht vom Basisseminar über den Lehrgang zum zertifizierten Category Manager bis hin zum Umbau einzelner Ladengeschäfte nach CM-Gesichtspunkten. Standards und Prozesse für CM in enger Zusammenarbeit mit unserem ECR-Bereich und unter Berücksichtigung von Trends und Kundenbedürfnissen weiter zu entwickeln und breiter im Markt umzusetzen, sind laut Thorsten Pollmüller, Leiter des Bereichs, die Ziele von CMBT. Das soll in Kooperation mit der Wirtschaft geschehen. Dabei tragen die Experten von GS1 Germany aktuellen Entwicklungen wie zum Beispiel der Analyse des Käuferverhaltens und rechtlichen Aspekten Rechnung und bieten Seminare etwa zu den Themen Shopper Research und Kartellrecht an. Category Management hat vor allem in der Konsumgüterwirtschaft in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. So bildete GS1 Germany allein in 2010 über 150 Mitarbeiter aus Industrie und Handel zu zertifizierten ECR D-A-CH Category Managern aus. Aber auch andere Branchen erkennen die Chancen der Gruppierung von Warengruppen nach Kundenbedürfnissen. Das zeigt zum Beispiel das Projekt der PBS-Unternehmen Soennecken und Prisma unter dem Dach von GS1 Germany, die gemeinsam Fachhändler beraten und die Geschäfte nach den Erkenntnissen von Category Management umbauen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.03.2011
Die SKL-Lose EURO-JOKER und TRAUM-JOKER werden demnächst mit dem EAN-Barcode von GS1 gekennzeichnet. Die Süddeutsche Klassenlotterie hat sich dazu im Rahmen einer alternativen Gestaltung der Lose für die beiden Jokerspiele EURO-JOKER und TRAUM-JOKER entschlossen, um vor allem die Prozesse im terrestrischen Vertrieb zu vereinfachen. Der Barcode auf den zukünftig auch in Scheckkartengröße ausgegebenen Losen beschleunigt durch ein schnelles Auslesen per Scannerkassen den Verkaufsvorgang. „Durch das neue Format und die Kennzeichnung mit dem EAN-Barcode sind die Lose leichter in der Handhabung. Kauf und Registrierung können damit automatisiert erfolgen, was unsere Produkte sehr viel benutzerfreundlicher im Vertrieb gestaltet“, erklärt Katja Russwurm vom Marketing und Vertrieb der SKL die Entscheidung. Der Strichcode EAN-13 ist der Klassiker unter den GS1-Symbologien und aus der Wirtschaft nicht mehr weg zu denken. Nahezu jedes Konsumgut ist mit ihm ausgezeichnet. Der Name ist hier Programm: Der EAN-13 enthält stets eine 13-stellige GTIN-Artikelnummer. Die Global Trade Item Number (GTIN) verschlüsselt Land, Hersteller und Nummer des Artikels. Wird sie per Scan ausgelesen, können zusätzliche Informationen wie Preis, Inhaltsstoffe, Volumen etc. zum Beispiel über das Warenwirtschaftssystem angezeigt werden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.02.2011
Köln. Eine eindeutige Kennzeichnung der Verpackung und ein geregelter Rückruf für bereits an Patienten abgegebene Arzneien sind Bestandteile des kürzlich vom EU-Parlament beschlossenen Gesetzes zum Patientenschutz. Das könne laut Beschluss unter anderem über Sicher-heitsmerkmale auf der Verpackung erfolgen. Denkbar sei zum Beispiel eine Serialisierungsnummer. Hier greifen die Kennzeichnungsstandards von GS1 Germany, bekannt durch Produkte und Dienstleistungen rund um den Bar-code. Der 2D-Code GS1 DataMatrix etwa kann neben der Artikelnummer GTIN (Global Trade Item Number) weitere Informationen verschlüsseln, wie die Chargennummer, das Verfallsdatum oder eine Seriennummer. Er kann beim Hersteller aufgebracht, in der gesamten Versorgungskette gelesen und zuletzt beim Apotheker vor Abgabe des Produkts an den Patienten gescannt werden. Der Apotheker erhält dann über eine Datenbank die Informationen zur Echtheit des Medikaments. Damit ist der Weg jedes einzelnen Produktes an jeder Station, sei es zum Beispiel Logistikdienstleister oder Großhandel, nachvollziehbar. In die Versorgungskette eingeschleuste Fälschungen fallen so spätestens in der Apotheke auf. Das zeigte bereits im vergangenen Jahr ein Praxistest des europäischen Verbands der Pharmazeutischen Industrie EFPIA. 25 Apotheken im schwedischen Stockholm testeten vier Monate lang ein System zum Schutz von Patienten vor gefälschten Medikamenten. Über die Kennzeichnung der Verpackungen mit dem GS1 DataMatrix verifizierten die Apotheker die Echtheit der Medikamente und identifizierten ablaufende und zurückgerufene Arzneien. Insgesamt durchliefen knapp 100.000 Arznei-packungen von insgesamt 14 Herstellern den Prozess. Medikamente, die in Frankreich auf den Markt gebracht werden, müssen seit Anfang dieses Jahres mit dem GS1 DataMatrix gekennzeichnet sein. Für einen schnellen, wirksamen Rückruf von Produkten, also auch von Arz-neien, entwickelt GS1 Germany derzeit den neuen sogenannten GS1 Ger-many Recall Service. Das ist ein webbasierter B2B-Kommunikationsservice, der es Handelspartnern erlaubt, die Informationen für Produktrückrufe stan-dardisiert, sicher und korrekt auszutauschen. Das schließt Medienbrüche und damit Fehlerquellen aus. Dabei gelten hohe Sicherheitsstandards, die gewährleisten, dass Dritte die Informationen nicht einsehen können. Alle Rückrufinformationen und Aktualisierungen sollen rund um die Uhr zu jedem Zeitpunkt „live“ verfügbar sein. In Amerika und Kanada ist dieser Service bereits in Betrieb. In Australien steht er kurz vor der Einführung für medizini-sche Produkte und Pharmazeutika. Die jeweiligen GS1-Länderorganisationen fungieren hierbei als sogenannte Trust Center, also neutrale Anbieter. Mittelfristig wollen sie die länderspezifischen Recall-Services zu einem Netzwerk verbinden und somit grenzüberschreitende Rückrufaktionen optimieren. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.03.2011
Das webbasierte B2B-Kommunikationstool GS1 Germany Recall Service ermöglicht es Handelspartnern, die Informationen für Produktrückrufe standardisiert, sicher und korrekt auszutauschen. „Langsame, ineffiziente Warenrückrufe wirken sich signifikant auf das Image und den Umsatz von Industrie und Handel aus und nicht zuletzt mindern sie den Verbraucherschutz. Mit dem neuen GS1 Germany Recall Service ermöglichen wir unseren Kunden in Deutschland zukünftig Warenrückrufe einfacher, sicherer und zeitnah umsetzen zu können“, kündigte Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany heute auf dem Food Safety Kongress in Berlin an. Hat ein Hersteller über den GS1 Germany Recall Service einen Rückruf initiiert, informiert das System automatisch per E-Mail die betroffenen, teilnehmenden Händler. Sie können dann die erforderlichen Informationen auf dem Webservice abrufen und entsprechend den Rückruf umsetzen. Der Weg über diese B2B-Plattform schließt Medienbrüche und damit Fehlerquellen aus. Er reduziert außerdem den Aufwand und schafft Zuverlässigkeit: Der Hersteller muss nicht jeden einzelnen seiner Händler kontaktieren und der Händler wiederum erhält aktuelle, korrekte und vollständige Daten. Dabei gelten hohe Sicherheitsstandards, die gewährleisten, dass Dritte die Informationen nicht einsehen können. Alle Rückrufinformationen und Aktualisierungen sollen rund um die Uhr zu jedem Zeitpunkt „live“ verfügbar sein. Der Service wird bereits von anderen GS1-Länderorganisationen angeboten, z.B. in Kanada und in Kürze auch in Australien, und von dort ansässigen Unternehmen genutzt. Die jeweiligen GS1-Länderorganisationen fungieren hierbei als neutrale Trust Center. Mittelfristig wollen sie die länderspezifischen Recall-Services zu einem Netzwerk verbinden und somit grenzüberschreitende Rückrufaktionen optimieren. 30 weitere GS1 Organisationen überprüfen zurzeit weltweit die Einführung eines lokalen GS1 Recall Service. Allein 2010 seien, laut der Unternehmensberatung AFC Risk & Crisis Consult, knapp 5.000 Waren in Europa aus dem Handel zurückgeholt worden. Bei 63 Prozent davon hätte es sich um Lebensmittel gehandelt. Pressekontakt: Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.03.2011
Mit der Einführung der Radiofrequenztechnologie (EPC/RFID) hat der Kaminofenhersteller KWT seine Geschäftsprozesse derart optimiert, dass seine jährlich laufenden Kosten von 33.000 Euro auf rund 5.200 Euro gesenkt werden konnten. Das schaffte EPC/RFID als Schnittstellentechnologie im Austausch mit einem in China ansässigen Partner. Mit zukunftsweisenden CO 2 -neutralen Brenntechnologien setzt die in Eschweiler beheimatete, mittelständische KWT Wärmesysteme GmbH & Co. KG schon heute Standards in Sachen Ökoeffizienz. Nun werden auch die Abläufe entlang der Wertschöpfungskette von China nach Deutschland nach neuesten Erkenntnissen ausgerichtet. Mit dem PROZEUS-Projekt „Supply Chain Tracking in der Wertschöpfungskette China-Deutschland, inklusive Qualitätsüberwachungen“ konnten gemeinsam mit dem chinesischen Partner ISMT Machinery Co. Ltd. aufwendige Abstimmungsprozesse reduziert sowie Datenqualität und Bestandssicherheit verbessert werden. Zusätzlich zu den Einsparungen im Handling wurden die Kosten für Reklamationen um 15 Prozent und die Fehlerquote um 20 Prozent gesenkt. Die Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit stand neben der Kostenreduktion ebenfalls auf dem Plan. „Die intelligente Verknüpfung von Identifikations-, Lokalisations- und Kommunikationstechnologien mit einem zentralen Datenmanagement vereinfacht sämtliche Prozessschritte erheblich und bietet aktuelle, transparente Informationen. Mit der Nutzung von eBusiness-Standards wie EPC/RFID sichern wir uns den entscheidenen Vorteil, um im nationalen wie internationalen Wettbewerb bestehen zu können“ erläutert Karl-Heinz Wollersheim, Geschäftsführer der KWT Wärmesysteme. Vor der Einführung von EPC/RFID wurden Prüfprotokolle handschriftlich ausgefüllt, gesammelt und per Post an die Hauptverwaltung geschickt. Um die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen und das Datenmanagement zu verbessern, empfahl das Fraunhofer Anwendungszentrum für Logistikplanung den Einsatz einer webbasierten Lösung mit zentraler Datenhaltung. Heute können mithilfe der EPC/RFID-Technik relevante Daten an jedem Punkt der Wertschöpfungskette erstellt und abgefragt werden. Der Kunde oder auch der Servicemitarbeiter sieht jederzeit online, welche Produkte- oder Produktbestandteile an welchem Ort verfügbar sind – vom Rohbau über die Lackierung, Montage und Qualitätskontrolle bis zum Versand. Mit der so enstandenen Transparenz gelang es außerdem, die strengen Qualitätsvorgaben bei der Produktion in China noch konsequenter umzusetzen. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Sandra Osweiler Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.03.2011
Der ECR Award ist der Oscar der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Er zählt heute zu den begehrtesten Auszeichnungen in Industrie und Handel. So werden bereits zum neunten Mal herausragende Unternehmenskooperationen, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Konsumenten ausrichten, geehrt. Bewerbungen der Industrie- und Handelsunternehmen mit ihren strategischen ECR-Initiativen sollten bis zum 27. Mai 2011 bei GS1 Germany eingehen. Efficient Consumer Response (ECR) ist die intelligente und konsequente Kooperation zum Nutzen der Konsumenten. Mit Blick auf dieses Erfolgsmodell der Konsumgüterwirtschaft gehen mit dem ECR Award für Unternehmenskooperation auch in diesem Jahr jeweils eine Auszeichnung an die Supply Side und an die Demand Side. Prämiert werden somit ein überzeugendes Logistikprojekt und ein gelungenes Verbraucherprojekt. Darüber hinaus kürt die hochkarätig besetzte Jury die Unternehmenspersönlichkeit des Jahres sowie ein Einzelunternehmen für sein vorbildliches Engagement in Sachen ECR. Die Preisverleihung findet am 20. September 2011 am Vorabend des 12. ECR-Tags im Deutschen Historischen Museum der Bundeshauptstadt Berlin statt. Der ECR-Tag ist der wichtigste Branchentreff der deutschsprachigen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft und bietet jährlich mehr als 1.200 Experten eine Plattform für den persönlichen Austausch. Detaillierte Informationen zum ECR Award und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ecraward.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.03.2011
Zahlreiche Barcode-Scan Apps eröffnen heute schon die Möglichkeit, sich direkt im Supermarkt über das favorisierte Produkt zu informieren. Per Scan mit dem Mobiltelefon leiten diese Apps zur idealerweise zuverlässigen Angabe über beispielsweise Allergieverträglichkeit oder Herkunftsland. Auf dem Gemeinschaftstand „Innovationparc Packaging“, kurz IPP, präsentiert GS1 Germany eine Live-Demo der GS1-iPhone App iGepir. Mit dieser App können Besucher in der „identify me“-Station selbst testen, wie sie per Barcode-Scan an über die Verpackung hinausgehende Informationen gelangen können. Für das Fachpublikum werden außerdem Verpackungen mit einem individuell generierten Barcode ausgestattet. Durch das Scannen dieser Barcodes erhält der Fachbesucher Informationen zu den Ausstellern, die sich ebenfalls auf dem „identify me“-Stand in Halle 7a/B11/C30 befinden. „Gepir ist eine elektronische Infothek, in der weltweit Unternehmen registriert sind, die die Artikelnummer GTIN – früher EAN – auf ihren Produkten angeben“, erläutert Ercan Kilic, Leiter des Projekts MobileCom bei GS1 Germany. „Jeder Nutzer kann kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen,“ so Kilic weiter. Hinter Gepir steht genau wie hinter dem Artikelnummerierungsstandard GTIN das internationale Netzwerk Global Standards One (GS1), in Deutschland GS1 Germany. Anwender können zwei Versionen von iGepir über den AppStore beziehen. iGepir lite ist kostenlos. Die Zahl der Abfragen ist auf 30 pro Tag begrenzt. iGepir Premium gibt es zu einem Preis von 1,59 Euro. Mit dieser Version können Anwender unbegrenzt Informationen abrufen. Selbstverständlich gibt es neben iGepir weitere Barcode-Scan Apps, die über die Verpackung hinausgehende Informationen generieren. Jedoch arbeiten diese Apps auf der Basis offener Datenstrukturen aus dem Worldwide Web. Da diese Daten aus den unterschiedlichsten Quellen stammen, stellt sich die Frage: Wo kommen diese Daten her und wie aktuell sind sie? Hier kommt GS1 Germany wieder ins Spiel. Denn GS1 Germany kümmert sich um den Aufbau einer Trusted Data Infrastruktur, über die Hersteller gesuchte Informationen verbraucherfreundlich, wahrheitsgetreu und abgesichert im Sinne einer möglichen Produkthaftung für diese Apps verfügbar machen können. Ercan Kilic erläutert BVE-Vorsitzenden Jürgen Abraham die Barcode-Scan App iGepir Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de