Veröffentlicht am 18.08.2016
Drei Werktage – so wenig Zeit haben Krankenhäuser, um Patienten im Falle eines Rückrufs von Medizinprodukten zu identifizieren. Mit der Abgabeverordnung soll die Patientensicherheit erhöht werden. Dazu ist es notwendig, die Produkte nicht nur zu kennzeichnen, sondern auch eine lückenlose Dokumentation in den Krankenhäusern zu implementieren. Hilfe in Form von automatischer Materialdokumentation bietet GS1 Germany. Das Unternehmen verfügt über international erprobte Standards und Lösungen zur ein-deutigen Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten. GS1 Standards helfen nicht nur dabei, die Medizinprodukte-Abgabeverordnung umzusetzen. Sie bieten auch das Potenzial, mehr Zeit für die Pflege des Patienten zu schaffen und das Pflegepersonal von aufwendiger Materialdokumentation zu entlasten: Die Produkte müssen nur gescannt werden. Anschließend werden die Daten der Patientenakte zugewiesen. Auf der Fachkonferenz Healthcare live zeigt GS1 Germany mittels Live-Demos, wie der Scanvorgang im OP als Basis für Rückverfolgbarkeit funktioniert. Außerdem wird die fallbezogene Materialdokumentation im OP in der Praxis gezeigt. Im Fokus steht jedoch nicht nur die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Medizinprodukte. Auch eine exaktere Abrechnung mit den Krankenkassen wird durch die genauere Verbrauchserfassung möglich. „Die automatische Materialdokumentation ist für uns eine unerlässliche Funktion, um die Patientensicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten“ erklärt Carlos Smart, OP Manager im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt. „Möglich wird dies durch die Prozessoptimierungen, die wir mithilfe von GS1 Standards realisieren. Die Transparenz hinsichtlich der Verbrauchszahlen von Medizinprodukten ist dadurch maßgeblich gestiegen.“ Erfahrungsaustausch und neue Perspektiven Ziel von GS1 Germany ist es, neue Perspektiven rund um die Medizinprodukte-Abgabeverordnung aufzuzeigen. „Auf der Healthcare live bieten wir Interessierten die Möglichkeit, sich von den Vorteilen der Standardisierung zu überzeugen und von unserem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu profitieren“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben Fachforen und Workshops auch Live-Komponenten wie die Besichtigung des neuen Logistikzentrums von Agaplesion. Von dort steuert der Gesundheitskonzern die Materialversorgung – unter anderem mit Medizinprodukten – von zehn Agaplesion Krankenhäusern in ganz Deutschland. #### Konferenz Healthcare live! 2016 Die Healthcare live findet vom 28. bis 29. September im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt a.M. statt. Unterstützt wird GS1 Germany dabei von seinem Kooperationspartner, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Foto: Kommissioniererin im Agaplesion Logistikzentrum in Obertshausen bei Frankfurt. Bildnachweis: Agaplesion Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networ-king rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 23.03.2016
„Deutschland hat bisher weder in der klassischen IKT-Branche noch in den neuen, internetbasierten Bereichen der digitalen Wirtschaft besondere Stärken aufbauen können“ lautet ein Fazit des aktuellen EFI-Gutachtens. Die wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung fordert daher unter anderem: „Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien und Geschäftsmodellen sind in der Breite zu fördern“. Hier setzen die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany an. Im 2. Quartal dieses Jahres gibt es unter anderem ein breites Angebot an Weiterbildungen zum Thema Elektronischer Datenaustausch (EDI). Und auch auf den Konferenzen spielt das Thema Digitalisierung eine wichtige Rolle. BranchenDialog Fleisch + Wurst Die digitale Transformation macht auch vor der Fleischbranche keinen Halt. Prozesse, Märkte, Verbraucherverhalten, alles wird morgen anders sein als heute. Komplett digital vernetzt, schneller, straffer, effizienter. Die Teilnehmer lernen am 1. und 2. Juni auf der Konferenz in Köln Praxisanwendungen, Projekte und Beispiele in Sachen digitaler Transformation kennen. ECRlive! zu Gast bei Henkel in Düsseldorf Haben Handel und Industrie den Shopper wirklich im Fokus? Wie können Category Management und Shopper Marketing einen Beitrag leisten, um Shopper-Bedürfnisse zu verstehen, attraktive Sortimente und Platzierungen zu gestalten sowie Einkaufserlebnisse zu schaffen – sowohl im stationären als auch im Online-Handel? Diesen und weiteren Fragen gehen die Teilnehmer auf der diesjährigen ECR live! Konferenz am 26. und 30. Juni bei Henkel in Düsseldorf auf den Grund. Traininigs für E-Business und EDI Was brauchen Unternehmen, um die digitale Transformation vollziehen zu können? Wie machen sie ihre Mitarbeiter fit für den Umgang mit den notwendigen Technologien? Das Weiterbildungsprogramm von GS1 Germany bietet hier ein breites Spektrum. Rund um Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Aspekte von GS1 Standards, wie der globalen Artikelnummer GTIN, für den Verkauf auf Onlinemarktplätzen geht es im Webinar „Expert Talk Special – How to sell on Marketplaces“ am 19. April. Ins E-Business starten mit EDI, wie das geht, erfahren die Teilnehmer des Webinars „EDI – Voraussetzungen für den erfolgreichen Start ins eBusiness“ . Es findet am 9. Mai statt. Mittels EDI interne und unternehmensübergreifende Prozessen erfolgreich aufsetzen, integrieren und steuern, dazu befähigt der viertägige Lehrgang „Zertifizierter GS1 EDI Manager“. Er startet am 6. Juni in Köln. Rechnen sich EDI-Projekte? „Wirtschaftlichkeit von EDI-Projekten für Controller“ – darum geht es am 9. Mai im gleichnamigen Webinar. Der effektive Informationsaustausch entwickelt sich auch immer mehr zum Schlüsselfaktor für moderne, globale Logistikprozesse. GS1 Germany erläutert am 9. Juni in dem Seminar „EDI in der Logistik – Prozessoptimierung mit GS1 XML“ auf der Grundlage des europäischen Prozessmodells für die Logistik die neuen Möglichkeiten der globalen Transport- und Warehouse-Nachrichten in GS1 XML 3.x. Der Austausch elektronischer Daten muss aber für erfolgreiche digitale Prozesse nicht allein technologisch, sondern auch inhaltlich qualitativ hochwertig erfolgen. Das heißt, die Qualität der Daten hat einen großen Einfluss auf das Zusammenspiel zwischen Produktion, Marketing, Vertrieb, Logistik und IT. Als „Zertifizierter GS1 Data Quality Manager“ können Mitarbeiter ein Datenqualitätsmanagement bereichsübergreifend im Unternehmen aufbauen. Der modular aufgebaute Lehrgang startet am 10. Mai in Köln. Foto: Weiterbildung bei GS1 Germany (Quelle: GS1 Germany) Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy Übersicht der Veranstaltungen im 1. Quartal 2016 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 17.08.2016
Verlässliche Patientensicherheit und kontinuierliche Prozessoptimierungen gehören in der Pharmabranche unweigerlich zusammen – und haben oberste Priorität. Jedoch stellt die ganzheitliche Umsetzung nachhaltiger Lösungskonzepte vor allem die Pharmahersteller vor beträchtliche Herausforderungen. Hilfe bei der Implementierung neuer Standards kommt von GS1 Germany. Vor allem mit Blick auf die Serialisierung von Arzneimitteln verfügt das Unternehmen über international erprobte Lösungen zur eindeutigen Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Medikamenten. Pharmahersteller wie Bayer setzen bereits auf die etablierten GS1 Standards, um die Anforderungen der EU-Verordnung 2016/161 zum Fälschungsschutz verschreibungspflichtiger Arzneimittel zu erfüllen und davon zu profitieren. Im Rahmen des Serialisierungsprojektes stellt Bayer seine pharmazeutische Lieferkette und die IT-Landschaft um. Die Arzneimittel des Pharmakonzerns werden in den nächsten beiden Jahren mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen wie beispielsweise einer individuellen Seriennummer und einem 2D-Code (DataMatrix) versehen. Welche behördlichen Anforderungen dabei nicht nur von den Herstellern, sondern auch von Großhändlern und Apothekern zu berücksichtigen sind, stellt Dr. Stefan Artlich, Director Product Tracking and Authentification bei der Bayer AG, auf der Konferenz Healthcare live vor. „Wer jetzt erst beginnt, seine Prozesse umzustellen, ist eigentlich schon fast zu spät dran. Wir befinden uns bereits in der Implementierungsphase, damit die vorgegebenen regulatorischen Anforderungen fristgerecht zum 9. Februar 2019 erfüllt werden.“ Vollkommene Logistikautomation im Agaplesion Krankenhaus Insbesondere im Kontext der Fälschungsschutzrichtlinie für verschreibungspflichtige Arzneimittel möchte GS1 Germany der Pharmabranche mit seinen Lösungen neue Optionen aufzeigen. Ziel ist es, veraltete Systeme zum Wohle der Patienten zu erneuern. „Unsere Lösungen sind bei zahlreichen Unternehmen der Pharma- und Gesundheitsbranche weltweit im Einsatz und damit vielfach erprobt“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Nun bieten wir Interessierten die Chance, sich live vom Erfolg der Prozessautomatisierungen bei unseren Kunden zu überzeugen.“ Eine Möglichkeit hierzu besteht im neuen Logistikzentrum von Agaplesion. Von dort steuert der Gesundheitskonzern die Materialversorgung seiner zehn Agaplesion Krankenhäuser in ganz Deutschland – standardisiert und automatisiert. #### Konferenz Healthcare live 2016 Die Healthcare live findet vom 28. bis 29. September 2016 im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main statt. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben Fachforen und Workshops auch die Besichtigung des neuen Logistikzentrums von Agaplesion. Unterstützt wird GS1 Germany von seinem Kooperationspartner, dem BME. Am zweiten Kongresstag stellen die Gewinner des GS1 Healthcare Award ihre ausgezeichneten Kooperationsprojekte vor. GS1 Pharma-Roadshow 2016 Eine weitere Informationsquelle zur Fälschungsschutzrichtlinie bietet die GS1 Germany Pharma-Roadshow. Die Veranstaltung findet am 2. September 2016 in Köln, am 15. September 2016 in Trittau bei Hamburg und 20. Oktober 2016 in München statt und richtet sich an Entscheider aus der pharmazeutischen Industrie in den Bereichen Qualitätssicherung, Produktion, IT, Logistik und Regulatory Affairs. Interessenten können sich unter www.gs1-germany.de/pharma-roadshow kostenlos anmelden. Foto: Arzneimittelproduktion bei Bayer (Quelle: Bayer AG) Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 13.07.2016
Eine erhöhte Patientensicherheit sowie der Schutz der Marke: Die Gründe für die Implementierung von Fälschungsschutzmaßnahmen für Medikamente sind mannigfaltig. In puncto Patientensicherheit markiert die EU-Verordnung 2016/161 zur Echtheitsprüfung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln einen entscheidenden Meilenstein. Neben den Vorteilen gehen damit jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf die nachhaltige Umsetzung einher. Die Lösung: Produktserialisierung – sie schafft eine verlässliche Basis für Fälschungsschutz. Pharmahersteller müssen jetzt beginnen, ihre Produktions-, IT- und Logistik-Prozesse entsprechend der Fälschungsschutzrichtlinie umzustellen. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, bietet GS1 Germany international tragfähige Lösungen zur eindeutigen Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Medikamenten. Hersteller können in diesem Herbst Partner für die Umsetzung der Verordnung auf der kostenlosen GS1 Germany Pharma-Roadshow treffen. Ab dem 9. Februar 2019 müssen Pharmaproduzenten verschreibungspflichtige Arzneimittel mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen wie beispielsweise einer individuellen Seriennummer oder einem 2D-Code (DataMatrix) versehen. Der Effekt: Jedes verkaufte Produkt kann eindeutig identifiziert und sein Weg entlang der Lieferkette genau verfolgt werden. Die Pharmaproduzenten steigern so die Sicherheit aufseiten der Anwender. Die zeitkritische Umsetzung der neuen Verordnung stellt sie jedoch vor beträchtliche Herausforderungen. Sie müssen deshalb zeitnah einen geeigneten Lösungsanbieter finden, um innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre neue Prozesse in ihrer pharmazeutischen Lieferkette zu etablieren. Um das Potenzial von Partnerschaften mit versierten Anbietern zu verdeutlichen, veranstaltet GS1 Germany ein Fachforum, das Pharmaproduzenten und Solution Provider zusammenzubringt. „Die Pharma-Roadshow bietet die perfekte Gelegenheit, die verschiedenen Facetten der Fälschungsschutzrichtlinie zu beleuchten und sämtliche offenen Fragen mit Kollegen aus der Branche sowie erfahrenen Dienstleistern zu diskutieren“, erklärt Claudia Rivinius von der STI Group, einem Partner von GS1 Germany. Mit seiner Initiative möchte GS1 Germany der Pharmabranche neue Impulse geben, um umfassend über das Thema Pharma-Security zu informieren. „Die Serialisierung verschreibungspflichtiger Arzneimittel betrifft in erster Linie Hersteller und Apotheken. Mit der National Trade Item Number, kurz NTIN, verfügen wir über eine erprobte Lösung, die in diesem Zusammenhang hohen Mehrwert bietet“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Über die Fälschungssicherheit hinaus profitieren unsere Anwender aber selbstverständlich auch von vielen weiteren Vorteilen wie vereinfachten Prozessen, mehr Effizienz, einer leistungsfähigen Logistik und einer verbesserten E-Commerce-Kompetenz.“ Infokasten Pharma-Roadshow 2016 Zur Roadshow lädt GS1 Germany am 9. September in sein Kölner Knowledge Center, am 15. September in Trittau bei Hamburg zur Hologram Company und am 20. Oktober zur SAP Deutschland AG & Co. KG nach München ein. Die Veranstaltung richtet sich exklusiv an Entscheider aus der pharmazeutischen Industrie in den Bereichen Qualitätssicherung, Produktion, IT, Logistik und Regulatory Affairs. Interessenten können sich unter www.gs1-germany.de/pharma-roadshow kostenlos anmelden. GS1 Germany veranstaltet die Roadshow gemeinsam mit den Solution Providern Bluhm Systeme, Domino Deutschland, Hologram Company Rako, Laetus, Movilitas, PCE Mettler Toledo, REA Elektronik, SAP, Schreiner MediPharm, der STI Group und Videojet Technologies. Foto: Zusätzliche Sicherheitsmerkmale auf der Verpackung erhöhen die Fälschungssicherheit von Arzneimitteln (Quelle: Bluhm Systeme GmbH) Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/pharma-roadshow Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 12.05.2016
Wie kann ein Anbieter auf Auktions- oder Verkaufsbörsen im Onlinehandel identifiziert werden? Woher wissen Computer, welchem Rechner in welchem Unternehmen sie per elektronischem Austausch (EDI) Bestellungen, Lieferavise und andere EDI-Nachrichten schicken sollen? Und wie kann eine GPS-Adresse auch ohne Kenntnis der Koordinaten erkannt werden? Die mobilen und digitalen Entwicklungen werfen immer wieder neue Fragen zur Identifikation im virtuellen Raum auf. Geklärt werden sie in den aktualisierten Vergaberegeln für die globale Lokationsnummer von GS1 Germany, kurz GLN. Das schafft mehr Klarheit und Eindeutigkeit. So können Unternehmen zum Beispiel ihre Organisationstrukturen in elektronischen Prozessen leichter abbilden und Abläufe reibungsloser steuern. Zwei Beispiele aus dem Gesundheitswesen machen den Nutzen deutlich. Das mobile Krankenhaus soll regelmäßig mit zulassungspflichtigen Medikamenten versorgt werden. Es liegt in seiner Funktion, dass es wechselnde Lieferadressen hat, also ständig wechselnde GPS-Koordinaten. Um das Krankenhaus trotzdem regelmäßig schnell beliefern zu können, ist es über eine ihm fest zugewiesene GLN stets als berechtigter Besteller und Warenempfänger identifizierbar. Und sein jeweils aktueller Standort lässt sich so immer eindeutig ermitteln. Ein weiteres Beispiel ist das stationäre Krankenhaus: Ein Medizinproduktehersteller liefert auf Bestellung ein dringend benötigtes Implantat an ein Krankenhaus. Damit das Medizinprodukt direkt an die Station und nicht erst den Umweg über den Wareneingang im Krankenhaus geht, kann die Station per GLN als Lieferadresse identifiziert werden. GS1 hat sich jetzt weltweit darauf verständigt, dass eine GLN für die Identifikation von vier verschiedenen Lokationstypen genutzt werden kann: Das sind zum einen juristische Personen, zum Beispiel Unternehmen oder Behörden. Zum anderen steht die GLN für Funktionen zur Verfügung, also für Organisationseinheiten, etwa Rechnungswesen und Logistik. Sie identifiziert außerdem physische Lokationen, zum Beispiel die Postadresse einer Filiale, und ebenso virtuelle Lokationen – sprich Web-, IP-, E-Mail-Adressen oder GPS-Koordinaten. In diesem Fall kommt sie bei der Kommunikation zwischen Computern zum Einsatz. Außerdem hat GS1 definiert, wann eine GLN gleichzeitig für mehrere Lokationen nutzbar ist. GS1 Complete-Kunden können die aktualisierten Vergaberegeln ab sofort auf der Website von GS1 Global einsehen und herunterladen: www.gs1.org/glnrules . Die Neuerungen fließen derzeit in das Handbuch „GTIN/GLN Globale Identifikationssysteme für Artikel und Lokationen“ von GS1 Germany ein, das ab Sommer 2016 bereitstehen wird. Hintergrund GLN: Weltweit besitzen mehr als eine Million Unternehmen eine GLN. Sie ist wie ein Fingerabdruck im nationalen und internationalen Geschäftsverkehr und macht Unternehmen so unverwechselbar. Mit der GLN können Unternehmen und Unternehmensteile, wie Standorte oder Lager, eindeutig und überschneidungsfrei identifiziert werden. Die 13-stellige Nummer ist der Schlüssel zu den in den Datenbanken der Geschäftspartner hinterlegten Unternehmensinformationen. Die GLN ist die Basis für weitere Lokationsnummern und andere Nummernidente im GS1 Standard, zum Beispiel die im EAN-13 Barcode verschlüsselte globale Artikelnummer GTIN. Die GLN für das Hauptunternehmen wird von GS1 Germany vergeben. Pressegrafik: Wen und was die globale Artikelnummer (GLN) identifizieren kann Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-8534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING. Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 27.04.2016
Wer den digitalen Kunden begeistern will, sollte auch die Digitalisierung am Point of Sale (PoS) vorantreiben. Ein nutzbringendes Element können virtuelle Produktregale sein. Insbesondere in Ergänzung des stationären Produktangebots erachten Shopper die virtuellen Regale als nützlich und als Hilfe bei ihrer Produktauswahl. Unerlässlich zur Steigerung der Nutzungsbereitschaft sind detaillierte Produktfotos (93 Prozent der Befragten) und ausgeprägte Filterfunktionen (87 Prozent). Auch umfangreiche Produktinformationen sind ein wesentlicher Mehrwert. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des IFH Köln im Auftrag der Akademischen Partnerschaft von GS1 Germany, für die ausgewählte virtuelle Produktregale beispielhaft untersucht wurden. „Konsumenten suchen detaillierte Produktinformationen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Virtuelle Produktregale können dieses Bedürfnis am PoS bedienen, indem sie Produktbewertungen ermöglichen, Vergleichsmöglichkeiten bieten und umfassende Informationen bereitstellen“, so Dr. Eva Stüber, Leiterin Research und Consulting am IFH Köln. „Bei den Konsumenten kommen diese innovativen Services an, wenn sie tatsächlich Mehrwerte bieten“, so Stüber weiter. Das gilt laut 54 Prozent der Befragten insbesondere für die Produktkategorie Computer und Unterhaltungselektronik, gefolgt von Büchern und Medien (46 Prozent) sowie Sport- und Hobbyartikeln (40 Prozent). Für Unternehmen birgt das Chancen, denn Zufriedenheit beim Kunden hat Einfluss auf die Loyalität zur Einkaufsstätte und damit auch auf den Umsatz. Die neue Studie samt Handlungsempfehlungen für Unternehmen wird erstmals im Rahmen der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland vorgestellt. Forschung für die Praxis: Akademische Partnerschaft ECR Deutschland Unter dem Motto „Der digitale Kunde im Fokus von Handel, Industrie und Wissenschaft“ beleuchten weitere Praxisvorträge, Diskussionsrunden sowie mit dem Wissenschaftspreis 2016 ausgezeichnete Forschungsarbeiten Trends, Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen rund um die Themen Marketing am PoS und Supply Chain Management. „Tipps für die richtige In-Store-Kommunikation mit dem Kunden, Online-Werbung oder die passende Präsentation von Produkten im Omnichannel-Zeitalter – auf der Jahrestagung profitieren Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung von dem direkten Wissenstransfer aus der Forschung“, sagt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy. Der Kongress findet am 23. Juni 2016 im Knowledge Center von GS1 Germany in Köln statt. Vor Ort gibt außerdem der „Point of Sale live!“ von GS1 Germany einen Einblick in die technologischen Neuheiten auf und neben der Ladenfläche. Bestandteil ist unter anderem ein virtuelles Produktregal. Interessierte Unternehmen sichern sich bis zum 12. Mai ihre Teilnahme zum Frühbucherpreis. Diese und weitere Informationen unter: Jahrestagung 2016 sowie Akademische Partnerschaft ECR Deutschland. Die Studie zur Akzeptanz virtueller Produktregale sowie weitere Forschungsarbeiten stehen ab Juli 2016 zum kostenfreien Download unter https://www.gs1-germany.de/gs1-academy/akademische-partnerschaft/ bereit. Pressebild: Detaillierte Produktfotos und ausgeprägte Filterfunktionen sind ein Muss für virtuelle Produktregale. (Bildhinweis: IHF Köln) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.09.2016
Von Azubis und Packteams über Kassiererinnen, Schichtleiter und Führungsnachwuchskräfte bis hin zu Abteilungs- und Marktleitern sowie selbständigen Einzelhändlern – mehr als 2.000 Mitarbeiter aus rund 1.000 Märkten der Edeka Minden-Hannover sind seit Juli noch fitter in der Umsetzung von Category Management (CM). Dahinter steckt die großangelegte CM-Initiative „Einfach finden – Kunden binden“ der Regionalgesellschaft. Das Ziel: Warengruppen gemeinsam mit der Industrie so zu optimieren, dass die Bedürfnisse der Kunden noch besser und effizienter erfüllt werden können. „Category Management hat in den letzten Jahren, und hier insbesondere im Handel, dramatisch an Bedeutung gewonnen und sich damit zu dem Lösungsansatz in der Bestimmung der optimalen Sortimente aus Shopper-Sicht entwickelt“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Die wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Category Management sind dabei zum einen ausreichendes Analyse-Know-how auf Seiten der Mitarbeiter, die umfangreiche Nutzung der festgelegten Daten und Fakten sowie zum anderen ein entsprechendes Commitment seitens des Topmanagements, ausreichend Ressourcen zur Umsetzung zur Verfügung zu stellen.“ „Ganz oder gar nicht“ lautet deswegen die Devise der Edeka Minden-Hannover. „Nur eine flächendeckende und nachhaltige CM-Umsetzung führt am Ende zum Erfolg“, sagt Dirk Körner, Geschäftsführer der Edeka-Handelsgesellschaft Minden-Hannover. Darum hat er das Projekt groß angelegt: Ende 2015 reichten die Märkte der Vertriebsformate Edeka, Edeka Center und Marktkauf rund 4.800 Anträge zur Kategorie-Optimierung ein. „Zusammen mit unseren Category-Partnern haben wir für 18 Kategorien, darunter Heißgetränke, Tiefkühlkost und Süßwaren, ein Konzept erarbeitet“, so Körner. „Nachdem wir dann die Ist-Situation aller angemeldeten Märkte erhoben haben, optimieren wir nun auf dieser Basis Schritt für Schritt die Warengruppen. Die Mitarbeiter in den teilnehmenden Märkten wurden bereits für CM sensibilisiert.“ GS1 Germany schulte zu diesem Zweck in den vergangenen Monaten mehr als 2.000 Mitarbeiter und selbständige Einzelhändler. Den finanziellen, zeitlichen und ressourcenbezogenen Aufwand für die Planung und eine nachhaltige Umsetzung der Initiative nimmt das Unternehmen in Kauf: „Wir wissen aus Erfahrung, dass sich der Einsatz auszahlt – für unsere Kunden, unsere Lieferanten und uns selbst“, betont Körner. Unterstützung für die nachhaltige Umsetzung Die Umbauphase läuft und wird im nächsten Jahr weitergeführt. Doch schon bis Ende 2016 sollen mehr als 1.800 Kategorien in den unterschiedlichsten Märkten, sowohl im selbständigen Einzelhandel als auch in den Regiebetrieben, optimiert sein. „Es ist wichtig, die Märkte auch langfristig zu begleiten und Unterstützung anzubieten“, so Körner. Darum stellt das Unternehmen den Märkten unter anderem ein Online-Tool zur Verfügung, über das sie jederzeit Zugriff auf markt-individuelle Sortimentsdaten und Layout-Empfehlungen haben. Unter dem Titel „Einfach finden - Kunden binden“ berichtet Dirk Körner im Rahmen des ECR Tages am 21./22. September 2016 in Berlin zur CM-Umsetzungsinitiative von Edeka Minden-Hannover. Programminformationen und Anmeldung unter www.ecrtag.de . Aktuelle Studienergebnisse zur Bedeutung von CM sowie Hintergrundinformationen zu Category Management und Shopper Marketing finden Sie im Onlinemagazin Standards sowie unter www.gs1-germany.de. Abbildung: Category Management bei der Edeka Minden-Hannover: Optimierung von Warengruppen im Sinne der Kunden (Bildquelle: Edeka Minden-Hannover) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp, Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.08.2016
Medizinproduktehersteller stehen vor einer großen Herausforderung: Für Ende 2016 wird mit dem Inkrafttreten der Medizinprodukteverordnung gerechnet. Ziel ist die eindeutige und lückenlose Rückverfolgbarkeit von Kathetern, OP-Bestecken und anderen Produkten mittels Unique Device Identification, kurz UDI – vom Hersteller über den Fachhandel und das Krankenhaus bis hin zum Patienten. Eine entsprechende Verordnung ist in den USA bereits etabliert und hat dort für eine gesteigerte Patientensicherheit gesorgt. Nun sind auch in Europa effiziente Lösungskonzepte gefragt, die bis spätestens Ende 2019 umgesetzt sein müssen. Mit Inkrafttreten der Verordnung haben Hersteller also maximal drei Jahre Zeit, ihre internen Prozesse umzustellen – eine straffe Zeitvorgabe. Prozesseffizienz und die regulatorischen Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit lassen sich mithilfe der GS1 Standards nachhaltig umsetzen. Durch den Einsatz der globalgültigen Lösungen sieht sich die Tübinger Erbe Elektromedizin GmbH für die neuen Anforderungen gut aufgestellt. Matthias Rapp, Materialflussplaner bei Erbe, kommentiert: „Wir verwenden die Global Trade Item Number von GS1, kurz GTIN, als weltweit eindeutige Identifikationsnummer für unsere Produkte. Der Barcode enthält zusätzlich zur eindeutigen Produktzuordnung weitere wesentliche Informationen wie Herstellungs- und Verfallsdatum sowie die Chargennummer beziehungsweise Seriennummer. Somit werden schrittweise alle Erbe-Produkte diese Kennzeichnung erhalten.“ Neue Optionen für Medizinproduktehersteller Insbesondere im Kontext der erwarteten Medizinprodukteverordnung auf euro-päischer Ebene möchte GS1 Germany allen Herstellern von Medizinprodukten und Labordiagnostika neue Optionen aufzeigen. „Die GS1 Standards sind bereits bei zahlreichen Organisationen der Gesundheitsbranche weltweit im Einsatz. Außerdem ist GS1 Germany als Organisation von der US-amerikanischen FDA akkreditiert“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Im Rahmen der Fachkonferenz Healthcare live! bieten wir Interessierten die Möglichkeit, sich von den Vorteilen der Standardisierung zu überzeugen und von unseren langjährigen Erfahrungen zu profi-tieren.“ Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben Fachforen und Workshops auch Live-Komponenten, wie die Besichtigung des neuen Logistikzentrums von Agaplesion. Von dort steuert der Gesundheitskonzern die Materialversorgung – unter anderem mit Medizinprodukten – von zehn Agaplesion Krankenhäusern in Deutschland. Eine Live-Demo bietet außerdem Einblicke, warum das Scannen im OP zentrale Basis für Rückverfolgbarkeit ist. #### Konferenz Healthcare live! 2016 Die Healthcare live! findet vom 28. bis 29. September im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main statt. Unterstützt wird GS1 Germany dabei von seinem Kooperationspartner, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik. Foto: Direktmarkierung eines Medizinproduktes mit dem GS1 DataMatrix Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 07.04.2016
Bis 2050 soll die Energie hauptsächlich aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Geothermie oder nachwachsenden Rohstoffen kommen, so das Ziel der Energiewende in Deutschland. Bis jedoch zum Beispiel eine Windkraftanlage oder gar ein kompletter Offshore-Windpark auf hoher See steht, sind zahlreiche prozessuale Schritte notwendig: Alle richtigen Komponenten müssen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Diese Komplexität und die vielen beteiligten Parteien, sowohl während der Bau- und der Betriebsphase als auch bei anschließenden Reparaturen und Wartungsphasen, stellen die gemeinsame Abstimmung vor eine Herausforderung. Eine reibungslose Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten sowie eine eindeutige Identifikation und Rückverfolgbarkeit der Bauteile schaffen dabei Erleichterung. Hier setzt die neue ISO Norm 29404 an, ihr Name: „Ships and marine technology – Offshore windenergy – Supply chain information flow“. Diese Norm beschreibt, wie zum Einen die Identifikation der einzelnen Beteiligten oder der Bauteile über GS1 Identifikationsstandards gelingt und wie zum Anderen eine Kommunikation zwischen den einzelnen Parteien entlang der gesamten Wertschöpfungskette einheitlich und standardisiert erfolgen kann. Für die Identifikation der Beteiligten und der Produkte stehen die GS1 Standards globale Lokationsnummer (GLN) und globale Artikelnummer (GTIN) zur Verfügung. Die automatisierte reibungslose Kommunikation ermöglicht der GS1 und ISO Schnittstellenstandard EPCIS (EPC Information Services; ISO/IEC 19987). Alle Prozesse und Bauteile unter Kontrolle Von der Produktion, über den Transport, bis zum Zwischenlager, dem Hafenumschlag und schlussendlich dem Transport und der Installation auf hoher See ist damit eine durchgängige Kommunikation und Produktverfolgung möglich. Die Beteiligten können so unter anderem automatisch Lieferungen ankündigen, die Route der versendeten Produkte in Echtzeit verfolgen und bei Verzögerungen schnell eingreifen. „Mit EPCIS haben alle Parteien jederzeit die volle Kontrolle über alle logistischen Prozesse rund um ihr Windparkprojekt und können sie noch effizienter gestalten. Sie reduzieren ihren Aufwand und ebenso ihre Kosten“, beschreibt Roman Winter, Projektmanager bei GS1 Germany, den Nutzen für alle Unternehmen, die beim Aufbau der Windkraftanlage Hand anlegen. Bestellbar ist die englischsprachige ISO Norm über diesen Link: http://www.iso.org/iso/catalogue_detail.htm?csnumber=60909 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 16.03.2016
Arzneimittelfälschungen sind lukrativ: 2014 beschlagnahmte der Zoll 119.000 gefälschte Medikamente im Wert von 1,4 Millionen Euro. Die EU-Verordnung 2016/161 zur Echtheitsprüfung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln soll künftig mehr Sicherheit bieten und vor Plagiaten schützen. Auf einer Roadshow informiert GS1 Germany gemeinsam mit Partnern wie SAP über die Verordnung zur Fälschungsschutzrichtlinie, die Anfang 2019 umgesetzt sein muss. Anschließend dürfen nur noch Arzneimittel vertrieben werden, die die neuen Sicherheitsmerkmale zur Serialisierung erfüllen. Die Veranstaltungsreihe stellt Wege vor, wie Unternehmen schnell und problemlos ihre Prozesse umstellen können, um die Anforderungen optimal zu erfüllen und von der neuen Verordnung zu profitieren. Die Pharma Roadshow 2016 ist vom 26. April bis zum 15. Juni zu Gast bei regionalen Partnern in München, Köln, Frankfurt/Main und Trittau bei Hamburg. Ab dem ersten Quartal 2019 müssen Pharmaproduzenten verschreibungspflichtige Arzneimittel mit einer individuellen Seriennummer, einem 2D-Code (DataMatrix) sowie einer Vorrichtung gegen Manipulationen der Verpackung versehen. Vor Abgabe an den Patienten muss zudem eine IT-gestützte Echtheitsprüfung in der Apotheke durchgeführt werden. Mit dem Inkrafttreten der delegierten Verordnung zur Fälschungsschutzrichtlinie am 09. Februar 2016 haben Hersteller drei Jahre Zeit, ihre internen Produktions-, IT- und Logistikprozesse so auszurichten, dass sie den Vorgaben entsprechen. Auf der Roadshow stellt GS1 Germany Pharmaunternehmen die Anforderungen der Richtlinie sowie Lösungskonzepte hierfür vor. Ein effizienter Ansatz ist in diesem Zusammenhang die National Trade Item Number (NTIN). Mit der NTIN bietet GS1 Germany eine international erprobte Lösung, die die Serialisierung unter Einbeziehung der Pharmazentralnummer (PZN) ermöglicht. Damit lassen sich pharmazeutische Produkte zweifelsfrei identifizieren. Gleichzeitig unterstützt die NTIN die übergreifende standardisierte Kommunikation mit verschiedenen Systemen entlang der globalen Wertschöpfungskette. Unterstützung bei der reibungslosen Umsetzung der Verordnung erhalten Unternehmen auch von Solution Providern wie SAP. „Mit unserer Roadshow möchten wir den Pharmaherstellern einen praktischen Mehrwert zum Gelingen der Richtlinie bieten“, erklärt Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Um das Potenzial voll auszuschöpfen, sollten sie schnellstmöglich mit der Implementierung beginnen. Auf unserer Veranstaltung finden sie Partner, die ihnen dabei helfen können.“ Im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsrunden erfahren die Teilnehmer daher mehr über Services zur erfolgreichen Umsetzung der EU-Verordnung sowie zu globalen regulatorischen Anforderungen. Infokasten Pharma Roadshow 2016 Zur Roadshow lädt GS1 Germany am 26. April gemeinsam mit SAP in München, am 11. Mai ins Kölner GS1 Germany Knowledge Center, am 31. Mai zu Movilitas in Frankfurt/Main und am 15. Juni in Trittau bei Hamburg zur Hologram Company ein. Die Veranstaltung richtet sich exklusiv an Entscheider der pharmazeutischen Industrie aus den Bereichen Qualitätssicherung, Produktion, IT, Logistik und Regulatory Affairs. Interessenten können sich unter www.gs1-germany.de/pharma-roadshow kostenlos anmelden. GS1 Germany veranstaltet die Roadshow gemeinsam mit den Solution Providern Bluhm Systeme, Domino Deutschland, Hologram Company Rako, Laetus, Movilitas, PCE Mettler Toledo, REA Elektronik, SAP, Schreiner MediPharm, der STI Group und Videojet Technologies. Foto: Auf der Roadshow erfahren Entscheider aus Pharmaunternehmen mehr über die Vorteile und Herausforderungen der Fälschungsschutzrichtlinie. (Quelle: GS1 Germany) Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/pharma-roadshow Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.