Veröffentlicht am 31.03.2011
Die Konsumgüterindustrie steht seit geraumer Zeit im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Anforderungen nach „Immer schneller, immer mehr, immer billiger“. Auch wenn sich eine Verhaltensänderung im Konsum erkennen lässt, der Wandel von „Geiz ist geil“ hin zu LOHAS (Lifestyle Of Health And Sustainability) dauert. Dass es an der Zeit ist, zu handeln, haben die meisten Unternehmen erkannt. Der vielzitierte „Wandel in den Köpfen der Konsumenten“ kann jedoch nur entstehen, wenn sich Handel und Industrie als gemeinsamer Treiber der Nachhaltigkeit sehen. Das findet auch Prof. Dr. Hendrik Schröder von der Universität Duisburg-Essen : „Fairer Handel bietet primär Vorteile für Erzeuger und Anbieter von Rohstoffen. Der Vorteil für den Verbraucher beschränkt sich auf das gute Gewissen. Handlungsbedarf besteht darin aufzuzeigen, was in der Wertkette tatsächlich passiert und welchen Nutzen der Verbraucher daraus zieht.“ Aus diesem Grund haben Ende letzten Jahres führende deutsche Unternehmen GS1 Germany beauftragt, das Projekt „Collaborative Sustainability Management“ zur branchen- und länderübergreifenden Schaffung einer nachhaltigen Wertschöpfungskette ins Leben zu rufen. Hierzu traf sich das Sustainability Advisory Board zum Kick-off. In diesem Gremium sind Unternehmen wie Procter & Gamble, Unilever, Kraft Foods, Rewe, dm drogeriemarkt, aber auch Tetra Pack, das Wuppertaler Institut CSCP und Thema 1 vertreten. Diskutiert wurde, wie die Branche den immer lauter werdenden Ruf nach Nachhaltigkeit insgesamt beantworten kann. Konkrete Projekte befinden sich auf globaler Ebene bereits in Arbeit: So entwickelt zum Beispiel ein Global Packaging Project des Consumer Goods Forums und GS1 Global seit 2009 Kriterien und Messgrößen zur Nachhaltigkeit von Verpackungen. In der Frage: „Wie kann nachhaltige Verpackung bis 2016/2020 zu einem europäischen beziehungsweise weltweiten Standard werden?“ ist GS1 Germany zentraler Ansprechpartner in Deutschland. Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Implementierung von GS1 Germany als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Prozessmanagement für Industrie, Handel und Dienstleistung. Grundsätzlich werden die Aktivitäten von GS1 Germany einen starken Bezug zu den internationalen Entwicklungsarbeiten von „The Consumer Goods Forum“ und GS1 Global haben. Denn Ziel des deutschen Projektes ist es nicht, isolierte Lösungen zu schaffen sondern vielmehr internationale Arbeitsergebnisse aufzugreifen, zu unterstützen und inhaltliche Impulse für die globale Entwicklungsarbeit zu geben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2011
Moderiert von Mobile- und Social Media-Anchorman Ossi Urchs präsentieren App-Anbieter genauso wie Konzerne bis hin zum Mittelstand ihre mobilen Anwendungen. So zeigt beispielsweise Marc Petschulat aus dem Hause Axel Springer, wie sich die BILD vom Printtitel über die digitale Internetplattform zur mobilen App entwickelt hat. Michael Willeke vertritt mit Coca-Cola die Markensicht auf die mobile Entwicklung. Ein Highlight der Veranstaltung ist der sogenannte Elevator Pitch. Hier stellen Anbieter ihre Konzepte und App-Lösungen für mobiles Couponing als Live-Demo in jeweils fünfminütigen Slots vor. Es präsentieren Rainer Otterbein, Managing Director von Catalina Marketing Deutschland, Coupies Geschäftsführer Felix Schul, Steffen Böning, Geschäftsführer der E-Plus-Tochter gettings, André Reif, MyMobai CEO sowie Georg von Waldenfels, Geschäftsführer der lb-lab. Die Handelssicht vertritt zum einen Metro Innovation Manager Frank Rehme. Zum anderen referiert Mohammed Mosavi, Geschäftsführer desLebensmittel-Online-Shops saymo und Prozeus Unternehmerpreis Gewinner 2011 über Chancen und Risiken des mobilen Online Shoppings für die Lebensmittelbranche. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die wissenschaftliche Würdigung des Consumer 2.0 durch Prof. Dr. Klemens Skibicki vom Deutschen Institut für Kommunikation und Recht im Internet sowie Thomas Bachl, Managing Director der GfK Panel Services. Die GS1 Germany Fachkonferenz „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit?“ findet am 26. Mai 2011 von 9.00 bis 17.30 Uhr im GS1 Germany Knowledge Center, Stolberger Straße 108 in 50933 Köln statt. Die regulären Teilnahmegebühren betragen 549 Euro zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Für Anmeldungen vor dem 21. April wird ein Frühbucherrabatt eingeräumt. Die ermäßigte Teilnahmegebühr beträgt dann 495 Euro. Weitere Teilnehmer eines Unternehmens sparen nochmals 100 Euro. Auch diese Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Twittern können Interessierte mit dem Hashtag #Con11. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.04.2011
Längst nutzen viele Unternehmen der Fleisch- und Wurstbranche die GS1-Standards, wie den EAN- oder den GS1-128-Barcode, in ihren Prozessen. Dabei fehlte bisher jedoch ein gemeinsames Verständnis, welche Standards und Informationen wie entlang der Lieferkette vom Hersteller bis zur Ladenkasse eingesetzt werden. Das haben die Geschäftspartner jetzt mit einer Anwendungsempfehlung durch das Branchengremium von GS1 Germany nachgeholt. „Damit minimieren Unternehmen den zusätzlichen Abstimmungsbedarf und Reibungsverluste, wie sie durch eine bilateral abgestimmte Kennzeichnung oder die Fehlinterpretation von Produkt-, Bestell- und Lieferdaten entstehen“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Senior Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. Zudem böte die logistikgerechte Kennzeichnung bzw. Auszeichnung laut Schillings-Schmitz weitere entscheidende Vorteile: wie einen geringen Aufwand beim Handling, eine einfachere und schnellere Wareneingangskontrolle, eine höhere Transportsicherheit, die gesicherte Rückverfolgbarkeit und die effiziente Ausnutzung von Ladungsträgerkapazitäten. Das kostenlos unter www.gs1-germany.de verfügbare Dokument beschreibt unter anderem wann für SB-Fleisch und -Wurstwaren die Vergabe einer neuen Artikelnummer notwendig ist. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Datenbezeichnern, also den Informationen, die im Strichcode GS1-128 verschlüsselt werden können. Zusätzlich zur Artikelnummer sind das Mengen- oder Gewichtsangaben, die Chargennummer, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder das Verbrauchsdatum. Daneben stehen spezielle Datenbezeichner zum Beispiel für Herkunftsinformationen bei Frischfleisch sowie Betriebszulassungsnummern zur Verfügung. Die Empfehlung enthält außerdem eine Kennzeichnungsübersicht, die die für verschiedene Sortimentsbereiche und ihre Verpackungsstufen zu verwendenden Dateninhalte tabellarisch auflistet. Dabei wird nach optionalen und nach verpflichtenden Angaben unterschieden. Grafiken und Abbildungen von Etiketten visualisieren beispielhaft das jeweils empfohlene Vorgehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.04.2011
Dieser Regelungsrahmen wurde von europäischen RFID-Anbietern und -Anwendern unter der Leitung von GS1 erarbeitet und von der Artikel-29-Datenschutzgruppe abgesegnet. Damit sind jetzt die europäischen Unternehmen aufgefordert, sogenannte Datenschutz-Folgenabschätzungen, kurz PIA (Privacy Impact Assessments) für ihre Radiofrequenztechnologie (RFID)-Anwendungen aufzustellen. Auch der Bundesrat hat die Notwendigkeit zur Selbstverpflichtung von Unternehmen, die RFID anwenden, erkannt und die Bundesregierung aufgerufen, auf rasche Umsetzung der EU-Empfehlung vom 12.05.2009 zu drängen. GS1 Germany, Träger des Informationsforums RFID, wird die deutschen Unternehmen dabei unterstützen. Gemeinsam mit dem GS1 Global Office und Vertretern der deutschen Wirtschaft entwickelt GS1 Germany praxisnahe Vorlagen zur Erstellung solcher Datenschutz-Folgenabschätzungen (PIA). Eine Datenschutz-Folgenabschätzung (PIA) enthält vier Bausteine als Basis für eine Gewährleistung des Datenschutzes: Beschreibung der RFID-Anwendung Feststellung möglicher Risiken für den Datenschutz sowie Ausmaß und Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens Festlegung laufender und geplanter Kontrollen, um diesen Risiken entgegenzuwirken Dokumentation der Ergebnisse dieser Analysen Eine solche Selbstverpflichtung in Datenschutzfragen ist unabdingbar für den erfolgreichen und flächendeckenden Einsatz der für Wirtschaft und Verbraucher nutzbringenden RFID-Technologie. So sorgen die Kennzeichnung von Lesegeräten und Produkten, sowie weitere Informationen nicht nur für Transparenz sondern auch für Vertrauen auf Seiten des Verbrauchers. Im Rahmen eines Pilotversuchs des Textilherstellers s’Oliver zeigte beispielsweise eine Umfrage, dass keine Befürchtungen in Richtung Verletzung von Datenschutz seitens der Kunden bestünden. Hierzu trug maßgeblich eine entsprechende Information in Form eines Kundenflyers bei. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.04.2011
Maßnahmen für die Rückverfolgbarkeit von Waren führen Unternehmen vieler Branchen seit längerem durch, schon von Gesetzes wegen. Aber greifen diese auch? Arbeiten die dafür installierten Systeme effizient und bieten sie tatsächlich die geforderte Sicherheit? Das können Hersteller, Logistiker und Händler jetzt mit dem neuen Service Global Traceability Conformance Programm (GTC) von GS1 Germany prüfen. Es erläutert Punkt für Punkt die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und misst deren Erfüllungsgrad – sowohl in lokalen als auch in globalen Lieferketten. Dabei verzichtet GS1 Germany bewusst darauf, ein weiteres Siegel auf den Markt zu bringen. Stattdessen bewertet GTC anhand von 105 Prüfkriterien die unternehmensübergreifende Rückverfolgbarkeit und bereitet Unternehmen so auch auf Zertifizierungen etwa nach etablierten ISO-Normen und Standards wie dem IFS vor. Der Umfang der Checkliste reicht von Bedingungen, die zwingend erfüllt werden müssen, bis hin zu Empfehlungen. Während eines Audits prüfen GS1-Experten anhand dieser Checkliste zum Beispiel, ob das Unternehmen die Abnehmer seiner Produkte chargengenau nennen kann oder wie es intern in Sachen Rückverfolgbarkeit aufgestellt ist. Nach Ende des Audits erhält das geprüfte Unternehmen einen Audit-Report mit den eventuellen Lücken in seinem System. Wer alle Bedingungen des GTC erfüllt, erhält zusätzlich eine Konformitätsbescheinigung. GTC-Nutzer profitieren von mehr Transparenz. Sie können sich einer neutralen Bewertung unterziehen und das gegenüber Kunden und Verbrauchern mit der Bescheinigung dokumentieren. GTC wurde auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Wal-Mart, Unilever, Carrefour, Nestlé oder Kraft Foods. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden. In Deutschland durchlief als erstes Unternehmen ein Lebensmittelgroßhändler das Audit. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.04.2011
Am 25. und 26. Mai 2011 präsentiert GS1 Germany im Rahmen der Nürnburger Messe e_procure & supply zwei neue Beratungspakete. Mit diesen Angeboten bündelt GS1 Germany über Jahre aufgebautes Prozess-Know-how für die konkrete Anwendung in einzelnen Unternehmensbereichen. Unternehmen kaufen Technologien nicht um der Technologie willen, sondern um damit Verbesserungen zu erreichen. In diesem Sinne sind zwei Beratungspakete entstanden, die einen echten Mehrwert bieten. „Die Zweiteilung unseres Beratungsangebotes in erstens SWOT-Analyse als bewerteter Ist-Zustand und zweitens Optimierung als definierter Soll-Zustand hat einen klaren und benennbaren Nutzen,“ erklärt GS1 Consult Experte Pavicic. „Nach Abschluss des ersten Pakets weiß das Unternehmen, wo es steht, was seine Stärken und Schwächen sind und wo Verbesserungspotenziale liegen,“ so Pavicic weiter. Das zweite Beratungspaket befasst sich mit der Optimierung, beginnend mit einem Entwurf der Soll-Prozesse. Hier werden Zielgrößen definiert, die Informations- oder Warenflusssteuerung gestaltet und ein Umsetzungsplan skizziert. „Anhand des zweiten Pakets entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit GS1-Germany einen Entwicklungspfad, einen Maßnahmenplan und klärt die wesentlichen Fragen einer Projektorganisation für Planung, Budgetierung und Erfolgskalkulation,“ erläutert Pavicic. Beide Pakete orientierten sich an den spezifischen Ansprüchen der jeweiligen Bereiche, wie etwa Beschaffung, Sortiments- und Category Management, Flächenbewirtschaftung, Mehrweg-, Entsorgungs- und Pfandsysteme, Stammdatenmanagement. Präsentiert wird das neue Beratungskonzept auf der e_procure & supply in Halle 9, Stand 9-309. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.05.2011
Der Ausbau des Kölner Knowledge Centers von GS1 Germany befindet sich auf der Zielgeraden. Die Value Chain live !, die die Wertschöpfungskette vom Hersteller über den Point of Sale bis hin zum Verbraucher abbildet, wird um aktuelle B2C-Entwicklungen erweitert. In Form von audiovisuellen Medien werden Themen wie Mobile Couponing, Barcode-Scanning per Mobiltelefon und Category Management in Onlineshops veranschaulicht und erlebbar gemacht. Die Eröffnung findet am 26. Mai 2011 in Verbindung mit dem Fachkongress „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit?“ statt. „Unsere Value Chain live !, das Herzstück des GS1 Germany Knowledge-Center wurde in den letzten zwei Jahren mit mehr als 7.000 Besuchern sehr gut angenommen. So ist die Erweiterung mit dem Bereich Consumer 2.0 mobile ! die logische Konsequenz“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Hier können Vertreter aus Industrie und Handel in die Rolle des modernen, digital aktiven Verbrauchers eintauchen und live erfahren, was mobile Webseiten oder Smartphone Apps im Zusammenspiel mit dem GS1 Barcode leisten können. Durch das Scannen von Originalprodukten mit dem eigenen Handy wird schnell klar, dass weit mehr Informationen als nur der Preisvergleich interessant sind. Studien belegen, dass Verbraucher die Möglichkeiten zunehmend nutzen, per Barcode-Scanning an weiterführende Informationen zum Beispiel über Inhaltsstoffe, Herkunft oder Nachhaltigkeit zu gelangen. Somit beeinflussen zukünftig Angaben, die sofort und schnell per Smartphone abgerufen werden, die Kaufentscheidung am POS. Wie Hersteller und Händler mit dieser Herausforderung umgehen und neue Chancen nutzen können, steht außerdem im Fokus der Fachveranstaltung „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit“, die ebenfalls am 26. Mai 2011 im Knowledge Center stattfindet. Experten, wie Coca-Cola Marketing Direktor Michael Willeke, Metro-Manager Frank Rehme und Mobile Couponing-Anbieter, wie zum Beispiel Felix Schul von Coupies berichten mehr zum Einsatz von mCommerce entlang der Wertschöpfungskette. Interessante Aussteller zeigen Lösungen rund um das mobile Business und präsentieren zum Beispiel den interaktiven Tweed Mirror oder die über Handy abrechenbare Stromtanksäule für Automobile. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.04.2011
Welche Idente kann ich als Elektronischen Produktcode (EPC) verschlüsseln?Wie setzt sich eine SGTIN oder SSCC zusammen? Welche Inhalte kann ich im User Memory eines RFID-Tags codieren? Das GS1 Complete-Portal bietet einen neuen kostenlosen Service an, der all diese Fragen beantwortet: den interaktiven EPC/RFID-Konverter. Wer jetzt den Einstieg in die Identifikation mittels Radiofrequenztechnologie plant, dem steht mit dem EPC/RFID-Konverter ein interaktives und intuitives Tool zur Verfügung. Der Konverter hilft beispielsweise bei der Generierung des Elektronischen Produktcodes (EPC), der unerlässlich für die GS1-konforme Anwendung von RFID ist. So kann der Anwender etwa eine GTIN – früher EAN – nebst Seriennummer eingeben und in maximal vier Folgeschritten zum EPC-Ident ‚SGTIN‘ gelangen. Das Ganze funktioniert auch anders herum. Diese Bidirektionalität unterscheidet den neuen EPC/RFID-Konverter von der Vorgängerversion. Neu ist auch, dass der Anwender auf einen Blick sieht, wie sich ein EPC in einem EPCIS-System, in einer RFID-Middleware oder einem RFID-Tag darstellt. „Wer sich mit dem Einstieg in RFID-Anwendungen befasst, bekommt hier einen Einblick, wie EPC/RFID mit dem GS1-System zusammenspielt. Darüber hinaus ist man in der Lage, mit dem Konverter selbstständig EPCs zu erzeugen“, erläutert Ralph Tröger, RFID-Experte bei GS1 Germany. „Für jede Abfrage hilft außerdem ein Beispiel als Starthilfe weiter“, so Tröger weiter. Eine weitere Optimierung ist der User Memory Encoder beziehungsweise Decoder. Hiermit können zum Beispiel GS1-Datenelemente wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Gewicht, etc. ver- und entschlüsselt werden. Anwender und Lösungsanbieter von RFID können mit dem EPC/RFID-Konverter zudem bestimmen, wie viel Speicherkapazität auf den RFID-Tags benötigt werden und ihre EPC/RFID-Systeme auf Standardkonformität prüfen. Der EPC/RFID-Konverter befindet sich im GS1 Complete-Portal und steht allen GS1 Complete-Kunden kostenlos zur Verfügung.
Veröffentlicht am 05.05.2011
Wer sich jetzt noch auf die am 31. Mai 2011 endende Ausschreibung des IT-Amtes der Bundeswehr für 50 Serveranlagen bewerben will, kann schnell und unkompliziert Hilfe von den GS1-Experten erhalten. GS1 Germany unterstützt ganzheitlich bei den von der Bundeswehr geforderten Anforderungen hinsichtlich der GS1-Identifikations- und Prozessstandards. GS1-Standards sorgen unter anderem für eine herstellerbezogene Transparenz „from factory to foxhole“ – also über die gesamte Supply Chain hinweg. Das gilt nun auch für die ausgeschriebenen Server, die mit dem GS1-128-Strichcode zu kennzeichnen sind. Die Vergabestelle des Auftrages ist die Bundesrepublik Deutschland, repräsentiert durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), das wiederum durch das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik (IT-AmtBw) vertreten wird. Die Bundeswehr selbst ist bereits seit 2002 GS1 Complete-Kunde. Mit dieser Ausschreibung wird deutlich, dass die Bundeswehr in ihren Organisationseinheiten sukzessive die Einführung der automatischen Identifikationstechnik auf Basis der GS1-Standards vorantreibt. Die Verpflichtung von Lieferanten der Bundeswehr, in diesem Bereich GS1-Standards zu nutzen, wurde im März 2008 mit der so genannten technischen Lieferbedingung TL A-0032 fixiert. Basis hierfür sind die Verteidigungsministerialblätter (VMBl) aus den Jahren 2007 und 2010. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.05.2011
Mit der Einführung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) haben die Antares-Apotheken, ehemals Bären-Apotheke, die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Seit der Umstellung vom manuellen Geschäftsverkehr auf automatische und papierlose Business-Kommunikation konnte das Unternehmen die jährlichen Bearbeitungskosten pro Lieferant um ca. 1.600 Euro senken. Die in Hamburg ansässige Antares-Apotheken oHG schloss das PROZEUS-Projekt „Einführung des elektronischen Datenaustauschs auf Basis der GS1-Standards zur Steigerung der Effizienz in der medizinischen Versorgung und den Gesundheitsdienstleistungen“ erfolgreich ab. Gemeinsam mit der auch in Deutschland ansässigen B. Braun Melsungen AG konnten die manuellen Vorgänge auf den elektronischen Datenaustausch umgestellt werden. Die technische Implementierung von EANCOM ® sowie der Austausch der standardisierten Nachrichten mit Unterstützung durch GS1 Germany konnte problemlos gemeistert werden. Ziel des Projekts war es, ausgewählte Geschäftsprozesse zwischen den Projektpartnern mittels elektronischer Kommunikation (EDI) und dem EANCOM ® -Standard zu optimieren. Darüber hinaus profitiert die Apotheke von einer erhöhten Prozesstransparenz und in der Folge von einer besseren Kunden-Lieferantenbeziehung. „Wir sind Netzwerker durch und durch und werden das Projekt auf alle Fälle fortführen. Jetzt gilt es, weitere relevanten Handels- und Industriepartner von den Vorteilen des elektronischen Datenaustauschs zu überzeugen und ebenfalls einzubinden. Ich bin sicher, dass diese neuen Technologien in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Durch unsere Erfahrung mit dem PROZEUS-Projekt sind wir dem Wettbewerb ein ganzes Stück voraus“, freut sich Mitinhaber Thomas Hintz. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de