Veröffentlicht am 19.08.2010
Köln. Für 2011 prognostiziert die Deutsche Krankenhausgesellschaft ein Gesamtdefizit im Gesundheitswesen von elf Milliarden Euro. Die wichtigste Herausforderung für die Akteure in der Gesundheitsversorgung lautet: Wie lassen sich Ausgaben nachhaltig senken und gleichzeitig die Versorgungsqualität für den Patienten aufrechterhalten? Die Studie „Monitoring eHealth & Gesundheitswirtschaft 2010“ nennt als wichtigsten Schritt, Arbeitsabläufe zu verbessern und so Kosten einzusparen. Dazu gibt es bereits erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Welche das sind und wie sie funktionieren, zeigt die Konferenz „Healthcare live! – Visionen und Best Practices“ von GS1 Germany und GHX am 28. und 29. Oktober 2010 in Dresden. Vertreter aus Industrie, Krankenhäuser und von Einkaufsgenossenschaften stellen vor, wie sie mit globalen Standards die Effizienz in der Versorgungskette steigern oder Produktfälschungen entgegentreten. So zum Beispiel der Gastgeber, das Uniklinikum Dresden: „Wir nutzen GS1-Standards für die Prozesse einer modernen und effektiven Gesundheitsdienstleistung“ umfasst Wilfried Winzer, kaufmännischer Vorstand des Uniklinikums den Inhalt seines Vortrags. Einblicke in die Abläufe seines neu errichteten Versorgungszentrums gibt das Krankenhaus bei zwei Besichtigungstouren. Während dieser live-Komponenten erleben die Konferenzteilnehmer den Nutzen der GS1-Standards am Warenausgang sowie im Konsignationslager und das Geschehen in der Krankenhausapotheke. Anschließend haben die Teilnehmer die Wahl zwischen dem GHX Forum über Bausteine für zukunftssichere Einkaufsprozesse und dem GS1 Germany Forum zur Arzneimittelsicherheit und ‑rückverfolgbarkeit. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de und www.ghxeurope.com GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. GHX ist die führende eBusiness-Plattform im europäischen und nordamerikanischen Gesundheitswesen. Durch eine Automatisierung der Prozesse, eine Reduzierung der Betriebskosten und eine verbesserte wissensbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht GHX medizinischen Einrichtungen und Lieferanten signifikante Einsparungen. GHX Produkte und Dienstleistungen umfassen neben der elektronischen Abwicklung von internen und externen Bestellabläufen die Bereiche Stammdaten-/Vertragsmanagement, Datenvalidierung/–synchronisierung, Vertriebsautomatisierung und Business Intelligence. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt GHX Europe: Anja Jessen Wanheimer Strasse 68, 40468 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 30188-316 E-Mail: anja.jessen@ghxeurope.com . Homepage: www.ghxeurope.com
Veröffentlicht am 17.08.2010
Das bedrohte Klima an der Ladentheke vor dem Kollaps retten – ist das möglich? Immerhin gehen in Deutschland laut Umweltbundesamt rund 40 Prozent der jährlichen CO 2 -Emissionen auf das Konto des privaten Verbrauchs. Viele Konsumenten denken um und machen ihre Kaufentscheidung nicht mehr allein vom Preis, sondern auch von ökologischen und ethischen Aspekten abhängig. Die Konsumgüterwirtschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit gestellt. Beispiel Speiseeis: Das zu Unilever gehörende Unternehmen Ben & Jerry’s produziert seine gleichnamige Eiscreme in Europa seit 2007 vollständig klimaneutral und stellt sein Produktportfolio Schritt für Schritt auf fair gehandelte Zutaten um. Über kooperative Konzepte für mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterbranche diskutiert Unilever-Deutschlandchef Harry Brouwer auf dem 11. ECR-Tag unter anderem mit Thomas Müller-Kirschbaum von Henkel, Hans Jürgen Matern von der METRO GROUP sowie mit EDEKA-Vorstand Reinhard Schütte. Nachhaltigkeit ist einer der Megatrends, die der 11. ECR-Tag aufgreift. Unter dem Motto „Trendwende: Konflikt oder Kooperation?“ stehen an zwei Tagen erfolgreiche Strategien im Mittelpunkt, mit denen Unternehmen auf neue Technologien, verändertes Konsumentenverhalten sowie ökologische und gesellschaftspolitische Anforderungen reagieren. Aktuelle Fallbeispiele belegen, wie sich mithilfe unternehmensübergreifender Kooperationen die Abläufe in der Logistik und am Point of Sale nachhaltig verbessern und so die Kundenwünsche punktgenau erfüllen lassen. Praxiswissen austauschen und neue Ideen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entwickeln – die Veranstaltung hat sich mittlerweile als bedeutender Branchentreffpunkt der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft etabliert. Unter Federführung von GS1 Germany findet der 11. ECR-Tag am 22. und 23. September im Hamburger Congress Center statt. Das komplette Programm steht unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. Weitere Informationen unter 11. ECR-Tag . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristian Wegner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 - 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 - Fax 0221 94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.08.2010
Berlin/Köln. – Ab Januar 2011 wird die erfolgreiche Arbeit des Informationsforum RFID e.V. von GS1 Germany GmbH weitergeführt. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Informationsforums beschlossen die Mitglieder, die Arbeit der beiden Organisationen zukünftig noch enger miteinander zu verbinden. Ziel ist es weiterhin, Informationen zur RFID-Technologie für Politik, Medien und Unternehmen bereitzustellen. Eine enge Anbindung an das EPC Advisory Board bei GS1 Germany, in dem auch der Vorstandsvorsitzende des Informationsforums, Prof. Dr. Michael ten Hompel, aktiv ist, gewährleistet auch in Zukunft einen branchen- und technologieübergreifenden Ansatz. Die Integration des Informationsforums in GS1 Germany ermöglicht eine stärkere Berücksichtigung von Praxis- und Anwendungsfragen. Dies ge-winnt vor allem im Zuge der Umsetzung der EU-Empfehlung für Daten-schutz bei RFID immer größere Bedeutung. Auch in Zukunft steht die Marke „Informationsforum RFID“ daher für einen offenen Dialog mit Politik und Öffentlichkeit, der die weitere Verbreitung von RFID fördert und die Akzeptanz für den Einsatz der Technologie verbessert. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Res-ponse). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Über das Informationsforum RFID e.V. Das Informationsforum RFID e.V. ist eine Dialog- und Informationsplattform für alle Fragen rund um RFID. Zu den Mitgliedern zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Handel, Konsumgüterindustrie, Automobilbranche, IT und Dienstleistung sowie als Fördermitglieder die BVL, der BITKOM und das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Eine enge Kooperation besteht mit dem AIM-Deutschland sowie mit der RFID Platform Nederland. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Pressekontakt: Informationsforum RFID e.V. Tel. +49 30 7262 5086 E-Mail: presse@info-rfid.de
Veröffentlicht am 06.09.2010
Köln,6. September 2010 – Zum Thema Sicherheit und Kostensenkung im Gesundheitswesen kooperieren jetzt GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, und die International Health Terminology Standards Development Organisation (IHTSDO). „Unsere Partnerschaft mit IHTSDO wird die Entwicklung und Akzeptanz globaler Standards für den Informationsaustausch im Gesundheitswesen beschleunigen“, kommentiert Miguel Lopera, Präsident und CEO GS1 Global Office, die Zusammenarbeit. „Die GS1 Standards finden in der Branche bereits in vielen Prozessen Anwendung, etwa auf dem Patientenarmband zur Identifikation des Patienten, auf medizinischen Produkten oder um den Behandlungsraum zu lokalisieren. Die Devise ist: Der richtige Patienten erhält das richtige Medikament in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany. IHTSDO bietet mit seinem Produkt SNOMED CT ® (Systematised Nomenclature of Medicine Clinical Terms) ein standardisiertes, klinisches Begriffssystem. Es ermöglicht es, Diagnosen und Behandlungsmethoden genau zu erfassen und auszulegen. Ziel ist die sichere und effiziente Versorgung des Patienten. Die Kooperation mit IHTSDO ist nicht die erste dieser Art. GS1 arbeitet bereits mit weiteren internationalen Organisationen im Sektor Gesundheitswesen zusammen, zum Beispiel mit der International Organization for Standardization (ISO), UN/CEFACT, dem European Committee for Standardization und Health Level 7. Dabei geht es generell darum, in den Prozessen der gesamten Wertschöpfungskette einheitlich zu identifizieren und zu kommunizieren – von Herstellern über Großhändler, Einkaufsgemeinschaften und Krankenhäuser bis zum Patienten. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.03.2010
Köln. „Coupons per MMS auf das Handy, interaktive Regale, die Einkaufsliste auf dem Mobiltelefon statt auf dem Zettel – das ist alles keine Zukunftsmusik mehr“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Unternehmen ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode und gehört zum internationalen Netzwerk Global Standards One (GS1). In der Broschüre Mobile in Retail hat GS1 jetzt Empfehlungen zusammengefasst, wie Händler und Hersteller das Handy als mobilen Kommunikationskanal einsetzen können. Die Dokumentation richtet sich an Unternehmen, die Kunden binden, neue Kaufanreize schaffen und so den Umsatz steigern wollen. Sie kann kostenlos unter www.gs1.org/mobile heruntergeladen werden. Einen der wichtigsten Trends in der mobilen Kommunikation sieht GS1 im sogenannten Extended Packaging. Kunden können über das Scannen von Barcodes mit dem Handy zusätzliche Produkt- und Herstellerinformation beziehen. „Konsumenten kaufen immer bewusster ein. Sie orientieren sich dabei an Gesundheit und Nachhaltigkeit und verlangen nach entsprechenden Produktinformationen“, erläutert Pretzel. GS1 bietet Herstellern mit der elektronischen Infothek GEPIR eine Plattform, um solche verbraucherorientierte Informationen bereitzustellen. Anwender können schon heute in GEPIR kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen und Informationen über das Handy abrufen. „Auf den 25 meistgekauften Handys der großen Hersteller läuft der Barcodescanner von GEPIR bereits“, so Pretzel weiter. Das Programm für Mobiltelefone gibt es kostenlos unter www.GEPIR.de zum Download. Derzeit werden die Betriebssysteme Symbian und iPhone-OS unterstützt. Damit können laut einer Statistik des Marktforschungsunternehmens comScore bereits 75 Prozent aller Smartphone-Nutzer in Deutschland erreicht werden. Was Händler tun müssen, um mobile Anwendungen wie GEPIR im Verkauf zu nutzen, Konsumentenbedürfnisse damit noch besser zu identifizieren und wie der Verkaufsraum für die neuen Technologien gerüstet werden kann, darüber informiert die englischsprachige Anwendungsempfehlung Mobile in Retail. Eine deutsche Übersetzung ist in Kürze erhältlich. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.03.2010
Köln . Die Johnson & Johnson MEDICAL GmbH, Norderstedt, tauscht ihre Artikelstammdaten zukünftig mit dem GS1 XML-Standard aus, um die internen Abläufe und die Prozesse mit Kunden effizienter zu steuern. Die Umsetzung bei Johnson & Johnson MEDICAL erfordert dazu globale Änderungen, da beispielsweise der Identifikationsstandard von HIBC auf GTIN (Global Trade Item Number, früher: EAN) umgestellt wird. „Um einen reibungslosen Datenaustausch auf elektronischem Weg zu ermöglichen, ist ein professionelles Stammdatenmanagement mit einem einheitlichen Standard erforderlich. Wir erwarten, dass sich hier das GS1 XML-Format zur Übermittlung von Produktstammdaten im Gesundheitswesen durchsetzt“, begründet Alexandra Aschauer, Managerin E-Commerce bei der Johnson & Johnson MEDICAL GmbH die Entscheidung. Eine einheitliche Aufbereitung und Übertragung der Produktstammdaten biete nach ihrer Ansicht erhebliche Vorteile für alle Marktteilnehmer: „Die Geschäftspartner sprechen dadurch eine einheitliche Sprache, die Kommunikationsprobleme und Missverständnisse ausräumt. Kostentreibende und zeitintensive Absprachen sowie der hohe Programmieraufwand entfallen. Zudem verfügen wir mit der GTIN über eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer und profitieren von einem geschützten Datenbezeichnerkonzept mit Verschlüsselung von Chargennummern in den Barcodes. Die vom Gesetz vorgeschriebene Doku-mentation im Krankenhaus wird durch diese maschinenlesbaren Codes deutlich vereinfacht.“ Aschauer beschreibt damit unter anderem den Hintergrund für die Forderung von Unternehmen aus der Gesundheitsbranche nach einheitlichen Standards für die eindeutige Identifikation und elektronische Kommunikation. Diese Forderung stellte die Industrie zuletzt auf der eHealth-Konferenz „Qualitätsvorsprung und Prozessoptimierung durch elektronische Vernetzung“ Ende Februar in Frankfurt/Main. Das Potenzial der Kommunikation mit GS1-Standards zeigt sich auch an den Beispielen des St.-Marien-Hospitals in Bonn und des Herzzentrums Bad Krozingen: Der Einsatz von Barcode-Scanning bei internen Prozessen konnten den Zeitaufwand deutlich reduzieren und potenzielle Kosteneinsparungen von über 86 Prozent aufzeigen. Diese Zahlen fügen sich nahtlos an die Ergebnisse der aktuellen Studie „eBusiness-Standards in Deutschland“, die die Berlecon Research GmbH im Auftrag von PROZEUS (www.prozeus.de) durchführte. Laut Berlecon nimmt E-Business zunehmend einen festen Platz im Geschäftsalltag der Unternehmen in Deutschland ein. Dabei ist es nach Aussage zahlreicher Unternehmen erfolgversprechend, Standards einzusetzen: Fast 80 Prozent der Unternehmen gaben an, dadurch ihre Geschäftsprozesse beschleunigt zu haben. Zwei Drittel konnten ihre Datenqualität verbessern. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.04.2010
Köln. Eine aktuelle GS1-Studie, gemeinsam initiiert und finanziert von Unternehmen der Fleischbranche sowie von Logistik- und Pooldienstleistern, hat die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Mehrweg- und Einweg-Verpackungen betrachtet. Das Ergebnis dieser Analyse identifiziert Handling- und Transportkosten als Hauptkostentreiber. Aber auch die Transportentfernung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Kostenentwicklung und rechtfertigt ab einer bestimmten Entfernung den Einsatz klappbarer Fleischkästen. Wegen ihres hohen Materialwerts erwies sich die Einweg-Transportvariante als zu teuer. Ihr Einsatz rechnet sich ausschließlich bei sehr großen Transportentfernungen. Als Berechnungsgrundlage nahm das Fraunhofer IML zwischen November 2009 und Januar 2010 alle relevanten Parameter bei den Praxispartnern auf – von der Beschaffung der Verpackungsvarianten bis hin zu deren Entsorgung. Auf Basis der so gewonnenen Kostenfaktoren wurden starre Fleischkästen, Klappkästen und entsprechende Kartonvarianten als alternative Transportverpackungen miteinander verglichen. Der Vergleich erfolgte anhand von drei Szenarien: Zerlegung ohne Weiterverarbeitung, Fleischwerk Handel und Weiterverarbeitung mit einem externen Logistik-Dienstleister. Hintergrund der Studie war die Frage, ob die branchenweit für den Transport von Fleisch- und Wurstwaren etablierten roten Euro E-Fleischkästen auch in Zeiten zunehmend knapper Ressourcen und bei steigendem Wettbewerbsdruck noch alle Anforderungen erfüllen. Geschätzte 100 Mio. Fleischkästen der Typen E1 bis E6 befinden sich derzeit in Deutschland und dem angrenzenden Ausland im Umlauf. Mit der Studie wurde zudem ein Excel-basiertes Berechnungstool für alle Prozessstufen der Fleischbranche entwickelt. Es erlaubt den Unternehmen, die dem Kostenvergleich zugrunde liegenden Durchschnittsparameter individuell anzupassen. Damit erhalten die Unternehmen die Möglichkeit, den Einsatz der einzelnen Transportvarianten unter wirtschaftlichen Gesichtpunkten für sich zu kalkulieren und zu bewerten. Auskunft zur Studie und dem Berechnungsprogramm erhalten interessierte Unternehmen bei GS1 Germany Angela Schillings-Schmitz, Branchenmanagerin Fleisch, unter der E-Mail-Adresse schillings@gs1-germany.de bzw. der Telefonnummer: 0221 94714-440. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.07.2010
Allein für die deutsche Wirtschaft beläuft sich der volkswirtschaftliche Schaden durch die Verletzung geistiger Eigentumsrechte laut Markenverband geschätzt auf bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr. Eine Umfrage des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) unter seinen Mitgliedern im März 2010 ergab, dass dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau geschätzt 6,4 Milliarden Euro durch Produktpiraterie verlorengeht. Laut dem französischen Herstellerverband Unifab hat sich die Zahl der gefälschten Produkte, die in Europa jährlich beschlagnahmt werden, in den letzten zehn Jahren auf knapp 180 Millionen erhöht. Dadurch gingen jährlich etwa 100.000 Arbeitsplätze in Europa verloren. Der Unifab empfiehlt als Mittel gegen Markenpiraterie unter anderem internationale Kooperationen. Eine grenzübergreifende Lösung soll Markenhersteller zukünftig gezielt vor der weiter zunehmenden Produktpiraterie schützen. So lautet das Ziel der Branchenorganisationen GS1 Germany und GS1 France. Dazu wollen beide Organisationen, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus zahlreichen Praxisprojekten in Deutschland und Frankreich zum Thema Fälschungssicherheit in eine gemeinsame Lösung einbringen. Sie soll aus den GS1-Standards und einer engen Zusammenarbeit mit Markenherstellern, dem Onlinehandel, Zollbehörden und IT-Anbietern von Authentifizierungs- und Rückverfolgbarkeitssystemen bestehen. Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany: "Die permanent wachsende Zahl von Produktfälschungen auf dem Markt macht deutlich: Die bisherigen Systeme zeigen immer noch große Schlupflöcher. Wir sind überzeugt, dass mit den GS1-Identifikationsstandards als Basis und der Zusammenarbeit mit allen entscheidenden Schnittstellen ein engmaschigeres Netz entsteht, dass in großem Umfang gefälschte Produkte in der Logistikkette abfängt." Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 – 50825 Köln Tel: 0049 (0)221 94714-534 – Fax 0049 (0)221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.04.2010
Köln. Am 1. und 2. Juni 2010 lädt GS1 Germany alle Unternehmen, die ihre Prozesse mittels der Radiofrequenztechnologie RFID transparent und effizient gestalten möchten und dabei auf die Standards von GS1 EPCglobal setzen, nach Köln ein. Das Seminar „EPC/RFID Basis: GS1 zeigt neue Wege“ am 1. Juni 2010 führt in die Radiofrequenztechnologie ein und erklärt, was hinter den Standards von GS1 EPCglobal und dem Elektronischen Produkt-Code EPC steckt. Praxisberichte und Live-Demonstrationen zeigen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer alles, was man zu Verbraucher- und Datenschutz im Zusammenhang mit RFID wissen muss. Im Aufbauseminar „EPC Advanced: Rückverfolgbarkeit und mehr mit EPCIS“ lernen die Seminarteilnehmer, wie beispielsweise Rückverfolgbarkeits-Prozesse mit RFID in Echtzeit gesteuert werden können, was sich hinter dem internetbasierten EPC Information Service (EPCIS) verbirgt und wie mit RFID erfasste Daten zukünftig elektronisch ausgetauscht werden können. Beide Seminare finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 02.05.2011
Den administrativen Aufwand reduzieren und die Kundenbindung nachhaltig stärken: Für den Voggenreiter Verlag bedeutet der Umstieg von manuellen Geschäftsprozessen auf den elektronischen Datenaustausch EDI einen regelrechten Quantensprung in Sachen Effizienz. „Die elektronische Übermittlung von Belegen zwischen Geschäftspartnern sollte im 21. Jahrhundert eigentlich längst die Regel sein,“ findet Hermann Henning-Schrage, Projektleiter und kaufmännischer Leiter des Voggenreiter Verlags. Bei den Kunden aus dem Buch-, Musik- und Spielwarenhandel gäbe es hierfür vielfach gar keine Standards geschweige denn Branchenstandards. Eine branchenübergreifende Lösung für den elektronischen Austausch von Stammdaten sowie für die Auftrags- und Rechnungsabwicklung spare, laut Henning-Schrage, nicht nur Zeit, sondern sorge auch für weniger Fehler, eine bessere Kundenzufriedenheit und so für einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Mit dem klaren Ziel, die unternehmensübergreifenden Prozesse effizienter zu gestalten, startete der Buch-, Musik- und Spielwaren Verlag gemeinsam mit dem Buchgroßhändler Koch, Neff & Volckmar GmbH das PROZEUS-Projekt „Integrierter Einsatz von EANCOM ® in heterogenen Geschäftsabläufen der Musik- und Buchhandelsbranche“. Mithilfe des elektronischen Datenaustauschs, kurz EDI, auf Basis der GS1-Standards wurde der Automatisierungsgrad im gesamten Bestell- und Abrechnungswesen signifikant erhöht. Dabei reichten minimale Prozessanpassungen aus, um Ressourcen besser zu nutzen und Fehler durch manuelle Eingaben zu vermeiden. Das Pilotprojekt hat außerdem bewiesen, dass die Umstellung und Optimierung von Geschäftsprozessen nicht immer mit harten Einschnitten in bewährte Unternehmenstrukturen verbunden sind und könnte die Branche ermutigen, den Einstieg in den elektronischen Datenaustausch zu starten. Die detaillierten Ergebnisse des Projekts von Voggenreiter Verlag GmbH hat PROZEUS jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de