Veröffentlicht am 25.11.2010
Köln. Im März 2011 findet der Bargeldlogistik-Kongress erstmalig als Gemeinschaftsveranstaltung des EHI Retail Institute, GS1 Germany und des Management Forums statt. Im Fokus steht die wachsende Bedeutung des elektronischen Nachrichtenaustausches im Bargeldverkehr. Gerade im Hinblick auf die Einführung von CashEDI der Deutschen Bundesbank zwei Jahre später können sich die in den Sparkassen und Banken zuständigen Mitarbeiter frühzeitig informieren und austauschen. Zusätzlich bietet GS1 Germany ein Basisseminar CashEDI, das die GS1 XML-Standards für Identifikation und Kommunikation in Verbindung mit CashEDI näher erläutert. Der Bargeldlogistik-Kongress findet am 22.-23. März 2011 im Sheraton Hotel, Frankfurt statt, das Basisseminar CashEDI am 9. März 2011 im GS1 Germany - Knowledge Center, Köln. Für den europäischen Weg von CashEDI gab es bereits Signale von der Europäischen Zentralbank (EZB), die die GS1 XML-Standards offiziell auch zwischen den europäischen Notenbanken anerkennt. Für die Praxistauglichkeit von CashEDI, steht das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte PROZEUS-Projekt der Deutschen Bundebank mit dem mittelständischen Werttransportunternehmen GEWETRA Pate. Das Unternehmen kann heute nach Einführung mehr als 40.000 Euro Einsparungen für seine Kunden realisieren. Im Mittelpunkt der PROZEUS Kongressmesse stehen genau solche Unternehmen, die demonstrieren, wie E-Business das jeweilige Business positiv beeinflussen kann. Höhepunkt der PROZEUS Kongressmesse im Februar 2011 ist die Verleihung des PROZEUS Unternehmerpreises. Die PROZEUS Kongressmesse findet am 17.-18. Februar im Red dot design Museum des Welterbes Zollverein in Essen statt. Wissenschaftliche Würdigung erhalten Praxisprojekte sowie Forschung und Lehre auf der Abendveranstaltung der 8. Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland Ende Februar in Düsseldorf. Gegenstand der Akademischen Partnerschaft ist der Austausch von Informationen, Wissen und Erfahrungen zwischen Vertretern der Wirtschaft. Vertreten sind beispielsweise Unternehmen wie Henkel, Kraft Foods, Douglas oder die Globus-Handelskette und Wissenschaftler von Universitäten aus Köln, Duisburg/Essen, St. Gallen sowie weiteren (Fach-)Hochschulen. Die Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft findet am 28. Februar 2011 in Düsseldorf statt. Weitere Informationen zu Terminen, Veranstaltungen und Seminaren im I. Quartal 2011 finden interessierte Unternehmen sowie Pressevertreter in einer Veranstaltungsübersicht als PDF zum Download . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 02.05.2011
Den administrativen Aufwand reduzieren und die Kundenbindung nachhaltig stärken: Für den Voggenreiter Verlag bedeutet der Umstieg von manuellen Geschäftsprozessen auf den elektronischen Datenaustausch EDI einen regelrechten Quantensprung in Sachen Effizienz. „Die elektronische Übermittlung von Belegen zwischen Geschäftspartnern sollte im 21. Jahrhundert eigentlich längst die Regel sein,“ findet Hermann Henning-Schrage, Projektleiter und kaufmännischer Leiter des Voggenreiter Verlags. Bei den Kunden aus dem Buch-, Musik- und Spielwarenhandel gäbe es hierfür vielfach gar keine Standards geschweige denn Branchenstandards. Eine branchenübergreifende Lösung für den elektronischen Austausch von Stammdaten sowie für die Auftrags- und Rechnungsabwicklung spare, laut Henning-Schrage, nicht nur Zeit, sondern sorge auch für weniger Fehler, eine bessere Kundenzufriedenheit und so für einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Mit dem klaren Ziel, die unternehmensübergreifenden Prozesse effizienter zu gestalten, startete der Buch-, Musik- und Spielwaren Verlag gemeinsam mit dem Buchgroßhändler Koch, Neff & Volckmar GmbH das PROZEUS-Projekt „Integrierter Einsatz von EANCOM ® in heterogenen Geschäftsabläufen der Musik- und Buchhandelsbranche“. Mithilfe des elektronischen Datenaustauschs, kurz EDI, auf Basis der GS1-Standards wurde der Automatisierungsgrad im gesamten Bestell- und Abrechnungswesen signifikant erhöht. Dabei reichten minimale Prozessanpassungen aus, um Ressourcen besser zu nutzen und Fehler durch manuelle Eingaben zu vermeiden. Das Pilotprojekt hat außerdem bewiesen, dass die Umstellung und Optimierung von Geschäftsprozessen nicht immer mit harten Einschnitten in bewährte Unternehmenstrukturen verbunden sind und könnte die Branche ermutigen, den Einstieg in den elektronischen Datenaustausch zu starten. Die detaillierten Ergebnisse des Projekts von Voggenreiter Verlag GmbH hat PROZEUS jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.08.2011
UDI, EDI, GLN, GS1 XML CIN – Fachlatein mit viel Potenzial, denn hinter diesen Abkürzungen verbergen sich standardisierte Lösungen von GS1 Germany, die bereits erfolgreich in der Praxis angewendet werden. Zahlreiche Unternehmen der Gesundheitsbranche setzen sie für die Kommunikation und Identifikation in der Prozesskette vom Hersteller bis zum Patienten ein und senken damit Aufwand und Kosten im Betriebsalltag. Wie das im Einzelnen funktioniert, vermitteln die Best Practice Beispiele am 12. und 13. Oktober 2011 auf der Konferenz „Healthcare live!“ in der Aesculap Akademie, Berlin. Das Besondere an „Healthcare live!“: Neben Fachvorträgen, Praxisberichten sowie Diskussionsrunden haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Best Practices bei einem Gastgeberunternehmen der Gesundheitsbranche live zu erleben. In diesem Jahr öffnet die Paul Gerhardt Diakonie Services GmbH als Gastgeber das Logistikzentrum Gesundheit am Berliner Westhafen, das von dem Logistikunternehmen Rhenus eonova betrieben wird, und gibt Einblicke in das Scannen im Wareneingang und die Kommissionierprozesse im Warenausgang. Weiter Themen vor Ort sind die bedarfsgerechte Vollversorgung sowie die Steuerung der medizinischen Sachkosten. Der Programmbogen der Konferenz spannt sich unter dem Motto „Best Practices Visionen werden Wirklichkeit“ von der sicheren Identifikation von Arzneimitteln und Medizinprodukten, Bewirtschaftungsstrategien im Lager über elektronische Rechnungen, regulatorische Einflüsse und innerbetriebliche Warenprozesse im Krankenhaus bis zur Patientensicherheit. Dabei werden die Themen auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet – Beispiel Strategien für die Lagerbewirtschaftung: Hier zeigen ein Krankenhaus, ein Logistikdienstleister und ein Hersteller gemeinsam mit einem Händler der Textilbranche ihr Vorgehen. Am Ende der Veranstaltung gibt die mehrmalige Jugendweltmeisterin im Gedächtnissport, Christiane Stenger, den Teilnehmern erprobte Techniken an die Hand, mit denen sie die vielen neuen Informationen langfristig speichern und in der Praxis leichter wieder abrufen können. GS1 Germany veranstaltet die Konferenz gemeinsam mit den eProcurement-Plattformen GHX, HBS und Medical Columbus. Sie engagieren sich für mehr Effizienz in der gesundheitswirtschaftlichen Prozesskette auf Basis der GS1-Standards. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.09.2012
Gemeinsam mit 17 Markeneignern aus Industrie und Handel, präsentiert GS1 Germany das erste interaktive, virtuelle Supermarktregal, das durch Gestensteuerung bedient wird. An diesem Pilotprojekt beteiligt sind zum Beispiel Henkel, Kraft Foods, Unilever, dm-drogerie markt und Metro Group. Mit einfachen Handbewegungen, die über eine Kamera erfasst werden, wählen Endverbraucher Produkte aus verschiedenen Kategorien, von Süßwaren über Kosmetik bis hin zu Do-it-yourself, aus. Mittels 360 Grad Produktbilder und umfangreicher, von den Herstellern autorisierter Produktzusatzinformationen, kann sich der Kunde umfassend zu jedem Produkt informieren. "Neben der Analyse neuer Technologien zum Entwickeln innovativer Konzepte für Handel und Industrie, stand das Thema Trusted Source of Data ganz im Mittelpunkt unser Überlegungen", erklärt Madlen Ehrlich, Product Manager Mobile Services bei GS1 Germany. "Hersteller und Handelsunternehmen mit Eigenmarken sollen für die Notwendigkeit sensibilisiert werden, selbst dem Endverbraucher ihre Produktinformationen bereitzustellen – ganz gleich ob diese online, mobil oder über ein virtuelles Regal abgerufen werden. Damit tragen die Hersteller proaktiv zu mehr Produkttransparenz bei und stärken so das Verbrauchervertrauen nachhaltig." Im Rahmen des Pilotprojektes sammeln die Unternehmen Erfahrungen zum Umgang mit dem Thema Product Data Management und zum medienkonformen Darstellen ihrer Produkte in digitalen Kanälen. Um das zu unterstreichen, werden im "Virtuellen Regal" GS1 EAN-13 Codes zusätzlich zu den Produkten abgebildet. Diese Codes lassen sich hier mit der App „barcoo“ abscannen und führen so auf dem Smartphone des Konsumenten zu detaillierten Produkt- und Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Inhaltsstoffen, Allergenen und Anwendungshinweisen. Bereitgestellt werden diese Informationen über den Datenpool von 1WorldSync, dem neuen Joint Venture von SA2 Worldsync und 1Sync. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.04.2016
Wer den digitalen Kunden begeistern will, sollte auch die Digitalisierung am Point of Sale (PoS) vorantreiben. Ein nutzbringendes Element können virtuelle Produktregale sein. Insbesondere in Ergänzung des stationären Produktangebots erachten Shopper die virtuellen Regale als nützlich und als Hilfe bei ihrer Produktauswahl. Unerlässlich zur Steigerung der Nutzungsbereitschaft sind detaillierte Produktfotos (93 Prozent der Befragten) und ausgeprägte Filterfunktionen (87 Prozent). Auch umfangreiche Produktinformationen sind ein wesentlicher Mehrwert. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des IFH Köln im Auftrag der Akademischen Partnerschaft von GS1 Germany, für die ausgewählte virtuelle Produktregale beispielhaft untersucht wurden. „Konsumenten suchen detaillierte Produktinformationen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Virtuelle Produktregale können dieses Bedürfnis am PoS bedienen, indem sie Produktbewertungen ermöglichen, Vergleichsmöglichkeiten bieten und umfassende Informationen bereitstellen“, so Dr. Eva Stüber, Leiterin Research und Consulting am IFH Köln. „Bei den Konsumenten kommen diese innovativen Services an, wenn sie tatsächlich Mehrwerte bieten“, so Stüber weiter. Das gilt laut 54 Prozent der Befragten insbesondere für die Produktkategorie Computer und Unterhaltungselektronik, gefolgt von Büchern und Medien (46 Prozent) sowie Sport- und Hobbyartikeln (40 Prozent). Für Unternehmen birgt das Chancen, denn Zufriedenheit beim Kunden hat Einfluss auf die Loyalität zur Einkaufsstätte und damit auch auf den Umsatz. Die neue Studie samt Handlungsempfehlungen für Unternehmen wird erstmals im Rahmen der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland vorgestellt. Forschung für die Praxis: Akademische Partnerschaft ECR Deutschland Unter dem Motto „Der digitale Kunde im Fokus von Handel, Industrie und Wissenschaft“ beleuchten weitere Praxisvorträge, Diskussionsrunden sowie mit dem Wissenschaftspreis 2016 ausgezeichnete Forschungsarbeiten Trends, Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen rund um die Themen Marketing am PoS und Supply Chain Management. „Tipps für die richtige In-Store-Kommunikation mit dem Kunden, Online-Werbung oder die passende Präsentation von Produkten im Omnichannel-Zeitalter – auf der Jahrestagung profitieren Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung von dem direkten Wissenstransfer aus der Forschung“, sagt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy. Der Kongress findet am 23. Juni 2016 im Knowledge Center von GS1 Germany in Köln statt. Vor Ort gibt außerdem der „Point of Sale live!“ von GS1 Germany einen Einblick in die technologischen Neuheiten auf und neben der Ladenfläche. Bestandteil ist unter anderem ein virtuelles Produktregal. Interessierte Unternehmen sichern sich bis zum 12. Mai ihre Teilnahme zum Frühbucherpreis. Diese und weitere Informationen unter: Jahrestagung 2016 sowie Akademische Partnerschaft ECR Deutschland. Die Studie zur Akzeptanz virtueller Produktregale sowie weitere Forschungsarbeiten stehen ab Juli 2016 zum kostenfreien Download unter https://www.gs1-germany.de/gs1-academy/akademische-partnerschaft/ bereit. Pressebild: Detaillierte Produktfotos und ausgeprägte Filterfunktionen sind ein Muss für virtuelle Produktregale. (Bildhinweis: IHF Köln) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.05.2014
Mobile Bezahlsysteme, gezielte Angebote und Rabattaktionen per Smartphone – immer mehr Händler erkennen den Mehrwert mobiler Services für ihr Business. Das ist ein zentrales Ergebnis der neu aufgelegten Studie „Mobile in Retail“, die GS1 Germany heute im Rahmen der M-Days präsentiert hat. Danach hält die überwiegende Mehrheit der Händler (75 Prozent) und Hersteller (90 Prozent) die mobile Interaktion mit Konsumenten heute für strategisch wichtig; bei anderen Akteuren des Mobile Business wie Mobilfunknetzbetreibern und Banken sind es bereits 100 Prozent. Alle für die Untersuchung befragten Gruppen erhoffen sich von mobilen Services neben der Erschließung neuer Absatzkanäle vor allem eine effizientere Kundenkommunikation und stärkere Kundenbindung. „Der ungebremste Siegeszug der Smartphones hat nun auch die Händler überzeugt, dass Mobile Services für eine funktionierende Multichannel-Strategie unverzichtbar sind – ja sogar mehr noch – als zentrales Glied die Verknüpfung der digitalen mit der physischen Welt darstellt,“ so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany, anlässlich der M-Days in Frankfurt. Im Zentrum des Interesses steht dabei derzeit das Thema Mobile Payment: 79 Prozent der befragten Handelsunternehmen wünschen sich heute eine einheitliche technische Lösung für mobiles Bezahlen – noch vor einem Jahr waren es lediglich 33 Prozent. Über alle befragten Gruppen ergab sich sogar ein Durchschnittswert von 94 Prozent Zustimmung, dass Mobile Payment idealerweise händlerübergreifend sowie mittels eines standardisierten Nutzungsablauf erfolgen sollte. Dabei bescheinigen die Befragten der Near Field Communication (NFC) das größte Zukunftspotenzial als technische Lösung neben BLE und Code-basierten Verfahren. Mehr als die Hälfte der Händler plant, bis zum Jahr 2016 kontaktloses Bezahlen anzubieten. Der Studie zufolge ist der Begriff „Mobile Wallet“ inzwischen ebenfalls bei den Händlern etabliert (75 Prozent), und auch Mobile Couponing wird mehrheitlich als zukunftsfähiges Geschäftsmodell eingestuft. „Wie alle Beteiligten der Wertschöpfungskette erkennen die Händler inzwischen, dass Mobile Commerce ein langfristiger Trend ist, der weit mehr Chancen als Risiken birgt. Doch bis zum finalen Durchbruch sind noch verschiedene Hürden zu meistern. Erfolgsentscheidend ist vor allem die Entwicklung unternehmensübergreifender technischer Standards“, erklärt Ercan Kilic. Die dritte Auflage der Trendstudie „Mobile in Retail“ ist abrufbar unter www.gs1-germany.de. Abbildung Pressekontakt GS1 Germany: Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 133 • 50825 Köln Tel.: + 49 221 94714-0 • Durchwahl -543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 18.02.2010
Köln, 18. Februar 2010. Das Unternehmen richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH in Chemnitz ist mit dem PROZEUS UnternehmerPreis 2010 prämiert worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mittelständische Unternehmen, die den Umstieg auf eBusiness-Standards und –Prozesse auf vorbildliche Weise gemeistert haben. Für eine neu errichtete Betriebsstätte mit Produktion, Lager und Versand hat das Unternehmen Anfang 2009 ein modernes Supply-Chain-Management-System eingeführt und dabei auf die Radiofrequenztechnologie (RFID) gesetzt. Damit lassen sich Objekte wie Paletten ohne Sichtkontakt identifizieren. richter & heß nutzt hierfür die weltweit anerkannten GS1-Standards wie den Elektronischen Produkt-Code (EPC/RFID). Auf diese Weise hat das Unternehmen die Prozesse in der Intralogistik – also Wareneingang, Ein- und Auslagerung – auf Basis von EPC/RFID optimiert. Die gesamte Ware im Lager wird heute automatisch mithilfe von RFID-Lesegeräten an Gabelstaplern und Lagerplätzen erfasst. Die Mitarbeiter haben jederzeit den Überblick über aktuelle Lagerbestände. „Ein klares Indiz für den Erfolg des Projekts ist neben der verbesserten Transparenz die deutliche Leistungssteigerung im Lager“, so Holger Neuber, Geschäftsführer von richter & heß. Seit der Umstellung hat sich der monatliche Warenumschlag fast verdoppelt. Das Unternehmen erwartet Einsparungen von bis zu 150.000 Euro jährlich. Gefördert wurde das Projekt durch die eBusiness-Initiative PROZEUS. Während des Projekts wurde richter & heß von Experten der GS1 Germany GmbH begleitet. Das Kölner Unternehmen führt PROZEUS gemeinsam mit IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft, durch und ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode. „Die Bedeutung von Standards hatten wir so nicht im Blick. Ohne die Unterstützung hätten wir vielleicht ein funktionierendes System entwickelt, wären aber langfristig nicht kompatibel gewesen“, begründet Neuber seine Entscheidung, das RFID-Projekt im Rahmen von PROZEUS mithilfe von GS1 Germany zu planen und umzusetzen. Hintergünde, Verlauf und Wirtschaftlichkeit des Projekts von richter & heß wurden jetzt in der Broschüre „Packende Technologie – automatische Wareneingangs- und Intralogistik mit EPC/RFID“ von PROZEUS veröffentlicht, die unter www.prozeus.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin für Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.06.2022
Jedes Jahr verbrauchen und entsorgen deutsche Haushalte immer mehr Verpackungen. Aber auch immer mehr werden recycelt. Letzteres gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Recyclingquoten seit dem Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes im Juli 2021 bereits zum zweiten Mal erhöht und der Einsatz von Rezyklat den Herstellern ab 2025 erstmals gesetzlich vorgeschrieben werden. Mit diesen gesetzlichen Umweltzielen kommen auf alle Unternehmen entlang des Recyclingkreislaufs Herausforderungen zu. Beim Erfüllen der Recyclingauflagen spielen Sortiertechnologien eine zentrale Rolle. Im Forum Rezyklat diskutieren und bewerten deshalb Expert:innen für Kreislaufwirtschaft die Technologien mit dem Ziel, auf Basis einer neutralen Gegenüberstellung eine Vergleichbarkeit zu schaffen und somit Investitionsentscheidungen zu erleichtern. Das Fachpaket „Technologie und Recyclingfähigkeit“ des Forum Rezyklat hat dazu eine Vergleichsstudie von Sortiertechnologien in Auftrag gegeben. Zusammen mit der Technischen Universität Hamburg, der Hochschule Pforzheim und der Montanuniversität Leoben wurde ein Forschungskonsortium ins Leben gerufen, das im Rahmen einer Vorstudie zunächst relevante Technologie-Anbieter identifizieren und deren Verfahren bewerten wird. Bei der Auswahl und Bewertung spielen vor allem Kriterien wie die Reife und die voraussichtlichen Kosten der Ansätze eine wichtige Rolle. Die Vorstudie wird voraussichtlich Ende 2022 abgeschlossen sein. Bei Bedarf soll darauf aufbauend eine Hauptstudie unter anderem mit praktischer Versuchsdurchführung neuer Sortiertechnologien erfolgen. Vielversprechende Sortiertechnologien Vor allem der Sortierung von Leichtverpackungen wird eine zentrale Rolle zugeschrieben. Gebrauchte Kunststoffverpackungen sollen zukünftig nicht mehr nur nach Material möglichst sortenrein sortiert werden, sondern auch anhand weiterer Eigenschaften, wie zum Beispiel ihrer vorhergehenden Lebensmitteleignung. Vor diesem Hintergrund werden am Markt aktuell Technologien als Problemlösungen diskutiert und beworben, die sich zwar im Ansatz unterscheiden, letztlich aber alle die Qualität der produzierten Recyclingmaterialien verbessern sollen. Mittels digitaler Wasserzeichen, fluoreszierender Marker (Tracer-Based-Sorting) oder Bilderkennung sollen in Kombination mit künstlicher Intelligenz gebrauchte Verpackungen aus Kunststoff oder Papierverbund besser sortiert, verwertet und damit eine grundlegende Voraussetzung für hochwertiges Recyclingmaterial geschaffen werden. Wissenschaftliche Gegenüberstellung als Hilfestellung für Investitionsentscheidungen Hintergrund für die Vergleichsstudie ist, dass der Einsatz neuer Technologien in der Regel erhebliche Investitionen seitens der beteiligten Unternehmen in ergänzende Infrastruktur bedeutet. „Aus diesem Grund ist eine neutrale Gegenüberstellung der Technologien zwingend erforderlich. Nur mittels einer wissenschaftlich fundierten Betrachtung können effiziente Investitionen getätigt und letztlich mehr Ressourcen durch das Verpackungsrecycling eingespart werden. Parallel dazu wäre eine zusätzliche Reduktion von CO2-Gasen ein weiterer positiver Nebeneffekt“, erklärt Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin BellandVision, die das Fachpaket „Technologie und Recyclingfähigkeit“ leitet. Pressebild: Sortieranlage für Kunststoffe als Vorstufe zum Recycling von Kunststoffverpackungen (Quelle: Veolia Deutschland GmbH) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 01.04.2025
Im Rahmen des 31. Handelslogistik Kongresses erhielt das Unternehmen BLG Handelslogistik den Lean and Green 2nd Star. Die Verleihung fand in der Koelnmesse anlässlich der diesjährigen Log statt. Die Lean and Green Auszeichnung honoriert die Reduktion von Treibhausgasen in Transport und Logistik. GS1 Germany ist Host der Initiative in Deutschland. Kontinuierliche Maßnahmen zur THG Reduktion seit 2013 „Die BLG kann auf eine erfolgreiche Geschichte in der Initiative zurückblicken. Seit der Beiratsmitgliedschaft im Jahr 2013 und dem Erhalt des Lean and Green Awards im Jahr 2015 hat das Unternehmen kontinuierlich Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs und zur Minimierung der Treibhausgas-Emissionen (THG) implementiert“, berichtet Aljoscha Rix, Junior Manager Supply Chain Management bei GS1 Germany. Im April 2021 wurde der BLG bereits der Lean and Green 1st Star für die erfolgreiche Reduzierung ihrer Emissionen im Zeitraum 2013 bis 2018 verliehen. Der jetzt überreichte 2nd Star deckt den darauf anknüpfenden Zeitraum 2019 bis 2021 ab und würdigt die kontinuierlichen Fortschritte des Unternehmens in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. „Die Auszeichnung unseres Unternehmens mit dem Lean and Green 2nd Star bestätigt uns in unseren bisherigen Anstrengungen zur Senkung anfallender Emissionen und motiviert uns kontinuierlich an dem Weg der Dekarbonisierung zu arbeiten“, betont Christine Hein, Mitglied des Vorstands & Chief Financial Officer (CFO) der BLG-Gruppe. Im Rahmen seiner Strategie zur Reduktion anfallender Emissionen setzte das Logistikunternehmen erfolgreich mehrere Maßnahmen um. Der Standort Kitzingen bezieht klimafreundliche Nahwärme aus einem benachbarten Hackschnitzelwerk. Darüber hinaus wurden am Standort Koblenz die Temperaturfühler der Kälteanlagen ausgetauscht und an einem Standort in Bremen die Heizungsregelung modernisiert, was zu Einsparungen bei den Erdgasverbräuchen führte. Auch im Bereich Stromverbrauch erzielte die BLG Erfolge: Ein Austausch der Verdichter der Kälteanlage in Koblenz sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in Emmerich verringern die THG-Emissionen. Ökologische Maßnahmen, soziales Engagement und ein innovatives Projekt Ein innovatives Projekt am Standort Emmerich, bei dem die jährliche Inventur des Blocklagers mithilfe einer Drohne durchgeführt wird, konnte den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen für den Prozess um 95,97 Prozent senken. Die Ergebnisse sprechen für sich: Die relativen THG-Emissionen konnten im Zieljahr 2021 im Vergleich zum Basisjahr 2013 um 45,23 Prozent und im Vergleich zum Jahr 2018 um 21,08 Prozent reduziert werden. Neben diesen ökologischen Maßnahmen engagiert sich die BLG auch sozial. Seit 2012 unterstützt sie das UN World Food Programme (WFP) durch logistische Expertise und hat im Oktober 2022 eine Standby-Partnership-Vereinbarung getroffen. Zudem findet jährlich die Aktion "Schenk ein Lächeln" statt, bei der Mitarbeiter:innen gut erhaltenes Spielzeug, Bücher sowie Kleidung sammeln und an bedürftige Kinder verteilen. Diese Maßnahmen und Projekte verdeutlichen das hohe Engagement der BLG für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, das heute mit dem Lean and Green 2nd Star honoriert wurde. Pressefoto: Lean and Green Auszeichnung für die BLG Handelslogistik auf der Log 2025 in Köln. V.l.n.r.: Aljoscha Rix (GS1 Germany); Laura Otten, Danilo Georg, Vanessa Kreutz, Paul Freuchen und Dirk Ewers (BLG Handelslogistik); Ingo Wolters (GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 19.04.2010
Köln. Am 1. und 2. Juni 2010 lädt GS1 Germany alle Unternehmen, die ihre Prozesse mittels der Radiofrequenztechnologie RFID transparent und effizient gestalten möchten und dabei auf die Standards von GS1 EPCglobal setzen, nach Köln ein. Das Seminar „EPC/RFID Basis: GS1 zeigt neue Wege“ am 1. Juni 2010 führt in die Radiofrequenztechnologie ein und erklärt, was hinter den Standards von GS1 EPCglobal und dem Elektronischen Produkt-Code EPC steckt. Praxisberichte und Live-Demonstrationen zeigen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer alles, was man zu Verbraucher- und Datenschutz im Zusammenhang mit RFID wissen muss. Im Aufbauseminar „EPC Advanced: Rückverfolgbarkeit und mehr mit EPCIS“ lernen die Seminarteilnehmer, wie beispielsweise Rückverfolgbarkeits-Prozesse mit RFID in Echtzeit gesteuert werden können, was sich hinter dem internetbasierten EPC Information Service (EPCIS) verbirgt und wie mit RFID erfasste Daten zukünftig elektronisch ausgetauscht werden können. Beide Seminare finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de