Veröffentlicht am 02.11.2011
Der Duschkabinen-Hersteller Tardis rüstet sich für die Zukunft und nutzt ein standardisiertes Datenmanagement, um Kundenanfragen schnell und effizient bearbeiten zu können. Vor Projektbeginn war eine zeitnahe und rechtssichere Datenauskunft nicht möglich. Um besonders besorgniserregende chemische Stoffe (SVHC) eindeutig zuordnen zu können, musste das Unternehmen zunächst für jedes einzelne Produkt eine Bestandsaufnahme vornehmen und verlässliche Informationen abfragen. Die Recherche war mit großem organisatorischen und personellen Aufwand verbunden. Um diese Abläufe zu vereinfachen, hat das Unternehmen im Rahmen des Prozeus-Projekts ein effizientes System implementiert, mit dem es gemeinsam mit dem Handelspartner Gottfried Stiller jederzeit Auskunft über SVHC in den Produkten geben kann. Dazu hat der Duschkabinen-Hersteller zunächst alle Vor- und Fertigprodukte mit einer weltweiten überschneidungsfreien Artikelidentnummer (GTIN) gekennzeichnet, um eine eindeutige Identifikation der Produkte zu gewährleisten. Die Daten zur chemischen Zusammensetzung wurden anschließend in der Evaluatierungsplattform CS Solutions hinterlegt. Hier können die Informationen automatisch aktualisiert werden. „Es ist heute weitaus weniger Personalaufwand für SVHC-Anfragen erforderlich, da die Informationen gesammelt zur Verfügung stehen und nicht mühsam beschafft werden müssen“, erklärt Thomas Breuer, Geschäftsführer der Tardis GmbH & Co. KG. „Durch das neue System sind verlässliche SVHC-Daten für alle Tardis-Duschkabinen unmittelbar abrufbar. Bei Anfragen können wir unsere Kunden und den Behörden unverzüglich die gewünschten Informationen zusenden“, erläutert Georg Mückenhausen, Leiter Einkauf bei der Gottfried Stiller GmbH. „Erfreulich war auch, dass keine einzige Duschkabine im Tardis-Sortiment SVHC enthält“, resümiert Breuer. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Sie kann bei Prozeus bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Zum Hintergrund: Seit Oktober 2008 besteht für alle Unternehmen eine gesetzliche Informationspflicht darüber, ob ihre Produkte SVHC enthalten. Nach der Europäischen Chemikalienverordnung REACH dürfen innerhalb der Europäischen Union nur noch chemische Stoffe in Verkehr gebracht werden, die bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA registriert oder vorregistriert sind. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.11.2011
Die Metro Group bietet im real,- Future Store in Tönisvorst die Möglichkeit, Einkäufe kontaktlos und per Funk zu bezahlen. Bei diesem Praxistest werden erstmals Standardisierungsansätze der GS1-Arbeits¬gruppe „Mobile Payment“ eingesetzt. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Entwicklung eines branchen-übergreifenden und einheitlichen Bezahlverfahrens auf Basis von NFC (Near Field Communication), das national wie international einsetzbar sein soll. „Viele Unternehmen experimentieren derzeit mit der Technik des kontaktlosen Bezahlens, wir erleben einen regelrechten Wettlauf der Systeme“, erklärt Dr. Gerd Wolfram, Mitglied der Geschäftsführung der Metro Systems und Projekt¬leiter der Metro Group Future Store Initiative. Die Metro Group hatte die NFC-Technologie bereits seit 2008 im Future Store erfolgreich getestet. „Uns geht es jetzt darum, weg von Insellösungen hin zu einem Standard zu kommen, der branchenübergreifend einsetzbar ist – unabhängig von Anbieter, Plattform und Geräten“, so Dr. Gerd Wolfram, Geschäftsführer der Metro Systems. „Das Bezahlen per Funk muss für den Kunden genauso einfach sein wie das Bezahlen mit der Kreditkarte, sonst wird es sich nicht durchsetzen“, ergänzt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Das Pilotprojekt im real,- Future Store setzt Maßstäbe für die Zukunft des kontaktlosen Bezahlens und ist somit für die weitere Einführung des Standards ein wichtiger Meilenstein. So können wir in der Praxis zeigen, wie sicher und komfortabel das Bezahlen per Funk ist.“ Beim kontaktlosen Bezahlen im real,- Future Store müssen Kunden lediglich eine entsprechend ausgestattete NFC-Karte, wie beispielsweise eine Payback Maestro-Karte, an ein Lesegerät an der Kasse halten. Der zu zahlende Betrag wird dann automatisch vom Konto abgebucht. Für Beträge über 25 Euro ist zusätzlich die Eingabe einer PIN erforderlich. Im nächsten Schritt soll die Technologie auch in Smartphones integriert werden, sodass der Kunde nur noch sein Handy als Portemonnaie bei sich tragen muss. Das neue Bezahlverfahren wird nun auf seine Praxistauglichkeit getestet und kontinuierlich ausgewertet. Nach Abschluss der Testphase prüft die Metro Group die Möglichkeit einer operativen Einführung in ihren Märkten. Die 2002 gegründete METRO GROUP Future Store Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Modernisierungsprozess der Handelsbranche voranzutreiben und praxistaugliche Konzepte für das Einkaufen von morgen zu entwickeln. Zahlreiche Partner aus IT- und Konsumgüterindustrie der Dienstleistungsbranche und der Wissenschaft sind in dem Verbund zusammengeschlossen. Zu den Partnern gehören unter anderem SAP, Intel, IBM, T-Systems und Cisco Systems sowie ein Konsortium, bestehend aus Fujitsu und Siemens. Die zentrale Plattform der METRO GROUP Future Store Initiative ist der im Mai 2008 eröffnete real,- Future Store in Tönisvorst. In dem SB-Warenhaus der Zukunft testen die Partner neue Technologien und Konzepte unter realen Bedingungen und entwickeln diese zur Marktreife weiter. Weitere Informationen unter www.future-store.org GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.11.2011
Smartphones verändern den Handel. Der Konsument nutzt das Internet auf allen Stufen des Kaufentscheidungsprozesses. Da ist es nur konsequent, auch in diesem Kanal Kaufanreize zu setzen. Die gerade veröffentlichte Studie „Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps“, durchgeführt von ECC Handel in Zusammenarbeit mit GS1 Germany, zeigt, dass der Einfluss von Handy-Gutscheinen auf das Kaufverhalten extrem vielversprechend ist. Für den Handel lohnt sich ein Einsatz von Coupons bislang vor allem im Bereich der Neukundengewinnung. Die Studie zeigt, dass über zwei Drittel der Befragten schon einmal einen Coupon eingelöst haben und dass fast 90 Prozent der Coupon-Verwender ein Geschäft oder Restaurant erneut besucht haben. Platz eins unter den Gutscheinen belegt mit knapp 87 Prozent noch der Print-Coupon, dicht gefolgt von dem elektronischen Coupon. Von dort aus ist der Weg zum mobilen Coupon, den aktuell jedoch erst zehn Prozent der Befragten nutzen, nicht mehr weit. „Aufgrund der generell positiven Einstellung Coupons gegenüber und der steigenden Zahl an Smartphones wird die Zahl in nächster Zeit sehr deutlich steigen“, ist Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany überzeugt. Von den Verwendern mobiler Coupons geben zwei Drittel an, hierdurch auf neue Geschäfte und Produkte aufmerksam geworden zu sein. Wiederkäufe sind auch beim Einsatz von Handy-Coupons sehr wahrscheinlich. Über 75 Prozent der Befragten sind wieder in das Geschäft zurückgekehrt, nachdem ein mobiler Coupon genutzt wurde. Darüber hinaus belegt die Studie, dass Handy-Gutscheine Impuls- und Zusatzkäufe auslösen können. Drei von vier Teilnehmern haben sich schon mindestens einmal aufgrund eines mobilen Coupons zu einem Spontankauf verleiten lassen. „Die Ergebnisse der Studie belegen das enorme Potenzial mobiler Coupons. Allein 30 Prozent derer, die bisher noch keine mobilen Coupons verwendet haben, gaben bei unserer Befragung an, zukünftig sicherlich eine Coupon-App auf ihrem Smartphone zu nutzen“, erläutert Aline Eckstein, stellvertretende Bereichsleiterin des ECC Handel. Neben der Nutzung wurde in der Studie auch die Bekanntheit von mobile Couponing-Angeboten abgefragt. Das Ergebnis: Aktuell am bekanntesten sind mit 70 Prozent mobile Coupons über QR-Codes und Strich- oder Zahlencodes in Coupon-Apps (66 Prozent). Andere Empfangsarten wie SMS/MMS oder Bluetooths sind weniger bekannt. Bezogen auf Produktkategorien zeigt die Studie, dass mobile Coupons bislang am häufigsten in der Gastronomie oder bei Waren mit eher geringem Wert wie Kosmetik, Kino, Lebensmittel oder Bücher eingelöst wurden. Die Studie „Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps in Zusammenarbeit mit GS1 Germany“ untersucht die Verbreitung, Nutzung und Wirkung von mobilen Coupons sowie Vorteile und Risiken von Coupon-Apps. 1.091 Konsumenten wurden zu Ihrer Nutzung von Coupons im Allgemeinen und mobilen Coupons im Speziellen befragt. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei auch, welche Effekte mobile Coupons auf Neukundengenerierung und Wiederkaufverhalten sowie Impuls- und Zusatzkäufe haben. Darüber hinaus gibt die Studie auf einer fundierten Datengrundlage Aufschluss über den Einfluss mobiler Coupons auf das Konsumentenverhalten, über wahrgenommene Vorteile und Risiken von Coupon-Applikationen sowie über bevorzugte Bezahlung und Einlösung. Eine detaillierte soziodemografische Analyse ermöglicht Einblicke in die Beschaffenheit verschiedener Nutzergruppen. Weitere Informationen zur Studie und den Bestellmöglichkeiten finden Sie hier . Das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung der IfH Institut für Handelsforschung GmbH ins Leben gerufen. Das Ziel ist es Handelsunternehmen zum Thema E-Commerce fundiert und neutral zu informieren. Individuelle Fragen zum E-Commerce von Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Institutionen beantwortet das ECC Handel im Rahmen von Auftragsprojekten. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce im Handel hat das ECC Handel zudem in eigenen Studien untersucht. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für spezifische Projekte gefördert und ist in das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) als Branchenkompetenzzentrum mit Themenfokus Handel eingebunden. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 13.12.2011
Premiere auf den M-Days: GS1 Germany stellt dort erstmalig die Ergebnisse der vom EHI Retail Institute durchgeführten Studie „Mobile in Retail“ vor. Die zentrale Botschaft der Untersuchung, die sich mit dem Einsatz und Nutzen von App und Co. im Handel beschäftigt, lautet: Der Handel hat Mobile als Zukunftsthema entdeckt. Bis zum Durchbruch mobiler Rabatt-, Bezahl- und Treuepunktemöglichkeiten sind jedoch noch einige Zwischenschritte nötig. Unter anderem darüber diskutiert GS1 Germany in drei verschiedenen M-Days-Panels. Welche Bedeutung hat das Thema Mobile Commerce für den deutschen Handel? Dieser Frage ging die Studie „Mobile in Retail“ nach. Die Antwort ist beeindruckend: Für 75 Prozent der befragten Händler ist Mobile bereits heute oder in naher Zukunft von strategischer Bedeutung. „Der Handel möchte bei innovativen Themen Flagge und zudem Präsenz im Markt zeigen“, verrät Marco Atzberger, Mitglied der EHI-Geschäftsleitung. „Über Angebote in Smartphones-Apps wollen die Händler neue Märkte erschließen und ihre Zielgruppen erweitern.“ Die für die größte Mobile-Kongressmesse Deutschlands angekündigten Studienergebnisse umfassen drei Bereiche: Mobile Payment, Mobile Couponing und Extended Packaging – also die Realisierung mobiler Rabatt-, Bezahl- und Produktinformationsmöglichkeiten. Diese Themen werden zudem Gegenstand des GS1 Germany-Forums sein. In drei verschiedenen Panels debattieren namhafte Vertreter der wichtigsten Marktteilnehmer entlang der Mobile-Wertschöpfungskette über Chancen und Herausforderungen. „MasterCard, Vodafone, Paypal, Metro, Coca-Cola, Dr. Oetker, Acardo, Barcoo … – in unseren Panels treffen sie alle zusammen und werden Antworten liefern, wie die mobile Zukunft möglich ist“, so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany. Dass großer Abstimmungsbedarf innerhalb des Mobile-Ökosystems herrscht, hat die Studie im Auftrag von GS1 Germany ebenfalls aufgezeigt. „Für eine große Mehrheit der Befragten ist die Etablierung einheitlicher Standards Grundvoraussetzung für den Durchbruch mobiler Angebote im Handel“, ließ Kilic durchblicken. Aber: „Der Handel hat eine klare Vorstellung davon, wann sich virtuelle Geldbörsen und digitale Rabattmarken durchsetzen werden und welche Schritte bis dahin nötig sind.“ An der Studie zu Einsatz und Nutzung von Mobile im Handel, die im Juli und August 2011 durchgeführt wurde, beteiligten sich 148 deutsche Handelsunternehmen. Sie ist eine Ergänzung zur Studie „The Shopper Rules“, die von der GfK, Gesellschaft für Konsumforschung, im Auftrag von GS1 Germany Anfang 2011 mit Fokus auf den Konsumenten durchgeführt wurde. Detaillierte Ergebnisse werden am 2. Februar 2012 auf der Messebühne im Rahmen der M-Days, deren offizieller Partner GS1 Germany ist, vorgestellt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 14.12.2011
Einer steht alle Jahre wieder ganz selbstverständlich im Mittelpunkt: der Weihnachtsbaum. Die Branche verkauft deutschlandweit jährlich mehr als 20 Millionen Exemplare, die zuvor – möglichst rentabel und ohne zu nadeln – aufgezogen, geschlagen, genetzt und distribuiert werden müssen. Der Weihnachtsbaumerzeuger Hansjörg Frank kennt alle Schritte in der Prozesskette. Damit sie möglichst reibungslos ineinandergreifen, stattet er die Bäume in einem Pilotprojekt mit RFID-Transpondern aus. Mithilfe der Radiofrequenz-Technologie und der GS1-Identifikationsstandards lassen sich die Pflanzen automatisch erfassen und im Warenwirtschaftssystem verbuchen. „Mit RFID kann ich ohne manuellen Aufwand eine Vielzahl von Daten zusammentragen und verwalten“, sagt der Erzeuger aus dem hessischen Friedberg. Sammlung und Pflege der Daten beginnen dort, wo die Weihnachtsbäume über einen Zeitraum von zwölf bis 15 Jahren wachsen: im Schlag. Alle Bäume, die für den Verkauf am Jahresende vorgesehen sind, tragen hier bereits ab August ein RFID-Etikett. Gespeichert sind darin die Globale Lokationsnummer GLN und die Globale Artikelidentnummer GTIN. Damit ist jeder Baum eindeutig identifizierbar und lässt sich von der Aufzucht bis zum Verkauf verfolgen. Darüber hinaus können Händler mit Hilfe eines mobilen Handlesegeräts vor Ort ihre Wunschbäume als „verkauft“ markieren und anschließend ihre Auftragsbestätigungen abholen. So behält der Erzeuger den vollständigen Überblick über alle Warenbewegungen in seinem Bestand. Neben der Aufzucht und dem Händlervertrieb zählt der Direktverkauf an Endverbraucher zu den Hauptgeschäftsfeldern des Unternehmens. Der Pilotversuch an einem von insgesamt elf betriebseigenen Verkaufsständen lief bisher erfolgreich. „An diesem Stand hat sich der Ertrag erhöht, da wir die Kundennachfrage effizienter bedienen konnten“, resümiert Frank. Mit einem einzigen Blick in sein Warenwirtschaftssystem kann er sich „just in time“ einen Überblick über die aktuellen Verkäufe, die Zusammensetzung und Größe des Sortiments sowie den gebundenen Warenwert verschaffen – wichtig, um zeitnah und flexibel auf die Marktlage reagieren zu können. Besonders die letzten Tage vor dem 24. Dezember entscheiden über den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres. In dieser Zeit gilt es, die bereits geschlagenen Bäume optimal an den Verkaufsplätzen zu verteilen und möglichst ertragreich zu verkaufen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.12.2011
Die „Fairtrade-Standards“ beinhalten strenge soziale, ökologische und ökonomische Mindestanforderungen. Die Einhaltung dieser Anforderungen überprüft unter anderem das Zertifizierungsunternehmen Flo-Cert. Das Unternehmen will die Einhaltung der Fairtrade-Regeln über alle Partner der Wertschöpfungs- und Lieferkette lückenlos und effizient nachvollziehen können. Im Rahmen eines Prozeus-Projekts sollten zunächst die Fairtrade-Transaktionsdatenmeldungen des Blumenimporteurs Omniflora an Flo-Cert umgestellt werden – von manueller Datenerfassung und Verwendung von Excel-Vorlagen auf einen komplett EDI-gestützten, automatisierten Prozess. In der Vergangenheit musste das Unternehmen die beim Importeur manuell erfassten Excel-Dateien händisch in die Datenbank eingeben. Jetzt wird aus der Rechnung des Produzenten automatisch ein elektronischer Empfangsnachweis generiert, der wiederum maschinell in die Flo-Cert-Datenbank geschrieben wird. Der Erfassungsaufwand reduziert sich dadurch um fast 75 Prozent, Fehler sind nahezu ausgeschlossen. Sobald sich der elektronische Informationsaustausch im Tagesgeschäft zwischen Omniflora und Flo-Cert etabliert hat, plant das Zertifizierungsunternehmen ein Programm zur Konsolidierung und Auswertung der Empfangsnachweise einzusetzen. Das unterstützt die Prüfung einer großen Anzahl von Teilnehmern am Fairtrade-System. Der heute noch notwendige Buchhaltungscheck bei Produzenten und Importeuren wird dann durch einen schnelleren und verlässlicheren Prozess ersetzt. „Mit der Einführung des elektronischen Datenaustausches (EDI) auf Basis der GS1-Standards zwischen FLO-Cert und den weltweit ansässigen Fairtrade-zertifizierten Organisationen versetzen wir uns erstmalig in die Lage, nahezu kostenfrei einen wesentlichen Teil der für die Zertifizierung unerlässlichen Informationen in Echtzeit und in großer Vollständigkeit und Korrektheit zu erfassen. Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Lösung rechnen wir mit der kompletten Amortisation der Gesamt-Investition innerhalb von zwei Jahren“ erläutert Till Wille, Head of IT bei der Flo-Cert GmbH. Die Projektergebnisse sind in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht und können unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543 Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.12.2011
„Für eine gleichbleibend hohe Güte der Produkte spielt in der heutigen Zeit die Qualität der Geschäftsprozesse eine immer größere Rolle. Auch in diesem Bereich möchte die Classic Conditorei & Café Röntgen Maßstäbe setzen. Darum haben wir ein durchgängiges System der Rückverfolgbarkeit auf Basis der GS1-Standards implementiert“, erklärt Frank Röntgen, Geschäftsführer der Classic Conditorei & Café Röntgen. Zusammen mit der Lübecker Marzipanfabrik v. Minden & Bruhns GmbH schloss das Unternehmen erfolgreich das Prozeus-Projekt ab, dessen Ziel es war, die innerbetrieblichen Geschäftsprozesse transparenter zu gestalten. Dazu sollte vor allem der Wareneingang in die Backstube sowie der Warenausgang optimiert werden. Zum einen galt es, die Abrechnungsprozesse in den einzelnen Filialen und mit den Vertriebspartnern durch die Einführung von EDI (Elektronischer Datenaustausch) signifikant zu verbessern. Zum anderen möchte das Unternehmen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Waren gewährleisten und auf diese Weise ihren Kundenservice weiter steigern. Damit gibt die Konditorei auch ein deutliches Signal für die Branche. Denn gerade für mittelständische Lebensmittelproduzenten ist es heute überlebenswichtig, die gesetzlichen Vorgaben der Rückverfolgbarkeit zu erfüllen. Besonders im internationalen Kundenumfeld wird sich die Kennzeichnung von Lieferungen mit einem Transportetikett auf Basis der GS1-Standards immer mehr durchsetzen. Die Verkaufsartikel werden mit einer Globalen Artikelnummer (GTIN) zur eindeutigen, überschneidungsfreien Identifizierung versehen. Während der EAN-13-Strichcode ausschließlich Platz für die Verschlüsselung der GTIN bietet, können im GS1-128-Strichcode darüber hinausgehende logistische Grund- und Zusatzinformationen wie Menge, Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) dargestellt werden. Somit ist die Verwendung des GS1-128 während des Transports und im Wareneingang ein logischer Schritt in Richtung lückenlose Transparenz. „Das Prozeus-Projekt gab den Anstoß, die bisherigen IT-Insellösungen abzulösen und durch eine integrierte Anwendung zu ersetzen. Im Laufe des Projekts kamen sämtliche Geschäftsprozesse auf den Prüfstand. Mit der Einführung des neuen Systems ist nun eine komplett integrierte Unternehmenssteuerung möglich“, ist Frank Röntgen überzeugt. Die Projektergebnisse sind in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht und können unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543 Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2011
Vom Pilotprojekt bis zum nationalen Roll-out – bei der Verleihung des ECR Award 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin punkteten Unternehmen, die ihr Geschäft mit innovativen ECR-Strategien auf Zukunftsfähigkeit trimmen und so ganzheitliche Kundenorientierung leben. Dabei besonders im Fokus der Jury: Nachhaltigkeits-Strategien als Bewertungskriterium für Einzelunternehmen. „Deutschen Verbrauchern ist Nachhaltigkeit ein großes Anliegen. Die Preisträger des ECR Award 2011 haben das verstanden“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wer seinen gesellschaftlichen Auftrag in der gesamten Prozesskette im Blick hält, gewinnt langfristig das Ver-trauen der Kunden – und erzielt somit die größten Erfolge am Point of Sale.“ Der ECR Award 2011 in der Kategorie „Unternehmenskooperation Supply Side“ ging an den Unterwäschehersteller Triumph International AG und die Sauer Modehandels GmbH für ihr beispielhaftes Konzept zur effizienteren Flächenbewirt-schaftung. Im Verlauf der Kooperation automatisierten die Unternehmen die ihre Geschäftsprozesse und schlossen Lücken in der Lieferkette. Zudem bauten sie das Sortiment modular und kundenindividuell auf. Insbesondere überzeugte die Jury die Roll-out-Fähigkeit des Siegerprojekts: Das Triumph Partner System wurde inzwischen an fast 150 Standorten umgesetzt und dient als umfangreichstes Flächenbewirtschaftungsmodell der Unterbekleidungsbranche. Das Rennen um den ECR Award als „Beste Unternehmenskooperation Demand Side“ machten die Bitburger Braugruppe GmbH und die Aral Aktiengesellschaft. Ihre Zusammenarbeit stand ganz im Zeichen der nachhaltigen Kundenorientierung in der regionalen Kleinfläche. Ziel war es, die lokalen Bierfavoriten neben anderen Bitburger-Marken effizienter in den Kühlflächen der Aral-Stores zu präsentieren. Die strategische Verankerung des ECR-Gedankens bei den Partnern ist nach Ansicht der Jury vorbildlich. Und auch der wirtschaftliche Nutzen der Zusammenarbeit entspricht den Zielvorgaben: Die nationale Umsetzung ihrer Strategie brachte den Partnern ein Umsatz-Plus von 4,6 Prozent. In der Kategorie Einzelunternehmen prämierte die Jury die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG für ihre Erfolge im Bereich Efficient Consumer Response und ihre gelebte Nachhaltigkeits-Strategie. Seit Jahren leistet die Drogeriemarktkette Pionierarbeit in Kundenorientierung, Mitarbeiterführung und zukunftsfähigem Wirtschaften. Insbesondere überzeugte dm durch sein gelebtes Miteinander und seine Förderung von verantwortungsvollem Umgang mit natürlichen Ressourcen – sowohl im eigenen Unternehmen wie auch beim Verbraucher. ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2011 ist Harry Brouwer, Chairman D-A-CH von Unilever Deutschland Holding GmbH. Den Konsumenten stets im Blick, engagiert sich der gebürtige Niederländer für Wachstum und gezielte Kundenorientierung. Das Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden liegt dem Unternehmenslenker dabei besonders am Herzen. Zugleich verankerte Harry Brouwer das Thema Nachhaltigkeit im Kerngeschäft von Unilever und schreibt klare Unternehmensziele für 2020 im Sustainable Living Plan fest. „Kein anderes Spitzentreffen von Industrie und Handel wirft ein derart fruchtbares Licht auf die Kooperationsbereitschaft und den Innovationsgeist aller Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette“ so Dr. Wolf Wagner, Jurymitglied und Geschäftsführer von Kurt Salmon Germany. „Der ECR Award ist ein einzigartiges Instrument, um innovative Unternehmenskonzepte zu wertschätzen. Der Preis hat inzwischen eine klare Signalwirkung in der Branche entwickelt“, ist Jörg Pretzel überzeugt. Der ECR Award wurde 2011 zum neunten Mal verliehen. Er ist die einzige Aus-zeichnung für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Konsumgüter-wirtschaft. Der Preis wird von GS1 Germany vergeben, exklusiver Kooperationspartner ist die Unternehmensberatung Kurt Salmon Germany. Der 18-köpfigen Jury gehören Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft an. Aktuelle Aufnahmen stehen über den FTP-Zugang ftp.gs1.de zum Download bereit: Login: presse, Passwort: GS1@Berlin2011. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsab-läufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535, Fax 0221/94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Web: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2011
Käufer brechen über ein Fünftel ihrer geplanten Einkäufe im Geschäft ab – genauso häufig greifen sie allerdings auch spontan ins Warenregal. Das hat eine aktuelle Studie der Universität zu Köln und der GfK Marktforschung in Zusammenarbeit mit GS1 Germany herausgefunden. Unter die Lupe genommen wurden 3.300 Einkäufe in Supermärkten, Großflächenmärkten und Discountern. „Die Ergebnisse dieser Studie rücken den Käufer in ein völlig neues Licht“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, auf dem 12. ECR-Tag in Berlin. „Die Untersuchung liefert neue wegweisende Erkenntnisse für alle künftigen Maßnahmen des Shopper Mar-keting.“ So zeigt die Studie beispielsweise, dass die Wahrscheinlichkeit eines Spontankaufs um knapp 30 Prozent steigt, wenn in stimmungsvollere Geschäftsatmosphäre investiert wird. Damit konnte der Store-Stimmung erstmals eine eindeutige verkaufssteigernde Wirkung nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler der Universität zu Köln fassen zudem den Durchschnittsshopper und sein Verhalten in belastbare Zahlen: Er ist mehrheitlich weiblich, im Durchschnitt 49 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind und ein Haushaltseinkommen von 2.350 Euro. Er geht ohne Begleitung zwei bis dreimal in der Woche einkaufen, benötigt dafür 24 Minuten und erwirbt ohne Einkaufsliste Waren im Wert von 29 Euro. Dabei treffen der durchschnittliche Shopper – hier bestätigt die Studie lang gehegte Vermutungen – 68 Prozent aller Kaufentscheidungen erst am Point of Sale; lediglich 32 Prozent der Käufe stehen bereits vor dem Shopping-Trip fest und sind bis hin zur Markenebene geplant. Der hohen Zahl spontaner Kauf-abbrüche (22 Prozent) stellen sich ganze 23 Prozent völlig ungeplanter Einkäufe entgegen – wie beispielsweise der impulsive Griff zur Schokolade. Die groß angelegte Shopper-Studie wurde auf dem 12. ECR-Tag in Berlin exklusiv den rund 1.200 teilnehmenden Experten und Managern aus Industrie und Handel vorgestellt. Weitere Hintergrundinformationen stehen über den FTP-Zugang ftp.gs1.de zum Download bereit: Login: presse, Passwort: GS1@Berlin2011. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535, Fax 0221/94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Web: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.09.2011
Auf dem GS1 Germany-Stand im Retailforum erleben die Anuga-Besucher live, wie das mobile Internet für mehr Transparenz in Sachen Herkunft, Produktion und Zusammensetzung von Lebensmitteln sorgt. In einem „Supermarkt“ mit verschiedenen Warenbereichen können sie Smartphone-Apps wie GS1 iGepir, barcoo von Check-it mobile oder fTrace ausprobieren. Solche Apps machen Mobiltelefone zu Barcode-Scannern, mit denen Verbraucher Informationen zu Inhaltsstoffen und Nachhaltigkeitsaspekten oder auch zur Herkunft von Produkten erhalten. So können sie mit der Smartphone-Applikation fTrace Fleisch- und Wurstwaren schon heute bis zum Landwirt oder zum Fleischlieferanten zurückverfolgen. Sie erfahren, woher die Tiere stammen, wann und wo sie geschlachtet wurden und die Ware verpackt wurde. Außerdem wird über Allergene, Inhaltsstoffe und andere Produktdetails informiert. Die Angaben zu den einzelnen Produkten liefert fTrace über eine Datenbank, die bereits auch andere Hersteller nutzen. Weitere Datenbanklösungen können auf dem GS1 Germany-Stand ausprobiert und angeschaut werden: Die Halal-Datenbank von GS1 Malaysia gibt Auskunft zu den zertifizierten Lebensmitteln, eine weitere Datenbank von GS1 Frankreich enthält Informationen zu Allergenen. Ganz gleich, aus welcher Datenbank die Produktinformationen abgerufen werden, ist es wichtig, dass diese Daten vertrauenswürdig sind. Laut einer Studie, die die GfK im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt hat, ist für knapp drei Viertel der Befragten die Quelle maßgeblich, aus der die Produktinformationen stammen. 83 Prozent verlassen sich am ehesten auf die Aussagen der Verbraucherzentralen. Abgeschlagen dagegen sind Industrie und Handel: Ihre Informationen gelten nur bei 30 beziehungsweise 39 Prozent der Befragten als glaubwürdig. Um diese Vertrauenslücke zu schließen, benötigen die Unternehmen eine gemeinsame, neutrale Plattform für den zuverlässigen Konsumentendialog, die kontrollierte und authentifizierte Daten bzw. Datenquellen zur Verfügung stellt. Im Rahmen seiner MobileCom-Strategie setzt sich GS1 Germany für den Aufbau einer Trusted Data Infrastruktur ein, über die Hersteller gesuchte Informationen verbraucherfreundlich und wahrheitsgetreu im Sinne der Produkthaftung verfügbar machen können. Für eine globale Infrastruktur steht ein Pilot kurz vor der Implementierung. Interessierte Besucher der Anuga finden GS1 Germany im Retailforum des BVL in der Mitte des Messeboulevards zwischen Halle vier und zehn. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig - die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR - Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.