Datenprüfvorgaben, die die Vollständigkeit, Richtigkeit und Konsistenz von Produktstammdaten sicherstellen. Dafür steht GS1 DQX (Data Quality Excellence).
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Data Quality Gate ist das neue Qualitätssicherungssystem von GS1 Germany zur maßgeblichen Steigerung der Qualität von Produktdaten / Produktstammdaten.
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Veröffentlicht am 09.10.2025
Das Unternehmen entwickelt wiederverwendbare Versandverpackungen und eine digitale Lösung zur Nachverfolgung ihrer Nutzung. Ziel ist es, Abfall und CO₂-Emissionen im Onlinehandel zu senken und die Kreislaufwirtschaft im Versandprozess zu fördern. Standardisierung als Basis für gezielte Einsparungen Das System von hey circle kombiniert robuste, mehrfach nutzbare Versandboxen und -taschen mit einer Softwarelösung, die Umläufe, Einsparungen und CO₂-Emissionen dokumentiert. Jede Verpackung ist mit einem eindeutigen GRAI (Global Returnable Asset Identifier) versehen. Damit lassen sich die Bewegungen der einzelnen Behälter nachvollziehen und die erzielten Einsparungen präzise berechnen. Zusätzlich nutzt hey circle die GTIN (ehemals EAN), um unterschiedliche Verpackungstypen eindeutig zu identifizieren und Bestände standortübergreifend zu verwalten. Die Anwendung der GS1 Standards schafft eine gemeinsame Datenbasis und erleichtert die Integration in bestehende Logistikprozesse. „Die Nutzung der GS1 Standards wie GTIN und GRAI ermöglicht uns, Verpackungen eindeutig zu identifizieren und Nachhaltigkeitsdaten transparent zu erfassen. So wird Kreislaufwirtschaft messbar und für Unternehmen anwendbar“, sagt Doris Diebold, Gründerin und Geschäftsführerin von hey circle. Nach Angaben von hey circle reduzieren die wiederverwendbaren Verpackungen im Vergleich zu Einwegkartons den Abfall um rund 94 Prozent, die CO₂-Emissionen um 76 Prozent und die Verpackungskosten um 53 Prozent (Quelle: Ökopol-Studie und Vergleichsrechnungen von hey circle). Die begleitende Software erfasst diese Werte automatisch und stellt sie für ESG-Reportings zur Verfügung. Unternehmen erhalten so eine Datengrundlage, um ökologische Kennzahlen in ihre Nachhaltigkeitsberichte zu integrieren. Marktposition und Kooperation hey circle arbeitet mit über 90 Unternehmenskunden zusammen und hat mehrere zehntausend Verpackungen im Umlauf. Kooperationen mit Paketdienstleistern unterstützen die Weiterentwicklung und Integration von Mehrwegmodellen in bestehende Logistiknetzwerke. Das Investment durch butterfly & elephant markiert einen weiteren Schritt, um den Einsatz wiederverwendbarer Verpackungslösungen im Versandhandel zu verbreiten und Datenstandards als Grundlage für nachhaltige Logistikprozesse zu etablieren. „hey circle macht Nachhaltigkeit skalierbar. Das Team verbindet ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Stärke. Unser Investment fördert ein Modell, das mithilfe von GS1 Standards nachhaltige Innovation in bestehende Wertschöpfungsketten bringt“, so Benjamin Birker, Managing Director bei butterfly & elephant. Bildmaterial: 1. hey circle Gründerin Doris Diebold und butterfly & elephant Managing Director Benjamin Birker – Bildrechte: hey circle 2. Mehrwegversandverpackungen in verschiedenen Größen von hey circle - Bildrechte: hey circle 3. Doris Diebold, Gründerin hey circle - Bildrechte: hey circle 4. Benjamin Birker, Managing Director butterfly & elephant - Bildrechte: butterfly & elephant Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 16.10.2025
Das Unternehmen entwickelt Lösungen, die den Alltag älterer Menschen sicherer machen sollen. Grundlage dafür ist der Einsatz von GS1 Standards, die das Startup bereits in der Produktion und Prozessgestaltung nutzt und künftig weiter ausbauen will. Technologie im Dienst der Menschen Gardia wurde aus persönlichen Erfahrungen heraus entwickelt. Als die Großmutter und Großtante der beiden Gründer nach Stürzen erst spät gefunden wurden, beschlossen Marlon Besuch und Michael Hummels, etwas zu verändern. Aus diesem Antrieb heraus entwickelten sie das intelligente Notrufarmband Gardia – mit dem Ziel, Sicherheit und Selbstbestimmung im Alltag älterer Menschen zu stärken. „Der Gedanke, dass meine Großmutter nach ihrem Sturz so lange allein war, hat mich tief bewegt. Mir wurde klar: Es braucht eine Lösung, die ältere Menschen wirklich zuverlässig schützt – ohne dass sie ständig daran denken müssen, sie zu benutzen“, erklärt Marlon Besuch. 2019 gründeten sie das Unternehmen, das heute rund 30 Mitarbeitende beschäftigt. „Als Gründer verfolgen wir die Vision, mit intelligenten Sicherheitslösungen zu einer Zukunft beizutragen, in der Technologie Menschen unterstützt und Selbstbestimmung fördert,“ erklärt Michael Hummels. Ziel ist es, Technologie so einzusetzen, dass sie den Menschen im Alltag unterstützt. Das Notrufarmband bietet eine digitale Lösung, um in Notsituationen schnell Hilfe zu organisieren. Es verfügt über eine sogenannte FallGuard-Sturzerkennung, die speziell für das Bewegungsprofil älterer Menschen entwickelt wurde. Neben der automatischen Auslösung bei einem erkannten Sturz können Nutzer:innen auch manuell einen Notruf auslösen. Die Verbindung zur 24/7 Bosch Notrufzentrale und die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsprodukte-Hersteller Beurer verbinden technische Funktionalität mit persönlicher Betreuung. Ein wesentliches Merkmal ist die Möglichkeit, individuell festzulegen, wer im Notfall benachrichtigt wird – Angehörige, Freund:innen oder die Notrufzentrale. Darüber hinaus legten die Gründer Wert auf ein Design, das sich bewusst von klassischen Notfallknöpfen absetzt und so einem stigmatisierenden Erscheinungsbild entgegenwirkt. Damit verbindet Gardia Sicherheitsfunktionen mit Selbstbestimmung. Einsatz von GS1 Standards für Nachvollziehbarkeit und Sicherheit Zur eindeutigen Produktkennzeichnung und Rückverfolgbarkeit nutzt Gardia die GS1 Standards GTIN (ehemals EAN) und EPCIS . Künftig sollen weitere Standards, darunter GS1 Digital Link , integriert werden. Damit verfolgt das Unternehmen das Ziel, Transparenz, Sicherheit und Effizienz in den Abläufen weiter zu erhöhen. Marlon Besuch sagt dazu: „Im Rahmen des butterfly & elephant Investments setzen wir gezielt auf die Vorteile der GS1 Standards. Sie unterstützen uns dabei, unsere Prozesse verlässlich und zukunftsfähig zu gestalten und unsere Mission konsequent umzusetzen.“ Gemeinsame Perspektive Mit dem Investment stärkt butterfly & elephant ein Unternehmen, das technologische Innovation mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet. Benjamin Birker, Managing Director bei butterfly & elephant, erläutert: „Gardia verbindet technologische Präzision mit echter Verantwortung. Mit unserem Investment fördern wir eine Lösung, die Sicherheit in den Alltag älterer Meschen bringt – verlässlich, respektvoll und mit dem Bewusstsein, dass Technologie dem Menschen dienen muss.“ Bildmaterial: 1. microsynetics-Gründer Marlon Besuch (r.) und Michael Hummels (l.) – Bildrechte: microsynetics 2. Notrufarmband Gardia - Bildrechte: microsynetics 3. Notrufarmband Gardia im Einsatz - Bildrechte: microsynetics 4. Benjamin Birker, Managing Director butterfly & elephant - Bildrechte: butterfly & elephant Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 06.11.2025
Mit dem Projekt „ Palettenladehöhen “ initiiert GS1 Germany gemeinsam mit 11 Unternehmen aus Industrie und Handel den Schritt zur Harmonisierung logistischer Standards in Deutschland und Europa. Ziel ist es, den bestehenden nationalen Standard im Bereich der Palettenladehöhen zu analysieren und auf den europäischen Standard EUL1 (1200 mm) auszurichten, um Effizienzpotenziale entlang der gesamten Supply Chain zu heben. Diskrepanz zwischen deutschem und europäischem Standard Seit 1985 wird in der deutschen FMCG-Branche überwiegend die Palettenladehöhe CCG1 (1050 mm) genutzt. Im europäischen Vergleich hat sich jedoch die Ladehöhe EUL1 (1200 mm) als Standard etabliert. Diese ermöglicht eine effizientere Nutzung von Transport- und Lagerkapazitäten. Die aktuell unterschiedlichen Standards führen zu Ineffizienzen in Logistik, Datenmanagement und Warenfluss und machen eine Neuausrichtung erforderlich. „Mit dem Projekt schaffen wir die Basis, um Ineffizienzen zu beseitigen und die Supply Chain zukunftssicher aufzustellen. Ein gemeinsamer europäischer Standard ist der Schlüssel für mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit“, erklärt Stefan Thomas, Senior Manager Supply Chain Management bei GS1 Germany. Projekt Palettenladehöhen soll Prozesse optimieren und zukunftsfähig machen Im Rahmen des Projekts führt GS1 Germany gemeinsam mit Unternehmen wie Nestlé , Mondelez International , Oetker , dm , Beiersdorf und weiteren eine umfassende Analyse der aktuellen Ist-Situation durch. Dabei werden insbesondere relevante Prozesse, Datenflüsse, Systeme und Stammdaten untersucht. Erkenntnisse aus bilateralen Praxistests zwischen Industrie und Handel liefern zusätzliche Hinweise auf bestehende Hürden und Optimierungspotenziale. Auf dieser Basis wird ein konkreter Maßnahmenkatalog entwickelt, der sowohl die Anforderungen an die angepassten Palettenladehöhen als auch die Effizienzsteigerung in Supply-Chain-Prozessen berücksichtigt. „Eine Anpassung der Palettenhöhe auf 1,20 Meter erhöht in vielen Fällen die Auslastung der Fahrzeuge und trägt damit zu weniger LKW-Verkehr und CO₂-Reduzierung bei,“ sagt Andreas Heithoff, Head of Warehousing and Distribution bei Beiersdorf. Datenmanagement und Umstellungsstrategie Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines Datenmanagement-Konzepts, das die Abbildung verschiedener Ladehöhenvarianten ermöglicht und Datenkonsistenz über Unternehmensgrenzen hinweg sicherstellt. Abschließend wird eine Strategie zur schrittweisen Einführung des neuen Standards EUL1 definiert. Diese Strategie wird anhand von Szenarien ausgearbeitet. „Mit der Einführung der Palettenladehöhenanpassung von CCG1 zu EUL1 setzen wir in Deutschland einen wichtigen Meilenstein, um uns europaweit einheitlich aufzustellen. Diese Maßnahme trägt dazu bei, LKWs besser auszulasten, Ressourcen effizienter einzusetzen und damit nachhaltiger am Markt zu agieren,“ erklärt André Arnshoff, Customer Innovation Manager DACH bei Mondelez International. Am Ende sollen ein Leitfaden zur praktischen Umsetzung und ein gemeinsames Positionspapier der beteiligten Unternehmen, das den Rahmen für ein künftiges Umstellungsszenario beschreibt, entstehen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
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