Veröffentlicht am 29.07.2010
Köln. Kartellrechtliche Fragen zum Category Management beantwortet ein neuer Workshop von GS1 Germany, der erstmalig am 7. September 2010 in Köln stattfindet. Category Management ist ein Prozess, bei dem Handel und Industrie gemeinsam Warengruppen so gestalten, dass die Wünsche der Verbraucher besser und effizienter erfüllt werden können. Das Verhältnis zwischen Handel und Industrie ist nun in den Fokus des Bundeskartellamts geraten. Die Verantwortlichen müssen sich Fragen stellen wie: Wurden Absprachen dazu ausgenutzt, um ein verbessertes Preisniveau am Markt durchzusetzen? Oder: Wird der Informationsvorsprung der „Category Captains“ genutzt, um kleinere Hersteller aus dem Regal zu drängen? Ausgehend von diesen Diskussionen erklärt der Workshop „Category Management – Worüber darf heute noch gesprochen werden?“, welche Absprachen zulässig sind. „Grundsätzlich untersagt sind beispielsweise Preisabsprachen in Unternehmensverbänden oder die Aufhebung des Geheimwettbewerbs“, erklärt Thorsten Pollmüller, stellvertretender Bereichsleiter ECR, Event & Trainings bei GS1 Germany. „Die EU lässt aber Kooperationen zu, wenn sie an den Wünschen der Verbraucher orientiert sind, die Effizienz steigern oder die Kundenzufriedenheit erhöhen.“ Der Workshop erläutert die Möglichkeiten zulässiger Kooperationen zwischen Handel und Industrie und die Grundregeln rechtswirksamer Category Management-Prozesse. Die Teilnehmer lernen die aktuellen Anforderungen des Bundeskartellamts an Handel und Industrie kennen. „Für GS1 Germany sind Standards und Kooperationsthemen Kernbestandteile des Geschäftsauftrags“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Insbesondere auf der Ebene des operativen Managements verstehen wir die Anforderungen und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Kartellrechts. Aufgrund unserer jahrelangen Expertise können wir hier Hilfestellung für die korrekten Verhaltensweisen geben.“ Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.08.2010
Köln. – Katheter, Skalpell, Spritze oder Tablette – Blister, Faltschachtel, Karton oder Palette: Welches Produkt braucht welchen Identifikationsstandard mit welchen Informationen auf welcher Verpackungsebene? Eine Frage, die sich sowohl Hersteller als auch Händler stellen, wollen sie die optimale Identifikation in der Prozesskette von der Produktion bis zum Patienten gewährleisten. Antwort gibt eine Kennzeichnungsübersicht für den globalen GS1-Standard AIDC (Automatic Identification and Data Capture), die jetzt auch in Deutsch verfügbar ist. Der AIDC ist speziell auf die automatische Identifikation und Datenerfassung von Medizinprodukten inklusive Arzneimitteln abgestimmt. Er unterstützt bei der Auswahl und der Anwendung des geeigneten Datenträgers (Strichcode, 2D-Codes oder RFID-Tags) sowie zusätzlicher Artikel- und Produktionsdaten, zum Beispiel Verfallsdatum und Seriennummer. Die dazugehörende Kennzeichnungsübersicht zeigt in Tabellenform an Produktbeispielen welcher Identifikationsstandard sich für die verschiedenen Medizinprodukte und ihre jeweiligen Verpackungsstufen empfiehlt. Sie berücksichtigt dabei auch verschiedene Vertriebswege und vier Grade der Kennzeichnungspflicht, von der Mindestanforderung bis zur höchsten Kennzeichnungsanforderung. Eine ausführliche Anwendungsempfehlung für den AIDC, die an Fallbeispielen die optimale Nutzung erläutert, folgt in Kürze. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich zur Kennzeichnung ihrer medizinischen Produkte mit den unternehmensübergreifenden GS1-Standards wie dem AIDC – von Herstellern wie jüngst Johnson & Johnson Medical und die B. Braun Sparte Aesculap über Einkaufsgemeinschaft wie EK-UNICO und Krankenhäusern wie die Unikliniken Dresden und Düsseldorf sowie die Sana-Kliniken. Der Bundesverband der Beschaffungsinstitutionen in der Gesundheitswirtschaft Deutschland (BVBG) empfiehlt seit kurzem die Standards von GS1 Germany für die elektronische Kommunikation. Dazu Dr. Oliver Gründel, Leiter des Arbeitskreises e-Standards beim BVBG: „Diese Standards stellen für alle am Beschaffungsprozess Beteiligten sicher, dass die übermittelten Daten eindeutig sind und bieten somit ein hohes Maß an Investitionssicherheit“. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 eMail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.08.2010
Neue Absatzwege, veränderte Konsumgewohnheiten, weltweite Produktionsstätten und neue Technologien erfordern auch in der Modewelt eine vernetzte und schnelle Kommunikation. Zwei Seminare von GS1 Germany am 5. und 6. Oktober 2010 in Köln zeigen Möglichkeiten auf, mithilfe von GS1-Standards die textile Wertschöpfungskette profitabler zu gestalten. Im Basisseminar am 5. Oktober lernen die Teilnehmer, wie sie mit Barcode, Radiofrequenztechnologie und elektronischem Datenaustausch effizienter mit Geschäftspartnern kommunizieren und die Bedürfnisse der Konsumenten besser erfüllen können. Das Vertiefungsseminar widmet sich am 6. Oktober intensiv dem Thema Flächenbewirtschaftung. Die Seminarteilnehmer lernen die unterschiedlichen Konzepte der Flächenbewirtschaftung, wie Filialdepots oder Concession Stores, kennen. Darüber hinaus erfahren sie, wie Musterungs- und Listungsprozesse durch elektronischen Austausch von Artikelstammdaten vereinfacht und beschleunigt sowie Bestände verantwortet und geführt werden können. Veranstaltungsort ist das GS1 Germany Knowledge Center in Köln. Teil der Seminare ist auch eine Führung durch die Value Chain live ! Sie inszeniert multimedial neue Logistik- und Technologielösungen und demonstriert, wie die gesamte Wertschöpfungskette mittels GS1-Standards reibungslos vernetzt werden kann. Weitere Informationen unter Seminar Connecting Fashion Business und Erfolgreicher Wettbewerb mit modernen Flächenbewirtschaftungskonzepten . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 · Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.08.2010
Köln. Für 2011 prognostiziert die Deutsche Krankenhausgesellschaft ein Gesamtdefizit im Gesundheitswesen von elf Milliarden Euro. Die wichtigste Herausforderung für die Akteure in der Gesundheitsversorgung lautet: Wie lassen sich Ausgaben nachhaltig senken und gleichzeitig die Versorgungsqualität für den Patienten aufrechterhalten? Die Studie „Monitoring eHealth & Gesundheitswirtschaft 2010“ nennt als wichtigsten Schritt, Arbeitsabläufe zu verbessern und so Kosten einzusparen. Dazu gibt es bereits erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Welche das sind und wie sie funktionieren, zeigt die Konferenz „Healthcare live! – Visionen und Best Practices“ von GS1 Germany und GHX am 28. und 29. Oktober 2010 in Dresden. Vertreter aus Industrie, Krankenhäuser und von Einkaufsgenossenschaften stellen vor, wie sie mit globalen Standards die Effizienz in der Versorgungskette steigern oder Produktfälschungen entgegentreten. So zum Beispiel der Gastgeber, das Uniklinikum Dresden: „Wir nutzen GS1-Standards für die Prozesse einer modernen und effektiven Gesundheitsdienstleistung“ umfasst Wilfried Winzer, kaufmännischer Vorstand des Uniklinikums den Inhalt seines Vortrags. Einblicke in die Abläufe seines neu errichteten Versorgungszentrums gibt das Krankenhaus bei zwei Besichtigungstouren. Während dieser live-Komponenten erleben die Konferenzteilnehmer den Nutzen der GS1-Standards am Warenausgang sowie im Konsignationslager und das Geschehen in der Krankenhausapotheke. Anschließend haben die Teilnehmer die Wahl zwischen dem GHX Forum über Bausteine für zukunftssichere Einkaufsprozesse und dem GS1 Germany Forum zur Arzneimittelsicherheit und ‑rückverfolgbarkeit. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de und www.ghxeurope.com GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. GHX ist die führende eBusiness-Plattform im europäischen und nordamerikanischen Gesundheitswesen. Durch eine Automatisierung der Prozesse, eine Reduzierung der Betriebskosten und eine verbesserte wissensbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht GHX medizinischen Einrichtungen und Lieferanten signifikante Einsparungen. GHX Produkte und Dienstleistungen umfassen neben der elektronischen Abwicklung von internen und externen Bestellabläufen die Bereiche Stammdaten-/Vertragsmanagement, Datenvalidierung/–synchronisierung, Vertriebsautomatisierung und Business Intelligence. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt GHX Europe: Anja Jessen Wanheimer Strasse 68, 40468 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 30188-316 E-Mail: anja.jessen@ghxeurope.com . Homepage: www.ghxeurope.com
Veröffentlicht am 17.08.2010
Das bedrohte Klima an der Ladentheke vor dem Kollaps retten – ist das möglich? Immerhin gehen in Deutschland laut Umweltbundesamt rund 40 Prozent der jährlichen CO 2 -Emissionen auf das Konto des privaten Verbrauchs. Viele Konsumenten denken um und machen ihre Kaufentscheidung nicht mehr allein vom Preis, sondern auch von ökologischen und ethischen Aspekten abhängig. Die Konsumgüterwirtschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit gestellt. Beispiel Speiseeis: Das zu Unilever gehörende Unternehmen Ben & Jerry’s produziert seine gleichnamige Eiscreme in Europa seit 2007 vollständig klimaneutral und stellt sein Produktportfolio Schritt für Schritt auf fair gehandelte Zutaten um. Über kooperative Konzepte für mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterbranche diskutiert Unilever-Deutschlandchef Harry Brouwer auf dem 11. ECR-Tag unter anderem mit Thomas Müller-Kirschbaum von Henkel, Hans Jürgen Matern von der METRO GROUP sowie mit EDEKA-Vorstand Reinhard Schütte. Nachhaltigkeit ist einer der Megatrends, die der 11. ECR-Tag aufgreift. Unter dem Motto „Trendwende: Konflikt oder Kooperation?“ stehen an zwei Tagen erfolgreiche Strategien im Mittelpunkt, mit denen Unternehmen auf neue Technologien, verändertes Konsumentenverhalten sowie ökologische und gesellschaftspolitische Anforderungen reagieren. Aktuelle Fallbeispiele belegen, wie sich mithilfe unternehmensübergreifender Kooperationen die Abläufe in der Logistik und am Point of Sale nachhaltig verbessern und so die Kundenwünsche punktgenau erfüllen lassen. Praxiswissen austauschen und neue Ideen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entwickeln – die Veranstaltung hat sich mittlerweile als bedeutender Branchentreffpunkt der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft etabliert. Unter Federführung von GS1 Germany findet der 11. ECR-Tag am 22. und 23. September im Hamburger Congress Center statt. Das komplette Programm steht unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. Weitere Informationen unter 11. ECR-Tag . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristian Wegner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 - 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 - Fax 0221 94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.08.2010
Berlin/Köln. – Ab Januar 2011 wird die erfolgreiche Arbeit des Informationsforum RFID e.V. von GS1 Germany GmbH weitergeführt. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Informationsforums beschlossen die Mitglieder, die Arbeit der beiden Organisationen zukünftig noch enger miteinander zu verbinden. Ziel ist es weiterhin, Informationen zur RFID-Technologie für Politik, Medien und Unternehmen bereitzustellen. Eine enge Anbindung an das EPC Advisory Board bei GS1 Germany, in dem auch der Vorstandsvorsitzende des Informationsforums, Prof. Dr. Michael ten Hompel, aktiv ist, gewährleistet auch in Zukunft einen branchen- und technologieübergreifenden Ansatz. Die Integration des Informationsforums in GS1 Germany ermöglicht eine stärkere Berücksichtigung von Praxis- und Anwendungsfragen. Dies ge-winnt vor allem im Zuge der Umsetzung der EU-Empfehlung für Daten-schutz bei RFID immer größere Bedeutung. Auch in Zukunft steht die Marke „Informationsforum RFID“ daher für einen offenen Dialog mit Politik und Öffentlichkeit, der die weitere Verbreitung von RFID fördert und die Akzeptanz für den Einsatz der Technologie verbessert. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Res-ponse). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Über das Informationsforum RFID e.V. Das Informationsforum RFID e.V. ist eine Dialog- und Informationsplattform für alle Fragen rund um RFID. Zu den Mitgliedern zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Handel, Konsumgüterindustrie, Automobilbranche, IT und Dienstleistung sowie als Fördermitglieder die BVL, der BITKOM und das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Eine enge Kooperation besteht mit dem AIM-Deutschland sowie mit der RFID Platform Nederland. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Pressekontakt: Informationsforum RFID e.V. Tel. +49 30 7262 5086 E-Mail: presse@info-rfid.de
Veröffentlicht am 06.09.2010
Köln,6. September 2010 – Zum Thema Sicherheit und Kostensenkung im Gesundheitswesen kooperieren jetzt GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, und die International Health Terminology Standards Development Organisation (IHTSDO). „Unsere Partnerschaft mit IHTSDO wird die Entwicklung und Akzeptanz globaler Standards für den Informationsaustausch im Gesundheitswesen beschleunigen“, kommentiert Miguel Lopera, Präsident und CEO GS1 Global Office, die Zusammenarbeit. „Die GS1 Standards finden in der Branche bereits in vielen Prozessen Anwendung, etwa auf dem Patientenarmband zur Identifikation des Patienten, auf medizinischen Produkten oder um den Behandlungsraum zu lokalisieren. Die Devise ist: Der richtige Patienten erhält das richtige Medikament in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany. IHTSDO bietet mit seinem Produkt SNOMED CT ® (Systematised Nomenclature of Medicine Clinical Terms) ein standardisiertes, klinisches Begriffssystem. Es ermöglicht es, Diagnosen und Behandlungsmethoden genau zu erfassen und auszulegen. Ziel ist die sichere und effiziente Versorgung des Patienten. Die Kooperation mit IHTSDO ist nicht die erste dieser Art. GS1 arbeitet bereits mit weiteren internationalen Organisationen im Sektor Gesundheitswesen zusammen, zum Beispiel mit der International Organization for Standardization (ISO), UN/CEFACT, dem European Committee for Standardization und Health Level 7. Dabei geht es generell darum, in den Prozessen der gesamten Wertschöpfungskette einheitlich zu identifizieren und zu kommunizieren – von Herstellern über Großhändler, Einkaufsgemeinschaften und Krankenhäuser bis zum Patienten. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2010
Hamburg. Vom Schreibwaren-Fachhandel bis zum Modesektor – bei der Verleihung des ECR Awards 2010 in den Hamburger Deichtorhallen standen Unternehmen im Rampenlicht, die in ihren Branchen Pionierarbeit leisten und Maßstäbe setzen. „Das Besondere an den preisgekrönten Projekten ist in diesem Jahr die außergewöhnlich hohe Anzahl der beteiligten Partner. Das ist Kooperation pur“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Außerdem haben in 2010 Unternehmen das Rennen gemacht, die nicht aus der klassischen FMCG-Branche kommen.“ Der Preis für die beste Unternehmenskooperation im Bereich Demand Side ging an eine Gruppe von insgesamt neun Handels- und Industrieunternehmen der Papier-, Büro- und Schreibwaren-Branche (PBS). Damit vergab die Jury den ECR Award erstmals an ein Demand Side-Projekt aus dem Fachhandel. Auf Initiative der Handelsverbundgruppen Soennecken eG und PRISMA Fachhandels AG wurden Sortimente und Warenpräsentation in sieben Pilotgeschäften auf den Prüfstand gestellt und kundengerecht gestaltet. Damit wurden stabile Umsatzzuwächse von durchschnittlich sechs Prozent erzielt. Beteiligt an dieser ersten Category Management-Kooperation in der PBS-Branche überhaupt waren die Hersteller Alfred Sternjakob, Baier & Schneider, edding, Esselte-Leitz, Faber-Castell, Pelikan und UHU. Für ihre beispielhafte Unternehmenskooperation im Bereich Supply Side wurden der Bekleidungshersteller GERRY WEBER und das mittelständische Modehaus Jost gemeinsam mit fünf Partnerunternehmen ausgezeichnet. Dazu zählen Avery Dennison Central Europe, DHL Solutions & Innovations, die Fiege Stiftung, die Hellmann Worldwide Logistics und Meyer & Meyer Warehousing Services. Durch die frühzeitige Einbindung dieser Partner gelang es, alle Stufen der Wertschöpfungskette zu optimieren – von der Produktion im Herstellerland über die Lagerlogistik bis zum Verkauf. Sämtliche Produktions-, Logistik- und Retailprozesse wurden auf die EPC/RFID-Technologie umgestellt. Die in die Pflegeetiketten eingearbeiteten RFID-Transponder ermöglichen eine permanente, schnelle und berührungslose Bestandserfassung am Point of Sale und eine bedarfsgerechte Nachschubsteuerung. Innovativ war die Verknüpfung der Warenidentifikation mit einer Warensicherungsfunktion. Die Jury überzeugte insbesondere die Roll-out-Fähigkeit des Siegerprojekts und die herausragende Partnerorientierung bei der Umsetzung. Den ECR Award 2010 in der Kategorie Einzelunternehmen erhielt die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG. Der Bielefelder Konsumgüterhersteller zählt zu den Vorreitern einer ganzheitlichen ECR-Strategie. Als eines der ersten Unternehmen führte Dr. Oetker ein durchgängiges System zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln ein und steht heute für ein nachhaltiges Management der Supply Chain. ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2010 ist Alain Caparros. Der Vorstandsvorsitzende der Kölner REWE Group engagiert sich seit vielen Jahren für unternehmensübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke von Handel und Industrie und stellt dabei den Konsumenten in den Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Die Jury würdigte das herausragende Engagement des Managers, der die Umsetzung von ECR sowohl im eigenen Unternehmen als auch auf internationaler Ebene vorantreibt. „Kooperation macht den Unterschied. Das zeigen die Preisträger des ECR Awards 2010 ganz deutlich“, sagt Dr. Wolf Wagner, Jurymitglied und Geschäftsführer der Kurt Salmon Associates (KSA). „Die systematische Vernetzung von Geschäftsprozessen eröffnet neue finanzielle Spielräume – für zukunftsfähige Supply Chain- und Vertriebslösungen, für mehr Kundenzufriedenheit und damit für langfristigen Geschäftserfolg.“ Der ECR Award, der 2010 zum achten Mal verliehen wurde, ist die einzige Auszeichnung für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Konsumgüterwirtschaft. Der Preis wird von GS1 Germany vergeben. Exklusiver Kooperationspartner ist die Unternehmensberatung KSA. Der 17-köpfigen Jury gehören Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft an. >> Weitere Infos hier Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner, Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535 Fax: 0221/94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.09.2010
Köln. Rechnungen und Lieferavise elektronisch statt auf Fax und Papier, neue Sendungen scannen statt manuell in die Warenwirtschaft eingeben: Das spart dem mittelständischen Logistikunternehmen Hartmann Spedition & Logistik AG jährlich 12.000 Euro oder in Zeit ausgedrückt: 45 Minuten täglich bei Wareneingang und Rechnungsversendung. Gemeinsam mit der Biologische Heilmittel Heel GmbH, einem internationalem Hersteller homöopathischer Komplexpräparate, setzt Hartmann heute elektronische Nachrichten auf Basis des EANCOM®-Standards ein. Sendungen identifiziert der Spediteur mit der Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC), die sich als Barcode auf Paletten und Paketen darstellen lässt. Rechnungen und Lieferavise tauschen Hartmann und Heel heute per elektronischem Datenaustausch (EDI) aus und haben damit nicht nur viel Papier und Zeit gespart, sondern ihre Prozesse auch sicherer gemacht – manuelle Eingabefehler entfallen nahezu komplett. Mit EDI und dem Scannen der NVE (SSCC) haben die Unternehmen auch die Voraussetzung für effiziente Tracking- und Tracingprozesse geschaffen. Das Projekt wurde vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der Mittelstands-Initiative PROZEUS gefördert und im Projektmanagement begleitet von GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode. Über 100 Projekte mit dem Fokus auf elektronische Geschäftsprozesse bei kleinen und mittelständischen Unternehmen wurden von PROZEUS bisher gefördert. Diese Projekte haben bereits gezeigt, dass Unternehmen – egal ob Hersteller, Logistikunternehmen oder Handel – bis zu 70 Prozent der administrativen Kosten durch den Einsatz von EDI einsparen können. Die detaillierten Ergebnisse des Projekts von Hartmann und Heel hat PROZEUS jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin für Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-437 Fax 0221/94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2010
Köln. Ob Paletten, Plastikkisten oder Rollcontainer: Mehrwegtransportbehälter bestimmen immer mehr das Bild der Logistik. Richtig effizient wird ihr Einsatz, wenn die Transportbehälter und Paletten über die gesamte Versorgungskette an jeder Stelle und von allen Beteiligten einheitlich identifiziert werden können. Das globale Netzwerk GS1 – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um Barcode und EPC/RFID – hat dazu jetzt zwei Richtlinien veröffentlicht. Dabei geht es um das Anbringen von RFID-Tags auf See- und Luftfrachtcontainern zum einen und auf Holzflachpaletten zum anderen. Die Richtlinien beschreiben, wie Unternehmen ihre Transportmittel mit Radiofrequenztechnologie (RFID) auf Basis des GS1 EPCglobal-Standards identifizieren können. RFID ermöglicht nicht nur die weltweite eindeutige Identifizierung, sondern ist darüber hinaus Basis für ein fehlerfreies und effizientes Tracking von Transportmitteln. Eine internationale Arbeitsgruppe, der führende Hersteller, Händler, Logistikdienstleister und IT-Dienstleister angehören, hat die Richtlinien erarbeitet. Sie erläutern außerdem, wo RFID-Transponder angebracht werden sollten. „Die Gütegemeinschaft Paletten e.V. verspricht sich von der Einführung von RFID eine deutlich verbesserte Transparenz der Prozesse und zudem eine spürbare Reduzierung des manuellen Aufwands. Neben dem unternehmensübergreifenden Tracking und Tracing ist für uns insbesondere die Verwendung von Standards ein ganz zentrales Thema“, so Martin Leibrandt, Geschäftsführer Gütegemeinschaft Paletten e.V Die Richtlinien enthalten zudem einen technischen Leitfaden für Tests an RFID-Transpondern. Mit diesen Tests können Unternehmen die RFID-Transponder auf ihre Einsetzbarkeit unter ungünstigen Umständen prüfen. Dazu zählt das Anbringen auf Hochseecontainern, Luftfracht oder Tiefkühltransportern. Die Richtlinien basieren auf Erfahrungen aus drei Transport- und Logistik-Pilotprojekten, die durch GS1 EPCglobal initiiert wurden. Das zuletzt abgeschlossene Projekt ermöglichte es den Partnern einer Versorgungskette und den Zollbehörden, in Echtzeit auf Informationen über Produkte und deren Versendung während des gesamten Transportwegs zuzugreifen. Die in englischer Sprache erschienenen Richtlinien von GS1 EPCglobal können kostenlos heruntergeladen werden unter: http://www.epcglobalinc.org/standards/implementation_guidelines/ . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de