Veröffentlicht am 25.07.2016
Weiblich, familiär gebunden, berufstätig, 41 – so sieht der typische Mobile Payment Nutzer der Zukunft aus. Das fand das Marktforschungsunternehmen Nielsen im Auftrag von GS1 Germany jetzt heraus. Dazu wurden deutschlandweit 1.014 Smartphone Usern aus dem Research Now Panel befragt. „Auf Basis der aktuellen Nutzerstruktur lag unsere Hypothese für die Zukunft eher bei männlich, ledig, 25. Doch das Potenzial liegt eindeutig bei einer weiblichen, zahlungskräftigen, familienorientierten Zielgruppe“, zeigt sich Ercan Kilic, Leiter Mobile Commerce + Financial Services bei GS1 Germany, überrascht. „Mobile Payment ist stark Lifestyle-abhängig. Die Work-Life-Balancer sind daher vorn“, so Kilic weiter. Die Ergebnisse bieten Anbietern von Mobile Payment Verfahren die Möglichkeit, die Zielgruppenausrichtung und Kommunikation zu optimieren. Die repräsentative Studie fragte nach aktuellem und künftigen Nutzungsverhalten sowie Bekanntheit, Vorteilen und Hindernissen von Mobile Payment. Immerhin 41 Prozent können sich vorstellen, künftig mobil zu bezahlen, 12 Prozent tun dies bereits schon. Hauptargument der Befürworter: das Verfahren ist einfach, praktisch und modern – vor allem, weil das Smartphone immer dabei ist. 67 Prozent der Anwender stuften Mobile Payment als einfach ein. Damit liegt die Zahlmethode gleichauf mit der Bargeldzahlung, die 65 Prozent einfach finden. Für diejenigen, die sich noch nicht vom mobilen Bezahlen überzeugen lassen, ist mangelndes Vertrauen in die Sicherheit des Verfahrens ein Haupthinderungsgrund. 70 Prozent derjenigen, die sich nicht vorstellen können mit dem Smartphone zu bezahlen, fanden Mobile Payment gefühlt zu unsicher. Zu kompliziert fanden es nur 19 Prozent. „Wir empfehlen Mobile Payment Anbietern, sich nicht auf den Beweis von Sicherheit oder Einfachheit zu fokussieren. Vertraute Zahlmethoden werden generell als sicherer eingestuft als neue“, rät Sandra Bräunlein-Reuss, Client Business Partner Consumer Insights bei Nielsen. Wer neue Mobilzahler gewinnen möchte, sollte sich in der Kommunikation auf die echten Mehrwerte sowie die Zielgruppen mit den größten Potenzialen und ihre Lebensweise konzentrieren. Die Mobile Payment Studie im Auftrag von GS1 Germany wurde im Rahmen des Projekts NFC City Berlin durchgeführt. Auszüge der Studie stehen unter magazin.gs1-germany.de/maerkte kostenlos zum Download zur Verfügung. Die vollständige Studie wird auf der Mobile in Retail Conference am 25./26. Oktober 2016 in Berlin vorgestellt. Weitere Informationen zum Programm unter www.mobile-in-retail-conference.de Pressebilder: Mobile Payment wird genutzt, weil es einfach, praktisch und modern ist Größtes Erfolgskriterium für Mobile Payment: Die Zahlungsweise muss zum Lifestyle passen (Bildquelle: GS1 Germany / Nielsen, 2016) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.06.2011
Welche GS1-Identifikationsstandards gibt es? Auf welchen GS1-Datenträgern lassen sie sich für welchen Zweck verschlüsseln? Und wie greifen die verschiedenen Elemente des komplexen GS1-Systems ineinander? Das erläutern zwei aktuelle Dokumentationen der GS1 Architecture Group, die das gesamte GS1-Systemgebäude definiert, abgrenzt und weiterentwickelt. Das Dokument „GS1 System Landscape“ soll die derzeit existierende Architektur des GS1-Systems verständlich machen. Darin werden alle neun GS1-Schlüsselidente sowie ihre Beziehungen untereinander dargestellt. Als praktische Hilfestellung zeigt das Dokument schematisch wie zum Beispiel die Globale Artikelnummer, die globale Lokationsnummer oder die Nummer der Versandeinheit, in den verschiedenen Datenträgern codiert werden. Außerdem liefert es Antworten auf Fragen wie: Was kann der GS1-128 oder der GS1 DataBar? Welche Zusatzfeatures hat ein GS1 DataMatrix? Was ist RFID und welche GS1-Standards gibt es dazu? Ein gemeinsames Verständnis für die verschiedenen Arten des elektronischen Datenaustauschs möchte die GS1 Architecture Group mit einem zweiten Dokument vermitteln, dem „ICOM – An integrated view on communicating business data, a white paper on GS1 and EPC integration". Es beschreibt, wie die einzelnen Komponenten Stammdaten, Geschäftstransaktionen und Datenaustausch aufeinander aufbauen bzw. sich ergänzen. Zentrale Fragestellungen lauten: Welcher Standard ist für welche Anwendung geeignet? Wie unterscheiden sich die Verfahren zum elektronischen Datenaustausch? Und welche Kommunikationsmodi – zum Beispiel „push“ oder „pull“ – sind bei den drei grundsätzlich zu unterscheidenden Informationstypen Stammdaten, Transaktionsdaten und Visibility-Daten anzutreffen? Beide Dokumente spannen so den kompletten Bogen – von der Vergabe der Identnummern über das Codieren in einfachen und komplexen Datenträgern bis hin zum elektronischen Versand von Bestellungen, Lieferavisen oder Rechnungen. Sie richten sich in erster Linie an Leser, die sich mit der Entwicklung, Implementierung und Pflege von GS1-Standards beschäftigen. Aber auch Anwender und Lösungsanbieter können damit tiefer in die strukturellen Zusammenhänge einsteigen. Die englischsprachigen Dokumente sind im Internet kostenlos abrufbar unter http://www.gs1.org/gsmp/process/arch_group. Foto: Barcode unter der Lupe (Quelle: GS1 Germany) Foto: Barcode unter der Lupe (Quelle: GS1 Germany) GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.05.2016
Wie kann ein Anbieter auf Auktions- oder Verkaufsbörsen im Onlinehandel identifiziert werden? Woher wissen Computer, welchem Rechner in welchem Unternehmen sie per elektronischem Austausch (EDI) Bestellungen, Lieferavise und andere EDI-Nachrichten schicken sollen? Und wie kann eine GPS-Adresse auch ohne Kenntnis der Koordinaten erkannt werden? Die mobilen und digitalen Entwicklungen werfen immer wieder neue Fragen zur Identifikation im virtuellen Raum auf. Geklärt werden sie in den aktualisierten Vergaberegeln für die globale Lokationsnummer von GS1 Germany, kurz GLN. Das schafft mehr Klarheit und Eindeutigkeit. So können Unternehmen zum Beispiel ihre Organisationstrukturen in elektronischen Prozessen leichter abbilden und Abläufe reibungsloser steuern. Zwei Beispiele aus dem Gesundheitswesen machen den Nutzen deutlich. Das mobile Krankenhaus soll regelmäßig mit zulassungspflichtigen Medikamenten versorgt werden. Es liegt in seiner Funktion, dass es wechselnde Lieferadressen hat, also ständig wechselnde GPS-Koordinaten. Um das Krankenhaus trotzdem regelmäßig schnell beliefern zu können, ist es über eine ihm fest zugewiesene GLN stets als berechtigter Besteller und Warenempfänger identifizierbar. Und sein jeweils aktueller Standort lässt sich so immer eindeutig ermitteln. Ein weiteres Beispiel ist das stationäre Krankenhaus: Ein Medizinproduktehersteller liefert auf Bestellung ein dringend benötigtes Implantat an ein Krankenhaus. Damit das Medizinprodukt direkt an die Station und nicht erst den Umweg über den Wareneingang im Krankenhaus geht, kann die Station per GLN als Lieferadresse identifiziert werden. GS1 hat sich jetzt weltweit darauf verständigt, dass eine GLN für die Identifikation von vier verschiedenen Lokationstypen genutzt werden kann: Das sind zum einen juristische Personen, zum Beispiel Unternehmen oder Behörden. Zum anderen steht die GLN für Funktionen zur Verfügung, also für Organisationseinheiten, etwa Rechnungswesen und Logistik. Sie identifiziert außerdem physische Lokationen, zum Beispiel die Postadresse einer Filiale, und ebenso virtuelle Lokationen – sprich Web-, IP-, E-Mail-Adressen oder GPS-Koordinaten. In diesem Fall kommt sie bei der Kommunikation zwischen Computern zum Einsatz. Außerdem hat GS1 definiert, wann eine GLN gleichzeitig für mehrere Lokationen nutzbar ist. GS1 Complete-Kunden können die aktualisierten Vergaberegeln ab sofort auf der Website von GS1 Global einsehen und herunterladen: www.gs1.org/glnrules . Die Neuerungen fließen derzeit in das Handbuch „GTIN/GLN Globale Identifikationssysteme für Artikel und Lokationen“ von GS1 Germany ein, das ab Sommer 2016 bereitstehen wird. Hintergrund GLN: Weltweit besitzen mehr als eine Million Unternehmen eine GLN. Sie ist wie ein Fingerabdruck im nationalen und internationalen Geschäftsverkehr und macht Unternehmen so unverwechselbar. Mit der GLN können Unternehmen und Unternehmensteile, wie Standorte oder Lager, eindeutig und überschneidungsfrei identifiziert werden. Die 13-stellige Nummer ist der Schlüssel zu den in den Datenbanken der Geschäftspartner hinterlegten Unternehmensinformationen. Die GLN ist die Basis für weitere Lokationsnummern und andere Nummernidente im GS1 Standard, zum Beispiel die im EAN-13 Barcode verschlüsselte globale Artikelnummer GTIN. Die GLN für das Hauptunternehmen wird von GS1 Germany vergeben. Pressegrafik: Wen und was die globale Artikelnummer (GLN) identifizieren kann Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-8534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING. Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Interview mit Katrin Müller und Steffen Kujus von der Rewe Group zum verpflichtenden Bildstandard im FMCG-Sektor.
Veröffentlicht am 26.09.2017
Schuhe sind nicht nur in Modefragen ein Trendartikel, sondern gehen auch bei der Digitalisierung einen Schritt voraus: Es sind die ersten Produkte, die jetzt innerhalb einer Handelseinheit individuell per Radiofrequenztechnologie (RFID) identifiziert werden können. Das heißt, linker und rechter Schuh bleiben eindeutig ein Paar, auch wenn der eine im Ladenregal steht und der andere im Karton bleibt. Möglich macht das die neue Lösung der RFID Shoes Group, einer gemeinsamen Initiative von AIM-D e.V., ANWR Group und GS1 Germany mit über 60 Vertretern aus der Schuhproduktion, dem Groß- und Einzelhandel, der AutoID-Branche sowie Verbänden. Dazu hat die Gruppe auf Basis des elektronischen Produktcodes EPC den neuen GS1 Standard Individual Trade Item Piece (ITIP) sowie eine Anwendungsempfehlung, die RFID Tagging Guideline, entwickelt. Damit können Unternehmen ab sofort zum Beispiel beide Schuhe eines Paares mit einem eigenen RFID-Tag versehen und so immer als Paar verbinden. Die Vorteile sind vielseitig wie Harald Krug, Bereichsleiter Logistik & Projekt Retail Logistics bei der ANWR Group und einer von drei Co-Chairs der RFID Shoes Group, bestätigt: „Es gibt eine ganze Reihe innovativer Anwendungsfälle, bei denen nur ein RFID-Tag pro Schuhpaar längst nicht mehr ausreicht. Das betrifft insbesondere die Prozesse im Handel, auf der Verkaufsfläche genauso wie im Retourenmanagement, und die Herstellerprozesse, etwa die Automatisierung der Produktion.“ Der stationäre Handel profitiert zum Beispiel von einer besseren Verfügbarkeit der Waren auf der Verkaufsfläche: Sobald sich ein Kunde für einen Schuh interessiert, kann der Verkäufer per Lesen des RFID-Tags schnell das zugehörige Gegenstück beschaffen. Zudem lässt sich der versehentliche Verkauf nicht zusammengehörender Schuhe vermeiden. Das erhöht die Kundenzufriedenheit und reduziert Kosten. Im Online- und Omnichannnel Commerce liegen die Vorteile insbesondere bei einem erheblich effizienteren Retourenhandling. Das automatische Scannen von Retouren-Kartons beantwortet viele Fragen auf einen Schlag, zum Beispiel: Ist die Retoure vollständig? Gehören die Schuhe zusammen? Bei einer Retourenquote von rund 50 Prozent schlägt diese Effizienzsteigerung schnell positiv zu Buche. Auf Produktionsseite wird mit der neu geschaffenen Lösung die Automatisierung vorangetrieben. So werden linke und rechte Schuhe zum Teil auf separaten Linien gefertigt, zum Beispiel bei der Produktion von Sneakern. Die einzelnen Schuhe lassen sich mit ITIP automatisiert und schnell zusammen- und dem richtigen Schuhkarton zuführen. Zudem ist ein präzises Tracking & Tracing möglich. Ralph Tröger, Senior Manager Identification/Data Carrier bei GS1 Germany, erklärt: „Das Funktionsprinzip des ITIP EPC ähnelt dem des serialisierten EPC, der heute bereits bei vielen Unternehmen der Fashion- und Schuhbranche zum Einsatz kommt. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der ITIP EPC darüber hinaus noch eine Teile-Nummer und die jeweilige Gesamtanzahl an Teilen codiert. Auf diese Art kann eine entsprechende Software automatisch erkennen, welche Schuhe zueinander gehören.“ Der Lösungsansatz lässt sich auch auf andere Warengruppen, etwa für zwei- oder dreiteilige Anzüge, und auf weitere Branchen übertragen. Erstes Interesse gibt es unter anderem in den Technischen Industrien. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Unternehmen zur Verwendung des ITIP in Kombination mit Seriennummern weiterhin auf kostengünstige RFID-Tags setzen können. In diesem Sinne betont Peter Altes, Geschäftsführer AIM-D e.V. und Mit-Initiator der RFID Shoes Group: „Der ITIP EPC ist ein wichtiger Baustein, um die Schuhindustrie fit für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge zu machen. Ich freue mich bereits auf die Praxisberichte von Unternehmen, die die Lösung in den kommenden Monaten einführen werden.“ Die Anwendungsempfehlung steht allen GS1 Complete Kunden und GS1 Germany Solution Partnern hier kostenlos zur Verfügung: www.gs1-germany.de/gs1-standards-fuer-fashion-schuhe-sport. Pressefoto: Schuhe per Radiofrequenztechnologie identifizieren (Quelle: ANWR Group eG, VG HK) Pressekontakt: Michaela Freynhagen Pressereferentin Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 13350825 Köln T +49 (0)221 94714 534 F +49 (0)221 94714 7534 E freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.06.2013
Auf dem Branchentag Fleisch + Wurst wurde am 4. Juni 2013 erstmals die neue Generation E-Fleischbehälter präsentiert. Im Auftrag von Industrie und Handel haben Branchenexperten unter dem Dach von GS1 Germany die bisher üblichen roten Fleischkästen geprüft und am 28. Mai 2013 zahlreiche Verbesserungen verabschiedet. „Ein großes Plus für den Verbraucherschutz bietet die neue Färbung der Fleischbehälter“, ist Angela Schillings-Schmitz, Senior Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany, überzeugt. „Durch den klaren Kontrast zur Produktfarbe lassen sich Fremdkörper leichter erkennen.“ Damit Etiketten möglichst gut haften und sich beim Reinigen einfach ablösen lassen, wurde das Noppenfeld optimiert. Zusätzlich wird künftig bereits während der Produktion der Behälter ein Kunststoffetikett eingebettet. Das sogenannte Inmould-Label trägt die serialisierte GS1 Nummer GRAI (Global Returnable Asset Identifier). Sie ge-währleistet die eindeutige Identifikation und Verfolgbarkeit der Behälter und der darin transportierten Ware. Über virtuelle Zertifikate können außerdem zusätzliche Informationen, etwa zur Lebensmittelkonformität, oder Waschprotokolle mitgegeben werden. Ein konsequentes Qualitätssicherungssystem wird zukünftig dafür sorgen, dass die neuen Qualitätsvorgaben von den Behälterherstellern eingehalten werden. GS1 Germany übernimmt die Koordination des Zulassungs- und Überwachungsverfahrens sowie die Vergabe der Zulassungsnummer für alle zertifizierten Hersteller. Schillings-Schmitz weiter: „Damit die Umstellung erfolgreich gestartet werden kann, erarbeiten wir mit der Branche derzeit Eckpunkte und Spielregeln für das zukünftige Handling.“ GS1 Germany bietet auf Anfrage praktische Unterstützung in Form von Workshops und Projektmanagement an. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Der E-Fleischbehälter wird schon bald hellblau aussehen und ein Label mit Seriennummer tragen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: kroll@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.de/gs1.germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Wie nachhaltige Fleischverpackungen, PPWR und digitale Lösungen die Branche verändern – Interview mit Südpack zu Trends, Standards und Innovationen.
Praxistests mit 2D-Codes: Beiersdorf und dm zeigen, wie der GS1 Digital Link Verpackung, Kundenkommunikation und Point of Sale verbindet.
Veröffentlicht am 24.09.2024
2D-Codes bieten Unternehmen und Verbaucher:innen die Vielfalt an Informationen und den Zugang zu Produktwelten, die lineare Strichcodes, wie der EAN-13, nicht abbilden können. „QR-Codes auf Coupons und Produkten gibt es heute schon. Damit auch POS-Scanner den Code, zum Beispiel zum Aufrufen von Preisen an der Ladenkasse, lesen können, erarbeitet GS1 fortlaufend zusammen mit Anwendern aus Industrie und Handel sowie Solution Partnern Lösungen für die globale Umstellung von linearen auf zweidimensionale Barcodes am Point of Sale (POS)“, so Heide Buhl, Senior Manager Identification + Data Carrier bei GS1 Germany. Die Migrationsphase ist bis Ende 2027 vorgesehen, so dass ab 2028 die Verwendung von 2D-Codes alternativ oder zusätzlich zu den bestehenden linearen Strichcodes in Geschäften weltweit möglich ist. Ab 2028 entscheidet somit der Markeninhaber, ob er weiterhin den EAN-Code oder einen 2D-Code aufbringt. GS1 Germany unterstützt Unternehmen bei der Umstellung jetzt mit dem neuen und kostenfreien Whitepaper „Zukunft 2D-Codes im Einzelhandel“, das hier zum Download bereitsteht: www.gs1.de . Es beschreibt vor allem die Vorteile, Potenziale sowie Use Cases der zweidimensionalen Datenträger und liefert entscheidungsrelevante Informationen für die Wahl des passenden Barcodes. Wieso, weshalb, warum? Vorteile, die für Unternehmen aus einer erfolgreichen 2D-Migration entstehen Warum sollten Unternehmen sich mit dem Thema 2D-Codes am Point of Sale beschäftigen? Welche Chancen bieten sie Herstellern und Handel? Welcher 2D-Code ist der passende für den jeweiligen Unternehmensbedarf oder für das einzelne Produkt? Und was gilt es bei der Umstellung zu beachten? Das Whitepaper geht auf diese und weitere Fragen ein. Nach einer grundlegenden Einführung in das Thema werden die Optionen der 2D-Migration für Hersteller und Einzelhändler dargestellt, etwa für eine verbesserte Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit sowie für mehr Consumer Engagement. Detailliert zeigt das Whitepaper die neuen Anwendungsmöglichkeiten durch die größere Menge an im 2D-Code abbildbaren Daten auf sowie die Nutzenpotenziale einer Pilotierung von 2D-Codes für alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette - also für Hersteller, Händler und Dienstleister. Des Weiteren unterstützt ein Entscheidungsbaum im Dokument bei der Wahl des geeigneten Barcodes. Konkrete Anwendungsfälle aus der Praxis machen die Potenziale und Nutzenvorteile beispielhaft deutlich. Abschließend beleuchtet das Whitepaper kurz das Commitment von Unternehmen in verschiedenen Ländern und die globale Akzeptanz für die 2D Migration. Beep – Jeden Tag werden weltweit mehr als sechs Milliarden Strichcodes von Scannern erfasst Der Barcode auf Waren ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken und gerade darum ist es an der Zeit für ein Update. Denn eindimensionale Barcodes wie der EAN-Strichcode können nur eine Produktkennung, die GTIN, verschlüsseln. Die 2D-Codes dagegen können zusätzliche Daten wie Verfallsdatum, Chargennummer, Seriennummer und mehr enthalten. Mit dem GS1 Digital Link im QR-Code oder DataMatrix können Markenhersteller sogar ihre Produkte mit dem Web verbinden und beliebig viele Informationen und Webinhalte zur Verfügung stellen. Für Verbraucher:innen z.B. Informationen über Allergene, Rezepte, Sonderangebote, häufig gestellte Fragen. Und für Einzelhändler Zertifikate, Infos zu Rückrufaktionen und vieles mehr. Auch gesetzliche Anforderungen – wie zum Beispiel der Digitale Produktpass – lassen sich mit dem QR-Code umsetzen. „Dieser sogenannte dynamische QR-Code ist ein multifunktionales Tool, das beim Scan – zum Beispiel mit der Kamera des Smartphones – situativ zu den jeweils relevanten Informationen führt. Je nachdem, welche Produktangaben und -hinweise gerade hilfreich sind“, erklärt Buhl den Mehrwert und Vorteil gegenüber dem klassischen Strichcode, wie er heute vor allem auf Produkten im Handel zu finden ist. Ein weiterer wesentlicher Vorteil: Während die ausspielbaren Informationen variabel sind, bleibt der Code auf dem Produkt der gleiche. Damit können Unternehmen ihren Geschäftspartnern und Kund:innen jederzeit unterschiedliche Informationen ausspielen, ohne den Code auf der Verpackungen ändern zu müssen – ein Code für alles. Weitere Informationen rund um die 2D-Migration am Point of Sale: www.gs1-germany.de/branchen-themen/zukunft-2d-code/ Pressefoto: Ein Code auf der Verpackung, vielfältige und variable Informationen für die Supply Chain und für Verbraucher:innen (Quelle: Jakes Beverages) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 18.11.2014
Langes Suchen und vergriffene Artikel im Regal sorgen für Unzufriedenheit auch bei den besten Kunden. Und das wirkt sich langfristig auf den Umsatz aus. Für mehr Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit setzen die Cap-Supermärkte deshalb seit Anfang des Jahres auf das Category Management (CM) und die Prozessstandards von GS1 Germany. Mit dem Gebäckhersteller Bahlsen stellen Cap und GS1 Germany bereits den dritten namhaften Partner von Industrieseite vor. In fünf Pilotmärkten der insgesamt rund 110 Cap-Märkte deutschlandweit finden bis Ende November in zwei getrennten Projekten mit Intersnack und CFP Brands die Umbauten der Bereiche salzige Snacks, Zuckerwaren und der Kassenzone statt. Mit dem dritten Partner Bahlsen wird in Kürze die Produkt- und Regalplatzierung des Sortiments Süßgebäck in Angriff genommen. „Wir freuen uns, Partner bei der shopperorientierten Optimierung der Cap-Supermärkte zu sein“, erklärt Ramona Franke, Category Managerin bei Bahlsen. „Mit dem zertifizierten Acht-Schritte-Prozess des Category Managements können Händler abgestimmt auf Standort und Kundenstruktur das Produktsortiment und dessen Platzierung entscheidend verbessern und den wirtschaftlichen Erfolg sichern“, unterstreicht Peter L. Thein, Senior-Consultant bei GS1 Germany. Die Pilotmärkte in Mannheim, Saarbrücken, Stuttgart, Rostock und Cottbus stellen in Lage, Größe und soziodemografischen Umfeldfaktoren einen repräsentativen Durchschnitt über alle Cap-Märkte dar. Nach erfolgreichem Umbau plant Cap, das professionelle Category Management auf andere Warengruppen auszudehnen und im nächsten Jahr in weiteren Cap-Märkten einzuführen. „Stillstand bedeutet auch im Lebensmitteleinzelhandel Rückschritt. Mit dem Strategiepartner GS1 Germany gehen wir daher gemeinsam in die Zukunft und richten uns konsequent an den Bedürfnissen der Kunden aus“, erklärt Thomas Heckmann, Geschäftsfeldleiter Consumer-Projekte des Cap-Franchisegebers GDW Süd Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG. Der soziale Gedanke im Umgang mit den Kunden hat bei Cap generell einen hohen Stellenwert. Die Marktgestaltung erleichtert älteren Menschen mit maximal 1,60 Meter hohen Regalen den Einkauf. Außerdem arbeiten in den Cap-Supermärkten rund 800 Mitarbeiter mit Behinderung von knapp 1.400 Mitarbeiter insgesamt. Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie im GS1 Germany Online-Magazin . Pressebild downloaden BU: Bahlsen konnte als dritter Industriepartner für das Category Management der Cap-Frischemärkte gewonnen werden, Quelle: Bahlsen Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.