Veröffentlicht am 20.12.2011
„Für eine gleichbleibend hohe Güte der Produkte spielt in der heutigen Zeit die Qualität der Geschäftsprozesse eine immer größere Rolle. Auch in diesem Bereich möchte die Classic Conditorei & Café Röntgen Maßstäbe setzen. Darum haben wir ein durchgängiges System der Rückverfolgbarkeit auf Basis der GS1-Standards implementiert“, erklärt Frank Röntgen, Geschäftsführer der Classic Conditorei & Café Röntgen. Zusammen mit der Lübecker Marzipanfabrik v. Minden & Bruhns GmbH schloss das Unternehmen erfolgreich das Prozeus-Projekt ab, dessen Ziel es war, die innerbetrieblichen Geschäftsprozesse transparenter zu gestalten. Dazu sollte vor allem der Wareneingang in die Backstube sowie der Warenausgang optimiert werden. Zum einen galt es, die Abrechnungsprozesse in den einzelnen Filialen und mit den Vertriebspartnern durch die Einführung von EDI (Elektronischer Datenaustausch) signifikant zu verbessern. Zum anderen möchte das Unternehmen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Waren gewährleisten und auf diese Weise ihren Kundenservice weiter steigern. Damit gibt die Konditorei auch ein deutliches Signal für die Branche. Denn gerade für mittelständische Lebensmittelproduzenten ist es heute überlebenswichtig, die gesetzlichen Vorgaben der Rückverfolgbarkeit zu erfüllen. Besonders im internationalen Kundenumfeld wird sich die Kennzeichnung von Lieferungen mit einem Transportetikett auf Basis der GS1-Standards immer mehr durchsetzen. Die Verkaufsartikel werden mit einer Globalen Artikelnummer (GTIN) zur eindeutigen, überschneidungsfreien Identifizierung versehen. Während der EAN-13-Strichcode ausschließlich Platz für die Verschlüsselung der GTIN bietet, können im GS1-128-Strichcode darüber hinausgehende logistische Grund- und Zusatzinformationen wie Menge, Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) dargestellt werden. Somit ist die Verwendung des GS1-128 während des Transports und im Wareneingang ein logischer Schritt in Richtung lückenlose Transparenz. „Das Prozeus-Projekt gab den Anstoß, die bisherigen IT-Insellösungen abzulösen und durch eine integrierte Anwendung zu ersetzen. Im Laufe des Projekts kamen sämtliche Geschäftsprozesse auf den Prüfstand. Mit der Einführung des neuen Systems ist nun eine komplett integrierte Unternehmenssteuerung möglich“, ist Frank Röntgen überzeugt. Die Projektergebnisse sind in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht und können unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543 Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2011
Vom Pilotprojekt bis zum nationalen Roll-out – bei der Verleihung des ECR Award 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin punkteten Unternehmen, die ihr Geschäft mit innovativen ECR-Strategien auf Zukunftsfähigkeit trimmen und so ganzheitliche Kundenorientierung leben. Dabei besonders im Fokus der Jury: Nachhaltigkeits-Strategien als Bewertungskriterium für Einzelunternehmen. „Deutschen Verbrauchern ist Nachhaltigkeit ein großes Anliegen. Die Preisträger des ECR Award 2011 haben das verstanden“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wer seinen gesellschaftlichen Auftrag in der gesamten Prozesskette im Blick hält, gewinnt langfristig das Ver-trauen der Kunden – und erzielt somit die größten Erfolge am Point of Sale.“ Der ECR Award 2011 in der Kategorie „Unternehmenskooperation Supply Side“ ging an den Unterwäschehersteller Triumph International AG und die Sauer Modehandels GmbH für ihr beispielhaftes Konzept zur effizienteren Flächenbewirt-schaftung. Im Verlauf der Kooperation automatisierten die Unternehmen die ihre Geschäftsprozesse und schlossen Lücken in der Lieferkette. Zudem bauten sie das Sortiment modular und kundenindividuell auf. Insbesondere überzeugte die Jury die Roll-out-Fähigkeit des Siegerprojekts: Das Triumph Partner System wurde inzwischen an fast 150 Standorten umgesetzt und dient als umfangreichstes Flächenbewirtschaftungsmodell der Unterbekleidungsbranche. Das Rennen um den ECR Award als „Beste Unternehmenskooperation Demand Side“ machten die Bitburger Braugruppe GmbH und die Aral Aktiengesellschaft. Ihre Zusammenarbeit stand ganz im Zeichen der nachhaltigen Kundenorientierung in der regionalen Kleinfläche. Ziel war es, die lokalen Bierfavoriten neben anderen Bitburger-Marken effizienter in den Kühlflächen der Aral-Stores zu präsentieren. Die strategische Verankerung des ECR-Gedankens bei den Partnern ist nach Ansicht der Jury vorbildlich. Und auch der wirtschaftliche Nutzen der Zusammenarbeit entspricht den Zielvorgaben: Die nationale Umsetzung ihrer Strategie brachte den Partnern ein Umsatz-Plus von 4,6 Prozent. In der Kategorie Einzelunternehmen prämierte die Jury die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG für ihre Erfolge im Bereich Efficient Consumer Response und ihre gelebte Nachhaltigkeits-Strategie. Seit Jahren leistet die Drogeriemarktkette Pionierarbeit in Kundenorientierung, Mitarbeiterführung und zukunftsfähigem Wirtschaften. Insbesondere überzeugte dm durch sein gelebtes Miteinander und seine Förderung von verantwortungsvollem Umgang mit natürlichen Ressourcen – sowohl im eigenen Unternehmen wie auch beim Verbraucher. ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2011 ist Harry Brouwer, Chairman D-A-CH von Unilever Deutschland Holding GmbH. Den Konsumenten stets im Blick, engagiert sich der gebürtige Niederländer für Wachstum und gezielte Kundenorientierung. Das Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden liegt dem Unternehmenslenker dabei besonders am Herzen. Zugleich verankerte Harry Brouwer das Thema Nachhaltigkeit im Kerngeschäft von Unilever und schreibt klare Unternehmensziele für 2020 im Sustainable Living Plan fest. „Kein anderes Spitzentreffen von Industrie und Handel wirft ein derart fruchtbares Licht auf die Kooperationsbereitschaft und den Innovationsgeist aller Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette“ so Dr. Wolf Wagner, Jurymitglied und Geschäftsführer von Kurt Salmon Germany. „Der ECR Award ist ein einzigartiges Instrument, um innovative Unternehmenskonzepte zu wertschätzen. Der Preis hat inzwischen eine klare Signalwirkung in der Branche entwickelt“, ist Jörg Pretzel überzeugt. Der ECR Award wurde 2011 zum neunten Mal verliehen. Er ist die einzige Aus-zeichnung für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Konsumgüter-wirtschaft. Der Preis wird von GS1 Germany vergeben, exklusiver Kooperationspartner ist die Unternehmensberatung Kurt Salmon Germany. Der 18-köpfigen Jury gehören Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft an. Aktuelle Aufnahmen stehen über den FTP-Zugang ftp.gs1.de zum Download bereit: Login: presse, Passwort: GS1@Berlin2011. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsab-läufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535, Fax 0221/94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Web: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2011
Käufer brechen über ein Fünftel ihrer geplanten Einkäufe im Geschäft ab – genauso häufig greifen sie allerdings auch spontan ins Warenregal. Das hat eine aktuelle Studie der Universität zu Köln und der GfK Marktforschung in Zusammenarbeit mit GS1 Germany herausgefunden. Unter die Lupe genommen wurden 3.300 Einkäufe in Supermärkten, Großflächenmärkten und Discountern. „Die Ergebnisse dieser Studie rücken den Käufer in ein völlig neues Licht“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, auf dem 12. ECR-Tag in Berlin. „Die Untersuchung liefert neue wegweisende Erkenntnisse für alle künftigen Maßnahmen des Shopper Mar-keting.“ So zeigt die Studie beispielsweise, dass die Wahrscheinlichkeit eines Spontankaufs um knapp 30 Prozent steigt, wenn in stimmungsvollere Geschäftsatmosphäre investiert wird. Damit konnte der Store-Stimmung erstmals eine eindeutige verkaufssteigernde Wirkung nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler der Universität zu Köln fassen zudem den Durchschnittsshopper und sein Verhalten in belastbare Zahlen: Er ist mehrheitlich weiblich, im Durchschnitt 49 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind und ein Haushaltseinkommen von 2.350 Euro. Er geht ohne Begleitung zwei bis dreimal in der Woche einkaufen, benötigt dafür 24 Minuten und erwirbt ohne Einkaufsliste Waren im Wert von 29 Euro. Dabei treffen der durchschnittliche Shopper – hier bestätigt die Studie lang gehegte Vermutungen – 68 Prozent aller Kaufentscheidungen erst am Point of Sale; lediglich 32 Prozent der Käufe stehen bereits vor dem Shopping-Trip fest und sind bis hin zur Markenebene geplant. Der hohen Zahl spontaner Kauf-abbrüche (22 Prozent) stellen sich ganze 23 Prozent völlig ungeplanter Einkäufe entgegen – wie beispielsweise der impulsive Griff zur Schokolade. Die groß angelegte Shopper-Studie wurde auf dem 12. ECR-Tag in Berlin exklusiv den rund 1.200 teilnehmenden Experten und Managern aus Industrie und Handel vorgestellt. Weitere Hintergrundinformationen stehen über den FTP-Zugang ftp.gs1.de zum Download bereit: Login: presse, Passwort: GS1@Berlin2011. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535, Fax 0221/94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Web: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.09.2011
Auf dem GS1 Germany-Stand im Retailforum erleben die Anuga-Besucher live, wie das mobile Internet für mehr Transparenz in Sachen Herkunft, Produktion und Zusammensetzung von Lebensmitteln sorgt. In einem „Supermarkt“ mit verschiedenen Warenbereichen können sie Smartphone-Apps wie GS1 iGepir, barcoo von Check-it mobile oder fTrace ausprobieren. Solche Apps machen Mobiltelefone zu Barcode-Scannern, mit denen Verbraucher Informationen zu Inhaltsstoffen und Nachhaltigkeitsaspekten oder auch zur Herkunft von Produkten erhalten. So können sie mit der Smartphone-Applikation fTrace Fleisch- und Wurstwaren schon heute bis zum Landwirt oder zum Fleischlieferanten zurückverfolgen. Sie erfahren, woher die Tiere stammen, wann und wo sie geschlachtet wurden und die Ware verpackt wurde. Außerdem wird über Allergene, Inhaltsstoffe und andere Produktdetails informiert. Die Angaben zu den einzelnen Produkten liefert fTrace über eine Datenbank, die bereits auch andere Hersteller nutzen. Weitere Datenbanklösungen können auf dem GS1 Germany-Stand ausprobiert und angeschaut werden: Die Halal-Datenbank von GS1 Malaysia gibt Auskunft zu den zertifizierten Lebensmitteln, eine weitere Datenbank von GS1 Frankreich enthält Informationen zu Allergenen. Ganz gleich, aus welcher Datenbank die Produktinformationen abgerufen werden, ist es wichtig, dass diese Daten vertrauenswürdig sind. Laut einer Studie, die die GfK im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt hat, ist für knapp drei Viertel der Befragten die Quelle maßgeblich, aus der die Produktinformationen stammen. 83 Prozent verlassen sich am ehesten auf die Aussagen der Verbraucherzentralen. Abgeschlagen dagegen sind Industrie und Handel: Ihre Informationen gelten nur bei 30 beziehungsweise 39 Prozent der Befragten als glaubwürdig. Um diese Vertrauenslücke zu schließen, benötigen die Unternehmen eine gemeinsame, neutrale Plattform für den zuverlässigen Konsumentendialog, die kontrollierte und authentifizierte Daten bzw. Datenquellen zur Verfügung stellt. Im Rahmen seiner MobileCom-Strategie setzt sich GS1 Germany für den Aufbau einer Trusted Data Infrastruktur ein, über die Hersteller gesuchte Informationen verbraucherfreundlich und wahrheitsgetreu im Sinne der Produkthaftung verfügbar machen können. Für eine globale Infrastruktur steht ein Pilot kurz vor der Implementierung. Interessierte Besucher der Anuga finden GS1 Germany im Retailforum des BVL in der Mitte des Messeboulevards zwischen Halle vier und zehn. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig - die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR - Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 04.10.2011
Auf eine gemeinsame Empfehlung für eine kooperative, transparente Palettenbewirtschaftung in Deutschland verständigten sich Industrie, Handel und Dienstleister unter dem Dach von GS1 Germany. Damit ist es erstmals gelungen, branchen- und sektorenübergreifend Palettenqualitätsklassen zu definieren – eine erhebliche Erleichterung besonders in der Beschaffung und der Kommunikation zwischen den Prozessbeteiligten. Der Branche liegen nun ein standardisierter Qualitätsbegriff und klar abgestimmte Spielregeln für faires Palettenhandling vor. Eine Chance, den Konflikt um Qualität, Prozesse und Tauschrisiko zwischen den beteiligten Wirtschaftszweigen nach nunmehr 50 Jahren beizulegen. Diese neue ECR-Anwendungsempfehlung gilt für die Europalette und fokussiert die definierten Qualitätsklassen und die Ergebnisse aus der Prozessbetrachtung. Grundlage sind gemeinsam erarbeitete Prozesse, Klassifizierungen und Erkenntnisse. Sie verdeutlicht weiterhin Stärken und Schwächen von verschiedenen Palettenabwicklungssystemen, wie Palettenschein, Kauf und Verkauf oder Tausch im offenen Pool. Unternehmen finden darin außerdem Hilfe zu Fragen über Vertragsvereinbarungen, zu Rechten und Pflichten im Rahmen der Palettenbewirtschaftung oder auch zum Ausgleich von Palettenschulden. Europaweit wird die Logistikwelt dominiert vom offenen EUR-Palettenpool mit der Europalette im Format 800 x 1200 mm. Es gibt kaum eine Branche in Industrie, Handel und Logistik, die nicht mit der Tauschpalette vertraut ist. Im offenen Kreislauf wechseln die Beteiligten aus Industrie, Handel und Logistik ihre Paletten untereinander aus, sodass es zu einer ständigen Rotation der Ladungsträger kommt. Allgegenwärtig ist jedoch auch die Kritik am System: Nicht ausreichende gesetzliche Bestimmungen und fehlende abgestimmte Standardprozesse führen beim Palettentausch zu Konflikten zwischen den Beteiligten bezüglich der Qualität sowie der Kostenverteilung. "Für die Lösung dieser Problematik und ihre Umsetzung ist in diesem Projekt die Grundlage geschaffen worden. Wenn alle beteiligten Sektoren sich an diesen gemeinsam erarbeiteten Lösungen orientieren, steht einer kooperativen Palettenbewirtschaftung in Deutschland nichts im Wege", prognostiziert Sebastian Krug, Projektleiter ECR bei GS1 Germany. Über die genauen Inhalte der Anwendungsempfehlung und ihre praxisorientierte Umsetzung informiert der Workshop " Europalettenmanagement in der Praxis " am 24. Oktober 2011 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.10.2011
Ausbau der Kundenbeziehung, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, Qualitätssteigerung in der Datenübermittlung sind Ziele der PSL GmbH. Zusammen mit Toorank Distilleries, einem Abfüllunternehmen für Spirituosen, führte das mittelständische Unternehmen PSL den elektronischen Datenaustausch auf Basis der GS1-Standards ein. PSL spart dadurch nicht nur Kosten, sondern freut sich gleichzeitig über gesteigerte Produktivität, zufriedenere Kunden und zusätzliche Marktpotenziale. „Durch die erfolgreiche Umsetzung des Prozeus-Projekts ist die PSL GmbH zu einer authentischen Botschafterin für den Einsatz von eBusiness-Standards in der eigenen Supply Chain geworden“, resümiert Carsten Campe aus dem Bereich Vertrieb/Sales bei der PSL GmbH. PSL beabsichtigte, die unternehmensübergreifenden Prozesse zunächst mit Toorank Distilleries effizienter zu gestalten. Der Verpackungsdekorateur entschied sich daher für eine elektronische Verknüpfung mit der Supply Chain seines Kunden. Die bestehende Warenwirtschaft eignete sich jedoch nicht zur Anbindung an das EDI-System. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Prozessoptimierung bestand darin, dass PSL noch vor der eBusiness-Einführung in die notwendige Infrastruktur investierte. Damit ist das Unternehmen in der Lage, auf Basis des EANCOM®-Standards Nachrichten wie Bestellungen (ORDERS) und Liefermeldungen (DESADV) mit seinem Kunden elektronisch auszutauschen. Mithilfe des elektronischen Datenaustauschs erhöht das Unternehmen den Automatisierungsgrad signifikant; von der Bestellung über die Warenentnahme bis hin zur Rechnungsstellung. Ressourcen lassen sich besser nutzen und Fehler durch manuelle Eingaben vermeiden. „Wir sind überzeugt: Je mehr Teilnehmer die gemeinsame Sprache im elektronischen Datenaustausch sprechen, desto besser lassen sich die Potenziale an den Schnittstellen der Wertschöpfungskette ausschöpfen. Zugleich werden die Geschäftsbeziehungen durch die EDI-Anbindung intensiver“, prognostiziert Campe. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Foto: Scannen des GS1-Transportetiketts bei Warenentnahme, Quelle: PROZEUS/GS1 Germany PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.10.2011
Die Umstellung von der Standard-Warenklassifikation auf die künftige Globale Produktklassifikation schreitet voran. Geplant ist, neben der nationalen Warenummer ab Mitte 2012 den internationalen Brick als Pflichtangabe einzuführen. Ein Brick ist ein Baustein der GPC, der eine Kategorie ähnlicher Produkte identifiziert, wie zum Beispiel Wurstwaren oder Waschmittel. Je nach Bedarf können die Bausteine auch mit weiteren Attributen versehen werden – also zum Beispiel nicht nur mit der Information „Wurstwaren“, sondern auch mit Angaben zur Wurstsorte, Herkunft, Bio-Qualität und vieles mehr. Um die Migration möglichst einfach und reibungslos zu gestalten, unterstützt GS1 Germany die Anwender der bisherigen Standard-Warenklassifikation mit dem neuen „GPC-Mapping-Tool“. Es steht allen Kunden von GS1 Complete im Online-Portal zur Verfügung und funktioniert wie ein Übersetzungsprogramm: Gibt man die vierstellige Nummer der bisherigen nationalen Warenklassifikation ein, liefert es die dazu passende neue globale Brick-Nummer. Kennt der Anwender die bisherige Nummer nicht, kann er zunächst die gewünschte Hauptkategorie der Ware auswählen, um dann die korrekte Warenklassifikation zu identifizieren und in die entsprechende GPC-Nummer übersetzen zu lassen. Das Mapping bezieht sich derzeit noch auf die Kernbereiche Food und Near Food. Bis Ende 2011 wird es aber für alle Bereiche der Standard-Warenklassifikation zur Verfügung stehen. Die GPC erleichtert die Beschaf-fungsprozesse internationaler Handelsunternehmen. Bei der Bestellung von Waren können die Einkäufer damit eine für alle Länder einheitliche Produkt-beschreibung nutzen. Außerdem unterscheidet die GPC im Gegensatz zur Standardwarenklassifikation nach weiteren Produkteigenschaften wie zum Beispiel dem Herkunftsort, der Anbaumethode oder dem Reifegrad und ermöglicht so eine spezifischere Sortimentsgestaltung. Zum Thema GPC-Migration bietet GS1 Germany seinen Kunden außerdem am 8. Dezember 2011 ein Webinar an. Darin beantworten die GS1-Experten diese und weitere Fragen: Wie werden Produkte in die neue Systematik eingeordnet? Wie genau ist die GPC aufgebaut? Alle anderen Unternehmen erfahren mehr über die GPC beim Seminar „Effizientes Stammdatenmanagement – Basis für unternehmensübergreifende Kooperation“ am 9. November 2011 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.10.2011
Die Erwartungen von Kunden und des Gesetzgebers an die Sicherheit und Umweltverträglichkeit von Produkten steigt kontinuierlich. Das stellt gerade das Informationsmanagement von Unternehmen vor große Herausforderungen. Welche Informationen müssen wann, wo und in welcher Qualität verfügbar sein? Für die Unternehmen der Konsumgüterbranche bedeutet das: kritische Daten sammeln, validieren und prozessorientiert einsetzen. Fast an jeder Stufe der Wertschöpfungskette ermöglichen beispielsweise Angaben über Inhaltsstoffe, Produkteigenschaften oder Herkunftsort die vertrauenswürdige Information von Endkunden, den sachgerechten Transport gefährlicher Güter oder die Erstellung standortbezogener Gefährdungsbeurteilungen und Umweltbilanzen. Gleichzeitig bildet die geschaffene Transparenz die Grundlage für ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement. „Vor diesen Herausforderungen steht jeder in der Konsumgüterbranche. Trotzdem gibt es hierzu bislang kaum Austausch. GS1 setzt sich mit seinen Standards von je her dafür ein, dass in der Value Chain eine ‚gemeinsame Sprache‘ gesprochen wird. Auch für dieses aktuelle Thema bieten wir eine Plattform, um voneinander zu lernen“, erläutert Stephan Schaller, Leiter Strategieprojekt Sustainability bei GS1 Germany. Der Praxistag Lieferantenmanagement am 18. November 2011 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln zeigt neue Wege auf zu einem effizienteren Informationsaustausch in der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Handel und Hersteller. Rechtsanwalt Dr. Christoph Anger stellt die wichtigsten Regelungen vor, um den zahlreichen Rechtsvorschriften gerecht zu werden. Dr. Kester Lausecker von Kik Textilien spricht über Strategien für Erzeugnisimporteure unter REACH. Der BUND (Bund für Umwelt und Natur-schutz) vertreten durch Jureck Vengels erläutert seine Arbeit und gibt An-knüpfungspunkte zwischen Unternehmen und NGOs (Non-Governmental Organizations). Weitere interessante Vorträge kommen von SAP, dem SGS Institut Fresenius und Hornbach Baumarkt und beleuchten verschiedene Blickwinkel, Erfahrungen und Lösungsansätze im Umgang mit der steigenden Informationskomplexität. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Download: Programm Praxistag Lieferantenmanagement GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesell-schafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 04.11.2011
Das Präsidium des DIN Deutsches Institut für Normung e.V. beschloss einstimmig und auf Empfehlung von GS1 Germany, Träger des NDWK, die Auflösung des NDWK zum 31. Dezember 2011. Aufgrund seiner inhaltlichen Nähe führt der Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA) die Arbeitsbereiche des NDWK ab 1. Januar 2012 fort. Die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit von Standardisierung und Normung wird weiterhin Bestand haben: „GS1 Germany lässt auch zukünftig seine Expertise zu den Themen automatische Identifikation, Radiofrequenztechnologie (RFID) und elektronischer Datenaustausch (EDI) in die Arbeit des NIA einfließen“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Im DIN erwartet man, dass mit der Überführung des NDWK in den NIA Synergien geschaffen und ein Effizienzgewinn zu erwarten ist. Der IT-Anwendungsbereich Daten- und Warenverkehr in der Konsumgüterwirtschaft wird davon profitieren. „Die Kreise des NDWK, der in der Vergangenheit ausschließlich national tätig war, erhalten eine Anbindung an die europäische und internationale Normung. GS1 Germany ist ein wichtiger Partner des DIN, wir freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit, gerade in strategischen IT-Themen“, so Dr.-Ing. Torsten Bahke, Direktor des DIN. Der NDWK ist seit 1989 das Bindeglied zwischen Wirtschaft und Normung. Er ist in der Konsumgüterwirtschaft im Bereich Datenverkehr zuständig für alle Normungsvorhaben, die einen reibungslosen Informationsaustausch sowohl in der administrativen als auch in der logistischen Kette ermöglichen. Dazu gehören vor allem Verfahren zur Identifizierung von Lokationen, Waren und Dienstleistungen sowie Verfahren zur Datenkommunikation. Im Bereich Warenverkehr befasst der NDWK sich mit allen Normungsvorhaben, die für den reibungslosen Ablauf innerhalb der logistischen Kette erforderlich sind, insbesondere an den Schnittstellen der Annahme, Verarbeitung, Verteilung, Handhabung, Abholung und Rückführung von Gütern. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Im Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA) im DIN erarbeiten über 600 Experten aus allen Teilen der IT-Wirtschaft, aus Forschung und Lehre sowie aus dem öffentlichen Bereich marktgerechte Normen zur Entwicklung der Informationsgesellschaft. Grundlagennormen des NIA verbessern die Leistungsfähigkeit und Qualität und erhöhen die Sicherheit von IT-Systemen und Daten, unterstützen die Portabilität von Anwendungsprogrammen und machen IT-Produkte und –Systeme interoperabel. Zu den anwendungsbezogenen Bereichen gehören Büroorganisation und Bürotechnik, postalische Dienstleistungen, Bankwesen, Verhinderung von Produktpiraterie und elektronisches Geschäftswesen. Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. ist die nationale Normungsorganisation und vertritt deutsche Interessen in der europäischen und internationalen Normung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Tel.: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Sibylle Gabler Tel.: 030 2601-1112, Fax: 030 2601-1115 E-Mail: sibylle.gabler@din.de Homepage: www.din.de
Veröffentlicht am 10.11.2011
Wie die Modebranche ihre Prozesse kooperativ und effizient gestaltet, darüber tauschen sich Experten aus der Textilwirtschaft und dem Textilhandel am 6. Dezember 2011 auf der „Modebusiness live! Mode – Unternehmen – Effizienz“ aus. Ein Schwerpunkt ist hier die Umsetzung von RFID (Radiofrequenztechnologie). Immer mehr Unternehmen der Modebranche erkennen den Nutzen der Technologie und prüfen ihren mittelfristigen Einsatz. Bei der Veranstaltung geben unter anderem S.Oliver, Gerry Weber und das mittelständische Unternehmen Hermann Hagemeyer Einblicke in bereits etablierte Lösungen der Radiofrequenztechnologie. Die Textilbranche besteht aus schnellen Kollektionswechseln, steigendem Wettbewerbsdruck und hohen Erwartungen an Service und Verfügbarkeit. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, ist eine optimale Flächenbewirtschaftung im Handel erforderlich. Die kontinuierliche Warenversorgung machen leistungsfähige IT- und Logistiksysteme unumgänglich. Jedoch funktioniert ausgeklügelte Technologie nicht ohne das entsprechende Know-how für die branchenspezifischen Prozesse. RFID gilt als Schlüsseltechnologie zur Optimierung und Beschleunigung sämtlicher Prozesse in der textilen Lieferkette. Zu den Vorteilen von RFID gehören der schnelle und automatisierte Informationsaustausch zwischen Industrie und Handel, beschleunigte Bezahlvorgänge sowie die Möglichkeit zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit von Produkten. Weitere Vorteile sind die präzise Warenein- und -ausgangskontrolle, ein optimiertes Lager- und Bestandsmanagement, bedarfsgerechte Produktion, hohe Warenverfügbarkeit und dadurch bedingt niedrigere Lagerhaltungskosten. Und die Technologie kann noch mehr. Auch die handelsrechtliche Inventur lässt sich mit RFID sicher und effizient durchführen. Die Modebusiness live! wird gemeinsam von GS1 Germany, dem Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) und der TextilWirtschaft im Hilton Hotel in Düsseldorf veranstaltet. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de