Veröffentlicht am 18.06.2012
Auf 7,9 Milliarden Euro beziffert der VDMA aktuell den Schaden durch Produktpiraterie für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. GS1 Germany möchte Unternehmen stärker im Kampf gegen Fälschungen unterstützen und ist deshalb der Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz (Protect-ing) des VDMA beigetreten. „Von der Zusammenarbeit mit GS1 Germany erhoffen wir uns mehr standardisierte Lösungen gegen Produktpiraterie, die durchgängig für Produkte, Maschinen und Anlagen einsetzbar sind“, begründet Rainer Glatz, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Protect-ing, die Kooperation. Der VDMA empfiehlt zum Schutz vor Plagiaten unter anderem eindeutige Kennzeichnung, Authentifizierung mit Barcodes und RFID sowie den Aufbau von Tracking und Tracing-Systemen, um Produkte bis zum Hersteller zurückzuverfolgen. Die Standards des internationalen Netzwerks Global Standard One (GS1) – zu denen unter anderem der EAN-Barcode und der Elektronische Produktcode (EPC) gehören, ermöglichen nicht nur eine serialisierte Kennzeichnung, sondern sind eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der aktuellen Empfehlungen von Protect-ing. „Globale Standards sind die Basis, um ein weltweites und unternehmensunabhängiges System zum Schutz vor Plagiaten aufzubauen“, so Glatz weiter. „Die im Maschinen- und Anlagenbau bereits etablierten Maßnahmen sind sehr wirkungsvoll. Problematisch wird es jedoch, wenn jeder Hersteller oder Lieferant seine Anlagen und Produkte anders kennzeichnet. Das macht es umso schwerer, die Echtheit zu prüfen und Produkte tatsächlich über die gesamte Wertschöpfungskette an jedem Punkt zurückverfolgen zu können. Identifikationsstandards wie der EPC bieten hier übergreifende Lösungen für alle Prozessbeteiligten“, beschreibt Daniel Dünnebacke, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany, die Ansätze von GS1 Germany. Anstatt immer wieder neue Tracking- und Tracing-Systeme zu entwickeln, mache es Sinn, auf etablierte Lösungen zurückzugreifen, erklärt Dünnebacke. Die GS1-Standards böten die Sicherheit einer weltweit sofort einsatzfähigen und von international tätigen Herstellern und Händlern getragenen Lösung. So sei der EPC nicht nur eine Identifikationsnummer, sondern ermöglicht Tracking und Tracing über eine globale Datenbank. Unternehmen wie Daimler und Thyssen Krupp setzen bereits Tracking- und Tracing-Systeme auf Basis des EPC ein. Sie profitieren dabei nicht nur von der hohen Transparenz in der Lieferkette. Gleichzeitig haben sie ihren Aufwand für die Pflege der Systeme minimiert. Anwendungsempfehlungen und Dokumente zur technischen Spezifikation sind bereits von GS1 Germany vordefiniert und werden regelmäßig aktualisiert. Anwender von GS1-Standards sind auch flexibler bei der Auswahl ihrer Dienstleister, da standardbasierte Software Kompatibilität zu anderen Systemen sicherstellt. „Wir sehen uns in der AG Protect-ing als Motivator der Branche, nicht nur der Produktpiraterie den Kampf anzusagen, sondern an gemeinsamen, standardisierten Lösungen zu arbeiten“, so Dünnebacke weiter. Die Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz des VDMA bündelt die Interessen der Anbieter von Technologien und Dienstleistungen zum Produkt- und Know-how-Schutz entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefährdeter und plagiierter Produkte und Prozesse. Tracking und Tracing ist dabei eines der Kernthemen. Die Arbeitsgemeinschaft klärt betroffene industrielle Branchen auf – auch über den Maschinen- und Anlagenbau hinaus – und erarbeitet Lösungsansätze im Kampf gegen Produktpiraterie und Know-how-Verlust. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.06.2012
Unter dem Motto „Wertschöpfungsketten im Umbruch – global. lokal. digital“ diskutieren auch in diesem Jahr wieder Branchenexperten und Entscheider aus Industrie, Handel und Dienstleistungsunternehmen zukunftsfähige Strategien sowie Best Practices zur Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette. Für Zündstoff sorgte auf dem letzten ECR Tag vor allem die Podiumsdiskussion zum Thema Verbrauchervertrauen. Ähnlich spannend wird es auch in diesem Jahr: Unter dem Titel „Nachhaltiger Umbruch – evolutionär oder revolutionär“ debattieren am ersten Tag Nestlé-Vorstand Gerhard Berssenbrügge, dm-Aufsichtsratsmitglied Michael J. Kolodziej, Klaus Wiegandt Stifter und Vorstand des Forums für Verantwortung, sowie Angelika Zahrnt, Mitglied des Rates für nachhaltige Entwicklung und Ehrenvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a. D. beleuchtet mit seiner Abschlusskeynote den Einfluss des Megatrends Nachhaltigkeit auf die Wertschöpfungsketten der Zukunft. Zum Thema „Digitale Welt – Wem gehört der Kunde?“ treffen am zweiten Tag Stefan Tweraser, Country Director von Google, Thomas Storck, Geschäftsführer bei Galeria Kaufhof, Wolfgang Weber von Puma, Procter & Gamble-Manager Jörg Herrigt sowie Edgar K. Geffroy aufeinander. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmer ein hochattraktives Programm mit weiteren namhaften Referenten. Auf der Agenda stehen Fragestellungen von „Was bedeutet Kooperation in Zeiten des Umbruchs?“ über „Wie können Unternehmen die aktuellen digitalen Trends effektiv für Kundengewinnung und -bindung nutzen?“ bis zu „Wie können Industrie und Handel umfassende Verbrauchersicherheit durch jederzeit rückverfolgbare Waren gewährleisten?“. Viele Anknüpfungspunkte zur interaktiven und persönlichen Kommunikation bietet das ECR Village, der Platz der Kooperationen, mit unter anderem dem Virtual Shelf. Die ECR Ausstellung nutzen über 30 Unternehmen, um innovative Lösungen und die richtigen Tools für effiziente Anwendungen zu präsentieren. Am Abend des 5. September findet traditionell die Networking Night statt. Die geschichtsträchtigen Räume des Klosters Eberbach bilden mit exquisitem Ambiente den perfekten Rahmen, Erfahrungen auszutauschen und das persönliche Netzwerk zu erweitern. Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf www.ecrtag.de. Aktuelle Fragestellungen werden bereits jetzt in der XING-Gruppe „ECR Tag by GS1 Germany“ diskutiert: www.xing.com/net/pri129ba3x/ecr-tag/ Hier finden Sie das vollständige Programm des ECR Tag 2012. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.05.2012
Das Leistungspaket GS1 Complete hat auch in 2011 überzeugt. Mit 5.500 neuen Kunden setzen nun rund 45.000 Unternehmen auf die Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards von GS1 Germany. Das Unternehmen verzeichnet damit einen Zuwachs von 17 Prozent. Insgesamt sind 135.000 Globale Lokationsnummern (GLN) im Einsatz. Besondere Zuwächse konnten in den Branchen Onlinehandel, technische Industrien, Healthcare und den Banken verzeichnet werden. Gerade der Bankensektor war im letzten Jahr gefragt, seine Systeme an das von der Bundesbank und GS1 Germany entwickelte CashEDI-Verfahren anzupassen. Ziel ist, bis Ende 2012 alle Banken auf diese prozess- und budgetoptimierende Lösung umzustellen. Hintergrund: Ab Januar 2013 akzeptiert die Bundesbank keine Bargeldlogistik mehr ohne begleitende elektronische Kommunikation per CashEDI. Ein weiterer Fokus lag auf der Entwicklung von Lösungsansätzen, um den steigenden Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Transparenz gerecht zu werden, denen sich Industrie und Handel zunehmend stellen müssen. Das veränderte Verbraucherverhalten stellt die Wirtschaft zudem vor große Herausforderungen, wie ein Großteil der Studien von GS1 Germany belegt. So sind 80 Prozent der Händler davon überzeugt, dass Mobile Commerce in Zukunft eine strategische Bedeutung erlangen wird, egal ob Couponing, Mobile Payment oder das Barcodescanning per Smartphone, um weiterführende Produktinformationen zu erhalten. GS1 Germany schließt das Jahr 2011 wieder mit einem ausgezeichneten Ergebnis ab. Das erste Quartal 2012 deutet auf eine weitere positive Entwicklung hin. Der Jahresbericht zieht nicht nur Bilanz, er stellt die Highlights des Jahres sowie die zugehörigen Ereignisse aus 2011 vor. Er steht unter www.gs1-germany.de zum Download zur Verfügung, kann aber auch in gedruckter Version angefordert werden. Darüber hinaus beantwortet Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany, erstmals per Videointerview Fragen zu den Lösungsansätzen und zu den spannenden Chancen wie Herausforderungen für die Wirtschaft: Video hier ansehen: http://gs1.stream-view.de/ Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de/service/ueber-uns/veroeffentlichungen/jahresbericht/ GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.04.2012
Was sind die zentralen Nachhaltigkeitsthemen und -herausforderungen der Konsumgüterwirtschaft? Wo ergeben sich Anhaltspunkte und in welchen Bereichen sind bereits gute Initiativen entstanden? Konkrete Antworten liefert die neue Studie „Nachhaltigkeit in der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Themen, Trends und Initiativen“ von GS1 Germany. Der Kölner Dienstleister für Identifikations- und Prozessstandards zeigt der Branche damit Handlungsoptionen für effiziente, praxistaugliche Nachhaltigkeitsinitiativen auf. „Wir wollen die Konsumgüterindustrie unterstützen, ihr Leistungsportfolio effektiv auf Sustainability auszurichten“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Mit der Studie leistet GS1 Germany wichtige Pionierarbeit, um dem Thema bei Industrie, Handel und Dienstleistung die nötige Trennschärfe zu verleihen.“ Gemeinsam mit dem CSCP (UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production) hat GS1 Germany Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbraucherorganisationen befragt und die wichtigsten Themen und Handlungsfelder für die Branche ermittelt. Kernergebnis der Untersuchung: Produkttransparenz ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn es um mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterwirtschaft geht. Als Basis dafür, wurde die Notwendigkeit identifiziert, ein gemeinsames Verständnis über die relevanten Nachhaltigkeitsthemen einer Produktkategorie in den Produktionsketten zwischen Industrie und Handel zu erzielen. Dies bildet die Grundlage für Leistungstransparenz und eine relevante Kommunikation, die für alle Beteiligten bis hin zum Konsumenten hilfreich sind. Denn auch die Förderung nachhaltiger Konsummuster und Lebensstile hängt laut Studie von offener Kommunikation und validen Daten ab: Nur wenn die sozialen und ökologischen Auswirkungen von Produkten deutlich erkennbar sind, können Konsumenten ihre Kaufentscheidung bewusst danach ausrichten. Als zentraler Hebel für Nachhaltigkeit trägt Produkttransparenz somit in hohem Maß dazu bei, übergeordnete Ziele wie Klimaschutz und nachhaltige Ressourcen- und Landnutzung langfristig zu erreichen. Zugleich warnen die Experten: Zu viele oder unstrukturierte Produktangaben könnten nachhaltige Entscheidungen auch erschweren – egal ob in der Produktionskette oder am Ladenregal. Hier spricht GS1 Germany klare Empfehlungen aus: Wesentlich ist es demnach für Unternehmen zunächst, die Produktlebenszyklen ganzheitlich in Bezug auf ökologische, soziale und Nutzenaspekte zu beleuchten. Im zweiten Schritt gilt es dann, die wirklich relevanten Punkte herauszuarbeiten und damit die Angaben auf eine handhabbare Menge zu reduzieren. So spielen etwa in der Herstellung von T-Shirts soziale Nachhaltigkeitskriterien wie Kinderarbeit eine zu beachtende Rolle, während in der Produktionskette eines Waschmittels die Nutzung durch den Verbraucher wichtiger ist, weil er mit niedrigeren Waschtemperaturen und einer ausgelasteten Waschmaschine zum Klimaschutz beitragen kann. Die Suche nach diesen Kriterien sollte für definierte Produktkategorien im direkten Austausch aller Stakeholder geschehen, um so letztlich zu einem übergreifenden, branchenweiten Konsens zu gelangen. Das GS1 Germany Advisory Board Sustainability prüft derzeit gemeinsam mit den Marktteilnehmern bestehende Ansätze und Initiativen für die Identifizierung dieser kategoriespezifischen Kriterien. Die komplette Studie „Nachhaltigkeit in der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Themen, Trends und Initiativen“ ist bei GS1 Germany erhältlich. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.03.2012
Am 4. September 2012 wird zum 10. Mal der ECR Award für beste Management-Leistung für den Verbraucher vergeben. Hier werden herausragende unternehmensübergreifende Kooperationen der Konsumgüterbranche ausgezeichnet, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Verbraucher ausrichten. Zur Teilnahme aufgerufen sind Unternehmen aus Handel und Industrie, unabhängig von ihrer Branche und Größe, die ECR-Strategien partnerschaftlich und systematisch umsetzen. Bewerber für den ECR Award haben bis zum 25. Mai 2012 Gelegenheit, ihre Unterlagen bei GS1 Germany einzureichen. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ecraward.de . „Nur durch Kooperation und die Entwicklung gemeinsamer neuer Ideen werden wir die Konsumenten begeistern. Der ECR Award steht wie kein anderer für die Bedeutung der Zusammenarbeit von Industrie und Handel,“ davon ist der letztjährige Gewinner Harry J. Brouwer von Unilever überzeugt. Eine 17-köpfige Jury bestehend aus renommierten Vertretern des Handels sowie der Konsumgüterindustrie und anerkannten ECR-Spezialisten wählt die Gewinner aus. Die Preisverleihung erfolgt jeweils am Vorabend des ECR Tages im Rahmen einer festlichen Gala. Preisträger 2011 waren Aral, Bitburger, Triumph International, Sauer Modehandel, dm-drogerie markt sowie Harry J. Brouwer, Unilever als Unternehmenspersönlichkeit des Jahres. Weitere Informationen unter www.ecraward.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.03.2012
Märkte können den Umsatzanteil von Tiefkühlkost (TKK)* am Gesamtumsatz Food aktiv beeinflussen. Auf dieses Ergebnis kommt eine Studie, die GS1 Germany heute auf der Jahrestagung des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) vorgestellt hat. Die Studie „Instore Business Driver für eine erfolgreiche TKK-Abteilung“ von Nielsen und Bormann & Gordon entstand als Arbeitsergebnis eines Round Tables zum Thema Category Management bei Tiefkühlkost inklusive Eis. „Wir wollten mit der Studie die zentralen Einflussgrößen für die Umsatzbedeutung von Tiefkühlkost an den gesamten Food-Umsätzen im Einzelhandel identifizieren“, erläutert Inga Natrop, Consultant Category Management bei GS1 Germany. „Als Haupteinflussfaktor hat sich die Lage des Geschäfts herausgestellt: Je größer die Stadt, in dem ein Markt angesiedelt ist, desto höher der Umsatzanteil von Tiefkühlkost.“ Lässt sich die Lage des Geschäfts von Händlern nicht beeinflussen, so können sie bei den weiteren Einflussfaktoren aktiv daran arbeiten, den Umsatzanteil von TKK auszubauen. Beispielsweise lässt sich durch eine optimale Sortimentsgröße der Umsatzanteil signifikant steigern. Für Märkte mit mittleren Flächen von 800 bis 1.500 qm konnten anhand der Studie Basics benannt werden, die Händler beachten sollten. Gut gefüllte Regale und Truhen, eine aufgeräumte und shoppergerechte Platzierung sowie eine gut lesbare Preisauszeichnung sind essentiell, um erfolgreich bei TKK zu sein. Anderenfalls können Umsatzeinbußen von bis zu 21 Prozent drohen. Für die Platzierung der Ware gilt: Die höchsten Umsatzanteile werden mit TKK-Abteilungen erzielt, die im zweiten Drittel des Kundenlaufwegs liegen. Kassennähe wirkt sich dagegen nicht positiv auf den Umsatzanteil aus. Der Round Table „Category Management Tiefkühlkost inklusive Eis“ hatte die TKK-Studie 2011 initiiert. Der Kreis, dem neben dem dti Unternehmen wie Iglo, Unilever und Tengelmann angehören, hatte sich das Ziel gesetzt, gemeinsame Standards für das Category Management von Tiefkühlkost zu erarbeiten. Dabei hat der Round Table unter Leitung von GS1 Germany klar den Nutzen für den Verbraucher in den Mittelpunkt gestellt. Unter anderem sind bereits einheitliche Definitionen zum Wording und Empfehlungen zur Platzierung von Tiefkühlkost und Eis entstanden. GS1 Germany stellt Unternehmen die Ergebnisse des Round Tables in Form einer Präsentation auf Anfrage zur Verfügung. * bemessen als Basis-Umsatzanteil von Tiefkühlkost (exklusive Impulseis) an Food in Prozent, aktionsbereinigt Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.03.2012
Mit dem CashEDI-Verfahren, das die Deutsche Bundesbank professionellen Bargeldakteuren seit 2007 anbietet, können Daten entlang der Bargeldlogistikkette elektronisch übermittelt werden. Zu dem Verfahren, das ab 2013 verpflichtend wird, zählen neben der eigentlichen Bestellung oder Informationen über den Lieferstatus auch Daten zu Banknoten- und Münzgebinden selbst. Für einen transparenten und einwandfreien Austausch elektronischer Informationen über solche Bargeldartikel ist es zunächst nötig, dass die beteiligten Akteure wie Banken oder Werttransportunternehmen eindeutig identifizierbar sind. Dazu erhalten sie die so genannte Global Location Number (GLN) von GS1 Germany, die international überschneidungsfrei ist. Zudem müssen auch die einzelnen Bargeldartikel mit einer Kennzeichnung versehen werden, damit man sie schnell und sicher zuordnen kann. Um dies zu gewährleisten, erhalten die Bargeldartikel eine Artikelnummer, die Global Trade Item Number (GTIN). Basis für diese Nummer ist die jeweilige GLN des Unternehmens. Bislang wurden die GTINs für Euro-Bargeld national vergeben, so auch von der Deutschen Bundesbank. Um die Harmonisierung im Eurosystem weiter voranzutreiben und den grenzüberschreitenden Austausch von Geschäftsdaten zwischen den Bargeldakteuren zu erleichtern, werden seit dem 1. März 2012 nun europaweit gültige GTINs vergeben. Die neuen GTINs sind von den nationalen Akteuren entkoppelt und basieren auf der GLN der Europäischen Zentralbank (EZB). „Wir unterstützen die Harmonisierung im Eurosystem ausdrücklich und werden daher die bisher im CashEDI verwendeten, auf der Bundesbank-GLN basierenden Artikelnummern sukzessive durch die EZB-GTINs ersetzen“, so Jochen Boy von der Bundesbank. Zunächst akzeptiert die Bundesbank jedoch für eine Übergangsphase sowohl eigene als auch EZB-GTINs. Wie lange diese Phase andauern wird, soll mit den betroffenen Akteuren am 19. April 2012 auf dem dritten CashEDI Solution Provider Forum in Hannover abgestimmt werden. Euro-Bargeldartikel, die nur in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel sind, beispielsweise die Zehn-Euro-Gedenkmünzen, werden weiterhin eine GTIN von der Bundesbank erhalten. Zudem setzt die Bundesbank seit dem 1. März 2012 auf eine neue Version des Transaktionsstandards GS1 XML. Er legt Datenformate und Inhalte der elektronischen Nachrichten einheitlich fest. „Im Vergleich zu den bisherigen Formaten zeichnet sich GS1 XML 2.5 durch eine Vereinfachung des Handlings und der Struktur aus“, erklärt Christian Przybilla von GS1 Germany. So ist es zukünftig beispielsweise möglich, zwischen den Disponenten und dem Transporteur von Geldbestellungen zu unterscheiden. Weitere Informationen zu den GS1-Standards sowie die Liste mit den ab März 2012 im CashEDI verwendbaren Bargeldartikeln können unter www.cashedi.de abgerufen werden. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.03.2012
Der internationale Dienstleister für Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards GS1 Germany integriert das von Tönnies entwickelte und seit Anfang 2011 verfügbare Verbraucherinformationstool fTrace in sein Lösungsportfolio. Mit fTrace können Verbraucher Fleisch- und Wurstwaren direkt am Regal bis zum Landwirt oder zum Fleischlieferanten zurückverfolgen. Das Prinzip von fTrace ist einfach. Besitzer eines Smartphones scannen mit der fTrace-Applikation den auf der jeweiligen Produktverpackung aufgedruckten Code ein und lassen sich anschließend Informationen zu Herkunft sowie Ort und Datum von Schlachtung und Verpackung auf dem Handydisplay anzeigen. Erhältlich sind diese Informationen ebenfalls online über die Webseite www.ftrace.de . Mit fTrace geht jedoch noch mehr: So übermittelt das System in Verbindung mit den durchgängigen GS1-Standards Informationen, mit denen Produkte im Falle eines Rückrufs chargengenau identifiziert werden können. Damit wird es für Industrie und Handel möglich, präzise und nur ausschließlich von diesem Rückruf betroffene Ware zurückzuholen. „Während die GS1-Standards, unser Recall-Service oder auch das GTC (Global Traceability Conformance Programm) zur Prüfung bestehender Rückverfolgungssysteme eher die Supply Chain im Fokus haben, bildet fTrace das Front End hin zum Konsumenten“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Somit erweitert fTrace unser Leistungsportfolio zu Tracking & Tracing um die Perspektive des Verbrauchers,“ so Pretzel weiter. „fTrace ist ein tiefgehendes Informationssystem für mehr Verbrauchertransparenz, das größtmögliche Verbreitung im Handel verdient. Aus unserer Sicht steht GS1 Germany für Fachkompetenz und Neutralität und so sehen wir die von uns geplante Verbreitung des Systems in weiteren Branchen bei GS1 Germany in den besten Händen“, sagt Tönnies-Geschäftsführer Josef Trilling. Für die Zukunft ist geplant, fTrace branchenübergreifend, also auch für andere Frischesegmente wie Obst und Gemüse, Fisch oder Molkereiprodukte zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll fTrace auch über die Landesgrenzen Deutschlands hinweg zu einem europäischen bzw. globalen Informationstool für Verbraucheranforderungen ausgerollt werden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 05.03.2012
Immer häufiger vertrauen Industrie und Handel auf die Radiofrequenzidentifikation (RFID) beispielsweise zur automatischen Produkterkennung oder bei elektronischen Bezahlverfahren. Doch berührungsfreier Datenaustausch schürt vielfach Sicherheitsbedenken. Europäische Unternehmen werden aufgefordert, die Wahrung der Privatsphäre und des Datenschutzes in RFID-gestützten Anwendungen umzusetzen. So fordert es die EU-Kommission in ihrer Empfehlung 2009/387/EG vom 12. Mai 2009 und empfiehlt die Durchführung von Privacy Impact Assessments (PIA). Was bedeutet diese EU-Empfehlung für mein Unternehmen? Was ist ein Privacy Impact Assessement (PIA)? Wie und wann führe ich ein PIA durch? Wer ist Adressat meines durchgeführten PIA? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet das Webinar PIA. Das eintägige Webinar Privacy Impact Assessments (PIA) findet am 20.03.2012 und 03.04.2012 in Köln statt. GS1 Germany veranstaltet auch in diesem Quartal mehrere Best Practice Konferenzen. Darunter zum Beispiel der 1. Praxistag Technische Industrien. Hier diskutieren Fachleute über die Potenziale in den aktuellen Themen wie Fälschungssicherheit, überbetrieblicher Datenaustausch oder Intransparenz in den Wertschöpfungsketten. Die Konferenz zeigt anhand von konkreten Anwendungsfällen, Standardisierungslösungen aus dem Hause GS1 Germany und bietet die Möglichkeit, diese Potenziale auszuschöpfen. Der 1. Praxistag Technische Industrien findet am 08.05.2012 in Köln statt. Der Packaging Kongress „Pack 2012“ wird dieses Jahr zum 5. Mal vom EHI Retail Institut und GS1 Germany veranstaltet. Auf ihm diskutieren hochkarätige Verpackungsexperten aus Handel und Markenartikelindustrie über aktuelle Anforderungen und innovative Lösungen im Verpackungssektor. Die Pack 2012: 5. EHI/GS1 Packaging Jahreskongress findet am 26./27. Juni 2012 in Köln statt. Weitere Informationen zu Terminen, Veranstaltungen und Seminaren im II. Quartal 2012 finden interessierte Unternehmen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach, Assistentin Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 10.02.2012
Wenn Informationen zwischen Handelspartnern ausgetauscht werden, ist es unabdingbar, dass Erzeugnisse und Artikel eindeutig identifiziert sind. Doch bisher war es oft unklar, in welchen Fällen eine neue Artikelnummer vergeben werden muss. Jetzt können sich Unternehmen in der Obst- und Gemüsebranche auf klare Regeln bei der Artikelnummernvergabe verlassen. GS1 Germany, GS1 Niederlande und der niederländische Obst- und Gemüse-Verband Frug I Com arbeiten gemeinsam an den neuen VergabeRegeln für die Globale Artikelnummer (GTIN). Darüber hinaus arbeitet die Expertengruppe Obst & Gemüse an konkreten Prozessempfehlungen für den elektronischen Datenaustausch, um so einen standardisierten Informationsaustausch von der Angebotsphase über die Bestellung bis zur Lieferung umzusetzen. Damit wissen Händler und Lieferanten exakt, welche Informationen zu erwarten sind. So kann die Supply Chain verbessert und ein effektives Tracking & Tracing erreicht werden. Die Prozess-Empfehlung und die GTIN-Vergaberegeln für Obst & Gemüse wurden von der Expertengruppe Obst & Gemüse unter Leitung von GS1 Germany erarbeitet. Neben namhaften Handelsunternehmen sind Lieferanten und Erzeugerorganisationen aus Deutschland und den Niederlanden sowie GS1 Niederlande und Frug I Com an dieser Arbeitsgruppe beteiligt. Die nächsten Schritte sind die Verbreitung der gemeinsamen Ergebnisse auf internationaler Ebene, um so einheitliche Regeln zur Optimierung der Supply Chain bei Obst und Gemüse in Europa zu schaffen. Europäische Handelsunternehmen, Lieferanten und Erzeugerorganisationen sind aufgerufen, an der gemeinsamen Initiative mitzuwirken. Der zweite Deutsche Obst & Gemüse Kongress findet vom 21. bis 22. Juni 2012 in Düsseldorf statt und wird vom Fruchthandel Magazin und GS1 Germany veranstaltet. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de