Veröffentlicht am 06.09.2012
Über die Datenpools von 1WorldSync (Joint Venture aus SA2 Worldsync und 1Sync), einem Unternehmen von GS1 Germany und GS1 US, tauschen Händler und Lieferanten weltweit Artikelstammdaten aus. Das wird ab April 2013 für deutsche Unternehmen noch einfacher, denn im Rahmen der so genannten Umsetzungsinitiative werden die Stammdaten deutscher Unternehmen künftig im international gültigen Standard des Global Data Synchronization Network (GDSN) ausgetauscht. Das neue Stammdatenprofil wurde am 4. September 2012 vom Steering Committee der Umsetzungs-initiative, mit Vertretern aus Industrie und Handel, verabschiedet. Die Umset-zungsinitiative ist von GS1 Germany initiiert. Ihr gehören Unternehmen wie Beiersdorf, dennree, dm-drogerie markt, Douglas, Edeka, Henkel, Markant, Metro, Oetker, Rewe und Unilever an. „Mit der Umsetzungsinitiative ist es uns gelungen, die nationale und internatio-nale Datenpoollösung von 1WorldSync im Schulterschluss mit Handel und In-dustrie in Deutschland zu harmonisieren“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsfüh-rer von GS1 Germany. Nihat Arkan, Geschäftsführer von 1WorldSync, sieht in dem neuen Datenpool eine wichtige Erweiterung des Handelspotenzials von Unternehmen: „Ab 2013 ermöglichen wir den deutschen Nutzern unseres Datenpools, auf internationalem Standard und in verschiedenen Sprachen mit den weltweit mehr als 25.000 im GDSN vertretenen Unternehmen zu kommunizieren. Sie erhalten Zugang zu den weltweit 30 zertifizierten GDSN-Datenpools und können damit nicht nur die Ansprüche des internationalen Handels bedienen, sondern sind zugleich bestens ausgestattet, um im nationalen oder internationalen E- und M-Commerce mithalten zu können. Der Datenpool bietet zudem alle Voraussetzungen, um Händlern und Kunden erweiterte Produktinformationen zu liefern.“ Das neue Datenprofil enthält neben den national erforderlichen auch globale Produktattribute. Um den Übergang in das GDSN-Datenprofil für deutsche Un-ternehmen so einfach wie möglich zu gestalten, bietet 1WorldSync einen schrittweisen Übergang an. Im Januar 2013 startet eine Pilotphase. Ab April 2013 wird die neue Web-Schnittstelle zur Eingabe von Produktstammdaten online sein. 1WorldSync wird seine Kunden fortlaufend über die Neuerungen der Stammdatenpools informieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de 1WorldSync Maarweg 165 50825 Köln Sarah Schmitz Tel: 0221 93373-153 E-Mail: sschmitz@1worldsync.com Homepage: www.1worldsync.com
Veröffentlicht am 06.09.2012
Gemeinsam mit 17 Markeneignern aus Industrie und Handel, präsentiert GS1 Germany das erste interaktive, virtuelle Supermarktregal, das durch Gestensteuerung bedient wird. An diesem Pilotprojekt beteiligt sind zum Beispiel Henkel, Kraft Foods, Unilever, dm-drogerie markt und Metro Group. Mit einfachen Handbewegungen, die über eine Kamera erfasst werden, wählen Endverbraucher Produkte aus verschiedenen Kategorien, von Süßwaren über Kosmetik bis hin zu Do-it-yourself, aus. Mittels 360 Grad Produktbilder und umfangreicher, von den Herstellern autorisierter Produktzusatzinformationen, kann sich der Kunde umfassend zu jedem Produkt informieren. "Neben der Analyse neuer Technologien zum Entwickeln innovativer Konzepte für Handel und Industrie, stand das Thema Trusted Source of Data ganz im Mittelpunkt unser Überlegungen", erklärt Madlen Ehrlich, Product Manager Mobile Services bei GS1 Germany. "Hersteller und Handelsunternehmen mit Eigenmarken sollen für die Notwendigkeit sensibilisiert werden, selbst dem Endverbraucher ihre Produktinformationen bereitzustellen – ganz gleich ob diese online, mobil oder über ein virtuelles Regal abgerufen werden. Damit tragen die Hersteller proaktiv zu mehr Produkttransparenz bei und stärken so das Verbrauchervertrauen nachhaltig." Im Rahmen des Pilotprojektes sammeln die Unternehmen Erfahrungen zum Umgang mit dem Thema Product Data Management und zum medienkonformen Darstellen ihrer Produkte in digitalen Kanälen. Um das zu unterstreichen, werden im "Virtuellen Regal" GS1 EAN-13 Codes zusätzlich zu den Produkten abgebildet. Diese Codes lassen sich hier mit der App „barcoo“ abscannen und führen so auf dem Smartphone des Konsumenten zu detaillierten Produkt- und Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Inhaltsstoffen, Allergenen und Anwendungshinweisen. Bereitgestellt werden diese Informationen über den Datenpool von 1WorldSync, dem neuen Joint Venture von SA2 Worldsync und 1Sync. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.10.2012
Das GS1 Germany Knowledge Center in Köln Braunsfeld gehört in diesem Jahr zu den Top Tagungslocations in Deutschland. Rund 25.000 wahlberechtigte Trainer, Personalentwickler und Veranstalter waren zum Online-Voting über www.toptagungslocation.de aufgerufen und wählten das Knowledge Center zur „Besonderen Tagungslocation 2012“. Dieses hatte sich gegen 71 Wettbewerber aus dem ganzen Bundesgebiet – darunter die Autostadt Wolfsburg oder das Energie-Forum-Innovation Bad Oeynhausen – durchgesetzt und musste sich allein dem Seminarhotel Bühlerhof aus Bad Wurzach geschlagen geben. Alle Bewerber hatten sich in den vergangenen zwölf Monaten einem mehrstufigen Prüfungsverfahren unterzogen und wurden in die 8. Ausgabe der Veröffentlichung „Besondere Tagungs- und Eventlocations“ aufgenommen. Im Online-Voting wurden anschließend Kriterien wie Besonderheit der Location, Innovationscharakter, Lage und Infrastruktur, technische Ausstattung, Raumgestaltung, Catering und Services dieser 73 Locations bewertet. Verliehen wurde die Auszeichnung durch die repecon Reinhard Peter Medien- und PR-Konzeptionen auf der Jahrestagung der Meeting, Incentive, Congress und Events-Branche am 16. September 2012 in Köln. Das GS1 Germany Knowledge Center bietet seit 2009 nicht nur Räume für Events, sondern mit der Value Chain live! auch eine multimediale Erlebniswelt, die Besuchern zeigt, wie sich Logistik und Shopping dank moderner Technologien verändern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Barcode, der vor 35 Jahren den deutschen Handel revolutioniert hat und dessen Absender GS1 Germany ist. „Monatlich kommen neue Interessenten hinzu, die unsere Räumlichkeiten für ihre Tagungen nutzen möchten“, freut sich Mario Pajenkamp, Leiter des GS1 Germany Knowledge Centers. „Die enorme Nachfrage und die Auszeichnung motivieren uns, in 2013 unser Bauvorhaben für das neue GS1 Germany Knowledge Center 2.0 in Angriff zu nehmen.“ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.10.2012
Immer wieder machen gefälschte Medikamente oder schadhafte Medizinprodukte Schlagzeilen, wie zuletzt beim Thema Brustimplantate. Und Krankenhäuser bemängeln den oftmals hohen Aufwand, der nötig ist, um die Charge eines Produktes zu identifizieren. Eine europaweite Regelung soll für eine bessere Rückverfolgbarkeit und mehr Patientensicherheit sorgen. Grundlage ist ein Entwurf, den die Europäische Kommission Ende September 2012 vorstellte. Er umfasst Vorgaben, wie die derzeitige Medizinprodukteverordnung neu zu regeln ist. „Die Entscheidung, ein weltweites System zur Identifikation von Medizinprodukten einzuführen, ist damit gefallen“, kommentiert Sylvia Reingardt, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany diese Entwicklung. Reingardt empfiehlt Herstellern daher, jetzt mit der Umstellung auf die kommenden neuen Kennzeichnungspflichten zu beginnen, die voraussichtlich ab 2015 greifen. Die Identifikation und Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten soll durch das sogenannte Unique Device Identifikation-System (UDI) international vereinheitlicht werden. UDI regelt zum einen die Kennzeichnung von Medizinprodukten mit global gültigen Standards, von der Direktkennzeichnung bis zur Kennzeichnung der verschiedenen Verpackungsebenen. Zum anderen umfasst das System eine Datenbank mit Informationen zum Produkt, zum Beispiel Handelsname, Größe, Lagerbedingungen. Für die Pflege dieser Datenbank sollen die Hersteller verantwortlich sein. Im Rahmen der Einführung von UDI berät GS1 Germany Unternehmen bei der Umsetzung der GS1-Standards, so auch vom 14. bis 17. November auf der Medica 2012 in Halle 15 der Messe Düsseldorf, Stand A26. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.10.2012
70 Prozent aller verkauften Handys sind mittlerweile Smartphones, so der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Eines der beliebtesten Smartphone-Feature ist die Möglichkeit, per Barcode Scan-App über die Verpackung hinausgehende Informationen zu Lebensmitteln zu erhalten. Als Vorreiter und Marktführer dieses so genannten Extended Packaging betreibt Checkitmobile mit barcoo eine der reichweitenstärksten mobile Apps in Europa. Sie enthält über acht Millionen Produktdaten, wie Preisvergleiche, Testberichte, Öko- und Gesundheitsinformationen. Im Rahmen des Strategieprojekts MobileCom von GS1 Germany engagiert sich barcoo bereits seit rund zwei Jahren in der Arbeitsgruppe Extended Packaging/Trusted Data. Nun wurde eine weitreichende strategische Partnerschaft unterschrieben. „In Zukunft werden wir beispielsweise einen Zugang zum fTrace-System in barcoo integrieren, mit dem Verbraucher Waren bis an den Ursprungsort zurückverfolgen können“, erläutert Benjamin Thym, Geschäftsführer von Checkitmobile. „Darüber hinaus wollen wir den Datenaustausch mit 1Worldsync weiter optimieren und so zur Verbesserung der Produktdatenqualität beitragen“, so Thym weiter. „barcoo ist für uns ein wertvoller Partner, mit dem wir die Entwicklungen im Bereich Extended Packaging auf Basis gemeinsamer Studien und Pilotprojekte forcieren können“, ergänzt Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. GS1 Germany war bislang Dienstleister für die Prozessoptimierung von Unternehmen im B2B-Sektor. Der erste Schritt in den B2C-Markt erfolgte mit der Übernahme der Traceability-Lösung fTrace, dem ersten B2C-Service zur Rückverfolgung von Lebensmitteln, im Sommer 2012. Mit 1WorldSync (bisher SA2 Worldync/1Sync) betreibt GS1 Germany zudem einen weltweit führenden Datenpool für Produktstammdaten, die Checkitmobile heute schon zur Versorgung des barcoo-Services erfolgreich und regelmäßig nutzt. Weitere Informationen unter: http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/rueckverfolgbarkeit/ http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/stammdaten/ http://www.barcoo.com Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-951 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.10.2012
Der Nutzen von Category Management-Maßnahmen am POS wird von selbstständigen Einzelhändlern wie von Regiebetrieben als sehr hoch eingeschätzt. Soweit das positive Ergebnis der Studie von Lebensmittel Zeitung direkt (Deutscher Fachverlag) und GS1 Germany, für die 239 Inhaber, Marktleiter und qualifiziertes Verkaufspersonal des Panels POS-Profi-Clubs befragt wurden. Für eine wirklich nachhaltige Umsetzung von Category Management-Konzepten am POS zeigt die Studie jedoch einige Ansatzpunkte zur Optimierung auf: So wurde zum Beispiel nur rund der Hälfte der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel vor der letzten Umbaumaßnahme im Markt Sinn und Zweck dieser Sortimentsoptimierung erklärt. Auf der Großfläche funktioniert die Information zu Umbaumaßnahmen mit gut 60 Prozent besser als auf mittleren und kleinen Flächen. Der Schwerpunkt in der Informationsvermittlung lag bei Workshops und Schulungen. Zudem erfolgt eine systematische Erfassung der Regalsysteme bisher nur in rund 60 Prozent der filialisierten und großen selbstständigen Märkte bezie-hungsweise bei 40 Prozent der kleineren Selbstständigen. „Dies ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg einer Optimierung“, so Christina Reepel, verantwortliche Projektmanagerin bei GS1 Germany. Wie die Befragung zeigt, sind die Regallayouts auch längst nicht allen handelnden Personen am POS zugängig. „Belohnungssysteme für die nachhaltige Umsetzung könnten den Erfolg von Category Management-Maßnahmen am POS steigern“, so Hilke Waas, Leitung Marktforschung von Lebensmittel Zeitung direkt. Diese werden laut der Studie bislang noch sehr verhalten eingesetzt. Studienergebnisse (PDF) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de www.gs1-germany.de Deutscher Fachverlag (dfv) Judith Scondo Referentin Unternehmenskommunikation Tel: 069 7595-2051 E-Mail: judith.scondo@dfv.de www.dfv.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privat-wirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Lebensmittel Zeitung direkt ist die Fachillustrierte für den gesamten POS. Sie richtet sich an die Entscheider in den Verkaufsteams am POS, vom Inhaber oder Filialleiter bis hin zum qualifizierten Verkaufspersonal. Die Inhalte reichen dabei von Vkf-Aktionen, Aufbau und Pflege der Frischeabteilungen, Produktinformationen, Regalpflege bis hin zu nützlichen Tipps zu Ware und zum Umgang mit Kunden. Lebensmittel Zeitung direkt erscheint im Deutschen Fachverlag (dfv) und wird kostenlos an die Marktleitung geliefert sowie für die Mitarbeiter in den Pausenräumen ausgelegt. Steckbrief POS-Profi-Club Befragungs-Panel von Lebensmittel Zeitung direkt, der Fachzeitschrift für den POS monatliche Befragung zu aktuellen Handels- und Sortimentsthemen rund 350 Mitglieder aus selbstständigen Märkten und Regiebetrieben des Lebens-mitteleinzelhandels Vertriebsschienen: SB-Warenhaus, Verbrauchermarkt, Supermarkt, SB-Geschäft Positionen im Markt: Inhaber, Marktleiter, Substitute, Abteilungsleiter, Fachverkäufer und Verkäufer
Veröffentlicht am 24.10.2012
Unternehmen, die sowohl auf Barcodes als auch auf RFID-Technologie setzen, müssen sicherstellen, dass sich beide Technologien verstehen. Dabei unterstützt jetzt ein neuer Leitfaden von GS1. Er beantwortet die wichtigsten Fragen zum richtigen Datenformat und beschreibt wie die gespeicherten Informationen fehlerfrei vom Barcode auf den RFID-Chip und umgekehrt übertragen werden können. Der Leitfaden wurde international im GS1 Netzwerk, unter Mitwirkung von GS1 Germany, gemeinsam mit Unternehmen entwickelt. „Um Daten sicher in Prozessen weiterzugeben, ist ein paralleler Einsatz von Barcode- und RFID-Technologie sinnvoll. Das stellt die Unternehmen jedoch häufig vor eine technische Herausforderung“, erläutert Roman Winter, Projekt-manager EPC/RFID bei GS1 Germany. „Damit alle Systeme bestmöglich ineinander greifen, muss im Vorfeld definiert werden, welche Daten wie auf den verschiedenen Datenträgern gespeichert werden.“ Der Leitfaden zeigt anhand von Beispielen, wie Unternehmen eine höchstmögliche Kompatibilität der Datenträger erreichen. So sollte zum Beispiel bei der Kombination von GTIN und Seriennummer auf führende Nullen in der Seriennummer verzichtet werden. Außerdem sollten Anwendungen, Datenbestand und Geschäftsnachrichten unabhängig davon sein, wie Daten erfasst werden. „Wer die Empfehlungen des Leitfadens berücksichtigt, kann Zeit und Geld sparen. Häufig müssen Unternehmen heute noch Daten doppelt erfassen, weil die Informationen auf den Datenträgern unterschiedlich abgebildet werden“, so Winter weiter. Der englischsprachige Leitfaden wendet sich an Unternehmen, Dienstleister und Hersteller von Transpondern und Etiketten aller Branchen, in denen GS1 Standards eingesetzt werden. Interessenten können die „Barcode – EPC Interoperability Guideline“ kostenlos unter http://www.gs1.org/gsmp/kc/barcodes herunterladen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.10.2012
Das Sunrise-Date für den GS1 DataBar rückt näher: Ab 2014 soll er am Point of Sale breitflächig zum Einsatz kommen. Der Handel befasst sich bereits mit der Umstellung. Für die Lieferanten gab es noch zahlreiche offene Fragen, die GS1 Germany jetzt mit einer Umsetzungshilfe beantwortet. Sie klärt zum Beispiel, wie Hersteller in der Migrationsphase ihre Waren am besten kennzeichnen und enthält eigens dafür entwickelte Regeln. Sie bilden unter anderem den Fall ab, dass der GS1 DataBar an einzelnen Kassen nicht gelesen werden kann. „Lieferanten haben mit dieser Lösung einen gestaltungssicheren Rahmen für die Migration. Händler können bereits heute die zusätzlich gelieferten Produktinformationen nutzen, wenn sie ihre Kassensysteme entsprechend anpassen“, erklärt Sabine Kläser, Projektmanagerin AutoID bei GS1 Germany. Der GS1 DataBar tritt damit an die Seite des Strichcode-Klassikers EAN-13, der aus dem Handel nicht mehr wegzudenken ist. Insbesondere die Verbraucher schätzen ihn aufgrund des schnellen Kassiervorgangs. In der Prozesskette zwischen Industrie und Handel stößt der EAN-13 aber an seine Grenzen. Wichtige Zusatzinformationen wie die Chargennummer oder das Mindesthaltbarkeitsdatum kann er nicht verschlüsseln. Im Gegensatz zu seinem „Bruder“, dem GS1 DataBar, der auf wenig Raum viele Informationen codiert und sich daher auch besonders für das Kennzeichnen mengenvariabler Waren, wie zum Beispiel Äpfel, eignet. Die Zusatzinformationen erleichtern unter anderem die Beschaffung und die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 25.10.2012
Mehr Transparenz im Gutschein-Geschäft: 2012 wurde erstmals im GS1-System eine weltweit gültige Identifikationsnummer für Coupons eingeführt – die Global Coupon Number, kurz GCN. Bis dahin gab es lediglich regionale oder proprietäre Lösungen für Industrie und Handel. Die Anwendung der GCN ist aktuell für digitale Coupons, auch E-Coupons genannt, vorgesehen. Ein aktuelles Anwenderszenario gibt es bereits bei der Metro-Tochter Real,-. Sie identifiziert und individualisiert die E-Coupons innerhalb des Payback Systems durchgängig mit der GCN. „Unsere Kunden haben ihre Punkte im Handy jederzeit dabei und können sie einfach, schneller und direkter sammeln,“ erläutert Bernd Hasenbank, Head of Point of Sale Solutions bei der Real,- Group das neue Plus an Kundenorientierung. Die E-Coupons aktiviert der Kunde entweder im Online-Portal oder mit seiner App von Payback. Ein großer Vorteil der globalen Identifikationsnummer liegt darin, systemübergreifend genauso wie händler- oder länderübergreifende digitale Couponingaktionen zu realisieren. Das bedeutet weniger Kosten, mehr Effizienz im Prozess und mehr Kundenorientierung auf Verbraucherseite. Die neue Nummer ist aktuell zur Identifikation digitaler Coupons freigegeben. Unklar ist, wie die Unternehmen mit Papiergutscheinen oder Vouchern umzugehen haben. Für Papiergutscheine kommt die Lösung ab 2014: Mit der Einführung des GS1 DataBar steht dann ein geeigneter Barcode für die Serialisierung zur Verfügung. Diskutiert wird außerdem, ob Voucher, die häufig in einem Atemzug mit Rabatt-Gutscheinen genannt werden, ebenfalls mit der GCN identifiziert werden sollten. „Im Gegensatz zu Coupons stellen Voucher echte Zahlungsmittel dar. Nun fragen sich unsere Anwender, ob die Nummer auch für die Identifikation von Vouchern genutzt werden darf,“ erläutert Heide Buhl, Senior-Projektmanagerin AutoID bei GS1 Germany. „Weiterhin ist noch unklar, ob die Umsetzung der GCN im Strichcode auf dem Papier-Voucher zulässig ist.“ Diese Fragen gewinnen zunehmend an Relevanz, weshalb sie in den Global Standards Management Process (GSMP) einfließen und auf internationaler Ebene diskutiert werden. GS1 Germany treibt entsprechende Problemlösungen voran und lädt alle Unternehmen zum offenen Dialog ein, die mit internationalen Vouchern und Gutscheinen arbeiten. Interessierte Unternehmen wenden sich an Heide Buhl unter: buhl@gs1-germany.de . Abbildung: Einlösen eines Handy-Coupons an der Kasse, Quelle: Acardo Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.10.2012
Die Entwicklung einer einheitlichen Branchensprache für effiziente Geschäftsmodelle und -prozesse erleichtert die Kooperationsgespräche und die Zusammenarbeit in der Flächenbewirtschaftung optimal. Außerdem löst ein branchenweit gültiger Leitfaden für vertragliche Vereinbarungen wiederkehrende individuelle Absprachen ab. Neben einer kompletten Beschreibung der verschiedenen Geschäftsmodelle und Prozessabläufe bietet die Connecting Fashion Business-Anwendungsempfehlung Industrie- und Handelsunternehmen der Schuhbranche eine EDI-Dokumentation, die jetzt auch auf Englisch verfügbar ist. „Die Empfehlung dient Unternehmen dazu, den immer höheren Koordinationsaufwand zu reduzieren, der bei der Umsetzung von EDI-Systemen, Lagerverwaltung und Logistik auf internationaler Ebene anfällt“, erklärt Markus Müller, Branchenmanager Fashion/Sport/Schuhe bei GS1 Germany. Unter der Federführung von GS1 Germany hat die Initiative „Effizienz in der Schuhbranche“ einzelnen Geschäftsmodelle und die dazugehörigen Prozesse definiert und detailliert beschrieben. Der praxisorientierte Handlungsleitfaden deckt alle Bereiche vertikaler Partnerschaft ab – von der Vereinbarung der Kooperation bis zur Abwicklung am POS. Zudem sind für jeden Geschäftsprozess die entsprechenden EANCOM ® 2002-Nachrichtenformate dargestellt, die einen effizienten elektronischen Datenaustausch (EDI) ohne Medienbrüche ermöglichen. Der EANCOM ® - 2002 gilt als weltweit etablierter Standard für den elektronischen Datenaustausch. Doch nicht nur hierauf hatte sich der Schuhsektor schon zu Anfang des Jahres geeinigt. Die weitere Nutzung der GS1-Standards reicht von der Globalen Lokationsnummer (GLN) zur Identifikation der Unternehmen und der bewirtschafteten Flächen über die Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC) für die Auszeichnung von Paletten, Paketen und Co. bis zur GTIN (Globale Trade Item Number) zur Identifikation der Schuhe einschließlich Karton. Darüber hinaus findet am 6. Dezember 2012 der Kongress „Connecting Fashion Business 2012“ im Kölner Odysseum statt, bei dem sich Experten über die Gestaltung von kooperativen und effizienten Geschäftsprozessen im Bereich Fashion-, Schuh- und Sportbranche austauschen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-7273 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de