Veröffentlicht am 28.06.2011
Ab Sommer 2012 wird die Global Product Classification (GPC) zusätzlich zur Standard-Warenklassifikation Pflicht und löst sie dann nach einer Übergangsfrist vollständig ab. Die GPC erleichtert die Beschaffungsprozesse internationaler Handelsunternehmen, da sie für jedes Land gültig ist. Bei der Bestellung von Waren können die Einkäufer also jetzt eine für alle Länder einheitliche Produktbeschreibung nutzen. Außerdem unterscheidet die GPC im Gegensatz zur Standardwarenklassifikation nach weiteren Produkteigenschaften wie zum Beispiel dem Herkunftsort, der Anbaumethode und dem Reifegrad und ermöglicht so eine spezifischere Sortimentsgestaltung. Die GPC deckt alle Bereiche der Konsumgüterbranche ab. Was diese Umstellung im Einzelnen für die Abläufe in Unternehmen bedeutet, wie die GPC aufgebaut ist und wie die Produkte entsprechend eingeordnet werden, erklären Experten von GS1 Germany in dem zweistündigen Webinar „GPC-Migration“, das jeweils am 14. Juli, 15. September und 8. Dezember 2011 stattfindet. Eine Leitlinie für die Entwicklung und Umsetzung der GPC gibt den Unternehmen einen Überblick über die Grundsätze der GPC, die offiziellen Regeln und die Beziehung zum globalen Datenpoolnetzwerk GDSN (Global Data Synchronisation Network). Sie steht GS1-Kunden jetzt auch auf Deutsch kostenlos im GS1 Complete-Portal zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt GS1 Germany Unternehmen bei der Migration mit einer Mappinghilfe. Sie zeigt, wo Produkte in der neuen Klassifikation einzuordnen sind und dient zur Orientierung. Dazu stellt das Tool die Produkte mit ihrer jetzigen Klassifizierung und der zukünftigen Einordnung in der GPC gegenüber. Zum Beispiel teilt die GPC die bisherige Klassifikation „Geflügel frisch“ in Huhn, Ente, Truthahn und Straußenfleisch auf. Die GPC beschreibt weltweit einheitlich Warengruppen (Quelle: GS1 Germany) GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.06.2011
Kunden von morgen heute erreichen — der 12. ECR-Tag mit packenden Diskussionen und exklusiven Informationen rund um die Megatrends in Handel und Industrie – das vollständige Programm liegt nun vor. Köln: Wenn Verbraucherschützer und Lebensmittelhersteller aufeinandertreffen, kommt auf keinen Fall Langeweile auf. Auf dem 12. ECR-Tag werden unter anderem Thilo Bode (Foodwatch), Gerd Billen (Verbraucherzentrale Bundesverband) und Jürgen Abraham (Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie) über die Ursachen für das geschwundene Verbrauchervertrauen diskutieren. Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung Wege auf, wie Handel und Industrie den Konsumenten wieder stärker für sich einnehmen können – etwa durch glaubwürdiges und nachhaltiges Handeln. Best Practices aus den Unternehmen geben einen Überblick über erfolgreiche Marketingstrategien im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. Und auch die Logistik – wesentlicher Wettbewerbsfaktor in global vernetzten Lieferketten – kommt nicht zu kurz. Im Mittelpunkt stehen tragfähige Lösungen für eine ökologisch und wirtschaftlich effiziente Versorgung von städtischen Lebensräumen. Das vollständige Programm zum 12. ECR-Tag liegt jetzt vor. Interessierte können es unter www.ecr-tag.de abrufen und sich hier auch direkt anmelden. Über den Hashtag #ecrtag können Meinungen und zusätzliche Informationen über Twitter gelesen und ausgetauscht werden. Der 12. ECR-Tag findet am 21. und 22. September 2011 unter dem Motto „Kunden von morgen heute erreichen – authentisch handeln, nachhaltig überzeugen“ im Berliner Estrel CC statt. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Tel.: +49 (0)221 94714-535 Fax: +49 (0)221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 30.06.2011
Ihrem Commitment für die GS1-Standards auf der BVMed Gesprächsrunde am 15. Juni 2011 lassen GHX, HBS und Medical Columbus Taten folgen. Diese eProcurement-Plattformen veranstalten gemeinsam mit GS1 Germany die Healthcare live!-Konferenz am 12. und 13. Oktober 2011 in der Aesculap-Akademie in Berlin. Ihr Anliegen ist es, mehr Effizienz in der gesundheitswirtschaftlichen Prozesskette auf Basis der GS1-Standards zu erreichen – vom Hersteller bis zum Patienten. Dazu Norbert Kruchen, Geschäftsführer von HBS Health Business Solutions: “Der Fokus auf die GS1 Standards bringt Vorteile für beide Seiten einer Transaktion. Die Partner können sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Umsetzung von Best Practices, zum Beispiel im Umgang mit Konsignationen. Für uns ist das die Möglichkeit, die Geschäftsprozesse im Gesundheitswesen deutlich zu verbessern.“ So drehen sich die Themen der Konferenz unter anderem um die Materialerfassung per Barcode-Scanning, die elektronische Beschaffung und den automatischen Datenaustausch. Unter dem Motto „Visionen werden Wirklichkeit“ zeigen Experten aus Krankenhäusern, von Herstellern und Dienstleistern, wie Unternehmen standardisierte Prozesse umsetzen, dadurch den Kostendruck senken, Wettbewerbsvorteile schaffen und nicht zuletzt die Sicherheit des Patienten erhöhen. Die Konferenz richtet sich an die Verantwortlichen für Logistik und Beschaffung in den Krankenhäusern sowie an Qualitätsmanager, EDI-Experten und Supply Chain Manager von Medikalprodukte- und Medizintechnikherstellern. Medical Columbus sieht sich als Anbieter von eProcurement-Services in der Verantwortung, die branchenrelevanten Standards nach vorn zu bringen, um den Marktteilnehmern die Nutzung elektronisch gestützter Prozesse weiter zu erleichtern. Für Dirk Isenberg, Vorstand von Medical Columbus, ist die Unterstützung der Konferenz daher ein logischer nächster Schritt: „Wettbewerb in der Branche ist zwar unerlässlich, um den Mehrwert für die Geschäftspartner auf Krankenhaus- und Herstellerseite zu gewährleisten. Wettbewerb in Sachen Standards hat jedoch den gegenteiligen Effekt. Als Folge würden nur die Kosten im Gesundheitswesen in die Höhe getrieben“. „Maßgebliche Bedeutung auf globaler Ebene“ hat die Übereinkunft zu den GS1-Standards für Dr. Christoph Luz, Geschäftsführer der GHX Europe: „Statt auf Regularien und Direktiven zu warten, ergreifen die deutschsprachigen Märkte die Initiative und zeichnen den Weg zur Lösung auf. Das ist ein beeindruckendes Beispiel partnerschaftlichen Geschäftsgebarens zwischen Herstellern und Leistungserbringern sowie den Anbietern elektronischer Plattformen – ein wichtiger Schritt im Sinne verbesserter Leistungen zum Wohle des Patienten.“ GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.07.2011
Ziel des Prozeus-Projekts war es, die Bestell-, Liefer- und Rechnungsprozesse von Deinzer zu vereinfachen, um wertvolle Bearbeitungszeit zu sparen und Fehlerquellen zu beseitigen. Nach einer neunmonatigen Planungs-, Vorbereitungs- und Realisierungsphase konnte das Web-EDI im Unternehmen implementiert werden. Mit der Einführung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) kann der Hersteller von absatzsteigernden Verkaufssystemen seine unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesse effizienter gestalten, die Kundenzufriedenheit weiter steigern und seine Marktposition nachhaltig stärken. Darüber hinaus ist Deinzer mit seiner erworbenen eBusiness-Kompetenz für den zunehmenden Wettbewerb gut aufgestellt. Seit der Umstellung konnte das Unternehmen eine jährliche Gesamtersparnis von rund 35.000 Euro einräumen. Mit der Umstellung von der manuellen auf die halbelektronische Abwicklung mittels WebEDI – Basis dafür sind die GS1 Standards hat Deinzer eine Lösung gewählt, die den Bedürfnissen und Möglichkeiten eines mittelständischen Unternehmens entspricht. Denn WebEDI ermöglicht Betrieben mit geringem Transaktionsvolumen, standardisierte Prozesse mit geringem Aufwand umzusetzen. "Durch WebEDI ist es möglich, in der gesamten Kundenbeziehung auf einen gemeinsamen Stammdatenpool zurückzugreifen. Aufträge von verschiedenen Stellen erreichen prozesssicher den Lieferanten. Die Avisierung der Ware und die Berechnung erfolgt exakt" resümiert Michael Becher, Geschäftsführer der Deinzer GmbH. Langfristig erwägt Deinzer sogar die Anbindung an Classic-EDI mit dem Ziel, den Automatisierungsgrad und damit die Kundenorientierung noch weiter zu steigern. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann unter www.prozeus.de – Publikationen heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.07.2011
Der elektronische Datenaustausch (EDI) mit den Geschäftspartnern versetzt Unternehmen in die Lage, ihre Transaktionen schnell, sicher und nachvollziehbar durchzuführen. Fehlerhafte Nachrichten aber blockieren diese Prozesse und verlangsamen damit das E-Business. Aus diesem Grund bietet GS1 Germany den EDI-Checker, der jetzt mit INVOIC (Rechnung) für die Profile Do-it-yourself und Media sowie DESADV (Lieferavis) für die Profile Food/Non-Food und Getränke noch mehr Nachrichtenarten prüfen kann. Mit dem EDI-Checker testen Unternehmen, ob sie den elektronischen Datenaustausch für Rechnungen, Bestellungen und Lieferavise fehlerfrei implementiert haben. Im Idealfall geschieht das bevor sie den Echtbetrieb aufnehmen. Dadurch können sie aufwändige Testläufe verringern sowie Zeit- und Kostenersparnisse in ihrem EDI-Projekt realisieren. Zahlreiche Prüf- und Plausibilitätsfunktionen untersuchen dazu automatisiert die Daten auf Richtigkeit und Vollständigkeit, wie z. B. auf die gesetzlichen Anforderungen zur Angabe des Leistungsdatums. Sie basieren auf dem EDI-Standard EANCOM ® 2002. Denn die Vorteile von E-Business kommen erst zum Tragen, wenn Sender und Empfänger die Daten in einem standardisierten Format austauschen. Der EDI-Check erfolgt auf dem GEFEG.Validation.Portal der GEFEG mbH. Dort registrieren sich interessierte Unternehmen zunächst und können dann ihre Nachrichten hochladen. Nach Abschluss der Prüfung erhalten die Unternehmen ein Prüf- und Fehlerprotokoll. So können sie Fehler in einer EDI-Nachricht leicht erkennen und berichtigen. Dieser Service ist im Rahmen einer Testphase kostenlos und steht danach den Kunden von GS1 Germany über das GS1 Complete Portal zur Verfügung. Den Leistungsumfang des EDI-Checkers wird GS1 Germany kontinuierlich ausbauen. So soll in diesem Jahr das Nachrichtenprofil ORDERS für elektronische Bestellungen integriert werden. Weitere Informationen und Zugang zum GEFEG.Validation.Portal finden interessierte Unternehmen im Service-Bereich auf www.gs1-germany.de oder über die Startseite der vor kurzem aktualisierten EANCOM ® 2002-Dokumentation, die in der Online-Bibliothek des GS1 Complete-Portals zur Verfügung steht. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 · Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.07.2011
Die Großmetzgerei nutzte den Neubau ihrer Produktionsstätte, um die Prozesse bei der Kommissionierung und im Versand von Grund auf neu zu organisieren, mit dem Ziel die Prozesseffizienz nachhaltig zu steigern. Nachdem ein Brand die Produktionsanlage der Großmetzgerei komplett zerstört hatte, errichtete Gruninger innerhalb weniger Monate ein neues Produktionswerk. Im Zuge der Neu- und Umbaumaßnahmen wurden auch die logistischen Abläufe entschlackt und bestehende, fehleranfällige Prozesse durch eine effiziente Intralogistik ersetzt. „Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und den erforderlichen Neubau unserer Produktion zur Modernisierung der gesamten Infrastruktur genutzt“, so Michael Gruninger, Geschäftsführer und Janek Plätzsch, Leiter EDV der Eugen Gruninger Großmetzgerei GmbH & Co. KG. Gemeinsam mit dem Handelspartner setzte das Unternehmen das Prozeus-Projekt „Neubau der Produktionsanlage sowie damit einhergehende Rationalisierung von Kommissionierung und Versand in einem fleischverarbeitenden Betrieb“ erfolgreich um. Hauptziel war es, die Produktion vom Warenversand zu entkoppeln. Erreicht wurde das mithilfe eines automatisch geführten Hochregallagers, in dem die Fleisch- und Wurstwaren in E2-Kisten – das sind standardisierte Transportmittel der Fleischware – gelagert werden. Damit Gruninger die Ware sicher steuern und kontrollieren kann, sind die einzelnene Paletten über ein Transportetikett mit der Nummer der Versandeinheit NVE (SSCC) versehen. Die NVE (SSCC) ermöglicht es, jedes Gebinde auf seinem Weg durch die logistische Kette eindeutig zu identifizieren. Mit Hilfe des neuen Hochregallagers und durchgängig standardisierter Prozesse kann Gruninger die Kundenaufträge künftig noch schneller und zuverlässiger bearbeiten. Zudem ist das Unternehmen für die wachsenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit gerüstet. „Derzeit nutzen wir Barcodes, wir können aber jederzeit auf die RFID-Technologie umsteigen – die Flexibilität schätzen wir an den GS1-Standards besonders. Mit der gewonnenen Prozesseffizienz steht unserem Wachstum nichts mehr im Wege“, resümieren Gruninger und Plätzsch. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann unter www.prozeus.de – Publikationen heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.07.2011
Die Branchenverbände Bundesverband Presse-Grosso, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) haben sich auf eine Erweiterung der Pressecodierung von Zeitungen und Zeitschriften geeinigt. Ziel ist die effektive Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes. Presseprodukte mit beigefügten CDs, CD-ROMs oder DVDs, die mit einer Altersbeschränkung der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) oder Freiwilligen Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware (USK) gekennzeichnet sind, werden mit einem neuen „Jugendschutz-Präfix“ im EAN-Barcode versehen. Dieser neue, gemeinsam mit GS1 Germany entwickelte, Branchenstandard soll spätestens zum 1. Januar 2012 umgesetzt sein. Er ermöglicht zusätzlich zu der vorhandenen visuellen Jugendschutzkennzeichnung eine softwaregesteuerte Erkennung beim Kassiervorgang. Nach entsprechender Anpassung der Kassen-Software des Einzelhandels löst die neue Codierung beim Scannen von Presseprodukten an der Kasse ein akustisches, wahlweise zusätzlich optisches Signal aus. Es weist das Personal auf die gesetzlich vorgeschriebene Prüfpflicht bzw. die erforderliche Sichtprüfung hin. Der „Jugendschutz-Präfix“ findet Eingang in alle relevanten GS1 Germany-Publikationen. Spätestens zum 1. Januar 2012 soll er in die betrieblichen Prozesse der Verlage und Handelsstufen integriert sein. Mit dem Projekt kommen die Branchenverbände den Wünschen des Einzelhandels nach, der zur Unterstützung des effizienten Kassen-Checkouts zusätzlich zu der vorhandenen Kennzeichnung der Presseprodukte eine softwarebasierte Erkennungsroutine bevorzugt – wie schon bei anderen jugendschutzrelevanten Warengruppen wie Tabakwaren oder Alkohol. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Der Bundesverband Presse-Grosso e.V. vertritt die medienpolitischen und wirtschaftlichen Interessen der verlagsunabhängigen Pressegrossisten in Deutschland. Im Verband sind 53 von 68 Grosso-Unternehmen organisiert. Die Grossisten beliefern täglich rund 123.000 Einzelhändler mit Presse und beschäftigen ca. 13.000 Mitarbeiter (inkl. Tochter- und Fremdunternehmen). Der Branchenumsatz liegt bei 2,6 Milliarden Euro (zu Abgabepreisen an den Einzelhandel). Pressekontakt GS1 Germany: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 · Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt Bundesverband Presse-Grosso e.V. Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs-und Zeitschriften-Grossisten e. V. Christoph Schley Assistent Geschäftsführung / Rechtsanwalt Händelstraße 25-29 · 50674 Köln +49(0)221-921337-22 (Telefon) · +49(0)221-921337-44 (Fax) E-Mail: cs@bvpg.de Homepage: www.pressegrosso.de
Veröffentlicht am 20.07.2011
Weitere alarmierende Zahlen veröffentlicht jetzt die amerikanische GS1 Organisation in Zusammenarbeit mit GapGemini mit dem Report „Beyond the Label – Providing Digital Information Consumer Can Trust“. GS1 arbeitet mit Industrie, Handel und App-Anbietern an Trusted Data Infrastruktur. Köln: Dieser Report bringt es ans Licht. Die Anzahl der Smartphonebesitzer sowie die Zahl der dazugehörigen Apps steigen gerade in letzter Zeit exponentiell. Insbesondere Barcode-Scan Apps, mit denen zusätzliche Produktinformationen abgerufen werden, sind im Trend. Doch diese Produktinformationen sind alles andere als valide: Über 90 Prozent der Informationen, die britische Marktforscher über das mobile Barcode-Scanning erhalten haben, waren nicht korrekt respektive unvollständig. 40 Prozent der Abfragen konnten nicht eindeutig einem Hersteller zugeordnet werden. Eine weitere, besonders für Industrie und Handel wichtige Zahl: 38 Prozent der Befragten würden das Produkt nicht kaufen, wenn sie den Daten nicht vertrauen, die sie über ihr Smartphone abrufen. Diese und weitere alarmierende Zahlen stammen aus dem aktuell von GS1 und GapGemini veröffentlichten Report " Beyond the Label: Providing Product Information Consumers Can Trust ”. Er interpretiert sechs Studien und vermittelt erstmals eine internationale Sicht auf die Situation. Köln: Der Report unterstreicht die Notwendigkeit für Industrie und Handel, die aktuellen Technologien rund um das Smartphone für sich zu nutzen und eine neue Form der Kundenbeziehung zu entwickeln. Wichtigste Basis dafür sind vertrauenswürdige Produktinformationen. Und genau das ist die große Herausforderung. „Von Trusted Data, also vertrauenswürdigen Informationen, sind wir nicht nur in Deutschland weit entfernt“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Doch gerade valide Informationen sind wichtig, um das abnehmende Verbrauchervertrauen wieder aufzubauen“, so Pretzel weiter. „Deshalb arbeiten wir an einer Trusted Data Infrastruktur, in der Hersteller und Händler ihre Produktdaten verbraucherfreundlich und im Sinne einer Produkthaftung hinterlegen können.“ In anderen Ländern gibt es ähnliche Initiativen: GS1 UK bietet den Service „TrueSource“, in dem basierend auf dem Global Data Synchronisation Network (GDSN) authorisierte Produktdaten gemanaged werden. Ähnliches bietet GS1 Frankreich mit dem „CodeOnLine“. GS1 US und GS1 Kanada gehen ebenfalls eine Trusted Data Infrastruktur an. Den vollständigen Report erhalten interessierte Unternehmen als gebundene Broschüre bei GS1 Germany oder via Download unter www.gs1US.org . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Den vollständigen Report erhalten interessierte Unternehmen als gebundene Broschüre bei GS1 Germany oder via Download unter www.gs1US.org . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.07.2011
Beide Projektpartner, sowohl Rowo-Food als auch Wolf-Naturprodukte, wollten innerhalb des Prozeus-Projekts den inner- und überbetrieblichen Informationsfluss nachhaltig verbessern. Details über laufende Produktionsstände sollten in Echtzeit vorliegen und manuelle fehleranfällige Prozesse abgebaut werden. Durch die Anwendung des GS1-128-Strichcodes können die einzelnen Versandeinheiten detailliert erfasst werden. Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummer und Gewichtsangaben sind beispielsweise logistische Zusatzinformationen, die im GS1-128 verschlüsselt jede palettierte Ware eindeutig identifizierbar machen – angefangen vom Wareneingang über die Produktion bis hin zum Versand. Der durchgängige Etikettierungs-Standard erzielt künftig mehr Effizienz in den Prozessen des innerbetrieblichen Waren- und Informationsflusses. Sich schnell verändernde Marktsituationen werden zeitnah erkannt und Kundenanforderungen prompt erfüllt. Das Unternehmen konnte im Rahmen von Prozeus außerdem die Chargenrückverfolgung nach EU-Verordnung 178/02 automatisieren. Beste Voraussetzungen für den mittelständischen Importeur und Lieferanten luft- und gefriergetrockneter Rohstoffe aus aller Welt. „Durch den Einsatz von Auto-ID optimieren wir die Warenein- und ausgänge ebenso wie die innerbetriebliche Transparenz. Mit dem Umstieg auf elektronische Geschäftsprozesse können wir uns im Markt optimal positionieren und unseren Kunden einen deutlich besseren Service bieten“, resümiert Rainer Kaske, Leiter Organisation der Rowo-Food GmbH. Dass einzelne zeitliche Prozessschritte, wie beispielsweise die Wareneingangsbuchung, um mehr als 50 Prozent reduziert werden konnten, freut den Rowo-Manager zusätzlich. Insgesamt minimiert sich der tägliche Zeitaufwand um vier Stunden. Hochgerechnet auf 20 Arbeitstage im Monat beläuft sich die Einsparung bei einem Stundensatz von 35 Euro auf 2.800 Euro monatlich. Das bedeutet rund 33.600 Euro mehr in der Kasse pro Jahr. Die Einführung einer neuen ERP-Lösung sorgte darüber hinaus dafür, dass aufwendige papiergebundene Prozesse entfallen und der Etikettierungs-Standard mit dem GS1-128-Strichcode sein volles Potenzial entfalten kann. Für die vorbildliche eBusiness Projektumsetzung wurde Rowo-Food dieses Jahr für den Prozeus Unternehmerpreis, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), nominiert. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei Prozeus bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.08.2011
Mit WebEDI, also dem internetbasierten elektronischen Datenaustausch, können auch kleinere Unternehmen ohne eigene EDI-Struktur Nachrichten wie Bestellungen, Lieferavise und Rechnungen elektronisch austauschen. Wie die Vorlieferanten diese Kommunikation am besten mit ihren Kunden, den Herstellern, umsetzen, beschreibt die neue WebEDI-Empfehlung von GS1 Germany. Sie ist in enger Zusammenarbeit mit Anwendern aus der Wirtschaft entstanden und behandelt die Prozesse rund um die Lieferung von Rohstoffen, Verpackungsmaterialien und weiterer bei der Herstellung benötigter Materialien. Die Empfehlung basiert auf den GS1-Standards für den elektronischen Nachrichtenaustausch, z. B. EANCOM ® , und befasst sich mit Bestellungen, Bestellbestätigungen, Lieferavise, Wareneingangsbestätigungen und Rechnungen. Setzen beide Parteien ihr WebEDI entsprechend dieser Empfehlung auf, arbeiten sie mit der gleichen Oberflächenstruktur und können darauf eine einheitlich abgestimmte Kommunikation aufsetzen. Zudem unterstützt das Dokument anhand der darin empfohlenen Vorgehensweisen beide Parteien bei der Auswahl von EDI-Dienstleistern. Zwei weitere Empfehlungen hat GS1 Germany bereits zuvor entwickelt – für die Kommunikation zwischen Lieferanten und Händlern sowie zwischen Fachhändlern und Herstellern. Interessierte Unternehmen können sie kostenlos unter www.gs1-germany.de bestellen. Derzeit kommunizieren über 5.000 Unternehmen auf Basis dieser WebEDI-Empfehlungen miteinander. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de