Veröffentlicht am 21.02.2013
Zur Verleihung des Wissenschaftspreises 2013 kamen am gestrigen Abend auf Einladung des EHI und der GS1 Germany rund 330 Spitzenkräfte der Handelsbranche nach Düsseldorf. Herausragende Persönlichkeiten wie Prof. Götz W. Werner, Gründer und Aufsichtsrat von dm drogerie-markt und EHI-Präsident, und Markus Tkotz, Geschäftsführer der Markant und Aufsichtsratsmitglied von GS1 Germany, sowie Michael Hoffmann, CEO von Lekkerland begrüßten die Teilnehmer zu der feierlichen Gala. Dissertation: Suchmaschinenmarketing – Werbewirkung mit jedem Klick In der Kategorie Dissertation wurde Dr. Nadia Nabout von der Goethe Universität Frankfurt geehrt. Sie hat für ihre innovative Dissertationsschrift ein topaktuelles Thema mit direktem praktischen Nutzen für den Handel gewählt. Denn Online-Marketing und insbesondere Suchmaschinenmarketing wirft zahlreiche Fragen auf: Was ist der optimale Preis in einer Keyword-Auktion? Nach welchen Maßstäben vergütet man die Agentur, die für das Suchmaschinenmarketing engagiert wurde? Und wie beeinflusst die Qualität der Anzeige die Profitabilität der Suchbegriffe? Auf diese und andere Fragen liefert die Dissertation Antworten und gibt Marketing-Experten des Handels klare Handlungsempfehlungen. So beschreibt Nabout im ersten Teil ihrer Dissertation ein System, welches Werbetreibende bei der Bestimmung optimaler Gebote unterstützt und den Gewinn nach Akquisitionskosten maximiert. Das System ist in einer Software für Kampagnenmanagement implementiert und hat sich in der Praxis bereits bewährt. Master: Premium-Handelsmarken – vom Kunden akzeptiert? Anne-Madeleine Kranzbühler von der der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnte die Jury von ihrer Masterarbeit zum Thema Premium-Handelsmarken überzeugen. Premium-Handelsmarken sind ein noch relativ junges Phänomen im Handel und können weder mit klassischen Handelsmarken noch mit herkömmlichen Markenartikeln verglichen werden. Die vorliegende Masterarbeit untersucht diese neue Kategorie von Marken und ihren Einfluss auf bestehende Markenartikel und klassische Handelsmarken. Die empirisch angelegte Arbeit eröffnet dem Handel wichtige und neue Einblicke in die Sichtweise des Kunden auf Premiumhandelsmarken und geht der Frage nach, welche Marketingstrategien die Kaufentscheidung positiv beeinflussen können. Bachelor: Pop-up-Stores – keine Eintagsfliegen Olga Luisa Kastner von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin prognostiziert in ihrer Bachelorarbeit dem Phänomen Pop-up-Store ein großes Potenzial für die Zukunft. Für eine hohe Relevanz von Pop-up-Stores spricht, dass sie konzeptionell unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden entgegenkommen. So sind sie quasi eine moderne und modifizierte Variante des altbekannten Wochenmarktes und entsprechen dem Wunsch des Kunden nach Regionalität und Saisonalität von Waren sowie nach einem sinnlichen Produkterlebnis. Auch die Tatsache, dass Pop-up Stores nicht nur vom klassischen Handel initiiert, sondern auch von Online-Händlern und anderen Anbietern umgesetzt werden, spricht für eine hohe Relevanz des noch jungen Phänomens. Kooperation: Promotions – in der Zusammenarbeit liegt die Kraft Der Preis der Kooperationen ging in diesem Jahr an die WHU – Otto Beisheim School of Management. Sie setzte sich mit dem Forschungsprojekt „Benchmarking eines kollaborativen Promotionmanagementansatzes in der Konsumgüterindustrie“ durch. In dem Projekt konnte die Wahrscheinlichkeit von großen Prognosefehlern im Promotionmanagement nachweislich reduziert werden. Dazu band die WHU Handel und Industrie ein und legte echte Marktdaten zugrunde. Die Jury überzeugte zum einen die hohe Praxisrelevanz und lobte zum anderen, dass das Forschungsvorhaben auf eine Themenstellung ziele, die Konsumgüterindustrie und Handel nur in Kooperation erfolgreich bearbeiten können. EHI und GS1 Germany stiften paritätisch 40.000 Euro Preisgeld, um den akademischen Nachwuchs und etablierte Lehrstühle zu ermutigen, praxisrelevante Themen für die Handelsbranche wissenschaftlich zu untersuchen und insbesondere Kooperationen zwischen Hochschulen, Handel und Industrie zu fördern. Zudem soll der Transfer der wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnisse von den Hochschulen in die Praxis ermöglicht werden. Alle ausgezeichneten Arbeiten können beim EHI bzw. bei GS1 Germany eingesehen werden. Fotos zum Download unter: ftp://ehi_presse:Tres.Fruhit2@ftp.ehi.org im Verzeichnis: WP_2013 Über das EHI Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 50 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst 630 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Gegründet wurde das Unternehmen 1951. Geschäftsführer ist Michael. Die GS1 Germany eine jeweils 50 %-Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes, koordiniert die Vergabe der europäischen Artikelnummern (EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel sowie die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden. Über GS1 Germany GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Herausgeber: EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org Tel: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45 GS1 Germany GmbH, Maarweg 133, 50933 Köln, www.gs1-germany.de Tel: +49 (0) 2 21/9 47 14-0, Fax: +49 (0) 2 21/9 47 14-9 90 Kontakt: Ute Holtmann, EHI, Leiterin Public Relations, Tel.: 02 21/5 79 93-42, holtmann@ehi.org Kristina Wegner, GS1 Germany, Leiterin Marketing+Kommunikation, Tel: 02 21/94 714 -535, kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.02.2013
Der Kostendruck im Gesundheitswesen steigt, gleichzeitig können die meisten Krankenhäuser in Deutschland aufgrund der Gesetzeslage ihre Ausgaben nicht durch höhere Preise oder mehr Auslastung refinanzieren. Wie also lassen sich die Kosten im Griff behalten, ohne das Leistungsniveau und die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden? Die unter dem Dach von GS1 Germany gegründete Fachgruppe „EDI im Gesundheitswesen“ sieht die Antwort in effizienteren, günstigeren Prozessen auf Basis des elektronischen Datenaustauschs. „Die Bandbreite des Nutzens von EDI für die Partner des Gesundheitswesens ist vielseitig: Vom Bestelleingang bis zum Warenverbrauch, von der Nachbestellung bis zur Lieferung: Geschäftsbeziehungen auf Basis der elektronischen Kommunikation reduzieren manuelle Eingriffe auf ein Minimum. Schnellere und günstigere Bestellabwicklungen, kostengünstigere Logistikprozesse, hohe Datenqualität und eine vereinfachte Rechnungsstellung sind die Folge“, erklärt Bettina Bartz, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Ziel der Fachgruppe ist es daher, die Umsetzung dieser automatisierten Kommunikation per EDI im Gesundheitswesen zu erleichtern und voranzutreiben, um so mehr Ressourcen für eine verbesserte Patientenversorgung zu schaffen. In der Gruppe engagieren sich Medizintechnikhersteller, Fachhändler, Logistikdienstleister, Krankenhäuser, E-Procurement-Plattformen und auch Pharmahersteller können sich beteiligen. Die Unternehmen haben die bereits vorhandene GS1-Anwendungsempfehlung zum EDI-Nachrichtenstandard EANCOM ® für das Gesundheitswesen betrachtet und in der Branche eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Die Analyse deckte die offenen Fragen zu EDI in der Praxis auf. Dabei geht es zum Beispiel um die genaue Definition von Eilaufträgen, die Abbildung von Naturalrabatten in einer EDI-Nachricht und die verschiedenen Prozesse, die durch die Entnahme von Waren im Konsignationslager angestoßen werden, wie etwa die Nachbestellung und Rechnung. Die Fachgruppe erarbeitet dazu jetzt die Antworten und stellt sie anschließend als Definitionen, Handlungsempfehlungen und Prozessbeschreibungen in einer aktualisierten Version der GS1 Anwendungsempfehlung zur Verfügung. Das Engagement der in der Fachgruppe beteiligten Unternehmen hört hier aber nicht auf, sie wollen außerdem die Arbeitsergebnisse in die unternehmenseigenen Prozesse einfließen lassen. „Je mehr Partner der Versorgungskette gemeinsam einheitliche Kommunikationsstandards und -prozesse verwenden, desto größer wird wiederum der Nutzen für jeden einzelnen“, weiß Holger Clobes, B.Braun Melsungen „Insellösungen fehlt die nötige Vernetzung, um eine ganze Prozesskette voranzutreiben. Erst ein gemeinschaftliches Engagement kann der Kostenspirale im Gesundheitswesen wirkungsvoll entgegentreten“ so Clobes weiter. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.02.2013
Schranken durchbrechen und neue Wege ebnen: Zum elften Mal würdigt der ECR Award 2013 Akteure aus Industrie und Handel, die mit ihren Kooperationen bekannte Pfade verlassen und der Branche neue Impulse für Kundenorientierung und Teamplay geben. Auch in diesem Jahr werden wieder zukunftsweisende Managementleistungen ausgezeichnet, die den ECR-Gedanken vorbildlich veranschaulichen und Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Am 10. September 2013 kommt die Branche in Stuttgart zusammen, um erneut ihre Besten zu küren. Der elfte ECR Award prämiert jeweils eine Unternehmenskooperation der Supply Side und der Demand Side. Außerdem ehrt die hochkarätig besetzte Jury ein besonders engagiertes Unternehmen und eine herausragende Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2013. Der ECR Award weckt branchenweit Aufmerksamkeit. Bislang konnten die Preisträger ihre Kooperation ins beste Licht rücken und so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. Bewerben können sich Kooperationen von Industrie und Handel aus allen Branchen und Unternehmen jeder Größen – egal, ob stationärer Verkauf oder Onlineshop, jede Kooperation kann gewinnen. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 24. Mai 2013. Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als PowerPoint-Präsentation per E-Mail an Regina Haas: haas@gs1-germany.de . Weitere Informationen zu den Gewinnern der Vorjahre und Bewerbungsvorlagen finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de Hintergrundinformation: Die Gewinner des ECR Award 2012 Unternehmenskooperation Supply Side: Mondelèz International (ehem. Kraft Foods Deutschland), Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG Unternehmenskooperation Demand Side: Schwarzkopf & Henkel GmbH, EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH, Henkel Wasch- und Reinigungsmittel GmbH Düsseldorf, Bahlsen GmbH & Co. KG, CFP Brands, Ferrero Deutschland GmbH, The Lorenz Bahlsen Snack World GmbH & Co KG Germany Einzelunternehmen: Procter & Gamble Germany GmbH Unternehmenspersönlichkeit: Thomas Bruch, Geschäftsführender Gesellschafter Globus Holding GmbH & Co. KG Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.02.2013
„Produkte. Prozesse. Profile. Die neue Macht der Information“ – so lautet das Motto des ECR Tages 2013. Am 11. und 12. September treffen Experten aus Industrie, Handel und Dienstleistung im internationalen Congresscenter Stuttgart zusammen, um über die aktuelle Entwicklung und dessen Potenziale zu diskutieren. Denn eins scheint klar: Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an Komplexität und Qualität von Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Die sich ständig potenzierende Menge an Daten nutzbar zu machen, ist eine der größten Herausforderungen für die heutige Wirtschaft. Dabei geht es nicht mehr nur darum, dass Unternehmen möglichst detaillierte Informationen über ihre Zielgruppen sammeln und auswerten, auch die Kunden fordern mit Nachdruck Transparenz in punkto Unternehmen und Warenangebot. Laut einer Studie, die die GfK jüngst im Auftrag von GS1 Germany durchführte, wünscht sich mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher mehr Transparenz beispielsweise zur Herkunft, bevor sie ein Lebensmittel kaufen. So werden gute und valide Produktinformationen mehr und mehr zu einem kostbaren Gut. Gleichzeitig spielen sie eine grundlegende Rolle bei der effizienten Steuerung von Warenströmen – sie sind sozusagen Katalysator in nahezu allen Wirtschafts- und Handelsbereichen. Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Verbraucher – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für die beteiligten Unternehmen stellen sich drängende Fragen: Welche konkreten Anforderungen an Transparenz und Verlässlichkeit müssen sie in Sachen Produktinformation erfüllen? Wie sieht die Prozesskette eines kooperativen POS-Datenmanagements aus? Was genau gilt es für die einzelnen Akteure aus rechtlicher Sicht zu beachten? Welche Technologien stehen zur Verfügung, um die Abläufe zwischen Lieferanten, Händlern und Konsumenten effektiv miteinander zu verbinden? Wie können Standards dabei helfen, Kosten zu sparen? Klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch verspricht der ECR Tag 2013 im September in Stuttgart. Interessierte Unternehmen finden unter www.ecrtag.de weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.03.2013
ZUGFeRD heißt das neue Format für den elektronischen Rechnungsversand. Auf der CeBIT haben sich das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gemeinsam mit dem Bundesverband BITKOM für das neue Format stark gemacht. In den heute durchgeführten Podiumsdiskussionen erklärten die Ministerien, Verbände und Wirtschaftsvertreter die Hintergründe und Ziele für die neue E-Rechnung. Vornehmliche Ziele sind vor allem, Bürokratie und Benachteiligungen für kleine und mittlere Unternehmen abzubauen sowie den Weg für E-Government zu ebnen. „Es soll in Zukunft genauso einfach sein, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu versenden wie Papierrechnungen“, so Klaus Förderer, Senior-Projektmanager bei GS1 Germany. GS1 Germany hat seine langjährige Standardisierungs-Expertise bei der Entwicklung von ZUGFeRD mit eingebracht. Rechnungen können mit ZUGFeRD künftig einfach per E-Mail versendet werden. Ein PDF ersetzt dabei nur Papier, erst durch die Kombination mit XML können die Daten auch automatisch in die Software übernommen werden. An zahlreichen Ständen von BITKOM-Mitgliedern auf der CeBIT können sich Interessierte bereits konkrete Software-Produkte ansehen, in denen das ZUGFeRD-Format umgesetzt wurde. Praktische Hilfestellung liefert der Praxis-tag Elektronische Rechnung am 13. Juni 2013 bei GS1 Germany in Köln. Hier wird geklärt, wie technische und rechtliche Neuerungen zügig umgesetzt wer-den können. Ebenso stehen die Anforderungen an die Rechnungsarchivierung auf der Tagesordnung. Die Best-Practice-Konferenz führen GS1 Germany und das Forum für elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) gemeinsam durch. FeRD ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland. Weitere Informationen zum Praxistag Elektronische Rechnung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.03.2013
Woher stammt mein Fleisch oder mein Gemüse? Wie und wann wurde das Produkt verarbeitet oder welchen Weg ging es von der Produktion bis zum Endverbraucher? Wie lassen sich Informationslücken vermeiden? Die Lösungen hierfür gibt es bereits. Denn mit GS1 Standards ist die durchgängige Rückverfolgbarkeit bis zum Verbraucher heute schon möglich. Wie Unternehmen auf vorhandene Technologien und Expertenwissen zurückgreifen können, klären spezielle Seminare und Praxistage unter dem Dach von GS1 Germany. Das Seminar „Effizienter und erfolgreicher in der Fleisch- und Wurstbran-che mit den GS1 Standards“ zeigt, wie die Effizienz, Transparenz und Prozesssicherheit nachhaltig verbessert werden kann. Termin: 11. April 2013. Der Praxistag Fleisch + Wurst vom 4. bis zum 5. Juni 2013 beleuchtet mit Vorträgen, Diskussionen sowie einer Besichtigungstour aktuelle Themen und Fragestellungen der gesamten Wertschöpfungskette Fleisch: Von den Herausforderungen für die Prozesskette Fleisch durch die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 über die chargengenaue Artikelidentifikation bis zur effizienten Einzeltierverfolgung von Rindfleisch. Der Branchentag Fleisch + Wurst ist eine Kooperationsveranstaltung von GS1 Germany und der Lebensmittel Praxis. Gerade im Hinblick auf die Lebensmittelinformations-Verordnung EU 1169/2011 ist die Branche auf allen Kanälen gefragt: stationär, online, mobil. Doch wie können Handel und Industrie beispielsweise valide Produktinformationen – so genannte „Trusted Data“ – bereitstellen, um die Anforderungen von Verbrauchern, NGOs und Gesetzgeber zu erfüllen? Konkrete Antworten und einen Überblick über die vielfältigen Anforderungen zum Thema Produkttransparenz gibt der Praxistag Lebensmitteltransparenz am 19. Juni 2013. Lebensmittelskandale, Nachhaltigkeitsanforderungen, gesetzliche Vor-schriften oder auch Rückverfolgbarkeitsinformationen – Produkttransparenz ist für Lebensmittelhersteller und -händler zunehmend ein kritischer Erfolgsfaktor. Seminare sowie Praxistage von GS1 Germany sollen Unternehmen in die Lage versetzen, den kommenden Anforderungen zeitnah entsprechen zu können. Alle drei Veranstaltungen finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-7273 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.03.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Prozesse rund um den EAN-Barcode, hat sich im Februar 2013 im Cluster Logistik des RWTH Aachen Campus immatrikuliert. Das Unternehmen vertieft damit die Zusammenarbeit mit dem clusterleitenden Institut FIR an der RWTH Aachen. Ziel ist es, den Nutzen von GS1 Standards und standardbasierten IT-Lösungen in der technischen Industrie aufzuzeigen und zu erweitern. Gemeinsam mit dem FIR will GS1 Germany innovative Ansätze im Bereich der hochauflösenden Logistik- und Produktionssteuerung erproben und weiterentwickeln. „Während wir in unserem eigenen Weiterbildungszentrum, dem GS1 Germany Knowledge Center, den Fokus auf Banken, Konsumgüterindustrie und Handel, Gesundheitswesen sowie weitere Branchen legen, wollen wir uns am RWTH Aachen Campus gemeinsam mit dem FIR den Herausforderungen der technischen Industrien stellen und entsprechende Lösungsansätze erarbeiten“, erklärt Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany. Prof. Stich, Institutsleiter des FIR sowie Leiter des Clusters Logistik ergänzt: „Mit der Immatrikulation von GS1 Germany an unserem Cluster gewinnt nicht nur das FIR einen globalen und etablierten Partner, sondern profitieren auch die anderen Immatrikulanten von den Expertisen rund um Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards. Wir freuen uns sehr auf die intensive Zusammenarbeit bei der Erforschung und Umsetzung der Logistik von morgen.“ Neben gemeinsamen Forschungsprojekten wollen die Partner gemeinsam Live-Demonstratoren entwickeln. Dazu wollen sie die Forschungslabore des FIR sowie die im Aufbau befindliche Demonstrationsfabrik des Cluster Logistik nutzen. Dort können die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von GS1 Standards in den unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette gezeigt werden. Weitere Informationen unter www.fir.rwth-aachen.de . Pressebild downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Firma Lenze setzt weltweit im Warenausgang auf das GS1 Transportetikett und kann damit die Effizienz seiner Prozesse erheblich steigern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Aerzen (Niedersachsen) und ist führender Spezialist für Antriebslösungen und komplette Automatisierungssysteme im Maschinenbau. Lenze beliefert seine Kunden weltweit über zehn Logistikstandorte. Der Einsatz unterschiedlicher IT-Systeme und Prozesse machte es in der Vergangenheit umständlich, die Kunden schnell über den Stand von Lieferungen informieren zu können und sorgte darüber hinaus für eine unnötige Komplexität in den Warenausgangsprozessen. Auch die Anbindung neuer Transportdienstleister war häufig ineffizient, da mit jedem Partner individuell abgestimmt wurde, wie Transporte zu kennzeichnen sind. Lenze entschied sich daher, das weltweit überschneidungsfreie GS1 System einzusetzen. Die standortindividuellen Nummernkreise und Kennzeichnungssysteme im Warenausgang wurden durch das GS1 Transportetikett standardisiert. Kernelement des GS1 Transportetiketts ist der SSCC (Serial Shipping Container Code, vormals Nummer der Ver-sandeinheit, NVE). Er macht es möglich, die Ware auf dem gesamten Weg der Lieferkette mit zu verfolgen. „Mit unserer Entscheidung für die globalen GS1 Standards konnten wir unsere Warenausgangsprozesse weltweit vereinfachen und optimieren. Insbesondere der Wegfall externer Versandsysteme mit ihren verschiedensten Nummernkrei-sen hat die Performance signifikant gesteigert“, fasst Michael Wilms, Leiter Prozesse, Logistik und Organisation bei Lenze, den Erfolg zusammen. Die standardisierte Warenausgangslogistik wurde von Lenze an ausgewählten Pilotstandorten getestet. Mittlerweile wurde das GS1 Transportetikett bei Lenze aufgrund der Ergebnisse weltweit implementiert. Auf dem Praxistag Technische Industrien am 15. Mai 2013 im GS1 Germany Knowledge Center gehört Lenze neben Schaeffler, BMW, Robert Bosch und weiteren zu den Unternehmen, die ihre Erfolgsgeschichte unter dem Motto „Automotive, Rail und Maschinenbau im Umbruch“ vorstellen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Sicherheit der Patienten hat Priorität – das gilt für alle Bereiche des Gesundheitswesens. Doch wie lassen sich Behandlungsfehler vermeiden, Produktfälschungen eindämmen und zugleich die Prozesseffizienz verbessern? Ein zentraler Ansatzpunkt ist die lückenlose Identifikation von Medizinprodukten und Arzneimitteln vom Hersteller über den Großhandel bis zur Klinik oder Apotheke. Mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission für die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung ist auch die Entscheidung für ein weltweites System zur Identifikation von Medizinprodukten gefallen: Die Unique Device Identification – kurz UDI – basiert auf einer globalen Produktidentifikation, etwa der Artikelnummer GTIN. Als Datenträger stehen der GS1-128-Strichcode oder der zweidimensionale GS1 DataMatrix zur Verfügung. In dem Training „Einführung in die GS1 Standards im Gesundheitswesen“ am 16. April 2013 finden Krankenhausmitarbeiter aus dem Bereich Materialwirtschaft sowie Hersteller von Medizinprodukten und Pharmazeutika konkrete Antworten auf Fragen zur Umsetzung und Anwendung der GS1 Standards im Gesundheitswesen – auch im Hinblick auf das Identifikationssystem UDI. Das Training findet auch am 5. November 2013 statt. Für Pharmaunternehmen, die ihr Wissen über den GS1 DataMatrix auffrischen, vertiefen oder den 2D-Code in der Praxis einführen wollen, wurde das Training „GS1 DataMatrix: eindeutig und fälschungssicher“ konzipiert. Am 17. April 2013 erwerben die Teilnehmer das notwendige Know-how, um die Kennzeichnung ihrer Produkte effizient und fehlerfrei umsetzen zu können. Auch die standardisierte elektronische Kommunikation kann zu mehr Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen beitragen – vorausgesetzt die Qualität der Produktstammdaten stimmt. Im Fokus des ebenfalls am 17. April 2013 stattfin-denden Workshops „Neue Wege für den Produktstammdatenaustausch“ steht die Umsetzung der Anwendungsempfehlung zum Produktstammdatenaus-tausch im Gesundheitswesen. Die Teilnehmer erfahren unter anderem, wo In-formationen aus dem eigenen System in GS1 XML abgebildet werden, welche Informationen übermittelt werden müssen und wie sie auf externe Informati-onsquellen referenzieren. Der Workshop wird zusätzlich am 6. November 2013 angeboten. Mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit können Apotheken erzielen, wenn sie ihr Sortiment gezielt auf die Wünsche ihrer Kunden ausrichten. Das Training „Category Management Basics für das Apothekensortiment“ vermittelt am 5. und 6. Juni 2013 die Grundlagen, um zukünftig Kategorie-Potenziale beurteilen und mit erfahrenen Category Managern neue Lösungen entwickeln zu können. Der Fokus des Trainings liegt auf den Besonderheiten des Sortiments und der Platzierung im Apothekenkanal. Übungen ergänzen die Theorie und sollen den Teilnehmern helfen, das Gelernte zukünftig in der Praxis anzuwenden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.04.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, hat sein Serviceportfolio zur Strichcode-Erzeugung erweitert. Kunden können jetzt unter anderem einen Express-Service in Anspruch nehmen und erhalten ihre druckfähigen Barcode-Dateien innerhalb von zwei Stunden. „Die Ware eines Kunden war bereits im Container, fertig für die Verschiffung nach Australien, als auffiel, dass der falsche Barcode auf dem Produkt war“, berichtet Mercedes Schulze, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany, von einem konkreten Fall. Ohne korrekten Barcode hätte kein einziges der Produkte verkauft werden können. Gerade kleine Unternehmen stünden, so Schulze, häufig vor der Herausforderung, Barcodes ad hoc und trotzdem in der richtigen Qualität liefern zu müssen. Diesem Kunden hatte GS1 Germany mit dem richtigen Barcode bedruckte Etiketten direkt nach Australien geliefert, mit denen vor Ort die falschen Barcodes überklebt werden konnten. GS1 Germany erzeugt für Kunden auf Wunsch Barcodes in der benötigten Größe und Auflösung und liefert diese dann entweder als druckfähige Datei oder bereits ausgedruckt auf Etiketten. Künftig können neben EPS weitere druckfähige Dateiformate wie PDF bestellt werden. Statt der klassischen schwarz-weißen Streifen haben Unternehmen künftig die Möglichkeit, farbige Balken oder Hintergründe zu bestellen oder individuellen Text oberhalb des Barcodes einfügen zu lassen. Außerdem bietet GS1 Germany den Service ab sofort nicht nur für den EAN-Barcode sondern auch für den GS1-128-Barcode zur Produktkennzeichnung an. Weitere Informationen unter Strichcode-Erzeugung Download Pressebild Bildunterschrift: Strichcodes direkt von GS1 Germany gibt es künftig auch in Farbe, mit Kundenzeile und für GS1-128 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh