Veröffentlicht am 05.06.2013
ZUGFeRD heißt das einheitliche Format für den elektronischen Rechnungsversand zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. Ab 6. Juni 2013 stellt das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) eine Vorabversion des Formats – einen sogenannten Release Candidate – kostenlos zur Verfügung. ZUGFeRD kann damit ab sofort in Finanz- und Buchhaltungssoftware eingesetzt werden. „Damit sind die Weichen gestellt, um die Kosten bei der Rechungsverarbeitung konsequent zu senken“, ist Stefan Engel-Flechsig, Leiter des FeRD, überzeugt. „Möglich gemacht hat das der Gesetzgeber mit dem Steuervereinfachungsgesetz von 2011.“ Nach Stellungnahme von Verbänden und öffentlicher Verwaltung im FeRD wird das Datenformat bis Anfang 2014 endgültig fertiggestellt. Der Release Candidate wird mit dieser Endfassung kompatibel sein. Anwendungen für den elektronischen Rechnungsversand können somit ab sofort erstellt werden. ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland. Das neue Rechnungsformat wurde erstmals auf der CeBIT 2013 durch BMI, BMWi und BITKOM öffentlich vorgestellt. Rechnungen im ZUGFeRD-Format werden als PDF in einer E-Mail versendet. Besonderheit: Das spezielle PDF/A 3-Format enthält eine integrierte, standardisierte XML-Datei. So können die Rechnungsdaten automatisch mit der Buchhaltungssoftware erstellt und verarbeitet werden. Das ZUGFeRD-Format basiert auf einem UN/CEFACT-Rechnungsstandard, einer ISO-Norm für den PDF-Versand sowie europäischen Empfehlungen zum Versand elektronischer Nachrichten. Deutschland stellt damit als erster Mitgliedsstaat der Europäischen Union ein Datenformat für den Rechnungsversand vor, das auf internationalen Standards beruht und auch weltweit einsetzbar ist. An der Entwicklung war neben Unternehmen aus Automobilindustrie, Konsumgüterbranche – unter anderem vertreten durch GS1 Germany, Bankensektor, Gesundheitswesen und Softwareindustrie auch die öffentliche Verwaltung beteiligt. „ZUGFeRD wird bestehende EDI-Standards ergänzen und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen dabei helfen, von papierbasierten auf elektronische Prozesse umzustellen“, erklärt Klaus Förderer, EDI-Experte bei GS1 Germany. Der internationale Dienstleister hat seine langjährige Expertise im Bereich elektronischer Nachrichten im FeRD eingebracht und unterstützt Unternehmen jetzt bei der Einführung. Das Informationspaket zum ZUGFeRD Release Candidate kann von Interessenten ab 6. Juni auf der Website des FeRD unter www.ferd-net.de heruntergeladen werden. Auf dem Praxistag Elektronische Rechnung am 13. Juni 2013 in Köln informiert GS1 Germany in Kooperation mit dem FeRD umfassend über ZUGFeRD und die praktische Umsetzung. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden interessierte Unternehmen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 13.06.2013
GS1 Germany gab auf dem Praxistag Elektronische Rechnung am 13. Juni 2013 bekannt, Rechnungen künftig elektronisch zu versenden. Das Unternehmen gehört damit deutschlandweit zu den ersten Mittelständlern, die auf das neue Format ZUGFeRD setzen. Ab dem 1. Juli erhalten neue Kunden Rechnungen als PDF per E-Mail. Alle weiteren Kunden erhalten erstmalig mit der Jahresrechnung für 2014 die E-Rechnung. ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland. Das Format wurde von Bund, Verbänden und Unternehmen im Schulterschluss entwickelt. GS1 Germany hat seine nahezu 40-jährige Expertise zum elektronischen Datenaustausch im Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) mit eingebracht. Anfang Juni wurde die erste Version des neuen Rechnungsformats auf der Website des FeRD veröffentlicht und kann seitdem in Finanzbuchhaltungs- und ERP-Software integriert werden. „Auf unsere Kunden kommen durch die Umstellung in der Regel keine Kosten zu. Die Rechnungen lassen sich einfach mit einem PDF-Reader öffnen und können anschließend bearbeitet werden“, erklärt Judit Rudolph-Magyari, Projektleiterin E-Rechnung bei GS1 Germany. Das PDF/A-3-Dateiformat, das bei ZUGFeRD angewendet wird, enthält die Rechnungsdaten außerdem im XML-Format und kann so bei Bedarf automatisch weiterverarbeitet werden. „Mit unserem Schritt wollen wir Unternehmen aller Branchen zeigen, wie einfach es ist, elektronische Rechnungen einzuführen und wie groß das Einsparpotenzial selbst für kleine und mittelständische Betriebe ist. Wir erwarten, dass wir durch die E-Rechnung etwa 70 Prozent unserer Kosten im Rechnungsversand einsparen“, ist Rudolph-Magyari überzeugt. Sie geht von einer kurzen Amortisationszeit aus. Zudem will GS1 Germany durch den Wegfall der großen Papiermengen im Rechnungsversand einen Beitrag zu nachhaltigen Geschäftsprozessen leisten. Erste Erfahrungen aus dem Projekt hat GS1 Germany auf dem Praxistag Elekt-ronische Rechnung bereits vorgestellt. „Sicher werden wir schon Ende des Jahres erste Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von ZUGFeRD treffen können“, freut sich Rudolph-Magyari. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 14.06.2013
Deutsche Unternehmen stehen für die Erhaltung des offenen EUR-Palettenpools. Das haben führende Wirtschaftsverbände in einem gleichlautenden Schreiben an den Lizenzgeber des Pools, die International Union of Railway (UIC), formuliert. Zu den Unterzeichnern des Schreibens gehören neben GS1 Germany der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), das EHI Retail Institute, der Handelsverband Deutschland (HDE), der Milchindustrie-Verband (MIV) sowie der Verband der Fleischwirtschaft (VDF). Die UIC hatte kürzlich den Lizenzvertrag mit der Betreiberin des EUR-Palettenpools EPAL gekündigt. Die deutschen Wirtschaftsverbände befürchten, ebenso wie GS1 Germany, dass der seit vielen Jahren bewährte EUR-Palettenpool dadurch aufbrechen und neue Strukturen zu erheblichen Ineffizienzen und Nachteilen für die Unternehmen führen könnten. „Die unterzeichnenden Verbände und ihre Mitgliedsunternehmen haben großes Interesse an der Erhaltung des offenen Palettenpools“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Für die deutsche Wirtschaft ist eine gesicherte Qualität und eine einheitliche Kennzeichnungsform von Paletten eine wichtige Stütze ihrer logistischen Prozesse. Ein einheitliches Palettensystem ist innerhalb der Logistikkette ein Effizienzgewinn, der für die Unternehmen auch in Zukunft unverzichtbar ist.“ Die Verbände empfehlen der UIC daher dringend, in der anstehenden Sonder-sitzung der UIC-Arbeitsgruppe „Fragen der Palettierung“ am 17.06.2013 dafür zu sorgen, dass der Lizenzvertrag mit EPAL nicht beendet wird und der aktuelle Pool erhalten bleibt. Die Verbände verlangen von der UIC auch in Zukunft die Tauschfähigkeit qualitativ hochwertiger Holzpaletten für alle Unternehmen in einem einheitlichen System sicherzustellen. „Die Branche hatte sich unter dem Dach von GS1 Germany erst 2011 auf eine gemeinsame Empfehlung zum Palettentausch geeinigt“, erklärt Pretzel. Diese Einigung sei man nicht bereit wieder aufzugeben. Kontakt: GS1 Germany GmbH Sebastian Krug Projektmanager ECR Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-431, Fax: 0221 94714-7431 E-Mail: krug@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.06.2013
Zum vierten Mal trafen sich ehemalige Absolventen des Lehrgangs zum zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager, um sich auszutauschen, über neue Trends zu diskutieren und zu netzwerken. Eines machte das diesjährige Treffen jedoch ganz besonders: Gefeiert wurden mehr als 1.000 Absolventen. Als symbolische Würdigung und als Zeichen der Kooperation kürte GS1 Germany stellvertretend für die Industrieseite Fabian Masny, Category Manager bei Ferrero und für den Handel Artur Wiens, Teamleiter strategische Warendisposition bei Edeka Süd-West. „Es ist toll zu sehen, wie groß das Thema Category Management geworden ist“, sagte Fabian Masny von Ferrero. „Man merkt ganz deutlich, dass Category Management mittlerweile einen großen Stellenwert in der gesamten Branche hat“, ergänzte Artur Wiens. In den letzten zehn Jahren hat GS1 Germany Mitarbeiter aus nahezu 250 verschiedenen Unternehmen ausgebildet. Inhalt des zehntägigen Lehrgangs ist die Methode des ECR D-A-CH Acht-Schritte-Prozess. Er beschreibt das standardisierte Vorgehen von der strategischen Abstimmung bis zur nachhaltigen Umsetzung und abschließenden Kontrolle eines Category Management-Projektes. „Die Lehrgangsinhalte helfen als theoretische Grundlage und sorgen für ein langfristiges Verständnis. Die praktische Arbeit lässt sich direkt mit dem Tagesgeschäft verbinden“, berichtete Masny. Der hohe Praxisbezug des Lehrgangs betrifft ebenfalls die Abschlussarbeit. Mit ihr löst der zukünftige Category Manager eine konkrete Aufgabe aus seinem Arbeitsumfeld oder einem parallel in seinem Unternehmen laufenden CM-Projekt. „Ich brenne darauf, das Thema meiner Abschlussarbeit bei der Edeka vorzustellen und mit viel Elan in die Praxis umsetzen“, freute sich Wiens. „Gut ist, sich kurz nach der Talstation um ein innovatives Thema für die Abschlussarbeit zu kümmern. Denn je interessanter oder innovativer der Ansatz, desto besser das Ergebnis“, gab Artur Wiens als Tipp an zukünftige Absolventen. Mittlerweile zählt der Lehrgang zum festen Bestandteil in der Personalentwicklung und wird als Qualifizierungsmerkmal bei der Personalsuche gezielt nachgefragt. Denn das gleiche umfassende Wissen und Verständnis rund um kundenorientierte Sortimente hilft nicht nur dem Category Manager sondern auch dem Key Account aufseiten der Hersteller sowie dem Einkauf im Handel bei ihren Gesprächen. „Der Kontakt zwischen Industrie und Handel hat mir besonders gut gefallen. Der offene Austausch zwischen den Teilnehmern aus Industrie und Handel mal ganz ab vom Tagesgeschäft ist für beide Seiten wirklich lohnend“, erläuterte Masny. GS1 Germany gratuliert Fabian Masny und Artur Wiens stellvertretend für alle 1.000 Teilnehmer. „Wir freuen uns über die große Nachfrage und damit über den Erfolg des vor zehn Jahren aus der Taufe gehobenen Lehrgangs“, so Thorsten Pollmüller, Bereichsleiter Category Management Beratung und Training bei GS1 Germany. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung. Mit der Berücksichtigung von Trends wie Shopper Marketing oder Shopper Insights machen wir unsere Absolventen jederzeit fit für die Zukunft“, ergänzte Pollmüller. Pressebild herunterladen Abbildung: Fabian Masny, Category Manager bei Ferrero und Artur Wiens, Teamleiter strategische Warendisposition bei Edeka Süd-West repräsentieren mehr als 1.000 Teilnehmer zum Lehrgang Zertifizierter ECR D-A-CH Category Manager, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 18.06.2013
Wer heute in der Konsumgüterwirtschaft die Nase vorn haben möchte, muss sich mit rasant wachsenden Datenmengen auseinandersetzen – und mit Verbrauchern, die den Markt 2.0 aktiver denn je beeinflussen. Wie Hersteller und Händler künftig im Wettbewerb punkten und den Kontakt zu den Multichannel-affinen Kunden halten können – darüber sprechen rund 100 Experten aus Handel, Industrie und Dienstleistung auf dem ECR Tag 2013. Zu den Highlights des Branchentreffens gehören auch in diesem Jahr die Diskussionsrunden im Plenum. Einen argumentativen Schlagabtausch zum Thema „Wir sind online – die neuen Mächtigen“ liefern sich am 11. September Dierk Frauen, Inhaber der Frauen Lebensmittel, Utopia-Aufsichtsratsvorsitzende Claudia Langer, Präsident des Bundesverbands Medien und Marketing Prof. Dr. Gerald Lembke, Coca-Cola Vorstandsvorsitzender Ulrik Nehammer und Plus Online-Geschäftsführer Bastian Siebers. Am zweiten Kongresstag geht es um „Big Data – die Vermessung der Welt“. Unter anderem diskutieren Prof. Dr. Michael Feindt von Blue Yonder, Heiko Stuhr, von Beiersdorf, Edeka-Vorstand Dr. Michael Wulst und Michaela Zinke vom Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Der Bundesminister a. D. Dr. Heiner Geißler übernimmt die Mittags-Keynote am 12.September. Ein Plus an Interaktivität bieten die SMS-Aktion und „Triff den Redner“ während und nach der Podiumsdiskussion, sowie ein neues Foren-Format. In drei interaktiven Kurz-Workshops präsentieren Experten der Fachgruppe „Effiziente Wareneingangsabwicklung“ von GS1 Germany, wie Schwachstellen beim Wareneingang dauerhaft behoben werden können. Weitere Anknüpfungspunkte zur Kommunikation bieten das ECR Village und der Marktplatz. Hier präsentieren über 30 Unternehmen innovative Lösungen und die richtigen Tools für effiziente Anwendungen. Am Abend des 11. September findet traditionell die Networking Night statt. Die architektonisch reizvolle Phoenixhalle des Römerkastells in Stuttgart bildet einen inspirierenden Rahmen, Erfahrungen auszutauschen und das persönliche Netzwerk zu erweitern. GS1 Germany setzt ein „grünes“ Signal für Efficient Consumer Response. So wird die klimaschonende Anfahrt mit der Bahn gefördert, umweltfreundliche Locations und Technikdienstleister genutzt und das Menü vorrangig aus regio-nalen und saisonalen sowie Biozutaten zusammengestellt. Außerdem setzt der ECR Tag verstärkt auf papierlose Information und stellt das Tagungsprogramm als Mobile App für iPhone/iPad sowie Android Smartphones/Tablets zur Verfügung, die über einen QR-Code abrufbar ist. Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auch auf www.ecrtag.de. Abbildung: Das ECR Tag Programm gibt es jetzt auch als App für Smartphones © PlaceIt Pressebild herunterladen QR-Code als Link zur App herunterladen Pressekontakt GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 19.06.2013
In Zeiten des wachsenden Kostendrucks wird es für Krankenhäuser immer dringlicher, die Kosten einer Behandlung mit den Krankenversicherungen detailliert abrechnen zu können. Dabei hilft ihnen die genaue Erfassung der verbrauchten Materialien pro Fall. „Am zuverlässigsten funktioniert das“, weiß Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany, „wenn das Material bei Verbrauch direkt per Scan des Produkt-Barcodes erfasst wird. Wir beobachten und unterstützen, dass immer mehr Krankenhäuser ihre Prozesse per Barcode-Scanning optimieren wollen.“ In Deutschland sind das zum Beispiel die Kliniken Bad Segeberg und das Uniklinikum Heidelberg. „Die Übersicht, welche Station welche Materialien in welchem Umfang verbraucht, erleichtert uns die Beschaffung und Lagerhaltung ebenso wie die Budgetverwaltung und -planung“, so Tobias Schneider vom Uniklinikum Heidelberg. In anderen Kliniken erzielten beim Hersteller aufgebrachte GS1 Barcodes eine Zeiteinsparung von bis zu 86 Prozent für die patientenbezogene Verbrauchsdatenerfassung und eine Ersparnis an Arbeitszeit in der Logistik- und Dokumentenzentrale auf das Jahr gerechnet von 472 Stunden. Dabei handelt es sich nicht um einen rein deutschen Trend. Auch im Ausland weiß die Branche um die Potenziale des Barcode-Scannings. Dazu Vera Lion vom Centre Hospitalier de Luxembourg: „Der Bedarf an Lösungen für effizientes Scannen im Krankenhaus wird auch in Europa in naher Zukunft steigen“. In Nordamerika geht die Branche noch einen Schritt weiter. Hier wurde GS1 Healthcare, ein Zusammenschluss internationaler Unternehmen des Gesund-heitswesens, mit dem Way-Paver Award ausgezeichnet. Obwohl viele Länder im Gesundheitswesen das Barcode-Scanning gerade erst einführten, könnten sie es dank des Engagements von GS1 Healthcare bald landesweit umsetzen, lautet die Begründung der Jury. Der Way-Paver Award wird jährlich für Erfolge in der nordamerikanischen Krankenhauslandschaft vergeben. Zum Hintergrund: Moderne Technologien und Kennzeichnungsstandards erlauben heute die automatisierte Verfolgung der Warenbewegungen im Krankenhaus – vom Wareneingang über die medizinische Station bis hin zum Patienten. Voraussetzung dafür ist die eindeutige Identifikation und Kennzeichnung. Dazu dienen die GS1 Identifikationsnummern und Barcodes. Der Materialverbrauch wird dem Patienten automatisch zugeordnet, ohne dass es zu Verwechselungen kommen kann. Im Bedarfsfall kann darüber hinaus auch eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Medizinprodukte gewährleistet werden, etwa wenn ein Hersteller eine bestimmte Charge seiner Produkte zurückruft. „Wer in einem solchen Fall in der Lage ist, die Materialien aus der gefährdeten Charge schnell und einwandfrei zu identifizieren, kann nicht nur Kosten sparen und sein Personal entlasten, sondern womöglich auch Leben retten“, so Reingardt. Pressekontakt: Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 24.06.2013
„Auf Basis der neuen Bauprodukteverordnung wird die CE-Kennzeichnung von Bauprodukten künftig europaweit nach einheitlichen Vorgaben erfolgen. Neu ist dabei, dass die CE-Kennzeichnung auf einer Leistungserklärung basiert, mit der der Hersteller die Leistung seines Produktes für die wesentlichen Merkmale zusichert“, erklärt Dr. Berthold Schäfer, Geschäftsführer Technik beim Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden. Für Hersteller bedeutet das zum Beispiel, Bauprodukte mit einer Artikelnummer wie der GTIN (Global Trade Item Number, früher EAN) zu kennzeichnen sind, um eine eindeutige Identifikation und Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. „Die GTIN ist ein wichtiger Bestandteil unseres Identifizierungssystems für unsere Produkte und versetzt uns in die Lage, europaweit unsere Artikel eindeutig jedem Herstellwerk zuzuordnen. Als international operierender Konzern haben wir uns für die GS1 Standards entschieden, da diese universell einsetzbar sind“, erläutert Markus Heße, Leiter Produktmanagement bei der Xella Deutschland GmbH. „Für die nahe Zukunft planen wir, unser Bestellwesen mit den GS1 Standards kundenoptimiert im elektronischen Warenverkehr mit dem Baustoffhandel einzusetzen.“ Egal ob Mauersteine, Zementsäcke oder Fenster, ab dem 1. Juli 2013 müssen europäisch harmonisierte Bauprodukte, die in Verkehr gebracht werden, der neuen Verordnung entsprechen. „Mithilfe einer Referenznummer (wie beispielsweise einer GTIN) lässt sich dabei eine eindeutige Verknüpfung von Produkt, CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung sicherstellen“, so Schäfer weiter. Die serialiserte GTIN kann jeden Artikel weltweit überschneidungsfrei identifizieren. Versorgungs- und Lieferprozesse lassen sich mit der GTIN zielgerichtet steuern. Darüber hinaus verschlüsseln Barcodes von GS1 neben der Unternehmens- und der Artikelnummer zusätzliche logistische Zusatzinformationen wie die Chargennummer oder Seriennummer, die jede Ware eindeutig identifizierbar macht – angefangen vom Wareneingang über die Produktion bis hin zum Versand. Die GTIN gehört zu den weltweit gültigen, branchenübergreifenden Standards von GS1. Interessenten können die GTIN im Rahmen des Leistungspaket GS1 Complete nutzen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-7273 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de ,Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany ,twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 27.06.2013
Kleine und mittelständische Unternehmen der Konsumgüterwirtschaft mit einem Jahresumsatz bis 100 Mio Euro profitieren in diesem Jahr zweimal von einer Teilnahme am ECR Tag 2013. Für sie ist im Preis neben dem Besuch der zweitägigen Veranstaltung eine eintägige Einstiegsberatung im eigenen Unternehmen enthalten. Ermöglicht wird dieses Special in Kooperation mit der E-Business-Initiative Prozeus. Der ECR Tag findet am 11. und 12. September 2013 in Stuttgart statt. Der größte jährliche Treffpunkt der Konsumgüterbranche rund um Efficient Consumer Response (ECR) steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von „Big Data“ und den Herausforderungen der zunehmenden Informationsflut. „Wir wollten KMU nicht nur die Möglichkeit bieten, aktuelles Know-how zu Themen wie Produkttransparenz oder Produktdatenmanagement zu sammeln. Die anschließende Einstiegsberatung hilft, dieses Wissen umzusetzen und die eigenen Prozesse im Unternehmen zu hinterfragen“, erläutert Guido M. Hammer, Senior Consultant bei GS1 Germany das Angebot. Als Themen für die Einstiegsberatung sind alle Fragestellungen rund um Supply Chain Management und Stammdatenmanagement vorstellbar. Der Teilnahmepreis am ECR Tag beträgt 1.299 Euro. Die inbegriffene Einstiegsberatung hat einen Gegenwert von 599 Euro. Teil des Prozeus-Specials ist außerdem eine geführte Tour auf dem ECR Marktplatz während der Veranstaltung. Hier können die Unternehmen bereits Anregungen sammeln, wie sich aktuelle Problemstellungen mit Standards lösen lassen oder sich mit Vorreitern der Branche austauschen. Teilnehmer haben auch auf dem ECR Abend die Chance, wertvolle Kontakte zu Experten und Entscheidern aus Industrie, Handel und Dienstleistung zu knüpfen. Der ECR Abend ist das Networking Event am ersten Veranstaltungstag, das in diesem Jahr in der Stuttgarter Phoenixhalle im Römerkastell stattfindet. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ecrtag.de/teilnehmerinfo/prozeus-special.html Was ist PROZEUS? Prozeus unterstützt die E-Business-Kompetenz kleiner und mittlerer Unternehmen durch integrierte Prozess- und etablierte E-Business-Standards. Prozeus versteht sich dabei als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Die empfohlenen E-Business-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten E-Business-Standards basieren. Prozeus wird betrieben von GS1 Germany und der IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die E-Business-Initiative wurde von 2003 bis 2012 durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Mehr Infos finden Sie unter www.prozeus.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 23.07.2013
Lückenlose Rückverfolgbarkeit und Prozesskontrolle gehören für Hersteller und Händler von Lebensmitteln heute zum sprichwörtlichen Salz in der Suppe. Denn im Fall eines Rückrufs können alle Beteiligten den zuständigen Behörden und den Kunden so umgehend zuverlässige Informationen liefern. Dass Rowo-Food sämtliche Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit erfüllt, wollte der Stadelhofener Mittelständler mit der Teilnahme am Global Traceability Conformance Programme beweisen. Das Audit durch GS1 Germany verlief erfolgreich. „In Fragen der gesetzlichen Rückverfolgbarkeit ist Rowo-Food heute sehr gut aufgestellt: Auf Knopfdruck werden die gewünschten Informationen sofort im ERP-System ausgewiesen. Auch die Kennzeichnung der Paletten entspricht den Vorgaben“, bestätigt Sabine Kläser, Expertin für Rückverfolgbarkeit bei GS1 Germany. Zudem kann Rowo-Food bei Reklamationen oder Anfragen im Falle eines Warenrückrufs ohne Zeitverzögerung reagieren und detailliert Auskunft geben. „Der Traceability-Check hat uns unter anderem gezeigt, wie wichtig die Zuordnung von Verantwortlichkeiten, der Aufbau von Know-how und die sorgfältige Dokumentation sind“, sagt Rainer Kaske, Leiter Organisation bei Rowo-Food. „Schließlich gilt bei der Zertifizierung gängiger Qualitätsmanagement- und Lebensmittelstandards einzig und allein das, was vernünftig belegt werden kann.“ Im nächsten Schritt will sich der Lieferant von Rohstoffen für die Nahrungsmit-telindustrie nach der internationalen Qualitätsmanagement-Norm EN ISO 22000 für Lebensmittelsicherheit zertifizieren lassen. Während des Traceabilty-Audits überprüften die Auditoren von GS1 Germany das System sowie die verfügbaren Informationen anhand der GS1 Traceability-Checkliste mit insgesamt 105 Kriterien. Im Mittelpunkt stand neben der Herkunft der Rohwaren und der detaillierten Identifikation von Chargen auch die exakte Zuordnung zu einem Kunden. Die Kriterien für die Checkliste wurden auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Carrefour, Mondelez, Nestlé, Unilever oder Walmart. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden. Pressefoto herunterladen Bildunterschrift: Das Firmengelände der Rowo-Food GmbH in Stadelhofen Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 24.07.2013
Wie bewege ich den Shopper am Point of Sale zu einer bestimmten Kaufentscheidung? Welche Promotionsstrategie passt zu meinem Category Management-Konzept? Und wie gelingt die dauerhafte Umsetzung eines CM-Projekts? Aktuelle Antworten darauf liefert jetzt der „Lehrgang zum zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager“ von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen, bekannt durch Prozesse, Standards und Lösungen rund um den Barcode, hat dazu den zehntägigen, berufsbegleitenden Lehrgang erweitert: Die Themen: „Promotionoptimierung“ und „dauerhafte Umsetzung von CM-Konzepten“ wurden im Rahmen von Expertengruppen mit GS1 Germany diskutiert, aktualisiert und mit praxisnahen Beispielen versehen. Der nächste Lehrgang startet am 30. September 2013. „Verkaufsförderungsmaßnahmen, zu denen auch Promotions gehören, bleiben sowohl für den Hersteller als auch für den Händler ein wichtiges kommerzielles Instrument, über das sie – je nach Kategorie – bis zu 65 Prozent des Umsatzes erzielen“, weiß Thorsten Pollmüller, Abteilungsleiter Category Management Beratung + Training bei GS1 Germany. „Unser CM-Lehrgang ist in deutschen Unternehmen sehr anerkannt. Damit er weiterhin das bietet, was unsere Kunden zu Recht von ihm erwarten, passen wir die Inhalte stets neuesten Erkenntnissen an.“ Im Lehrgang erfahren die Teilnehmer jetzt, wie sie Promotions anhand eines 4-Schrittes-Prozesses optimal abgestimmt auf ihr CM-Projekt planen, durchführen und bewerten. Für den langfristigen Erfolg von CM-Konzepten empfiehlt Pollmüller den Teilnehmern: „Dazu müssen die Maßnahmen auf allen Stufen des Handels ineinandergreifen.“ Wichtig sei außerdem, dass die umgestalteten Regale in dieser Form bestehen bleiben, damit der Effekt von Category Management eine nachhaltige Wirkung entfalten kann. Welche Herausforderungen sich hier stellen und welche Maßnahmen dauerhaft zum Ziel führen, ist ein weiterer aktualisierter Inhalt des Lehrgangs. In den letzten zehn Jahren hat GS1 Germany Mitarbeiter aus nahezu 250 verschiedenen Unternehmen ausgebildet. Inhalt des zehntägigen Lehrgangs ist die Methode des ECR D-A-CH Acht-Schritte-Prozess. Er beschreibt das standardisierte Vorgehen von der strategischen Abstimmung bis zur nachhaltigen Umsetzung und abschließenden Kontrolle eines Category Management-Projektes. Pressefoto herunterladen Bildunterschrift: Der Category Management-Lehrgang von GS1 Germany zeigt Unternehmen, wie sie erfolgreich Kategorien an Verbraucher- und Shopperwünschen ausrichten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh