Veröffentlicht am 30.07.2013
„Mit dem Positionspapier wollen wir ein Signal setzen. Denn wir sind überzeugt, dass ein breiter Einsatz der GS1 Standards über Ländergrenzen hinweg mehr Patientensicherheit schafft und die Effizienz im Gesundheitswesen spürbar steigert“, erklärt B. Braun-Vorstandsmitglied Dr. Meinrad Lugan. 30 Global Player haben das Positionspapier unterzeichnet, darunter 3M, Bayer, B.Braun, Johnson & Johnson, Pfizer und Sanofi Pasteur. Dazu gehören aber auch Großhändler und Krankenhäuser unterschiedlicher Länder. Die Unternehmen sind sich einig, dass die GS1 Standards Supply Chain-Prozesse optimieren und die Transparenz vom Hersteller bis zum Patienten verbessern. Dem Positionspapier geht eine Studie von McKinsey & Company zu globalen Standards im Gesundheitswesen voraus. Sie ergab, dass der Einsatz eines alleinigen globalen Standards signifikante Vorteile für die Patientensicherheit und deutliche Kosteneinsparungen birgt. So könnten laut der Studie weltweit jährlich bis zu 43.000 Menschenleben gerettet und die Ausgaben um fast 100 Milliarden US-Dollar gesenkt werden. Dr. Hans-Walter Höhl, Leiter Product Supply Pharma Strategy & Projects der Bayer Pharma AG berichtet: “Zum Schutz unserer Arzneimittel vor Fälschungen nutzen wir die GS1 Standards. Sie bieten uns ein hohes Maß an Investitionssicherheit.“ Über die Umsetzung und den Nutzen der GS1 Standards im Gesundheitsweisen tauscht sich die Branche auch auf der Konferenz Healthcare live! am 8. und 9. Oktober 2013 in Kassel aus. Der Branchentreff ist diesmal zu Gast bei der Gesundheit Nordhessen auf dem Gelände des Klinikums Kassel. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de , facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 31.07.2013
Die Nachfrage nach ausführlichen Produktinformationen steigt explosionsartig an. Zum einen wünscht der Verbraucher mehr Produkttransparenz, die er beispielsweise mit seinem Smartphone abruft. Zum anderen verlangt die Gesetzgebung etwa mit der Lebensmittelinformations-Verordnung (EU) 1169/2011 mehr Klarheit. Die geforderten Produktinformationen nicht nur schnell, sondern vor allem in hoher Qualität bereitzustellen, stellt viele Unter-nehmen vor große Probleme, beispielsweise aufgrund unzureichender interner Strukturen, mangelnder Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit der Produkt-daten. Deshalb hat der Aufsichtsrat von GS1 Germany intensiv diskutiert, wie die Unternehmen der Branche die derzeitig mangelhafte Produktdatenqualität verbessern können. Anfang Mai wurde GS1 Germany beauftragt, kurzfristig ein Unternehmen für genau diese Anforderungen zu gründen. Jetzt geht die 100prozentige Tochter mit dem Namen Smart Data One an den Start. Sie hat ihren Sitz in Köln; die Geschäftsführung übernimmt GS1 Germany-Chef Jörg Pretzel. „Wir freuen uns, mit Smart Data One ein Serviceangebot zu etablieren, mit dem Hersteller sowie stationäre als auch Online-Händler Produktdatenservices aus einer Hand erhalten“, erläutert Jörg Pretzel. Smart Data One erbringt alle Dienstleistungen auf Basis der GS1 Qualitäts- und Prozessstandards. Die Bereitstellung der Daten erfolgt über die Datenpool-Technologien des Tochterunternehmens 1Worldsync. Für die Produktion von exzellenten Produktbildern sowie die Contentbeschaffung konnte Zippel Media als strategischer Kooperationspartner gewonnen werden. „Das Zusammenspiel von Spezialisten für Datenqualität, der Data Governance, der Contentgenerierung und einem globalem Produktdatenmanagement wird sich in kurzer Zeit am Markt etablieren und Kunden aus Industrie, Handel sowie Application Providern Kosten-, Zeit- und vor allem Qualitätsvorteile in der Produktdatenversorgung verschaffen“, so Pretzel weiter. Die Smart Data One GmbH bietet Leistungen von der generellen Qualitätssicherung von Produktdaten, über Produktion, Vervollständigung und Veredlung von Daten und Produktbildern bis hin zum kompletten Outsourcing der Produktdatenversorgung. So prüft Smart Data One auf Vollständigkeit, Korrektheit sowie Aktualität und erhebt Stammdaten für die Supply Chain. Ein besonderes Angebot geht an Webshops in Form von Marketingdaten und Produktbildern für verkaufsfördernde Multichannel-Verwendungen in Print, Webshop oder Mobile App. Mit standardisierten Prozessen und einer kontinuierlichen Verbesserung durch Qualitätsmanagement, Standards und Zertifizierung sorgt Smart Data One für zentral bewirtschaftete Produktstammdaten, die leicht zwischen den einzelnen Ebenen der Lebensmittel-Wertschöpfungskette ausgetauscht werden können. Das Leistungsportfolio wird in enger Kooperation mit Handels- und Industrieunternehmen weiter ausgebaut und im nächsten Halbjahr schrittweise in den Markt eingeführt. Logo herunterladen Bildunterschrift: Logo mit Claim „Smart Data One – High Quality Product Information“. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de, Homepage: www.gs1-germany.de, facebook: www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 02.08.2013
Nachdem eine Aufsplittung des Euro-Palettenpools zum 1. August 2013 nicht mehr abzuwenden ist, haben sich unter dem Dach von GS1 Germany führende Wirtschaftsverbände sowie Unternehmen der Konsumgüterbranche aus den Sektoren Handel, Hersteller und Logistikdienstleister für eine Akzeptanz und den gleichwertigen Einsatz der Paletten aus den beiden Pools UIC und EPAL ausgesprochen. Die unterzeichnenden Verbände empfehlen demnach den bei ihnen organisierten Unternehmen, ihren Geschäftspartnern die gegenseitige Akzeptanz von Ladungsträgern gleicher Art sowie die uneingeschränkte Tauschfähigkeit der mit „EPAL/EPAL“ und „UIC/EUR“ gekennzeichneten Paletten zuzusichern. Das heißt, dass die Unternehmen sowohl die ab 1. August 2013 neu produzierten EPAL/EPAL-Paletten, die neu produzierten UIC/EUR-Paletten sowie alle bis dato im Umlauf befindlichen EUR-Paletten unter der Voraussetzung einheitlicher und von unabhängigen Sachverständigen geprüfter Qualitätsstandards für Herstellung und Reparatur, losgelöst von der Kennzeichnung, tauschen werden. Die anzuwendenden Qualitätsstandards für die Herstellung und die Reparatur der Paletten müssen dabei hinsichtlich aller technischen Eigenschaften auch weiterhin dem bisher angewendeten UIC-Codex 435-2 und 435-4 entsprechen. „Im Mittelpunkt der Bemühungen muss die Wahrung der etablierten Prozesse im Palettentausch stehen, um für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette maximale Effizienz zu erreichen“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Zu den Unterzeichnern des Schreibens zählen zudem der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI), der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V., der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), das EHI Retail Institute, der Handelsverband Deutschland (HDE), der Milchindustrie-Verband (MIV), der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) sowie der Markenverband. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: wegner@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 12.08.2013
In Onlineshops kommen Lebensmittel bei minimalen Änderungen der Zutatenliste oder Nährwertangaben künftig nicht mehr mit nur einer Artikelnummer (GTIN) aus. Die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) fordert, dass Produktvarianten eindeutig voneinander unterschieden werden können, wenn sich Angaben zum Produkt ändern. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie entweder eine neue Artikelnummer vergeben müssen oder sie zusätzliche Merkmale zur Identifikation brauchen. Unter dem Dach von GS1 Germany haben Vertreter aus Industrie und Handel daher Lösungen für die Identifikation von Lebensmitteln mit unterschiedlicher Deklaration entwickelt und jetzt als Positionspapier veröffentlicht. Die Forderung der LMIV wirkt sich vor allem auf den Fernabsatz aus. Das gelieferte muss mit dem beispielsweise online oder im Katalog bestellten Produkt hundertprozentig übereinstimmen. Ist das nicht der Fall, liegt ein sanktionierungsfähiger Verstoß gegen die LMIV vor. Speziell im Onlinehandel nutzen einige Unternehmen einen Haftungsausschluss (Disclaimer), um sich gegenüber Verbrauchern aus der Verantwortung zu ziehen. Dies ist jedoch nach einhelliger Meinung juristischer Experten spätestens ab Dezember 2014 nicht mehr zulässig. Das verabschiedete Positionspapier beschreibt zwei Alternativen für die künftige Artikelidentifikation. Erstens: bei jeder unterschiedlichen oder geänderten Deklaration erhält das Produkt eine neue GTIN. Zweitens: das Produkt erhält eine GTIN und eine zusätzliche Identifikation, zum Beispiel in Form einer Serien-, Versions- oder Chargennummer. Für beide Lösungen müssen die Prozesse und IT-Systeme der Unternehmen angepasst werden. „Für die kurzfristige Umsetzung der LMIV im Fernabsatz ab Dezember 2014 ist die Vergabe neuer GTIN alternativlos“, fasst Dr. Richard Joachim Lehmann, Projektmanager Produkttransparenz bei GS1 Germany, zusammen. Die Lösung auf Basis eines zusätzlichen Identifikationsmerkmals kann mehr Transparenz schaffen und wird daher favorisiert. Sie ist erst mittel- bis langfristig realisierbar, da es zunächst weiterer Aufwandsschätzungen und Prozessanalysen bedarf, um solche Lösungen umzusetzen. Das „Positionspapier zur Identifikation von Produkten mit unterschiedlicher Deklaration im Fernabsatz“ beschreibt neben den Handlungsalternativen auch, wie sich diese auf die Prozesse im Unternehmen auswirken. Es dient als Leitfaden, um die bevorstehenden Aufwände und Prozessanpassungen zu bewerten. Das Positionspapier steht unter www.gs1-germany.de/lebensmitteltransparenz kostenlos zum Download zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.08.2013
Fax- und papierbasierte Prozesse, länderspezifische Kommunikationsstandards: die europäische Textilwirtschaft kämpfte in den vergangenen Jahren mit steigenden Kosten und zunehmender Ineffizienz der Prozesse. Jetzt hat sie sich auf ein gemeinsames Vorgehen im E-Business verständigt. Im Rahmen des eBIZ-Projekts des Europäischen Komitees für Normung (CEN) wurde hierfür eine Anwendungsempfehlung erarbeitet. Sie soll als Leitfaden für harmonisierte E-Business-Prozesse entlang der gesamten Supply Chain dienen und basiert auf den von GS1 entwickelten Standards. Die englischsprachige Veröffentlichung steht allen interessierten Unternehmen kostenlos zum Download unter http://www.ebiz-tcf.eu/index.php/the-reference-architecture zur Verfügung. „Die Empfehlung ist ein Meilenstein für die europäische Fashion-, Schuh- und Sportbranche“, so Markus Müller, zuständiger Branchenmanager bei GS1 Germany. Erstmals könnten Industrie und Handel mit Geschäftspartnern in ganz Europa auf Basis der gleichen Standards und damit effizienter arbeiten. In Deutschland hatte sich die Textilbranche bereits auf ein gemeinsames Vorgehen bei Produktidentifikation, elektronischem Datenaustausch und Prozessen geeinigt. Diese Ergebnisse waren in das Projekt eBIZ eingeflossen und sollen nun maßgeblich die europäische Arbeitsweise bestimmen. Das CEN-Projekt wurde durch den europäischen Dachverband der Textilindustrie Euratex initiiert. Neben GS1 Germany sind weitere europäische GS1 Organisationen, Unternehmen und IT-Dienstleister beteiligt. GS1 Germany wurde im August 2013 in das Advisory Board von eBIZ berufen und will nun die Zusammenarbeit von CEN/EU, Euratex und der deutschen Initiative Connecting Fashion Business weiter intensivieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auch auf facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 10.09.2013
Wie Shopper Marketing in Deutschland und in Österreich von Unternehmen gelebt wird, zeigt jetzt die neue Studie der Hochschule RheinMain und GS1 Germany. Dazu wurden ca. 300 Industrie- und Handelsunternehmen der Konsumgüterbranche befragt. „Dadurch ist es gelungen, wertvolle Erfahrungen aus der Praxis mit der organisatorischen Einbindung von Shopper Marketing in den Unternehmen zu gewinnen. Wir haben aufschlussreiche Informationen zu der Durchführung, dem Nutzen und der Zukunft von Shopper Marketing gesammelt und aufbereitet“, erklärt Prof. Susanne Czech-Winkelmann von der Hochschule RheinMain. Die Kernergebnisse der Studie „Shopper Marketing – Best Practice und Benchmarks“ lauten: Für rund 73 Prozent der befragten Industrie- und knapp 66 Prozent der befragten Handelsunternehmen ist zwischen den beiden Parteien nicht ausreichend geklärt, was unter Shopper Marketing überhaupt verstanden wird. Gleichzeitig steht für die Industrie mit 61,8 Prozent und für den Handel mit 74,3 Prozent der Nutzen von Shopper Marketing für Wachstum und Ertrag außer Frage. Die Mehrheit der Befragten (Industrie: 65,9 Prozent, Handel: 58,8 Prozent) ist außerdem der Meinung, dass der Stellenwert von Shopper Marketing in der gemeinsamen Arbeit erheblich zunehmen wird. Die Ergebnisse aus Deutschland sind mit denen aus Österreich vergleichbar, auch wenn sich hier Shopper Strukturen und die Einzelhandelslandschaft in Teilen unterscheiden. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse hat GS1 Germany gemeinsam mit Vertretern der Konsumgüterbranche eine einheitliche Definition des Begriffs „Shopper Marketing“ und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Darin wird das Zusammenspiel existierender Funktionsbereiche mit Shopper Marketing und die kooperative Umsetzung geregelt. Diese Definition, die Handlungsempfehlungen und die Studie stehen den GS1 Complete-Kunden von GS1 Germany kostenfrei zum Download unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. „Die rasanten Veränderungen der Net-Generation, der demographische Wandel und der erkennbare Trend zu nachhaltigem Konsumverhalten machen es für Handel und Industrie zwingend erforderlich, Käuferentscheidungen besser verstehen und bedienen zu können“, empfiehlt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. „Denn 70 Prozent der Kaufentscheidungen für schnelldrehende Konsumgüter werden am Point of Sale getroffen“, so Zillgitt weiter. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Mit gezielten Marketingmaßnahmen Kaufentscheidungen am Point of Sale direkt steuern, dabei hilft Shopper Marketing. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 11.09.2013
Wenn es um die punktgenaue Erfüllung von Kundenwünschen geht, findet die Konsumgüterwirtschaft immer wieder neue Wege. Dieses Engagement ehrt der ECR Award. In Stuttgart hat GS1 Germany gestern Abend zum 11. Mal den „Branchen-Oscar“ für herausragende unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Sinne der Verbraucher verliehen. „ECR Kooperationen sind ein Best Practice dafür, dass ein Miteinander zu einem Mehr führt und dass Transparenz gepaart mit Kooperationsbereitschaft, Verantwortung und Vertrauen ein Plus für alle ist“, zeigt sich Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, auf der Verleihung überzeugt. Auch in diesem Jahr vergab die 18-köpfige Jury, in der sich namhafte Führungspersönlichkeiten aus Industrie, Handel, Wissenschaft, Medien und Unternehmensberatung engagieren, den ECR Award in vier Kategorien. ECR Award „Unternehmenskooperation Supply Side” Mars, Rewe, Chep und Fraunhofer IML haben den ECR Award in der Kategorie „Unternehmenskooperation Supply Side“ erhalten. Mit dem Projekt smaRTI (Smart Reusable Transport Items) haben sie eine Revolution entlang der Supply Chain angestoßen. Transportgüter suchen sich mit smaRTI selbst ihren Weg durch das gesamte logistische Netzwerk. Gleichzeitig wissen alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette immer, wo sich das Produkt zu welchem Zeitpunkt befindet. Das System, das auf GS1 Standards wie RFID und EPCIS basiert, ist unternehmens- und branchenübergreifend einsetzbar. Die Projektpartner gehen davon aus, dass der Rollout ihres vorbildlichen Konzepts die Bestellprozessfehler auf unter 0,5 Prozent reduziert und allein dem deutschen Handel ein Umsatzplus von 8 Milliarden Euro bescheren kann. ECR Award „Unternehmenskooperation Demand Side“ Für einen beispielhaften Category Management-Prozess unter dem Motto „Den Shopper verstehen, neue Kunden gewinnen“ erhielten Rossmann und Henkel den ECR Award als „Unternehmenskooperation Demand Side“. Ziel war es, den Umsatz in der Kategorie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel (WPR) sowie den Marktanteil von Rossmann deutlich zu steigern. Darüber hinaus sollten die ehemaligen Schlecker-Kunden durch gezielte Ansprache für den Drogeriemarkt gewonnen werden. Unter Einsatz eines ganzen Maßnahmenbündels, zu dem auch der GS1 Acht-Schritte-Prozess für Category Management, gemeinsame Shopper Research-Aktivitäten, Shopper Segmentierung und ein neues Regal-Layout gehören, wurden die geplanten Effekte sogar noch übertroffen. So erzielte Rossmann im Jahr 2012 in der Kategorie WPR ein 16-prozentiges Umsatzplus – zugleich stieg der Marktanteil um drei Prozent. Der Ansatz soll nach der flächendeckenden Umsetzung in allen Rossmann-Verkaufsstellen auch im Segment Reinigung & Pflege ausgerollt werden. ECR Award „Einzelunternehmen“ Den ECR Award in der Kategorie „Einzelunternehmen“ hat die Jury in diesem Jahr an Nestlé verliehen. Ob Supply Side oder Demand Side: Nestlé richtet sämtliche Prozesse entlang der Value Chain auf effiziente Kundenansprache und gemeinsame Wertschöpfung aus. So sorgen am Point of Sale die systema-tische Anwendung des Category Management Acht-Schritte-Prozesses und zehn zertifizierte Category Manager für optimale Sortimentsgestaltung. Auf der Supply Side steigert Optimal Shelf Availability die Lieferperformance und Continuous Replenishment-Prozesse (CRP) garantieren hohe Warenverfügbarkeit. Mit mobilen Apps für verschiedene Produktlinien und seiner Online Shopping Plattform „Nestlé Marktplatz“ bleibt das Unternehmen immer nah am Verbraucher. Zugleich rückt Nestlé Nachhaltigkeit in den Fokus – etwa durch die Verwendung ökologisch produzierter Rohware oder die Reduzierung des Wasserbedarfs in der Produktion. ECR Award „Unternehmenspersönlichkeit“ Mehr als nur Geschäft: Für Erich Harsch ist dm-drogerie markt eine „Wirtschaftsgemeinschaft mit der ständigen Herausforderung, die Konsumbedürfnisse der Kunden zu veredeln“. Als Vorsitzender der Geschäftsführung gelingt es dem Unternehmer, diesen Leitsatz glaubhaft mit Leben zu füllen und immer wieder richtungsweisende Impulse für Efficient Consumer Response zu geben. Für diesen außergewöhnlichen persönlichen Einsatz erhält er den ECR Award 2013. Seit 32 Jahren engagiert sich Erich Harsch für dm-drogerie markt. Um die Wettbewerbsfähigkeit des expandierenden Handelsunternehmens zu sichern, setzte Harsch schon frühzeitig auf unternehmensübergreifende Standards und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lieferanten und Industriepartnern. Mit Effizienz, Menschlichkeit und innovativen Ideen die Wünsche der Konsumenten zu erfüllen: Diese ganzheitliche Umsetzung von ECR machen Erich Harsch für die Jury zu einer herausragenden Persönlichkeit und damit zum würdigen Preisträger des ECR Award. Weitere Informationen zum ECR Award finden Sie unter www.ecraward.de . Pressebilder herunterladen: www.ecraward.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 11.09.2013
Unternehmen können ihre Erfolge bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Logistik künftig prämieren lassen. GS1 Germany unterzeichnete dazu heute im Rahmen des ECR Tags in Stuttgart die Vereinbarung zum Start der Initiative Lean and Green in Deutschland. Damit setzte der Dienstleister für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse hierzulande den Startpunkt für eine umweltschonendere Logistik. „Lean and Green ist für uns die konsequente Fortsetzung unseres Strategie-Projektes Nachhaltigkeit, das der Aufsichtsrat 2010 initiiert hat. Wir verfolgen damit das konkrete Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren“, fasst Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, den Grundgedanken von Lean and Green zusammen. Lean and Green zeichnet dazu den Aktionsplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus, welchen die Unternehmen bei GS1 Germany einreichen. Eine unabhängige Prüfstelle prüft im Auftrag von GS1 Germany, ob die Maßnahmen geeignet sind, die Ziele zu erreichen. Durchläuft ein Aktionsplan diese Prüfung erfolgreich, vergibt GS1 Germany den Lean and Green Award. Damit darf das Unternehmen künftig mit dem Logo der Initiative öffentlich seine Nachhaltigkeitsanstrengungen sichtbar machen. Werden die Maßnahmen darüber hinaus innerhalb von fünf Jahren umgesetzt und mit messbaren Ergebnissen belegt, zertifiziert GS1 Germany den Erfolg mit dem Lean and Green Star. Daneben ist es erklärtes Ziel der Initiative, eine Plattform aufzubauen, auf der sich die teil-nehmenden Unternehmen über ihre Aktivitäten austauschen und so Synergie-Effekte bei der CO2-Reduzierung realisieren können. Die Non-for-Profit Initiative Lean and Green wurde ursprünglich von Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Die Initiative engagiert sich für ökologisches Verantwortungsbewusstsein und eine nachhaltigkeitsaffine Umwelt. Auf-grund des Erfolgs haben die teilnehmenden, weltweit agierenden Unternehmen die Verbreitung über die Niederlande hinaus vorangetrieben. Lean and Green ist neben den Niederlanden inzwischen auch in Belgien und Italien und seit heute in Deutschland aktiv. In Deutschland gehören unter anderem AB Inbev, Chep, Dr. Oetker, Henkel und Lekkerland zu den Gründungsmitgliedern von Lean and Green. Weitere Informationen und Teilnahmeantrag unter: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/lean-and-green Pressebilder herunterladen Bildunterschrift: Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany, und Lia Hsu, Projektleiterin Lean and Green bei Connekt/ITS Netherlands, beim Start der Initiative Lean and Green in Deutschland auf dem ECR Tag 2013 in Stuttgart. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 08.10.2013
UDI, Unique Device Identification, heißt die kürzlich von der US-amerikanischen Behörde FDA (Food and Drug Administration) verabschiedete Richtlinie. Sie regelt die Kennzeichnung von Medizinprodukten. Ihr Ziel ist es, die Patientensicherheit durch die weltweit eindeutige Identifikation der Produkte zu erhöhen. Was genau kommt jetzt auf die Unternehmen zu? Was fordert UDI von Ihnen? Für die Hersteller heißt das: Wollen sie ihre Produkte weiterhin in die USA exportieren, müssen sie die Auflagen der UDI erfüllen und das innerhalb von einem bis zu fünf Jahren, je nach Risikostufe ihrer Produkte. „UDI bedeutet einen hohen Sicherheitsgewinn im Gesundheitswesen, weil es Transparenz in der Versorgungskette schafft und Rückrufe effizienter durchgeführt werden können“, erklärt Sylvia Reingardt, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Die Lösungen dafür stehen bereit: Identifikation, Kennzeichnung und Datenaustauch können bereits heute mit den GS1 Standards gemäß UDI erfolgen. Die globale Artikelnummer GTIN identifiziert die Produkte, mit einer Seriennummer geht das so eindeutig wie bei einem Personalausweis. Die Barcodes GS1 DataMatrix und GS1-128 können alle geforderten Informationen verschlüsseln und die Medizinprodukte kennzeichnen. Über das weltweite Netzwerk zum Datenaustausch GDSN können die Hersteller die Produktinformationen an die UDI-Datenbank liefern. „Diese Lösungen sind erprobt: Mittlerweile nutzen sie weltweit mehr als 2.600 Unternehmen des Gesundheitswesens. Hersteller, Großhändler und Krankenhäuser können damit Vorteile für ihre eigenen Prozesse und die gesamte Versorgungskette realisieren“, betont Reingardt. Die Richtlinie sieht vor, dass Medizinprodukte und auch In Vitro Diagnostic (IVD) über eine weltweit eindeutige Nummer identifiziert werden – das gilt für alle relevanten Verpackungsstufen. Dazu müssen die Hersteller ihre Produkte mit einem maschinenlesbaren Strichcode oder 2D-Code, der die Identifikations-nummer und weitere Produktionsangaben, wie Chargennummer und Verfallsdatum, verschlüsselt. Darüber hinaus muss der Hersteller alle relevanten Produktinformationen in eine UDI-Datenbank einstellen. Der Zugriff auf diese Informationen erfolgt über die eindeutige Identifikationsnummer. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-556 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 14.05.2013
Egal ob Tomaten, Melonen, Gurken oder Salate – der Deutsche Obst und Gemüse Kongress 2013 (DOGK) beleuchtet die neuen Trends im Frucht- und Einzelhandel. Der eintägige Kongress am 20. September 2013 mit get-together am Vorabend und einer Exkursion zu Rijk Zwaan am 19. September 2013 bietet Vorträge und Break-Out-Sessions zu aktuellen Themen. Er beantwortet Fragen rund um die gesamten Lieferkette – vom Saatgut über die Produktion, den Fruchthandel und die gesamte Logistik bis zur Ladenkasse. Darüber hinaus diskutieren Experten die Regionalität und Nachhaltigkeit von Produkten. Ein weiterer Fokus liegt auf den Themen Innovation, Präsentation und Ausbildung im Einzelhandel sowie Mobile Commerce. Das Fruchthandel Magazin und GS1 Germany als Veranstalter begrüßen nun einen dritten kompetenten Partner an Bord: die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH – AMI (Bonn). Kooperationspartner sind weiterhin die Fruit Logistica und der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV). Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Point of Sale – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für Industrie und Handel bedeutet das einschneidende Veränderungen in den internen wie unternehmensübergreifenden Prozessen. Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an die Komplexität und Qualität der Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Unter dem Motto „Produkte. Prozesse. Profile – Die neue Macht der Information“ bietet der ECR Tag 2013 am 11. und 12. September 2013 klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch. Das Seminar „GS1 Standards in der Branche Fashion, Schuhe und Sport“ beleuchtet mit Vorträgen und Diskussionen aktuelle Themen und Fragestellungen der Logistik und des elektronischen Datenaustauschs in der Fashion/Schuhe und Sportbranche. Im Fokus steht die Downstream-Prozess-Landschaft von klassischen Flächenpartnerschaften im stationären Handel bis hin zu Multichannel-Konzepten und deren Einfluss auf die Supply Chain. Das Training findet am 26.09.2013 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach, Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de