Veröffentlicht am 16.01.2014
Immer häufiger finden sich Hinweise auf Lieferengpässe. Aktuell wird es zum Beispiel knapp mit dem Impfstoff gegen Gelbfieber. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Versorgung von Patienten mit Medikamenten immer ausreichend erfolgen kann? Dazu befragte das International Performance Research Institute (IPRI) im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes SafeMed die Pharmabranche nach den Ursachen für Störungen in der Medikamentenversorgungskette (MVK) und wie diesen erfolgreich entgegengewirkt werden kann. Den größten Handlungsbedarf sehen die befragten Apotheken, Transportdienstleister sowie Pharmahersteller und -großhändler an erster Stelle bei Lieferengpässen seitens der Hersteller, gefolgt vom lückenlosen Rückruf und einem plötzlich steigenden Medikamentenbedarf, zum Beispiel durch Epidemien. „Lieferengpässe entstehen unter anderem, wenn verun-reinigte oder zu wenige Wirkstoffe die Produktion beim Hersteller stören“, erklärt Bettina Bartz, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die Identifikation von Arzneimitteln auf Basis der GS1 Standards kann solche Störungen verhindern und dazu beitragen, dass die richtigen Medikamente in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge rechtzeitig am richtigen Ort ankommen“, so Bartz weiter. So lassen sich zum Beispiel mit der globalen Artikelnummer GTIN oder der nationalen Artikelnummer NTIN auf der Medikamentenverpackung die Warenverfügbarkeiten und -bewegungen darstellen. Zusammengetragen in einer Notfalldatenbank, erlauben diese Informationen Restbestände abzurufen und im akuten Krisenfall, wie beispielsweise bei einer Epidemie, schnell Arzneimittel bereitzustellen. Die Studienteilnehmer favorisieren neben Lösungen zur Identifikation und zum Rückruf auch Möglichkeiten zum Schutz vor gefälschten Medikamenten. Die empirische Studie „Bedrohungspotenziale und Sicherungsmaßnahmen in der Medikamentenversorgungskette“ steht auf den Seiten von www.gs1-germany.de kostenlos zum Download bereit. Das Forschungsprojekt SafeMed, zielt darauf ab, die Medikamentenversorgung in Deutschland zu sichern. GS1 Germany ist Mitglied der SafeMed-Projektgruppe. Pressebild herunterladen: „Handlungsbedarf hinsichtlich Ursachen einer Störung der Medikamentenversorgung“ (Quelle: IPRI gGmbH) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 30.01.2014
Bargeld ist teuer. Ob im Supermarkt, Kinokomplex oder an der Tankstelle: Überall dort, wo Bargeld fließt, gelten besondere Anforderungen an Transparenz und Sicherheit. Den Bargeldakteuren entstehen hohe Kosten beim Handling, in der Logistik und für Versicherungen. Diese Kosten und Aufwände zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen, ist Ziel der unter dem Dach von GS1 Germany gegründeten CashCommunity (CashCOM). In ihr engagieren sich 50 namhafte Teilnehmer aus Handel, Banken, Bundesbank sowie Versicherungen und GS1 Germany Solution Provider. Sie übertragen die in der Konsumgüterwirtschaft bewährten GS1 Standards auf die Bargeldwirtschaft und haben dazu jetzt Prozessabläufe, Kommunikationsschnittstellen und Anwendungsbeispiele beschrieben. Für die Bargeldakteure heißt das: Sie sprechen eine gemeinsame Geschäftssprache. Dadurch können sie zum Beispiel Schnittstellen reduzieren und Kunden und Lieferanten schneller anbinden. Außerdem lassen sich Münzen und Geldbehälter eindeutig identifizieren. Damit ist jederzeit ein Tracking und Tracing des Bargelds möglich. Die Gefahr von Manipulationen sinkt, die Sicherheit steigt. „Schon heute nutzen alle Bargeldakteure in Deutschland die CashEDI-Plattform der Deutschen Bundesbank. Mit CashEDI hat die Bundesbank wegweisend GS1 Standards in der Bargeldlogistik umgesetzt. Sie baut damit auf die vernetzte elektronische Kommunikation zu ihren Kunden“, erklärt Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany. „Neu ist, dass dieses Vorgehen jetzt auf den gesamten, also auch den kommerziellen Bargeldkreislauf ausgeweitet wird und so neben mehr Transparenz gleichfalls Raum für neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen entsteht“, so Fischer weiter. Dazu hat die CashCommunity fünf Hauptprozesse und damit 80 Prozent der gesamten Prozesse identifiziert, definiert und in eine Anwendungsempfehlung gefasst. Das fängt beim Stammdatenabgleich an, geht von der Filialver- und entsorgung über die Wechselgeldversorgung und den Kassettenwechsel bis hin zur Geldbearbeitung von Geldautomaten. Für diese Prozesse beschreibt die Anwendungsempfehlung die wesentlichen EDI-Nachrichten und den Einsatz der GS1 Standards, wie die Identifikationen etwa von Banken oder Handelsunternehmen per globaler Lokationsnummer GLN oder von Bargeldartikeln per globaler Artikelnummer GTIN. Das Dokument erscheint voraussichtlich im April 2014 bei GS1 Germany. Pressegrafik: Kommunikationsfluss im Bargeldkreislauf Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 17.02.2014
Was nutzen E-Business-Standards? Wie können kleine und mittlere Unternehmen sie richtig einsetzen? Und wie finden Unternehmen den richtigen IT-Dienstleister? Diese Fragen will ein neues Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Namen „eStep Mittelstand“ beantworten. Der Kick-off mit allen Projektpartnern fand Ende Januar statt. Beteiligt sind das Forschungsinstitut FIR an der RWTH Aachen, eCl@ss e.V., GS1 Germany GmbH, die GRÜN Software AG sowie die tapas GmbH. „Untersuchungen wie die Berlecon-Studie haben gezeigt, dass gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen immer noch Unsicherheit herrscht, wenn es darum geht, E-Business-Standards zu nutzen“, erläutert Mark Zeller, Leiter des Projekts „eStep Mittelstand“ bei GS1 Germany. Darum werden im Rahmen von „eStep Mittelstand“ zunächst die tatsächlichen Bedürfnisse des Marktes erhoben. Im Anschluss erarbeiten die Projektpartner Lösungsmodule auf Basis von E-Business-Standards. Dabei stellen sie nicht mehr einzelne Standards in den Mittelpunkt, sondern einen konkreten Nutzen oder ein Ziel. Zuvor festgelegte Sets an E-Business-Standards sollen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen. Unternehmen werden in die Lage versetzt, den eigenen E-Business-Status besser einzuschätzen und den Return on Investment berechnen zu können. Zwei beispielhafte Tools, einer für die Verpackungswirtschaft und der andere für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland, werden den Einsatz von E-Business-Standards demonstrieren. „Wir sind überzeugt, dass Unternehmen mit den Lösungen aus dem Projekt künftig ihrem Dienstleister nur noch sagen müssen, wo sie hinwollen. Die Module aus dem eStep-Baukasten können dann von allen Dienstleistern adäquat umgesetzt werden“, so Zeller weiter. Die eStep-Lösungen werden am Ende des Projekts in eine DIN Spezifikation überführt. Diese bietet damit auch einen festen Rahmen, um Dienstleister zu zertifizieren. Die Projektlaufzeit ist bis Oktober 2016 angesetzt. Weitere Informationen unter: www.estep-mittelstand.de Pressebild: Logo eStep Mittelstand Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Über eStep Mittelstand eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von eBusiness-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Projekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unter-nehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden.
Veröffentlicht am 20.02.2014
Welche Informationen verschlüsselt die Global Trade Item Number? Was ist eigentlich der GS1 DataBar? Und wo in der Lieferkette kommt der GS1-128 zum Tragen? Auszubildende im Einzelhandel stehen vor der Aufgabe, die Anwendungsmöglichkeiten und Vorzüge aller relevanten GS1 Standards möglichst zügig zu erlernen und zu nutzen. Unterstützung leistet ein aktueller Lehrfilm: Er zeigt detailliert, was ein Barcode im Einzelnen darstellt und aus welchen Bestandteilen er sich zusammensetzt. Darüber hinaus werden die Begriffe GTIN und EAN, GS1-128, GS1 DataBar und GS1 DataMatrix erklärt. Auszubildende erfahren, warum beispielsweise auf Paletten andere Barcodes zum Einsatz kommen als auf Endprodukten. In vier kurzen Abschnitten informiert der Film über den Nutzen von Barcodes, die Nummernvergabe sowie die praktische Anwendung entlang der Wertschöpfungskette bis zum Point of Sale. Der Lehrfilm wurde vom FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht in Zusammenarbeit mit GS1 Germany produziert. Das FWU, eine gemeinnützige Gesellschaft der Bundesländer, ist Deutschlands führender Produzent von Unterrichtsmedien für die schulische und außerschulische Bildung. Interessenten erhalten den knapp halbstündigen FWU-Film „Strichcodes“ über www.fwu-shop.de/strichcodes-4611001.html . Video-Trailer zum Film Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.02.2014
Ob Spielzeug, Kosmetik oder Holzprodukte: Europaweit sind Hersteller bemüht, mithilfe von Rückverfolgungssystemen gesetzliche Auflagen für sichere Nonfood-Produkte umzusetzen – zum Schutz der Verbraucher. Eine Expertengruppe der Europäischen Kommission empfiehlt jetzt, dabei auf GS1 oder ISO Standards zu setzen. Erst die Rückverfolgbarkeit macht es möglich, gefährdende Produkte korrekt zu identifizieren und schnell aus dem Markt entfernen zu können. Globale Standards tragen zum Erfolg von Rückverfolgungssystemen und somit zum Verbraucherschutz bei – so die EU-Expertengruppe. Neben Unternehmen wendet sie sich an Überwachungsbehörden und Verbraucherschützer. So rät sie, Mitarbeiter in Behörden über den Einsatz von Barcodes zu schulen. Verbraucherschutz-Organisationen sollten darüber aufklären, wie Behörden über verdächtige Produkte informiert werden können. Verbrauchern muss dazu die Wichtigkeit von Produktidenten vermittelt werden. Wertschöpfungsketten werden immer globaler und Verbraucher kaufen zunehmend online ein. Sichere Produkte und eine verlässliche Rückverfolgbarkeit werden dabei zur wachsenden Herausforderung. Mit den Barcodes und Identifikationsnummern von GS1 können Produkte nicht nur vor Fälschungen geschützt werden. Sie werden schon jetzt in Rückverfolgungssystemen wie fTrace oder dem Product Recall Service von GS1 genutzt. GS1 Standards unterstützen Unternehmen somit, die legislativen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit zu erfüllen – egal ob für Spielzeug, Kosmetik oder Holzprodukte. Weitere Informationen unter: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/rueckverfolgbarkeit/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.03.2014
Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover fällt der Startschuss für ein neues Beratungsunternehmen: Die ferd management & consulting GmbH wurde von GS1 Germany, Ingendo und Stefan Engel-Flechsig gegründet, um die Umstellung auf E-Rechnungen in Wirtschaft und Verwaltung zu erleichtern. Die Partner wollen vor allem den Mittelstand dabei unterstützen, seine Rechnungen elektronisch, strukturiert, komfortabel und rechtssicher zu versenden und zu empfangen. Hierfür wurde das Format ZUGFeRD vom „Forum elektronische Rechnung Deutschland“ erarbeitet. Im Gegensatz zu bestehenden, auf große Unternehmen ausgerichtete Standards wie EDI, lässt sich ZUGFeRD einfach in ein PDF/A-3 integrieren und per E-Mail versenden. GS1 Germany hat selbst als eines der ersten Unternehmen in Deutschland das ZUGFeRD-Format umgesetzt. „Wir haben durch die E-Rechnung etwa 70 Prozent unserer Kosten in der Jahresfaktura 2014 eingespart“, berichtet Pretzel. „Dieses Wissen wollen wir jetzt weitergeben“, so Pretzel weiter. „Letztlich ist es kein Hexenwerk, doch man muss wissen, wie es geht“, kommentiert Stefan Engel-Flechsig, Geschäftsführer der ferd management & consulting den hohen Bedarf an sachkundiger Beratung für die Umstellung auf das ZUGFeRD-Format. „Mit dem Joint Venture können wir diesen Anforderungen gerecht werden“, sagt Engel Flechsig. Gemeinsam mit GS1 Germany hatte er sich bereits bei der Entwicklung des branchenübergreifenden Rechnungsformats ZUGFeRD und der europäischen Standardisierung engagiert. Er gilt als international anerkannter Experte für elektronische Rechnungen. Dritter Partner ist die Bielefelder Ingendo GmbH. Ingendo ist ein branchenunabhängiges Lösungs- und Beratungsunternehmen mit fachlicher Spezialisierung in den Bereichen „Enterprise Content Management“, „Digitale Archivierung“ sowie „Elektronische Rechnungsprozesse“. Das Unternehmen bringt knapp 20 Jahre Erfahrung aus weit mehr als 200 Kundenprojekten mit in das Joint Venture ein. Zum Hintergrund: Das neue elektronische Rechnungsformat ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland) war erst im März 2013 auf der CeBIT erstmals von BMWi, BMI und BITKOM vorgestellt worden. Eine Vor-Version des Formats, der sogenannte Release Candidate, wurde im Juni veröffentlicht. Dem vorausgegangen waren das Steuervereinfachungsgesetz und Forderungen von der Europäischen Kommission in Brüssel mit dem Ziel E-Rechnungen im breiten Maßstab umzusetzen. Studien, wie die Billentis-Marktstudie 2012, hatten gezeigt, dass in Europa jährlich 16 Milliarden Rechnungen versendet werden. Nur 18 Prozent davon auf elektronischem Weg. ferd management & consulting versteht sich als zentrale Anlaufstelle bei Fragen rund um die elektronische Rechnung. Mehr erfahren interessierte Unternehmen auf www.ferdmc.com . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 04.04.2014
Der Einkauf im Maschinen- und Anlagenbau verbringt zwei Drittel seiner Zeit mit operativen Tätigkeiten. Elektronischer Datenaustausch (EDI) kann diese Zeit halbieren. Das war eines der Ergebnisse im Forschungsprojekt myOpenFactory aus dem Jahr 2007. Bewegt hat sich seitdem wenig. „In den letzten Jahren gab es vielfältige Bemühungen, EDI stärker in der unternehmerischen Praxis zu etablieren. Trotzdem hinkt die Nutzung von elektronischen Bestellungen oder Rechnungen den Potenzialen und technischen Möglichkeiten noch immer weit hinterher“, beschreibt Volker Schnittler, Fachreferent für kaufmännische Unternehmenssoftware beim VDMA, die aktuelle Situation. Ändern soll das jetzt der globale EANCOM®-Standard von GS1 für den elektronischen Datenaustausch. GS1 Germany veröffentlicht im Rahmen der Hannover Messe 2014 eine Empfehlung für den Einsatz des Standards im Maschinen- und Anlagenbau. Das Unternehmen ist Dienstleister für die Optimierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse und bekannt für Standards wie den EAN-Barcode, EANCOM® oder EPC/RFID. „EANCOM® baut auf globalen Standards auf, die heute schon weit verbreitet sind“, erklärt Daniel Dünnebacke, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. So identifizieren Unternehmen wie Schaeffler oder ATE ihre Bauteile und Produkte beispielsweise mit dem GS1 DataMatrix. Dieser 2D-Code verschlüsselt neben der global eindeutigen Artikelnummer GTIN auch eine Seriennummer, die für Fälschungssicherheit sorgt und die Produktwartung erheblich vereinfacht, so Dünnebacke. Mithilfe des Nachrichtenstandards EANCOM® können diese Informationen nun bei Bestellungen, Lieferungen oder Rechnungen elektronisch und unternehmensübergreifend ausgetauscht werden. Erfahrungen aus anderen Branchen zeigen, dass Unternehmen beispielsweise mit der Nachricht INVOIC für elektronische Rechnungen gegenüber manuellen Prozessen bis zu 70 Prozent der Kosten einsparen können. Die Anwendungsempfehlung „EANCOM® im Maschinen- und Anlagenbau“ beschreibt den Einsatz von insgesamt neun Nachrichtenarten. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit Anwendern und Solution Providern, unter anderem myOpenFactory, im Rahmen des Forschungsprojekts WInD. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ . Über Umsetzung und Nutzen von EANCOM® informiert GS1 Germany auf der Hannover Messe. Interessierte treffen den Dienstleister vom 7.-11. April 2014 in Halle 8 am Stand D06 – dem Gemeinschaftsstand der AG protect-ing des VDMA. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.03.2014
Nahezu für jeden Bedarf entlang der Wertschöpfungskette halten die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany im zweiten Quartal 2014 ein breites Spektrum an Fachwissen bereit. Die Anwender können sich unter anderem zu Logistikthemen wie zum Beispiel dem Palettenmanagement, zu ECR-Methoden wie Category Management und Shopper Marketing, zur Prozessoptimierung per GS1 Standards oder auch zur Umsetzung von Nachhaltigkeit oder der Lebensmittelinformations-Verordnung schulen lassen. M-Days „Business is M obile“ Der Siegeszug von Smartphones, Tablets und mobilen Web-Anwendungen geht weiter. Das Thema Mobile Commerce hält die Konsumgüterwirtschaft in Atem. Am 13. und 14. Mai 2014 trifft sich die Branche in Frankfurt, um Zukunftstrends rund um das Mobile Business zu diskutieren. Die Kongressmesse M-Days spiegelt alle Facetten der Mobile-Marktentwicklung in ihren Kommunikations-, Vertriebs- und Contentlösungen wider. Folgende Themen stehen unter anderem auf der Agenda: Mobile Couponing, Mobile Payment und Multichannel. „Nachhaltigkeit im Jahresgespräch: Neue Herausforderungen, neue Wachstumschancen“ : Das Seminar vermittelt die Vorteile einer systematischen Integration relevanter Nachhaltigkeitsaspekte in Strategie und Tagesgeschäft, insbesondere auf Produkt- bzw. Sortimentsebene. Logistiker erfahren in den Seminaren „Europalettenmanagement in der Praxis“ und „Logistikprozesse mit GS1 XML abbilden“ zum einen, wie sie ihr Ladungsträgerhandling optimieren und zum anderen wie sie vom Einsatz des elektronischen Datenaustauschs profitieren. Weitere Informationen zu den Seminaren und Konferenzen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 26.03.2014
AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever – sie alle wollen innerhalb von fünf Jahren den CO2-Ausstoß ihrer Logistikprozesse um mindestens 20 Prozent senken. Dazu haben die Unternehmen im Rahmen der Initiative Lean and Green von GS1 Germany individuelle Aktionspläne mit Maßnahmen im Transportwesen und der Lagerhaltung erstellt. Auf der Log 2014, einer Konferenz des EHI Retail Institutes, des Markenverbands und von GS1 Germany, erhielten sie dafür jetzt den Lean and Green Award. Oliver Wittig, Head of Logistics (Germany/Switzerland) des Unternehmensbe-reichs Laundry & Home Care von Henkel: „Die Initiative Lean and Green ermöglicht uns, Nachhaltigkeit nachweisbar, konkret und auf unsere individuellen Möglichkeiten angepasst umzusetzen. Das Ziel ist vorgegeben, die Maßnahmen bestimmen wir – ein optimaler Mix“. Bei Henkel umfassen die Maßnahmen zum Beispiel das Einsparen von Transportkilometern durch das neue Zentrallager Laundry & Home Care, die Umstellung der Transport-Fahrzeuge auf die Euro6-Norm und die Optimierung der Kunden-Bestellstruktur. AB InBev wiederum setzt unter anderem auf die Umstellung der Gabelstapler von Diesel- auf Gasmotoren, den Warentransport über die Schiene und auf mehr Lagerfläche, um den Verkehr zwischen externen und internen Lagern auf ein Minimum einzudämmen. „Die Suche nach Lösungen für mehr Nachhaltigkeit beschäftigt Unternehmen zunehmend. Wir spüren, dass Lean and Green genau die Bedürfnisse des Marktes trifft. Die Akzeptanz in der Wirtschaft ist hoch: Seit Start der Initiative im Oktober 2013 beteiligen sich bereits 18 Unternehmen. Wir freuen uns, jetzt die ersten auszeichnen zu können“, so Sebastian Krug, Projektleiter bei GS1 Germany. Kostenreduzierung durch Umweltentlastung ist das Grundprinzip der Initiative Lean and Green. Der TÜV Nord prüft, ob die von den teilnehmenden Unternehmen entwickelten Aktionspläne geeignet sind, die Klimaschutzziele zu erreichen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Unternehmen den Lean and Green Award und nach gelungener CO2-Reduzierung um mindestens 20 Prozent innerhalb der fünf Jahre den Lean and Green Star. Lean and Green wurde ursprünglich von dem Unternehmensnetzwerk Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, (rechts im Bild) mit den Gewinnern des Lean and Green Awards , (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 10.04.2014
Mitte 2013 hatten sich interessierte Unternehmen der Fleischbranche darauf geeinigt, dass neue Fleischbehälter künftig hellblau aussehen sollen. Jetzt steht fest, wie und bis wann die bisher roten Fleischbehälter durch die neuen E Performance Behälter ersetzt werden. 13 Unternehmen der Fleischbranche unterzeichneten als Erste einen Code of Conduct bei GS1 Germany, der die Eckpunkte zur Umstellung innerhalb der nächsten fünf Jahre regelt. Startpunkt für die Umstellung ist der 1. Juli 2014. Ab diesem Datum werden neue Behälter von diesen Unternehmen nur noch als hellblaue E Performance Behälter geordert. Bereits im Markt befindliche weiße E Performance Behälter werden gleichwertig zur neuen Branchenlösung behandelt. „Wir gehen davon aus, dass pro Jahr durchschnittlich 20 Prozent des aktuellen Behälterpools durch neue ersetzt werden“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. „Daher haben sich die beteiligten Marktteilnehmer freiwillig dazu verpflichtet, den 31. Dezember 2019 als Deadline für die Umstellung auf den E Performance Behälter festzulegen.“ Zu den Unterstützern des Code of Conduct gehören: Avo-Werke, Edeka Südbayern, Edeka Südwest Fleisch, Fleischhof-Rasting, Fleischwerk Edeka Nord, Franken-Gut Fleischwaren, Kaufland Fleischwaren, Rewe Dortmund, Rewe/W.Brandenburg, Sauerlandfrische Dornseifer sowie auf Seiten der Dienst-leister die Deutsche Paletten Logistik, Nagel Emballage Services und WBG-Pooling. Die neuen hellblauen E Performance Behälter unterscheiden sich nicht nur durch ihre Farbe von ihren roten Vorgängern, sondern auch durch die Konstruktionsmerkmale. Festgelegt sind diese Merkmale in der GS1 Typbeschreibung für E 1-3 Performance Behälter. Nur wenn der Behälter der speziellen Bauform entspricht, darüber hinaus ein Inmould-Label mit GRAI im Strichcode sowie das durch Lizenz geschützte E 1-3 Performance Logo trägt, handelt es sich um einen echten E Performance Behälter und darf auch so genannt werden. Die GRAI (Global Returnable Asset Identifier) ist eine weltweit überschneidungsfreie GS1 Identifikationsnummer für Mehrwegladungsträger. Sie erlaubt, die Behälter in den eigenen Prozessen jederzeit zu verfolgen, ohne nach jeder Reinigung ein neues Label aufzubringen. Außerdem können die Anwender anhand der GRAI jederzeit die Lebensdauer eines E Performance Behälters nachvollziehen. Eine Arbeitsgruppe aus Industrie und Handel hatte den Code of Conduct und das zugehörige Migrationsszenario in den letzten Monaten gemeinsam bei GS1 Germany erarbeitet. Unternehmen, die daran interessiert sind, den Code of Conduct zu unterzeichnen, finden diesen sowie das Migrationsszenario zum Download unter: www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-der-fleischbranche/ Pressebild: Die neuen hellblauen E Performance Behälter sollen bis 2019 die roten weitgehend aublösen. (Quelle: GS1 Germany/Utz) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de