Veröffentlicht am 10.04.2014
Wie kann die Wirtschaftlichkeit für das Bargeldhandling insgesamt verbessert werden? Experten sehen die Lösung nicht zuletzt in einem effizienteren Bargeldkreislauf, in dem die Akteure wie Banken, Handelsunternehmen und Wertdienstleister ihre Prozesse stärker verknüpfen, zum Beispiel in der Kommunikation entlang des Bargeldflusses. Unter dem Dach von GS1 Germany entwickelt die Branche dazu Prozessempfehlungen. Inhalte sind die standardisierte Kommunikation per elektronischem Datenaustausch (EDI), die eindeutige Identifikation von Objekten entlang des Geldflusses und gemeinsam abgestimmte Abläufe. Mit Wincor Nixdorf gewinnt GS1 Germany jetzt einen weiteren Partner für die Umsetzung dieser Maßnahmen. Wincor Nixdorf, einer der weltweit führenden und in Deutschland marktführender Anbieter von IT-Lösungen und -Services für Retailbanken und Handelsunternehmen, engagiert sich als GS1 Germany Solution Provider. Wincor Nixdorf hat sich zum Ziel gesetzt, die GS1 Standards in seinen Softwarelösungen, bei den eigenen Geldautomaten und Kassenrecyclern sowie im Managed Service im Rahmen eines zu verabschiedenden übergreifenden Projektplans zu berücksichtigen. Auf diese Weise will Wincor Nixdorf in Zusammenarbeit mit anderen Marktpartnern zur Weiterentwicklung der GS1 Standards beitragen. „Das Engagement von System- und Softwareanbietern wie Wincor Nixdorf unterstützt die Bargeldakteure maßgeblich dabei, ihre Prozesse effizienter zu verzahnen“, begrüßt Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany die Zusammenarbeit. „Wir kommen damit der Vision von einer IT-basierten Vernetzung aller Bargeldakteure einen deutlichen Schritt näher.“ Die Vorteile einer Vernetzung liegen zum Beispiel darin, dass die Waren im Geldkreislauf, sprich Münzen, Scheine und Transportverpackungen, durchgängig verfolgbar sind. So wissen die Beteiligten immer, wo sich ihre Sendungen und Geldkassetten gerade befinden. Das Risikomanagement wird erleichtert. „Die Integration der GS1 Standards in unsere Lösungen und Services ist für uns ein wichtiger nächster Schritt. Mit einheitlichen, offenen Schnittstellen ermöglichen wir unseren Kunden, ihr Geschäft auf die zunehmend vernetzte und von Standards bestimmte Welt auszurichten. Als GS1 Germany Solution Provider wollen wir deshalb aktiv an der Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung der GS1 Standards mitwirken“, so Thomas Fell, Leiter des weltweiten Geschäfts mit Handelsunternehmen bei Wincor Nixdorf. Zum Kreis der GS1 Germany Solution Provider gehören knapp 100 Dienstleister aus den Bereichen Hard- und Software, Kommunikation, Logistik und Category Management. Sie bieten Lösungen, mit denen Unternehmen die Schnittstellen zu ihren Partnern in der Wertschöpfungskette optimieren können. Foto: GS1 Germany und Wincor Nixdorf besiegeln Zusammenarbeit , v.l.n.r.: Jens Eberhardt, Senior Programm-Manager Cash Logistics bei GS1 Germany; Eckard Heidloff, Vorstandsvorsitzender von Wincor Nixdorf; Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany; Thomas Fell, verantwortlich für das weltweite Retail-Geschäft bei Wincor Nixdorf; Ulrich Völlmecke, Senior Marketing Spezialist Retail D-A-CH bei Wincor Nixdorf; Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany Pressekontakte: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Wincor Nixdorf Dr. Thomas Daubenbüchel Leiter Presse und Konzernredaktion Tel: +49 5251 693 5212 thomas.daubenbuechel@wincor-nixdorf.com
Veröffentlicht am 02.05.2014
Ob im Online-Shop, auf Social Media, in Apps oder in klassischer Werbung: Produktabbildungen mit Wiedererkennungswert sind auf allen Kanälen gefragt. Marketingverantwortliche in Handel und Industrie stehen vor der Herausforderung, Produkte auch in digitalen Kanälen für den Verbraucher erlebbar zu machen. Bisher variieren dabei die Qualität der Bilder und die Darstellung der Produkte sehr. Die Abbildung nur einer Produktseite, zu geringe Auflösung, variierende Bilder in verschiedenen Kanälen: Verbraucher werden mit unterschiedlichsten Abbildungen zu ein und demselben Produkt konfrontiert. Damit hier in Zukunft mehr Einheitlichkeit herrscht, hat GS1 Germany jetzt einen Standard für Produktabbildungen veröffentlicht. Experten aus Handel, Industrie und von Bilddatendienstleistern haben ihn gemeinsam entwickelt. Der Standard regelt eine eindeutige Benennung für Abbildungen sowie einheitliche Vorgaben für Bildformat, Auflösung, Bildgröße, 3D-Turns und Nutzungsrechte. Er legt außerdem fest, wie Hintergrund und Farben gestaltet werden sollten. Damit ermöglicht er, Produkte unter gleichen Rahmenbedingungen digital zu inszenieren – zum Beispiel in Werbung, Onlineshops oder Apps. Die eindeutige Benennung von Abbildungen stellt der sogenannte Global Document Type Identifier (GDTI) – eine Identifikationsnummer von GS1 – sicher. Er soll künftig dafür sorgen, dass die Vielzahl der verschiedenen Produktabbildungen in Datenbanken und Ablagesystemen klar voneinander unterschieden und jederzeit gefunden werden können. „Der Bilddatenstandard unterstützt insbesondere das Marketing in der Konsumgüterbranche. Wer zukünftig Produktbilder von Anfang an im GS1 Standard erstellt, dem stehen umfassende und hochauflösende Abbildungen des Produkts für alle Anwendungen und Kanäle zur Verfügung“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One. Die GS1 Germany-Tochter hat sich auf Produktdatenmanagement und Qualitätsservices spezialisiert und maßgeblich den neuen Standard mitentwickelt. „Egal ob Händler oder Applikation: Standardisierten Produktabbildungen erfüllen die individuellen Bedarfe hinsichtlich Qualität, Auflösung oder Ansichten jedes Bildnutzers“, so Radziwill weiter. „Der Standard stellt gerade für die Werbemittelproduktion künftig die erforderliche Bilddatenqualität sicher“, ist auch Steffen Kujus, Funktionsbereichsleiter Print- und Assetmanagement der REWE Group, überzeugt. „Die Abbildungen eignen sich damit als einheitliche Basis für jegliche Verwendungsform in Print, digital auf dem Smartphone, im Onlineshop oder Instore TV.“ GS1 Complete-Kunden von GS1 Germany können sich die Empfehlung „Produktabbildungen und Media Assets“ kostenlos herunterladen unter http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/stammdaten/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.04.2014
Wer ab dem 13. Dezember Artikelstammdaten von Lebensmitteln austauschen will, muss seine Stammdaten – egal ob auf Papier oder elektronisch – überarbeiten. Notwendig macht das die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) mit ihren Regelungen für den Fernabsatz. Sie fordert, dass der Konsument beispielsweise im Onlineshop auf die gleichen Produktinformationen zugreifen können muss, wie beim Lesen des Etiketts im Supermarkt. Dazu gehören Informationen über Allergene oder die Zutatenliste. Um die Daten in allen Kanälen jederzeit verfügbar und verlässlich zu halten, sind Lebensmittelhersteller angehalten, diese künftig am besten elektronisch bereitzustellen. Gemeinsam mit Anwendern aus Industrie und Handel hat GS1 Germany eine Liste der Neuerungen für den elektronischen Austausch von Stammdaten erarbeitet und jetzt als Mappingtabelle mit Umsetzungsleitfaden veröffentlicht. Wurden bisher beim Stammdatenaustausch vor allem Informationen zu Produktgröße, Gewicht oder Anzahl der Handelseinheiten in der Umverpackung ausgetauscht, so gehen die neuen Informationen weit darüber hinaus. Künftig müssen Hersteller beispielsweise Informationen zur rechtlichen Bezeichnung eines Lebensmittels, die vollständige Zutatenliste, Informationen über Allergene und die Nährwertdeklaration mitliefern. „Wer Stammdaten von Lebensmitteln noch auf Papier austauscht, diese künftig aber in Onlineshops wiederfinden möchte, sollte spätestens jetzt über einen Wechsel zu standardisierten, digitalen Lösungen nachdenken“, erläutert Dr. Richard Joachim Lehmann, Manager E-Business/GDSN bei GS1 Germany. Sobald die LMIV gültig ist, wird es kaum noch zu bewältigen sein, die Fülle der Informationen manuell auszutauschen und aktuell zu halten, so Lehmann. Die GS1 Germany-Tochter 1WorldSync hat dazu den Produktdatenpool des Global Data Synchronization Network (GDSN) basierend auf der Mappingtabelle bereits aufgerüstet. Die GDSN-Mappingtabelle und den Umsetzungsleitfaden können GS1 Complete-Kunden von GS1 Germany kostenlos herunterladen. Weitere Informationen und Download unter: www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 14.04.2014
Mehr Versorgungssicherheit und Transparenz, Effizienzsteigerung statt Personalabbau – diese und weitere Vorteile der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen haben sich längst in der Branche herumgesprochen. Aber wie können die Beteiligten entlang der gesundheitlichen Versorgungskette die automatisierte Kommunikation umsetzen? Lösungen dafür entwickelt die Branche unter dem Dach von GS1 Germany. Ein Beispiel ist die jüngst aktualisierte Anwendungsempfehlung zum elektronischen Datenaustausch im Gesundheitswesen auf Basis des GS1 Standards EANCOM ® . „Gemeinsam haben wir darin zusätzliche Anforderungen unseres Marktes aufgenommen, wie zum Beispiel gesetzliche Vorgaben für den elektronischen Rechnungsaustausch, Übermittlung von Kostenstellen und Anlieferadressen. Die Anwendungsempfehlung ist damit noch stärker auf die Bedürfnisse aller Betei-ligten ausgerichtet“, begrüßt Alexander Marx von HBS Health Business Solutions das Ergebnis. Ob Bestellungen, Bestellantworten, Liefermeldungen und Rechnungen, die aktualisierte Anwendungsempfehlung regelt den Datenaustausch zwischen den Geschäftspartnern. Damit können Hersteller, Großhändler, eProcurement-Plattformen und Krankenhäuser jetzt auf Basis der GS1 Standards eine ge-meinsame Sprache sprechen. „Sicherheit, Transparenz und Effizienz brauchen Regeln und Strukturen wie etwa die GS1 Standards sie schaffen“, erklärt Holger Clobes von B.Braun Melsungen. Die Partner entlang der Wertschöpfungskette vermeiden so Missverständnisse und damit unter anderem Fehllieferungen. Sie können sich effizienter austauschen, Waren schneller verfügbar machen sowie Lagerbestände und damit die Kosten der Lagerhaltung reduzieren. Und nicht zuletzt lassen sich finanziell und personell frei werdende Ressourcen für mehr Qualität bei der Patientenversorgung nutzen. Die neue Version der Anwendungsempfehlung steht Kunden von GS1 Complete kostenlos unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 22.04.2014
Auf den M-Days am 13. und 14. Mai stellt GS1 Germany die Neuauflage der Studie „Mobile in Retail“ vor. Sie wurde durch das EHI Retail Institute im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt und eröffnet als dritte Auflage neue Einblicke in die Entwicklungen des Mobile Commerce. Schon die ersten beiden Auflagen in 2012 und 2013 hatten den hohen Stellenwert des Themas Mobile im Handel belegt. Heute hat die strategische Bedeutung des Themas noch einmal um zehn Prozent zugenommen: Denn rund 90 Prozent der befragten Handelsunternehmen betrachten die mobile Interaktion mit dem Kunden als strategisch relevant. „Spannend ist, dass die Beteiligten sich weitestgehend einig sind, dass Mobile Payment nur dann ein Erfolg wird, wenn es einen standardisierten Prozess gibt, der Couponing, Loyalty und weitere Transaktionstypen beim Bezahlvorgang umfasst“, so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany. Für einen solchen standardisierten Ablauf sprachen sich knapp 80 Prozent der befragten Händler und sogar 100 Prozent der Mobilfunknetzbetreiber und Kartenorganisationen aus. Einen signifikanten Anstieg verbucht die Auffassung, dass es für eine erfolgreiche Durchdringung von Mobile Payment eines händlerübergreifenden Verfahrens bedarf. Hier fanden es 79 Prozent der befragten Händler wichtig, dass Kunden mit einem Lösungsansatz bei mehreren Händler bezahlen können. „Damit sich Mobile Payment überall einheitlich darstellen lässt, sind technische wie prozessuale Standards nach wie vor von essenzieller Bedeutung“, ist sich auch Ercan Kilic sicher. Am 13. Mai 2014 präsentiert GS1 Germany weitere Ergebnisse der Studie. Die M-Days finden zum neunten Mal als spezialisierte Fachmesse mit Kongress für das Mobile Business statt. Auf den zweitägigen M-Days sprechen mehr als 120 Referenten über die wichtigsten Themen aus den fünf mobilen Geschäftsbereichen Strategy, Marketing, Media, Commerce und Enterprise. GS1 Germany gestaltet als Partner der Messe Frankfurt den Kongressstrang Mobile Commerce. Es beschäftigt sich mit der Einbeziehung von Mobile in den Handel, mit Multichannel, Mobile Payment oder Mobile Couponing. Weitere Informationen zu den M-Days finden interessierte Unternehmen auf der Internetseite www.m-days.com . Pressekontakt: Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 133 • 50825 Köln Tel.: + 49 221 94714-0 • Durchwahl -543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 24.04.2014
Von der Produktion bis in den Supermarkt: Ihre berühmte St. Galler Olma-Bratwurst hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz jetzt ständig im Blick. Mithilfe des Schnittstellen-Standards EPC Information Services (EPCIS) wird jede einzelne Bewegung der Ware in der gesamten Lieferkette automatisch erfasst und ausgewertet – und das in Echtzeit. Damit hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz ein Projekt zur Optimierung ihrer Supply Chain Visibility realisiert. Ziel ist die vollständige Transparenz der Lieferkette auf der Basis automatisierter Waren- und Informationsflüsse. „Auf welchem Lkw befindet sich die Lieferung der Olma-Bratwurst an den Supermarkt am Sankt Galler Neumarkt? Wann ist sie abgefahren und mit welchen Paletten?“ Fragen wie diese beschäftigen Daniel Balmer, Bereichsleiter Transportlogistik der Genossenschaft Migros Ostschweiz. Dank EPCIS weiß die Migros Ostschweiz jederzeit genau, welches Objekt sich wo, wann und zu welchem Zweck befindet. Das Zusammenspiel von Radiofrequenz-Technologie RFID, Elektronischem Produkt-Code (EPC) und EPCIS macht es möglich: Sämtliche Ereignisse in den physischen Warenflüssen können automatisch erfasst und verarbeitet werden – es entsteht ein lückenloses, engmaschiges Netz von Informationen über alle Warenbewegungen und Prozessstufen hinweg. Voraussetzung dafür war die Entscheidung des Migros Genossenschaftsbundes, national auf GS1 Standards zu setzen und sämtliche Gebinde mit dem EPC zu versehen. Mit dem erfolgreichen Projekt, das unter anderem GS1 Germany begleitet hat, legt das Handelsunternehmen den Grundstein für einen nationalen Rollout des EPCIS-Standards. Neben dem Fleisch- und Wurstsegment werden zurzeit Molkereiprodukte, wie Jogurt, Milch, Käse, und Convenience-Artikel integriert. EPCIS ist ein von GS1 und EPCglobal entwickelter Standard, der Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage sogenannter EPCIS-Ereignisse spezifiziert. An bestimmten Punkten der Value Chain lesen Erfassungsgeräte, zum Beispiel RFID- oder Barcodeleser, den EPC aus. Die erfassten Daten verknüpft das System mit der aktuellen Ortszeit und Lokalität, dem aktuellen Status sowie dem Geschäftsprozess. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Leseereignissen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen – und das über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg, vom Ursprung der verwendeten Rohstoffe bis in den Handel und zurück. Foto: Stets im Blick – Die St. Galler Olma-Bratwurst auf dem Weg in den Handel (Quelle: Migros) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 30.04.2014
Ulf Adebahr verlässt zum 30.05.2014 auf eigenen Wunsch GS1 Germany. Der 46-jährige leitete dort seit Anfang 2012 den Bereich Sales und Implementation und trat 2013 in die Geschäftsführung von GS1 Germany ein. In Personalunion war Adebahr zudem Chief Information Officer (CIO) des Stammdatendienstleisters 1Worldsync, eine Tochter von GS1 Germany und GS1 US. „Wir bedauern das Ausscheiden von Herrn Adebahr sehr. Er stellte eine wichtige Schnittstelle zwischen den Unternehmen GS1 Germany und 1Worldsync dar und stützte damit maßgeblich den ganzheitlichen Lösungsansatz für gesetzeskonforme und multichannel-taugliche Produktinformationen“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Die Leitung des Bereiches Sales und Implementation übernimmt Ingo Wolters. Er kam Anfang letzten Jahres aus der Geschäftsleitung der Thalia Holding nach Stationen bei der Rewe-Zentral AG und der toom Baumarkt GmbH. „Mit Ingo Wolters haben wir einen hervorragenden Nachfolger mit Branchenexpertise und vollwertigen Ersatz in unserem Geschäftsleitungsteam“, so Pretzel weiter. In der Funktion als CIO der 1Worldsync folgt Stefan Schweikart. Er verantwortet dort die globalen Produktinformationsleistungen und strategischen Lösungen. Schweikart, der zuvor als Geschäftsführer der Baumarkt Praktiker Services GmbH für die Bereiche IT-Systeme und -Dienstleistungen sowie Logistik zuständig war, verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung auf dem Gebiet der Informationstechnologie sowie über Führungserfahrung im Handel. "Die Kenntnisse von Herrn Schweikart im B2B- und B2C-E-Commerce werden uns bei 1Worldsync helfen, die nächste Generation des Produktinformationsmanagements zu entwickeln und im globalen Markt zu platzieren", so Nihat Arkan, CEO von 1Worldsync. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-7535 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 07.05.2014
Die zentrumsnahen Lebensmittelmärkte "Cap ...der Lebensmittelpunkt" verfolgen die Verbesserung der Arbeitsplatzsituation und die Erweiterung der Möglichkeiten für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Gleichzeitig haben die Betreiber den demographischen Wandel im Blick, indem sie mit ihrer Marktgestaltung den Zugang für ältere Menschen erleichtern. Jetzt sollen die maximal 1,60 Meter hohen Regale sowie die Kassenzone im Sinne des Category Management (CM) noch kundenorientierter werden. Gemeinsam mit den Industriepartnern CFP Brands und Intersnack startet Cap mit zwei CM-Projekten aus der Abteilung Süßwaren in den ersten Pilotmärkten. Doch bevor die tatsächlichen Umbauarbeiten beginnen können, sind noch zahlreiche Vorbereitungen zu treffen: Am Anfang steht die Ist-Analyse der Ladengestaltung sowie der Austausch von Informationen zwischen Handels- und Industriepartnern. Es müssen die benötigten Stamm- und Bewegungsdaten genauso definiert werden wie die Datenquellen und die konkreten Austauschverbindungen zwischen den beteiligten Projektpartnern. Und das unter Berücksichtigung aller kartellrechtlichen Anforderungen. Mit Hilfe des Acht-Schritte-Prozesses werden im Folgenden Kategorien definiert, Bewertung des Sortimentes vorgenommen und letztendlich das aus Shoppersicht richtige Sortiment festgelegt. „Dieses umfängliche Projekt ist ein ganz besonderes für uns. Einerseits liegt uns das soziale Engagement am Herzen. Andererseits wollen wir dem bislang in Category Management eher unerfahrenen Mittelstand ebenfalls den Zugang zu diesem erfolgversprechenden Standard ermöglichen. Deshalb werden wir diesen spannenden Prozess eng begleiten und beraten,“ freut sich Peter L. Thein, Senior-Consultant Category Management bei GS1 Germany. „Durch die auf Standort und Kundenstruktur abgestimmte Sortimentsauswahl, die Qualität der Produkte und die Dienstleistungen konnten wir unsere Kunden bislang schon überzeugen“, erklärt Thomas Heckmann, Geschäftsfeldleiter Consumer-Projekte des Cap-Franchisegebers GDW Süd Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG. „Mit dem für uns neuen Ansatz Category Management wollen wir jetzt noch mehr Orientierung und Kundenzufriedenheit und damit zusätzlichen Erfolg für unsere Sache erzielen“, so Heckmann weiter. Gestartet wird mit fünf Pilotmärkten, die einen Querschnitt über alle Größen aber auch über alle soziodemographischen Aspekte darstellen. Im Anschluss an die Piloten soll CM nicht nur über die Kategorie Süßwaren hinaus sondern auch auf alle inzwischen über 100 Cap-Märkte ausgerollt werden. Hier arbeiten rund 1.400 Mitarbeiter - davon rund 800 Mitarbeiter mit Behinderung. Die Pilotphase ist geplant bis Ende 2014. Weitere Informationen zu Category Management erhalten interessierte Unternehmen auf www.gs1-germany.de unter GS1 Solutions. Foto: Süßwarenabteilung in Cap-Frischemarkt (Quelle: GDW Süd Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 09.05.2014
Eine sich immer schneller drehende Welt, die zunehmende Vernetzung und die steigenden Ansprüche der Verbraucher definierten in 2013 das unternehmerische Handeln: Wertschöpfungsketten schaffen, die optimal funktionieren und gleichzeitig völlige Transparenz liefern. Ausgerichtet auf diese Herausforderungen der Wirtschaft richtete GS1 Germany sein Angebot im Bereich der Standards und Prozesse sowie seine strategischen Entscheidungen aus. 2013 hat GS1 Germany seinen Erfolgskurs konsequent fortgesetzt und wegweisende Lösungen geschaffen, die Handel und Markenartikelhersteller bei der erfolgreichen Gestaltung ihrer Zukunft unterstützen. So entschieden sich rund 5.000 Neukunden für das Leistungspaket GS1 Complete, das weit über die Konsumgüterbranche hinaus überzeugte, zum Beispiel Unternehmen aus den Bereichen Onlinehandel, Healthcare oder technische Industrien. Weiterhin arbeitete GS1 Germany mit Hochdruck an relevanten operativen Herausforderungen und zukunftsweisenden Services zum Beispiel für Rückverfolgbarkeit, Multichannel und Nachhaltigkeit. In diesem Zusammenhang war eine der wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres der konzentrierte Aufbau von Lösungen, um Unternehmen bei der Umsetzung der EU Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) zu unterstützen. Ein ganzheitlicher Ansatz wurde mit der Gründung der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Smart Data One geschaffen. Sie setzt sich mit dem weltweit agierenden Stammdatenpool 1Worldsync für die Bereitstellung gesetzeskonformer und qualitativ hochwertiger Produktinformationen ein. Ein weiterer Meilenstein war der Ausbau von fTrace, dem Verbraucherinformationsservice zur Rückverfolgbarkeit, zu einer branchenübergreifenden Traceability-Lösung. Einen Überblick über alle Geschäftstätigkeiten liefert der Jahresbericht 2013 von GS1 Germany: von der Erweiterung des Knowledge Centers auf 2.500 Quadratmeter modernster Tagungs- und Schulungsfläche über das 10-jährige Jubiläum des Lehrgangs zum zertifizierten ECR D-A-CH Category Managers bis zum der Start der Nachhaltigkeitsinitiative Lean and Green. Er steht unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. Eine App für iPad und Android Tablet liefert die wichtigsten Ergebnisse als Management Summary. Sie steht im App Store sowie im Google Play™ Store unter dem Begriff „GS1 Germany Publications“ kostenlos zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.05.2014
GS1 Germany kooperiert ab sofort mit Bizerba, einem der führenden Anbieter von Wäge- und Schneidetechnologien, um die Umsetzung des Traceability-Services fTrace in Europa zu unterstützen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Lebensmittelherstellern und Händlern vor Ort die Anbindung an fTrace in der jeweiligen Landessprache zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Benelux-Länder, Frankreich, Italien und Österreich. Bizerba bietet dazu einen auf die lokalen Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmten Beratungs- und Implementierungsservice. Lebensmittelprodukte haben oft einen weiten Weg: Vom Rohstoff über die Veredlung bis in den Handel reisen sie nicht selten durch mehrere Länder. Gleichzeitig machen Lebensmittelskandale, gesetzliche Anforderungen und informationshungrige Verbraucher die Frage nach der Herkunft immer dringlicher. Beantworten kann sie der Traceability-Service fTrace von GS1 Germany. Mit ihm können Lieferanten Produktinformationen an ihre Kunden kommunizieren. Verbraucher erhalten die Möglichkeit, am Point of Sale über eine App Informationen etwa zur Herkunft oder zu Allergenen ihrer Produkte abzurufen. Da die Wiegesysteme von Bizerba bereits mit den Warenwirtschaftsprogrammen ihrer Kunden verbunden sind, ist es nur ein vergleichsweise kurzer Weg zum Transfer der Produktinformationen an fTrace. Der Solution Provider sorgt zum einen für die Anbindung an den Traceability-Service. Basis ist Schnittstellenstandard EPCIS (EPC Information Service). Zum anderen erstellt Bizerba die Produktetiketten mit den fTrace-Codes, die variable Informationen wie Herkunft, Chargennummer, Uhrzeit und Datum verschlüsseln. „International vertretene Solution Provider wie Bizerba kennen die länderspezifischen und technischen Anforderungen in puncto Rückverfolgbarkeit. Sie sind verlässliche Partner für eine sichere Umsetzung“, begrüßt Ulrich Schäfer, Bereichsleiter GS1 Standards + Products bei GS1 Germany, die Zusammenarbeit. „Durch die Kooperation ermöglichen wir es unseren Kunden, im Segment gewichts- und mengenvariabler Waren ihre Lieferketten transparent zu machen, sowohl für ihre Geschäftspartner, als auch für den Verbraucher. Sie können sich dadurch von ihren Wettbewerbern differenzieren und ihre Kundenbindung nachhaltig festigen“, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba. Zum Hintergrund: EPCIS ist ein von GS1 und EPCglobal entwickelter Standard, der Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage sogenannter EPCIS-Ereignisse spezifiziert. An bestimmten Punkten der Value Chain lesen Erfassungsgeräte, zum Beispiel RFID- oder Barcodeleser, den EPC aus. Die erfassten Daten ver-knüpft das System mit der aktuellen Ortszeit und Lokalität, dem aktuellen Status sowie dem Geschäftsprozess. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Leseereignissen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen – und das über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg bis zurück zum Ursprung der verwendeten Rohstoffe. Foto: Mit fTrace am Point of Sale die Herkunft checken (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt GS1: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community