Veröffentlicht am 12.08.2014
In Zeiten des Fachkräftemangels setzen Unternehmen in Deutschland verstärkt auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Der steigenden Nachfrage nach Formaten für die berufliche Qualifikation, nach Kooperationen, kreativem Austausch und geeigneten Veranstaltungsräumen begegnet GS1 Germany mit dem Aufbau der GS1 Academy. Ziel ist es, zum einen den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zum anderen ein umfassendes Angebot an Trainings und Seminaren rund um die Lösungen von GS1 Germany bereitzustellen. GS1 Academy bringt Unternehmen zusammen und fördert das Verzahnen ihrer Prozesse. Die akademische Partnerschaft, Netzwerk aus Universitäten, Hochschulen sowie Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, bildet hierbei einen integralen Bestandteil der GS1 Academy. Auf diese Ziele und Aktivitäten zahlt nicht zuletzt ein, dass GS1 Germany den Geschäftsbereich GS1 Academy in der Organisation verankert. „Mit der GS1 Academy haben wir eine einzigartige Plattform zum nachhaltigen Austausch geschaffen. Dieser strategische Schritt unterstreicht sichtbar und wirkungsvoll unser Engagement für Qualifizierung und das Managen von Wissen in den Unternehmen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Heiko E. Janssen hierfür einen hochqualifizierten und erfahrenen Experten gewonnen zu haben.“ Als Leiter GS1 Academy steuert Janssen zusammen mit seinem mehrköpfigen Team den Auf- wie Ausbau des Konferenz- und Weiterbildungsangebots. Janssen kommt vom Schweizer Aufzughersteller Schindler, wo er sechs Jahre lang das Global Training und die technische Dokumentation verantwortete. „Die GS1 Academy stellt sicher, dass die Teilnehmer zum Produktportfolio von GS1 Germany die entsprechende Qualifikation erhalten. Das reicht bis hin zu offiziellen Zertifikaten für ausgewählte Berufsgruppen. Wir werden unser Angebot in Zukunft weiter professionell ausbauen und dabei planvoll die Bedürfnisse der Kunden aufgreifen“, erklärt Janssen. „Über im Haus selber durchgeführte Studien sowie über die Akademische Partnerschaft gewinnen wir frühzeitig einen tiefen Einblick in zukünftige Entwicklungen, nutzen diese für bestehende sowie neue Qualifizierungsmaßnahmen“, so Janssen weiter. Dazu kooperiert GS1 Germany eng mit Unternehmen, Behörden, Verbänden und Hochschulen. Das GS1 Germany Knowledge Center ist mit 2.500 Quadratmetern der Campus für den Wissenstransfer entlang der Wertschöpfungskette und kann von Unternehmen auch für eigene Veranstaltungen genutzt werden. Neben Konferenzräumen umfasst es Innovationen, wie branchenspezifische Live-Komponenten, die praktische Lernerfahrungen in realitätsnahen Umgebungen ermöglichen. Themen sind unter anderem Multichannel, Rückverfolgbarkeit, Bargeldlogistik und Patientensicherheit. Die Teilnehmer der GS1 Konferenzen und Trainings können so einfacher die Einsatzmöglichkeiten der GS1 Standards erschließen und in ihre Unternehmen übertragen. So halten sie leichter Schritt mit dem rasanten Wandel in puncto Verbraucherverhalten, Logistik oder auch Nachhaltigkeit. Foto: Dr. Heiko E. Janssen, Bereichsleiter GS1 Academy (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.08.2014
Industrie und Handel stehen mit dem Rücken zur Wand. Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) fordert mit dem 13. Dezember 2014 umfassende Angaben, doch vier Monate vorher sind die meisten Lebensmittellieferanten noch nicht bereit. „Mit unvollständigen oder fehlerhaften Produktinformationen setzt die Branche nicht nur das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel; sie riskiert auch ernste rechtliche Konsequenzen bis hin zu Verkaufsverboten“, warnt Edeka-Vorstand Dr. Michael Wulst. „Für Zehntausende von Produkten müssen viele wichtige Informationen zusätzlich aufbereitet, erfasst und termingerecht in höchster Qualität zur Verfügung gestellt werden, damit diese rechtskonform einsetzbar sind“, ergänzt Michael Friebel, Head of Information and Data Management DACH bei Unilever. „Ich bin überzeugt, dass sich die Mühe lohnt und jeder Hersteller von Industrie- und Eigenmarken die Herausforderungen meistern wird, wenn nicht allein dann auf jeden Fall mit Hilfe der LMIV-Initiative der GS1“, konstatiert Stephan von Seydlitz, Bereichsleiter Stammdaten-Management bei der Rewe Group. „Letztlich zahlt diese Arbeit nicht nur auf rechtliche Anforderungen, sondern auch auf Verbrauchervertrauen und Nachhaltigkeit ein“, so von Seydlitz weiter. Vor diesem Hintergrund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen für ein LMIV-konformes Stammdatenmanagement bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 02 21 / 300 61 888 erfahren Hersteller und Händler, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. „Mit der Initiative geben wir den Unternehmen die Möglichkeit, das sehr komplexe Thema bestmöglich anzugehen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Berücksichtigt wird hier außerdem die GDSN-Migration. Sie ist eine Voraussetzung zur Erfüllung der LMIV, da nur hier – im Gegensatz zum Sinfos-Pool – die zusätzlichen Attribute eingepflegt werden können“, sagt Pretzel. Die Grundlage für die umfassende Erfüllung der LMIV hatte GS1 Germany bereits 2012/2013 geschaffen: Gemeinsam mit Rechts- und Datenexperten aus Industrie und Handel wurden die Anforderungen der LMIV in Bezug auf rele-vante Stammdaten im GDSN (Global Data Synchronization Network) analysiert und die Ergebnisse in einer LMIV-GDSN-Mappingtabelle veröffentlicht. Der Artikelstammdatenpool der 1Worldsync wurde entsprechend aufgerüstet und die Kunden sind zur Migration in GDSN aufgefordert. Abbildung: Screenshot der Webseite www.lmiv-services.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.08.2014
Die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) wirft bei Handel, Herstellern und Gastrogewerbe Fragen auf. Zu den häufigsten zählen nach Erfahrungen der Experten-Hotline: Wer haftet künftig bei fehlerhaften Produktinformationen? Welche Konsequenzen drohen, wenn die geforderten Daten nicht bereitgestellt werden? Oder: Wie sehen die Regelungen zum Übergang aus? Um Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, bietet GS1 Germany im Rahmen der LMIV-Initiative ab sofort Trainings für unterschiedliche Zielgruppen an. Das Training "LMIV Basics" vermittelt Grundkenntnisse rund um die EU-Verordnung. Teilnehmer lernen die neuen Anforderungen kennen und richtig verstehen. Das Training gibt einen Überblick über Produkthaftung, Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Datenqualität. Als Trainingsformat für Entscheider bietet „LMIV planen und steuern“ vor allem die notwendigen juristischen Hintergründe und einen Handlungsrahmen zur praktischen Umsetzung. Hilfestellung für verantwortliche Umsetzer gibt das Training „LMIV implementieren und umsetzen“. Die Veranstaltung geht beispielsweise detailliert auf die Nutzung des Stammdatenpools von 1Worldsync ein. „Darüber hinaus sehen wir, dass einige Branchen vor besonderen Herausforderungen stehen“, ergänzt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter der GS1 Academy bei GS1 Germany. „Darum haben wir spezifische Trainings für die Fleischbranche und den Foodservice entwickelt.“ So soll „LMIV Basics für die Fleischbranche“ beispielsweise Fragen zur Herkunftskennzeichnung und Produktetikettierung beantworten. Im Gastrogewerbe stünden viele Unternehmen noch ganz am Anfang, so Janssen. Hier ginge es unter anderem darum, Warenbestellungen und Rezepturen zu standardisieren, oder genaue Kenntnis darüber zu erlangen, welche Informationen etwa auf einer Speisekarte enthalten sein müssen. Weitere Informationen und Termine unter: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.09.2014
Noch genau 100 Tage, dann wird es ernst mit der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). „Bis dahin müssen die Etiketten aller Lebensmittel den neuen Anforderungen entsprechen und die Stammdaten um LMIV-Daten angereichert sein“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One, einem Tochterunternehmen von GS1 Germany. Nur wenn die Nährwerttabelle oder Allergeninformationen in den Stammdaten verfügbar seien, könne ein Produkt künftig in Onlineshops angeboten werden. Smart Data One hat sich auf das Erfassen und Prüfen von mangelhaften oder unvollständigen Stammdaten spezialisiert. Das Unternehmen steht derzeit in Kontakt mit Hunderten Herstellern, um die LMIV-Pflichtinformationen zu erhe-ben. „Allein für einen großen Kunden haben wir innerhalb von acht Wochen Verpackungsdaten von über 18.000 Artikeln und 1.500 Herstellern erhoben und für den Onlineshop aufbereitet.“ Radziwill schätzt, dass sein Unternehmen bis Dezember über 50.000 Artikel erfasst haben wird – nur um die Anforderungen der LMIV zu erfüllen. Um die Stammdaten aller im Lebensmitteleinzelhandel verkauften Artikel fit für die LMIV zu machen, müssten Hersteller vermutlich noch einmal dieselbe Anzahl Artikel anpacken. Radziwill warnt davor, nicht zu spät mit der Stammdatenerhebung zu beginnen: „Damit die LMIV-Pflichtangaben bis zum 13. Dezember in Onlineshops bereitstehen, sollten sich Hersteller darauf einstellen, diese spätestens sechs Wochen vorher elektronisch vorliegen zu haben.“ Soviel Zeit beansprucht erfahrungsgemäß die Aktualisierung in allen eigenen Systemen und in denen der Geschäftspartner. Smart Data One feiert im September sein einjähriges Bestehen. „Die immense Nachfrage nach unseren Services hat uns Recht gegeben: Der Anspruch an die Datenqualität ist durch die Lebensmittelinformations-Verordnung um ein Vielfaches gestiegen“, berichtet Radziwill. „Wir haben unser zunächst vierköpfiges Team auf inzwischen elf festangestellte Mitarbeiter erweitert und arbeiten mit 70 freien Mitarbeitern zusammen.“ Smart Data One plant, in Kürze auch das Clearing von Logistikdaten anzubieten. Darüber hinaus expandiert der Dienstleister nach nur einem Jahr in den US-amerikanischen Markt und startet dort mit der Datenerfassung für die Gesundheitsbranche. Weitere Informationen: www.smartdataone.de Abbildung: LMIV-Countdown: In 100 Tagen gilt die LMIV verpflichtend (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und betreiben eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.09.2014
Leere Regale bei Erkältungsmedikamenten, Lieferengpässe beim Impfstoff gegen Masern & Co.: Das sind keine ungewöhnlichen Szenarien. Patienten in Deutschland erleben Jahr für Jahr, dass mitunter dringend benötigte Medikamente nicht vorrätig sind. Gründe für solche Lieferengpässe sind beispielsweise Produktionsausfälle, nicht verfügbare Rohstoffe oder aber Chargenrückrufe. Unternehmen der pharmazeutischen Versorgungskette stehen immer wieder vor der Herausforderung, auch in unerwarteten Situationen wie schweren Naturereignissen oder Epidemien die Bevölkerung adäquat mit Medikamenten zu versorgen. Unterstützung erhalten Apotheken, Krankenhäuser und Pharmahersteller jetzt durch das kostenlose Online-Tool „Sicherheitsberater“ unter www.sichere-pharmakette.de. Die Anwendung entstand im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts SafeMed, an dem auch GS1 Germany beteiligt war. Ziel des Projekts war es, Lösungen zu entwickeln, um die Bevölkerung jederzeit sicher mit Arzneimitteln versorgen zu können. „Kurze Fragebögen schaffen in knapp 30 Minuten einen Überblick darüber, wie gut ein Unternehmen für Engpässe gerüstet ist“, erklärt Bettina Bartz, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Der webbasierte Sicherheitsberater sensibilisiert für Problembereiche in der medizinischen Versorgungskette und zeigt anschließend Lösungen auf. So kann mit der auf GS1 Standards basierenden Notfalldatenbank zuverlässig eine Umverteilung der benötigten Ware hin zu den Patienten koordiniert werden “, so Bartz weiter. Das Onlinetool unterstützt Anwender mit fünf Paketen dabei, sich gegen Lieferengpässe zu rüsten. Ein Safety-Check führt Nutzer durch verschiedene thematische Bereiche, in denen Lieferwege, Qualitätsstandards, potenzielle Risiken oder Aufstellung für bestimmte Szenarien abgefragt werden. Im Projekt SafeMed wurden insgesamt neun Bedrohungsszenarien identifiziert. Die Safety-Risk Map beschreibt diese Bedrohungen für die Medikamentenversorgungskette. Im Paket Safety-Concepts finden Unternehmen präventive und reaktive Sicherungsmaßnahmen zum Schutz vor Versorgungsengpässen. Das Modul Safety-Evaluation stellt eine Methodik vor, mit der das Schadensausmaß bewertet werden kann. Es berücksichtigt die Unsicherheiten bei der Auswirkung von Risiken und integriert dabei auch nicht-quantitative und nicht monetär-bewertbare Größen. Die Safety-Communication identifiziert Eskalationsstufen und soll die Akteure der medizinischen Versorgungskette sensibilisieren und für mehr Transparenz in der Kette sorgen. Den Kern des Projekts SafeMed bildete ein interdisziplinäres Projektkonsortium aus drei Forschungsinstituten. Als Praxispartner konnten neben GS1 Germany Vertreter aller relevanten Stufen der Medikamentenversorgungskette sowie Beratungsunternehmen der Pharmabranche gewonnen werden. Unterstützt wurde das Konsortium weiterhin durch zahlreiche Verbände der Branche. Abbildung: Der SafeMed Sicherheitsberater kann kostenlos von allen Beteiligten der medizinischen Versorgungskette genutzt werden. (Quelle: SafeMed) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2014
Um mindestens 20 Prozent wollen sie den CO2-Ausstoß in ihren Logistikprozessen in den nächsten fünf Jahren reduzieren: Kaufland Dienstleistung, Lekkerland Deutschland, Reemtsma Cigarettenfabriken und die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH haben dazu individuelle Aktionspläne im Rahmen von Lean and Green entwickelt. Nach der erfolgreichen Prüfung der Berechnungen und Maßnahmen durch den TÜV Nord erhielten die Unternehmen jetzt auf dem ECR Tag 2014 von GS1 Germany den Lean and Green Award. Die Auszeichnung identifiziert die Unternehmen als Mitglieder der Initiative und ist gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen. „Nachhaltigkeit auf die Straße bringen und gleichzeitig unsere Logistikkosten senken, das können wir mit Lean and Green konkret umsetzen“, erklärt Andrew Mekas, Project Manager Supply Chain Logistics Germany bei Reemtsma das Engagement des Tabakwarenherstellers. „Wir werden dazu unter anderem unser Distributionsnetz optimieren, indem wir die Anzahl unserer Distributionszentren und Lagerausgleichsdistribution reduzieren sowie Fahrzeuge und Transportbehälter optimaler auslasten.“ Der Großhändler Lekkerland Deutschland setzt ebenfalls beim Lager und dem Transport an. „Neben Energieeffizienzsteigerung, zum Beispiel durch LED-Beleuchtungskonzepte im Lager, erweitern wir unser bisheriges Schulungskonzept um Fahrerschulungen für umweltschonendes Fahrverhalten“, beschreibt Peter Osinski, Officer Corporate Transport bei Lekkerland, einige der Maßnahmen. Der Award wurde in Deutschland erstmalig im März dieses Jahres im Rahmen des 20. Handelslogistik Kongresses verliehen. Er ging an AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever. Lean and Green ist eine internationale, branchenübergreifende Initiative, deren Ziel es ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre CO2-Emissionen in der Logistik innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu senken. In Deutschland wird die Initiative durch GS1 Germany, Dienstleister und neutrale Plattform für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, betrieben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 10.09.2014
Der ECR Award honoriert herausragende unternehmensübergreifende Managementleistungen für den Verbraucher. Zum zwölften Mal vergab GS1 Germany die begehrten vier Glastrophäen in den Kategorien Unternehmenskooperation Supply sowie Demand Side, bestes Einzelunternehmen und Unternehmenspersönlichkeit: Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side Werner & Mertz, Rewe, Der Grüne Punkt, Alpla, Unisensor und der Natur-schutzbund haben mit der Recyclat-Initiative eine prozessübergreifende Kooperation und gleichzeitig eine echte Innovation geschaffen. Um den Anteil an recyceltem Rohstoff für PET-Flaschen der Frosch-Reinigungsprodukte signifikant zu erhöhen, wurden nicht nur PET-Sekundärrohstoffe aus dem „Gelben Sack“ verwendet und neuartige Sortiertechnologien für geschredderte Verpackungen eingesetzt, sondern auch eine neue Rezeptur für transparente PET-Flaschen entwickelt. Das Ergebnis ist ein Nachhaltigkeitsstandard zum effektiven Upcycling von Kunststoffverpackungen. Dass Verbraucher sich ökologische Produkte in nachhaltiger Verpackung wünschen beweisen 100.000 allein in der Testphase verkaufte PET-Flaschen. Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side Unter dem Motto „Jeder Standort ist anders“ setzten Rewe, Anheuser-Busch InBev, Coca-Cola und Hoffrogge Consulting ein zukunftsweisendes Category Management um. Die Idee: ein national einheitliches Konzept für Bier und alkoholfreie Getränke in allen Rewe-Märkte, das gleichzeitig standortspezifische Gegebenheiten und die lokal sehr unterschiedliche Nachfrage im Rewe-Markt vor Ort berücksichtigt. Der Erfolg in Zahlen: Rewe steigerte seinen Absatz für Bier um 9,4 Prozent, für alkoholfreie Getränke um 8,5 Prozent und reduzierte die Sortimentsbreite um 20 Prozent. Das preiswürdige Konzept wurde in nur drei Monaten in 200 Rewe-Märkten umgesetzt, 600 weitere folgen bis 2015. Kategorie Einzelunternehmen Edeka erhielt den ECR Award 2014 für eine ganzheitlich optimierte Wertschöpfungskette, die den Shoppern zugute kommt. Das kraftvolle Zusammenwirken von über 4.000 selbstständigen Kaufleuten, sieben Regionalgesellschaften und der Zentrale in Hamburg ermöglichte diese Spitzenleistung für die Verbraucher. Zu den Eckpfeilern der ECR-Aktivitäten gehören unter anderem auch ein verbundweit einheitliches Stammdatenmanagement, eine optimierte Supply Chain sowie mehr als 50 zertifizierte ECR Category Manager, die die Wünsche der Verbraucher durch optimale Sortimente und Artikelplatzierung erfüllen. Kategorie Unternehmenspersönlichkeit Für seine Lebensleistung im Bereich Efficient Consumer Response erhält Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender von Nestlé Deutschland, den ECR Award 2014. Seit Jahrzehnten setzt er sich für Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und unternehmensübergreifende Wertschöpfung zwischen Industrie und Handel ein. Die ECR-Philosophie verankerte er als zentralen Bestandteil in Nestlés strategischer Ausrichtung. Aber auch sein fortwährendes Engagement in Gremien und Verbänden prägt die Lebensmittelbranche. Der renommierte Preis wurde am 9. September 2014 im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management der führenden Industrie und Handelsunternehmen in der Nürnberger Meistersingerhalle verliehen. Weitere Informationen zum ECR Award finden Sie unter www.ecraward.de . Pressebilder herunterladen: www.ecraward.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Abteilungsleitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 10.09.2014
Die entscheidenden Kauffaktoren befinden sich im Umbruch. Routinierten Online-Kunden sind die klassischen Vorteile des Einzel- und Fachhandels nicht mehr so wichtig. Stattdessen setzen sie auf vollständige Transparenz, schnelle und allumfassende Verfügbarkeit von Informationen und Waren sowie komfortable Lieferung. Nach der aktuellen Studie „Einkaufen und Leben in der Zukunft“ von KPMG und GS1 Germany gehört die Zukunft zunehmend dem Online-Handel und dem Einkauf per Smartphone. Die Studie beleuchtet, welche innovativen Online-Dienste und Serviceangebote bei den Verbrauchern auf mögliches Interesse stoßen, welche Kriterien die Verbraucher bei der Angebotsauswahl anlegen und welche Rolle Datenschutzgesichtspunkte dabei spielen. Für Anbieter von Online-Shops zeigt die Umfrage zum Beispiel eindeutig: Die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsstandards ist für 96 Prozent der Kunden absolute Pflicht. Selbst niedrige Preise stehen mit 72 Prozent Zustimmung beim Verbraucherwunsch nicht so hoch. Zudem darf die Benutzerfreundlichkeit nicht beeinträchtigt werden. Der mobile Einkauf per internetfähigem Endgerät verlangt, die Informationen für die Verbraucher anders zu strukturieren. Wichtig auch: der Kunde will sichere Bestell- und Bezahlmöglichkeiten. Laut der Studie ist hinsichtlich der unterschiedlichen Endgerätenutzung seit dem letzten Jahr ein Zuwachs vor allem bei den Tablets zu verzeichnen. Der Anteil der Tablet-Nutzer hat sich im Vergleich zum Vorjahr geradezu verdoppelt. Von 15 Prozent auf 29 Prozent der Befragten. Interessante Zukunftsideen: Bei der Nutzung neuartiger Geräte, Funktionen & Technologien kann sich fast 50 Prozent der rund 1000 Befragten die Anwendung von Haushaltsrobotern vorstellen. Ebenso die Steuerung von Zugangskontrollen mit Augen bzw. Fingerabdruck. Männer liegen hier in der Zustimmung ungefähr zehn Prozent vor den Frauen. Für Bekleidung, Unterhaltungselektronik, Unterhaltungsmedien und Reisen ist das Internet schon heute ein wesentlicher Vertriebskanal. Zunehmend entwickelt sich dort auch das Potenzial beim Verkauf von Medikamenten, Kosmetikartikeln und Möbeln. Die Gesamtstudie „Einkaufen und Leben in der Zukunft – Lasst uns den Kunden fragen“ wird voraussichtlich im Oktober 2014 veröffentlicht. Anlässlich des füh-renden Branchentreffens von Industrie und Händlern präsentierten KPMG und GS1 Germany einen Preview der gemeinsamen Studie auf dem ECR Tag in Nürnberg. Partner und Co-Sponsor der Studie ist Rewe. TNS Emnid ist das durchführende Marktforschungsinstitut. Abbildung: Nur noch vier von zehn Verbrauchern mit Internetzugang kaufen am liebsten alles im Geschäft (Quelle: KPMG/GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.09.2014
GS1 Germany gibt den Startschuss zum zweitägigen Treffen der Top-Entscheider aus Industrie und Wirtschaft am 10./11. September in Nürnberg. Beim Rennen um Märkte und Umsätze präsentiert der ECR Tag unter dem Motto „Konsum im Wandel – anybody. anytime. anywhere“ die schnellsten Wege zum Kunden. Warum in der Konsumgüterbranche ähnliche Spielregeln gelten wie im Rennsport, beschreibt Formel-1-Experte Florian König. Weiterhin diskutieren rund 800 Teilnehmer und etwa 100 Referenten bei 70 Vorträgen in 13 Foren unter anderem die rasanten Veränderungen durch Smartphone & Co. So will der Kunde beim Einkauf zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf allen Kanälen rundum informiert werden. Das ist eine große Herausforderung für die Unternehmen der Branche. Zusätzlichen Druck erzeugt die EU Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV). Sie verlangt ab dem 13. Dezember 2014 transparente Informationen für die Verbraucher. „Die Umsetzung der LMIV bereitet vielfältige Probleme, weil Durchführungsvorschriften fehlen. Leider ist auch zu erwarten, dass Informationsfehler ab dem Stichtag sofort wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden, was mit hohen Kosten verbunden sein kann“, warnt der Lebensmitteljurist Dr. Markus Grube, Leiter der Gesprächsrunde Verordnete Transparenz auf dem ECR Tag. Weitere Vorträge zum Beispiel von Unilever, Procter & Gamble, Deutsche Post oder Rewe befassen sich mit den Themen Category Management, Nachhaltigkeit sowie Handelslogistik: Wie helfen neue Ladenkonzepte dem Kunden und steigern den Umsatz? Welche Lieferkonzepte sorgen für weniger Verkehr auf der Straße? „Der ECR Tag von GS1 Germany bietet eine erstklassige Gelegenheit sich zu den aktuellen Themen und Lösungen für Probleme mit allen relevanten Größen der Branche auszutauschen. Die Konsumgüterwirtschaft erhält hier die neusten Impulse für den Erfolg“, sagt Jürgen Fletemeyer, Head of Customer Develop-ment/Service bei der Beiersdorf AG. „Hochkarätiges Networking und inhaltlicher Austausch bringt die Branche insgesamt voran.“ Der zweitägige Kongress zu Efficient Consumer Response (ECR) findet im NCC Ost, Nürnberg Convention Center, am 10. und 11. September 2014 statt. Alle Informationen zum Kongress wie Vorträge, Workshops und Programm: http://www.ecrtag.de/ Abbildung: ECR Tag 2014 in Nürnberg. Führendes Branchentreffen der Top-Entscheider der Konsumgüterwirtschaft (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln, Germany Tel.: + 49 221 94714-526, Fax: + 49 221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.09.2014
Das statistische Bundesamt hat es jüngst belegt: Die Deutschen kaufen immer mehr online ein. Im vergangenen Jahr waren es 45 Millionen und damit drei von vier Internetnutzern. Was heißt das für die Partner der Wertschöpfungskette, also für Industrie, Logistik und Handel? „Diese Entwicklung fordert von den Unternehmen den Spagat zwischen Verbraucherwünschen, gesetzlichen Anforderungen und Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. Anbieten, Liefern und Zurücknehmen was und wann der Verbraucher es wünscht und gleichzeitig wie der Gesetzgeber es fordert. Onlinehandel und stationäres Geschäft optimal verbinden: Wie die Standards und Lösungen von GS1 Germany hier greifen und bei der Umsetzung unterstützen, vermitteln die Konferenzen und Trainings des Kölner Dienstleistungsunternehmens. Im 4. Quartal 2014 geht es unter anderem um erfolgreiches Multichanneling, Kooperationen in der Textilbranche und das Umsetzen der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV). Efficient Consumer Response live!, 5./6. November 2014, Köln Internet und Smartphones gelten als Treiber einer Entwicklung, die den Shopper mit einer nie dagewesenen Machtfülle ausstatten. Das Informations-, Kommunikations- und Kaufverhalten hat sich bereits jetzt bedeutend verändert. Diese Dynamik stellt Händler und Hersteller vor eine große Herausforderung, bietet ihnen aber auch die Chance, den Wünschen der Shopper mit innovativen Angeboten kundenspezifisch und individuell zu begegnen. Wie diesem Wandel zu begegnen ist, zeigt die Konferenz „ECR live! Category Management 3.0 – Offline. Online.“ Sie ist zu Gast bei Intersnack + REWE Richrath, Köln. Connecting Fashion Business 2014, 3./4. Dezember 2014, Köln Mode – sie wandelt sich schnell, und mit ihr die Bedürfnisse des Kunden. Er fordert schnelle Kollektionswechsel, individuelle Angebote, maximale Flexibilität und erstklassigen Kundenservice – on- und offline! Die Konferenz bietet die Möglichkeit, mehr über Best Practices, neue Geschäftsmodelle, sowie Prozess- und IT-Lösungen in der Fashion-, Schuh- und Sport-Branche zu erfahren. Im Fokus steht dabei die Prozesseffizienz und -exzellenz, sowohl im stationären Handel, als auch im Multichannel-Business. Trainingsreihe rund um die Lebensmittelinformations-Verordnung Am 13. Dezember 2014 erlangt die europäische Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 nahezu volle Gültigkeit – und stellt die Lebensmittelbranche vor große Herausforderungen. Die LMIV schreibt detailliert vor, wie Lebensmittel künftig zu kennzeichnen sind und legt zudem neue Regeln für Werbung, Aufmachung und Fernabsatz fest. Insbesondere bei der Produktetikettierung und Informationsweitergabe müssen neue Vorgaben erfüllt werden. In den praxisorientierten Trainings erhalten Händler, Hersteller oder Gemeinschaftsverpfleger Grundkenntnisse rund um die LMIV. Sie gewinnen außerdem Einblicke in die rechtlichen Rahmenbedingungen, um die LMIV-Umsetzung planen und steuern zu können und erhalten Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der Verordnung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.