Veröffentlicht am 20.10.2015
Züge, Lokomotiven und Waggons: Die Wartung und Instandhaltung des „rollenden Materials“ ist eine echte Herausforderung. Die Produktlebenszyklen betragen nicht selten Jahrzehnte. Um einzelne Teile wie Brems- oder Steuerteile jederzeit zurückverfolgen zu können, setzt die größte Schweizer Privatbahn, die BLS AG, jetzt auf Radiofrequenztechnologie (RFID) und GS1 Standards. „Bisher haben wir mit uneinheitlichen Seriennummern der verschiedenen Hersteller gearbeitet. Überschneidungen und Verwechslungen waren deshalb nicht auszuschließen. Um die Nummern lesen zu können, mussten die Komponenten zudem häufig erst ausgebaut und von Schmutz befreit werden“, erläutert Rolf Lengacher, Leiter Standortdienste BR (BRD) bei der BLS, die Beweggründe, jetzt auf GS1 Standards zu setzen. „Die serialisierte GIAI und die EPC/RFID-Technologie passen einfach am besten zu unseren Anforderungen – heute und mit Blick auf die Zukunft“, so Lengacher weiter. Die BLS kennzeichnet sicherheitsrelevante Bauteile wie Bremsen mit der serialisierten GIAI (deutsch: Globale Anlagegut-Identnummer). „Dieses weltweit überschneidungsfreie Ident hat sich in der Industrie bewährt und wird auch von anderen europäischen Bahnbetreibern erfolgreich eingesetzt“, weiß Dr. Christoph Windheuser, Leiter Consulting bei GS1 Germany. Verschlüsselt ist das Ident bei der BLS auf einem RFID-Transponder als Datenträger. „Dadurch kann die GIAI elektronisch auch über gewisse Distanzen und ohne direkten Sichtkontakt ausgelesen werden“, sagt Windheuser. Die Daten können von eingebauten Teilen auch unter einer Schmutzschicht ausgelesen werden. Sicherheitsrelevante Bauteile im Bestand werden bei der Wartung künftig systematisch mit einem RFID-Transponder und einer GIAI versehen. Neue Bauteile kennzeichnet die BLS direkt am Wareneingang. „So können wir nach und nach alle verbauten Teile eindeutig erfassen und kennzeichnen“, freut sich Lengacher. Mithilfe der GS1 Standards ließen sich die sicherheitsrelevanten Bauteile von der Herstellung über Einbau und Wartung bis zur Verschrottung verfolgen. Das sei Voraussetzung, um etwa Garantieansprüche geltend zu machen. Mehr Informationen rund um das Thema Rückverfolgbarkeit sowie die vollständige Erfolgsstory der BLS AG finden interessierte Unternehmen unter www.gs1-germany.de/branchen-themen/technische-industrien/bahnsektor/ . Pressebild: Etikett von BLS mit EPC/RFID-Transponder von Balluff Sensortechnik (Quelle: BLS AG) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.10.2015
Allein in Europa sollen mehr als 400 Umweltlabel dabei helfen einzuschätzen, wie umweltfreundlich oder sozialverträglich ein Produkt ist. Sie verraten dem Konsumenten aber nicht, wie schwer der „ökologische Rucksack“ von einzelnen Produkten tatsächlich ist. Ein direkter Vergleich von Alternativen auf Basis messbarer Umweltauswirkungen war bis jetzt unmöglich. Das im Rahmen eines EU-Förderprojekts entwickelte Software-System myEcoCost soll dieses Problem jetzt lösen. myEcoCost ermöglicht erstmals, sämtliche Umweltkosten von Produkten und Dienstleistungen vom Rohstoff über die Logistik bis in den Verkauf auf Einzelproduktbasis zu ermitteln. „Stellen Sie sich vor, Sie könnten Produkte künftig nicht nur über den Preis, sondern auch über ihre Ökokosten – also beispielsweise Materialverbrauch und CO2-Fußabdruck – vergleichen. Und diese Information wäre schon im Supermarkt am Regal verfügbar“, schildert Stefanie Kresse, Leiterin des Projektes bei GS1 Germany, die Möglichkeiten mit myEcoCost. Kresse weiter: „Viele Unternehmen haben bereits heute verstanden, wie wichtig es ist, Emissionen zu senken. Aber die Daten über die gesamte Wertschöpfungskette zu sammeln ist teuer und die Informationen verlieren schnell ihre Aktualität.“ myEcoCost ist ein Software-System, mit dem Umweltkosten von Produkten und Dienstleistungen automatisiert erfasst und bis an die Haushalte weitergegeben werden können. Dazu werden Materialkosten und CO2-Emissionen von jedem Beteiligten in der Prozesskette auf Einzelproduktebene bereitgestellt und in der myEcoCost-Datenbank aggregiert. Im Prototyp der Software werden die Daten zunächst manuell über eine Browseroberfläche eingegeben. Mithilfe des EAN-13-Barcodes können die Ökokosten von Endkonsumenten später via App abgerufen werden. Auf dem Kassenbon finden sich neben dem Zahlbetrag dann auch die Ökokosten des gesamten Einkaufs. Sie könnten darüber hinaus im persönlichen myEcoCost-Konto gespeichert werden und sich über alle Produkte pro Tag, Woche, Monat oder Jahr auswerten oder mit anderen Verbrauchern vergleichen lassen. Öffentliche Institutionen könnten in anonymisierter und aggregierter Form so auch Einblick in das Umweltverhalten der Gesamtbevölkerung erlangen. „myEcoCost wird nachhaltiges Handeln fördern und den effizienten Umgang mit Ressourcen attraktiver machen“, ist Kresse überzeugt. Der myEcoCost-Prototyp ist Ergebnis des gleichnamigen europäischen Förderprojekts, das im Oktober 2015 endete. Neben GS1 Germany haben weitere bekannte Unternehmen wie die Praxispartner Ecover und Boots UK oder das in der Nachhaltigkeitsforschung aktive Wuppertal Institut am Software-System mitgewirkt. myEcoCost soll im nächsten Schritt bis zur Marktreife weiterentwickelt werden. Unternehmen, die interessiert sind, sich dabei einzubringen oder die Software in einem Webinar kennenlernen möchten, können sich bei GS1 Germany an Tim Bartram ( bartram@gs1-germany.de ) wenden. Für detaillierte Information über myEcoCost steht eine kostenfreie Broschüre zum Download bereit. Ein Video zum Projekt (Quelle: The myEcoCost Consortium) finden Sie hier: myEcoCost Pressebild: Supply Chain der Ökokosten (Quelle: TriaGnoSys) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.10.2015
Sicherheitsrelevante Bauteile von Schienenfahrzeugen wurden bislang häufig nicht eindeutig identifiziert. „Die Rückverfolgbarkeit und eine turnusmäßige Wartung werden damit erheblich erschwert“, berichtet Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. Eine beispielhafte Lösung hat jetzt die HFG Transport-Technik umgesetzt. Das Unternehmen serialisiert ab sofort mithilfe von globalen GS1 Standards sicherheitsrelevante Bauteile parallel zur Instandhaltung der Schienenfahrzeuge. „Die serialisierte Kennzeichnung von aufbereiteten Komponenten stellt eine große Herausforderung dar, bietet aber auch enorme Potenziale“, ist Frank Wachendorf, Leiter Vertrieb bei der HFG Transport-Technik überzeugt. Das Unternehmen ist Europas führender Spezialist für die Revision und Rekonditionierung von Wälzlagern für Schienenfahrzeuge. HFG prüft und überarbeitet Radsatzlager für verschiedene europäische Bahnbetreiber und Wagenhalter. Die Mitarbeiter zerlegen die Produkte in ihre Einzelteile und sammeln Informationen zum Zustand und zu möglichen Schäden. Das Problem: Zahlreiche Komponenten sind über Jahrzehnte im Einsatz und wurden von den Herstellern nicht in jedem Fall eindeutig gekennzeichnet. Eine zweifelsfreie Rückverfolgbarkeit im Schadens- oder Rückruffall ist so nicht möglich. Auch die erfassten Zustandsdaten können nicht mit Betriebsdaten der Schienenfahrzeuge, wie Laufleistung, Streckenprofil oder Wagenladung, verknüpft werden. Das System lässt sich nun ganzheitlich optimieren, indem alle relevanten Komponenten – egal ob neu oder gebraucht – im Rahmen der Wartung nachträglich serialisiert gekennzeichnet werden. Möglich macht das bei HFG die Globale Artikelnummer (GTIN), die neben der Hersteller- und Artikelkennung auch eine zufällig erzeugte Seriennummer beinhaltet. Damit wird jedes Bauteil weltweit eindeutig identifizierbar und jederzeit rückverfolgbar. Die serialisierte GTIN wird als maschinenlesbarer, zweidimensionaler GS1 DataMatrix Code auf das Bauteil aufgebracht. „Das Unternehmen hat einen Weg gefunden, um neu eingesetzte und gebrauchte Teile im laufenden Instandhaltungsprozess mit einer serialisierten Kennzeichnung zu versehen“, erklärt Dünnebacke das Novum an der Lösung. So könne HFG sicherstellen, dass sich die Bauteile im „Rolling Stock“, die zum Teil 60 Jahre und mehr im Einsatz sind, flächendeckend nach- und rückverfolgen lassen. Die komplette Erfolgsstory von HFG finden interessierte Unternehmen unter: https://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Bei HFG Transport-Technik werden GS1 DataMatrix Codes bei der Instandhaltung gelasert (Bildquelle: HFG Transport-Technik) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.10.2015
Ob als Mittel gegen Produktpiraterie, zur Rückverfolgbarkeit oder für die Instandhaltung: Immer mehr Industrieunternehmen markieren Bauteile mit serialisierten Identen in einem maschinenlesbaren Code wie dem GS1 DataMatrix. GS1 Germany hat jetzt als erster Anbieter einen Prüfservice für solche Direktmarkierungen entwickelt: die DPM-Prüfung (Direct Part Marking). Dabei werden Produktcodes zum einen auf Qualität und zum anderen auf die Konformität mit den globalen Standards von GS1 kontrolliert. Hersteller können so sicherstellen, dass die Codes auf den Produkten eine hohe Lesbarkeit aufweisen. Das erspart Zeit und Kosten. Bauteile werden direkt markiert, indem der Code auf die Produktoberfläche gelasert oder geprägt wird. Die Direktmarkierung kann im Gegensatz zur Kennzeichnung mit Etiketten bei Fehlern nicht einfach erneuert werden. Im Zweifelsfall führt ein Code spätestens beim Kunden oder bei der ersten Wartung zu Fehlermeldungen. „Damit Bauteile dann nicht aufgrund unbekannter Herkunft vernichtet oder zumindest aufwendig neu markiert werden müssen, sollte die Direktmarkierung an Einzelstücken vorab geprüft werden“, empfiehlt Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „Die DPM-Prüfung rundet unser Angebot für Industrieunternehmen ab: Vom GS1 Standard für die Identifikation und Rückverfolgbarkeit bis zur fehlerfreien Direktkennzeichnung – alles aus einer Hand“, erklärt Dünnebacke. Weltweit im Einsatz Mittlerweile werden die GS1 Standards weltweit in der Industrie, Rail- und Automotivebranche genutzt, darunter Unternehmen wie Schaeffler, TMG oder HFG. Damit sie für die Zukunft gewappnet sind, unterstützt GS1 Germany mit global akzeptierten Werkzeugen für Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit. Der Prüfservice ist einer von vielen Bestandteilen für GS1 Complete-Kunden. Weitere Informationen unter: https://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Ein durch die HFG Transport-Technik mit GS1 DataMatrix serialisiertes Bauteil (Bildquelle: HFG Transport-Technik) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.10.2015
Im Rahmen der Branchenkonferenz „Healthcare live!“ verlieh GS1 Germany gestern erstmals den Healthcare Award für die beste Management-Leistung im Gesundheitswesen. Der Preis ging an das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und Roche Diagnostics, Weltmarktführer auf dem Gebiet der In-vitro-Diagnostik, für ihre beispielhafte Kooperation zu sicheren und effizienten Laborprozessen. Das Uniklinikum Dresden und Roche Diagnostics haben gemeinsam ein System entwickelt, mit dem sie ausschließlich auf Basis des zweidimensionalen Barcodes GS1 DataMatrix gleich mehrere Prozesse für die Labordiagnostik optimieren konnten. Durch die eindeutige Identifikation der Materialien per Scan des aufgebrachten Barcodes lassen sich bei der Labordiagnostik nicht nur Bestand, Inventur und Verfallsdaten besser steuern und überwachen, sondern insbesondere auch die Patientensicherheit erhöhen. Das gelingt durch die lückenlose Nachverfolgung von Reagenzien, die für Laborproben verwendet werden. Verwechselungen werden damit vermieden. Das System hat sich in der Praxis bewährt: Mittlerweile kennzeichnen weitere Lieferanten des Uniklinikums ihre Produkte mit dem GS1 Barcode. Damit stellt es die flächendeckende Umsetzbarkeit unter Beweis. Erfolgreiche Wertschöpfung durch Kooperation Die Zusammenarbeit zwischen dem Uniklinikum Dresden und Roche Diagnostics zeigt, wie Unternehmen gemeinsam Potenziale in ihren Prozessen heben und damit einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen leisten können. Dr. Thomas Rothe, Projektleiter am Uniklinikum Dresden begrüßt den Erfolg der Kooperation: „Wir freuen uns sehr, zusammen mit Roche Diagnostics mit dem Healthcare Award ausgezeichnet zu werden. Unterstreicht er doch die Bedeutung unserer Kooperation und der geschaffenen Lösung für die Branche. Ein vertrauensvolles und transparentes Miteinander führt zu einem Mehr für alle“. Der Healthcare Award steht für partnerschaftliche Begegnungen und zeichnet Leistungen aus, die dank kollaborativer Tatkraft zwischen den medizinischen Leistungserbringern und der Industrie zu einer erhöhten Patientensicherheit und effizienteren Prozessgestaltung führen. „Nach dem Vorbild des ECR Award, der seit langem als Oscar der Konsumgüterwirtschaft gilt, wollen wir mit dem neuen Wettbewerb gezielt Unternehmen der Gesundheitsbranche motivieren, ihre Geschäftsprozesse durch innovative Technologien und Kooperationsformen zu optimieren“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen für Standards und Lösungen rund um den Barcode verlieh den Preis in Kooperation mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Beide Partner verstehen diese Auszeichnung als Motivation für die Branche, sich für eine kollaborative und effiziente Wertschöpfungskette stark zu machen. Der nächste Award soll im nächsten Jahr wieder auf der „Healthcare live!“ verliehen werden. Pressebild: Verleihung des Healthcare Awards 2015 (v.l. Jörg Pretzel, Geschäftsführer bei GS1 Germany, Dr. Ina Trapp, Global UDI Change Control Manager bei Roche Diagnostics, Dr. Thomas Rothe, Projektleiter am Uniklinikum Dresden, Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Healthcare bei GS1 Germany) (Bildnachweis: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.11.2015
RFID-basierte Projekte finden in der Fashionbranche nicht nur erneut Aufmerksamkeit, sondern sind auch essentieller Ansatz in Sachen Transparenz, Rückverfolgbarkeit, Warenverfügbarkeit und Fälschungssicherheit. Das Problem: Unterschiedliche Implementierungsvarianten und verschiedene Schulungsformate für die Mitarbeiter entlang der Wertschöpfungskette führen zu Ineffizienz in der Branche. „Markeninhaber schulen ihre Lieferanten, die üblicherweise für viele weitere Marken produzieren, individuell“, sagt Markus Müller, Senior Branchenmanager Fashion, Schuhe, Sport bei GS1 Germany. Das ist teuer, ineffizient und führt zu Fehlern. „Der Bedarf nach einem einheitlichen Verständnis und Prozessen, die nicht nur unternehmensübergreifend, sondern vor allem auch international funktionieren, ist immens“, so Müller. GS1 Germany hat nun zusammen mit Experten aus Industrie und Handel sowie Solution Providern und weiteren GS1 Länderorganisationen eine englischsprachige Anwendungsempfehlung und ein entsprechend englischsprachiges Training entwickelt, deren Format und Inhalt speziell für den internationalen Einsatz konzipiert sind: „Bangladesch oder Deutschland: alle Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette erlangen das gleiche Verständnis, um die Artikelkennzeichnung mit RFID umzusetzen – ob es um den Umgang mit dem EPC geht oder um die ideale Anbringung des RFID-Tags an einer Hose“, so Müller. Das fördert die Effizienz in der gesamten Branche und erhöht das generelle Verständnis für RFID. „Wir verzeichnen bereits jetzt eine wachsende Nachfrage und bekommen viel positives Feedback“, freut sich Müller. Darum sollen Guideline und Training in den nächsten Monaten in einen internationalen GS1 Prozessstandard überführt werden. Weitere Informationen zu EPC/RFID Pressebild: Beispiel für Platzierung eines RFID-Etiketts (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.11.2015
Lebensmitteleinzelhandel, Tankstellen oder Baumärkte: weite Teile des Handels akzeptieren bereits Mobile Payment. Ab heute gehört mit Rossmann die erste Drogeriemarktkette mit gut 130 Hauptstadt-Filialen zu den Partnern der Initiative NFC City Berlin. Dadurch stehen den Berlinern in über 2.000 Geschäften Terminals für das Bezahlen mit dem Smartphone zur Verfügung. Das entspricht einer Vervierfachung der Akzeptanzstellen seit Start der Initiative im April. Allein 1.000 Filialen rüsteten die reichweitenstarken Partner wie Aldi Nord, Esso, Real und Rewe auf. „Wir sind davon überzeugt, dass mobile Zahlarten einen Komfortgewinn für unsere Kunden bedeuten. Das Projekt NFC City Berlin bietet uns die ideale Plattform, auf das neue Angebot in unseren Filialen aufmerksam zu machen“, sagt Ute Roch, projektleitende Mitarbeiterin bei Rossmann. Offen für alle Handelsunternehmen NFC City Berlin wurde am 15. April 2015 von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof, Kaiser’s, Obi, Real (Unternehmen der Metro Group) sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Telekom Deutschland, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland ihre Märkte und Shops in Berlin für Mobile Payment aus. Daneben gehören Aldi Nord, Esso, Karstadt, Le Buffet, Karstadt Feinkost (ehem. Perfetto) sowie Star Orlen zum Kreis der Akzeptanzpartner. Neben Rossmann unterstützen in Kürze weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin. Denn sie steht grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen. Möglich wurde die Kooperation der Partner durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode und ist im Rahmen von NFC City Berlin Ansprechpartner für weitere Partner. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet die teilnehmenden Geschäfte. NFC City Berlin hat die Hauptstadtgrenzen inzwischen überschritten: „Die Initiative ist in ganz Deutschland für Verbraucher spürbar. Unter anderem haben Galeria Kaufhof, Karstadt, Esso und Kaiser‘s ihre Filialen bundesweit für die NFC-Zahlung aufgerüstet. Rossmann plant den Roll-out für alle Filialen bis Ende 2016“, berichtet Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. „NFC City Berlin legt damit den Grundstein für eine breitangelegte deutschlandweite Akzeptanz von NFC.“ Mobil zahlen zahlt sich aus Kunden profitieren mit der Initiative nicht nur von der einfachen Zahlweise. Die Partner von NFC City Berlin bieten in regelmäßigen Abständen Vorteilsaktionen wie Verlosungen oder Gutschriften nach dem mobilen Einkauf. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de. Pressebild: Mobil bezahlen - Jetzt auch bei Rossmann (Bildquelle: Rossmann) Weitere Pressebilder unter www.zahl-einfach-mobil.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.12.2015
GS1 Germany ist vor allem für eines bekannt: Standards. Egal ob EAN-Barcode oder elektronischer Datenaustausch, die Standards von GS1 Germany kommen weltweit zum Einsatz, wenn es um Kommunikation zwischen Unternehmen und effiziente Prozesse geht. Jetzt wurde das mittelständische Unternehmen aus Köln mit dem Human Resources Excellence Award 2015 prämiert – für ein Changemanagement-Projekt, das in puncto Kundenorientierung mehr wollte als nur Standard. „Alles andere als Standard – so haben wir uns Kundenorientierung zu Beginn des Projekts „fit for future“ vorgestellt“, resümiert Christoph Kieper, Leiter des Projekts bei GS1 Germany. „Um das zu erreichen, war es uns wichtig, alle Mitarbeiter einzubeziehen und mitgestalten zu lassen.“ Dazu wurde mit dem Projekt „fit for future“ ein Rahmen geschaffen mit unterschiedlichsten Trainingsformaten. Die Beteiligung der Mitarbeiter lag durchgängig bei über 90 Prozent. Der Prozess wurde in Analogie zu einer Bergbesteigung gestaltet mit Talstation, Basislager und Gipfeltreffen. Die Richtung haben die Mitarbeiter vorgegeben. Entwickelt wurde ein integrierter Prozess, der es den Mitarbeitern von GS1 Germany erlaubt, ganz nah am Kunden zu sein. Der Human Resources Excellence Award zeichnet innovative Projekte und strategische Kampagnen im Bereich Human Resources Management aus. Verliehen wird er von der Redaktion des Magazins Human Resources Manager. GS1 Germany gewann den Award 2015 in der Kategorie „KMU Changemanagement und Transformation“ vor den Mitbewerbern Consist und RheinEnergie. Pressebilder: GS1 Germany stellt das Projekt „fit for future“ der Jury vor http://www.hr-excellence-awards.de/jurysitzung-2015/hrea-jurysitzungen-69/ http://www.hr-excellence-awards.de/jurysitzung-2015/hrea-jurysitzungen-72/ Das Team von GS1 Germany freut sich über den Sieg http://www.hr-excellence-awards.de/gala-2015/hrea-human-resources-excellence-award-2015-tipi-101/ (Bildquelle: Laurin Schmidt) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.12.2015
Welche Anforderungen stellen die Supply Chain und E-Commerce Geschäftsmodelle an Produktdatenmanagement? Welche gesetzlichen Anforderungen gilt es zu beachten? Wie baut man ein optimales Reportingsystem zur Erfolgsmessung im Produktdatenmanagement auf? Datenqualität besitzt heute vor allem im eCommerce-Zeitalter essentielle Bedeutung, um Geschäftsprozesse fehlerfrei und effektiv zu steuern – ob Hersteller- und Zuliefererdaten, Lieferdaten in der Logistik, Produktinformationen für Webshops, Marketingbotschaften, Bilder oder Produktvideos. Die stetig wachsenden Datenmengen ständig auf dem aktuellen Stand zu halten und für unterschiedliche Zwecke aufzubereiten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. „Oft stehen Unternehmen zusätzlich vor der Herausforderung, dass bereits vorhandene Strukturen isoliert voneinander gewachsen und Datenformate, aber auch die Organisation und Datenpflege, nicht synchronisiert sind“, erklärt Dr. Heiko E. Janssen, Bereichsleiter GS1 Academy bei GS1 Germany. Das verursacht nicht nur verlängerte Prozess- und Projektlaufzeiten sondern birgt auch Gefahren, gesetzlichen Bestimmungen nicht umfassend nachkommen zu können. „Branchenübergreifend wächst das Bewusstsein für die Datenqualität als Basis für funktionierende Abläufe und kundenorientierte Aktionen. Somit besteht ein hoher Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern, die ein ganzheitliches Verständnis für die richtige Datenqualität zur richtigen Zeit am richtigen Ort mitbringen“ ergänzt Melanie Wöffler, Leiterin Prozess- und Informationsmanagement bei GLOBUS SB-Warenhaus. GS1 Germany hat nun nach dem erfolgreichen Vorbild des zertifzierten ECR D-A-CH Category Manager zusammen mit Experten aus Handel und Industrie einen mehrtägigen Lehrgang entwickelt. „Ziel des Lehrgangs ist es, sowohl die Teilnehmer zu befähigen, ein sicheres Datenmanagement im Unternehmen auf- und umzusetzen, als auch ein gemeinsames Verständnis für Datenqualität zwischen Industrie und Handel herzustellen“, erläutert Bahinde Sow, Head of Master Data, Beiersdorf AG. Die vermittelten Inhalte sind entsprechend komplex: Neben einem grundsätzlichen Verständnis für das Thema Datenqualität erlangen die Teilnehmer essentielles Wissen über die Bedeutung der Datenqualität in relevanten Unternehmensprozesse wie Lagermanagement, Supply Chain-Prozesse, Stammdatenmanagement und Prozesse am POS sowie E-Commerce. Anforderungen und Möglichkeiten der wichtigsten IT-Systeme bilden einen weiteren Schwerpunkt. Zudem lernen die Teilnehmer optimale Datenmanagementmethoden und -strategien kennen und erlangen einen Überblick über gesetzliche Anforderungen und Besonderheiten in verschiedenen Branchen. Wer nach der Durchführung von sechs Modulen, die auch einzeln buchbar sind, die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert, ist zertifizierter Data Quality Manager. Weitere Informationen sowie Termine finden Sie unter www.gs1-germany.de/GS1-Academy/Weiterbildung . Darüber hinaus bietet die GS1 Academy Seminare sowie Webinare zum Thema Stammdatenmanagement an. Zum Hintergrund des ECR D-A-CH Category Manager In den letzten 12 Jahren hat GS1 Germany rund 2.500 Teilnehmer zu zertifizierten ECR D-A-CH Category Managern ausgebildet. Mittlerweile zählt der Lehrgang zum festen Bestandteil in der Personalentwicklung und wird als Qualifizierungsmerkmal bei der Personalsuche gezielt nachgefragt. Der Lenkungskreis Demand Side von GS1 Germany, ein Gremium bestehend aus Vertretern von führenden Industrie- und Handelsunternehmen, wie Metro, Bahlsen, Ferrero, Procter & Gamble, Kraft, Henkel, dm und Rewe, legte den Grundstein für das umfassende Ausbildungsprogramm. Die Erfolgsgeschichte des zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager startete 2003 mit dem ersten berufsbegleitenden Lehrgang und 14 Teilnehmern. Die Lehrgänge werden heute als öffentliche Lehrgänge im Knowledge Center von GS1 Germany in Köln oder auch auf Wunsch inhouse beim Unternehmen selbst durchgeführt. Pressebild: Produktdatenqualität ist wichtig für E-Commerce (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.12.2015
Ein Händler hat für die Warenverfolgung seine Mehrwegtransportbehälter mit RFID-Transpondern ausgestattet. Der Logistikdienstleister verfügt noch nicht über RFID-Lesegeräte und nutzt daher den Barcode als Back-up. Sind die Inhalte von Barcode und RFID-Chip nicht identisch, wird die Sendungs- und Rückverfolgung nahezu unmöglich. Mit EPC/RFID werden Waren ohne manuelle Eingriffe und Unterbrechen des Warenflusses sicht- und kontaktlos erfasst. Die Identifikation der Artikel erfolgt dabei in dreifacher Form: klarschriftlich, in Barcodes und auf dem RFID-Chip. Damit Unternehmen sicher gehen können, dass die unterschiedlich verschlüsselten Informationen exakt übereinstimmen, bietet GS1 Germany ab sofort den RFID Content Check an. Der Service überprüft den Inhalt des Transponders auf Konformität zu den GS1 Standards und auf Übereinstimmung der enthaltenen Informationen. „Der RFID Content Check sichert die Datenintegrität von RFID-Etiketten. Störungen in der Lieferkette oder ungenaue Warenbestände lassen sich so ganz einfach vermeiden“, erklärt Roman Winter, Projektmanager und Experte für EPC/RFID bei GS1 Germany. Unternehmen können EPC/RFID-basierte Prozesse auf diese Weise noch sicherer umsetzen. Die Prüfung wird anhand eines Originaletiketts vorgenommen. Den Prüfbericht erhalten Kunden per E-Mail. Informationen und Bestellmöglichkeit zum RFID Content Check unter www.gs1-germany.de/gs1-consult/services-tools/epcrfid-services/ Pressebild: Der RFID Content Check prüft, ob die Informationen in Barcode und auf dem Transponder übereinstimmen (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de