Veröffentlicht am 26.07.2016
Verbraucher fragen verstärkt nach der Herkunft von Lebensmitteln. Und auch der Gesetzgeber fordert: Produzenten müssen die Herkunft ihrer Produkte offen legen. Die heutige Herausforderung für Hersteller und Händler: Sie müssen die Rückverfolgbarkeit in weltweiten Beschaffungsmärkten gewährleisten. F-Trace basiert auf globalen Standards und leistet dies bereits für international tätige Konzerne. „Wir haben F-Trace in den letzten drei Jahren von einem reinen Verbrauchertool zu einem umfassenden B2B2C-Service entwickelt, der lückenlose Rückverfolgbarkeit über die gesamte Supply Chain auch für komplexe Produkte ermöglicht“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany. „Damit bieten wir unseren Kunden zukünftig ein System, dass in Echtzeit alle relevanten Informationen auf Basis einer 100-prozentigen GS1 Standardkonformität liefert“, so Pretzel weiter. Insbesondere der globale Aspekt des Beschaffungsmarktes und auch der B2B2C-Ansatz spielen für eine erfolgreiche Etablierung von F-Trace im Markt eine entscheidende Rolle. Aus diesen Gründen hat der Aufsichtsrat entschieden, dass GS1 Germany die Rückverfolgbarkeitslösung in eine 100-prozentige Tochtergesellschaft überführt. Die Geschäftsführung übernimmt Jörg Pretzel. Das operative Geschäft verantwortet Mark Zeller, Head of Traceability bei GS1 Germany und nun COO der F-Trace GmbH. Das Unternehmen ist ab sofort aktiv, beschäftigt 18 Mitarbeiter und sitzt in Köln. „Mit der Gründung des neuen Unternehmens konzentriert sich ein schlagkräftiges Team auf die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Damit sind wir autarker, agiler und können schneller als vorher auf nationale wie internationale Anforderungen reagieren“, sagt Mark Zeller. „Mit GS1 Germany und einem internationalen Netzwerk von mehr als 100 GS1 Organisationen im Rücken bietet das neue Unternehmen zugleich ein hohes Maß an Investitionssicherheit.“ Die strategische Ausrichtung sieht die Ausweitung auf weitere Warenkategorien und damit auch Branchen vor. Denn auch heute schon zeigt sich F-Trace skalierbar in Bezug auf neue Sortimente. Das gilt zum Beispiel für Obst und Gemüse oder sogenannte gemischte Produkte wie Tiefkühlfertigwaren. Aus dem Non-Food Bereich ist die Rückverfolgbarkeit von Spielzeug, Textilien oder auch Tabakwaren möglich. Für F-Trace spricht außerdem die Fähigkeit, sehr große Mengen an dynamischen Daten verarbeiten zu können. Das zeigen die im vollen Umfang etablierten Branchen Fisch und Fleisch. Allein diese greifen mittlerweile auf eine Datenbank von mehr als 30.000 Produkten von rund 300 Lieferanten zurück. Einige davon liefern Daten aus mehr als 20 Ländern. F-Trace als Service ist 2016 in fünf Ländern Europas an den Start gegangen. In den nächsten 12 Monaten ist eine weitere Verfügbarkeit in sechs bis acht Ländern geplant. Weitere Informationen unter: www.magazin.gs1-germany.de Download Pressebild: Weitere Sortimente am Start: Heidelbeeren aus Westfalen, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 04.08.2016
Per Fax, E-Mail und sogar auf dem Postweg – noch immer übermitteln die meisten Akteure in der textilen Vorlieferkette Geschäftsdokumente wie Angebote, Auftragsbestätigungen oder Rechnungen auf ineffiziente, fehleranfällige Weise. Das Problem: Unstimmige Informationen durch Sprachirritationen, übersehene Dokumente, erhöhte Druck- und Portokosten, hoher Zeitaufwand und ineffizienter Ressourceneinsatz sind an der Tagesordnung. „Um diese unstrukturierten, kostenintensiven und fehleranfälligen Prozesse zu optimieren, haben einige große Konzerne bereits eigene Lösungen zur elektronischen Datenübermittlung mit ihren Vorlieferanten entwickelt“, sagt Markus Müller, Senior Branchenmanager Fashion/Schuhe/Sport bei GS1 Germany. „Aber für die Lieferanten, von denen rund 60 Prozent in Fernost sitzen, bedeutet das, dass sie immer wieder mit anderen, nämlich kundenindividuellen, Systemen arbeiten müssen. Nur eine integrierte Lösung für alle, die global funktioniert, kann dieses Dilemma lösen." Das Schlagwort heißt EDI – Electronic Data Interchange. Die automatisierte machine-to-machine-Kommunikation versetzt Unternehmen in die Lage, relevante Transaktionen unterschiedlicher Geschäftsdokumente schnell, sicher und nachvollziehbar durchzuführen. Das senkt Ressourceneinsatz und Kosten, spart Zeit und minimiert die Fehleranfälligkeit in den Daten. „Downstream, also zwischen Herstellern und Handel, hat sich EDI bereits erfolgreich etabliert“, so Müller. „In Folge des steigenden Zeit- und Kostendrucks strebt die Branche nun auch nach der Optimierung von Upstream-Prozessen, also zwischen Vorlieferanten und Herstellern.“ Zusammen mit der Branche hat GS1 Germany nun im Rahmen eines Pilotprojektes eine Anwendungsempfehlung entwickelt, die erstmals einen Überblick über Vorteile und Einsatz von EDI in der Vorlieferkette gibt. Sie befähigt Unternehmen dazu, zusammen mit ihren IT-Dienstleistern ins Gespräch mit den Vorlieferanten zu gehen und eine Implementierung von EDI vorzunehmen. Die Anwendungsempfehlung „ Upstream Textil/Fashion “ steht für Interessierte zum Download zur Verfügung. Abbildung: Der Weg eines Hemdes von der Produktion zum Point of Sale führt über viele Stationen rund um den Globus - die Arbeitsteilung bedingt einen hohen Kommunikationsaufwand (Quelle: Bundesministerium für Verbraucherschutz) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.08.2016
Medizinproduktehersteller stehen vor einer großen Herausforderung: Für Ende 2016 wird mit dem Inkrafttreten der Medizinprodukteverordnung gerechnet. Ziel ist die eindeutige und lückenlose Rückverfolgbarkeit von Kathetern, OP-Bestecken und anderen Produkten mittels Unique Device Identification, kurz UDI – vom Hersteller über den Fachhandel und das Krankenhaus bis hin zum Patienten. Eine entsprechende Verordnung ist in den USA bereits etabliert und hat dort für eine gesteigerte Patientensicherheit gesorgt. Nun sind auch in Europa effiziente Lösungskonzepte gefragt, die bis spätestens Ende 2019 umgesetzt sein müssen. Mit Inkrafttreten der Verordnung haben Hersteller also maximal drei Jahre Zeit, ihre internen Prozesse umzustellen – eine straffe Zeitvorgabe. Prozesseffizienz und die regulatorischen Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit lassen sich mithilfe der GS1 Standards nachhaltig umsetzen. Durch den Einsatz der globalgültigen Lösungen sieht sich die Tübinger Erbe Elektromedizin GmbH für die neuen Anforderungen gut aufgestellt. Matthias Rapp, Materialflussplaner bei Erbe, kommentiert: „Wir verwenden die Global Trade Item Number von GS1, kurz GTIN, als weltweit eindeutige Identifikationsnummer für unsere Produkte. Der Barcode enthält zusätzlich zur eindeutigen Produktzuordnung weitere wesentliche Informationen wie Herstellungs- und Verfallsdatum sowie die Chargennummer beziehungsweise Seriennummer. Somit werden schrittweise alle Erbe-Produkte diese Kennzeichnung erhalten.“ Neue Optionen für Medizinproduktehersteller Insbesondere im Kontext der erwarteten Medizinprodukteverordnung auf euro-päischer Ebene möchte GS1 Germany allen Herstellern von Medizinprodukten und Labordiagnostika neue Optionen aufzeigen. „Die GS1 Standards sind bereits bei zahlreichen Organisationen der Gesundheitsbranche weltweit im Einsatz. Außerdem ist GS1 Germany als Organisation von der US-amerikanischen FDA akkreditiert“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Im Rahmen der Fachkonferenz Healthcare live! bieten wir Interessierten die Möglichkeit, sich von den Vorteilen der Standardisierung zu überzeugen und von unseren langjährigen Erfahrungen zu profi-tieren.“ Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben Fachforen und Workshops auch Live-Komponenten, wie die Besichtigung des neuen Logistikzentrums von Agaplesion. Von dort steuert der Gesundheitskonzern die Materialversorgung – unter anderem mit Medizinprodukten – von zehn Agaplesion Krankenhäusern in Deutschland. Eine Live-Demo bietet außerdem Einblicke, warum das Scannen im OP zentrale Basis für Rückverfolgbarkeit ist. #### Konferenz Healthcare live! 2016 Die Healthcare live! findet vom 28. bis 29. September im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main statt. Unterstützt wird GS1 Germany dabei von seinem Kooperationspartner, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik. Foto: Direktmarkierung eines Medizinproduktes mit dem GS1 DataMatrix Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 17.08.2016
Verlässliche Patientensicherheit und kontinuierliche Prozessoptimierungen gehören in der Pharmabranche unweigerlich zusammen – und haben oberste Priorität. Jedoch stellt die ganzheitliche Umsetzung nachhaltiger Lösungskonzepte vor allem die Pharmahersteller vor beträchtliche Herausforderungen. Hilfe bei der Implementierung neuer Standards kommt von GS1 Germany. Vor allem mit Blick auf die Serialisierung von Arzneimitteln verfügt das Unternehmen über international erprobte Lösungen zur eindeutigen Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Medikamenten. Pharmahersteller wie Bayer setzen bereits auf die etablierten GS1 Standards, um die Anforderungen der EU-Verordnung 2016/161 zum Fälschungsschutz verschreibungspflichtiger Arzneimittel zu erfüllen und davon zu profitieren. Im Rahmen des Serialisierungsprojektes stellt Bayer seine pharmazeutische Lieferkette und die IT-Landschaft um. Die Arzneimittel des Pharmakonzerns werden in den nächsten beiden Jahren mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen wie beispielsweise einer individuellen Seriennummer und einem 2D-Code (DataMatrix) versehen. Welche behördlichen Anforderungen dabei nicht nur von den Herstellern, sondern auch von Großhändlern und Apothekern zu berücksichtigen sind, stellt Dr. Stefan Artlich, Director Product Tracking and Authentification bei der Bayer AG, auf der Konferenz Healthcare live vor. „Wer jetzt erst beginnt, seine Prozesse umzustellen, ist eigentlich schon fast zu spät dran. Wir befinden uns bereits in der Implementierungsphase, damit die vorgegebenen regulatorischen Anforderungen fristgerecht zum 9. Februar 2019 erfüllt werden.“ Vollkommene Logistikautomation im Agaplesion Krankenhaus Insbesondere im Kontext der Fälschungsschutzrichtlinie für verschreibungspflichtige Arzneimittel möchte GS1 Germany der Pharmabranche mit seinen Lösungen neue Optionen aufzeigen. Ziel ist es, veraltete Systeme zum Wohle der Patienten zu erneuern. „Unsere Lösungen sind bei zahlreichen Unternehmen der Pharma- und Gesundheitsbranche weltweit im Einsatz und damit vielfach erprobt“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Nun bieten wir Interessierten die Chance, sich live vom Erfolg der Prozessautomatisierungen bei unseren Kunden zu überzeugen.“ Eine Möglichkeit hierzu besteht im neuen Logistikzentrum von Agaplesion. Von dort steuert der Gesundheitskonzern die Materialversorgung seiner zehn Agaplesion Krankenhäuser in ganz Deutschland – standardisiert und automatisiert. #### Konferenz Healthcare live 2016 Die Healthcare live findet vom 28. bis 29. September 2016 im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main statt. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben Fachforen und Workshops auch die Besichtigung des neuen Logistikzentrums von Agaplesion. Unterstützt wird GS1 Germany von seinem Kooperationspartner, dem BME. Am zweiten Kongresstag stellen die Gewinner des GS1 Healthcare Award ihre ausgezeichneten Kooperationsprojekte vor. GS1 Pharma-Roadshow 2016 Eine weitere Informationsquelle zur Fälschungsschutzrichtlinie bietet die GS1 Germany Pharma-Roadshow. Die Veranstaltung findet am 2. September 2016 in Köln, am 15. September 2016 in Trittau bei Hamburg und 20. Oktober 2016 in München statt und richtet sich an Entscheider aus der pharmazeutischen Industrie in den Bereichen Qualitätssicherung, Produktion, IT, Logistik und Regulatory Affairs. Interessenten können sich unter www.gs1-germany.de/pharma-roadshow kostenlos anmelden. Foto: Arzneimittelproduktion bei Bayer (Quelle: Bayer AG) Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 18.08.2016
Drei Werktage – so wenig Zeit haben Krankenhäuser, um Patienten im Falle eines Rückrufs von Medizinprodukten zu identifizieren. Mit der Abgabeverordnung soll die Patientensicherheit erhöht werden. Dazu ist es notwendig, die Produkte nicht nur zu kennzeichnen, sondern auch eine lückenlose Dokumentation in den Krankenhäusern zu implementieren. Hilfe in Form von automatischer Materialdokumentation bietet GS1 Germany. Das Unternehmen verfügt über international erprobte Standards und Lösungen zur ein-deutigen Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten. GS1 Standards helfen nicht nur dabei, die Medizinprodukte-Abgabeverordnung umzusetzen. Sie bieten auch das Potenzial, mehr Zeit für die Pflege des Patienten zu schaffen und das Pflegepersonal von aufwendiger Materialdokumentation zu entlasten: Die Produkte müssen nur gescannt werden. Anschließend werden die Daten der Patientenakte zugewiesen. Auf der Fachkonferenz Healthcare live zeigt GS1 Germany mittels Live-Demos, wie der Scanvorgang im OP als Basis für Rückverfolgbarkeit funktioniert. Außerdem wird die fallbezogene Materialdokumentation im OP in der Praxis gezeigt. Im Fokus steht jedoch nicht nur die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Medizinprodukte. Auch eine exaktere Abrechnung mit den Krankenkassen wird durch die genauere Verbrauchserfassung möglich. „Die automatische Materialdokumentation ist für uns eine unerlässliche Funktion, um die Patientensicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten“ erklärt Carlos Smart, OP Manager im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt. „Möglich wird dies durch die Prozessoptimierungen, die wir mithilfe von GS1 Standards realisieren. Die Transparenz hinsichtlich der Verbrauchszahlen von Medizinprodukten ist dadurch maßgeblich gestiegen.“ Erfahrungsaustausch und neue Perspektiven Ziel von GS1 Germany ist es, neue Perspektiven rund um die Medizinprodukte-Abgabeverordnung aufzuzeigen. „Auf der Healthcare live bieten wir Interessierten die Möglichkeit, sich von den Vorteilen der Standardisierung zu überzeugen und von unserem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu profitieren“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben Fachforen und Workshops auch Live-Komponenten wie die Besichtigung des neuen Logistikzentrums von Agaplesion. Von dort steuert der Gesundheitskonzern die Materialversorgung – unter anderem mit Medizinprodukten – von zehn Agaplesion Krankenhäusern in ganz Deutschland. #### Konferenz Healthcare live! 2016 Die Healthcare live findet vom 28. bis 29. September im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt a.M. statt. Unterstützt wird GS1 Germany dabei von seinem Kooperationspartner, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Foto: Kommissioniererin im Agaplesion Logistikzentrum in Obertshausen bei Frankfurt. Bildnachweis: Agaplesion Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networ-king rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 01.09.2016
Von Azubis und Packteams über Kassiererinnen, Schichtleiter und Führungsnachwuchskräfte bis hin zu Abteilungs- und Marktleitern sowie selbständigen Einzelhändlern – mehr als 2.000 Mitarbeiter aus rund 1.000 Märkten der Edeka Minden-Hannover sind seit Juli noch fitter in der Umsetzung von Category Management (CM). Dahinter steckt die großangelegte CM-Initiative „Einfach finden – Kunden binden“ der Regionalgesellschaft. Das Ziel: Warengruppen gemeinsam mit der Industrie so zu optimieren, dass die Bedürfnisse der Kunden noch besser und effizienter erfüllt werden können. „Category Management hat in den letzten Jahren, und hier insbesondere im Handel, dramatisch an Bedeutung gewonnen und sich damit zu dem Lösungsansatz in der Bestimmung der optimalen Sortimente aus Shopper-Sicht entwickelt“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Die wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Category Management sind dabei zum einen ausreichendes Analyse-Know-how auf Seiten der Mitarbeiter, die umfangreiche Nutzung der festgelegten Daten und Fakten sowie zum anderen ein entsprechendes Commitment seitens des Topmanagements, ausreichend Ressourcen zur Umsetzung zur Verfügung zu stellen.“ „Ganz oder gar nicht“ lautet deswegen die Devise der Edeka Minden-Hannover. „Nur eine flächendeckende und nachhaltige CM-Umsetzung führt am Ende zum Erfolg“, sagt Dirk Körner, Geschäftsführer der Edeka-Handelsgesellschaft Minden-Hannover. Darum hat er das Projekt groß angelegt: Ende 2015 reichten die Märkte der Vertriebsformate Edeka, Edeka Center und Marktkauf rund 4.800 Anträge zur Kategorie-Optimierung ein. „Zusammen mit unseren Category-Partnern haben wir für 18 Kategorien, darunter Heißgetränke, Tiefkühlkost und Süßwaren, ein Konzept erarbeitet“, so Körner. „Nachdem wir dann die Ist-Situation aller angemeldeten Märkte erhoben haben, optimieren wir nun auf dieser Basis Schritt für Schritt die Warengruppen. Die Mitarbeiter in den teilnehmenden Märkten wurden bereits für CM sensibilisiert.“ GS1 Germany schulte zu diesem Zweck in den vergangenen Monaten mehr als 2.000 Mitarbeiter und selbständige Einzelhändler. Den finanziellen, zeitlichen und ressourcenbezogenen Aufwand für die Planung und eine nachhaltige Umsetzung der Initiative nimmt das Unternehmen in Kauf: „Wir wissen aus Erfahrung, dass sich der Einsatz auszahlt – für unsere Kunden, unsere Lieferanten und uns selbst“, betont Körner. Unterstützung für die nachhaltige Umsetzung Die Umbauphase läuft und wird im nächsten Jahr weitergeführt. Doch schon bis Ende 2016 sollen mehr als 1.800 Kategorien in den unterschiedlichsten Märkten, sowohl im selbständigen Einzelhandel als auch in den Regiebetrieben, optimiert sein. „Es ist wichtig, die Märkte auch langfristig zu begleiten und Unterstützung anzubieten“, so Körner. Darum stellt das Unternehmen den Märkten unter anderem ein Online-Tool zur Verfügung, über das sie jederzeit Zugriff auf markt-individuelle Sortimentsdaten und Layout-Empfehlungen haben. Unter dem Titel „Einfach finden - Kunden binden“ berichtet Dirk Körner im Rahmen des ECR Tages am 21./22. September 2016 in Berlin zur CM-Umsetzungsinitiative von Edeka Minden-Hannover. Programminformationen und Anmeldung unter www.ecrtag.de . Aktuelle Studienergebnisse zur Bedeutung von CM sowie Hintergrundinformationen zu Category Management und Shopper Marketing finden Sie im Onlinemagazin Standards sowie unter www.gs1-germany.de. Abbildung: Category Management bei der Edeka Minden-Hannover: Optimierung von Warengruppen im Sinne der Kunden (Bildquelle: Edeka Minden-Hannover) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp, Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.09.2016
Ob Werkzeuge, Fahrzeugteile oder Medizinprodukte: 2D-Codes wie der GS1 DataMatrix sind weit verbreitet. Ihr Job ist es, Einzelteile zu identifizieren, zurückzuverfolgen oder hinterlegte Stammdaten abzurufen. Einer ihrer großen Vorteile neben der kleinen Größe: Sie können dauerhaft direkt auf dem Objekt als Direct Part Marking (DPM) aufgebracht werden, beispielsweise mittels Laser. Damit sie danach verlässlich lesbar sind, ist das korrekte Aufbringen eine Herausforderung für Anwender. Im Verbundprojekt ToolCloud wurden daher jetzt in einem Feldtest an Metallteilen die wichtigsten Faktoren identifiziert, um eine optimale Lesbarkeit von 2D-Codes zu garantieren. „Wer metallische Objekte direkt markiert, sollte in erster Linie auf Größe und Form des 2D-Codes achten, aber auch wo der Code platziert, welcher Laser mit welchen. Laserparameter und welches Lesegerät eingesetzt wird“, berichtet Roman Winter, Testleiter bei GS1 Germany. Geprüft wurden gelaserte GS1 DataMatrix-Codes auf Scheiben und Rundlingen aus Stahl und Aluminium mit unterschiedlich behandelten Oberflächen. Die Codes variierten in ihrer Größe und Form ebenso wie durch die Leistung, Dauer und Typ des Laserns. Als Lesegeräte kamen neben verschiedenen DPM-Handlesegeräten auch Smartphones mit unterschiedlichen Scan-Apps zum Einsatz. „Es macht einen Unterschied, ob die Oberfläche plan oder gewölbt ist. Bei stark gewölbten Oberflächen empfehlen sich beispielsweise eher rechteckige 2D-Codes“, erläutert Winter. Das Lesegerät sollte, je nach Lichtverhältnissen vor Ort, ausgewählt werden. Beim Einsatz von Smartphones empfiehlt sich vorab ein Test verschiedener Scan-Apps. Generell gilt hier: Wer verlässliche Leseergebnisse erzielen möchte, sollte auf eine Kameraauflösung ab 8 Megapixel Wert legen. Die Empfehlungen aus dem Feldtest unterstützen Unternehmen, die sich mit der Direktmarkierung von Metall beschäftigen oder dieses planen. Die Ergebnisse können kostenfrei unter www.verbundprojekt-toolcloud.de heruntergeladen werden. Hintergrund zum Projekt ToolCloud ToolCloud ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundprojekt zum Thema Industrie 4.0 (Förderkennzeichen 02PJ2736). Ziel ist es, Werkzeugdaten für alle Unternehmen einer Werkzeug-Supply-Chain durchgängig und permanent bereitzustellen. Dazu sollen digitale Werkzeugbegleitkarten entwickelt werden, die in einer „Trusted Cloud“ über der Werkzeug-Supply-Chain schweben. Dadurch können die Daten unternehmens- und standortübergreifend schnell und einfach abgerufen und aktualisiert werden. Zudem soll durch eine eindeutige Kennzeichnung und automatische Identifikation von Werkzeugen die automatisierte Übertragung stets neuester Werkzeugdaten auf die Maschinen und damit deren automatische Justierung ermöglicht werden. Am Projekt sind neben GS1 Germany, der TU München, mehrere Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau mit dem Schwerpunkt Holzwirtschaft sowie ein IT-Unternehmen beteiligt. Pressebild: Einflussfaktoren auf die Lesbarkeit von Direktmarkierungen (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany aufo facebook , twitter und XING Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 21.09.2016
Am Ende gewinnt immer der Kunde. Auch gestern, als GS1 Germany zum 14. Mal herausragende Konzepte für eine partnerschaftlich optimierte Wertschöpfungskette im Sinne des Verbrauchers auszeichnete. Die gemeinschaftlich zwischen Handel und Industrie entwickelten Konzepte haben eines gemeinsam: Sie alle basieren auf dem ECR-Gedanken. Efficient Consumer Response rückt den Verbraucher von der Herstellung, über die Logistik bis ins Regal des Handels in den Fokus der unternehmerischen, partnerschaftlich getroffenen Entscheidungen. Mit dem ECR Award werden jährlich herausragende ECR-Projekte, Unternehmen und Persönlichkeiten der Konsumgüterwirtschaft geehrt. Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side Als beste „Unternehmenskooperation Supply Side“ präsentierten sich 2016 Chep Deutschland, der Lebensmittelhersteller Mondelez International, das Handelsunternehmen Real und das Multipartner-Loyaltyprogramm Payback. Mit ihrem System „Promotion Tracking³“ steigerten die Partner die Effizienz von Displaypromotions. Dank Beacon, GS1-128-Barcode und Router lassen sich Warenbewegungen von der Anlieferung bis in den Markt genau verfolgen. Über die Payback-App erhalten Verbraucher direkt am Point of Sale Informationen zu einer Promotion. Tests in vier Real-Märkten ergaben: Promotion Tracking³ ermöglicht eine bessere Verfügbarkeit der Promotionware, schafft Kundenloyalität und steigert den Abverkauf. So stieg der Produktumsatz bei Kunden, die im Markt mit Pushmitteilungen angesprochen wurden, um 103 Prozent. Die Käuferquote erhöhte sich um 88,3 Prozent und es wurden 184,6 Prozent neue Kunden gewonnen. Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side Die Edeka Hessenring und Jacobs Douwe Egberts optimierten mit Hilfe des 8-Schritte-Category-Management-Prozesses das Kaffeeregal und waren damit erfolgreichste „Unternehmenskooperation Demand Side“. Auch bei Edeka Hessenring greifen Kunden zunehmend zu Kapseln statt zum traditionellen Filterkaffee. Allerdings wanderten viele Käufer zu Wettbewerbern ab. Gemeinsam mit dem Partner Jacobs Douwe Egberts optimierte Edeka Hessenring das Sortiment und stellte den Händlern auf ihre Ansprüche abgestimmte Regalplanogramme zur Verfügung. Bis Ende 2016 sollen 200 Märkte umgebaut sein. Schon jetzt konnte Edeka Hessenring seinen Regalumsatz mit Kapseln um 18 Prozent steigern und den Umsatz in der Kategorie Kaffee insgesamt um mehr als 14 Prozent erhöhen. Kategorie Einzelunternehmen Bei Coca-Cola, dem diesjährigen Sieger in der Kategorie „Einzelunternehmen“ ist ECR als strategisches Konzept in der Zusammenarbeit mit den Kunden fest etabliert. So verfügt Coca-Cola über mehr als 100 von GS1 Germany zertifizierte Category Manager aus unterschiedlichen Fachbereichen. Die enge Zusammenarbeit mit den Kunden im Shopper-Marketing basiert auf umfangreicher Nutzung digitaler Technologien. Beispielsweise gibt es für den Coca-Cola Außendienst eine spezielle Category Management-App, die dazu beiträgt, gemeinsam mit dem Marktpersonal tausende von Segmentoptimierungen im Jahr zu erreichen. Kategorie Unternehmenspersönlichkeit In der Kategorie „Unternehmenspersönlichkeit“ schließlich wurde Stephan Füsti-Molnár mit dem ECR Award geehrt. Stephan Füsti-Molnár ist seit 2011 Geschäftsführer bei Henkel Laundry & Home Care Deutschland/Schweiz. Nah am Kunden zu sein, seine Wünsche zu verstehen und sie dann in unternehmerischen Erfolg umzusetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Laufbahn des ECR Award Gewinners 2016. Stephan Füsti-Molnár war immer bewusst, dass sich die Wertschöpfungskette nur im Zusammenspiel aller Beteiligten optimieren lässt. Er lebt Kooperation und hat sie stets vorangetrieben. Damit leistet er einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel. Eine wesentliche Grundlage, um diese Kooperation effizient zu gestalten, bilden gemeinsame Standards. Dafür engagiert Stephan Füsti-Molnár sich nicht zuletzt im Aufsichtsrat von GS1 Germany, dessen Vorsitz er innehat. Über 400 Topmanagerinnen und -manager von Industrie- und Handelsunternehmen verfolgten die feierliche Preisverleihung im Deutschen Historischen Museum in Berlin und spendeten den Preisträgern den verdienten Beifall. Weitere Informationen und Bildmaterial zum Download finden Sie unter www.ecraward.de/presse. Pressebild: Die Preisträger des ECR Award 2016 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2016
Auf dem ECR Tag in Berlin wurden heute erneut Unternehmen mit dem Lean and Green Star Award ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt GS1 Germany Unternehmen, die in der Logistik ihren CO2-Ausstoß innerhalb von fünf Jahren um nachweislich mindestens 20 Prozent gesenkt haben. Aldi Süd, Chep Deutschland, Kaufland und Unilever haben dieses Ziel jetzt erreicht. Des Weiteren starteten Bad Heilbrunner, Kraftverkehr Nagel, Möbel Martin, und die Spedition L.I.T. ihr Aktionsprogramm, um die Treibhausgasemissionen zu senken. Hierfür erhielten sie den Lean and Green Award. Aldi Süd: Mit regionalen Hubs zum Ziel Im April dieses Jahres wurde der Aktionsplan von Aldi Süd mit dem Lean and Green Award gewürdigt. Das Programm betrachtete die Reduktion der CO2-Emissionen ab 2012. Dieses Ziel konnte von dem Handelsunternehmen jetzt erreicht werden. Zwei der wichtigsten Maßnahmen war zum einen der Bezug von grünem Strom, zum anderen führte Aldi Süd ein sogenanntes Quellgebietskonzept ein. Dabei handelt es sich um regionale Hub-Systeme zur Bündelung der Lieferantenvolumen. Die Maßnahme zielt darauf ab, Transporte zusammen zu fassen und in der Folge Rampenkontakte in den Regionalgesellschaften zu reduzieren. Die vom Lieferanten beauf-tragten Speditionen liefern die Ware nun nicht mehr in Stückgut- oder Teilladungsverkehren an. Stattdessen werden festgelegte Artikel des Standard- und Saisonsortiments in einem Quellgebietslager konsolidiert und anschließend gebündelt bei der jeweiligen Regionalgesellschaft angeliefert. Dadurch werden die Betriebsabläufe der 31 Logistikzentren entlastet. Darüber hinaus optimierte Aldi Süd seinen Fuhrpark und verlagerte mehr Anteile des Transportaufkommens von der Straße auf die Schiene und das Binnenschiff. Chep Deutschland: Weniger CO2 dank kürzerer Wege Als Botschafter der Initiative Lean and Green erhielt Chep Deutschland bereits im April 2014 den Award für seinen Aktionsplan. Betrachtet wurden bei dem Logistikdienstleister, wieviel CO2 im Zeitraum zwischen 2011 und 2016 eingespart werden konnte. Im Mittelpunkt der Aktionen standen Maßnahmen, um die Fahrtwege zwischen den Chep Service Centern, den Industriekunden und den Handelspartnern zu reduzieren. In den Service Centern werden die beim Handel abgeholten Paletten sortiert, auf Qualität geprüft und bei Bedarf repariert und gereinigt. Chep führte im Rahmen von Lean and Green eine Vorsortierung der Paletten im Handelslager ein. So werden nur noch Paletten in die Service Center transportiert, die tatsächlich repariert oder gerei-nigt werden müssen. Alle anderen Paletten werden direkt wieder an die Industrie-kunden geliefert. Darüber hinaus reduzierte Chep die durchschnittlichen Entfernun-gen zwischen den Service Centern und den Standorten der Industriekunden durch Transport- und Standortanalysen. In Einzelfällen wurden eigene Chep Service Center direkt auf dem Gelände der Industriekunden eingerichtet. Kaufland: Klimaschutz mit Energiecontrolling Bereits 2015 erreichte Kaufland sein 20-Prozent-Ziel in puncto Treibhausgasredukti-on. Das Handelsunternehmen startete seinen Aktionsplan im Referenzjahr 2010 und erhielt für sein Maßnahmenpaket im September 2014 den Lean and Green Award. Einer der Eckpunkte des Aktionsplans war die LKW-Auslastung. Dazu wurde das Transportvolumen in die Filialen optimiert. Außerdem stellte Kaufland sein Beleuchtungskonzept im Lager auf LED um. Da das Thema Strom zur Senkung von CO2-Emissionen eine wesentliche Rolle für das Unternehmen spielt, hat der Händler hierfür eigens ein Energiecontrolling eingerichtet. Unilever: Kooperation als Schlüssel zu weniger CO2 20 Prozent weniger CO2 in der Logistik gelang Unilever im Zeitraum von 2011 bis 2015. Der Lean and Green Award war dem Unternehmen für sein Aktionsprogramm im April 2014 überreicht worden. Um seine Klimaziele zu erreichen, setze Unilever auf Kooperationen mit Spediteuren, effizientes Energiemanagement im Lager und eine erhöhte LKW-Auslastung. Für letztere wurden zum Beispiel gemeinsame Projekte mit Kunden angestoßen sowie das Ladevolumen und Bestellverhalten optimiert. Außerdem achtet der Hersteller darauf, dass der Aufwand für das Repacking von Displays reduziert und die LKW-Auslastung für verschiedene Produktgruppen übergreifend geplant wird. Darüber hinaus kooperiert Unilever mit anderen Unternehmen für ein effizientes Cross-Docking. Pressebild: Verleihung der Lean and Green Stars und Awards auf dem ECR Tag 2016 (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund Lean and Green Im Rahmen von Lean and Green können Unternehmen ihre Erfolge bei der Reduzie-rung des CO2-Ausstoßes in der Logistik prämieren lassen. Die Non-for-Profit Initiative verfolgt damit das Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren. Wie die konkreten Aktionen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes aussehen, bleibt den Unternehmen überlassen. Angefangen von elektronischer Kommunikation über Logistikkooperationen bis hin zu spritsparendem Fahren zählt alles, was das Klima schont. Lean and Green wurde ursprünglich von Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen, in Deutschland steht GS1 Germany hinter Lean and Green. Die Initiative engagiert sich für ökologisches Verantwortungsbewusstsein und eine nachhaltigkeitsaffine Umwelt. Lean and Green zeichnet den Aktionsplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus, welchen die Unternehmen bei GS1 Germany einreichen. Der Aktionsplan wird auf Basis vorgegebenen Kriterien erarbeitet. Der TÜV Nord Cert begutachtet anschließend im Auftrag von GS1 Germany, ob die Klimaschutzziele auf diesem Weg tatsächlich zu erreichen sind. Durchläuft ein Aktionsplan diese Prüfung erfolgreich, wird das Unternehmen mit dem Lean and Green Award ausgezeichnet. Innerhalb der nächsten fünf Jahre überprüft GS1 Germany regelmäßig die Emissi-onswerte. Sind die Ziele erreicht, wird das Unternehmen für den Lean and Green Star nominiert. Ein Vor-Ort-Audit durch einen externen Prüfer soll die Zielerreichung dann mit messbaren Ergebnissen belegen. Bei Erfolg zertifiziert GS1 Germany das Unter-nehmen mit dem Lean and Green Star. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.09.2016
Die Uhr tickt: Der konsolidierte englischsprachige Text zur EU-Medizinprodukteverordnung liegt vor. Damit rückt die Verabschiedung der Verordnung näher. Hersteller von Medizinprodukten müssen handeln. Denn wenn es soweit ist, haben sie maximal drei Jahre Zeit, ihre Prozesse anzupassen und Produkte beispielsweise nach den Vorgaben des Systems der einmaligen Produktnummer UDI (Unique Device Identification) zu kennzeichnen. Die Tübinger Erbe Elektromedizin GmbH sieht sich hierfür bereits gerüstet, sukzessive erhalten alle Erbe-Produkte diese Kennzeichnung. Das Unternehmen setzt auf GS1 Standards, um Prozesse effizienter zu gestalten und die regulatorischen Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit nachhaltig umzusetzen. Das Beispiel Erbe zeigt, wie Unternehmen der Medizinproduktebranche UDI mithilfe von GS1 Germany gelassen entgegen blicken können. Das inhabergeführte Unternehmen Erbe entwickelt, produziert und vertreibt bereits in der fünften Generation chirurgische Systeme für den professionellen Einsatz in unterschiedlichen medizinischen Bereichen. „Da wir von Ärzten und Fachpersonal als verlässlicher und unverzichtbarer Partner geschätzt werden und Arbeitsprozesse im Operationssaal stets optimieren möchten, hilft uns das Angebot von GS1 Germany ungemein, diesem Anspruch gerecht zu werden“, erklärt Matthias Rapp, Projektleiter bei Erbe. Der Medizinprodukteanbieter nutzt die Global Trade Item Number von GS1 Germany, kurz GTIN, als Identifikationsnummer für sämtliche Produkte weltweit. Mit der GTIN lassen sich jeder Artikel und jede Dienstleistung international überschneidungsfrei identifizieren. Die GTIN bringt Erbe zusammen mit Herstell- und Verfallsdatum sowie Chargen- beziehungsweise Seriennummer verschlüsselt in GS1 Barcodes auf ihre Produkte auf. Damit sind die Informationen maschinenlesbar. So profitiert Erbe von effizienten und fehlerfreien Arbeits-, Daten- oder Transportprozessen. Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany, kommentiert: „Die Medizinprodukteverordnung sorgt für eine verbesserte Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten und Labordiagnostika in Europa – zum Wohl der Patienten. Die GS1 Standards unterstützen Unternehmen dabei, dieser strikten Verordnung zu entsprechen und zugleich ihre Prozesse effizienter zu gestalten.“ Oberstes Ziel der Medizinprodukteverordnung ist die lückenlose Rückverfolgbarkeit medizinischer Produkte vom Hersteller bis zum Patienten. Allein in Deutschland nutzen bereits über 50.000 Unternehmen GS1 Standards, die ihnen helfen, Vorgaben wie die neue EU-Medizinprodukteverordnung schneller und reibungsloser umzusetzen und zugleich Prozesse zu straffen und zu verbessern. Egal, ob es um Artikel, Standorte oder Transporteinheiten geht: Identifikationsnummern von GS1 Germany verbessern Workflows – von der Beschaffung über die Logistik bis zum Verkauf – indem sie Transparenz, Überprüfbarkeit und Sicherheit gewährleisten. Per Barcode oder RFID lassen sich die Informationen schnell und fehlerfrei erfassen. Zudem können Unternehmen die jeweiligen Informationen verlässlich austauschen sowie Prozesse unternehmensübergreifend effizient steuern. Konferenz Healthcare live! 2016 Auf der Healthcare live! bietet GS1 Germany Informationen zu UDI. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen mittels Live-Demos Wege zur Umsetzung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV). Die Healthcare live! findet vom 28. bis 29. September im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main statt. Unterstützt wird GS1 Germany dabei von seinem Kooperationspartner, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Pressefoto: Produktion des neuen Elektrochirurgiegeräts VIO 3 bei Erbe Elektromedizin Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.