Veröffentlicht am 21.09.2011
„Kunden von morgen heute erreichen – authentisch handeln, nachhaltig überzeugen“ – unter diesem Motto haben auf dem 12. ECR-Tag rund 1.200 Experten und Manager aus Industrie und Handel die Megatrends in der Konsumgüterbranche untersucht. Unter anderem diskutierten Dr. Thilo Bode (Foodwatch), Gerd Billen (Verbraucherzentrale Bundesverband), Jürgen Abraham (Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie) und Dr. Werner Wolf (Präsident Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.) im Experten-Talk die Ursachen für geschwundenes Verbrauchervertrauen. Gemeinsam zeigten sie Wege auf, den Konsumenten wieder stärker für sich zu gewinnen. Für Zündstoff im Plenum sorgten Web 2.0-Spezialisten wie Zukunftsblogger Sascha Lobo oder Social Media Coach Alex Wunschel: Sie kommentierten die sich wandelnde Rolle von Social Media und Mobile kritisch und präsentierten neue Marketingstrategien im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. Praktische Leitlinien für die Wirtschaft von morgen gab den Kongressteilnehmern Prof. Hans-Olaf Henkel (ehem. Präsident des BDI) an die Hand. Anlass für innovative Marketingstrategien boten ebenfalls aktuelle Verbraucher-Untersuchungen: Auf dem ECR-Tag wurden exklusiv die unerwarteten Erkenntnisse der Shopper-Studie „(Un)Geplantes Kaufverhalten – Erklären und Managen“ präsentiert, ebenso wie wegweisende Ergebnisse weiterer Untersuchungen zu effizientem Category Management oder der Zukunft von Warenverfügbarkeit. Auf den zahlreichen fruchtbaren Foren- und Plenumsdiskussionen des ECR-Tags waren alle Teilnehmer gefordert, gemeinsam Wege zu finden, wie Handel und Industrie den Konsumenten (wieder) stärker für sich einnehmen können – etwa durch glaubwürdiges Auftreten in Social Media, die Mobile-Bereitstellung valider Produktdaten, nachhaltiges Handeln und effektive Kooperationen. Jedes Jahr untersuchen internationale Experten aus Industrie und Handel auf dem größten deutschen Kongress zum Thema Efficient Consumer Response die aktuellen Möglichkeiten und Herausforderungen der Konsumgüterbranche. Weitere Informationen unter www.ecr-tag.de . Aktuelle Aufnahmen und weitere Hintergrundinformationen stehen über den FTP-Zugang ftp.gs1.de zum Download bereit: Login: presse, Passwort: GS1@Berlin2011. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535, Fax 0221/94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Web: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2011
Vom Pilotprojekt bis zum nationalen Roll-out – bei der Verleihung des ECR Award 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin punkteten Unternehmen, die ihr Geschäft mit innovativen ECR-Strategien auf Zukunftsfähigkeit trimmen und so ganzheitliche Kundenorientierung leben. Dabei besonders im Fokus der Jury: Nachhaltigkeits-Strategien als Bewertungskriterium für Einzelunternehmen. „Deutschen Verbrauchern ist Nachhaltigkeit ein großes Anliegen. Die Preisträger des ECR Award 2011 haben das verstanden“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wer seinen gesellschaftlichen Auftrag in der gesamten Prozesskette im Blick hält, gewinnt langfristig das Ver-trauen der Kunden – und erzielt somit die größten Erfolge am Point of Sale.“ Der ECR Award 2011 in der Kategorie „Unternehmenskooperation Supply Side“ ging an den Unterwäschehersteller Triumph International AG und die Sauer Modehandels GmbH für ihr beispielhaftes Konzept zur effizienteren Flächenbewirt-schaftung. Im Verlauf der Kooperation automatisierten die Unternehmen die ihre Geschäftsprozesse und schlossen Lücken in der Lieferkette. Zudem bauten sie das Sortiment modular und kundenindividuell auf. Insbesondere überzeugte die Jury die Roll-out-Fähigkeit des Siegerprojekts: Das Triumph Partner System wurde inzwischen an fast 150 Standorten umgesetzt und dient als umfangreichstes Flächenbewirtschaftungsmodell der Unterbekleidungsbranche. Das Rennen um den ECR Award als „Beste Unternehmenskooperation Demand Side“ machten die Bitburger Braugruppe GmbH und die Aral Aktiengesellschaft. Ihre Zusammenarbeit stand ganz im Zeichen der nachhaltigen Kundenorientierung in der regionalen Kleinfläche. Ziel war es, die lokalen Bierfavoriten neben anderen Bitburger-Marken effizienter in den Kühlflächen der Aral-Stores zu präsentieren. Die strategische Verankerung des ECR-Gedankens bei den Partnern ist nach Ansicht der Jury vorbildlich. Und auch der wirtschaftliche Nutzen der Zusammenarbeit entspricht den Zielvorgaben: Die nationale Umsetzung ihrer Strategie brachte den Partnern ein Umsatz-Plus von 4,6 Prozent. In der Kategorie Einzelunternehmen prämierte die Jury die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG für ihre Erfolge im Bereich Efficient Consumer Response und ihre gelebte Nachhaltigkeits-Strategie. Seit Jahren leistet die Drogeriemarktkette Pionierarbeit in Kundenorientierung, Mitarbeiterführung und zukunftsfähigem Wirtschaften. Insbesondere überzeugte dm durch sein gelebtes Miteinander und seine Förderung von verantwortungsvollem Umgang mit natürlichen Ressourcen – sowohl im eigenen Unternehmen wie auch beim Verbraucher. ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2011 ist Harry Brouwer, Chairman D-A-CH von Unilever Deutschland Holding GmbH. Den Konsumenten stets im Blick, engagiert sich der gebürtige Niederländer für Wachstum und gezielte Kundenorientierung. Das Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden liegt dem Unternehmenslenker dabei besonders am Herzen. Zugleich verankerte Harry Brouwer das Thema Nachhaltigkeit im Kerngeschäft von Unilever und schreibt klare Unternehmensziele für 2020 im Sustainable Living Plan fest. „Kein anderes Spitzentreffen von Industrie und Handel wirft ein derart fruchtbares Licht auf die Kooperationsbereitschaft und den Innovationsgeist aller Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette“ so Dr. Wolf Wagner, Jurymitglied und Geschäftsführer von Kurt Salmon Germany. „Der ECR Award ist ein einzigartiges Instrument, um innovative Unternehmenskonzepte zu wertschätzen. Der Preis hat inzwischen eine klare Signalwirkung in der Branche entwickelt“, ist Jörg Pretzel überzeugt. Der ECR Award wurde 2011 zum neunten Mal verliehen. Er ist die einzige Aus-zeichnung für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Konsumgüter-wirtschaft. Der Preis wird von GS1 Germany vergeben, exklusiver Kooperationspartner ist die Unternehmensberatung Kurt Salmon Germany. Der 18-köpfigen Jury gehören Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft an. Aktuelle Aufnahmen stehen über den FTP-Zugang ftp.gs1.de zum Download bereit: Login: presse, Passwort: GS1@Berlin2011. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsab-läufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535, Fax 0221/94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Web: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2011
Käufer brechen über ein Fünftel ihrer geplanten Einkäufe im Geschäft ab – genauso häufig greifen sie allerdings auch spontan ins Warenregal. Das hat eine aktuelle Studie der Universität zu Köln und der GfK Marktforschung in Zusammenarbeit mit GS1 Germany herausgefunden. Unter die Lupe genommen wurden 3.300 Einkäufe in Supermärkten, Großflächenmärkten und Discountern. „Die Ergebnisse dieser Studie rücken den Käufer in ein völlig neues Licht“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, auf dem 12. ECR-Tag in Berlin. „Die Untersuchung liefert neue wegweisende Erkenntnisse für alle künftigen Maßnahmen des Shopper Mar-keting.“ So zeigt die Studie beispielsweise, dass die Wahrscheinlichkeit eines Spontankaufs um knapp 30 Prozent steigt, wenn in stimmungsvollere Geschäftsatmosphäre investiert wird. Damit konnte der Store-Stimmung erstmals eine eindeutige verkaufssteigernde Wirkung nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler der Universität zu Köln fassen zudem den Durchschnittsshopper und sein Verhalten in belastbare Zahlen: Er ist mehrheitlich weiblich, im Durchschnitt 49 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind und ein Haushaltseinkommen von 2.350 Euro. Er geht ohne Begleitung zwei bis dreimal in der Woche einkaufen, benötigt dafür 24 Minuten und erwirbt ohne Einkaufsliste Waren im Wert von 29 Euro. Dabei treffen der durchschnittliche Shopper – hier bestätigt die Studie lang gehegte Vermutungen – 68 Prozent aller Kaufentscheidungen erst am Point of Sale; lediglich 32 Prozent der Käufe stehen bereits vor dem Shopping-Trip fest und sind bis hin zur Markenebene geplant. Der hohen Zahl spontaner Kauf-abbrüche (22 Prozent) stellen sich ganze 23 Prozent völlig ungeplanter Einkäufe entgegen – wie beispielsweise der impulsive Griff zur Schokolade. Die groß angelegte Shopper-Studie wurde auf dem 12. ECR-Tag in Berlin exklusiv den rund 1.200 teilnehmenden Experten und Managern aus Industrie und Handel vorgestellt. Weitere Hintergrundinformationen stehen über den FTP-Zugang ftp.gs1.de zum Download bereit: Login: presse, Passwort: GS1@Berlin2011. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535, Fax 0221/94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Web: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.09.2011
Auf dem GS1 Germany-Stand im Retailforum erleben die Anuga-Besucher live, wie das mobile Internet für mehr Transparenz in Sachen Herkunft, Produktion und Zusammensetzung von Lebensmitteln sorgt. In einem „Supermarkt“ mit verschiedenen Warenbereichen können sie Smartphone-Apps wie GS1 iGepir, barcoo von Check-it mobile oder fTrace ausprobieren. Solche Apps machen Mobiltelefone zu Barcode-Scannern, mit denen Verbraucher Informationen zu Inhaltsstoffen und Nachhaltigkeitsaspekten oder auch zur Herkunft von Produkten erhalten. So können sie mit der Smartphone-Applikation fTrace Fleisch- und Wurstwaren schon heute bis zum Landwirt oder zum Fleischlieferanten zurückverfolgen. Sie erfahren, woher die Tiere stammen, wann und wo sie geschlachtet wurden und die Ware verpackt wurde. Außerdem wird über Allergene, Inhaltsstoffe und andere Produktdetails informiert. Die Angaben zu den einzelnen Produkten liefert fTrace über eine Datenbank, die bereits auch andere Hersteller nutzen. Weitere Datenbanklösungen können auf dem GS1 Germany-Stand ausprobiert und angeschaut werden: Die Halal-Datenbank von GS1 Malaysia gibt Auskunft zu den zertifizierten Lebensmitteln, eine weitere Datenbank von GS1 Frankreich enthält Informationen zu Allergenen. Ganz gleich, aus welcher Datenbank die Produktinformationen abgerufen werden, ist es wichtig, dass diese Daten vertrauenswürdig sind. Laut einer Studie, die die GfK im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt hat, ist für knapp drei Viertel der Befragten die Quelle maßgeblich, aus der die Produktinformationen stammen. 83 Prozent verlassen sich am ehesten auf die Aussagen der Verbraucherzentralen. Abgeschlagen dagegen sind Industrie und Handel: Ihre Informationen gelten nur bei 30 beziehungsweise 39 Prozent der Befragten als glaubwürdig. Um diese Vertrauenslücke zu schließen, benötigen die Unternehmen eine gemeinsame, neutrale Plattform für den zuverlässigen Konsumentendialog, die kontrollierte und authentifizierte Daten bzw. Datenquellen zur Verfügung stellt. Im Rahmen seiner MobileCom-Strategie setzt sich GS1 Germany für den Aufbau einer Trusted Data Infrastruktur ein, über die Hersteller gesuchte Informationen verbraucherfreundlich und wahrheitsgetreu im Sinne der Produkthaftung verfügbar machen können. Für eine globale Infrastruktur steht ein Pilot kurz vor der Implementierung. Interessierte Besucher der Anuga finden GS1 Germany im Retailforum des BVL in der Mitte des Messeboulevards zwischen Halle vier und zehn. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig - die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR - Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 04.10.2011
Auf eine gemeinsame Empfehlung für eine kooperative, transparente Palettenbewirtschaftung in Deutschland verständigten sich Industrie, Handel und Dienstleister unter dem Dach von GS1 Germany. Damit ist es erstmals gelungen, branchen- und sektorenübergreifend Palettenqualitätsklassen zu definieren – eine erhebliche Erleichterung besonders in der Beschaffung und der Kommunikation zwischen den Prozessbeteiligten. Der Branche liegen nun ein standardisierter Qualitätsbegriff und klar abgestimmte Spielregeln für faires Palettenhandling vor. Eine Chance, den Konflikt um Qualität, Prozesse und Tauschrisiko zwischen den beteiligten Wirtschaftszweigen nach nunmehr 50 Jahren beizulegen. Diese neue ECR-Anwendungsempfehlung gilt für die Europalette und fokussiert die definierten Qualitätsklassen und die Ergebnisse aus der Prozessbetrachtung. Grundlage sind gemeinsam erarbeitete Prozesse, Klassifizierungen und Erkenntnisse. Sie verdeutlicht weiterhin Stärken und Schwächen von verschiedenen Palettenabwicklungssystemen, wie Palettenschein, Kauf und Verkauf oder Tausch im offenen Pool. Unternehmen finden darin außerdem Hilfe zu Fragen über Vertragsvereinbarungen, zu Rechten und Pflichten im Rahmen der Palettenbewirtschaftung oder auch zum Ausgleich von Palettenschulden. Europaweit wird die Logistikwelt dominiert vom offenen EUR-Palettenpool mit der Europalette im Format 800 x 1200 mm. Es gibt kaum eine Branche in Industrie, Handel und Logistik, die nicht mit der Tauschpalette vertraut ist. Im offenen Kreislauf wechseln die Beteiligten aus Industrie, Handel und Logistik ihre Paletten untereinander aus, sodass es zu einer ständigen Rotation der Ladungsträger kommt. Allgegenwärtig ist jedoch auch die Kritik am System: Nicht ausreichende gesetzliche Bestimmungen und fehlende abgestimmte Standardprozesse führen beim Palettentausch zu Konflikten zwischen den Beteiligten bezüglich der Qualität sowie der Kostenverteilung. "Für die Lösung dieser Problematik und ihre Umsetzung ist in diesem Projekt die Grundlage geschaffen worden. Wenn alle beteiligten Sektoren sich an diesen gemeinsam erarbeiteten Lösungen orientieren, steht einer kooperativen Palettenbewirtschaftung in Deutschland nichts im Wege", prognostiziert Sebastian Krug, Projektleiter ECR bei GS1 Germany. Über die genauen Inhalte der Anwendungsempfehlung und ihre praxisorientierte Umsetzung informiert der Workshop " Europalettenmanagement in der Praxis " am 24. Oktober 2011 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.10.2011
Ausbau der Kundenbeziehung, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, Qualitätssteigerung in der Datenübermittlung sind Ziele der PSL GmbH. Zusammen mit Toorank Distilleries, einem Abfüllunternehmen für Spirituosen, führte das mittelständische Unternehmen PSL den elektronischen Datenaustausch auf Basis der GS1-Standards ein. PSL spart dadurch nicht nur Kosten, sondern freut sich gleichzeitig über gesteigerte Produktivität, zufriedenere Kunden und zusätzliche Marktpotenziale. „Durch die erfolgreiche Umsetzung des Prozeus-Projekts ist die PSL GmbH zu einer authentischen Botschafterin für den Einsatz von eBusiness-Standards in der eigenen Supply Chain geworden“, resümiert Carsten Campe aus dem Bereich Vertrieb/Sales bei der PSL GmbH. PSL beabsichtigte, die unternehmensübergreifenden Prozesse zunächst mit Toorank Distilleries effizienter zu gestalten. Der Verpackungsdekorateur entschied sich daher für eine elektronische Verknüpfung mit der Supply Chain seines Kunden. Die bestehende Warenwirtschaft eignete sich jedoch nicht zur Anbindung an das EDI-System. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Prozessoptimierung bestand darin, dass PSL noch vor der eBusiness-Einführung in die notwendige Infrastruktur investierte. Damit ist das Unternehmen in der Lage, auf Basis des EANCOM®-Standards Nachrichten wie Bestellungen (ORDERS) und Liefermeldungen (DESADV) mit seinem Kunden elektronisch auszutauschen. Mithilfe des elektronischen Datenaustauschs erhöht das Unternehmen den Automatisierungsgrad signifikant; von der Bestellung über die Warenentnahme bis hin zur Rechnungsstellung. Ressourcen lassen sich besser nutzen und Fehler durch manuelle Eingaben vermeiden. „Wir sind überzeugt: Je mehr Teilnehmer die gemeinsame Sprache im elektronischen Datenaustausch sprechen, desto besser lassen sich die Potenziale an den Schnittstellen der Wertschöpfungskette ausschöpfen. Zugleich werden die Geschäftsbeziehungen durch die EDI-Anbindung intensiver“, prognostiziert Campe. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Foto: Scannen des GS1-Transportetiketts bei Warenentnahme, Quelle: PROZEUS/GS1 Germany PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.01.2010
Köln. GS1 Healthcare, die globale Anwendergruppe im Gesundheitswesen, gibt den Herstellern von Medizinprodukten und Arzneimitteln mit AIDC (Automatic Identification and Data Capture) einen neuen Standard für die automatische Identifikation und Datenerfassung von Medizinprodukten an die Hand. AIDC unterstützt außerdem bei der Auswahl und der Anwendung von geeigneten Identifikationsschlüsseln, zusätzlichen Artikel- und Produktionsdaten, wie Verfallsdatum oder Seriennummer und des Datenträgers, wie Strichcode, 2D-Codes und RFID-Tags. Der Anwender erhält so eine Entscheidungshilfe dazu, welche Produkte auf welcher Verpackungsebene mit welchen Informationen und über welche Datenträger identifiziert werden. „Die Nutzung des GS1-Standards AIDC ermöglicht der Branche, Medikationsfehler zu vermeiden, Produktfälschungen zu bekämpfen, erleichtert Rückrufaktionen und erhöht somit die Patientensicherheit“, erklärt Mike Wallace Director Global Standards and Serialization des Pharmaherstellers Abbott und Co-Chair von GS1 Healthcare. „AIDC hilft außerdem den beteiligten Unternehmen ihre Abläufe in der Versorgungskette zu optimieren.“ “Dieser Standard identifiziert Medizinprodukte eindeutig an jeder Stelle in der Versorgungskette”, beschreibt Joe Pleasant, Chief Information Officer, der Krankenhauseinkaufsgemeinschaft Premier und Mitglied des Global Leadership Teams von GS1 Healthcare. “Die Unternehmen der Gesundheitsbranche müssen nun dafür Sorge tragen, dass die Vorteile dieser Technologie Potenziale in den Prozessen frei setzen und so die effiziente Versorgungskette, wie wir sie aus anderen Industriezweigen kennen, in greifbare Nähe zu rücken.“ Für Volker Zeinar, zuständig für die globale Koordination von Auto-ID bei B. Braun und Mitglied des Global Leadership Teams von GS1 Healthcare, sind globale Standards der Schlüsselfaktor für verbesserte Prozesse bei den Herstellern: „Das Gesundheitswesen ist ein internationales Geschäft, bei dem Partner der Versorgungskette Waren und Informationen austauschen. Länderspezifische, nicht standardisierte Vorgaben wirken sich stark nachteilig auf das Produktsortiment und das Supply Chain Management aus.“ Bereits über 65 Länder nutzen die Identifikationslösungen von GS1 für Medizinprodukte. Zahlreiche Behörden haben weltweit Regulierungen für die automatische Identifikation, Serialisierung oder Rückverfolgung entwickelt oder arbeiten derzeit daran. Darunter die Europäische Kommission, die FDA (US Food and Drug Administration), ANVISA (National Health Surveillance Agency, Brasilien), das türkische Gesundheitsministerium und das indische Ministerium für Gesundheit und Familie. Weitere Informationen: www.gs1.org/healthcare und www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 eMail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.01.2010
Köln. Knapp die Hälfte aller deutschen Unternehmen betreibt eBusiness in Form von automatisiertem und computergestütztem Datenaustausch – doch nur jedes dritte Unternehmen davon setzt hierfür auch Standards ein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie „eBusiness-Standards in Deutschland“, die auf der PROZEUS KongressMesse in Stuttgart vorgestellt wurde. Berlecon Research GmbH hat diese erstmalig in 2003 erstellte Studie im Auftrag von PROZEUS neu aufgelegt. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt PROZEUS unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eBusiness im Unternehmen umzusetzen. Das Projekt wird durchgeführt von IW Consult und GS1 Germany. eBusiness nimmt laut Berlecon einen zunehmend festen Platz im Geschäftsalltag der Unternehmen in Deutschland ein. Dabei ist es nach Aussage zahlreicher Unternehmen erfolgversprechend, Standards einzusetzen: Fast 80 Prozent der Unternehmen gaben an, dadurch ihre Geschäftsprozesse beschleunigt zu haben. Zwei Drittel konnten ihre Datenqualität verbessern. Vor allem für kleine Unternehmen gehen Standards zudem mit einer geringeren IT-Komplexität einher. Die Unternehmen neigten jedoch auch dazu, auf den Einsatz von eBusiness-Standards zu verzichten, wenn der Druck von außen fehlt. So führten knapp 60 Prozent der Unternehmen eBusiness-Standards nur ein, weil Kunden danach verlangten. Obwohl Standards wie BMEcat, eCl@ss, EANCOM und EPC proprietäre Tabellen- und Textformate langsam verdrängten, bleibe die Standardlandschaft noch heterogen, so Berlecon. „Damit Unternehmen trotz dieser Standardvielfalt eBusiness-Prozesse effizient umsetzen können, müssen die Harmonisierung und Kompatibilität von Standards stärker in den Fokus der Entwicklungsaktivitäten rücken“, empfiehlt Berlecon-Analystin Dr. Katrin Schleife der Wirtschaft auf der PROZEUS KongressMesse. Neben der wissenschaftlichen Betrachtung von Standards, zeigte die PROZEUS KongressMesse auch deren praktische Umsetzung. Zwei mittelständische Unternehmen wurden mit dem PROZEUS UnternehmerPreis 2010 dafür ausgezeichnet, dass sie eBusiness-Standards beispielhaft und erfolgreich im Unternehmen umgesetzt haben. Das sächsische Unternehmen richter & heß Verpackungs-Service GmbH hat den Neubau einer Betriebsstätte genutzt, um durchgängig die Radiofrequenztechnologie auf Basis des EPC-Standards in der Intralogistik einzusetzen. richter & heß spart mit RFID heute 100.000 Euro im Jahr. „Die Amortisationsdauer der Investition von nur neun Monaten hat selbst uns überrascht“, resümierte Geschäftsführer Holger Neuber bei der Preisverleihung. Der zweite Preisträger, die nordrhein-westfälische Franken GmbH gehört der PBS-Branche (Papier, Büro, Schreibenwaren) an und produziert Planungs- und Kommunikationssysteme. Mit der neu aufgebauten zentralen Produktdatenbank auf Basis von eCl@ss versorgt Franken nicht nur ihre Fachhändler und Lieferanten mit aktuellen Produktinformationen, sondern auch den eigenen Internetauftritt inklusive Webshop und Katalog. Falsche Produkt- oder Preisinformationen gehören der Vergangenheit an. Die Güde GmbH, ein metallverarbeitendes Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, wurde mit dem PROZEUS SonderPreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Das Unternehmen hat seit vier Jahren die Standards eCl@ss und BMEcat in seinen Geschäftsabläufen integriert und spart damit bis zu 30 Prozent Prozesskosten. Die Fotos der Preisverleihung und die vollständige eBusiness-Studie stehen zum kostenlosen Download auf www.prozeus.de bereit. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode - und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin für Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-437, Fax 0221/94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de Homepage : www.gs1-germany.de Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH PROZEUS – Prozesse und Standards Manuela Alevrakis, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln Tel.: 0221 4981-842, Fax 0221 4981-856 eMail: alevrakis@iwkoeln.de Homepage : www.iwconsult.de
Veröffentlicht am 18.02.2010
Köln, 18. Februar 2010. Das Unternehmen richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH in Chemnitz ist mit dem PROZEUS UnternehmerPreis 2010 prämiert worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mittelständische Unternehmen, die den Umstieg auf eBusiness-Standards und –Prozesse auf vorbildliche Weise gemeistert haben. Für eine neu errichtete Betriebsstätte mit Produktion, Lager und Versand hat das Unternehmen Anfang 2009 ein modernes Supply-Chain-Management-System eingeführt und dabei auf die Radiofrequenztechnologie (RFID) gesetzt. Damit lassen sich Objekte wie Paletten ohne Sichtkontakt identifizieren. richter & heß nutzt hierfür die weltweit anerkannten GS1-Standards wie den Elektronischen Produkt-Code (EPC/RFID). Auf diese Weise hat das Unternehmen die Prozesse in der Intralogistik – also Wareneingang, Ein- und Auslagerung – auf Basis von EPC/RFID optimiert. Die gesamte Ware im Lager wird heute automatisch mithilfe von RFID-Lesegeräten an Gabelstaplern und Lagerplätzen erfasst. Die Mitarbeiter haben jederzeit den Überblick über aktuelle Lagerbestände. „Ein klares Indiz für den Erfolg des Projekts ist neben der verbesserten Transparenz die deutliche Leistungssteigerung im Lager“, so Holger Neuber, Geschäftsführer von richter & heß. Seit der Umstellung hat sich der monatliche Warenumschlag fast verdoppelt. Das Unternehmen erwartet Einsparungen von bis zu 150.000 Euro jährlich. Gefördert wurde das Projekt durch die eBusiness-Initiative PROZEUS. Während des Projekts wurde richter & heß von Experten der GS1 Germany GmbH begleitet. Das Kölner Unternehmen führt PROZEUS gemeinsam mit IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft, durch und ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode. „Die Bedeutung von Standards hatten wir so nicht im Blick. Ohne die Unterstützung hätten wir vielleicht ein funktionierendes System entwickelt, wären aber langfristig nicht kompatibel gewesen“, begründet Neuber seine Entscheidung, das RFID-Projekt im Rahmen von PROZEUS mithilfe von GS1 Germany zu planen und umzusetzen. Hintergünde, Verlauf und Wirtschaftlichkeit des Projekts von richter & heß wurden jetzt in der Broschüre „Packende Technologie – automatische Wareneingangs- und Intralogistik mit EPC/RFID“ von PROZEUS veröffentlicht, die unter www.prozeus.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin für Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 04.03.2010
Köln. Anlässlich des Tags der Logistik lädt GS1 Germany Studenten und Interessierte am 15. April 2010 in die Value Chain live! nach Köln ein. Das Unternehmen ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Strichcode, der dem Verbraucher an der Supermarktkasse und auf Verpackungen begegnet. Die Value Chain live! im GS1 Germany Knowledge Center simuliert die gesamte Wertschöpfungskette – multimedial in Szene gesetzt. Am Beispiel eines Getränkekastens durchläuft die Ware den Weg von der Produktion über die Auslieferung und den Verkauf im Supermarkt bis hin zur Rücknahme. Filme auf einer Panorama-Medienwand begleiten und erläutern den vollautomatischen Rundlauf. Besucher erfahren, warum weltweit überschneidungsfreie Artikelnummern Wettbewerbsvorteile bringen und mit welchen Standards sich logistische Prozesse beschleunigen lassen. Die Teilnehmer der Führungen können dabei neueste Technologien, von Personal Shopping Assistants bis hin zu Hightech-Kassensystemen, erleben und ausprobieren. Eingeladen sind am Tag der Logistik Studenten sowie alle, die an logistischen Prozessen und Standards interessiert sind. Führungen in der Value Chain live! finden bei GS1 Germany, Maarweg 133, 50825 Köln (Braunsfeld) in der Zeit von 10 bis 20 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt. Der Tag der Logistik wird in diesem Jahr zum dritten Mal von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) veranstaltet. Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik gewähren kostenlos Einblick in ihre Betriebe, um die Vielfalt der Aufgaben in diesem Wirtschaftsbereich anschaulich darzustellen. Erwartet werden wie im Vorjahr 25.000 Besucher auf Veranstaltungen in ganz Deutschland. Als einziges Kölner Unternehmen, das sich am Tag der Logistik beteiligt, ist GS1 Germany in diesem Jahr erstmalig dabei. Die Value Chain live! wurde 2009 eröffnet. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de