Veröffentlicht am 11.09.2017
Geht es nach der Europäischen Zentralbank, könnte das Verfahren Sepa Instant Payments schon Ende 2017 bei ersten Banken laufen. Mit dieser Methode sind Überweisungen in Echtzeit möglich. Das funktioniert bei Transaktionen von einer Person zur anderen (Person-to-Person), bietet aber auch Potenzial für den Handel. GS1 Germany bat in der ersten Jahreshälfte 37 große stationäre und Online-Handelsunternehmen, die Chancen und Herausforderungen einzuschätzen, die das neue Zahlverfahren mit sich bringt. Fazit: Händler erwarten mehr Schnelligkeit, weniger Kosten und das Ende des risikobehafteten Lastschriftverfahrens. Der Handel ist von den Vorteilen der Sepa Instant Payments überzeugt. „Die große Mehrheit schätzt, dass Gutschriften sofort erfolgen, Interchange-Gebühren wegfallen und das Geld garantiert verfügbar ist“, erklärt Ercan Kilic, Abteilungsleiter Mobile Commerce + Financial Services bei GS1 Germany. „Bei Überweisungen und Lastschriftverfahren liegen meist zwei bis drei Tage zwischen dem Bezahlen und dem Zeitpunkt, an dem das Geld auf dem eigenen Konto eingetroffen ist. Bis dahin gehen Händler in das Risiko, dass ein Konto nicht gedeckt ist oder der Kunde eine Zahlung zurückruft“, so Kilic. Bei Sepa Instant Payments entfallen diese Risiken. Handel und Banken setzen auf gemeinsame Standards Mehr als die Hälfte der Händler geht davon aus, dass Sepa Instant Payments das Ende des Lastschriftverfahrens einläuten. Am stationären Point of Sale könnte das für Kunden bedeuten, dass es keine Maestro/ec-Kartenzahlung mit Unterschrift mehr gibt. „Stattdessen wird dann das Mobiltelefon gezückt und per Klick eine Echtzeitüberweisung angestoßen“, ist Kilic überzeugt. Damit das möglich wird, sind allerdings noch einige Hausaufgaben auf Seiten des Handels und der Banken zu erledigen. In der Befragung von GS1 Germany waren sich alle Händler einig, dass es ohne Standards nicht geht. Daher haben sich die am Paymentprozess beteiligte Banken und Händler bereits Anfang 2017 gemeinsam mit GS1 Germany getroffen und drei Arbeitsgruppen mit dem Ziel ins Leben gerufen, Standards für die verschiedenen Prozesse zu vereinbaren. Im Fokus stehen dabei Standards für die Schnittstellen „Handel – Geschäftsbank“, „Mobiltelefon – Kassenterminal/System am POS“ sowie „Mobiltelefon des Verbrauchers – Hausbank des Verbrauchers (App)“. Eine erste Version der Schnittstellenbeschreibungen soll bis Ende 2017 vorliegen. Sepa Instant Payments müssen vor allem einfach sein Doch nicht nur vorhandene Standards und die Ausstattung mit der passenden Technologie entscheiden darüber, ob sich Echtzeitzahlungen durchsetzen. „Am Ende hat es der Konsument in der Hand“, gibt Kilic zu bedenken. „Über die Hälfte der Händler sehen sich in der Pflicht, die Kommunikation zum Endkunden gemeinsam mit den Banken zu treiben. Verbraucher müssen über die Vorteile und das Verfahren von Sepa Instant Payments aktiv informiert werden.“ Die Erfahrung mit anderen im Handel eingeführten Zahlverfahren zeigt auch, dass Sepa Instant Payments in erster Linie einfach sein müssen, damit sie angenommen werden. Dieser Herausforderungen stellen sich Handel und Banken gemeinsam auf der Plattform von GS1 Germany. Am 13. und 14. September 2017 informiert GS1 Germany auf der dmexco in Köln über Möglichkeiten, sich über Mobile Commerce und Sepa Instant Payments mit anderen Unternehmen auszutauschen und an Standards zu arbeiten: dmexco, KölnMesse, Halle 7.1, Gang E, Stand Nr. 045. Pressebild: Infografik „Händlerbefragung Sepa Instant Payments – 10 Kernergebnisse“ (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.12.2015
Ob Verpackung, Distribution oder Category Management am Point of Sale – die digitale Transformation hat sämtliche Bereiche der Lieferkette erfasst. Für viele Unternehmen bedeutet das: Prozesse müssen angepasst und über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg effizient vernetzt werden. Einheitliche Standards und Kommunikationsstrukturen sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. Wie es auf der Basis der GS1 Standards gelingt, Innovationen erfolgreich umzusetzen, zeigen neue Konferenzen und Seminare von GS1 Germany. Standards meet Innovation Praxiswissen aus erster Hand: Am Beispiel namhafter Unternehmen verdeutlicht die Konferenz „Standards meet Innovation“ in Köln, wie Standards dazu beitragen können, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und zugleich Investitionssicherheit zu schaffen. Unter anderem stehen am 8. März 2016 konkrete Lösungsvorschläge in den Bereichen „Forschung und Standardisierung“ sowie „Digitalisierung als Wegbereiter“ auf dem Programm. Das Angebot richtet sich branchenübergreifend an Unternehmensvertreter, die sich strategisch oder operativ mit dem digitalen Wandel auseinandersetzen – vom Geschäftsführer über den IT-Entscheider bis zum Marketing-Manager. Good Distribution Practice (GDP) für Pharma- und Medizintechnik Speziell für die Pharmabranche bietet GS1 Germany am 18. Februar 2016 erstmals ein Seminar zum Thema Good Distribution Practice (GDP) an. Vor allem Unternehmen, die Transport- und/oder Lagerdienstleistungen auslagern möchten, profitieren von den GDP-Kenntnissen. In zwei Veranstaltungs-Modulen erfahren sie, wie sie die Anforderungen an die Transport- und Lagerinfrastruktur richtig bewerten und eine erfolgreiche Auditierung nach GDP durchführen können. Die Module bauen aufeinander auf, sind aber auch getrennt voneinander buchbar. Packaging Aktiv! zu Gast bei Villeroy & Boch Offline oder Online: Welche Anforderungen stellen die unterschiedlichen Vertriebskanäle des modernen Handels an die Verpackung und das Handling der Produkte entlang der Wertschöpfungskette? Der Workshop „Packaging Aktiv!“ am 8./9. März 2016 greift aktuelle Entwicklungen auf und gibt einen praxisnahen Einblick in Herausforderungen und Chancen. Vor Ort bei Villeroy & Boch erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie sie mit zerbrechlichen Produkten umgehen oder Retouren managen können. Experten aus unterschiedlichen Branchen vermitteln aktuelle Lösungsansätze. Log 2016 Unbedingt vormerken sollten sich Handelslogistiker, Hersteller und Dienstleistungspartner den 12./13. April 2016. Bei der 22. Auflage des Handelslogistik Kongress Log in Köln diskutieren Experten aus allen Bereichen der Supply Chain über die aktuellen Herausforderungen der Logistik-Branche. Ein Schwerpunkt der Log 2016, die gemeinsam von EHI, GS1 Germany und Markenverband veranstaltet wird, liegt folgerichtig auf zukunftsfähigen Omnichannel-Konzepten in der Handelslogistik. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Übersicht der Veranstaltungen im 1. Quartal 2016 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.12.2011
Einer steht alle Jahre wieder ganz selbstverständlich im Mittelpunkt: der Weihnachtsbaum. Die Branche verkauft deutschlandweit jährlich mehr als 20 Millionen Exemplare, die zuvor – möglichst rentabel und ohne zu nadeln – aufgezogen, geschlagen, genetzt und distribuiert werden müssen. Der Weihnachtsbaumerzeuger Hansjörg Frank kennt alle Schritte in der Prozesskette. Damit sie möglichst reibungslos ineinandergreifen, stattet er die Bäume in einem Pilotprojekt mit RFID-Transpondern aus. Mithilfe der Radiofrequenz-Technologie und der GS1-Identifikationsstandards lassen sich die Pflanzen automatisch erfassen und im Warenwirtschaftssystem verbuchen. „Mit RFID kann ich ohne manuellen Aufwand eine Vielzahl von Daten zusammentragen und verwalten“, sagt der Erzeuger aus dem hessischen Friedberg. Sammlung und Pflege der Daten beginnen dort, wo die Weihnachtsbäume über einen Zeitraum von zwölf bis 15 Jahren wachsen: im Schlag. Alle Bäume, die für den Verkauf am Jahresende vorgesehen sind, tragen hier bereits ab August ein RFID-Etikett. Gespeichert sind darin die Globale Lokationsnummer GLN und die Globale Artikelidentnummer GTIN. Damit ist jeder Baum eindeutig identifizierbar und lässt sich von der Aufzucht bis zum Verkauf verfolgen. Darüber hinaus können Händler mit Hilfe eines mobilen Handlesegeräts vor Ort ihre Wunschbäume als „verkauft“ markieren und anschließend ihre Auftragsbestätigungen abholen. So behält der Erzeuger den vollständigen Überblick über alle Warenbewegungen in seinem Bestand. Neben der Aufzucht und dem Händlervertrieb zählt der Direktverkauf an Endverbraucher zu den Hauptgeschäftsfeldern des Unternehmens. Der Pilotversuch an einem von insgesamt elf betriebseigenen Verkaufsständen lief bisher erfolgreich. „An diesem Stand hat sich der Ertrag erhöht, da wir die Kundennachfrage effizienter bedienen konnten“, resümiert Frank. Mit einem einzigen Blick in sein Warenwirtschaftssystem kann er sich „just in time“ einen Überblick über die aktuellen Verkäufe, die Zusammensetzung und Größe des Sortiments sowie den gebundenen Warenwert verschaffen – wichtig, um zeitnah und flexibel auf die Marktlage reagieren zu können. Besonders die letzten Tage vor dem 24. Dezember entscheiden über den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres. In dieser Zeit gilt es, die bereits geschlagenen Bäume optimal an den Verkaufsplätzen zu verteilen und möglichst ertragreich zu verkaufen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.12.2011
Die M-Days „The home of Mobile“ finden auch in 2012 in der Mainmetropole Frankfurt statt. Mit über 4.500 erwarteten Besuchern, rund 200 Referenten und circa 120 Ausstellern stellen die M-Days die Kommunikationsplattform der Mobile-Industrie dar. Als eine der größten zentraleuropäische Leitkongress-Messe rund um das mobile Internet werden neben den sechs Vortragsreihen im Kongress- und offenen Messebereich auch Developer-Foren für die unterschiedlichen Betriebssysteme angeboten. GS1 Germany widmet sich vor allem den Schwerpunkt-Themen Extended Packaging, Mobile Couponing und Mobile Payment. Mit einer eigens entwickelten Vortragsreihe wird dem Fachpublikum aus der Handelswelt das Ziel nahe gebracht, effiziente Prozesse und transparente Strukturen zu entwickeln, um mobile Lösungen auf den Point of Sale langfristig zu etablieren. Die M-Days 2012 finden am 1./2. Februar 2012 in Frankfurt statt. GS1 Germany bietet auch in diesem Quartal mehrere Best Practice Konferenzen an. Darunter zum Beispiel der 2. Deutsche Bargeldlogistik Kongress 2012. Hier diskutieren Fachleute über die Umstellung auf Cash EDI. Denn ab dem 1. Januar 2013 müssen Bestellungen und Einlieferungen von Banknoten und Münzen von professionellen Bargeldakteuren grundsätzlich elektronisch kommuniziert werden. Der Kongress liefert Antworten zu CashEDI speziell für Handel, Banken und Werttransportunternehmen. Der 2. Deutsche Bargeldlogistik Kongress 2012 findet am 31.01. – 01.02.2012 in Wiesbaden statt. Der Handelslogistik Kongress „Log 2011“ wird dieses Jahr zum 18. Mal von EHI und GS1 Germany in Kooperation mit dem Markenverband veranstaltet. Auf ihm präsentieren Experten Wege zur Verbesserung der Logistikprozesse in und mit dem Handel. Darüber hinaus beeinflussen aktuelle Themen wie zum Beispiel Zeitfenstersteuerung online oder Nachhaltigkeit die Handelslogistik in immer stärkerem Maße. Die LOG 2012: 18. Handelslogistik Kongress findet am 20./21. März 2012 in Köln statt. Weitere Informationen zu Terminen, Veranstaltungen und Seminaren im I. Quartal 2012 finden interessierte Unternehmen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 17.08.2010
Das bedrohte Klima an der Ladentheke vor dem Kollaps retten – ist das möglich? Immerhin gehen in Deutschland laut Umweltbundesamt rund 40 Prozent der jährlichen CO 2 -Emissionen auf das Konto des privaten Verbrauchs. Viele Konsumenten denken um und machen ihre Kaufentscheidung nicht mehr allein vom Preis, sondern auch von ökologischen und ethischen Aspekten abhängig. Die Konsumgüterwirtschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit gestellt. Beispiel Speiseeis: Das zu Unilever gehörende Unternehmen Ben & Jerry’s produziert seine gleichnamige Eiscreme in Europa seit 2007 vollständig klimaneutral und stellt sein Produktportfolio Schritt für Schritt auf fair gehandelte Zutaten um. Über kooperative Konzepte für mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterbranche diskutiert Unilever-Deutschlandchef Harry Brouwer auf dem 11. ECR-Tag unter anderem mit Thomas Müller-Kirschbaum von Henkel, Hans Jürgen Matern von der METRO GROUP sowie mit EDEKA-Vorstand Reinhard Schütte. Nachhaltigkeit ist einer der Megatrends, die der 11. ECR-Tag aufgreift. Unter dem Motto „Trendwende: Konflikt oder Kooperation?“ stehen an zwei Tagen erfolgreiche Strategien im Mittelpunkt, mit denen Unternehmen auf neue Technologien, verändertes Konsumentenverhalten sowie ökologische und gesellschaftspolitische Anforderungen reagieren. Aktuelle Fallbeispiele belegen, wie sich mithilfe unternehmensübergreifender Kooperationen die Abläufe in der Logistik und am Point of Sale nachhaltig verbessern und so die Kundenwünsche punktgenau erfüllen lassen. Praxiswissen austauschen und neue Ideen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entwickeln – die Veranstaltung hat sich mittlerweile als bedeutender Branchentreffpunkt der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft etabliert. Unter Federführung von GS1 Germany findet der 11. ECR-Tag am 22. und 23. September im Hamburger Congress Center statt. Das komplette Programm steht unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. Weitere Informationen unter 11. ECR-Tag . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristian Wegner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 - 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 - Fax 0221 94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.08.2011
Shopper Research, Shopper Marketing, Neuromarketing, Category Management, Multisensorik, Mobile Commerce, Mobile Payment… dies sind Schlagworte, die den Handel und die Konsumgüterindustrie zunehmend beschäftigen. Mit Shopper Marketing soll der Kunde dort angesprochen werden, wo er seine Kaufentscheidung trifft. Marketingbudgets verlagern sich von klassischer Werbung hin zu Marketingmaßnahmen, die am Point fo Sale (POS) auf den Käufer wirken. Wie diesbezüglich wirkungsvolle Konzepte aussehen, zeigen Ihnen die Referenten und Workshops bei der Veranstaltung ECR live! am 15. und 16. November 2011 zu Gast bei einem der größten Handelsunternehmen, der METRO GROUP in Düsseldorf. Die Best Practice Konferenz „ECR live! – Shopper Marketing“ findet am 15. – 16. November 2011 zu Gast bei der METRO GROUP in Düsseldorf statt. GS1 Germany bietet auch in diesem Quartal eine Vielzahl von praxisorientier-ten Lehrgängen an. Darunter zum Beispiel die neue Seminarreihe für die Konsumgüterbranche „Nachhaltigkeit konkret“. Diese Seminarreihe bietet erstmals greifbare Hilfestellungen für eine gemeinsame Umsetzung in der Konsumgüterbranche. Hier gibt die Seminarreihe Antworten auf viele Fragen: „Wie berechne ich einen CO2-Fußabdruck für mein Projekt? Mit welchen Unternehmen bietet sich eine Zusammenarbeit an? Wie kann ich Nachhaltig-keit besser koordinieren? Die Seminare sowie der Praxistag finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Strategieworkshop „Nachhaltige Geschäftsmodelle 2030“: 25. Oktober und 22. November Workshop „Nachhaltigkeit im Tagesgeschäft“: 15. November „GS1 Praxistag Lieferantenmanagement“: 18. November Workshop „ProductCarbonFootprint“: 28. November 2011 GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Tel.: +49 (0)221 94714-273 Fax: +49 (0)221 94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.03.2014
Nahezu für jeden Bedarf entlang der Wertschöpfungskette halten die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany im zweiten Quartal 2014 ein breites Spektrum an Fachwissen bereit. Die Anwender können sich unter anderem zu Logistikthemen wie zum Beispiel dem Palettenmanagement, zu ECR-Methoden wie Category Management und Shopper Marketing, zur Prozessoptimierung per GS1 Standards oder auch zur Umsetzung von Nachhaltigkeit oder der Lebensmittelinformations-Verordnung schulen lassen. M-Days „Business is M obile“ Der Siegeszug von Smartphones, Tablets und mobilen Web-Anwendungen geht weiter. Das Thema Mobile Commerce hält die Konsumgüterwirtschaft in Atem. Am 13. und 14. Mai 2014 trifft sich die Branche in Frankfurt, um Zukunftstrends rund um das Mobile Business zu diskutieren. Die Kongressmesse M-Days spiegelt alle Facetten der Mobile-Marktentwicklung in ihren Kommunikations-, Vertriebs- und Contentlösungen wider. Folgende Themen stehen unter anderem auf der Agenda: Mobile Couponing, Mobile Payment und Multichannel. „Nachhaltigkeit im Jahresgespräch: Neue Herausforderungen, neue Wachstumschancen“ : Das Seminar vermittelt die Vorteile einer systematischen Integration relevanter Nachhaltigkeitsaspekte in Strategie und Tagesgeschäft, insbesondere auf Produkt- bzw. Sortimentsebene. Logistiker erfahren in den Seminaren „Europalettenmanagement in der Praxis“ und „Logistikprozesse mit GS1 XML abbilden“ zum einen, wie sie ihr Ladungsträgerhandling optimieren und zum anderen wie sie vom Einsatz des elektronischen Datenaustauschs profitieren. Weitere Informationen zu den Seminaren und Konferenzen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 14.06.2019
Gute Logistik muss nicht nur vorausdenkend, effizient und schnell, sondern auch möglichst emissionsarm sein. Um dieses Ziel zu erreichen, bündelt Tchibo alle Maßnahmen zu einer „nachhaltigen Logistik“ in dem Programm LOTOS (Logistics Towards Sustainability). In dem 2006 ins Leben gerufenen Programm wird der Transport-bezogene CO₂-Fußabdruck vom Verschiffungsort über die Lagerstandorte bis hin zum Supermarkt, in die Filiale und zum Endkunden erfasst und jährlich bilanziert. Der Transport ist der größte Hebel, wenn es darum geht, Emissionen zu reduzieren. Tchibo setzt sich das Ziel, bis 2020 die CO₂-Emission um 40 Prozent pro Tonnenkilometer im Warentransport zu reduzieren. Innerhalb von nur drei Jahren erreichte das Unternehmen bereits eine Reduktion seiner CO₂-Emissionen um 23 Prozent. Für dieses Ergebnis ehrt GS1 Germany das Engagement von Tchibo jetzt mit dem Lean and Green 1st Star. Die Lean and Green Initiative zertifiziert ökologisches Verantwortungsbewusstsein mit konkretem Bezug zu Lager- und Logistikprozessen. Mindestens 20 Prozent weniger CO₂-Austoß in fünf Jahren lautet dabei das Ziel. „Wir gratulieren Tchibo herzlich zu diesem Engagement und der erfolgreichen Umsetzung. Das Besondere ist der Radius, über den sich die Maßnahmen erstrecken, denn Tchibo betrachtet hier seine globale Logistik“, erklärt Oliver Püthe, Senior Branchenmanager Logistikdienstleister bei GS1 Germany. Ob Rohkaffee aus Südamerika und Afrika oder Non-Food-Waren aus Asien: Die CO₂-Bilanz erstreckt sich von der Verschiffung über die Lagerhaltung bis hin zur Distribution in Deutschland und Europa. Neben der Optimierung der Transporte und der Lagerprozesse werden zusätzlich die Verpackungen in der Logistik reduziert. Darüber hinaus strebt Tchibo den Austausch in Initiativen wie zum Beispiel Lean and Green an. Ziel ist es, Reporting-Standards weiterzuentwickeln sowie Möglichkeiten zur CO₂-Reduktion gemeinsam zu erarbeiten und umzusetzen. „Nachhaltigkeit ist bei Tchibo schon seit 2006 im Fokus. Wir freuen uns sehr, dass wir nun für unser anhaltendes Engagement mit dem Lean and Green 1st Star ausgezeichnet werden. Wir sehen dies als zusätzliche Motivation, uns noch mehr für nachhaltige Prozesse einzusetzen“, bestätigt Alexander Ralfs, Director Supply Chain Management & Logistik bei Tchibo. Tchibo setzt auf ein effizientes Zusammenspiel verschiedener Transportmittel Die von Tchibo gehandelten Waren legen weite Wege auf unterschiedlichen Transportmitteln zurück. Tchibo setzt dabei auf die CO₂-effiziente Seeschifffahrt. Über 90 Prozent der Warenbewegungen werden über den Wasserweg abgewickelt. Ab Bremerhaven werden angelieferte Non-Food-Artikel bevorzugt per Binnenschiff, statt mit LKW transportiert. Zudem nutzt Tchibo, wann immer es möglich ist, den Schienenverkehr. Zum Beispiel wird eine Rösterei in der Nähe von Warschau per Schiene mit Rohkaffee beliefert. Der Lagerstandort Neumarkt wird auf wöchentlicher Basis per Ganzzug versorgt. Zudem setzt Tchibo auf direkte Lieferwege zwischen Röstereien und Distributionszentren. Als besonders effizient gilt der Einsatz des Gigaliners, ein Lang-LKW, zwischen den Lagerstandorten Bremen und Gallin. Die Belieferung der Filialen und Supermärkte mit Non-Food- und Kaffeeartikeln bündelt Tchibo über einen Dienstleister. Somit werden Kilometer und CO₂-Emissionen auf der Straße eingespart. Um weitere Verbesserungen für den Klimaschutz umzusetzen, testet Tchibo neue Transportmittel und -wege, wie etwa den Schienentransport von China nach Bremen. Weitere Preisträger Bereits im März vergab GS1 Germany Lean and Green Stars sowie Awards: Auf dem Handelslogistik Kongress Log 2019 in Köln erhielt Chep als erstes Unternehmen in Deutschland den „Lean and Green Second Star“. Der „Lean and Green First Star“ ging an Mars und die Spedition Adam Serr. Den “Lean and Green Award“ gab es für das BTK Befrachtungs- und Transportkontor sowie den Anbieter von Premium-Feinfisch Gottfried Friedrichs. Und neue Anwärter für den Lean and Green 2nd Star stehen bereits in den Startlöchern. Pressefoto: Tchibo erhält den Lean and Green 1st Star: (v.l.n.r.) Dr. Jens Köppen (CFO Tchibo), Sina-Maria Schoenlein (Tchibo Logistik), Sarah-Christin Prothmann (Tchibo Logistik), Thomas Linemayr (Vorsitzender der Geschäftsführung Tchibo), Joanna Behrend (Managerin Sustainability, GS1 Germany), Matthias Haubenreißer (Senior Manager ECR Prozesse & Supply Chain Management, GS1 Germany) (Bildhinweis: Tchibo/GS1 Germany) Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/lean-and-green Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.07.2010
Köln, 1. Juli 2010. Ein Orchester als Paradebeispiel für die effiziente Zusammenarbeit von Unternehmen? Der österreichische Dirigent und Buchautor Christian Gansch wird auf dem 11. ECR-Tag in Hamburg den Beweis dafür antreten, dass die Wirtschaft viel von Orchestern lernen kann. Hier wie dort entwickelt sich erst aus dem Zusammenspiel vieler Solisten ein durchschlagender Erfolg. Welche entscheidende Rolle dabei positives Leadership spielt, also der Fokus auf die Stärken der einzelnen Player, unterstreicht der Soziologe und Volkswirt Professor Utho Creusen, ehemals OBI-Vorstand und Geschäftsführer bei Media-Saturn. Mit dem Motto des ECR-Tags „Trendwende: Konflikt oder Kooperation?“ setzt sich zudem Gregor Gysi, Fraktionschef der Linken im Bundestag, auseinander. Für seinen Blick über den Tellerrand ist der ECR-Tag mittlerweile bekannt. Als wichtigster Branchentreffpunkt der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft lockt die Veranstaltung Jahr für Jahr mehr als 1.000 Unternehmenslenker aus dem In- und Ausland an. Netzwerke knüpfen, Praxiswissen austauschen und neue Ideen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entwickeln – neben Prominenz aus Kultur, Wissenschaft und Politik referieren mehr als 100 renommierte Experten und Manager über die Megatrends in Handel und Industrie. Thematische Schwerpunkte sind dabei die Supply Side und die Demand Side – Prozesse in der Logistik sowie am Point of Sale – die dazugehörige Technologie sowie zukunftsfähige kooperative Geschäftsmodelle. Unter Federführung von GS1 Germany und mit Unterstützung der Logistik-Initiative Hamburg findet der 11. ECR-Tag am 22. und 23. September im Hamburger Congress Center statt. Das komplette Programm ist ab sofort unter www.gs1-germany.de erhältlich. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Kristina Wegner, Leiterin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714 -535, Fax 0221 94714-191, E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.08.2011
Zunehmender Wettbewerb, Kostendruck, steigende Anforderungen an Transparenz und Flexibilität: Um die Herausforderungen des Marktes zu bewältigen, setzt die Paletten-Service Wismar GmbH (PSW) auf automatisierte Prozesse. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten PROZEUS-Projekts will PSW seine Lagerbestandsverwaltung auf den neuesten Stand bringen. Alle Roh-, Zwischen- und Fertigwaren sollen mit der serialisierten Artikelidentnummer SGTIN aus dem GS1-Nummernsystem versehen und kontaktlos mithilfe der Radiofrequenztechnologie RFID erfasst werden. Durch die frühe Kennzeichnung im Wareneingang kann die Produktionsplanung optimiert, der Verschnitt minimiert und der Materialverbrauch reduziert werden. Nach dem Zuschnitt des Rohmaterials werden nicht direkt verwendete Zuschnitte ebenfalls mit RFID-Tags versehen, neu im System erfasst und wieder eingelagert. Die Kennzeichnung der Stellflächen im Lager ermöglicht eine verbesserte Auslastung der Lagerflächen. RFID schafft Transparenz vom Wareneingang über die Produktion bis zum Warenausgang. Gemeinsam mit seinen IT-Partnern netnotix – it solutions, Rako Etiketten und Nordic ID gewährleistet der Palettenhersteller eine lückenlose Rückverfolgbarkeit, eine effiziente sowie kundenorientierte Abwicklung und wettbewerbsfähige Preise. „Der Erfolg sowohl in unseren Abläufen als auch in finanzieller Hinsicht gaben immer wieder den Ausschlag, sich weiter zu engagieren. Wir kommen dem RFID-Zeitalter durch das Projekt so viel näher, dass wir in Zukunft auch Kunden beraten und vom Einsatz dieser Technologie überzeugen können“, zeigt sich PSW-Geschäftsführer Ingo Mönke überzeugt. Insgesamt wird sich das Projekt binnen 15 Monaten amortisieren. Die Einsparpotenziale liegen buchstäblich auf der Hand: Manuelle Prozesse weichen der Automatisierung via GS1-Standards und RFID, die permanente Inventur sorgt für eine optimierte Bestandsführung, eine wirtschaftlichere Produktion und mehr Akzeptanz bei Neu- sowie bestehenden Kunden. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter http://prozeus.de/prozeus/presse/pressemitteilungen/prozeus_doc06248.htm heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de