Veröffentlicht am 23.03.2016
„Deutschland hat bisher weder in der klassischen IKT-Branche noch in den neuen, internetbasierten Bereichen der digitalen Wirtschaft besondere Stärken aufbauen können“ lautet ein Fazit des aktuellen EFI-Gutachtens. Die wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung fordert daher unter anderem: „Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien und Geschäftsmodellen sind in der Breite zu fördern“. Hier setzen die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany an. Im 2. Quartal dieses Jahres gibt es unter anderem ein breites Angebot an Weiterbildungen zum Thema Elektronischer Datenaustausch (EDI). Und auch auf den Konferenzen spielt das Thema Digitalisierung eine wichtige Rolle. BranchenDialog Fleisch + Wurst Die digitale Transformation macht auch vor der Fleischbranche keinen Halt. Prozesse, Märkte, Verbraucherverhalten, alles wird morgen anders sein als heute. Komplett digital vernetzt, schneller, straffer, effizienter. Die Teilnehmer lernen am 1. und 2. Juni auf der Konferenz in Köln Praxisanwendungen, Projekte und Beispiele in Sachen digitaler Transformation kennen. ECRlive! zu Gast bei Henkel in Düsseldorf Haben Handel und Industrie den Shopper wirklich im Fokus? Wie können Category Management und Shopper Marketing einen Beitrag leisten, um Shopper-Bedürfnisse zu verstehen, attraktive Sortimente und Platzierungen zu gestalten sowie Einkaufserlebnisse zu schaffen – sowohl im stationären als auch im Online-Handel? Diesen und weiteren Fragen gehen die Teilnehmer auf der diesjährigen ECR live! Konferenz am 26. und 30. Juni bei Henkel in Düsseldorf auf den Grund. Traininigs für E-Business und EDI Was brauchen Unternehmen, um die digitale Transformation vollziehen zu können? Wie machen sie ihre Mitarbeiter fit für den Umgang mit den notwendigen Technologien? Das Weiterbildungsprogramm von GS1 Germany bietet hier ein breites Spektrum. Rund um Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Aspekte von GS1 Standards, wie der globalen Artikelnummer GTIN, für den Verkauf auf Onlinemarktplätzen geht es im Webinar „Expert Talk Special – How to sell on Marketplaces“ am 19. April. Ins E-Business starten mit EDI, wie das geht, erfahren die Teilnehmer des Webinars „EDI – Voraussetzungen für den erfolgreichen Start ins eBusiness“ . Es findet am 9. Mai statt. Mittels EDI interne und unternehmensübergreifende Prozessen erfolgreich aufsetzen, integrieren und steuern, dazu befähigt der viertägige Lehrgang „Zertifizierter GS1 EDI Manager“. Er startet am 6. Juni in Köln. Rechnen sich EDI-Projekte? „Wirtschaftlichkeit von EDI-Projekten für Controller“ – darum geht es am 9. Mai im gleichnamigen Webinar. Der effektive Informationsaustausch entwickelt sich auch immer mehr zum Schlüsselfaktor für moderne, globale Logistikprozesse. GS1 Germany erläutert am 9. Juni in dem Seminar „EDI in der Logistik – Prozessoptimierung mit GS1 XML“ auf der Grundlage des europäischen Prozessmodells für die Logistik die neuen Möglichkeiten der globalen Transport- und Warehouse-Nachrichten in GS1 XML 3.x. Der Austausch elektronischer Daten muss aber für erfolgreiche digitale Prozesse nicht allein technologisch, sondern auch inhaltlich qualitativ hochwertig erfolgen. Das heißt, die Qualität der Daten hat einen großen Einfluss auf das Zusammenspiel zwischen Produktion, Marketing, Vertrieb, Logistik und IT. Als „Zertifizierter GS1 Data Quality Manager“ können Mitarbeiter ein Datenqualitätsmanagement bereichsübergreifend im Unternehmen aufbauen. Der modular aufgebaute Lehrgang startet am 10. Mai in Köln. Foto: Weiterbildung bei GS1 Germany (Quelle: GS1 Germany) Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy Übersicht der Veranstaltungen im 1. Quartal 2016 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 27.03.2018
Nach einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom geben rund vier von fünf Unternehmen in Deutschland an, dass sie Partnerschaften mit anderen Unternehmen aus der Digitalwirtschaft oder klassischen Branchen eingegangen sind, um die digitale Transformation zu beschleunigen. 48 Prozent nutzen diese Zusammenarbeit für den eigenen Wissenstransfer und 45 Prozent wollen ihre Kosten senken. Nur knapp ein Drittel beabsichtigen neue Märkte oder Kundengruppen zu erschließen und nur knapp 20 Prozent gaben an, durch Kooperationen neue Produkte oder Dienste entwickeln oder die Kräfte im Wettbewerb bündeln zu wollen. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: „Um die digitale Transformation in Deutschland erfolgreich zu gestalten, brauchen wir mehr echte Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und dabei vor allem auch zwischen Global Playern, Mittelständlern und Start-ups.“ „Zusammen wachsen sowie Zusammenwachsen“ lautet darum das Motto des diesjährigen ECR Tages. Denn neben dem eigenen Wachstum ist vor allem auch das Zusammenwachsen im Sinne der Kooperation der Schlüssel für eine erfolgreiche digitale Transformation. Denn insbesondere beim Aufbau neuer digitaler Prozesse ist es wichtig, Synergien zu nutzen, sich mit brancheninternen sowie branchenfremden Akteuren auszutauschen und gemeinsam zu profitieren. So geht es beim aktuellen Innovationsschub der Digitalisierung vor allem auch um Vernetzung - Vernetzung von Produktionsabläufen, von Partnerunternehmen und von Endabnehmern mit Händlern und Herstellern. Doch wie können solche Kooperationen konkret aussehen? Was leisten sie? Und wie können die sich bietenden Chancen der Digitalisierung für einen gemeinsamen aber auch unternehmensindividuellen Erfolg genutzt werden? Rund 80 Referenten und Querdenker zeigen, diskutieren und vermitteln ihre Erfahrungen und Projekte im Rahmen des ECR Tages am 19. und 20. September im RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden. Auch in 2018 können sich wieder rund eintausend Entscheider aus Industrie sowie Online- und Offline-Handel auf Top-Speaker freuen wie auf Béatrice Guillaume-Grabisch, Vorstandsvorsitzende von Nestlé, auf den Unilever Deutschland Chief Digital Officer DACH und General Manager Austria Harald Melwisch, auf Martin Wild, Chief Innovation Officer bei MediaMarktSaturn genauso wie auf Alexander Zerdick, Director Retail von Google Germany, dem Rheingold-Geschäftsführer Stephan Grünewald und auf den durch zahlreiche Selbstversuche bekannten Journalisten Jenke von Wilmsdorff. Vertiefende Fachforen greifen darüber hinaus aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen in Themenfeldern wie Blockchain, Omni-Channel, Künstliche Intelligenz, Logistik, Category Management und Traceability auf. Frühbucher sichern sich bis zum 1. Juni 2018 einen vergünstigten Tarif für den Kongress. Weitere Angebote für Studenten und Startups sowie Informationen rund um den ECR Tag befinden sich auf www.ecrtag.de . Pressebild: Auf dem ECR Tag kommt die Konsumgüterbranche zusammen (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.03.2016
Die digitale Realität ist Fakt und Omnichannel kein Fremdwort mehr. Laut EHI setzte der Onlinehandel im Jahr 2015 rund 47 Milliarden Euro um – Tendenz steigend. Services wie Instore-Return, Click and Collect oder Online-Verfügbarkeitsanzeigen von Waren im stationären Handel sind für viele Unternehmen heute nicht mehr bloß eine Vision: Laut Deloitte-Studie beeinflussen digitale Technologien mittlerweile rund 30 Prozent der Umsätze in Ladengeschäften, und knapp 90 Prozent der Konsumenten sucht vor oder während des Kaufs auf einem digitalen Gerät nach Produktinformationen. Angekommen in der digitalen Realität – und jetzt? Kurz gesagt: Immer mehr Unternehmen sind in der digitalen Realität angekommen. Doch die Branche steht nicht still. Verbraucher fordern mehr und mehr Produkttransparenz, Nachhaltigkeit und innovative Services. Nachdem der ECR Tag im Jahr 2014 unter dem Motto „Konsum im Wandel“ den Paradigmenwechsel in der FMCG-Branche thematisierte, forderte das Motto 2015 auf: „Transform now!“ In diesem Jahr zieht die Branche eine kritische Bilanz und formuliert die nächsten Schritte: Wie viel digitale Innovation ist für welches Unternehmen sinnvoll? Welche Trends sind wirklich nutzbringend? Welche Chancen liegen in Kooperationen? Und was will der Verbraucher? Diesen Fragen widmen sich die Vorträge der Referenten. Weitere Themen sind zum Beispiel die aktuelle Herausforderungen für die Logistik, die eine Gratwanderung zwischen Ökonomie und Ökologie schaffen muss, die Anforderungen und Chancen für ein erfolgreiches Datenmanagement sowie Transparenz in der Lieferkette. Vertiefende Fachforen greifen darüber hinaus Themen wie Category Management, Shopper Marketing oder Big Data auf und bieten Raum zu Diskussion und Austausch mit den Referenten. Es referieren unter anderem Stephan Füsti-Molnár (Geschäftsführer, Henkel), Dr. Jens Uwe Intat (Vice President Hardlines, Amazon EU, Niederlassung Deutschland), Petra Schäfer (Geschäftsführerin Marketing und Multichannel, Globus Holding), Claudia Willvonseder (Global Marketing und Communication Manager, Ikea Group) und Dr. Werner Wolf (Sprecher der Geschäftsführung, Bitburger Braugruppe). Der zweitägige Kongress mit über 60 Vorträgen und mehr als 80 Top-Referenten findet am 21./22. September 2016 im Estrel Congress und Messe Center in Berlin statt. Frühbucher sichern sich die Teilnahme bis zum 31. Mai 2016. Diese und weitere Informationen sowie Angebote etwa für Studenten und Startups finden interessierte Unternehmen unter www.ecrtag.de . Abbildung: „Channel-Wirbel“ auf dem ECR Tag 2016 – die Verschmelzung der Online- und Offlinekanäle vollzieht sich temporeich und birgt vielfältige Möglichkeiten für die Konsumgüterbranche (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.11.2014
Langes Suchen und vergriffene Artikel im Regal sorgen für Unzufriedenheit auch bei den besten Kunden. Und das wirkt sich langfristig auf den Umsatz aus. Für mehr Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit setzen die Cap-Supermärkte deshalb seit Anfang des Jahres auf das Category Management (CM) und die Prozessstandards von GS1 Germany. Mit dem Gebäckhersteller Bahlsen stellen Cap und GS1 Germany bereits den dritten namhaften Partner von Industrieseite vor. In fünf Pilotmärkten der insgesamt rund 110 Cap-Märkte deutschlandweit finden bis Ende November in zwei getrennten Projekten mit Intersnack und CFP Brands die Umbauten der Bereiche salzige Snacks, Zuckerwaren und der Kassenzone statt. Mit dem dritten Partner Bahlsen wird in Kürze die Produkt- und Regalplatzierung des Sortiments Süßgebäck in Angriff genommen. „Wir freuen uns, Partner bei der shopperorientierten Optimierung der Cap-Supermärkte zu sein“, erklärt Ramona Franke, Category Managerin bei Bahlsen. „Mit dem zertifizierten Acht-Schritte-Prozess des Category Managements können Händler abgestimmt auf Standort und Kundenstruktur das Produktsortiment und dessen Platzierung entscheidend verbessern und den wirtschaftlichen Erfolg sichern“, unterstreicht Peter L. Thein, Senior-Consultant bei GS1 Germany. Die Pilotmärkte in Mannheim, Saarbrücken, Stuttgart, Rostock und Cottbus stellen in Lage, Größe und soziodemografischen Umfeldfaktoren einen repräsentativen Durchschnitt über alle Cap-Märkte dar. Nach erfolgreichem Umbau plant Cap, das professionelle Category Management auf andere Warengruppen auszudehnen und im nächsten Jahr in weiteren Cap-Märkten einzuführen. „Stillstand bedeutet auch im Lebensmitteleinzelhandel Rückschritt. Mit dem Strategiepartner GS1 Germany gehen wir daher gemeinsam in die Zukunft und richten uns konsequent an den Bedürfnissen der Kunden aus“, erklärt Thomas Heckmann, Geschäftsfeldleiter Consumer-Projekte des Cap-Franchisegebers GDW Süd Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG. Der soziale Gedanke im Umgang mit den Kunden hat bei Cap generell einen hohen Stellenwert. Die Marktgestaltung erleichtert älteren Menschen mit maximal 1,60 Meter hohen Regalen den Einkauf. Außerdem arbeiten in den Cap-Supermärkten rund 800 Mitarbeiter mit Behinderung von knapp 1.400 Mitarbeiter insgesamt. Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie im GS1 Germany Online-Magazin . Pressebild downloaden BU: Bahlsen konnte als dritter Industriepartner für das Category Management der Cap-Frischemärkte gewonnen werden, Quelle: Bahlsen Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 24.09.2024
2D-Codes bieten Unternehmen und Verbaucher:innen die Vielfalt an Informationen und den Zugang zu Produktwelten, die lineare Strichcodes, wie der EAN-13, nicht abbilden können. „QR-Codes auf Coupons und Produkten gibt es heute schon. Damit auch POS-Scanner den Code, zum Beispiel zum Aufrufen von Preisen an der Ladenkasse, lesen können, erarbeitet GS1 fortlaufend zusammen mit Anwendern aus Industrie und Handel sowie Solution Partnern Lösungen für die globale Umstellung von linearen auf zweidimensionale Barcodes am Point of Sale (POS)“, so Heide Buhl, Senior Manager Identification + Data Carrier bei GS1 Germany. Die Migrationsphase ist bis Ende 2027 vorgesehen, so dass ab 2028 die Verwendung von 2D-Codes alternativ oder zusätzlich zu den bestehenden linearen Strichcodes in Geschäften weltweit möglich ist. Ab 2028 entscheidet somit der Markeninhaber, ob er weiterhin den EAN-Code oder einen 2D-Code aufbringt. GS1 Germany unterstützt Unternehmen bei der Umstellung jetzt mit dem neuen und kostenfreien Whitepaper „Zukunft 2D-Codes im Einzelhandel“, das hier zum Download bereitsteht: www.gs1.de . Es beschreibt vor allem die Vorteile, Potenziale sowie Use Cases der zweidimensionalen Datenträger und liefert entscheidungsrelevante Informationen für die Wahl des passenden Barcodes. Wieso, weshalb, warum? Vorteile, die für Unternehmen aus einer erfolgreichen 2D-Migration entstehen Warum sollten Unternehmen sich mit dem Thema 2D-Codes am Point of Sale beschäftigen? Welche Chancen bieten sie Herstellern und Handel? Welcher 2D-Code ist der passende für den jeweiligen Unternehmensbedarf oder für das einzelne Produkt? Und was gilt es bei der Umstellung zu beachten? Das Whitepaper geht auf diese und weitere Fragen ein. Nach einer grundlegenden Einführung in das Thema werden die Optionen der 2D-Migration für Hersteller und Einzelhändler dargestellt, etwa für eine verbesserte Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit sowie für mehr Consumer Engagement. Detailliert zeigt das Whitepaper die neuen Anwendungsmöglichkeiten durch die größere Menge an im 2D-Code abbildbaren Daten auf sowie die Nutzenpotenziale einer Pilotierung von 2D-Codes für alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette - also für Hersteller, Händler und Dienstleister. Des Weiteren unterstützt ein Entscheidungsbaum im Dokument bei der Wahl des geeigneten Barcodes. Konkrete Anwendungsfälle aus der Praxis machen die Potenziale und Nutzenvorteile beispielhaft deutlich. Abschließend beleuchtet das Whitepaper kurz das Commitment von Unternehmen in verschiedenen Ländern und die globale Akzeptanz für die 2D Migration. Beep – Jeden Tag werden weltweit mehr als sechs Milliarden Strichcodes von Scannern erfasst Der Barcode auf Waren ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken und gerade darum ist es an der Zeit für ein Update. Denn eindimensionale Barcodes wie der EAN-Strichcode können nur eine Produktkennung, die GTIN, verschlüsseln. Die 2D-Codes dagegen können zusätzliche Daten wie Verfallsdatum, Chargennummer, Seriennummer und mehr enthalten. Mit dem GS1 Digital Link im QR-Code oder DataMatrix können Markenhersteller sogar ihre Produkte mit dem Web verbinden und beliebig viele Informationen und Webinhalte zur Verfügung stellen. Für Verbraucher:innen z.B. Informationen über Allergene, Rezepte, Sonderangebote, häufig gestellte Fragen. Und für Einzelhändler Zertifikate, Infos zu Rückrufaktionen und vieles mehr. Auch gesetzliche Anforderungen – wie zum Beispiel der Digitale Produktpass – lassen sich mit dem QR-Code umsetzen. „Dieser sogenannte dynamische QR-Code ist ein multifunktionales Tool, das beim Scan – zum Beispiel mit der Kamera des Smartphones – situativ zu den jeweils relevanten Informationen führt. Je nachdem, welche Produktangaben und -hinweise gerade hilfreich sind“, erklärt Buhl den Mehrwert und Vorteil gegenüber dem klassischen Strichcode, wie er heute vor allem auf Produkten im Handel zu finden ist. Ein weiterer wesentlicher Vorteil: Während die ausspielbaren Informationen variabel sind, bleibt der Code auf dem Produkt der gleiche. Damit können Unternehmen ihren Geschäftspartnern und Kund:innen jederzeit unterschiedliche Informationen ausspielen, ohne den Code auf der Verpackungen ändern zu müssen – ein Code für alles. Weitere Informationen rund um die 2D-Migration am Point of Sale: www.gs1-germany.de/branchen-themen/zukunft-2d-code/ Pressefoto: Ein Code auf der Verpackung, vielfältige und variable Informationen für die Supply Chain und für Verbraucher:innen (Quelle: Jakes Beverages) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Praxistests mit 2D-Codes: Beiersdorf und dm zeigen, wie der GS1 Digital Link Verpackung, Kundenkommunikation und Point of Sale verbindet.
Wie nachhaltige Fleischverpackungen, PPWR und digitale Lösungen die Branche verändern – Interview mit Südpack zu Trends, Standards und Innovationen.
Veröffentlicht am 05.06.2013
Auf dem Branchentag Fleisch + Wurst wurde am 4. Juni 2013 erstmals die neue Generation E-Fleischbehälter präsentiert. Im Auftrag von Industrie und Handel haben Branchenexperten unter dem Dach von GS1 Germany die bisher üblichen roten Fleischkästen geprüft und am 28. Mai 2013 zahlreiche Verbesserungen verabschiedet. „Ein großes Plus für den Verbraucherschutz bietet die neue Färbung der Fleischbehälter“, ist Angela Schillings-Schmitz, Senior Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany, überzeugt. „Durch den klaren Kontrast zur Produktfarbe lassen sich Fremdkörper leichter erkennen.“ Damit Etiketten möglichst gut haften und sich beim Reinigen einfach ablösen lassen, wurde das Noppenfeld optimiert. Zusätzlich wird künftig bereits während der Produktion der Behälter ein Kunststoffetikett eingebettet. Das sogenannte Inmould-Label trägt die serialisierte GS1 Nummer GRAI (Global Returnable Asset Identifier). Sie ge-währleistet die eindeutige Identifikation und Verfolgbarkeit der Behälter und der darin transportierten Ware. Über virtuelle Zertifikate können außerdem zusätzliche Informationen, etwa zur Lebensmittelkonformität, oder Waschprotokolle mitgegeben werden. Ein konsequentes Qualitätssicherungssystem wird zukünftig dafür sorgen, dass die neuen Qualitätsvorgaben von den Behälterherstellern eingehalten werden. GS1 Germany übernimmt die Koordination des Zulassungs- und Überwachungsverfahrens sowie die Vergabe der Zulassungsnummer für alle zertifizierten Hersteller. Schillings-Schmitz weiter: „Damit die Umstellung erfolgreich gestartet werden kann, erarbeiten wir mit der Branche derzeit Eckpunkte und Spielregeln für das zukünftige Handling.“ GS1 Germany bietet auf Anfrage praktische Unterstützung in Form von Workshops und Projektmanagement an. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Der E-Fleischbehälter wird schon bald hellblau aussehen und ein Label mit Seriennummer tragen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: kroll@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.de/gs1.germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.09.2017
Schuhe sind nicht nur in Modefragen ein Trendartikel, sondern gehen auch bei der Digitalisierung einen Schritt voraus: Es sind die ersten Produkte, die jetzt innerhalb einer Handelseinheit individuell per Radiofrequenztechnologie (RFID) identifiziert werden können. Das heißt, linker und rechter Schuh bleiben eindeutig ein Paar, auch wenn der eine im Ladenregal steht und der andere im Karton bleibt. Möglich macht das die neue Lösung der RFID Shoes Group, einer gemeinsamen Initiative von AIM-D e.V., ANWR Group und GS1 Germany mit über 60 Vertretern aus der Schuhproduktion, dem Groß- und Einzelhandel, der AutoID-Branche sowie Verbänden. Dazu hat die Gruppe auf Basis des elektronischen Produktcodes EPC den neuen GS1 Standard Individual Trade Item Piece (ITIP) sowie eine Anwendungsempfehlung, die RFID Tagging Guideline, entwickelt. Damit können Unternehmen ab sofort zum Beispiel beide Schuhe eines Paares mit einem eigenen RFID-Tag versehen und so immer als Paar verbinden. Die Vorteile sind vielseitig wie Harald Krug, Bereichsleiter Logistik & Projekt Retail Logistics bei der ANWR Group und einer von drei Co-Chairs der RFID Shoes Group, bestätigt: „Es gibt eine ganze Reihe innovativer Anwendungsfälle, bei denen nur ein RFID-Tag pro Schuhpaar längst nicht mehr ausreicht. Das betrifft insbesondere die Prozesse im Handel, auf der Verkaufsfläche genauso wie im Retourenmanagement, und die Herstellerprozesse, etwa die Automatisierung der Produktion.“ Der stationäre Handel profitiert zum Beispiel von einer besseren Verfügbarkeit der Waren auf der Verkaufsfläche: Sobald sich ein Kunde für einen Schuh interessiert, kann der Verkäufer per Lesen des RFID-Tags schnell das zugehörige Gegenstück beschaffen. Zudem lässt sich der versehentliche Verkauf nicht zusammengehörender Schuhe vermeiden. Das erhöht die Kundenzufriedenheit und reduziert Kosten. Im Online- und Omnichannnel Commerce liegen die Vorteile insbesondere bei einem erheblich effizienteren Retourenhandling. Das automatische Scannen von Retouren-Kartons beantwortet viele Fragen auf einen Schlag, zum Beispiel: Ist die Retoure vollständig? Gehören die Schuhe zusammen? Bei einer Retourenquote von rund 50 Prozent schlägt diese Effizienzsteigerung schnell positiv zu Buche. Auf Produktionsseite wird mit der neu geschaffenen Lösung die Automatisierung vorangetrieben. So werden linke und rechte Schuhe zum Teil auf separaten Linien gefertigt, zum Beispiel bei der Produktion von Sneakern. Die einzelnen Schuhe lassen sich mit ITIP automatisiert und schnell zusammen- und dem richtigen Schuhkarton zuführen. Zudem ist ein präzises Tracking & Tracing möglich. Ralph Tröger, Senior Manager Identification/Data Carrier bei GS1 Germany, erklärt: „Das Funktionsprinzip des ITIP EPC ähnelt dem des serialisierten EPC, der heute bereits bei vielen Unternehmen der Fashion- und Schuhbranche zum Einsatz kommt. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der ITIP EPC darüber hinaus noch eine Teile-Nummer und die jeweilige Gesamtanzahl an Teilen codiert. Auf diese Art kann eine entsprechende Software automatisch erkennen, welche Schuhe zueinander gehören.“ Der Lösungsansatz lässt sich auch auf andere Warengruppen, etwa für zwei- oder dreiteilige Anzüge, und auf weitere Branchen übertragen. Erstes Interesse gibt es unter anderem in den Technischen Industrien. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Unternehmen zur Verwendung des ITIP in Kombination mit Seriennummern weiterhin auf kostengünstige RFID-Tags setzen können. In diesem Sinne betont Peter Altes, Geschäftsführer AIM-D e.V. und Mit-Initiator der RFID Shoes Group: „Der ITIP EPC ist ein wichtiger Baustein, um die Schuhindustrie fit für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge zu machen. Ich freue mich bereits auf die Praxisberichte von Unternehmen, die die Lösung in den kommenden Monaten einführen werden.“ Die Anwendungsempfehlung steht allen GS1 Complete Kunden und GS1 Germany Solution Partnern hier kostenlos zur Verfügung: www.gs1-germany.de/gs1-standards-fuer-fashion-schuhe-sport. Pressefoto: Schuhe per Radiofrequenztechnologie identifizieren (Quelle: ANWR Group eG, VG HK) Pressekontakt: Michaela Freynhagen Pressereferentin Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 13350825 Köln T +49 (0)221 94714 534 F +49 (0)221 94714 7534 E freynhagen@gs1-germany.de
Interview mit Katrin Müller und Steffen Kujus von der Rewe Group zum verpflichtenden Bildstandard im FMCG-Sektor.