Veröffentlicht am 17.03.2011
Das webbasierte B2B-Kommunikationstool GS1 Germany Recall Service ermöglicht es Handelspartnern, die Informationen für Produktrückrufe standardisiert, sicher und korrekt auszutauschen. „Langsame, ineffiziente Warenrückrufe wirken sich signifikant auf das Image und den Umsatz von Industrie und Handel aus und nicht zuletzt mindern sie den Verbraucherschutz. Mit dem neuen GS1 Germany Recall Service ermöglichen wir unseren Kunden in Deutschland zukünftig Warenrückrufe einfacher, sicherer und zeitnah umsetzen zu können“, kündigte Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany heute auf dem Food Safety Kongress in Berlin an. Hat ein Hersteller über den GS1 Germany Recall Service einen Rückruf initiiert, informiert das System automatisch per E-Mail die betroffenen, teilnehmenden Händler. Sie können dann die erforderlichen Informationen auf dem Webservice abrufen und entsprechend den Rückruf umsetzen. Der Weg über diese B2B-Plattform schließt Medienbrüche und damit Fehlerquellen aus. Er reduziert außerdem den Aufwand und schafft Zuverlässigkeit: Der Hersteller muss nicht jeden einzelnen seiner Händler kontaktieren und der Händler wiederum erhält aktuelle, korrekte und vollständige Daten. Dabei gelten hohe Sicherheitsstandards, die gewährleisten, dass Dritte die Informationen nicht einsehen können. Alle Rückrufinformationen und Aktualisierungen sollen rund um die Uhr zu jedem Zeitpunkt „live“ verfügbar sein. Der Service wird bereits von anderen GS1-Länderorganisationen angeboten, z.B. in Kanada und in Kürze auch in Australien, und von dort ansässigen Unternehmen genutzt. Die jeweiligen GS1-Länderorganisationen fungieren hierbei als neutrale Trust Center. Mittelfristig wollen sie die länderspezifischen Recall-Services zu einem Netzwerk verbinden und somit grenzüberschreitende Rückrufaktionen optimieren. 30 weitere GS1 Organisationen überprüfen zurzeit weltweit die Einführung eines lokalen GS1 Recall Service. Allein 2010 seien, laut der Unternehmensberatung AFC Risk & Crisis Consult, knapp 5.000 Waren in Europa aus dem Handel zurückgeholt worden. Bei 63 Prozent davon hätte es sich um Lebensmittel gehandelt. Pressekontakt: Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.03.2011
Mit der Einführung der Radiofrequenztechnologie (EPC/RFID) hat der Kaminofenhersteller KWT seine Geschäftsprozesse derart optimiert, dass seine jährlich laufenden Kosten von 33.000 Euro auf rund 5.200 Euro gesenkt werden konnten. Das schaffte EPC/RFID als Schnittstellentechnologie im Austausch mit einem in China ansässigen Partner. Mit zukunftsweisenden CO 2 -neutralen Brenntechnologien setzt die in Eschweiler beheimatete, mittelständische KWT Wärmesysteme GmbH & Co. KG schon heute Standards in Sachen Ökoeffizienz. Nun werden auch die Abläufe entlang der Wertschöpfungskette von China nach Deutschland nach neuesten Erkenntnissen ausgerichtet. Mit dem PROZEUS-Projekt „Supply Chain Tracking in der Wertschöpfungskette China-Deutschland, inklusive Qualitätsüberwachungen“ konnten gemeinsam mit dem chinesischen Partner ISMT Machinery Co. Ltd. aufwendige Abstimmungsprozesse reduziert sowie Datenqualität und Bestandssicherheit verbessert werden. Zusätzlich zu den Einsparungen im Handling wurden die Kosten für Reklamationen um 15 Prozent und die Fehlerquote um 20 Prozent gesenkt. Die Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit stand neben der Kostenreduktion ebenfalls auf dem Plan. „Die intelligente Verknüpfung von Identifikations-, Lokalisations- und Kommunikationstechnologien mit einem zentralen Datenmanagement vereinfacht sämtliche Prozessschritte erheblich und bietet aktuelle, transparente Informationen. Mit der Nutzung von eBusiness-Standards wie EPC/RFID sichern wir uns den entscheidenen Vorteil, um im nationalen wie internationalen Wettbewerb bestehen zu können“ erläutert Karl-Heinz Wollersheim, Geschäftsführer der KWT Wärmesysteme. Vor der Einführung von EPC/RFID wurden Prüfprotokolle handschriftlich ausgefüllt, gesammelt und per Post an die Hauptverwaltung geschickt. Um die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen und das Datenmanagement zu verbessern, empfahl das Fraunhofer Anwendungszentrum für Logistikplanung den Einsatz einer webbasierten Lösung mit zentraler Datenhaltung. Heute können mithilfe der EPC/RFID-Technik relevante Daten an jedem Punkt der Wertschöpfungskette erstellt und abgefragt werden. Der Kunde oder auch der Servicemitarbeiter sieht jederzeit online, welche Produkte- oder Produktbestandteile an welchem Ort verfügbar sind – vom Rohbau über die Lackierung, Montage und Qualitätskontrolle bis zum Versand. Mit der so enstandenen Transparenz gelang es außerdem, die strengen Qualitätsvorgaben bei der Produktion in China noch konsequenter umzusetzen. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Sandra Osweiler Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.03.2011
Der ECR Award ist der Oscar der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Er zählt heute zu den begehrtesten Auszeichnungen in Industrie und Handel. So werden bereits zum neunten Mal herausragende Unternehmenskooperationen, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Konsumenten ausrichten, geehrt. Bewerbungen der Industrie- und Handelsunternehmen mit ihren strategischen ECR-Initiativen sollten bis zum 27. Mai 2011 bei GS1 Germany eingehen. Efficient Consumer Response (ECR) ist die intelligente und konsequente Kooperation zum Nutzen der Konsumenten. Mit Blick auf dieses Erfolgsmodell der Konsumgüterwirtschaft gehen mit dem ECR Award für Unternehmenskooperation auch in diesem Jahr jeweils eine Auszeichnung an die Supply Side und an die Demand Side. Prämiert werden somit ein überzeugendes Logistikprojekt und ein gelungenes Verbraucherprojekt. Darüber hinaus kürt die hochkarätig besetzte Jury die Unternehmenspersönlichkeit des Jahres sowie ein Einzelunternehmen für sein vorbildliches Engagement in Sachen ECR. Die Preisverleihung findet am 20. September 2011 am Vorabend des 12. ECR-Tags im Deutschen Historischen Museum der Bundeshauptstadt Berlin statt. Der ECR-Tag ist der wichtigste Branchentreff der deutschsprachigen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft und bietet jährlich mehr als 1.200 Experten eine Plattform für den persönlichen Austausch. Detaillierte Informationen zum ECR Award und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ecraward.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.03.2011
Zahlreiche Barcode-Scan Apps eröffnen heute schon die Möglichkeit, sich direkt im Supermarkt über das favorisierte Produkt zu informieren. Per Scan mit dem Mobiltelefon leiten diese Apps zur idealerweise zuverlässigen Angabe über beispielsweise Allergieverträglichkeit oder Herkunftsland. Auf dem Gemeinschaftstand „Innovationparc Packaging“, kurz IPP, präsentiert GS1 Germany eine Live-Demo der GS1-iPhone App iGepir. Mit dieser App können Besucher in der „identify me“-Station selbst testen, wie sie per Barcode-Scan an über die Verpackung hinausgehende Informationen gelangen können. Für das Fachpublikum werden außerdem Verpackungen mit einem individuell generierten Barcode ausgestattet. Durch das Scannen dieser Barcodes erhält der Fachbesucher Informationen zu den Ausstellern, die sich ebenfalls auf dem „identify me“-Stand in Halle 7a/B11/C30 befinden. „Gepir ist eine elektronische Infothek, in der weltweit Unternehmen registriert sind, die die Artikelnummer GTIN – früher EAN – auf ihren Produkten angeben“, erläutert Ercan Kilic, Leiter des Projekts MobileCom bei GS1 Germany. „Jeder Nutzer kann kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen,“ so Kilic weiter. Hinter Gepir steht genau wie hinter dem Artikelnummerierungsstandard GTIN das internationale Netzwerk Global Standards One (GS1), in Deutschland GS1 Germany. Anwender können zwei Versionen von iGepir über den AppStore beziehen. iGepir lite ist kostenlos. Die Zahl der Abfragen ist auf 30 pro Tag begrenzt. iGepir Premium gibt es zu einem Preis von 1,59 Euro. Mit dieser Version können Anwender unbegrenzt Informationen abrufen. Selbstverständlich gibt es neben iGepir weitere Barcode-Scan Apps, die über die Verpackung hinausgehende Informationen generieren. Jedoch arbeiten diese Apps auf der Basis offener Datenstrukturen aus dem Worldwide Web. Da diese Daten aus den unterschiedlichsten Quellen stammen, stellt sich die Frage: Wo kommen diese Daten her und wie aktuell sind sie? Hier kommt GS1 Germany wieder ins Spiel. Denn GS1 Germany kümmert sich um den Aufbau einer Trusted Data Infrastruktur, über die Hersteller gesuchte Informationen verbraucherfreundlich, wahrheitsgetreu und abgesichert im Sinne einer möglichen Produkthaftung für diese Apps verfügbar machen können. Ercan Kilic erläutert BVE-Vorsitzenden Jürgen Abraham die Barcode-Scan App iGepir Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2011
Die Konsumgüterindustrie steht seit geraumer Zeit im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Anforderungen nach „Immer schneller, immer mehr, immer billiger“. Auch wenn sich eine Verhaltensänderung im Konsum erkennen lässt, der Wandel von „Geiz ist geil“ hin zu LOHAS (Lifestyle Of Health And Sustainability) dauert. Dass es an der Zeit ist, zu handeln, haben die meisten Unternehmen erkannt. Der vielzitierte „Wandel in den Köpfen der Konsumenten“ kann jedoch nur entstehen, wenn sich Handel und Industrie als gemeinsamer Treiber der Nachhaltigkeit sehen. Das findet auch Prof. Dr. Hendrik Schröder von der Universität Duisburg-Essen : „Fairer Handel bietet primär Vorteile für Erzeuger und Anbieter von Rohstoffen. Der Vorteil für den Verbraucher beschränkt sich auf das gute Gewissen. Handlungsbedarf besteht darin aufzuzeigen, was in der Wertkette tatsächlich passiert und welchen Nutzen der Verbraucher daraus zieht.“ Aus diesem Grund haben Ende letzten Jahres führende deutsche Unternehmen GS1 Germany beauftragt, das Projekt „Collaborative Sustainability Management“ zur branchen- und länderübergreifenden Schaffung einer nachhaltigen Wertschöpfungskette ins Leben zu rufen. Hierzu traf sich das Sustainability Advisory Board zum Kick-off. In diesem Gremium sind Unternehmen wie Procter & Gamble, Unilever, Kraft Foods, Rewe, dm drogeriemarkt, aber auch Tetra Pack, das Wuppertaler Institut CSCP und Thema 1 vertreten. Diskutiert wurde, wie die Branche den immer lauter werdenden Ruf nach Nachhaltigkeit insgesamt beantworten kann. Konkrete Projekte befinden sich auf globaler Ebene bereits in Arbeit: So entwickelt zum Beispiel ein Global Packaging Project des Consumer Goods Forums und GS1 Global seit 2009 Kriterien und Messgrößen zur Nachhaltigkeit von Verpackungen. In der Frage: „Wie kann nachhaltige Verpackung bis 2016/2020 zu einem europäischen beziehungsweise weltweiten Standard werden?“ ist GS1 Germany zentraler Ansprechpartner in Deutschland. Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Implementierung von GS1 Germany als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Prozessmanagement für Industrie, Handel und Dienstleistung. Grundsätzlich werden die Aktivitäten von GS1 Germany einen starken Bezug zu den internationalen Entwicklungsarbeiten von „The Consumer Goods Forum“ und GS1 Global haben. Denn Ziel des deutschen Projektes ist es nicht, isolierte Lösungen zu schaffen sondern vielmehr internationale Arbeitsergebnisse aufzugreifen, zu unterstützen und inhaltliche Impulse für die globale Entwicklungsarbeit zu geben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2011
Moderiert von Mobile- und Social Media-Anchorman Ossi Urchs präsentieren App-Anbieter genauso wie Konzerne bis hin zum Mittelstand ihre mobilen Anwendungen. So zeigt beispielsweise Marc Petschulat aus dem Hause Axel Springer, wie sich die BILD vom Printtitel über die digitale Internetplattform zur mobilen App entwickelt hat. Michael Willeke vertritt mit Coca-Cola die Markensicht auf die mobile Entwicklung. Ein Highlight der Veranstaltung ist der sogenannte Elevator Pitch. Hier stellen Anbieter ihre Konzepte und App-Lösungen für mobiles Couponing als Live-Demo in jeweils fünfminütigen Slots vor. Es präsentieren Rainer Otterbein, Managing Director von Catalina Marketing Deutschland, Coupies Geschäftsführer Felix Schul, Steffen Böning, Geschäftsführer der E-Plus-Tochter gettings, André Reif, MyMobai CEO sowie Georg von Waldenfels, Geschäftsführer der lb-lab. Die Handelssicht vertritt zum einen Metro Innovation Manager Frank Rehme. Zum anderen referiert Mohammed Mosavi, Geschäftsführer desLebensmittel-Online-Shops saymo und Prozeus Unternehmerpreis Gewinner 2011 über Chancen und Risiken des mobilen Online Shoppings für die Lebensmittelbranche. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die wissenschaftliche Würdigung des Consumer 2.0 durch Prof. Dr. Klemens Skibicki vom Deutschen Institut für Kommunikation und Recht im Internet sowie Thomas Bachl, Managing Director der GfK Panel Services. Die GS1 Germany Fachkonferenz „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit?“ findet am 26. Mai 2011 von 9.00 bis 17.30 Uhr im GS1 Germany Knowledge Center, Stolberger Straße 108 in 50933 Köln statt. Die regulären Teilnahmegebühren betragen 549 Euro zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Für Anmeldungen vor dem 21. April wird ein Frühbucherrabatt eingeräumt. Die ermäßigte Teilnahmegebühr beträgt dann 495 Euro. Weitere Teilnehmer eines Unternehmens sparen nochmals 100 Euro. Auch diese Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Twittern können Interessierte mit dem Hashtag #Con11. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.04.2011
Längst nutzen viele Unternehmen der Fleisch- und Wurstbranche die GS1-Standards, wie den EAN- oder den GS1-128-Barcode, in ihren Prozessen. Dabei fehlte bisher jedoch ein gemeinsames Verständnis, welche Standards und Informationen wie entlang der Lieferkette vom Hersteller bis zur Ladenkasse eingesetzt werden. Das haben die Geschäftspartner jetzt mit einer Anwendungsempfehlung durch das Branchengremium von GS1 Germany nachgeholt. „Damit minimieren Unternehmen den zusätzlichen Abstimmungsbedarf und Reibungsverluste, wie sie durch eine bilateral abgestimmte Kennzeichnung oder die Fehlinterpretation von Produkt-, Bestell- und Lieferdaten entstehen“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Senior Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. Zudem böte die logistikgerechte Kennzeichnung bzw. Auszeichnung laut Schillings-Schmitz weitere entscheidende Vorteile: wie einen geringen Aufwand beim Handling, eine einfachere und schnellere Wareneingangskontrolle, eine höhere Transportsicherheit, die gesicherte Rückverfolgbarkeit und die effiziente Ausnutzung von Ladungsträgerkapazitäten. Das kostenlos unter www.gs1-germany.de verfügbare Dokument beschreibt unter anderem wann für SB-Fleisch und -Wurstwaren die Vergabe einer neuen Artikelnummer notwendig ist. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Datenbezeichnern, also den Informationen, die im Strichcode GS1-128 verschlüsselt werden können. Zusätzlich zur Artikelnummer sind das Mengen- oder Gewichtsangaben, die Chargennummer, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder das Verbrauchsdatum. Daneben stehen spezielle Datenbezeichner zum Beispiel für Herkunftsinformationen bei Frischfleisch sowie Betriebszulassungsnummern zur Verfügung. Die Empfehlung enthält außerdem eine Kennzeichnungsübersicht, die die für verschiedene Sortimentsbereiche und ihre Verpackungsstufen zu verwendenden Dateninhalte tabellarisch auflistet. Dabei wird nach optionalen und nach verpflichtenden Angaben unterschieden. Grafiken und Abbildungen von Etiketten visualisieren beispielhaft das jeweils empfohlene Vorgehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.04.2011
Dieser Regelungsrahmen wurde von europäischen RFID-Anbietern und -Anwendern unter der Leitung von GS1 erarbeitet und von der Artikel-29-Datenschutzgruppe abgesegnet. Damit sind jetzt die europäischen Unternehmen aufgefordert, sogenannte Datenschutz-Folgenabschätzungen, kurz PIA (Privacy Impact Assessments) für ihre Radiofrequenztechnologie (RFID)-Anwendungen aufzustellen. Auch der Bundesrat hat die Notwendigkeit zur Selbstverpflichtung von Unternehmen, die RFID anwenden, erkannt und die Bundesregierung aufgerufen, auf rasche Umsetzung der EU-Empfehlung vom 12.05.2009 zu drängen. GS1 Germany, Träger des Informationsforums RFID, wird die deutschen Unternehmen dabei unterstützen. Gemeinsam mit dem GS1 Global Office und Vertretern der deutschen Wirtschaft entwickelt GS1 Germany praxisnahe Vorlagen zur Erstellung solcher Datenschutz-Folgenabschätzungen (PIA). Eine Datenschutz-Folgenabschätzung (PIA) enthält vier Bausteine als Basis für eine Gewährleistung des Datenschutzes: Beschreibung der RFID-Anwendung Feststellung möglicher Risiken für den Datenschutz sowie Ausmaß und Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens Festlegung laufender und geplanter Kontrollen, um diesen Risiken entgegenzuwirken Dokumentation der Ergebnisse dieser Analysen Eine solche Selbstverpflichtung in Datenschutzfragen ist unabdingbar für den erfolgreichen und flächendeckenden Einsatz der für Wirtschaft und Verbraucher nutzbringenden RFID-Technologie. So sorgen die Kennzeichnung von Lesegeräten und Produkten, sowie weitere Informationen nicht nur für Transparenz sondern auch für Vertrauen auf Seiten des Verbrauchers. Im Rahmen eines Pilotversuchs des Textilherstellers s’Oliver zeigte beispielsweise eine Umfrage, dass keine Befürchtungen in Richtung Verletzung von Datenschutz seitens der Kunden bestünden. Hierzu trug maßgeblich eine entsprechende Information in Form eines Kundenflyers bei. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.04.2011
Maßnahmen für die Rückverfolgbarkeit von Waren führen Unternehmen vieler Branchen seit längerem durch, schon von Gesetzes wegen. Aber greifen diese auch? Arbeiten die dafür installierten Systeme effizient und bieten sie tatsächlich die geforderte Sicherheit? Das können Hersteller, Logistiker und Händler jetzt mit dem neuen Service Global Traceability Conformance Programm (GTC) von GS1 Germany prüfen. Es erläutert Punkt für Punkt die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und misst deren Erfüllungsgrad – sowohl in lokalen als auch in globalen Lieferketten. Dabei verzichtet GS1 Germany bewusst darauf, ein weiteres Siegel auf den Markt zu bringen. Stattdessen bewertet GTC anhand von 105 Prüfkriterien die unternehmensübergreifende Rückverfolgbarkeit und bereitet Unternehmen so auch auf Zertifizierungen etwa nach etablierten ISO-Normen und Standards wie dem IFS vor. Der Umfang der Checkliste reicht von Bedingungen, die zwingend erfüllt werden müssen, bis hin zu Empfehlungen. Während eines Audits prüfen GS1-Experten anhand dieser Checkliste zum Beispiel, ob das Unternehmen die Abnehmer seiner Produkte chargengenau nennen kann oder wie es intern in Sachen Rückverfolgbarkeit aufgestellt ist. Nach Ende des Audits erhält das geprüfte Unternehmen einen Audit-Report mit den eventuellen Lücken in seinem System. Wer alle Bedingungen des GTC erfüllt, erhält zusätzlich eine Konformitätsbescheinigung. GTC-Nutzer profitieren von mehr Transparenz. Sie können sich einer neutralen Bewertung unterziehen und das gegenüber Kunden und Verbrauchern mit der Bescheinigung dokumentieren. GTC wurde auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Wal-Mart, Unilever, Carrefour, Nestlé oder Kraft Foods. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden. In Deutschland durchlief als erstes Unternehmen ein Lebensmittelgroßhändler das Audit. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.04.2011
Am 25. und 26. Mai 2011 präsentiert GS1 Germany im Rahmen der Nürnburger Messe e_procure & supply zwei neue Beratungspakete. Mit diesen Angeboten bündelt GS1 Germany über Jahre aufgebautes Prozess-Know-how für die konkrete Anwendung in einzelnen Unternehmensbereichen. Unternehmen kaufen Technologien nicht um der Technologie willen, sondern um damit Verbesserungen zu erreichen. In diesem Sinne sind zwei Beratungspakete entstanden, die einen echten Mehrwert bieten. „Die Zweiteilung unseres Beratungsangebotes in erstens SWOT-Analyse als bewerteter Ist-Zustand und zweitens Optimierung als definierter Soll-Zustand hat einen klaren und benennbaren Nutzen,“ erklärt GS1 Consult Experte Pavicic. „Nach Abschluss des ersten Pakets weiß das Unternehmen, wo es steht, was seine Stärken und Schwächen sind und wo Verbesserungspotenziale liegen,“ so Pavicic weiter. Das zweite Beratungspaket befasst sich mit der Optimierung, beginnend mit einem Entwurf der Soll-Prozesse. Hier werden Zielgrößen definiert, die Informations- oder Warenflusssteuerung gestaltet und ein Umsetzungsplan skizziert. „Anhand des zweiten Pakets entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit GS1-Germany einen Entwicklungspfad, einen Maßnahmenplan und klärt die wesentlichen Fragen einer Projektorganisation für Planung, Budgetierung und Erfolgskalkulation,“ erläutert Pavicic. Beide Pakete orientierten sich an den spezifischen Ansprüchen der jeweiligen Bereiche, wie etwa Beschaffung, Sortiments- und Category Management, Flächenbewirtschaftung, Mehrweg-, Entsorgungs- und Pfandsysteme, Stammdatenmanagement. Präsentiert wird das neue Beratungskonzept auf der e_procure & supply in Halle 9, Stand 9-309. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de