Datenprüfvorgaben, die die Vollständigkeit, Richtigkeit und Konsistenz von Produktstammdaten sicherstellen. Dafür steht GS1 DQX (Data Quality Excellence).
GS1 DataBar ist ein linearer Barcode, in dem Sie neben der GTIN variable Zusatzinformationen wie Gewicht oder MHD auf kleinstem Raum verschlüsseln können.
Der GS1 DataMatrix verschlüsselt eine Vielzahl von Informationen auf kleinsten Flächen. Wir zeigen, was den 2D-Code vom klassischen Barcode unterscheidet.
Der GS1 Digital Link verbindet ein physisches Produkt mit seinem digitalen Profil. Und das über eine einzige ID auf dem Produktetikett. Alle Infos hier!
2D-Code & GS1 Digital Link verbinden Produkte, Systeme und Menschen. Erleben Sie den GS1 Standard für digitale Vernetzung und transparente Lieferketten.
GS1 Germany ist die neutrale Organisation, die mit GTIN, EAN-Barcode & GS1 Digital Link die Basis für den standardisierten Waren- & Datenaustausch schafft.
Veröffentlicht am 31.07.2026
Steigender Kostendruck und der Bedarf an digital integrierten Prozessen erhöhen die Anforderungen an eine effiziente Logistik. In der operativen Praxis verursachen manuelle Abstimmungen, papierbasierte Vorgänge und uneinheitliche Datenflüsse jedoch zusätzlichen Aufwand und vergrößern das Risiko fehlerhafter Informationen. GS1 Germany hat deshalb die Anwendungsempfehlung „Informationsfluss Logistik“ grundlegend überarbeitet. Die neu strukturierte Fassung zeigt, wie Unternehmen logistische Prozesse mithilfe standardisierter EDI-Nachrichten ( Electronic Data Interchange ) effizienter und wirtschaftlicher abbilden können. Im Zentrum steht die Neustrukturierung der Informationswege für Transport, Warehousing und erstmals auch Co-Packing . Die Anwendungsempfehlung konzentriert sich damit gezielt auf operative Logistikabläufe und beschreibt, welche Informationen wann, von wem und an wen übermittelt werden sollten. Ziel ist es, die Umsetzung in der Praxis zu vereinfachen und den elektronischen Datenaustausch zwischen den beteiligten Partnern zu verbessern. „Mit der Überarbeitung haben wir die Anwendungsempfehlung konsequent aus der operativen Perspektive neu gedacht und inhaltlich verdichtet“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager Supply Chain Management bei GS1 Germany. „Denn Unternehmen brauchen heute mehr denn je eine klare Orientierung, wenn sie logistische Abläufe digital abbilden wollen. Die neue Struktur hilft dabei, Informationsanforderungen schneller zu verstehen und in der Praxis reibungsloser umzusetzen.“ Die bisherige Fassung umfasste zahlreiche Szenarien und Untervarianten, die im Zuge der Aktualisierung grundlegend neu modelliert und stärker auf zentrale Module ausgerichtet wurden. Ausgangspunkt war die Frage, welche Daten die Handelspartner in der heutigen Logistiklandschaft konkret benötigen, um wesentliche Abläufe klarer zu strukturieren und robuster zu steuern. Damit richtet sich die Anwendungsempfehlung an Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung, die ihre Prozesse digitalisieren, Medienbrüche reduzieren und Abläufe verlässlicher gestalten wollen. Besonders in operativen Bereichen wie im Wareneingang, in der Transportabwicklung, im Lagerhausmanagement oder im Co-Packing trägt ein einheitlicher Datenaustausch dazu bei, Zeit zu sparen und Fehlerquellen zu verringern. Ein wesentlicher Bestandteil der Aktualisierung ist daher die Überarbeitung der zugehörigen EDI-Nachrichten. Diese wurden fachlich an die neu strukturierten Prozesse angepasst und technisch so aufbereitet, dass Unternehmen die Inhalte einfacher mit ihren eigenen Mapping-Anforderungen abgleichen können. Roman Strand, Senior Manager Master Data + Data Exchange bei GS1 Germany, sagt: „Entscheidend ist, dass fachliche und prozessuale Anforderungen mit der technischen Umsetzung sauber zusammenspielen. Dies ist der entscheidende Vorteil für alle Beteiligten der Supply Chain, um Standards konsistenter und effizienter umzusetzen.“ Aus der neu strukturierten Anwendungsempfehlung wird damit ein praktischer Orientierungsrahmen für die Logistik: Unternehmen können fachliche Anforderungen leichter mit EDI-Nachrichten abgleichen, bestehende Abläufe gezielter überprüfen und die elektronische Kommunikation mit Partnern strukturierter aufsetzen. Das Dokument steht hier kostenfrei zur Verfügung. Pressefoto: Informationsfluss Logistik. (Quelle: GS1 Germany GmbH) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Marie Euler Corporate Communications Stolberger Str. 108 a, 50933 Köln Tel: +49 170 7009027 E-Mail: marie.euler@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 14.10.2026
Seit dem 12. August 2026 gilt die europäische Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) und bringt für die Partner entlang der Lieferkette neue, teils komplexe Pflichten mit sich. Viele Anforderungen greifen dabei stufenweise oder werden erst durch delegierte Rechtsakte konkretisiert. Für die Praxis bedeutet das vor allem eines: Unternehmen müssen Klarheit darüber schaffen, welche Rolle sie wann einnehmen – und welche Daten sie dafür von wem benötigen. Vor diesem Hintergrund haben Expert:innen aus Industrie und Handel unter dem Dach von GS1 Germany eine kostenfreie PPWR-Anwendungsempfehlung erarbeitet. Die Publikation ist ein Ergebnis des Programms „Data for Sustainability“, kurz D4S, und versteht sich als Diskussionspapier für den weiteren branchenweiten Austausch. Ziel ist es, bei der strukturierten Umsetzung zentraler PPWR-Anforderungen zu unterstützen, insbesondere bei der Konformitätsbewertung und der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR). EPR beschreibt das Prinzip, nach dem Unternehmen, die Verpackungen erstmals in Verkehr bringen, auch finanziell und organisatorisch für deren Sammlung, Recycling und Entsorgung am Lebensende verantwortlich sind. Zudem zeigt die Anwendungsempfehlung, wie sich der dafür notwendige Datenaustausch zwischen Industrie und Handel praxistauglich aufsetzen lässt. Das Dokument steht hier zum kostenfreien Download bereit. Schnelle Orientierung zu Kernpflichten und Szenarien für praxisnahen Datenaustausch Die Anwendungsempfehlung erläutert die in der PPWR definierten Rollen Erzeuger, Importeur, Vertreiber und Hersteller mit ihren jeweiligen Kernpflichten. Im Fokus stehen dabei Verfahren für die Konformitätsbewertung, technische Dokumentation und Konformitätserklärung (Declaration of Conformity, kurz DoC) sowie die Anforderungen im Kontext der EPR. Wie der Transfer der Informationen in der Praxis aussehen kann, zeigt das Dokument anhand von vier typischen Belieferungsszenarien, darunter Konstellationen innerhalb der EU sowie Importe aus Nicht-EU-Ländern. Für jedes Szenario wird abgeleitet, welche Rolle welche Daten benötigt und wie Industrie sowie Handel diese Informationen austauschen müssen. Berücksichtigt werden dabei auch Anforderungen an DoC, technische Dokumentation und EPR-bezogene Informationen. Als zentrale Grundlage für den interoperablen Austausch von Produkt- und Verpackungsinformationen empfiehlt die Anwendungsempfehlung den Einsatz des Global Data Synchronisation Network (GDSN) von GS1. Das weltweit etablierte Netzwerk ermöglicht den Austausch aktueller und qualitativ hochwertiger Produktstammdaten und schafft damit eine wichtige Grundlage für die effiziente Umsetzung der PPWR-Anforderungen. Die Orientierungshilfe ist bewusst auf bestehende Initiativen abgestimmt: Bereits vorhandene Ergebnisse wurden integriert und harmonisiert, um Doppelarbeit zu vermeiden und eine konsistente Grundlage für Reporting- und Nachweispflichten anzubieten. Pressebild: PPWR – Wer benötigt welche Daten von wem? (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns