Veröffentlicht am 19.01.2023
Ob stationär oder online, die Qualität von Produktstammdaten ist für die Prozesse in den Liefernetzwerken bis hin zu den Konsument:innen elementar. Deshalb engagieren sich Expert:innen aus Industrie und Handel auf der Plattform von GS1 Germany und haben die Anforderungen zur Sicherung von Datenqualität definiert. Aufgrund der hohen Bedeutung des Themas wurde nun in den Gremien von GS1 Germany entschieden, dass die Validierung der Produktstammdatenqualität für den Datenaustausch im deutschen Zielmarkt ab dem 20. Mai 2023 verpflichtend wird – zunächst für Neuanlagen von Konsumenteneinheiten im Sortimentsbereich Food und Near-Food. Branchenlösung GS1 DQX von Industrie und Handel wird zum Must-have Schon lange sind ganzheitliche Lösungen gefordert. Nicht nur Endverbraucher:innen erwarten zunehmend umfangreichere und korrekte Informationen – in Echtzeit und genau da, wo sie gerade sind: im Laden selbst oder online. So stellen der wachsende E-Commerce und auch die Gesetzgebung wie die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) hohe Ansprüche an die Qualität von Produktstammdaten . Noch mehr Dynamik erhält das Thema durch eine stark ansteigende Produktvielfalt und die Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsmodellen. „Automatisierte Geschäftsprozesse basieren auf der Richtigkeit von Daten“, so Christian Bodi, Geschäftsführer Ressort Logistik dm-drogerie markt GmbH + Co. KG. „Gleiches gilt für die Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Deshalb sind Fehler heute auch nicht mehr tolerabel, wie es vielleicht vor zehn Jahren noch der Fall gewesen ist. Fehlerhafte Daten haben in beiden Fällen zur Folge, dass in höherem Maße manuell in Prozesse eingegriffen werden muss, das kann heute keiner mehr wollen.“ Um den Anforderungen des Markts nach einer notwendigen Erhöhung der Qualität von Produktstammdaten gerecht zu werden, haben die Gremien von GS1 Germany entschieden, die Qualitätssicherung mittels der Prüfvorgaben von GS1 DQX nicht mehr nur zu fordern, sondern diese ab dem 20. Mai 2023 auch verpflichtend einzuführen. So soll zukünftig die Datenqualität bezüglich Vollständigkeit, Richtigkeit und Konsistenz sichergestellt werden. „Wenn wir 100 Prozent korrekte Daten in den Markt liefern, profitieren wir in vielerlei Hinsicht“, äußert Mike Eberle, COO Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, aus Sicht der Industrie. „Artikelpässe werden überflüssig, es schafft Vertrauen, das uns auch in anderen Geschäftsbereichen hilft, und es schützt vor regulatorischen Konsequenzen, wenn beispielsweise die Nährwerte im Datensatz nicht stimmen, stimmt auch die Nährwertampel nicht.“ Die Qualitätssicherung von Produktstammdaten betrifft alle Unternehmen und Dateneinsteller, die neue Konsumenteneinheiten im Sortimentsbereich Food und Near-Food über das Global Data Synchronisation Network (GDSN®) an den Handel im deutschen Zielmarkt liefern. Ausgenommen hiervon sind Eigenmarken sowie mengenvariable und unverpackte Produkte . Marktspezifische Anforderungen an hohe Datenqualität bei GS1 DQX im Fokus Zum Stichtag greift eine neue Validierungsregel im FMCG-Sektor (Fast Moving Consumer Goods), welche einen „Error“ für alle neuen sichtprüfungsrelevanten Konsumenteneinheiten erzeugt, die ab dem 20. Mai 2023 publiziert und nicht gemäß den gemeinsam definierten Vorgaben von GS1 DQX geprüft und besiegelt wurden. Das bedeutet in der Konsequenz, dass ein nicht nach den GS1 DQX Vorgaben geprüfter Datensatz auch nicht mehr an den Handel weitergeleitet wird. Für die Prüfung bietet GS1 Germany künftig zwei Möglichkeiten an: Zum einen können Dateneinsteller ihre Produktstammdaten durch den bereits am Markt etablierten Full Service GS1 DQX ComfortCheck prüfen lassen. Mit GS1 DQX SelfCheck können Dateneinsteller hingegen ihre Produktdaten nach den Vorgaben von GS1 DQX selbst prüfen, nachdem sie die hierfür notwendige Zertifizierung erhalten haben. „Ein klares Bekenntnis für mehr Datenqualität ist kein Selbstzweck. Die Anforderungen für erfolgreich gehandelte Produkte steigen zusehends, das geht nur mit einem hohen Maß an Datenqualität. Mit dem neuen Branchenstandard haben wir nun das Momentum, die Datenqualität im deutschen Zielmarkt FMCG signifikant zu verbessern. Es ist an der Zeit", so Stephan Heck, Lead Competence Center Data Quality bei GS1 Germany. Ab sofort finden Unternehmen umfangreiches Informationsmaterial wie Checklisten, Infografiken und FAQs auf den entsprechenden Websites. Darüber hinaus bietet GS1 Germany kostenlose Webinare zur Bereitstellung qualitätsgesicherter Produktstammdaten sowie exklusiv die Reihe " GS1 DQX Community Talk " an. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 14.11.2022
Heute begleiteten erstmalig digitale Lieferscheine physische Warenlieferungen zu den Zentrallagern des Handels. Rund zwei Wochen nach dem Startschuss für die Online-Plattform Cloud4Log auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin nahmen jetzt Unternehmen den Livebetrieb auf. Die ersten Lieferungen mit dem papierlosen Beleg trafen vormittags bei dm in Waghäusel, bei Rewe in Neu-Isenburg sowie bei Penny in Neuhausen ein. Auf den Weg gebracht hatten Berief Food, Eckes Granini und Nestlé die Sendungen am 11. November. „Der digitale Lieferschein ist ein innovativer Kooperationsansatz mit zahlreichen Partnern aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel. Das ist eine ausgezeichnete Ausgangsbasis, um eine kritische Marktdurchdringung zu erreichen und einen neuen Branchenstandard zu etablieren“, erklärt Christian Bodi, Geschäftsführung Logistik, dm-drogerie markt. „In meiner langen Gremien- und Projektarbeit habe ich noch kein Projekt erlebt, bei dem eine so große Anzahl Unternehmen konzeptionell zielführend zusammengearbeitet haben wie bei der Entwicklung des digitalen Lieferscheins“, bestätigt Michael Moise, Lead ECR/EDI Management, Nestlé Deutschland. Viele Akteure wollen Logistikprozess digitalisieren Insgesamt 19 Unternehmen haben sich bereits für Cloud4Log registriert, um den Service zu nutzen. Darunter sind neben den genannten Partnern der ersten Anlieferungen weitere wie zum Beispiel Dachser, Frosta, Hailo und die Nagel Group. 48 Unternehmen haben darüber hinaus ihre Absicht erklärt, die von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany mit T-Systems sowie Akteuren aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel entwickelte Cloud-Lösung zu verwenden. „Wir waren als REWE Group von Anfang an dabei, deswegen freue ich mich über den Start des digitalen Lieferscheins. Heute machen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung der Digitalisierung der Logistik: Wir sparen Papier. Wir sparen Zeit. Und wir sparen uns Fehler“, erklärt Birgit Heitzer, Leiterin Beschaffungslogistik & Logistik Services bei Rewe. Die digitalen Lieferscheine stehen für die Dauer des Lieferprozesses und zehn Wochen darüber hinaus zur Verfügung. Ausdruck, Weitergabe, Transport und Quittierung der Papierbelege sind somit überflüssig. Nächste Etappen beim Rollout des digitalen Lieferscheins Und so geht es mit Cloud4Log weiter: In der aktuellen Einführungsphase, die bis April 2023 geplant ist, wird der Leistungsumfang in der Belieferung sukzessive gesteigert. Zunächst kommt der digitale Lieferschein bei direkten Transporten mit einer Lade- und einer Abladestelle zum Einsatz. Ab Januar 2023 begleitet er dann auch Teilladungstransporte und Stückgutsendungen mit mehreren Lade- und Abladestellen. Die entsprechenden Funktionalitäten stehen bereits heute auf der Online-Plattform zur Verfügung. Außerdem wird nach und nach der Rollout über weitere Partner in der gesamten Lieferkette erfolgen. Hintergrund: Darum der digitale Lieferschein mit Cloud4Log Im nationalen Warenverkehr übernimmt der Lieferschein häufig die Funktion des Frachtbriefes und erfüllt damit die Quittungsfunktion im Transportvertragsverhältnis zwischen Industrie und Spediteur - leider fast immer noch auf dem Papier. Das führt zu hohen manuellen Aufwänden in den Liefer- und Transportprozessen entlang der Supply Chain. Lieferungen zu Großhändlern oder Verteilzentren des Einzelhandels werden grundsätzlich von Lieferscheinen in Papierform begleitet. Alleine für den Lebensmitteinzelhandel in Deutschland sind das mindestens 20 Millionen Lieferscheine pro Jahr. Das ergibt bei mehrfacher Ausfertigung mindestens 180 Millionen Blatt Papier, soviel wie 1.500 Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und einer Höhe von 25 Metern. Durch die Einführung des digitalen Lieferscheins über die Online-Plattform Cloud4Log kann dem aufwändigen Handling der Papierbelege jetzt endlich ein Ende bereitet werden. Die Neutralität von der BVL und GS1 Germany gewährleisten, dass die Eintrittsbarrieren niedrig sind und der Service für Teilnehmer in allen Branchen und Märkten zur Verfügung steht. Bereits bestehende unternehmens- oder branchenspezifische Insellösungen für digitale Lieferscheine sind integrierbar. Die Daten werden bei Cloud4Log über die Open Telekom Cloud (OTC) verarbeitet. Entwickelt hat die technische Infrastruktur und geeignete Front-End-Lösung T-Systems. Die Zusammenarbeit mit der Telekom-Tochter garantiert die Datenspeicherung und -verarbeitung über einen in Deutschland betriebenen Server und damit Datenschutz und -sicherheit nach europäischem Recht. Pressebilder: „Der digitale Lieferschein im Livebetrieb bei dm (Quelle: dm-drogerie-markt)“ ; weitere Fotos folgen in Kürze hier . Mehr Informationen: www.cloud4log.de Bundesvereinigung Logistik – Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.000 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. Pressekontakt: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Schlachte 31, 28195 Bremen Tel: 0421 1738 421 E-Mail: stamerjohanns@bvl.de GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 08.11.2022
Spätestens mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), besser bekannt als Lieferkettengesetz, müssen Unternehmen Transparenz in ihrer Supply Chain schaffen. Denn mit dem ab 2023 schrittweise in Kraft tretenden LkSG steigen die Anforderungen an Industrie und Handel, sich mit ihren Liefernetzwerkpartnern auseinanderzusetzen. Das Lieferkettengesetz soll die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in globalen Lieferketten gewährleisten und verbessern. LkSG betrifft sämtliche Teilnehmende der Supply Chain Beim Lieferkettengesetz geht unter anderem um grundlegende Regularien zu Risikoanalysen, Präventionsmaßnahmen oder Dokumentationspflichten. Um sie zu erfüllen, bedarf es Informationen, die nicht nur das eigene Unternehmen und die Produktion oder Dienstleistung betreffen, sondern auch um die Rahmenbedingungen in der gesamten Supply Chain. Entsprechend betrifft das Lieferkettengesetz von Beginn an – zumindest indirekt – sämtliche Teilnehmende der Lieferketten. Zumal auf EU-Ebene eine vergleichbare Regulierung den Kreis der betroffenen Unternehmen deutlich erweitert. Kurzum: Es gilt, effiziente, praktikable digitale Lösungen unter Einbeziehung aller Beteiligter zu schaffen. Fragebogen zur Lieferantenselbstauskunft für erste Umsetzung Um die Vorbereitung und Umsetzung des Lieferkettengesetzes bei Unternehmen zu unterstützen, initiiert und moderiert GS1 Germany als neutrale Plattform eine Initiative mit mehr als 50 Unternehmen aus Industrie und Handel . In verschiedenen Arbeitsgruppen werden konkrete Lösungen diskutiert und erarbeitet. Ein erstes Ergebnis, das ab sofort frei verfügbar ist, ist ein einheitlicher Fragebogen . Dieser LkSG-Fragebogen kann von Unternehmen im Rahmen der gesetzlich geforderten Risikoanalyse als Lieferantenselbstauskunft eingesetzt werden. Insgesamt 17 Unternehmen beteiligten sich an der Entwicklung. Er soll den Aufwand für alle beteiligte Akteure minimieren: Unternehmen sparen sich den Aufwand der eigenen Entwicklung und Lieferanten werden zudem nicht mit vielen verschiedenen Anfragen konfrontiert. Schritt für Schritt zur Risikoanalyse betroffener Unternehmen Im Analyseprozess müssen in einem ersten Schritt, innerhalb einer abstrakten Betrachtung von Risiken, Lieferanten entsprechend branchenspezifischen und länderspezifischen Risiken analysiert und priorisiert werden. Im nächsten Schritt gilt es die priorisierten Lieferanten genauer zu betrachten. Weitere lieferantenspezifische Informationen können anhand des in der Initiative entwickelten LkSG-Fragebogens eingeholt werden. Weitere Unterstützung auf Basis der BAFA-Handreichung In einer weiteren Arbeitsgruppe wurden Anforderungen an die Risikoanalyse diskutiert: Welcher Analyseprozess ist – aufbauend auf der Handreichung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – sinnvoll? Welche Lieferantendaten sind relevant? Auch die Frage, welche einheitlichen Bewertungskriterien mit einfließen, wird besprochen. Weitere Interessenten an der Initiative zum Wissensaufbau und Erfahrungsaustausch rund um das Lieferkettengesetz sind herzlich Willkommen. Technische Lösungen zum Lieferkettengesetz für die Community Neben der Entwicklung von Standards unterstützt GS1 Germany in diesem Themenkomplex mit technischen Lösungen. Das Tochterunternehmen ftrace bietet Unternehmen unter anderem eine cloudbasierte Lösung , so dass Transparenzdaten durch einen standardisierten und dezentralen Ansatz gemeinsam mit Partnerfirmen genutzt werden können. „Mithilfe der ganzheitlichen Ansätze erhalten Unternehmen belastbare Informationen zur Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung ihrer Supply Chain, womit sie glaubwürdig gegenüber den Stakeholdern kommunizieren sowie gesetzliche Anforderungen bedienen können“ , sagt Laura Echternacht vom GS1 Germany Competence Center Sustainability und Lead ftrace operations. Und sie ergänzt: „Damit werden sie in die Lage versetzt, etwaige Unregelmäßigkeiten entlang des Liefernetzwerkes proaktiv aufzudecken und Verantwortung zu übernehmen.“ Erfolgreich im Markt eingesetzt, ermöglichen allein die standardisierten Fragebögen einen erheblich reduzierten Aufwand für sämtliche Lieferanten hinsichtlich Transparenz der menschenrechtsbezogenen Praxis. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 07.11.2022
78 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf fiel im Jahr 2020 laut Statistischem Bundesamt bei den privaten Haushalten in Deutschland an. Das sind durchschnittlich 6 Kilogramm pro Person mehr als im Jahr zuvor. Damit stieg das Pro-Kopf-Aufkommen der bei privaten Haushalten eingesammelten Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton um 3 Kilogramm gegenüber 2019. Bei den Glasverpackungen wurden pro Kopf 2 Kilogramm mehr eingesammelt. Bei den Leichtverpackungen ist Menge pro Kopf zum Vorjahr gleichgeblieben. In diesem Abfall stecken viele wertvolle Rohstoffe für neue Verpackungen. Um sie noch mehr und besser gewinnen zu können, müssen die Verpackungen aus der Gelbe Tonne bzw. dem Gelben Sack, aus Glascontainern und Papiertonnen getrennt dem Recycling zu geführt werden. Hier leisten Verbraucherinnen einen wertvollen Beitrag, indem sie Joghurtbecher, Shampooflaschen und Co. richtig vorsortieren und ihre Bestandteilen zuvor sorgfältig trennen. Hinweise dazu finden sie bereits auf einigen Verpackungen; das aber nicht immer und oft fehlt es aufgrund sehr unterschiedlicher Angaben zu richtigen Entsorgung und Trennung an Verständlichkeit. So wünschen sich 80 Prozent der Deutschen einheitliche Trennhinweise auf Verpackungen. Das ergab eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag des Trennhinweis e. V. Die Mitglieder des Forum Rezyklat wollen deshalb hier mehr Klarheit für die Verbraucher:innen schaffen, damit sie die Zusammenhänge der Kreislaufwirtschaft besser verstehen und ihre gebrauchten Verpackungen noch sorgfältiger trennen können. System für Kennzeichnung von Verpackungen mit Trennhinweisen Um diese Aufklärung zu fördern, schlägt das Forum Rezyklat vor, dass die EU-Kommission ein einheitliches europäisches System aus Trennhinweisen auf Verkaufsverpackungen etabliert. Dieser Vorschlag basiert auf dem im August dieses Jahres vom Forum veröffentlichten Zielbild „Allgemeine Empfehlungen zu Logos/Icons/Symbolen auf Verpackungen“. Eine neue Lösung ist aus Sicht des Bündnisses dabei nicht erforderlich. Vielmehr sei es sinnvoll, das einheitliche Logosystem möglichst von einem heute bereits bestehenden abzuleiten. Dabei ist wichtig, dass die eingesetzten Logos folgenden Kriterien entsprechen: leicht verständlich, offen für alle Hersteller, praktikabel in der Umsetzbarkeit und transparent, also leicht auffindbar für Verbraucher:innen. Die Umsetzung der einheitlichen Trennhinweise sollte auch digital ermöglicht werden, unter anderem damit sie in mehreren Sprachen angezeigt werden können. Es gibt bereits funktionierende Trennhinweise, die von Trennhinweis e.V. entwickelt wurden. Sie entsprechen den oben genannten Kriterien, werden von Unternehmen bereits auf Verpackungen im europäischen Binnenmarkt aufgedruckt und finden somit bereits jetzt europaweite Anwendung. Zum Positionspapier: www.forum-rezyklat.de/fuer-unternehmen/ Pressebild: Beispiele für Trennhinweise auf Verpackungen (Quelle: Trennhinweis e.V.) Grafik: 80 Prozent der Deutschen wünschen sich einheitliche Trennhinweise auf Verpackungen (Copyright: Duales System) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 18.10.2022
Hohe manuelle Aufwände prägen bislang die Liefer- und Transportprozesse entlang der Supply Chain. Lieferungen zu Großhändlern oder Verteilzentren des Einzelhandels werden grundsätzlich von Lieferscheinen in Papierform begleitet. Alleine für den Lebensmitteinzelhandel in Deutschland sind das mindestens 20 Millionen Lieferscheine pro Jahr. Das ergibt bei mehrfacher Ausfertigung mindestens 180 Millionen Blatt Papier, soviel wie 1.500 Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und einer Höhe von 25 Metern. Durch die Einführung des digitalen Lieferscheins mit der Online-Plattform Cloud4Log kann dies behoben und dem aufwändigen Handling der Papierbelege jetzt endlich ein Ende bereitet werden. Nach erfolgreichem vierwöchigem Praxistest des digitalen Lieferscheins haben die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany zusammen mit T-Systems sowie mit zahlreichen Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung in diesem Jahr die technische Lösung für den Praxiseinsatz fertig gestellt. Den Startschuss für den Livebetrieb von Cloud4Log gaben die BVL und GS1 Germany heute auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin. „Jetzt können sich alle Supply Chain Partner für den Cloud4Log-Service registrieren, um ab November digitale Lieferscheine und perspektivisch andere Transportdokumente über diese Online-Plattform auszutauschen. Das aufwändige Handling des Papier-Lieferscheins ist damit hinfällig“, erklärt Dr. Martin Schwemmer, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Die Plattform ist in vielen Branchen für den Warenverkehr – von den Lieferanten bis zum Handel – sofort einsetzbar. Weitere potenzielle, synergieschaffende Funktionalitäten, die die Effizienz entlang der Supply Chain weiter erhöhen, sind in Planung. Dazu gehören zum Beispiel eine sogenannte digitale Pforte, über die die Fahrer:innen alle notwendigen Informationen, wie zum Beispiel Parkplatz und Entladetor, auf ihr Smartphone erhalten sowie ein digitaler Self-Check-In-Service für das Fahrpersonal. Über 40 Unternehmen aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel wirken derzeit mit an Cloud4Log. Hierzu gehören unter anderem Lieferanten wie Eckes Granini, Frosta, Henkel, Nestlé und Transportunternehmen wie Dachser, DHL Supply Chain, Fiege und die Nagel-Group. Aus dem Handel beteiligen sich zum Beispiel dm-drogerie markt, Lidl und Rewe. Die digitalen Lieferscheine stehen für die Dauer des Lieferprozesses und zehn Wochen darüber hinaus zur Verfügung. Ausdruck, Weitergabe, Transport und Quittierung des Papierbelegs sind somit überflüssig. „Die Besonderheit der Cloud4Log-Lösung liegt in der Neutralität der Plattform und dem Community-Gedanken. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Interessen aller Prozessbeteiligten berücksichtigt werden“, betont Oliver Püthe, Lead Industry Engagement bei GS1 Germany. So funktioniert der digitale Lieferschein Im Detail sieht der Prozess so aus: Der/die Verlader:in auf Lieferantenseite legt die Lieferscheine in der Cloud ab. GS1 Identifikationsstandards sorgen dafür, dass das digitale Dokument eindeutig der jeweiligen Lieferung und dem jeweiligen Warenversender zugeordnet werden kann. Übernimmt der Logistikdienstleister die Ladung, scannt der/die Fahrer:in einen im Warenausgang des Herstellers erzeugten QR-Code, zum Beispiel per Smartphone mit Scanfunktion über die integrierte Kamera. Der Zugriffslink zum digitalen Lieferschein wird als Karte im Smartphone Wallet des/r Fahrer:in hinterlegt; eine Funktion, die bereits von Flugtickets oder Konzertkarten bekannt ist. Während des Transports sind die digitalen Lieferscheindokumente jederzeit abrufbar und können bei Kontrollen vorgezeigt werden. Im Wareneingang des Händlers wird der digitale Lieferschein wieder per Scan des QR-Codes auf dem Smartphone aus der Cloud zur weiteren Bearbeitung eingelesen. Dokumentationen zu Mengenabweichungen und Lademitteltausch sowie Wareneingangsbelege oder auch Schadensbilder können dem digitalen Lieferschein in Echtzeit in der Cloud angefügt werden. Die Quittierung durch Empfänger:in und Fahrer:in versetzt den Lieferschein in einen abgeschlossenen, nicht mehr änderbaren Status. Durch die Cloud-Lösung wird vermieden, dass der Lieferschein auf mehreren digitalen Endgeräten der Frachtführer liegt. Somit haben immer nur die jeweils unmittelbar am Prozess Beteiligten Zugriff auf den jeweils aktuellsten Stand der Dokumente. Die neutralen Rollen von der BVL und GS1 Germany gewährleisten, dass die Eintrittsbarrieren niedrig sind und der Service für Teilnehmer in allen Branchen und Märkten zur Verfügung steht. Bereits bestehende unternehmens- oder branchenspezifische Insellösungen für digitale Lieferscheine sind integrierbar. Die Daten werden bei Cloud4Log über die Open Telekom Cloud (OTC) verarbeitet. Entwickelt hat die technische Infrastruktur und geeignete Front-End-Lösung T-Systems. Die Zusammenarbeit mit der Telekom-Tochter garantiert die Datenspeicherung und -verarbeitung über einen in Deutschland betriebenen Server und damit Datenschutz und -sicherheit nach europäischem Recht. Mehr Informationen: www.cloud4log.de Pressebild: Scan des QR Codes für den digitalen Lieferschein im Wareneingang (Quelle: Rewe) Weitere Bilder im GS1 Germany Newsroom Bundesvereinigung Logistik - Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.000 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. Pressekontakte: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Schlachte 31, 28195 Bremen Tel: 0421 1738 421 E-Mail: stamerjohanns@bvl.de GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Manager Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 28.09.2022
GS1 Germany vergab den begehrten ECR Award 2022 erstmals in den drei Kategorien ECR Operational Excellence Award, ECR Sustainability Excellence Award und ECR Innovation Excellence Award. Alle Trophäen gingen an unternehmensübergreifende Kooperationen, die Vorbild-Charakter für eine optimierte Wertschöpfung zur Steigerung des Kundennutzens haben. Der Name ist Programm: ECR steht für Efficient Consumer Response und meint im Rahmen des gleichnamigen Awards eine strategische Zusammenarbeit für bessere, schnellere und kostengünstigere Lösungen zur Erfüllung von Kundenbedürfnissen. GS1 Germany vergibt den Preis seit nunmehr 20 Jahren an besondere Partnerschaften in der Konsumgüterindustrie – nach zwei virtuellen Jahren diesmal wieder live und auf großer Bühne in den Rheinterrassen Düsseldorf. Die Jury, bestehend aus Vertreter:innen von Handel, Industrie, Wissenschaft und Medien , hatte im Vorfeld die Qual der Wahl und somit gleich mehrere Entscheidungen zu treffen. Neu war am Gala-Abend der Voting-Prozess beim ECR Innovation Excellence Award. Die geladenen Gäste konnten dabei final unter drei Projekten das Gewinnerteam bestimmen. ECR Award in der Kategorie „Operational Excellence“ Rund acht Monate in die Zukunft schauen und dabei die täglichen Millionen von Warenflüssen überblicken? Mittels Machine Learning wird aus dem „Blick in die Glaskugel“ eine zuverlässige Prognose. Beiersdorf, dm-drogerie markt, Markant und Rossmann entwickelten eine KI-gesteuerte Plattform mit dem Ziel, Lieferquoten, Logistik- und Produktionsprozesse zu optimieren. Insgesamt zehn Händler und 64 Lieferanten profitieren im Zuge der Kooperation bereits vom übergreifenden Datenaustausch. Das Resultat ist eine 33-Wochen-Prognose je Handelslager hinsichtlich der zu erwartenden Wochenlieferung pro Artikel. Der Einsatz in der Praxis zeigt, dass die Prognosen nachweislich helfen, die Produktionsplanung genauer zu steuern, Überbestände und Lieferausfälle zu vermeiden und auf Schwankungen zu reagieren. Die Forecast Engine berücksichtigt hunderte Faktoren, die die Nachfrage im Einzelhandel beeinflussen. Sowohl das Feedback der Teilnehmenden aus den globalen Wertschöpfungsketten als auch der ganzheitliche Ansatz von Industrie und Handel überzeugten die Jury. ECR Award in der Kategorie „Sustainability Excellence“ Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich. Deshalb schlossen sich führende Händler, Produkt- und Verpackungshersteller, duale Systeme, Abfallwirtschafts- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik zum Forum Rezyklat zusammen. Ziel ist es, unter dem Motto „gemeinsam recyceln, gemeinsam Werte schaffen“, die Kreislaufwirtschaft für Verpackungen zu fördern und nachhaltig weiterzuentwickeln. Über 60 Unternehmen aus dem Wertschöpfungskreislauf von Produktverpackungen streben gemeinsame Strategien und Maßnahmen an, um die Recyclingquote sowie die Qualität des Recyclingmaterials zu erhöhen und hochwertige Rezyklate zu gewinnen. Dafür unterstützt das Forum Rezyklat unter anderem die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien sowie des Datenmanagements für Verpackungen. Darüber hinaus engagieren sich die Mitglieder für eine noch bessere sortenreine Trennung der Wertstoffe und die Reduzierung von Sekundärverpackungen . Die Jury würdigt die Arbeit des agilen Bündnisses für neue, nachhaltige Wege als Leuchtturmprojekt. ECR Award in der Kategorie „Innovation Excellence“ Eine besondere Ehre wurde „ Cloud4Log “ zuteil. Die etwa 250 geladenen Gäste aus Industrie, Handel, Wissenschaft und Medien wählten am Gala-Abend ihren Favoriten aus den zuvor von der Jury ermittelten drei Projekten für die Finalrunde. Beim neuen „Publikumspreis“ des ECR Award 2022 setzte sich Cloud4Log gegen die „Energy Zone“ um Red Bull Deutschland, Deutsche Tamoil, Bormann & Gordon Unternehmensberatung, Neoalto und POS Tuning sowie Rossmann, Markant, Offergeld Logistikgruppe und Procter & Gamble mit dem Projekt „Claim Management“ durch. Alle drei Finalisten, so machte die Jury im Vorfeld deutlich, hätten den ECR Award verdient – zeugten sie doch von einer insgesamt außerordentlich hohen Qualität der Bewerbungen. Die Innovation von Cloud4Log liegt in dem gewählten kooperativen Lösungsansatz. Er zielt darauf ab, nach dem Prinzip „ connect once, communicate with many “, eine neutrale Datendrehscheibe für digitale Warenbegleitpapiere zu schaffen, ohne Wettbewerb zu verhindern. Den Auftakt macht der digitale Lieferschein , mit dem Teilnehmende aus Industrie, Handel und Logistik Aufwände in ihren Prozessen merklich reduzieren, viel Papier einsparen und die Effizienz an der Rampe erhöhen. www.ecraward.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 26.09.2022
„Weniger Müll, mehr Natur“ – unter diesem Motto riefen auch in diesem Jahr Mitglieder des Forum Rezyklat ihre Mitarbeiter:innen wieder dazu auf, in ihrer Umgebung die Landschaft von achtlos Weggeworfenem zu befreien. Die Aktion fand vom 10. bis 17. September rund um den „World Cleanup Day“ statt. Ziel war es, auf das Thema Kreislaufwirtschaft und den Wert von Verpackungsmaterialien aufmerksam zu machen sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz zu leisten. Insgesamt rund 230 Mitarbeiter:innen der mitwirkenden Partnerunternehmen und Angehörige beteiligten sich. Sie befreiten während der Sammelaktion 8 Tage lang auf rund 530 Kilometern die Umwelt von Abfällen. Insgesamt mehr als 2500 Fundstücke, in Kilogramm weit über 600 landeten in den Sammelbehältnissen. Dabei fanden sie nicht nur herkömmliches, wie zum Beispiel Kronkorken, Flaschen und Kaffeebecher. Auch einige außergewöhnlichere Gegenstände waren unter den Funden: Unter anderem stießen die Teilnehmer:innen auf eine Dachrinne, eine Radkappe, ein Bikinioberteil und eine PKW-Rückleuchte. Mit jedem gelaufenen Meter entfernten sie somit viele Abfälle aus der Natur, die sich nun teilweise sogar als wichtige Wertstoffträger wieder im Recyclingkreislauf finden. Die Aktion war Teil der Informationskampagne „Gemeinsam für die Umwelt“, mit der das Forum Rezyklat das Thema Kreislaufwirtschaft und die Notwendigkeit des recyclingfreundlichen Trennens von Verpackungen weiter in das Bewusstsein der Verbraucher:innen tragen möchte. Ein Anliegen, das auch die Initiative „Mülltrennung wirkt“ bewegt. Deshalb haben beide Institutionen ein gemeinsames Key Visual für die Informationskampagne entwickelt, das die Themen Mülltrennung und Recycling vereint. Es kommt auf verschiedenen Werbematerialen, wie zum Beispiel Partneranzeigen, Postern für den Aushang in den Unternehmen und Handelsfilialen sowie Motiven für die Kommunikation per Social Media zum Einsatz. Mit ihnen machten die Mitglieder des Forum Rezyklat auf das Thema Mülltrennung und die Müllsammelaktion des Bündnisses aufmerksam. Pressefotos: www.forum-rezyklat.de/presse Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik , bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 24.08.2022
Kommunikation lebt von Dialog, Interaktion sowie Mimik und Gestik. Umso größer war die Freude, als der "ECR Tag" nach zwei Jahren wieder live, in Farbe und auf die großen Bühne zurückkam. Am 28. und 29. September 2022 fand der führende Handelskongress für die Konsumgüterbranche in den heiligen Hallen des Congress Center Düsseldorf (CCD) statt. Ein Auszug aus dem Programm des ECR Tag 2022 von Tag 1: Direkt zu Beginn warfen Accenture, Dr. Oetker, Intersport und OBI einen Blick in „ The Future of Retail “. Trotz oder gerade wegen herausfordernder Zeiten sind strategische Entscheidungen elementar. Führende Unternehmen und Köpfe des Retail Circle der Handelsblatt Media Group diskutierten über aktuelle Themen und zukünftige Entwicklungsfelder. Apropos Retail: Tina Müller, ehemalige CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung von Douglas, und Dorothee Ebert, Partnerin Customer Consulting bei KPMG Deutschland, stellten in ihrer jeweiligen Keynote das „New Normal“ – die schöne neue Shoppingwelt – im Zeitalter des Metaverse vor. Und das Marktforschungsinstitut Gfk zeigte Lösungen auf, wie der Handel dem „Habeck-Dilemma“ begegnet und den Spagat zwischen Preissensibilität und Qualitätsorientierung der Shopper meistert. Darüber hinaus brachte Alnatura sowohl Bio-Vielfalt als auch Impulse über den eigenen Lieferdienst nach Düsseldorf beziehungsweise nach Hause. Mit Mitarbeitenden aus den jeweiligen Märkten und zugleich klimafreundlich mit E-Fahrzeugen und Lastenrädern gehen die Darmstädter seit Sommer online auf nachhaltigen Wegen. Weitere Einblicke in das disruptive Geschäftsmodell zum Thema „ Lebensmittel in Minuten “ gewährte Getir Germany. Abgerundet wurde der erste Tag durch die Nivea-Doppelspitze, bestehend aus Catherine Niebuhr und Nadine Bartenschlager, beide Marketing Director MU Germany bei der Beiersdorf AG. Sie erzählen vom Führungstandem als Zukunftsmodell für Gender Parity, Generationswechsel und Vereinbarkeit. Ein Auszug aus dem Programm des ECR Tag 2022 von Tag 2: Bei aller Tierliebe verliert Torsten Toeller, Gründer und Inhaber der Fressnapf Holding, nicht den Blick für „sein“ Omnichannel-Ökosystem der Zukunft. Damit navigiert der Einzelhändler für Heimtierbedarf durch die vorherrschenden globalen Krisen in einer vulnerablen Handelswelt. Die TOX-Dübel-Technik GmbH, ein 80 Jahre altes Familienunternehmen, wagte den Spin-Off. Herausgekommen ist ein Inkubator für neue Geschäftsiden bei der eigens gegründeten Kosmetikschmiede Jean&Len. Oder anders ausgedrückt: prozessuale Kompetenz meets Start-Up-Rebel – mutiges Nachahmen erwünscht! Aldi Süd geht die drängenden Aufgaben unserer Zeit, wie die Begrenzung der Erderwärmung und Verringerung des CO2-Ausstoßes, an. Vorgestellt auf dem ECR Tag 2022: Betriebliche Maßnahmen in der Logistik zum Klima- und Umweltschutz und ihre wichtige Rolle. Am Ende des ECR Tages kamen die „jungen Wilden“ zu Wort. Unternehmen der Startup-Szene teilen ihre Vision der FMCG-Branche von morgen mit uns. Sie denken Marke, Kundeninteraktion und Handel neu – schneller, nutzenzentrierter, radikaler und nachhaltiger. Sämtliche Informationen zum Programm, zu den Teilgebenden und Sponsoren finden Interessierte unter www.ecrtag.de . Ausblick auf den ECR Tag 2023 im Kap Europa in Framkfurt am Main Save the Date : Der ECR Tag 2023 findet diesmal am 13. und 14. September im Kap Europa in Frankfurt am Main statt. Freuen Sie sich mit uns auf ein umfangreiches Programm zum Lernen und Mitmachen sowie ein entspanntes Networking-Events in stilvollem Ambiente im Rahmen der legendären ECR Party . Medienschaffende können uns sehr gerne im Vorfeld kontatieren. Wir möchten, dass Sie sich von uns gut informiert fühlen, erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Themen, suchen entsprechende Ansprechpartner:innen oder das passende Foto . Unabhängig davon freuen wir uns auf Ihre Akkreditierung - eine kurze E-Mail genügt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 22.08.2022
Ist die Verpackung recyclingfähig? Wieviel Rezyklat wurde bei ihrer Herstellung verwendet und wie wird sie am besten entsorgt beziehungsweise getrennt? Darüber sollen die zahlreich verfügbaren Logos, Icons und Symbole auf Verpackungen Verbraucher:innen aufklären. Aber viel hilft nicht immer viel. Damit die Kund:innen am Point of Sale und später beim Trennen ihres Abfalls schnell und eindeutig die hinweisgebenden Informationen erfassen können, hat das Forum Rezyklat in dem von Interseroh+ geleiteten Arbeitspaket „Zielbild Logos/Icons/Symbole auf Verpackungen“ einen Leitfaden für die Kennzeichnung in puncto Recyclingfähigkeit, Einsatz von Rezyklat sowie Entsorgungs- und Trennhinweise entwickelt. Er zeigt, welche Kriterien Hersteller bei der Auswahl eines Logos ansetzen sollten. Die wesentlichen Kriterien sind: Verständlichkeit, Verlässlichkeit, allgemeine Zugänglichkeit, Transparenz und praktikable Verwendung. Das Dokument steht ab sofort hier zum kostenfreien Download bereit: forum-rezyklat.de . Mülltrennung und Recycling von Verpackungen erleichern Das Forum Rezyklat will damit den Teilnehmenden des Wertschöpfungskreislaufs von Verpackungen, interessierten Unternehmen sowie politischen Akteuren eine Orientierung für den Einsatz der Logos, Icons und Symbole geben. Die so verbesserte Transparenz soll zur harmonisierten und möglichst einheitlichen Kommunikation gegenüber den Endverbraucher:innen führen. „Ihr Bewusstsein für den Wert von Verpackungsmaterialen, das Recycling zum Erhalt der nachhaltigen Wertstoffe im Kreislauf und für ihren eigenen Beitrag dazu kann damit weiter erhöht werden“, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer von Interseroh+ und ergänzt: „Die Empfehlungen zahlen damit auf das übergeordnete Ziel des Forums ein, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft von Verpackungen zu erreichen“. Die Expert:innen im Forum Rezyklat sichteten dazu im ersten Halbjahr 2022 zunächst die aktuell verfügbaren und verwendeten Kennzeichnungsmittel nach Themen. Anschließend haben sie verschiedene allgemeingültige wie themenspezifische Kriterien erarbeitet, die für eine erfolgreiche Kommunikation der Themen mittels Verpackungslogos und -icons maßgeblich sind. Anhand dieser wurden die gesammelten Logos von den Mitgliedern des Forum Rezyklat bewertet. Mit den entsprechend gestalteten Hinweisen auf den Verpackungen sollen Verbraucher:innen Klarheit darüber erlangen, ob diese nach Gebrauch im Recyclingprozess verarbeitet und aus ihnen wieder neue Verpackungen oder Produkte hergestellt werden können. Sie erfahren zudem, dass für deren Produktion Rezyklate eingesetzt wurden und können sie bestmöglich entsorgen beziehungsweise ihre Bestandteile voneinander trennen und so einem materialgerechten Recycling zukommen lassen. Zum Hintergrund Zum Zeitpunkt der Durchführung der Analyse gab es für den deutschen Markt keine konkreten oder verbindlichen rechtlichen Vorgaben zur Aufbringung von Logos, Icons und Symbolen zu den Themen Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz sowie für Entsorgungs- und Trennhinweise. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich dies zukünftig ändern wird. Zu erwähnen sind hier insbesondere das von der deutschen Bundesregierung in der Legislatur 2021-2025 im Koalitionsvertrag aufgeführte „Recycling-Label“ zum Rezyklateinsatz sowie die Überarbeitungen der EU-Abfallrahmenrichtlinie und der EU-Verpackungsrichtlinie. Zu letzterer soll im November 2022 ein Entwurf vorgelegt werden. Dieser beinhaltet möglicherweise die Umstellung der Richtlinie auf eine Verordnung, um eine einheitliche Umsetzung in den Mitgliedstaaten sicherzustellen und wird voraussichtlich auch Regelungen zur Aufbringung von Entsorgungs- und Trennhinweisen enthalten. Die Vorgaben der europäischen Verpackungsgesetzgebung sind in Deutschland umzusetzen und wirken sich somit auch auf den deutschen Markt aus. Pressebild: Verpackungen richtig entsorgen und trennen – Dabei helfen einheitliche, leicht verständliche Logos, Icons und Symbole auf den Produkten. (Quelle: Initiative „Mülltrennung wirkt“/Marcella Merk) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 15.08.2022
Verpackungen aus recycelten Materialien sind gut für die Umwelt, wie zum Beispiel eine Studie des Öko-Instituts vom Mai dieses Jahres zeigt. Der Einsatz von recycelten Kunststoffen, auch Rezyklat genannt, nimmt für das Herstellen von neuen Verpackungen weiter zu. Das belegt etwa die von der BKV GmbH beauftragten Studie „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland“. Jedoch überwiegt derzeit noch der Anteil neuer Kunststoffe bei der Verpackungsherstellung. Ein Grund: Es fehlt an ausreichenden Mengen Rezyklats. Die im Forum Rezyklat vereinten Unternehmen entwickeln daher gemeinsam verbraucherfreundliche und praxisnahe Strategien und Lösungen, um die Gewinnung des nachhaltigen Wertstoffes zu fördern. Auch Verbraucher:innen spielen hier eine wichtige Rolle, je gründlicher sie ihren Hausmüll trennen, desto mehr Kunststoffe können wieder recycelt werden. Mit der Informationskampagne 2022 will das Bündnis darum die Wichtigkeit der Kreislaufwirtschaft sowie der richtigen Trennung von Verpackungen verdeutlichen und die Verbraucher:innen zum recyclingfreundlichen Trennen motivieren. Ein Anliegen, das auch die Initiative „Mülltrennung wirkt“ bewegt. Deshalb haben sich beide Institutionen zusammengeschlossen und ein gemeinsames Key Visual für die Informationskampagne entwickelt, das die Themen Mülltrennung und Recycling vereint. Unter dem Stichwort „Gemeinsam für die Umwelt“ entstehen für die Kampagne verschiedene Werbematerialen, wie zum Beispiel Partneranzeigen, Poster für den Aushang in den Unternehmen und Handelsfilialen sowie Motive für die Kommunikation per Social Media. Mit ihnen machen die Mitglieder des Forum Rezyklat auf das Thema Mülltrennung und die Müllsammelaktion des Bündnisses aufmerksam. Die Aktion findet rund um den World Cleanup Day 2022 statt. Die Mitglieder des Forums rufen Kund:innen und Mitarbeiter:innen auf, vom 10. bis 17. September 2022 unter dem Motto „Weniger Müll, mehr Natur“ in ihrer Umgebung die Landschaft von achtlos Weggeworfenem zu befreien. Die dabei gefundenen Abfälle werden, soweit möglich, dem Recycling zugeführt. Am Ende der Aktionswoche werden die Anzahl der Teilnehmer:innen, die kuriosesten Fundstücke und die zurückgelegte Sammelstrecke erfasst und kommuniziert. Im vergangenen Jahr befreiten auf der Sammelaktion des Forums 975 Helfer:innen 7 Tage lang auf 2857 Kilometer die Umwelt von Abfällen. Key Visual der Informationskampagne 2022 (Quelle: Forum Rezyklat, „Mülltrennung wirkt“) Teilnehmer:innen der Müllsammelaktion 2021 des Forum Rezyklat (Quelle: Reckitt Benckiser) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de