Veröffentlicht am 03.05.2016
Wurde das Internet bisher durch die Kommunikation zwischen Mensch und Mensch oder Mensch und Maschine geprägt, können nun beliebige Gegenstände eindeutig identifiziert werden und damit untereinander kommunizieren. Diese smarten Objekte erkennen mithilfe integrierter Sensoren Luftfeuchtigkeit, Druck oder auch Licht. Damit werden Gegenstände immer häufiger in die Lage versetzt, ihre Umgebung zu beobachten, diese Informationen zu sammeln, auszuwerten und mit übergeordneten Informationssystemen zu teilen. Das geht soweit, dass sie sogar autonome Entscheidungen treffen können. Im Internet der Dinge spielen diese smarten Objekte eine wichtige Rolle, denn sie verbinden die reale mit der digitalen Informationswelt. Ein Beispiel ist die Produktionssteuerung. Sie kann standardisiert gestaltet werden und trotzdem auf dynamische Marktbedürfnisse reagieren. Die Spezifikation DIN SPEC 91329 legt jetzt Anforderungen für ein Schnittstellen- und Kommunikationskonzept zur Verwendung von Daten zwischen Sensorsystemen und den übergeordneten betrieblichen Informationssystemen fest. Denn erst durch den Einsatz von standardisierten Schnittstellen und einer einheitlichen Sprache wird eine Verknüpfung aller Anwendungen und aller operativen Prozesse unternehmensübergreifend und entlang der gesamten horizontalen und vertikalen Wertschöpfungskette möglich. Die DIN SPEC 91329 „Erweiterung des EPCIS-Ereignismodells um aggregierte Produktionsereignisse zur Verwendung in betrieblichen Informationssystemen“ fußt auf dem Schnittstellenstandard EPCIS von GS1 Germany. Per EPCIS (Electronic Product Code Information Services) werden Sensordaten im Kontext „Industrie 4.0” und im „Internet der Dinge” verknüpft mit den Antworten auf die Fragen, wann, was, wo und warum etwas passiert ist. Die Erarbeitung der DIN Spezifikation erfolgte in enger Zusammenarbeit mit: FIR e.V. und Werkzeugmaschinenlabor (WZL), beides RWTH Aachen, MSR Technologies, Psipenta Software Systems, Sick, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU sowie GS1 Germany. Im Rahmen der Hannover Messe Industrie erhielt unter dem Motto „Standards für die Welt von morgen“ unter anderem GS1 Germany den DIN-Innovationspreis 2016 für die Mitentwicklung. Mit dem Preis werden alljährlich Standardisierungsprojekte für zukunftsweisende Forschungsvorhaben oder innovative Geschäftsideen ausgezeichnet. Insgesamt wurden in diesem Jahr vier Innovationspreise vergeben, die jeweils mit 3.000 Euro dotiert sind. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.05.2016
72 Prozent der mittelständischen Unternehmen sehen die digitale Transformation laut Bitkom als eine der zentralen Herausforderungen an. Gleichzeitig sind deutsche Unternehmen noch zögerlich unterwegs: 55 Prozent der Mittelständler haben keine zentrale Digitalisierungsstrategie und riskieren damit, den Anschluss an die Marktentwicklung zu verpassen. Doch wie viel Digitalisierung braucht es denn grundsätzlich? Und welche Trends sind wirklich nutzbringend? Ob für jedes Unternehmen der gleiche Grad an Digitalisierung Sinn macht, diskutieren Top-Referenten auf dem ECR Tag 2016 unter dem Motto „Digitale Realität – die Welt zwischen On- und Offline.“ Darüber hinaus stehen weitere Themen und Herausforderungen der Konsumgüterwirtschaft auf der Agenda: Ikea beleuchtet, wie One-to-one und Mass Marketing zusammen funktionieren können. Wie stark muss der Kunde wirklich im Fokus stehen? Amazon ist überzeugt: Es braucht echte Customer Obsession. Real Time Supply Chain für Omnichannel-Kunden – Rewe zeigt, wie es geht. Vertiefende Fachforen behandeln zudem Themen wie Category Management, Shopper Insights, Digitalisierung am PoS, Big Data und Herausforderungen für die Logistik. Der zweitägige Kongress mit über 60 Vorträgen und mehr als 80 Top-Referenten findet am 21./22. September 2016 im Estrel Congress und Messe Center in Berlin statt. Frühbucher sichern sich die Teilnahme bis zum 31. Mai 2016. Diese und weitere Informationen sowie Angebote etwa für Studenten und Startups finden interessierte Unternehmen unter www.ecrtag.de . Pressebild: Diskussionsrunde ECR Tag 2015: (v.l.n.r.) Torsten Toeller, Fressnapf, Klaus Hellmich, Galeria Kaufhof, Franz-Olaf Kallerhoff, Procter & Gamble, Uwe Schulz, Moderator, Tina Beuchler, Nestlé, Erich Harsch, dm-drogeriemarkt (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.06.2026
Wachsender Nachhaltigkeitsanspruch und eine hohe Komplexität im Aktionsgeschäft stellen Industrie und Handel vor Herausforderungen. Mit der Veröffentlichung einer Anwendungsempfehlung für permanente Displays schafft GS1 Germany nun den Rahmen für eine nachhaltigere und effizientere Gestaltung des Aktionsgeschäfts im Konsumgütersektor. Die gemeinsam mit führenden Unternehmen aus Industrie und Handel entwickelte Empfehlung definiert erstmals einheitliche Anforderungen und unterstützt damit den skalierbaren Einsatz permanenter Displaylösungen im Markt. Diese basieren auf einem klaren Prinzip: Der stabile Grundaufbau verbleibt dauerhaft im Markt, während für wechselnde Promotions lediglich vorkonfektionierte Warenlagen oder modulare Einsätze ausgetauscht werden. Im Vergleich zu klassischen Einweg-Displays lassen sich so Materialverbrauch, Transportvolumen und Handlingaufwand deutlich reduzieren . Was bislang in Pilotprojekten erfolgreich erprobt wurde, erhält mit der neuen Anwendungsempfehlung nun einen übergreifenden, branchenweit anwendbaren Rahmen. „Nachhaltige Lösungen entfalten ihre volle Wirkung erst dann, wenn sie standardisiert und damit breit skalierbar sind“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager Competence Center Mehrweg Transportverpackungen bei GS1 Germany. „Mit der Anwendungsempfehlung für permanente Displays schaffen wir eine einheitliche Grundlage, die Industrie, Handel und Displayhersteller gleichermaßen nutzen können. Das reduziert Komplexität, erhöht Investitionssicherheit und unterstützt die Ressourcenschonung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ Das Thema permanente Displays wurde bereits 2024 im Rahmen des GS1 Germany ECR Awards in der Kategorie „Sustainable Excellence“ ausgezeichnet – eine Auszeichnung, die die hohe Relevanz des Konzepts für die gesamte Branche unterstreicht. Beteiligt waren unter anderem Rossmann, Beiersdorf, Procter & Gamble und Unilever. Aufbauend auf diesen Praxiserfahrungen hat GS1 Germany gemeinsam mit Projektpartnern konkrete Spezifikationen erarbeitet. „Der Erfolg dieses Projekts basiert auf echter Zusammenarbeit und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Entscheidend ist auch, dass wir flexibel auf unterschiedliche Einflussgrößen reagieren und jeweils die passende Methodik wählen. So verbinden wir Innovationskraft mit Umsetzungsstärke und schaffen nachhaltigen Mehrwert für die Branche“, erklärt Calvin Hegger, Senior Manager Value + Excellence Hub bei GS1 Germany. Die Anwendungsempfehlung beschreibt einheitliche Grundmaße und modulare Aufbauprinzipien, definiert Anforderungen an Stabilität und Wiederverwendbarkeit und gibt Leitlinien zur optimalen Paletten- und Flächennutzung sowie zu abgestimmten logistischen Prozessen zwischen Industrie und Handel. Durch diese Harmonisierung wird das Aktionsgeschäft, das bislang häufig als individuelle Sonderlösung umgesetzt wurde, in einen planbaren und effizient skalierbaren Prozess überführt. Gleichzeitig leistet der Ansatz einen konkreten Beitrag zur Reduktion von Verpackungsabfällen und Transportaufkommen . Unternehmen profitieren von höherer Planbarkeit in der Supply Chain sowie reduzierten Prozesskosten und verbinden damit ökologische Zielsetzungen mit wirtschaftlicher Effizienz. Luca Borg, Advanced Logistics Expert Process Design bei Dirk Rossmann GmbH: „Für den Handel bedeutet der Standard vor allem Vereinfachung und Kostenersparnis. Permanente Displays lassen sich deutlich effizienter in bestehende Prozesse integrieren, wenn Maße, Module und logistische Abläufe klar definiert sind.“ Als neutrale Plattform bringt GS1 Germany Industrie, Handel und weitere Marktteilnehmer zusammen, um praxistaugliche Standards zu entwickeln und in die Umsetzung zu überführen. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphase ist bereits die nächste Entwicklungsstufe in Vorbereitung: In der zweiten Phase werden die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz gezielt weiterentwickelt, um den Nutzen permanenter Displays für Industrie und Handel weiter zu steigern. Die Anwendungsempfehlung steht hier kostenfrei zur Verfügung. Pressefoto: Permanente Displays im Handel. (Quelle: Dirk Rossmann GmbH) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Marie Euler Corporate Communications Stolberger Str. 108 a, 50933 Köln Tel: +49 170 7009027 E-Mail: marie.euler@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Warum exzellente Datenqualität für Produktstammdaten entscheidend ist und wie GS1 DQX Handel und Industrie bei der Qualitätssicherung unterstützt.
Mit der SoVi App will das Unternehmen SonicView alle digitalen Produkte barrierefrei
gestalten und entwickeln. Hier geht's zum Interview
Veröffentlicht am 13.08.2013
Rampenprozesse zu steuern, ist eine der großen Herausforderungen der Logistik. Immer mehr Unternehmen setzen hierfür auf webbasierte Zeitfensterbuchungssysteme, um tägliche Liefer- oder Abholprozesse zu optimieren. Aber wie gehen sie am besten bei der Umsetzung vor? Was ist „State of the Art“ bei der Technologie und welche Trends zeichnen sich ab? Hierüber informiert jetzt die neue Workshop-Reihe „Zeitfenstersteuerung in der Praxis“ von GS1 Germany. Die jeweils halbtägigen Veranstaltungen sind zu Gast bei Henkel, Nestlé und Unilever: Sie finden am 27. August in Hamburg, am 30. Oktober in Nürnberg und am 27. November in Düsseldorf statt. Experten präsentieren aktuelle Lösungen: Die Teilnehmer erfahren anhand von Anwendungsbeispielen und praktischen Übungen zum Beispiel wie sich bestehende Systeme optimieren lassen, sie lernen die neuesten Entwicklungen von Zeitfensterbuchungssystemen kennen und können im direkten Gespräch mit den Systemanbietern individuelle Frage klären. Der Workshop richtet sich an Logistikverantwortliche des Handels und der Konsumgüterindustrie sowie an Logistikdienstleister. Die im Workshop präsentierten Lösungen basieren auf der Anwendungsempfehlung, die die Branche 2012 unter dem Dach von GS1 Germany erarbeitet hat. Die Unternehmen einigten sich darin auf einheitliche Begriffsdefinitionen und Lösungen für das automatisierte sowie standardisierte elektronische Buchen von Zeitfenstern. „Das bedeutet an dieser Stelle des Warenflusses: Alle Beteiligten sprechen eine Sprache, manuelle Arbeitsschritte entfallen, die notwendigen Transportinformationen sind vollständig, korrekt, aktuell und stets verfügbar“, erklärt Gül Aydogdu, Projektmanagerin bei GS1 Germany. Weitere Informationen unter: https://www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.12.2014
Transparente Lieferketten und chargengenaue Rückverfolgbarkeit: Konsumenten und Gesetzgeber fordern mehr Sicherheit für Lebensmittel. Große Handelsunternehmen wie Metro oder Transgourmet setzen dabei auf den Traceability-Service fTrace von GS1 Germany, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Rund 200 Fisch- und 300 Fleischlieferanten bzw. Produzenten wurden bereits vom Handel aufgefordert, ihre Daten zur Rückverfolgbarkeit über fTrace zur Verfügung zu stellen. fTrace basiert auf dem globalen GS1 Standard EPCIS (Electronic Product Code Information Services). Die Daten können per Webinterface eingegeben oder automatisiert übermittelt werden. „Der Vorteil von fTrace ist, dass jeder Lieferant über eine einzige Lösung alle Händler erreicht“, sagt Ulrich Schäfer, Bereichsleiter Products und Standards bei GS1 Germany. Um Lieferanten, Importeuren und Veredlern den Einstieg zu erleichtern, hat GS1 Germany ein Informationspaket geschnürt und bietet kostenfreie, speziell auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittene Webinare an. „Dies ist allerdings nur der erste Schritt: Wir begleiten die Unternehmen individuell durch den gesamten Onboarding-Prozess“, so Schäfer weiter. Bis zur erfolgreichen Live-Schaltung vergehen zwischen einem und drei Monate – kleinere Unternehmen mit nur wenigen verschiedenen Erzeugnissen gelangen noch schneller ans Ziel. „fTrace ist eine einfache und zukunftssichere Möglichkeit, das Vertrauen in ihre Produkte zu stärken und Konflikte mit dem Gesetz zu vermeiden,“ zeigt sich Peter Abel von Forellen-Abel überzeugt. Für Fisch- und Aquakulturerzeugnisse etwa schreiben die EU-Verordnungen Nr. 1224/2009 und Nr. 404/2011 detaillierte Angaben unter anderem zu Fangdatum und -gebiet, Produktionsmethode und Verfallsdatum vor. Bei Fleisch sind im Rahmen der Durchführungsverordnung zur LMIV bis April 2015 genaue Herkunfts- und Produktinformationen gefragt. Mit fTrace können die Daten chargengenau entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Endkunden bereitgestellt werden. So braucht etwa der Gastronom beim Einkauf im Großhandel künftig nur noch ein Smartphone und die fTrace-App: Damit scannt er den DataMatrix- oder einen vergleichbaren Barcode auf der Verpackung und erhält direkt über auf Handydisplay die gewünschten Informationen zur Herkunft von Fisch oder Fleisch. Das Onboarding-Projekt von GS1 Germany stößt auch auf internationale Resonanz. Derzeit laufen Tests mit verschiedenen Unternehmen und es wurden bereits Webinare von Argentinien bis Neuseeland durchgeführt. Infopaket und Webinar stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und können direkt bei GS1 Germany angefordert werden: E-Mail: zeller@gs1-germany.de. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Jon Moeller, CEO von Procter & Gamble, fordert die Branchenführer auf, von herkömmlichen Barcodes auf 2D-Codes mit GS1 Standards umzusteigen. Gründe hier!
Wie strukturierte Produktdaten und die GTIN darüber entscheiden, ob Produkte in KI-Systemen sichtbar werden. Insights von info.link.
Der DPP wird zur Pflicht: Was Unternehmen jetzt tun müssen, wie der Einstieg gelingt & welche Rolle Standards spielen sagt GS1 Experte Alexander König