Veröffentlicht am 30.10.2012
Mehr als 290 Teilnehmer aus ganz Deutschland und der Schweiz folgten der spannenden Einführung der Führungsriege der Edeka Minden-Hannover vertreten durch Vorstandssprecher Mark Rosenkranz, Geschäftsführer Dirk Körner und Harry Gerdes, Leiter Marketing Services. Im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz am 30. und 31. Oktober 2012 stehen die Themen Category Management und Shopper Marketing und damit auch die Kundenzufriedenheit im Sinne von Efficient Consumer Response (ECR). Schon am ersten Tag gaben die Experten Antworten auf folgende Fragen: Wie können Kunden durch eine bessere Warenpräsentation oder -anordnung im Supermarktregal besser bedient werden? Welche Veränderungen innerhalb von Warenkategorien können das Einkaufserlebnis im Markt noch weiter verbessern? Wie können Handel und Industrie herausfinden, was Kunden wirklich wünschen oder wie sie heute überhaupt einkaufen. Damit rücken soziale Netzwerke und mobile Applikationen via Smartphone ebenfalls ins Blickfeld der POS-Experten. Neben zahlreichen Vorträgen lieferten die Live-Komponenten Category Management und Shopper Marketing zum Anfassen: Unter anderem wurde im Marktkauf Herford das Segment der Papier,- Büro- und Schreibwaren unter die Lupe genommen. Im E-Center Wehrmann erlebten die Teilnehmer das Mystery Shopping und konnten das umgesetzte CM-Projekt in der Abteilung Drogerie live erleben. Bei Edeka Röthemeier gab es ein Beispiel, wie der Einkauf von Getränken durch die optimale Gestaltung der Kategorien und Abteilungen zum Erlebnis werden kann. Den krönenden Abschluss des ersten Konferenztages bildet ein entspannter ECR-Networking-Abend im Victoria-Hotel am Mindener Marktplatz. Der zweite Tag von ECR live! widmet sich dem Category Management, seiner langfristigen Umsetzung, innovativen Shopper Marketing- und CM-Highlights sowie Trendthemen und Erfolgsfaktoren, die zukünftig Auswirkungen auf Handel, Industrie und den Kunden haben werden. Die Best Practice Konferenz ECR live! stößt bereits zum neunten Mal auf sehr positive Resonanz. Bewährt hat sich, dass Veranstalter GS1 Germany immer wieder andere spannende Unternehmen wie die Edeka Minden-Hannover, die Metro Group oder auch Unilever als Gastgeber gewinnt. Die Mischung aus Vorträgen, Workshops und Live-Komponenten vermittelt besonders praxisnahes Wissen, das die Teilnehmer gern in ihren eigenen beruflichen Aufgaben integrieren. Die ECR live! richtet sich insbesondere an Professionals aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Einkauf, Shopper Marketing, Category Management, Trade Marketing und Marktforschung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-951 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co KG Andreas Laubig Pressesprecher Wittelsbacherallee 61 32427 Minden Tel.: 0571 802 1010, fax – 1020 E-Mail: andreas.laubig@edeka.de Homepage: www.edeka-minden.de
Veröffentlicht am 03.12.2012
Der neue Standard für den elektronischen Rechnungsaustausch ZUGFeRD soll künftig bundesweit die bestehenden EDI-Standards ergänzen und papierbasierte Prozesse ablösen. Das Konzept sieht vor, Rechnungen im PDF-Format zu versenden. Die Daten werden zusätzlich standardisiert im XML-Format im Dokument integriert und automatisch mit übertragen. Dadurch lassen sich Rechnungen einfacher elektronisch weiterverarbeiten und archivieren. Möglich macht diese Vorgehensweise unter anderem das neue Umsatzsteuergesetz. Es erleichtert vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Versand und den Empfang von Rechnungen auf elektronischem Weg. Ziel ist es, dass künftig jede Finanz- und Buchhaltungssoftware automatisch Rechnungen nach dem neuen Verfahren erzeugen kann. ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland, basiert auf globalen und europäischen Empfehlungen und ist kompatibel mit dem GS1 System. Mitte November stellte Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, den neuen Standard für den elektronischen Rechnungsaustausch vor. ZUGFeRD wurde im Rahmen des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) unter anderem von GS1 Germany, der Automobilindustrie, dem Bankensektor, der Software-Industrie, DATEV, aber auch vom öffentlichen Sektor erarbeitet. „Der ZUGFeRD-Standard versetzt endlich auch kleinere Unternehmen in die Lage, von Papierrechnungen auf standardisierten, elektronischen Rechnungs-versand umzustellen. Nach aktuellen Schätzungen der Billentis Marktstudie 2012 werden jährlich in Europa etwa 16 Milliarden Rechnungen allein an Geschäftspartner und in den öffentlichen Sektor versendet. Lediglich 18 Prozent davon elektronisch. Wir sprechen hier also von enormen Kosteneinsparungen und einem wesentlichen Beitrag zu nachhaltigen Geschäftsprozessen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Unternehmen ist seit 35 Jahren Schnittstelle zwischen Handel und Industrie bei der Entwicklung und Umsetzung von EDI-Standards und hat diese Erfahrung im FeRD eingebracht. Pretzel weiter: „Künftig hat jeder Rechnungsempfänger vom Handwerker bis zum Konzern die Option, Daten elektronisch weiterzuverarbeiten.“ „ZUGFeRD ist ein echter End-to-End-Prozess, der sich einfach und für kleines Geld realisieren lässt“, so Werner Brinkkötter, Vice-Head of Bookkeeping bei der August Storck KG. „Wir haben uns eine zügige Integration vorgenommen. In einem ersten Schritt haben wir den Rechnungseingang per E-Mail bereits umgesetzt.“ Brinkkötter sieht genau wie Pretzel in ZUGFeRD einen Türöffner zum elektronischen Rechnungsaustausch für kleine und mittlere Unternehmen. So könnten fehlerbehaftete Medienbrüche vermieden werden. „Neben großen wirtschaftlichen Vorteilen bietet die neue Option auch ein Mehr an Sicherheit. Schwarzen Schafen wird es schwerer fallen, Empfängern gefälschte Rechnungen unterzuschieben“, so der EDI-Experte weiter. „Es geht hier schließlich um Geld.“ FeRD ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland. Das Forum wurde unter dem Dach der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) gegründet. GS1 Germany ist nicht nur national im FeRD vertreten. Die Plenumssitzung des FeRD benannte am 14. November einen Experten von GS1 Germany zu einem von vier Vertretern auf europäischer Ebene. Als Experte für E-Business-Standards wird er die deutschen Ergebnisse im Multistakeholder-Forum zu elektronischen Rechnungen der EU-Kommission einbringen. Weitere Information: www.ferd-net.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.12.2012
„Der Bargeldkreislauf der Zukunft braucht ein effizientes Netzwerk aus allen beteiligten Akteuren des Bargeldmarkts. Dabei werden die Grenzen zwischen Handel, Banken und Dienstleistern fließend. Transparenz sorgt für Sicherheit und Vertrauen zwischen den Akteuren“, so Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG. Unternehmen des Bargeldmarkts gründen deshalb eine CashCommunity unter dem Dach von GS1 Germany. Ziel der Initiative ist die fachliche Weiterentwicklung des Bargeldkreislaufes. Die Partner aus Handel, Banken, Dienstleistung, Herstellung, Versicherung und Bundesbank erarbeiten gemeinsam einheitliche Standards für eine nachhaltige Wertschöpfungskette. Ein besonderes Augenmerk widmet die CashCommunity den Schnittstellen zwischen Handel, Banken sowie Geld- und Wertdienstleistern. Dabei behandelt sie zum Beispiel Fragen zur reibungslosen Kommunikation zwischen den Prozesspartnern und zu den Haftungsübergängen. So vermeiden unter anderem durchgängige Kommunikationswege Medienbrüche und sorgen damit für Schnelligkeit und Sicherheit. Das gilt für Transportmedien ebenso wie für Automaten und Cashmanagement-Software. Ein weiteres Ziel der CashCommunity ist die lückenlose Transparenz der Bargeldströme: Tracking und Tracing führt zu erhöhter Transparenz, die das Risiko minimiert und sich so günstig auf Versicherungsprämien auswirken kann. „Innovationen, wie etwa die Nutzung der Radiofrequenztechnologie (RFID), und weitere Synergien zwischen den Unternehmen können dem effizienten Bargeldhandling einen weiteren Schub geben. Themen zur Optimierung mittels Standards sind genug vorhanden“, ist sich Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany, sicher. Die Standards von GS1 Germany spielen bereits beim Thema CashEDI eine tragende Rolle. Bei dieser elektronischen Geschäftsabwicklung mit der Deutschen Bundesbank können Banken Einzahlungen avisieren oder Geldbestellungen mit elektronischen Nachrichten übermitteln. Sie wird ab dem 1. Januar 2013 verpflichtend für die Kreditinstitute. Über ihre Praxiserfahrungen, neue Anforderungen, wie zukünftige Technologien und konkurrierende Zahlungssysteme, und deren Auswirkungen tauschen sich die Beteiligten des Bargeldmarktes auf dem Deutschen Bargeldlogistik Kongress aus. Er findet am 29. und 30 Januar 2013 in Wiesbaden statt und zeigt die wachsende Bedeutung des elektronischen Nachrichtenaustausches im Bargeldverkehr – national wie international. www.gs1-germany.de , www.bargeldlogistikkongress.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.12.2012
Kundenfragen beantworten, Sortimente planen, Managementaufgaben lösen: Auszubildende des Handels können im virtuellen Supermarkt spielerisch an ihrer Karriere arbeiten und sich auf Prüfungen vorbereiten. In verschiedenen Kursen von Warenkunde bis zu betriebswirtschaftlichen Themen vermittelt der virtuelle Supermarkt Handels-Know-how. Neu im Angebot sind ab sofort zwei Ausbildungsmodule für Category Management. Sie wurden von GS1 Germany und Ferrero gemeinsam mit Mediadidact entwickelt und vermitteln grundlegendes Wissen über den Nutzen von Category Management, den optimalen Aufbau und die Pflege von Sortimenten, den Acht-Schritte-Prozess sowie die Zusammenarbeit mit den Industriepartnern. „Das entsprechende Fachwissen ist gefragt und bietet vielfältige berufliche Entwicklungsperspektiven“, begründet Thorsten Pollmüller, Leiter Category Management Beratung und Training die Entscheidung von GS1 Germany, diesen kostenlosen Onlinekurs anzubieten. Bislang seien jedoch nur wenige Mitarbeiter im Einzelhandel ausreichend über Ziele und Hintergründe von Category Management informiert. Das belege auch eine im Oktober 2012 veröffentlichte Studie von GS1 Germany in Kooperation mit LZ direkt. Die neuen E-Learning-Module sollen hier Abhilfe schaffen. „Gerade im Category Management ist ein gemeinsames Verständnis in Handel und Industrie wichtig“, berichtet Markus Hoffmann, Category Manager bei Ferrero. Das Unternehmen unterstütze daher die Qualifikation der Mitarbeiter vor Ort, deren Engagement über den nachhaltigen Erfolg der Maßnahmen entscheide. Der virtuelle Supermarkt wurde von der Lebensmittel Zeitung und Mediadidact, dem auf Aus- und Weiterbildung spezialisierten Verlagsbereich der LZ Medien, ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Generation der „Digital Natives“ durch E-Learning-Angebote zeitgemäß zu unterstützen. Pollmüller ist optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass Category Management künftig nicht nur virtuell zum Basisrepertoire in der Ausbildung von Einzelhandelskaufleuten gehören wird.“ Weitere Informationen: www.virtuellersupermarkt.de Grafik: Wer ausreichend Punkte sammelt, schafft es online bis zum Marktleiter. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.01.2013
Hersteller haben weniger als zwei Jahre, um erweiterte Angaben über Energie- und Nährwerte, Lebensmittelimitate, Allergene und Herkunft des Produkts für den Verpackungsaufdruck zu erfassen. Das fordert die Lebensmittelinformations-Verordnung (EU-Verordnung 1169/2011), kurz LMIV. Online-Händler mit Lebensmitteln im Sortiment stehen vor der gleichen Herausforderung: Die LMIV sieht vor, dass Angaben, die bisher nur auf den Produktverpackungen Pflicht waren, ab 2014 auch im Shop angezeigt werden müssen. Sollten die verschärften Regelungen der LMIV auf Webseiten und in mobilen Apps nicht umgesetzt werden, drohen ab dem 13. Dezember 2014 Abmahnungswellen. GS1 Germany sagt Händlern und Herstellern, wie sie den vielfältigen Anforderungen gerecht werden. Wie die Bereitstellung der Produktinformationen erfolgen sollte, wird in der Best-Practice Empfehlung „Extended Packaging – Trusted Source of Data“ ebenfalls geklärt. Das Dokument hat GS1 Germany gemeinsam mit namhaften Experten aus Industrie und Handel, darunter Mondelez (Kraft Foods), Procter & Gamble, Metro und Rewe, sowie führenden Rechtsexperten in den vergangen zwei Jahren erarbeitet. Empfohlen wird die Nutzung des weltweiten Datenpoolverbunds mit dem Namen Global Data Synchronization Network, kurz GDSN. In diesen Datenpools pflegen Hersteller die Stammdaten ihrer Produkte, inklusive der geforderten Pflichtangaben. Über das GDSN gelangen die Produktinformationen zentral an die Händler und deren verschiedene Absatzkanäle, darunter auch Online und Mobile. Damit auch Verbraucher direkt über beispielsweise Mobile Scan Apps auf diese Produktinformation zugreifen können, rät GS1 Germany den Herstellern zusätzlich zur Vernetzung des GDSN mit einer Trusted Source of Data-Infrastruktur. Die unter dem Dach von GS1 global entwickelte Trusted Data-Infrastruktur ist bereits durch nationale wie internationale Projekte auf Herz und Nieren geprüft. Sie stellt eine vertrauenswürdige Datenquelle für Verbraucher dar. Die Vernetzung unterschiedlicher Datenquellen benötigt erfahrungsgemäß einen längeren Zeitraum, sodass die Unternehmen aufgerufen sind, diese Thematik zeitnah anzugehen. Die Best-Practice-Empfehlung steht mit dem Titel „Extended Packaging – Trusted Source of Data“ auf www.gs1-germany.de zum kostenlosen Download zur Verfügung. Darüber hinaus wird dieses Thema einen Schwerpunkt auf den kommenden M-Days am 5. und 6. Februar in Frankfurt bilden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.01.2013
Der Branchentreff für mobile Solutions and Technologies: Am 5. und 6. Februar findet zum achten Mal die M-Days, Kongress und Messe für mobile Solutions and Technologies, statt. Mehr als 100 Unternehmen stellen auf der Messe in Frankfurt ihre Produkte und Services vor. Auf dem zweitägigen Kongress sprechen mehr als 120 Referenten über die wichtigsten Themen aus den fünf mobilen Geschäftsbereichen Strategy, Marketing, Media, Commerce und Enterprise. „Das Fachforum Mobile Commerce beschäftigt sich mit der Einbeziehung von Mobile in den Handel, in Mobile Payment und in Mobile Couponing. Die M-Days bietet ein sehr professionell besetztes Forum für die aktuellsten Studien und Marktbeobachtungen. Damit ermöglicht sie den Besuchern alle Informationen aus erster Hand zu erfahren“, so Klaus Reinke, Mitglied der Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition. GS1 Germany stellt auf den M-Days ein Update der Studie „Mobile in Retail“ vor, die das EHI Retail Institute in dessen Auftrag durchgeführt hat. Schon die Erstauflage hatte den hohen Stellenwert belegt, den das Thema Mobile im Handel hat. So sahen 80 Prozent der befragten Handelsunternehmen die strategische Bedeutung der mobilen Interaktion mit den Kunden und hatten konkrete Ziele damit. Auch 2012 war für drei von vier Händlern das Thema Mobile von strategischer Bedeutung. Zuversicht herrscht im Markt, was die mobilen Zahlungsmethoden angeht: Zwei Drittel der Befragten empfinden Mobile Payment als echten Trend und nicht mehr nur als Hype. Mobile Wallet-Anbieter, Mobilfunk- und Zahlungsnetzbetreiber erwarten, dass die mobilen Zahlungsmethoden Bargeld verdrängen und Kreditkartenzahlungen digitalisieren werden. „Spannend wird es vor allem für Drogeriemärkte und den Lebensmittel-einzelhandel“, so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany. Die befragten Dienstleister sehen hier die sicheren Marktsegmente für mobiles Bezahlen. Kilic weiter: „Den Durchbruch für mobiles Bezahlen erwarten wir für 2015.“ Dann nämlich werden der Studie zufolge bereits 50 Prozent der ausgelieferten Smartphones und Kassenterminals für die NFC-Technologie (Near Field Communication) befähigt sein. Am 6. Februar 2013 präsentiert GS1 weitere Ergebnisse der Studie – von 11:30 bis 13:00 Uhr im Kongress-Forum 9 Mobile Commerce: Mobile in Retail/Multichannel. Ende 2010 führte GS1 Germany bereits eine Studie zum Informationsverhalten von Konsumenten im Internet und via Smartphone durch. Die Studie basierte auf einer Online-Befragung mittels repräsentativer Stichprobe von über 3.500 Konsumenten aus dem GfK Web Efficiency Panel (WEP), Teil des klassischen GfK-Haushaltspanels. Auf den M-Days 2013 veröffentlicht GS1 Germany eine Neuauflage. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, wie sich das Informationsverhalten der Verbraucher in den letzten zwei Jahren verändert hat. So gaben vor zwei Jahren 83 Prozent der Konsumenten an, dass sie bei ihrer Informationsrecherche am stärksten den Verbraucherzentralen vertrauen. Wie sich die Zahlen bis 2012 verändert haben, erfahren die Kongressteilnehmer am 5. Februar im Forum 3 Mobile Commerce: Trusted Souce of Data/POS/Mobile Shopper von 16:45 bis 18:15 Uhr. Foren und Panels von GS1 Germany: 1. Tag M-Days, Dienstag, 5. Februar 2013: Forum Mobile Commerce 3 11:30 bis 13:00 Uhr: M-Commerce/M-Couponing: Smartes Sparphone – Mobile Couponing erobert das PoS-Marketing 14:30 bis 16:00 Uhr: M-Payment / Mobile Wallet: Kampf ums größte Kuchenstück — Mobile Payment 16:45 bis 18:15 Uhr: Trusted Source of Data/ POS / Mobile Shopper: Im Angebot: das gläserne Produkt und die neue Macht des Verbrauchers. 2. Tag M-Days Mittwoch, 6. Februar 2013: Forum Mobile Commerce 8 11:30 bis 13:00 Uhr: Near Field Communication (NFC): NFC in der War-teschleife – wann kommt der Durchbruch? Forum Mobile Commerce 9 11:30 bis 13:00 Uhr: Mobile in Retail/Multi Channel: 24 Std. geöffnet – mit Mobile-Shops zu mehr Umsatz 14:30 bis 16:00 Uhr: Mobile Payment International: Mobile Payment and the Role of Mobile Network Operators Weitere Informationen zu den M-Days finden Sie auf der Internetseite www.m-days.com und im Blog Connected der Messe Frankfurt zur Digitalisierung des Geschäftslebens unter http://connected.messefrankfurt.com . Zeitgleich zur M-Days in Halle 11 findet die Email-Expo, Fachmesse mit spezialisiertem Fachforum für professionelles E-Mail-Marketing, statt - sie ergänzt die M-Days mit Themen zu Social Targeting, Location Based oder Text Message Marketing Pressekontakt GS1 Germany: Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/ Stv. Leitung Marketing + Kommunikation Tel.: + 49 221 94714-543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Veranstaltungsprofil M-Days M-Days – die Kongressmesse für Mobile-Lösungen und Technologien der Messe Frankfurt spiegelt alle Facetten der mobilen Marktentwicklung wider. Am 5. und 6. Februar 2013 wird die 8. M-Days „Mobile Solutions and Technologies“ zum dritten Mal als Veranstaltung der Messe Frankfurt in der Mainmetropole ausgerichtet. Die Kongressmesse für mobile Kommunikations-, Vertriebs- und Contentlösungen ist mit mehr als 110 Ausstellern aus elf Ländern, über 200 Referenten und mehr als 4.000 Besuchern die größte Leitkongressmesse rund um das mobile Internet und hat verstärkt den europäischen Markt im Fokus. Das Themenspektrum umfasst fünf wichtige mobile Kernthemen: Strategy, Marketing, Media, Commerce und Enterprise.
Veröffentlicht am 28.01.2013
Unsichtbar und effektiv wie die Heinzelmännchen: Dort wo Elektrowerkzeuge, Haushaltshelfer, Pflanzen und Wohnaccessoires das Herz der Baumarktkunden höher schlagen lassen, sorgt ein ausgeklügeltes Supply Chain Management für die Verfügbarkeit der einzelnen Sortimente. Um noch mehr Wertschöpfung zu realisieren, hat sich die Jumbo-Markt AG, mit 41 Filialen die zweitgrößte Baumarktkette der Schweiz, die Beratungskompetenz von GS1 Germany ins Haus geholt. In einem groß angelegten Supply Chain-Programm will Jumbo zum einen die Prozesskosten über die gesamte Warenbeschaffung und Warenwirtschaft hinweg reduzieren. Zum anderen soll maximale Warenverfügbarkeit mit minimaler Kapitalbindung vereint werden. Um das ambitionierte Projekt systematisch anzugehen, wurden vier Phasen definiert. Ziel der ersten Phase „Standortbestimmung“ ist es, die bestehenden Prozesse und die aktuelle Situation im Lieferanten-, Einkaufs- und Bestands-management vollständig zu erfassen. Auf Basis dieser Ist-Analyse hat Jumbo in der zweiten Phase eine gewichtete Bewertung der Prozesse erstellt und sich dabei an seinen strategischen Zielen orientiert. Anschließend erfolgte die detail-lierte Definition der Sollprozesse. „Dieser dritte Schritt ist sehr wichtig für einen erfolgreichen Ablauf: Unternehmen, die direkt aus der Ist-Analyse in die Umsetzung gehen, laufen Gefahr, sich im Aktionismus zu verlieren“, erläutert Tomislav Pavicic, Berater und Supply Chain Experte bei GS1 Germany. „Besser ist der Blick auf das Ganze, um dann dem kompletten Prozess eine Richtung zu geben. Zum Beispiel Erwartungshorizonte und daraus Soll-Prozesse zu definieren. Erst dann eröffnet sich die Möglichkeit, auch Prozessalternativen gegeneinander zu benchmarken“, ergänzt Denis Contessi, Leiter Organisation Logistik und Supply Chain bei Jumbo. Das Projekt befindet sich jetzt in der vierten Phase, der Umsetzung. Bei Jumbo sind gut ein Dutzend Mitarbeiter aus vier Abteilungen an dem Programm beteiligt. Das für das Projekt erforderliche Basiswissen wurde den beteiligten Mitarbeitern und Führungskräften durch GS1 Germany in einem maßgeschneiderten Schulungsprogramm vermittelt. Das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für Standards und Prozessoptimierung trägt Mitverantwortung in der Programm- und Projektleitung. Über dieses Projekt und das Lösungsportfolio von GS1 Germany können sich die Besucher der Logimat 2013 vom 19. bis 21. Februar in Halle 4, Stand 406, der Messe Stuttgart, informieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.02.2013
Diese und weitere Ergebnisse liefert die Neuauflage der Studie von GS1 Germany „The Shopper still rules“, durchgeführt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Studie basiert auf der Online-Befragung von über 4.000 Konsumenten aus dem GfK MEP-Panel. Betrachtet wurde das Online-Informations- und -Kaufverhalten für die Bereiche Gebrauchsgüter, Körperpflege-/Reinigungsprodukte sowie Lebensmittel. Laut Studie informieren sich Verbraucher – unabhängig vom Warenbereich – sowohl im Internet als auch via Smartphone in erster Linie über Preise, Rabatte und Sonderaktionen. Diese Erkenntnis brachte auch schon die Erstauflage der Studie in 2010. Neu ist, dass die heute befragten Konsumenten Kundenbewertungen im Bereich der Körperpflege- und Reinigungsprodukte sowie die Angabe von Inhaltsstoffen bei Lebensmittel als erforderlich ansehen. Vor gut zwei Jahren waren dies noch Nice-to-have-Informationen. Jetzt definiert der Verbraucher diese Produktinformationen als Need-to-haves, die im Internet und via Smartphone verfügbar sein müssen. Die Vertrauenswürdigkeit der Produktangaben spielt weiterhin eine übergeordnete Rolle. Wie in der Studie 2010 setzen 83 Prozent der Konsumenten auf Verbraucherzentralen und 71 Prozent auf Warentest-Organisationen, wie zum Beispiel Stiftung Warentest. Das Vertrauen in Informationen aus Handel und Industrie sinkt leicht auf knapp unter 30 beziehungsweise 34 Prozent. Grundsätzlich allerdings, würden 47 Prozent der Befragten ein Produkt bevorzugen, wenn mehr Informationen zur Verfügung stünden, wie Hersteller- oder Herkunft-, respektive Inhaltsangaben. Die unter dem Dach von GS1 entwickelte Trusted Data-Infrastruktur stellt eine neu etablierte vertrauenswürdige Datenquelle für Verbraucher dar, in der Markenhersteller und Händler ihre Produktangaben rechtssicher und verbraucherfreundlich hinterlegen können. Wie die Bereitstellung der Produktinformationen erfolgen sollte, erläutert die Best-Practice Empfehlung „Extended Packaging – Trusted Source of Data“. Das Dokument hat GS1 Germany gemeinsam mit namhaften Experten aus Industrie, Handel und Dienstleistern darunter Mondelez (Kraft Foods), Procter & Gamble, Checkitmobile (Barcoo), Metro und Rewe, sowie führenden Rechtsexperten in den vergangen zwei Jahren erarbeitet. Die Studie sowie die neue Trusted Source of Data wurden auf den M-Days am 5. Februar präsentiert. Zündstoff in die Diskussion brachte hierzu auch Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Er versteht sich als „Sprachrohr der Verbraucher“ und machte unter dem Titel „Lebensmittelkennzeichnung: Mehr Information statt Etikettenschwindel“ auf unklare Kennzeichnungen bis hin zur Täuschung von Verbrauchern aufmerksam. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.02.2013
Für drei von vier Händlern ist das Thema Mobile von strategischer Bedeutung. Besonders häufig umgesetzt werden aktuell Mobile Apps und Mobile Websites. Mobile Shop-Lösungen haben dagegen an Relevanz verloren. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie vom EHI im Auftrag von GS1 Germany, deren Ergebnisse im Rahmen der M-Days vorgestellt wurden. Im November 2012 wurden dazu 250 Händler adressiert. Daneben beantworteten sieben Zahlungsnetzbetreiber und alle nationalen Mobilfunknetzbetreiber (MNOs- Mobile Network Operators) sowie zwei Mobile Wallet-Anbieter die Fragen. Mehr als jeder zweite der befragten Händler glaubt daran, durch Mobile sein Image aufbessern bzw. pflegen zu können. Jeder fünfte ist der Meinung, durch Mobile lasse sich der Abverkauf steigern. Zuversicht herrscht im Markt, was die mobilen Zahlungsmethoden angeht. Zwei Drittel der an der Befragung teilnehmenden Händler empfinden Mobile Payment als echten Trend mit langfristiger Wirkung. Nur 33 Prozent halten die Entwicklung für einen vorübergehenden Hype. Zahlungsnetzbetreiber und MNO und Mobile-Wallet-Anbieter erwarten, dass in erster Linie Bargeld verdrängt und Kartenzahlungen digitalisiert werden. Die zeitliche Entwicklung der sogenannten Near Field Communication (NFC) in Deutschland prognostizieren ebenfalls beide Anbietergruppen ähnlich. 2015 sind, der Befragung zufolge, bereits 50 Prozent der ausgelieferten Smartphones und Terminals NFC-fähig. Die Studie sagt für das Jahr 2015 ebenfalls voraus, dass jeder zweite Händler über NFC-fähige Terminals verfügen wird. 38 Prozent der Händler glauben, dass eine Pilotierung von Contactless Payment bereits innerhalb der nächsten 12 Monate stattfinden wird. Für eine erfolgreiche Marktdurchdringung von Mobile Payment sind technische Standards nach wie vor von essentieller Bedeutung. 62 Prozent der Befragten nannten dies als Voraussetzung für die Durchsetzung von Mobile Payment. Weitere Informationen zur Studie erhalten Interessenten bei GS1 Germany. Pressekontakt GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.02.2013
Auf der Fruit Logistica 2013 hat die europäische Obst- und Gemüsebranche gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk der GS1 Organisationen begonnen, das GS1 System in der Branche umzusetzen. In erster Linie wurde vereinbart, künftig länderübergreifend auf die Globale Artikelnummer GTIN und die Globale Lokationsnummer GLN zu setzen. Unter dem Dach der europäischen GS1 Organisationen, unter anderem GS1 Germany, der Dachverbände IFPS, Freshfel Europe, Frug I Com sowie namhafter Unternehmen aus Handel und Industrie wurde dazu bereits im September 2012 eine Fachgruppe initiiert. Ziel der Gruppe „GS1 in Europe – Fruit & Vegetables GS1 Standards Deployment in Europe“ ist es, den Einsatz von GS1 Standards zu harmonisieren. „Nationale Insellösungen sollen künftig der Vergangenheit angehören“, so Klaus Förderer von GS1 Germany, Leiter der Initiative auf deutscher Seite. „Die Obst- und Gemüsebranche ist ebenso global geworden, wie die gesamte Kon-sumgüterbranche. Um da noch effizient handeln zu können, sind international standardisierte Prozesse mehr als notwendig geworden.“ In einem ersten Schritt soll ein europäisches Regelwerk geschaffen werden, das eine einheitliche Umsetzung der GS1 Standards sicherstellt. Die Anforde-rungen sollen über eine gemeinsame Plattform gesammelt und miteinander geteilt werden. Unter Mitwirkung der europäischen Verbände sowie von Unter-nehmen, zu denen Edeka, Metro und Rewe gehören, wird es in Kürze gemeinsame europäische Handlungsempfehlungen für die Obst- und Gemüsebranche geben. Unter anderem geht es um den Einsatz von Identifikationsnummern, elektronischem Datenaustausch, Etikettierung und Stammdatenaustausch. Die Handlungsempfehlungen werden sich dabei an den europäischen Anforderun-gen sowie der Gesetzeslage orientieren und auf den globalen GS1 Standards basieren. Die erste dieser Empfehlungen ist bereits fertig und fokussiert die Vergabe und Anwendung der Globalen Artikelnummer GTIN. Sie wurde diese Woche in englischer Sprache veröffentlicht und steht ab sofort als Fachpublikation auf der Website von GS1 Germany zur Verfügung. Englische Version der Meldung / English version of press release Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de