Datenprüfvorgaben, die die Vollständigkeit, Richtigkeit und Konsistenz von Produktstammdaten sicherstellen. Dafür steht GS1 DQX (Data Quality Excellence).
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Veröffentlicht am 20.04.2026
Das Handelsunternehmen Tchibo hat seine CO 2 -Emissionen in Transport und Logistik erneut gesenkt und dafür heute den Lean and Green 3rd Star erhalten. Verliehen wurde die Auszeichnung von GS1 Germany im Rahmen des 32. Handelslogistik Kongresses in Bonn. Mit dem 3rd Star würdigt GS1 Germany die Fortschritte des Unternehmens bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen über mehrere Zielperioden hinweg. Nach dem 1st und 2nd Star erreicht Tchibo damit die nächste Stufe innerhalb der Initiative. Im aktuellen Bewertungszeitraum von 2022 bis 2024 konnte das Unternehmen seine CO 2 -Emissionen um weitere 17,24 Prozent senken. „Der 3rd Star zeigt, dass CO 2 -Reduktion in der Logistik kein einmaliges Projekt ist, sondern ein Prozess, der sich über mehrere Jahre entwickelt. Tchibo hat genau diesen Weg eingeschlagen und wichtige Hebel – wie Luftfracht, Schiene sowie alternative Energieträger – gezielt bewegt. Solche Ansätze sind entscheidend, um Emissionen entlang der Supply Chain spürbar zu senken. Und genau das ist der Ansatz von Lean and Green“, sagt Aljoscha Rix, Manager Supply Chain Management bei GS1 Germany. Im Fokus stand diesmal insbesondere die Weiterentwicklung bestehender Transport- und Netzwerkstrukturen . Dazu zählen die weitere Reduktion von Luftfracht, Biokraftstoffe in der Seefracht, der Ausbau des Zugkonzepts inklusive elektrifizierter Nachläufe sowie die stärkere Konsolidierung von Warenströmen im Ursprung. Ergänzend wurde das Zentrallager auf Grünstrom umgestellt. „Besonders im Seefrachtbereich lässt sich durch die Wahl des Treibstoffes einiges an Emissionen einsparen. So konnten wir 2024 durch den Einsatz von Biokraftstoffen unsere Emissionen erheblich senken. In Zukunft setzen wir hier durch die „Zero Emission Maritime Buyers Alliance“ auf die Entwicklung skalierfähiger E-Fuels. Doch auch der Einsatz von Zügen im Netzwerk mit anschließendem anteiligen E-Truck-Nachlauf zeigt seine Wirkung“, betont Sina-Maria Schoenlein, Lead Sustainable Logistics bei Tchibo. Die Entwicklung zeigt, dass sich CO 2 -Reduktion in der Logistik nur durch strukturelle Anpassungen und die konsequente Weiterentwicklung bestehender Prozesse realisieren lässt. Ansätze wie bei Tchibo gewinnen vor diesem Hintergrund auch für andere Handels- und Industrieunternehmen zunehmend an Bedeutung. Die Lean and Green Initiative bietet dafür den Rahmen, Fortschritte messbar zu machen und über mehrere Stufen hinweg weiterzuentwickeln. Mehr zu Lean and Green Pressefoto: Lean and Green Auszeichnung auf der LOG 2026 in Bonn. Von links nach rechts: Ingo Wolters (GS1 Germany), Laura Andersch (Tchibo GmbH), Aljoscha Rix (GS1 Germany). (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Marie Euler Corporate Communications Stolberger Str. 108 a, 50933 Köln Tel: +49 170 7009027 E-Mail: marie.euler@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 03.12.2025
Nach einem erfolgreichen Proof of Concept startet im Januar 2026 die Pilotphase für Native Scanning . Zukünftig soll es möglich sein, GS1 DataMatrix Codes mit Google Lens zu scannen und weiterführende Informationen zu erhalten. So bekommen beispielsweise Pflegekräfte, medizinisches Fachpersonal oder Patient:innen digitalen Zugang zu vertrauenswürdigen Daten von Arzneimitteln. Ziel ist es, mit ausgewählten Partnern mehr Transparenz und Effizienz im Gesundheitswesen zu gewährleisten sowie vertrauenswürdige und interoperable Informationen zur Verfügung zu stellen. „Digitale Produktinformationen sind ein entscheidender Schritt hin zu mehr Patientensicherheit. Die bevorstehende Pilotphase ermöglicht es, gemeinsam mit Herstellern, nationalen Initiativen und weiteren wichtigen Stakeholdern die Weichen für eine globale Lösung zu stellen“, sagt Thomas Fell, Lead GS1 Germany. Und er ergänzt: „Mithilfe von Standards und Smartphones fördern wir das Zusammenwirken der physischen und digitalen Welt und können relevante Informationen jederzeit am richtigen Ort bereitstellen.“ Was ist der GS1 DataMatrix? Der GS1 DataMatrix gehört zu den sogenannten zweidimensionalen Barcodes. Er gilt als echtes Platzwunder, denn er verschlüsselt eine Vielzahl von Informationen auf kleinsten Flächen. Deshalb ist er vor allem im Gesundheitswesen seit etwa 20 Jahren stark verbreitet. Zumal zusätzliche Informationen wie Seriennummern, Chargennummern oder Verfallsdaten im Code enthalten sein können. Darüber hinaus trägt er dazu bei, Medikamente fälschungssicherer und Medizinprodukte im UDI-Kontext rückverfolgbar zu machen. Heute sind allein in den USA und der EU mehr als 16 Milliarden Medikamentenverpackungen mit GS1 DataMatrix Codes versehen. Wie funktioniert Native Scanning? Als Nächstes wird gemeinsam mit mehreren ausgewählten Unternehmen weltweit praxisnah getestet, wie die neue Funktion beispielsweise weiterführende Informationen zu elektronischen Packungsbeilagen (ePIL) online verfügbar machen kann. Derzeit lassen sich die bestehenden GS1 DataMatrix Codes nativ mit Google Lens auf Android-Geräten scannen, wobei die verfügbaren Informationen noch variieren können – in naher Zukunft soll dies zudem auf iOS-Geräten möglich sein. Um das Native Scanning auf eine noch breitere Basis zu stellen, Standards zu etablieren, die Implementierung zu beschleunigen und die Akzeptanz zu erhöhen, soll das Netzwerk ausgebaut werden. Interessierte Partner können sich deshalb für die Teilnahme an der Pilotphase mit Google bei den Länderorganisationen von GS1 melden. „Die Möglichkeit, einen GS1 DataMatrix Code direkt mit einem Smartphone scannen zu können, ist ein Durchbruch für globale Gesundheitssysteme“, beschreibt Sylvia Reingardt, Senior Manager Healthcare Industry Engagement bei GS1 Germany, das Vorhaben. „Das bedeutet, dass dieselben bewährten Standards, die der Identifizierung und Rückverfolgbarkeit von Medikamenten zugrunde liegen, vertrauenswürdige Daten direkt in die Hände derjenigen liefern, die sie am dringendsten benötigen.“ Diese gemeinsame Initiative von GS1 und Google spiegelt das Engagement für offene Standards und den Zugang zu Produktinformationen von Arzneimitteln dank technischer Zusammenarbeit wider. Sie zielt darauf ab, interoperable Daten systematisch zu verbinden und so die Gesundheitsversorgung für alle und überall sicherer, intelligenter und effizienter zu machen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns