Veröffentlicht am 29.09.2025
„An meine Haut lasse ich nur…“. Ein allseits bekannter Slogan einer ebenso bekannten Marke; neu ist jetzt: Die Körperpflegemarke CD macht ihr traditionsreiches Reinheitsgebot fit für das digitale Zeitalter. Ab sofort führt ein dynamischer QR-Code mit GS1 Digital Link direkt von der Verpackung auf transparente digitale Produktinformationen. Mit diesem Schritt zeigt der Markenhersteller Lornamead, wie Konsumentenorientierung, regulatorische Anforderungen und moderne Markenführung zusammengeführt werden können. Mit dem Relaunch der Duschkategorie integriert CD auf allen Verpackungen einen QR-Code, der Konsument:innen per Smartphone-Scan zu einem Digital Label auf info.link leitet. Dort finden sie ausführliche Informationen zu Inhaltsstoffen, Nachhaltigkeitsmerkmalen und Claims sowie Details zum bekannten Reinheitsgebot der Marke. Zudem stehen dort Hinweise für die Anwendung und Pflegetipps, die den Übergang zwischen physischem Produkt im Regal und digitaler Markenwelt schaffen. So wird ein direkter, jederzeit mobil verfügbarer Zugang zur Markenkommunikation möglich – ohne App-Zwang und mit einem klaren Mehrwert für das Einkaufserlebnis. Die digitale Lösung erfüllt zugleich Anforderungen, die mit Blick auf kommende EU-Vorgaben immer wichtiger werden. Lornamead bereitet sich damit nicht nur auf die Empowering Consumers Directive vor, sondern auch auf den Digitalen Produktpass (DPP) im Rahmen der Ökodesign-Verordnung ESPR und auf die neue Verpackungsverordnung PPWR. Mit dem GS1 Digital Link entsteht eine zukunftssichere Infrastruktur, die sich flexibel erweitern und an regulatorische Entwicklungen anpassen lässt, ohne dass Verpackungen erneut physisch geändert werden müssen. Einer für alles: Ein QR-Code, mehr Transparenz, Marketing-Insights und Rechtssicherheit Für Verbraucher:innen bedeutet diese Innovation mehr Klarheit und Transparenz bei der Wahl von Hautpflege- und Kosmetikprodukten. Für Hersteller schafft sie Rechtssicherheit und stärkt zugleich die Markenpositionierung im Regal. Aus Unternehmenssicht eröffnen die Digital Labels zudem die Möglichkeit, wertvolle Marketing-Insights in Echtzeit zu gewinnen. Denn die Auswertung der Scans liefert Antworten darauf, welche Produkte besonders stark nachgefragt werden und welche Informationen für Konsument:innen relevant sind. Dieses Wissen ermöglicht es, Kampagnen gezielter zu steuern und Inhalte fortlaufend zu optimieren. Gleichzeitig eröffnet das System neue Optionen für digitale Interaktionen wie Promotions, Gewinnspiele oder Rabattaktionen, die unmittelbar am Produkt aktiviert werden können. Ein zentraler Erfolgsfaktor des Projekts war die enge Zusammenarbeit der beteiligten Abteilungen. Ein dediziertes Projektteam steuerte die Umsetzung, während Marketing, Regulatory und Design von Beginn an eingebunden waren, was Abstimmungsprozesse beschleunigte und die Akzeptanz sicherte. Ebenso trug die juristische Begleitung dazu bei, hybride Label-Strategien rechtssicher zu prüfen und frühzeitig freizugeben. Dass Lornamead den Rollout zunächst auf die Marke CD konzentrierte, erwies sich als strategisch kluger Schritt: Prozesse, Tools und Abstimmungen konnten praxisnah getestet und optimiert werden, bevor die Erfahrungen in eine markenübergreifende Ausweitung der 2D-Migration im gesamten Portfolio einfließen. „Mit der Digitalisierung unseres Portfolios schlagen wir eine Brücke zwischen Tradition und Innovation. Das CD-Reinheitsgebot wird damit nicht nur sichtbarer, sondern auch zukunftsfähig – für unsere Konsument:innen, den Handel und regulatorische Anforderungen zugleich“, erklärt Carola Kroll, Marketing Director bei Lornamead. Auch GS1 Germany betont den Modellcharakter des Projekts: „Die Case Study rund um CD zeigt eindrücklich, wie Standardisierung, Digitalisierung und Konsumentenzentrierung Hand in Hand gehen können“, so Ilka Machemer, Expertin für GS1 Standards und Mitglied im 2D-Migration-Team des Kölner Unternehmens. Mit GS1 Digital Link und info.link hat Lornamead die Grundlage für eine skalierbare und effiziente Migration von linearen Strichcodes zu 2D-Codes im gesamten Portfolio geschaffen. Pressebild: Per Scan des QR-Codes erhalten Verbraucher:innen über ein digitales Label Zugang zu Produktinformation (Quelle: Lornamead/info.link) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueber-uns
Veröffentlicht am 23.10.2025
Frankfurt/Köln, 23. Oktober 2025. Das Startup Cyreen , Teil des Portfolios der GS1 Germany Beteiligungsgesellschaft butterfly & elephant , hat gemeinsam mit L. Stroetmann ein Pilotprojekt gestartet, das den stationären Handel datenbasiert vernetzbar machen soll. Ziel ist es, die Verkaufsfläche, die bislang eine Art „Black Box“ war, transparenter und messbar zu machen und Ansätze für einen Connected Store aufzuzeigen. Cyreen verbindet innovative Retail Media-Konzepte mit etablierter Standardisierung: Ihre C.A.P.-Technologie (Connecting Ad-Impressions with Purchase) nutzt RFID -Technologie zur Erfassung von Werbekontakten in Echtzeit und verknüpft diese mit tatsächlichen Kaufentscheidungen. RFID-Chips an Einkaufswagen erfassen, welche Werbespots Kund:innen sehen, indem sie eine automatische und kontaktlose Erfassung der Bewegungen im Markt in Echtzeit ermöglichen. Die erhobenen Daten werden anschließend mit den realisierten Käufen, die an der Kasse mithilfe der GTIN (ehemals EAN) identifiziert werden, verknüpft. So lässt sich die tatsächliche, inkrementelle Werbewirkung und Konversion unmittelbar nachvollziehen und auswerten. Im Pilotprojekt mit Stroetmann kommt diese Technologie zum Einsatz, um First-Party-Daten zum Kundenverhalten im Store zu gewinnen und verschiedene Technologien sowie Datenströme auf der Fläche zu vernetzen. Vier zentrale Bereiche stehen dabei im Fokus für das Dashboard, den C.A.P.-Explorer: Retail Analytics: Analysen zu Frequenzen, Aufenthaltszeiten oder Laufwegen im Markt – vergleichbar mit den Trackingmöglichkeiten im E-Commerce. In-Store Audio/ Radio: Erste Messungen zur quantitativen Wirkung von In-Store Audio-Impulswerbung auf Shopper- statt Gesamtumsatzebene, zusammen mit P.O.S. Experience. In-Store Retail Media mit Screens: Mit den erhobenen Daten konnte festgestellt werden, dass interaktive C.A.P.-Screens nicht nur die Sichtbarkeit von Markenprodukten steigern, sondern auch von Eigenmarken und ganzen Kategorien. Integration verschiedener Datenströme: Durch die gemeinsame Basis können unterschiedliche Technologien im Markt miteinander vernetzt werden. So wird die Verkaufsfläche zum Connected Store. Stroetmann als Innovationstreiber L. Stroetmann mit Sitz in Münster beliefert als regionaler Großhandelspartner der Edeka-Gruppe rund 80 Edeka Einzelhandelsunternehmer und betreibt sieben eigene E-Center. Mit dem Projekt möchte Stroetmann eine Vorreiter-Rolle im Bereich Connected Retail einnehmen – verbunden mit klaren Erwartungen: Durch die neu gewonnenen Daten sollen die Verkaufsfläche und Ladenlayouts künftig noch zielgerichteter gestaltet, Werbemaßnahmen präziser gesteuert und Kundenbedürfnisse besser verstanden werden. Gleichzeitig soll der stationäre Einkauf durch relevantere Angebote attraktiver werden. „Für uns ist die Relevanz von Werbung entscheidend – es geht darum, die richtige Botschaft zur richtigen Zeit auszuspielen. Für Retail-Kampagnen ist das genauso bedeutend wie Reichweite. Unser Ziel ist es, alle Kommunikationsmaßnahmen aufeinander abzustimmen: vom personalisierten WhatsApp-Newsletter bis hin zur datengetriebenen und kontaktgenauen Ansprache im Store. Mit Projekten wie diesem legen wir die Basis für eine vernetzte Kundenkommunikation über alle Kanäle hinweg“, sagt Jörg Wolf, Vorstand L. Stroetmann. „Mit der C.A.P.-Technologie schlagen wir eine Brücke zwischen klassischem stationärem Handel und den datengetriebenen Möglichkeiten des E-Commerce. Dank der GS1 Standards schaffen wir die Grundlage dafür, dass diese Lösung für den gesamten Markt funktioniert“, erklärt Cyreen-Mitgründer Ciril Hofmann. Für GS1 Germany ist Cyreen ein Beispiel dafür, wie Innovation und Standardisierung Hand in Hand gehen. Als Beteiligung von butterfly & elephant zeigt das Startup, wie junge Unternehmen und etablierte Handelsakteure gemeinsam die Zukunft des Einkaufens gestalten können. Pressefoto: E Center in Coesfeld, Bildrechte: L. Stroetmann butterfly & elephant – Unlocking Potential for You. butterfly & elephant ist eine von GS1 Germany in 2024 gegründete Beteiligungsgesellschaft, die mittels Corporate Venture Capital Startups dabei unterstützt, ihr volles Potenzial durch die Nutzung oder Förderung der GS1 Standards zu entfalten und so ihre Entwicklung zu beschleunigen. Die Einzigartigkeit von butterfly & elephant ist die starke GS1 Community aus den Branchen Konsumgüterindustrie und Handel, E-Commerce und Healthcare – ein Netzwerk aus über 97.000 Unternehmen in Deutschland und zwei Millionen weltweit. Dabei setzen wir auf den hohen Wert der unternehmerischen Freiheit der Startups, ihr Produkt und ihre Wachstumsstrategie selbstbestimmt weiterzuentwickeln. www.butterphant.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
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Die GTIN identifiziert Produkte weltweit eindeutig und wird zum Verkauf von Produkten im stationären Handel und online benötigt. Mehr über die GTIN hier!
Das Competence Center Sustainability entwickelt Lösungen für mehr Nachhaltigkeit auf Basis der GS1 Standards. Mehr zu Circular Economy, LkSG, Mehrweg, etc.
Studie: FMCG im Spatial Commerce Spatial Commerce: How immersive Shopping and the Metaverse Transform the FMCG Industry Das Metaverse – einer der Megatrends unserer Zeit. Eine Welt, in der digitale und physische Grenzen miteinander verschmelzen und Technologien wie KI und Augmented Reality neue Retail-Möglichkeiten schaffen. Onlineshopping erreicht hier ganz neue Dimensionen – und die Ära des Spatial Commerce birgt vor allem für die FMCG-Branche Riesenpotenzial. Erhalten Sie in diesem Studienband fundierte Einschätzungen und Prognosen aus Interviews mit FMCG- sowie Metaverse-Expert:innen. Neben Analysen zu aktuellen Entwicklungen des Spatial Commerce im FMCG-Sektor geben wir einen Überblick zu bestehenden Anwendungsfällen sowie Best Practices und zeigen Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen auf. Kostenfrei anfordern Interviews mit FMCG- und Metaverse-Expert:innen Aktuelle Entwicklungen, Anwendungsfälle & Best Practices Über 53 Seiten Insights Blick in die Studie Detailinformationen Veröffentlichungsjahr 2024 Preis 795,- € zzgl. MwSt. Autor:innen Dr. Paulina Drott, Lena Steinmetz, Thomas Pelz Sprache Englisch Format Studienband (digital) Seiten 53 Autor:innen Dr. Paulina Drott Dr. Paulina Drott ist als Managerin Innovation & Future Research sowie Zertifizierte GS1 Innovation Professional eine Expertin für Digitalisierung und Innovation. Ihre Expertisen aus Projekten und Forschungsarbeiten zu digitalen Trendthemen wie das Metaverse gibt Sie in Trainings, Workshops und Coaching weiter. Sie interessiert sich hierbei besonders für die Auswirkungen immersiver 3D-Welten auf die Konsumgüterwirtschaft. Zum LinkedIn Profil Gehe zu »Dr. Paulina Drott« Lena Steinmetz Lena Steinmetz beschäftigt sich bei GS1 Germany intensiv mit den Themen Identifikation und Datenerfassung. Als Expertin für GS1 Standards und Zertifizierte GS1 Innovation Professional liegt ihr Fokus im Metaverse-Kontext auf der effektiven Nutzung von GS1 Standards und Entwicklung innovativer Lösungen für virtuelle Welten, um die Digitalisierung weiter voranzubringen. Zum LinkedIn Profil Gehe zu »Lena Steinmetz« Thomas Pelz Thomas Pelz ist im Bereich Shopper Experience als Trainer und Berater tätig. Neben dem Hauptfokus Category Management beschäftigt er sich mit den Themenfeldern KI, Metaverse und potenzielle Use-Cases in der zukünftigen Interaktion mit dem Shopper im Spatial Commerce. Zum LinkedIn Profil Gehe zu »Thomas Pelz« Anfrage Fordern Sie die Studie über unser Formular an. Klaus Vogell Senior Manager Innovation + Research, GS1 Germany GmbH +49 221 94714-105 innovation@gs1.de
GS1 Standards schaffen die Basis dafür, dass Objekte im Internet der Dinge (IoT) miteinander kommunizieren können. Erfahren Sie hier mehr!
Ziel der Lean and Green Initiative sind 20% weniger CO2-Ausstoß in Lager- & Logistikprozessen innerhalb von 5 Jahren. Mit TÜV NORD CER Zertifizierung
Mit unseren Standards schaffen wir die Voraussetzung für die Kommunikation zwischen dezentralen Identitätsmanagementsystemen.