Veröffentlicht am 21.03.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Prozesse rund um den EAN-Barcode, hat sich im Februar 2013 im Cluster Logistik des RWTH Aachen Campus immatrikuliert. Das Unternehmen vertieft damit die Zusammenarbeit mit dem clusterleitenden Institut FIR an der RWTH Aachen. Ziel ist es, den Nutzen von GS1 Standards und standardbasierten IT-Lösungen in der technischen Industrie aufzuzeigen und zu erweitern. Gemeinsam mit dem FIR will GS1 Germany innovative Ansätze im Bereich der hochauflösenden Logistik- und Produktionssteuerung erproben und weiterentwickeln. „Während wir in unserem eigenen Weiterbildungszentrum, dem GS1 Germany Knowledge Center, den Fokus auf Banken, Konsumgüterindustrie und Handel, Gesundheitswesen sowie weitere Branchen legen, wollen wir uns am RWTH Aachen Campus gemeinsam mit dem FIR den Herausforderungen der technischen Industrien stellen und entsprechende Lösungsansätze erarbeiten“, erklärt Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany. Prof. Stich, Institutsleiter des FIR sowie Leiter des Clusters Logistik ergänzt: „Mit der Immatrikulation von GS1 Germany an unserem Cluster gewinnt nicht nur das FIR einen globalen und etablierten Partner, sondern profitieren auch die anderen Immatrikulanten von den Expertisen rund um Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards. Wir freuen uns sehr auf die intensive Zusammenarbeit bei der Erforschung und Umsetzung der Logistik von morgen.“ Neben gemeinsamen Forschungsprojekten wollen die Partner gemeinsam Live-Demonstratoren entwickeln. Dazu wollen sie die Forschungslabore des FIR sowie die im Aufbau befindliche Demonstrationsfabrik des Cluster Logistik nutzen. Dort können die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von GS1 Standards in den unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette gezeigt werden. Weitere Informationen unter www.fir.rwth-aachen.de . Pressebild downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 13.03.2013
Woher stammt mein Fleisch oder mein Gemüse? Wie und wann wurde das Produkt verarbeitet oder welchen Weg ging es von der Produktion bis zum Endverbraucher? Wie lassen sich Informationslücken vermeiden? Die Lösungen hierfür gibt es bereits. Denn mit GS1 Standards ist die durchgängige Rückverfolgbarkeit bis zum Verbraucher heute schon möglich. Wie Unternehmen auf vorhandene Technologien und Expertenwissen zurückgreifen können, klären spezielle Seminare und Praxistage unter dem Dach von GS1 Germany. Das Seminar „Effizienter und erfolgreicher in der Fleisch- und Wurstbran-che mit den GS1 Standards“ zeigt, wie die Effizienz, Transparenz und Prozesssicherheit nachhaltig verbessert werden kann. Termin: 11. April 2013. Der Praxistag Fleisch + Wurst vom 4. bis zum 5. Juni 2013 beleuchtet mit Vorträgen, Diskussionen sowie einer Besichtigungstour aktuelle Themen und Fragestellungen der gesamten Wertschöpfungskette Fleisch: Von den Herausforderungen für die Prozesskette Fleisch durch die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 über die chargengenaue Artikelidentifikation bis zur effizienten Einzeltierverfolgung von Rindfleisch. Der Branchentag Fleisch + Wurst ist eine Kooperationsveranstaltung von GS1 Germany und der Lebensmittel Praxis. Gerade im Hinblick auf die Lebensmittelinformations-Verordnung EU 1169/2011 ist die Branche auf allen Kanälen gefragt: stationär, online, mobil. Doch wie können Handel und Industrie beispielsweise valide Produktinformationen – so genannte „Trusted Data“ – bereitstellen, um die Anforderungen von Verbrauchern, NGOs und Gesetzgeber zu erfüllen? Konkrete Antworten und einen Überblick über die vielfältigen Anforderungen zum Thema Produkttransparenz gibt der Praxistag Lebensmitteltransparenz am 19. Juni 2013. Lebensmittelskandale, Nachhaltigkeitsanforderungen, gesetzliche Vor-schriften oder auch Rückverfolgbarkeitsinformationen – Produkttransparenz ist für Lebensmittelhersteller und -händler zunehmend ein kritischer Erfolgsfaktor. Seminare sowie Praxistage von GS1 Germany sollen Unternehmen in die Lage versetzen, den kommenden Anforderungen zeitnah entsprechen zu können. Alle drei Veranstaltungen finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-7273 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.02.2013
„Produkte. Prozesse. Profile. Die neue Macht der Information“ – so lautet das Motto des ECR Tages 2013. Am 11. und 12. September treffen Experten aus Industrie, Handel und Dienstleistung im internationalen Congresscenter Stuttgart zusammen, um über die aktuelle Entwicklung und dessen Potenziale zu diskutieren. Denn eins scheint klar: Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an Komplexität und Qualität von Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Die sich ständig potenzierende Menge an Daten nutzbar zu machen, ist eine der größten Herausforderungen für die heutige Wirtschaft. Dabei geht es nicht mehr nur darum, dass Unternehmen möglichst detaillierte Informationen über ihre Zielgruppen sammeln und auswerten, auch die Kunden fordern mit Nachdruck Transparenz in punkto Unternehmen und Warenangebot. Laut einer Studie, die die GfK jüngst im Auftrag von GS1 Germany durchführte, wünscht sich mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher mehr Transparenz beispielsweise zur Herkunft, bevor sie ein Lebensmittel kaufen. So werden gute und valide Produktinformationen mehr und mehr zu einem kostbaren Gut. Gleichzeitig spielen sie eine grundlegende Rolle bei der effizienten Steuerung von Warenströmen – sie sind sozusagen Katalysator in nahezu allen Wirtschafts- und Handelsbereichen. Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Verbraucher – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für die beteiligten Unternehmen stellen sich drängende Fragen: Welche konkreten Anforderungen an Transparenz und Verlässlichkeit müssen sie in Sachen Produktinformation erfüllen? Wie sieht die Prozesskette eines kooperativen POS-Datenmanagements aus? Was genau gilt es für die einzelnen Akteure aus rechtlicher Sicht zu beachten? Welche Technologien stehen zur Verfügung, um die Abläufe zwischen Lieferanten, Händlern und Konsumenten effektiv miteinander zu verbinden? Wie können Standards dabei helfen, Kosten zu sparen? Klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch verspricht der ECR Tag 2013 im September in Stuttgart. Interessierte Unternehmen finden unter www.ecrtag.de weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.02.2013
Schranken durchbrechen und neue Wege ebnen: Zum elften Mal würdigt der ECR Award 2013 Akteure aus Industrie und Handel, die mit ihren Kooperationen bekannte Pfade verlassen und der Branche neue Impulse für Kundenorientierung und Teamplay geben. Auch in diesem Jahr werden wieder zukunftsweisende Managementleistungen ausgezeichnet, die den ECR-Gedanken vorbildlich veranschaulichen und Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Am 10. September 2013 kommt die Branche in Stuttgart zusammen, um erneut ihre Besten zu küren. Der elfte ECR Award prämiert jeweils eine Unternehmenskooperation der Supply Side und der Demand Side. Außerdem ehrt die hochkarätig besetzte Jury ein besonders engagiertes Unternehmen und eine herausragende Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2013. Der ECR Award weckt branchenweit Aufmerksamkeit. Bislang konnten die Preisträger ihre Kooperation ins beste Licht rücken und so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. Bewerben können sich Kooperationen von Industrie und Handel aus allen Branchen und Unternehmen jeder Größen – egal, ob stationärer Verkauf oder Onlineshop, jede Kooperation kann gewinnen. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 24. Mai 2013. Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als PowerPoint-Präsentation per E-Mail an Regina Haas: haas@gs1-germany.de . Weitere Informationen zu den Gewinnern der Vorjahre und Bewerbungsvorlagen finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de Hintergrundinformation: Die Gewinner des ECR Award 2012 Unternehmenskooperation Supply Side: Mondelèz International (ehem. Kraft Foods Deutschland), Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG Unternehmenskooperation Demand Side: Schwarzkopf & Henkel GmbH, EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH, Henkel Wasch- und Reinigungsmittel GmbH Düsseldorf, Bahlsen GmbH & Co. KG, CFP Brands, Ferrero Deutschland GmbH, The Lorenz Bahlsen Snack World GmbH & Co KG Germany Einzelunternehmen: Procter & Gamble Germany GmbH Unternehmenspersönlichkeit: Thomas Bruch, Geschäftsführender Gesellschafter Globus Holding GmbH & Co. KG Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.03.2011
Der ECR Award ist der Oscar der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Er zählt heute zu den begehrtesten Auszeichnungen in Industrie und Handel. So werden bereits zum neunten Mal herausragende Unternehmenskooperationen, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Konsumenten ausrichten, geehrt. Bewerbungen der Industrie- und Handelsunternehmen mit ihren strategischen ECR-Initiativen sollten bis zum 27. Mai 2011 bei GS1 Germany eingehen. Efficient Consumer Response (ECR) ist die intelligente und konsequente Kooperation zum Nutzen der Konsumenten. Mit Blick auf dieses Erfolgsmodell der Konsumgüterwirtschaft gehen mit dem ECR Award für Unternehmenskooperation auch in diesem Jahr jeweils eine Auszeichnung an die Supply Side und an die Demand Side. Prämiert werden somit ein überzeugendes Logistikprojekt und ein gelungenes Verbraucherprojekt. Darüber hinaus kürt die hochkarätig besetzte Jury die Unternehmenspersönlichkeit des Jahres sowie ein Einzelunternehmen für sein vorbildliches Engagement in Sachen ECR. Die Preisverleihung findet am 20. September 2011 am Vorabend des 12. ECR-Tags im Deutschen Historischen Museum der Bundeshauptstadt Berlin statt. Der ECR-Tag ist der wichtigste Branchentreff der deutschsprachigen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft und bietet jährlich mehr als 1.200 Experten eine Plattform für den persönlichen Austausch. Detaillierte Informationen zum ECR Award und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ecraward.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 24.03.2011
Zahlreiche Barcode-Scan Apps eröffnen heute schon die Möglichkeit, sich direkt im Supermarkt über das favorisierte Produkt zu informieren. Per Scan mit dem Mobiltelefon leiten diese Apps zur idealerweise zuverlässigen Angabe über beispielsweise Allergieverträglichkeit oder Herkunftsland. Auf dem Gemeinschaftstand „Innovationparc Packaging“, kurz IPP, präsentiert GS1 Germany eine Live-Demo der GS1-iPhone App iGepir. Mit dieser App können Besucher in der „identify me“-Station selbst testen, wie sie per Barcode-Scan an über die Verpackung hinausgehende Informationen gelangen können. Für das Fachpublikum werden außerdem Verpackungen mit einem individuell generierten Barcode ausgestattet. Durch das Scannen dieser Barcodes erhält der Fachbesucher Informationen zu den Ausstellern, die sich ebenfalls auf dem „identify me“-Stand in Halle 7a/B11/C30 befinden. „Gepir ist eine elektronische Infothek, in der weltweit Unternehmen registriert sind, die die Artikelnummer GTIN – früher EAN – auf ihren Produkten angeben“, erläutert Ercan Kilic, Leiter des Projekts MobileCom bei GS1 Germany. „Jeder Nutzer kann kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen,“ so Kilic weiter. Hinter Gepir steht genau wie hinter dem Artikelnummerierungsstandard GTIN das internationale Netzwerk Global Standards One (GS1), in Deutschland GS1 Germany. Anwender können zwei Versionen von iGepir über den AppStore beziehen. iGepir lite ist kostenlos. Die Zahl der Abfragen ist auf 30 pro Tag begrenzt. iGepir Premium gibt es zu einem Preis von 1,59 Euro. Mit dieser Version können Anwender unbegrenzt Informationen abrufen. Selbstverständlich gibt es neben iGepir weitere Barcode-Scan Apps, die über die Verpackung hinausgehende Informationen generieren. Jedoch arbeiten diese Apps auf der Basis offener Datenstrukturen aus dem Worldwide Web. Da diese Daten aus den unterschiedlichsten Quellen stammen, stellt sich die Frage: Wo kommen diese Daten her und wie aktuell sind sie? Hier kommt GS1 Germany wieder ins Spiel. Denn GS1 Germany kümmert sich um den Aufbau einer Trusted Data Infrastruktur, über die Hersteller gesuchte Informationen verbraucherfreundlich, wahrheitsgetreu und abgesichert im Sinne einer möglichen Produkthaftung für diese Apps verfügbar machen können. Ercan Kilic erläutert BVE-Vorsitzenden Jürgen Abraham die Barcode-Scan App iGepir Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2011
Die Konsumgüterindustrie steht seit geraumer Zeit im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Anforderungen nach „Immer schneller, immer mehr, immer billiger“. Auch wenn sich eine Verhaltensänderung im Konsum erkennen lässt, der Wandel von „Geiz ist geil“ hin zu LOHAS (Lifestyle Of Health And Sustainability) dauert. Dass es an der Zeit ist, zu handeln, haben die meisten Unternehmen erkannt. Der vielzitierte „Wandel in den Köpfen der Konsumenten“ kann jedoch nur entstehen, wenn sich Handel und Industrie als gemeinsamer Treiber der Nachhaltigkeit sehen. Das findet auch Prof. Dr. Hendrik Schröder von der Universität Duisburg-Essen : „Fairer Handel bietet primär Vorteile für Erzeuger und Anbieter von Rohstoffen. Der Vorteil für den Verbraucher beschränkt sich auf das gute Gewissen. Handlungsbedarf besteht darin aufzuzeigen, was in der Wertkette tatsächlich passiert und welchen Nutzen der Verbraucher daraus zieht.“ Aus diesem Grund haben Ende letzten Jahres führende deutsche Unternehmen GS1 Germany beauftragt, das Projekt „Collaborative Sustainability Management“ zur branchen- und länderübergreifenden Schaffung einer nachhaltigen Wertschöpfungskette ins Leben zu rufen. Hierzu traf sich das Sustainability Advisory Board zum Kick-off. In diesem Gremium sind Unternehmen wie Procter & Gamble, Unilever, Kraft Foods, Rewe, dm drogeriemarkt, aber auch Tetra Pack, das Wuppertaler Institut CSCP und Thema 1 vertreten. Diskutiert wurde, wie die Branche den immer lauter werdenden Ruf nach Nachhaltigkeit insgesamt beantworten kann. Konkrete Projekte befinden sich auf globaler Ebene bereits in Arbeit: So entwickelt zum Beispiel ein Global Packaging Project des Consumer Goods Forums und GS1 Global seit 2009 Kriterien und Messgrößen zur Nachhaltigkeit von Verpackungen. In der Frage: „Wie kann nachhaltige Verpackung bis 2016/2020 zu einem europäischen beziehungsweise weltweiten Standard werden?“ ist GS1 Germany zentraler Ansprechpartner in Deutschland. Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Implementierung von GS1 Germany als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Prozessmanagement für Industrie, Handel und Dienstleistung. Grundsätzlich werden die Aktivitäten von GS1 Germany einen starken Bezug zu den internationalen Entwicklungsarbeiten von „The Consumer Goods Forum“ und GS1 Global haben. Denn Ziel des deutschen Projektes ist es nicht, isolierte Lösungen zu schaffen sondern vielmehr internationale Arbeitsergebnisse aufzugreifen, zu unterstützen und inhaltliche Impulse für die globale Entwicklungsarbeit zu geben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2011
Moderiert von Mobile- und Social Media-Anchorman Ossi Urchs präsentieren App-Anbieter genauso wie Konzerne bis hin zum Mittelstand ihre mobilen Anwendungen. So zeigt beispielsweise Marc Petschulat aus dem Hause Axel Springer, wie sich die BILD vom Printtitel über die digitale Internetplattform zur mobilen App entwickelt hat. Michael Willeke vertritt mit Coca-Cola die Markensicht auf die mobile Entwicklung. Ein Highlight der Veranstaltung ist der sogenannte Elevator Pitch. Hier stellen Anbieter ihre Konzepte und App-Lösungen für mobiles Couponing als Live-Demo in jeweils fünfminütigen Slots vor. Es präsentieren Rainer Otterbein, Managing Director von Catalina Marketing Deutschland, Coupies Geschäftsführer Felix Schul, Steffen Böning, Geschäftsführer der E-Plus-Tochter gettings, André Reif, MyMobai CEO sowie Georg von Waldenfels, Geschäftsführer der lb-lab. Die Handelssicht vertritt zum einen Metro Innovation Manager Frank Rehme. Zum anderen referiert Mohammed Mosavi, Geschäftsführer desLebensmittel-Online-Shops saymo und Prozeus Unternehmerpreis Gewinner 2011 über Chancen und Risiken des mobilen Online Shoppings für die Lebensmittelbranche. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die wissenschaftliche Würdigung des Consumer 2.0 durch Prof. Dr. Klemens Skibicki vom Deutschen Institut für Kommunikation und Recht im Internet sowie Thomas Bachl, Managing Director der GfK Panel Services. Die GS1 Germany Fachkonferenz „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit?“ findet am 26. Mai 2011 von 9.00 bis 17.30 Uhr im GS1 Germany Knowledge Center, Stolberger Straße 108 in 50933 Köln statt. Die regulären Teilnahmegebühren betragen 549 Euro zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Für Anmeldungen vor dem 21. April wird ein Frühbucherrabatt eingeräumt. Die ermäßigte Teilnahmegebühr beträgt dann 495 Euro. Weitere Teilnehmer eines Unternehmens sparen nochmals 100 Euro. Auch diese Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Twittern können Interessierte mit dem Hashtag #Con11. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.04.2011
Längst nutzen viele Unternehmen der Fleisch- und Wurstbranche die GS1-Standards, wie den EAN- oder den GS1-128-Barcode, in ihren Prozessen. Dabei fehlte bisher jedoch ein gemeinsames Verständnis, welche Standards und Informationen wie entlang der Lieferkette vom Hersteller bis zur Ladenkasse eingesetzt werden. Das haben die Geschäftspartner jetzt mit einer Anwendungsempfehlung durch das Branchengremium von GS1 Germany nachgeholt. „Damit minimieren Unternehmen den zusätzlichen Abstimmungsbedarf und Reibungsverluste, wie sie durch eine bilateral abgestimmte Kennzeichnung oder die Fehlinterpretation von Produkt-, Bestell- und Lieferdaten entstehen“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Senior Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. Zudem böte die logistikgerechte Kennzeichnung bzw. Auszeichnung laut Schillings-Schmitz weitere entscheidende Vorteile: wie einen geringen Aufwand beim Handling, eine einfachere und schnellere Wareneingangskontrolle, eine höhere Transportsicherheit, die gesicherte Rückverfolgbarkeit und die effiziente Ausnutzung von Ladungsträgerkapazitäten. Das kostenlos unter www.gs1-germany.de verfügbare Dokument beschreibt unter anderem wann für SB-Fleisch und -Wurstwaren die Vergabe einer neuen Artikelnummer notwendig ist. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Datenbezeichnern, also den Informationen, die im Strichcode GS1-128 verschlüsselt werden können. Zusätzlich zur Artikelnummer sind das Mengen- oder Gewichtsangaben, die Chargennummer, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder das Verbrauchsdatum. Daneben stehen spezielle Datenbezeichner zum Beispiel für Herkunftsinformationen bei Frischfleisch sowie Betriebszulassungsnummern zur Verfügung. Die Empfehlung enthält außerdem eine Kennzeichnungsübersicht, die die für verschiedene Sortimentsbereiche und ihre Verpackungsstufen zu verwendenden Dateninhalte tabellarisch auflistet. Dabei wird nach optionalen und nach verpflichtenden Angaben unterschieden. Grafiken und Abbildungen von Etiketten visualisieren beispielhaft das jeweils empfohlene Vorgehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.04.2011
Dieser Regelungsrahmen wurde von europäischen RFID-Anbietern und -Anwendern unter der Leitung von GS1 erarbeitet und von der Artikel-29-Datenschutzgruppe abgesegnet. Damit sind jetzt die europäischen Unternehmen aufgefordert, sogenannte Datenschutz-Folgenabschätzungen, kurz PIA (Privacy Impact Assessments) für ihre Radiofrequenztechnologie (RFID)-Anwendungen aufzustellen. Auch der Bundesrat hat die Notwendigkeit zur Selbstverpflichtung von Unternehmen, die RFID anwenden, erkannt und die Bundesregierung aufgerufen, auf rasche Umsetzung der EU-Empfehlung vom 12.05.2009 zu drängen. GS1 Germany, Träger des Informationsforums RFID, wird die deutschen Unternehmen dabei unterstützen. Gemeinsam mit dem GS1 Global Office und Vertretern der deutschen Wirtschaft entwickelt GS1 Germany praxisnahe Vorlagen zur Erstellung solcher Datenschutz-Folgenabschätzungen (PIA). Eine Datenschutz-Folgenabschätzung (PIA) enthält vier Bausteine als Basis für eine Gewährleistung des Datenschutzes: Beschreibung der RFID-Anwendung Feststellung möglicher Risiken für den Datenschutz sowie Ausmaß und Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens Festlegung laufender und geplanter Kontrollen, um diesen Risiken entgegenzuwirken Dokumentation der Ergebnisse dieser Analysen Eine solche Selbstverpflichtung in Datenschutzfragen ist unabdingbar für den erfolgreichen und flächendeckenden Einsatz der für Wirtschaft und Verbraucher nutzbringenden RFID-Technologie. So sorgen die Kennzeichnung von Lesegeräten und Produkten, sowie weitere Informationen nicht nur für Transparenz sondern auch für Vertrauen auf Seiten des Verbrauchers. Im Rahmen eines Pilotversuchs des Textilherstellers s’Oliver zeigte beispielsweise eine Umfrage, dass keine Befürchtungen in Richtung Verletzung von Datenschutz seitens der Kunden bestünden. Hierzu trug maßgeblich eine entsprechende Information in Form eines Kundenflyers bei. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de