Veröffentlicht am 19.07.2010
Ob Belastungsanzeigen im Falle einer Reklamation oder Gutschriftverfahren – Unternehmen, die diese Prozesse per EDI (Electronic Data Interchange) abwickeln wollen, müssen hierfür laut Umsatzsteuergesetz eine gemeinsame Vereinbarung treffen. Für beide Fälle hat GS1 Germany jetzt Mustervereinbarungen entwickelt, die den Marktteilnehmern Rechtssicherheit bieten und aufwendige Prüfungen für jede einzelne Geschäftsbeziehung ersparen. Im Juni 2009 veröffentlichte die Branchenorganisation bereits eine Mustervereinbarung für Rechnungen auf Basis des Kommunikationsstandards EANCOM®. Diese gewährleistet nach Wegfall der Sammelabrechnung eine rechtssichere Abwicklung des digitalen Rechnungsverkehrs. Inzwischen haben sich alle großen Handelsunternehmen darauf verständigt, die GS1 Germany-Mustervereinbarung einzusetzen. Somit existiert jetzt für alle Unternehmen, die EDI-Rechnungen versenden oder empfangen, ein einheitlicher Rahmen, um vom elektronischen Datenaustausch zu profitieren. Neben den klassischen EDI-Rechnungen vom Lieferanten an den Kunden musste auch für weitere Prozesse eine Regelung gefunden werden. Dazu gehören Belastungsanzeigen im Falle einer Reklamation oder Retoure. Hierbei stellt der Kunde eine Rechnung an den Lieferanten. Ein zweiter Fall sind sogenannte Gutschriftverfahren, bei dem die Rechnung durch den Leistungsempfänger selbst ausgestellt wird. Für beide Fälle hat GS1 Germany jetzt entsprechende Mustervereinbarungen entwickelt, die auf der Empfehlung von 2009 basieren. Darüber hinaus wurde eine Empfehlung für WebEDI-Rechnungen ausgesprochen, der zufolge die reguläre Mustervereinbarung verwendet werden kann, da WebEDI als Verfahren zur Erzeugung von EANCOM®-Rechnungen anerkannt ist. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 · Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.07.2010
Köln. GS1 Germany bietet mit dem „EDI-Viewer“ ab sofort ein Onlinetool an, mit dem auch EDI-Laien elektronische Rechnungen am Bildschirm lesen können. Unternehmen, die Rechnungen per EDI (Electronic Data Interchange) austauschen, sind verpflichtet, bei der Steuerprüfung die Datensätze sichtbar zu machen. Der EDI-Viewer reduziert die dadurch entstehenden Kosten für Unternehmen, da keine eigenen Lösungen entwickelt werden müssen. Im Markt werden derzeit von den Unternehmen verschiedene Formen von EDI-Viewern eingesetzt. Unterschiedliche Ausprägungen der erklärenden Texte und Hervorhebungen haben die Arbeit für Steuerprüfer in der Vergangenheit erschwert und zusätzlichen Aufwand im Unternehmen verursacht. Die an Steuerprüfungen beteiligten Parteien hatten daher den Bedarf an einem einheitlichen Tool an die Standardisierungsorganisation GS1 Germany herangetragen. Dieser standardisierte EDI-Viewer von GS1 Germany beschleunigt nun die Steuerprüfung, da sich der jeweilige Prüfer nicht in neue Darstellungsweisen einarbeiten muss. Christian Przybilla, EDI-Experte bei GS1 Germany, beschreibt die Vorteile der neuen Internet-Anwendung: „Der EDI-Viewer basiert auf dem internationalen Kommunikationsstandard EANCOM® und kann kostenlos von jedem Unternehmen sofort genutzt werden. Das Tool ist auf einem geschützten Server installiert und stellt außerdem sicher, dass keinerlei Daten (zwischen-) gespeichert werden und an Dritte weitergelangen.“ Der EDI-Viewer wurde in Zusammenarbeit mit den Fachgremien bei GS1 Germany und der Lynx AG, einem GS1 Germany Solution Provider, entwickelt. Unternehmen können das Programm ab sofort über die Website von GS1 Germany nutzen. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.07.2010
Köln. „Sichere und effiziente Prozesse – vom Einkauf über Lagerwesen und internen Transport bis hin zur Modulschrankversorgung und Patientendokumentation“, beschreibt Bettina Bartz, Branchenmanagerin bei GS1 Germany, die Vorteile der GS1-Standards für Unternehmen des Gesundheitswesens. Um bis zu 80 Prozent jährlich konnten zum Beispiel die Hochtaunus-Klinik und das Kreiskrankenhaus Dormagen mit elektronischem Datenaustausch (EDI) ihre Kosten senken. Beim Hersteller aufgebrachte EAN-Barcodes erbrachten in anderen Kliniken eine Zeiteinsparung von 86 Prozent bei der patientenbezogenen Verbrauchsdatenerfassung. Weiteren Krankenhäusern diese Vorteile näher zu bringen und den Weg zu optimierten Prozessen aufzuzeigen, ist das Ziel der kostenlosen Workshops am 2. und 23. September 2010 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Die Teilnehmer erhalten einen ersten Einblick in die Welt der Strichcode-Standards und des Stammdatenaustauschs – vom Basiswissen über die richtige Barcodeverwendung bis zum technischen Verständnis. Wie die GS1-Lösungen in der Praxis funktionieren, erleben die Teilnehmer plastisch bei einer Führung durch die „Value Chain live“. Sie bildet auf 200 qm die komplette Wertschöpfungskette vom Hersteller bis zum Verkauf. Dabei wird multimedial erläutert, welche GS1-Standards an welchen Stationen greifen. GS1 Germany veranstaltet die Workshops gemeinsam mit den Sana-Kliniken und den Einkaufsgemeinschaften AGKAMED, Comparatio Health, EKK, EK-UNICO, P.E.G. und prospitalia. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.07.2010
Köln. Kartellrechtliche Fragen zum Category Management beantwortet ein neuer Workshop von GS1 Germany, der erstmalig am 7. September 2010 in Köln stattfindet. Category Management ist ein Prozess, bei dem Handel und Industrie gemeinsam Warengruppen so gestalten, dass die Wünsche der Verbraucher besser und effizienter erfüllt werden können. Das Verhältnis zwischen Handel und Industrie ist nun in den Fokus des Bundeskartellamts geraten. Die Verantwortlichen müssen sich Fragen stellen wie: Wurden Absprachen dazu ausgenutzt, um ein verbessertes Preisniveau am Markt durchzusetzen? Oder: Wird der Informationsvorsprung der „Category Captains“ genutzt, um kleinere Hersteller aus dem Regal zu drängen? Ausgehend von diesen Diskussionen erklärt der Workshop „Category Management – Worüber darf heute noch gesprochen werden?“, welche Absprachen zulässig sind. „Grundsätzlich untersagt sind beispielsweise Preisabsprachen in Unternehmensverbänden oder die Aufhebung des Geheimwettbewerbs“, erklärt Thorsten Pollmüller, stellvertretender Bereichsleiter ECR, Event & Trainings bei GS1 Germany. „Die EU lässt aber Kooperationen zu, wenn sie an den Wünschen der Verbraucher orientiert sind, die Effizienz steigern oder die Kundenzufriedenheit erhöhen.“ Der Workshop erläutert die Möglichkeiten zulässiger Kooperationen zwischen Handel und Industrie und die Grundregeln rechtswirksamer Category Management-Prozesse. Die Teilnehmer lernen die aktuellen Anforderungen des Bundeskartellamts an Handel und Industrie kennen. „Für GS1 Germany sind Standards und Kooperationsthemen Kernbestandteile des Geschäftsauftrags“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Insbesondere auf der Ebene des operativen Managements verstehen wir die Anforderungen und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Kartellrechts. Aufgrund unserer jahrelangen Expertise können wir hier Hilfestellung für die korrekten Verhaltensweisen geben.“ Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.08.2010
Köln. – Katheter, Skalpell, Spritze oder Tablette – Blister, Faltschachtel, Karton oder Palette: Welches Produkt braucht welchen Identifikationsstandard mit welchen Informationen auf welcher Verpackungsebene? Eine Frage, die sich sowohl Hersteller als auch Händler stellen, wollen sie die optimale Identifikation in der Prozesskette von der Produktion bis zum Patienten gewährleisten. Antwort gibt eine Kennzeichnungsübersicht für den globalen GS1-Standard AIDC (Automatic Identification and Data Capture), die jetzt auch in Deutsch verfügbar ist. Der AIDC ist speziell auf die automatische Identifikation und Datenerfassung von Medizinprodukten inklusive Arzneimitteln abgestimmt. Er unterstützt bei der Auswahl und der Anwendung des geeigneten Datenträgers (Strichcode, 2D-Codes oder RFID-Tags) sowie zusätzlicher Artikel- und Produktionsdaten, zum Beispiel Verfallsdatum und Seriennummer. Die dazugehörende Kennzeichnungsübersicht zeigt in Tabellenform an Produktbeispielen welcher Identifikationsstandard sich für die verschiedenen Medizinprodukte und ihre jeweiligen Verpackungsstufen empfiehlt. Sie berücksichtigt dabei auch verschiedene Vertriebswege und vier Grade der Kennzeichnungspflicht, von der Mindestanforderung bis zur höchsten Kennzeichnungsanforderung. Eine ausführliche Anwendungsempfehlung für den AIDC, die an Fallbeispielen die optimale Nutzung erläutert, folgt in Kürze. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich zur Kennzeichnung ihrer medizinischen Produkte mit den unternehmensübergreifenden GS1-Standards wie dem AIDC – von Herstellern wie jüngst Johnson & Johnson Medical und die B. Braun Sparte Aesculap über Einkaufsgemeinschaft wie EK-UNICO und Krankenhäusern wie die Unikliniken Dresden und Düsseldorf sowie die Sana-Kliniken. Der Bundesverband der Beschaffungsinstitutionen in der Gesundheitswirtschaft Deutschland (BVBG) empfiehlt seit kurzem die Standards von GS1 Germany für die elektronische Kommunikation. Dazu Dr. Oliver Gründel, Leiter des Arbeitskreises e-Standards beim BVBG: „Diese Standards stellen für alle am Beschaffungsprozess Beteiligten sicher, dass die übermittelten Daten eindeutig sind und bieten somit ein hohes Maß an Investitionssicherheit“. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 eMail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.08.2010
Neue Absatzwege, veränderte Konsumgewohnheiten, weltweite Produktionsstätten und neue Technologien erfordern auch in der Modewelt eine vernetzte und schnelle Kommunikation. Zwei Seminare von GS1 Germany am 5. und 6. Oktober 2010 in Köln zeigen Möglichkeiten auf, mithilfe von GS1-Standards die textile Wertschöpfungskette profitabler zu gestalten. Im Basisseminar am 5. Oktober lernen die Teilnehmer, wie sie mit Barcode, Radiofrequenztechnologie und elektronischem Datenaustausch effizienter mit Geschäftspartnern kommunizieren und die Bedürfnisse der Konsumenten besser erfüllen können. Das Vertiefungsseminar widmet sich am 6. Oktober intensiv dem Thema Flächenbewirtschaftung. Die Seminarteilnehmer lernen die unterschiedlichen Konzepte der Flächenbewirtschaftung, wie Filialdepots oder Concession Stores, kennen. Darüber hinaus erfahren sie, wie Musterungs- und Listungsprozesse durch elektronischen Austausch von Artikelstammdaten vereinfacht und beschleunigt sowie Bestände verantwortet und geführt werden können. Veranstaltungsort ist das GS1 Germany Knowledge Center in Köln. Teil der Seminare ist auch eine Führung durch die Value Chain live ! Sie inszeniert multimedial neue Logistik- und Technologielösungen und demonstriert, wie die gesamte Wertschöpfungskette mittels GS1-Standards reibungslos vernetzt werden kann. Weitere Informationen unter Seminar Connecting Fashion Business und Erfolgreicher Wettbewerb mit modernen Flächenbewirtschaftungskonzepten . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 · Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.08.2010
Köln. Für 2011 prognostiziert die Deutsche Krankenhausgesellschaft ein Gesamtdefizit im Gesundheitswesen von elf Milliarden Euro. Die wichtigste Herausforderung für die Akteure in der Gesundheitsversorgung lautet: Wie lassen sich Ausgaben nachhaltig senken und gleichzeitig die Versorgungsqualität für den Patienten aufrechterhalten? Die Studie „Monitoring eHealth & Gesundheitswirtschaft 2010“ nennt als wichtigsten Schritt, Arbeitsabläufe zu verbessern und so Kosten einzusparen. Dazu gibt es bereits erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Welche das sind und wie sie funktionieren, zeigt die Konferenz „Healthcare live! – Visionen und Best Practices“ von GS1 Germany und GHX am 28. und 29. Oktober 2010 in Dresden. Vertreter aus Industrie, Krankenhäuser und von Einkaufsgenossenschaften stellen vor, wie sie mit globalen Standards die Effizienz in der Versorgungskette steigern oder Produktfälschungen entgegentreten. So zum Beispiel der Gastgeber, das Uniklinikum Dresden: „Wir nutzen GS1-Standards für die Prozesse einer modernen und effektiven Gesundheitsdienstleistung“ umfasst Wilfried Winzer, kaufmännischer Vorstand des Uniklinikums den Inhalt seines Vortrags. Einblicke in die Abläufe seines neu errichteten Versorgungszentrums gibt das Krankenhaus bei zwei Besichtigungstouren. Während dieser live-Komponenten erleben die Konferenzteilnehmer den Nutzen der GS1-Standards am Warenausgang sowie im Konsignationslager und das Geschehen in der Krankenhausapotheke. Anschließend haben die Teilnehmer die Wahl zwischen dem GHX Forum über Bausteine für zukunftssichere Einkaufsprozesse und dem GS1 Germany Forum zur Arzneimittelsicherheit und ‑rückverfolgbarkeit. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de und www.ghxeurope.com GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. GHX ist die führende eBusiness-Plattform im europäischen und nordamerikanischen Gesundheitswesen. Durch eine Automatisierung der Prozesse, eine Reduzierung der Betriebskosten und eine verbesserte wissensbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht GHX medizinischen Einrichtungen und Lieferanten signifikante Einsparungen. GHX Produkte und Dienstleistungen umfassen neben der elektronischen Abwicklung von internen und externen Bestellabläufen die Bereiche Stammdaten-/Vertragsmanagement, Datenvalidierung/–synchronisierung, Vertriebsautomatisierung und Business Intelligence. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt GHX Europe: Anja Jessen Wanheimer Strasse 68, 40468 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 30188-316 E-Mail: anja.jessen@ghxeurope.com . Homepage: www.ghxeurope.com
Veröffentlicht am 17.08.2010
Das bedrohte Klima an der Ladentheke vor dem Kollaps retten – ist das möglich? Immerhin gehen in Deutschland laut Umweltbundesamt rund 40 Prozent der jährlichen CO 2 -Emissionen auf das Konto des privaten Verbrauchs. Viele Konsumenten denken um und machen ihre Kaufentscheidung nicht mehr allein vom Preis, sondern auch von ökologischen und ethischen Aspekten abhängig. Die Konsumgüterwirtschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit gestellt. Beispiel Speiseeis: Das zu Unilever gehörende Unternehmen Ben & Jerry’s produziert seine gleichnamige Eiscreme in Europa seit 2007 vollständig klimaneutral und stellt sein Produktportfolio Schritt für Schritt auf fair gehandelte Zutaten um. Über kooperative Konzepte für mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterbranche diskutiert Unilever-Deutschlandchef Harry Brouwer auf dem 11. ECR-Tag unter anderem mit Thomas Müller-Kirschbaum von Henkel, Hans Jürgen Matern von der METRO GROUP sowie mit EDEKA-Vorstand Reinhard Schütte. Nachhaltigkeit ist einer der Megatrends, die der 11. ECR-Tag aufgreift. Unter dem Motto „Trendwende: Konflikt oder Kooperation?“ stehen an zwei Tagen erfolgreiche Strategien im Mittelpunkt, mit denen Unternehmen auf neue Technologien, verändertes Konsumentenverhalten sowie ökologische und gesellschaftspolitische Anforderungen reagieren. Aktuelle Fallbeispiele belegen, wie sich mithilfe unternehmensübergreifender Kooperationen die Abläufe in der Logistik und am Point of Sale nachhaltig verbessern und so die Kundenwünsche punktgenau erfüllen lassen. Praxiswissen austauschen und neue Ideen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entwickeln – die Veranstaltung hat sich mittlerweile als bedeutender Branchentreffpunkt der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft etabliert. Unter Federführung von GS1 Germany findet der 11. ECR-Tag am 22. und 23. September im Hamburger Congress Center statt. Das komplette Programm steht unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. Weitere Informationen unter 11. ECR-Tag . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristian Wegner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 - 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 - Fax 0221 94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.10.2010
Köln. „Was wir aus anderen Branchen wissen, bestätigt sich auch für das Gesundheitswesen: Elektronische Prozesse auf Basis der GS1-Standards führen zu deutlichen Kostenreduzierungen“, berichtete Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, von der Healthcare live!-Konferenz in Dresden. Dies zeigt auch eine Studie der Ruhruniversität Bochum, die auf der Veranstaltung vorgestellt wurde. Das Einsparpotenzial in allen Prozessen des Gesundheitswesens liegt laut Pretzel bei drei Milliarden Euro. Das bestätigt auch die Studie der Ruhruniversität Bochum, die den Teilprozess der Beschaffung in deutschen Krankenhäusern analysiert hat und allein für dieses Segment ein jährliches Einsparpotenzial von 72 Millionen bescheinigt. „Gleichzeitig steigern wir durch bessere Datenqualität und optimierte Abläufe die Sicherheit des Patienten“ ergänzt David Kerr, President Europe bei GHX. Dass diese Botschaft inzwischen bei den Krankenhäusern angekommen ist, zeigt die Resonanz: Mit insgesamt 250 Teilnehmern war die Konferenz restlos ausgebucht. Insgesamt 45 Prozent der Teilnehmer waren verantwortliche Mitarbeiter aus Krankenhäusern. Das Universitätsklinikum Dresden, Gastgeber der Konferenz, demonstrierte den Nutzen von elektronischen Standards im Rahmen der täglichen Arbeit. Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums zeigte, deutlich welche Potenziale sich bei konsequenter Umsetzung ergeben können: „Wir identifizieren in Kürze über 1.100 Anlieferstellen in unserem Klinikum automatisch mittels der Globalen Lokationsnummer GLN von GS1 Germany“. Damit würde sich die Zahl der Falschanlieferungen drastisch reduzieren, so Winzer. Auch die Einkaufsgemeinschaften zeigten Geschlossenheit, indem sie den Einsatz von elektronischen Standards nachdrücklich forderten. Oliver Gründel, AGKAMED, und Thomas Klein, Vertreter der EK-UNICO, riefen mit gemeinsam mit anderen Einkaufsgemeinschaften dazu auf, dass die administrativen Abläufe nicht länger dem technischen Standard in Krankenhäusern hinterher hinken dürften: „Für Diagnose und medizinische Behandlung kommen in unseren Häusern die neuesten und innovativsten Gerätschaften zum Einsatz“, so Gründel. Da dürfe man mit der Administration nicht den Anschluss verpassen. Damit wird, da sind sich auch die anderen Einkaufsgemeinschaften einig, in erster Linie das Fachpersonal entlastet. „Werden alle Produkte einheitlich auf Basis von Standards gekennzeichnet, reduziert sich der Aufwand für die Dokumentation erheblich. Mehrfaches Einscannen oder gar manuelles Erfassen von Produkten wird mit einheitlichen Artikelidenten entfallen. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Patienten“, erklärt Klein. Für mehr Patientensicherheit soll künftig auch eine neue Gesetzgebung sorgen. Dr. Matthias Neumann, Regierungsdirektor im Bundesministerium für Gesundheit, gab einen Ausblick auf behördliche Bestrebungen zur eindeutigen Artikelidentifikation von Medizinprodukten im Gesundheitswesen. Zukünftig sollen Beteiligte der gesamten Versorgungskette rechtsverbindlich das weltweit eindeutige Auto-ID-Kennzeichnungssystem UDI (Unique Device Identification) einführen. Bereits 2011 wird die EU-Kommission eine Empfehlung zum europäischen UDI-System vorlegen. Veranstalter der Healthcare live!-Konferenz waren GS1 Germany, Anbieter von Identifikations- und Kommunikationsstandards, und GHX Europe. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de , www.ghxeurope.com GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. GHX ist die führende eBusiness-Plattform im europäischen und nordamerikanischen Gesundheitswesen. Durch eine Automatisierung der Prozesse, eine Reduzierung der Betriebskosten und eine verbesserte wissensbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht GHX medizinischen Einrichtungen und Lieferanten signifikante Einsparungen. GHX Produkte und Dienstleistungen umfassen neben der elektronischen Abwicklung von internen und externen Bestellabläufen die Bereiche Stammdaten-/Vertragsmanagement, Datenvalidierung/–synchronisierung, Vertriebsautomatisierung und Business Intelligence. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt GHX Europe: Anja Jessen Wanheimer Strasse 68, 40468 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 30188-316 E-Mail: anja.jessen@ghxeurope.com Homepage: www.ghxeurope.com
Veröffentlicht am 29.10.2010
Köln. Für mehr Patientensicherheit soll zukünftig die rechtsverbindliche Einführung des elektronischen Kennzeichnungssystems UDI (Unique Device Identification) bei Medizinprodukten sorgen. Unter anderem die US-Behörde FDA (Food and Drug Administration) und die Europäische Kommission arbeiten zurzeit an umfassenden Vorschriften für eine maschinenlesbare Kennzeichnung und Identifikation einzelner Medizinprodukte. Diese Regelungen werden auf der Verwendung international gültiger Identifikationsstandards, zum Beispiel von GS1, basieren. Im November stellen die Verantwortlichen der Global Harmonization Task Force (GHTF), ein Zusammenschluss mehrerer Regierungsbehörden, ihre Empfehlung für die Inhalte von UDI vor. „UDI wird kommen – das ist nur noch eine Frage der Zeit“, meint Dr. Matthias Neumann, vom Bundesministerium für Gesundheit, der das Kennzeichnungssystem und seinen Nutzen auf der Healthcare live!-Konferenz von GHX Europe und GS1 Germany (28./29.10., Dresden) vorstellte. „Die Hersteller und Anwender von Medizinprodukten haben jetzt noch die Chance, sich auf diese neuen Kennzeichnungsvorschriften vorzubereiten und sie mit zu gestalten“, so Neumann. Dank des Rückgriffs auf global anerkannte Standards wird UDI die Rückverfolgbarkeit aller Medizinprodukte entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette, von der Herstellung bis zum Einsatz im OP-Saal, ermöglichen. „Die Transparenz am Gesundheitsmarkt wird durch den konsequenten Einsatz von UDI wachsen“, weiß Bettina Bartz, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Von umfassenden, eindeutigen Informationen werden alle Beteiligten profitieren – von Herstellern über Lieferanten und medizinisches Fachpersonal bis hin zu den Patienten.“ Bestehen soll UDI dabei aus drei Bausteinen: Der „UDI-Code“ beinhaltet alle relevanten Informationen und setzt sich aus einem statischen Teil, etwa der globalen Artikelidentnummer GTIN, und einem dynamischen Part mit Angaben wie zum Beispiel Verfallsdatum, Chargen- und Seriennummer zusammen. Träger dieser ganzen Informationen ist der „UDI-Carrier“, für den unter anderem die breite Palette der Identifikationsstandards von GS1 bereit steht. Ergänzt wird dieses System durch die „UDI-Datenbank“. Sie wird Angaben zu den einzelnen Artikeln enthalten; durch das Einscannen des Codes soll der jeweilige Benutzer Zugriff auf diese Informationen erhalten. „Die Informationen in der Datenbank dienen neben der Rückverfolgbarkeit und der Identifikation auch dem sicheren Umgang mit Medizinprodukten vom Hersteller bis zum Patienten“, so Bartz. Die für UDI zugrundegelegten Standards sind weltweit gültig. „Aufgrund der globalen Ausrichtung von UDI braucht man mit der umfassenden Einführung keine nationalen Insellösungen mehr – es gibt dann vom Prinzip her ein System für alle.“ Davon profitieren auch die Hersteller, erklärt Bartz: „Der Export von Artikeln wird beispielsweise einfacher werden, da alle Gesundheitssysteme auf eine einheitliche Lösung zurückgreifen. Natürlich ist die Umstellung mit einigem Aufwand verbunden – doch wer sich früh auf die verbindliche Einführung einstellt, hat genug Zeit, sich umfassend und effizient darauf vorzubereiten.“ GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de