Veröffentlicht am 06.04.2011
Dieser Regelungsrahmen wurde von europäischen RFID-Anbietern und -Anwendern unter der Leitung von GS1 erarbeitet und von der Artikel-29-Datenschutzgruppe abgesegnet. Damit sind jetzt die europäischen Unternehmen aufgefordert, sogenannte Datenschutz-Folgenabschätzungen, kurz PIA (Privacy Impact Assessments) für ihre Radiofrequenztechnologie (RFID)-Anwendungen aufzustellen. Auch der Bundesrat hat die Notwendigkeit zur Selbstverpflichtung von Unternehmen, die RFID anwenden, erkannt und die Bundesregierung aufgerufen, auf rasche Umsetzung der EU-Empfehlung vom 12.05.2009 zu drängen. GS1 Germany, Träger des Informationsforums RFID, wird die deutschen Unternehmen dabei unterstützen. Gemeinsam mit dem GS1 Global Office und Vertretern der deutschen Wirtschaft entwickelt GS1 Germany praxisnahe Vorlagen zur Erstellung solcher Datenschutz-Folgenabschätzungen (PIA). Eine Datenschutz-Folgenabschätzung (PIA) enthält vier Bausteine als Basis für eine Gewährleistung des Datenschutzes: Beschreibung der RFID-Anwendung Feststellung möglicher Risiken für den Datenschutz sowie Ausmaß und Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens Festlegung laufender und geplanter Kontrollen, um diesen Risiken entgegenzuwirken Dokumentation der Ergebnisse dieser Analysen Eine solche Selbstverpflichtung in Datenschutzfragen ist unabdingbar für den erfolgreichen und flächendeckenden Einsatz der für Wirtschaft und Verbraucher nutzbringenden RFID-Technologie. So sorgen die Kennzeichnung von Lesegeräten und Produkten, sowie weitere Informationen nicht nur für Transparenz sondern auch für Vertrauen auf Seiten des Verbrauchers. Im Rahmen eines Pilotversuchs des Textilherstellers s’Oliver zeigte beispielsweise eine Umfrage, dass keine Befürchtungen in Richtung Verletzung von Datenschutz seitens der Kunden bestünden. Hierzu trug maßgeblich eine entsprechende Information in Form eines Kundenflyers bei. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.04.2011
Maßnahmen für die Rückverfolgbarkeit von Waren führen Unternehmen vieler Branchen seit längerem durch, schon von Gesetzes wegen. Aber greifen diese auch? Arbeiten die dafür installierten Systeme effizient und bieten sie tatsächlich die geforderte Sicherheit? Das können Hersteller, Logistiker und Händler jetzt mit dem neuen Service Global Traceability Conformance Programm (GTC) von GS1 Germany prüfen. Es erläutert Punkt für Punkt die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und misst deren Erfüllungsgrad – sowohl in lokalen als auch in globalen Lieferketten. Dabei verzichtet GS1 Germany bewusst darauf, ein weiteres Siegel auf den Markt zu bringen. Stattdessen bewertet GTC anhand von 105 Prüfkriterien die unternehmensübergreifende Rückverfolgbarkeit und bereitet Unternehmen so auch auf Zertifizierungen etwa nach etablierten ISO-Normen und Standards wie dem IFS vor. Der Umfang der Checkliste reicht von Bedingungen, die zwingend erfüllt werden müssen, bis hin zu Empfehlungen. Während eines Audits prüfen GS1-Experten anhand dieser Checkliste zum Beispiel, ob das Unternehmen die Abnehmer seiner Produkte chargengenau nennen kann oder wie es intern in Sachen Rückverfolgbarkeit aufgestellt ist. Nach Ende des Audits erhält das geprüfte Unternehmen einen Audit-Report mit den eventuellen Lücken in seinem System. Wer alle Bedingungen des GTC erfüllt, erhält zusätzlich eine Konformitätsbescheinigung. GTC-Nutzer profitieren von mehr Transparenz. Sie können sich einer neutralen Bewertung unterziehen und das gegenüber Kunden und Verbrauchern mit der Bescheinigung dokumentieren. GTC wurde auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Wal-Mart, Unilever, Carrefour, Nestlé oder Kraft Foods. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden. In Deutschland durchlief als erstes Unternehmen ein Lebensmittelgroßhändler das Audit. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.04.2011
Am 25. und 26. Mai 2011 präsentiert GS1 Germany im Rahmen der Nürnburger Messe e_procure & supply zwei neue Beratungspakete. Mit diesen Angeboten bündelt GS1 Germany über Jahre aufgebautes Prozess-Know-how für die konkrete Anwendung in einzelnen Unternehmensbereichen. Unternehmen kaufen Technologien nicht um der Technologie willen, sondern um damit Verbesserungen zu erreichen. In diesem Sinne sind zwei Beratungspakete entstanden, die einen echten Mehrwert bieten. „Die Zweiteilung unseres Beratungsangebotes in erstens SWOT-Analyse als bewerteter Ist-Zustand und zweitens Optimierung als definierter Soll-Zustand hat einen klaren und benennbaren Nutzen,“ erklärt GS1 Consult Experte Pavicic. „Nach Abschluss des ersten Pakets weiß das Unternehmen, wo es steht, was seine Stärken und Schwächen sind und wo Verbesserungspotenziale liegen,“ so Pavicic weiter. Das zweite Beratungspaket befasst sich mit der Optimierung, beginnend mit einem Entwurf der Soll-Prozesse. Hier werden Zielgrößen definiert, die Informations- oder Warenflusssteuerung gestaltet und ein Umsetzungsplan skizziert. „Anhand des zweiten Pakets entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit GS1-Germany einen Entwicklungspfad, einen Maßnahmenplan und klärt die wesentlichen Fragen einer Projektorganisation für Planung, Budgetierung und Erfolgskalkulation,“ erläutert Pavicic. Beide Pakete orientierten sich an den spezifischen Ansprüchen der jeweiligen Bereiche, wie etwa Beschaffung, Sortiments- und Category Management, Flächenbewirtschaftung, Mehrweg-, Entsorgungs- und Pfandsysteme, Stammdatenmanagement. Präsentiert wird das neue Beratungskonzept auf der e_procure & supply in Halle 9, Stand 9-309. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.05.2011
Der Ausbau des Kölner Knowledge Centers von GS1 Germany befindet sich auf der Zielgeraden. Die Value Chain live !, die die Wertschöpfungskette vom Hersteller über den Point of Sale bis hin zum Verbraucher abbildet, wird um aktuelle B2C-Entwicklungen erweitert. In Form von audiovisuellen Medien werden Themen wie Mobile Couponing, Barcode-Scanning per Mobiltelefon und Category Management in Onlineshops veranschaulicht und erlebbar gemacht. Die Eröffnung findet am 26. Mai 2011 in Verbindung mit dem Fachkongress „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit?“ statt. „Unsere Value Chain live !, das Herzstück des GS1 Germany Knowledge-Center wurde in den letzten zwei Jahren mit mehr als 7.000 Besuchern sehr gut angenommen. So ist die Erweiterung mit dem Bereich Consumer 2.0 mobile ! die logische Konsequenz“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Hier können Vertreter aus Industrie und Handel in die Rolle des modernen, digital aktiven Verbrauchers eintauchen und live erfahren, was mobile Webseiten oder Smartphone Apps im Zusammenspiel mit dem GS1 Barcode leisten können. Durch das Scannen von Originalprodukten mit dem eigenen Handy wird schnell klar, dass weit mehr Informationen als nur der Preisvergleich interessant sind. Studien belegen, dass Verbraucher die Möglichkeiten zunehmend nutzen, per Barcode-Scanning an weiterführende Informationen zum Beispiel über Inhaltsstoffe, Herkunft oder Nachhaltigkeit zu gelangen. Somit beeinflussen zukünftig Angaben, die sofort und schnell per Smartphone abgerufen werden, die Kaufentscheidung am POS. Wie Hersteller und Händler mit dieser Herausforderung umgehen und neue Chancen nutzen können, steht außerdem im Fokus der Fachveranstaltung „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit“, die ebenfalls am 26. Mai 2011 im Knowledge Center stattfindet. Experten, wie Coca-Cola Marketing Direktor Michael Willeke, Metro-Manager Frank Rehme und Mobile Couponing-Anbieter, wie zum Beispiel Felix Schul von Coupies berichten mehr zum Einsatz von mCommerce entlang der Wertschöpfungskette. Interessante Aussteller zeigen Lösungen rund um das mobile Business und präsentieren zum Beispiel den interaktiven Tweed Mirror oder die über Handy abrechenbare Stromtanksäule für Automobile. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.04.2011
Welche Idente kann ich als Elektronischen Produktcode (EPC) verschlüsseln?Wie setzt sich eine SGTIN oder SSCC zusammen? Welche Inhalte kann ich im User Memory eines RFID-Tags codieren? Das GS1 Complete-Portal bietet einen neuen kostenlosen Service an, der all diese Fragen beantwortet: den interaktiven EPC/RFID-Konverter. Wer jetzt den Einstieg in die Identifikation mittels Radiofrequenztechnologie plant, dem steht mit dem EPC/RFID-Konverter ein interaktives und intuitives Tool zur Verfügung. Der Konverter hilft beispielsweise bei der Generierung des Elektronischen Produktcodes (EPC), der unerlässlich für die GS1-konforme Anwendung von RFID ist. So kann der Anwender etwa eine GTIN – früher EAN – nebst Seriennummer eingeben und in maximal vier Folgeschritten zum EPC-Ident ‚SGTIN‘ gelangen. Das Ganze funktioniert auch anders herum. Diese Bidirektionalität unterscheidet den neuen EPC/RFID-Konverter von der Vorgängerversion. Neu ist auch, dass der Anwender auf einen Blick sieht, wie sich ein EPC in einem EPCIS-System, in einer RFID-Middleware oder einem RFID-Tag darstellt. „Wer sich mit dem Einstieg in RFID-Anwendungen befasst, bekommt hier einen Einblick, wie EPC/RFID mit dem GS1-System zusammenspielt. Darüber hinaus ist man in der Lage, mit dem Konverter selbstständig EPCs zu erzeugen“, erläutert Ralph Tröger, RFID-Experte bei GS1 Germany. „Für jede Abfrage hilft außerdem ein Beispiel als Starthilfe weiter“, so Tröger weiter. Eine weitere Optimierung ist der User Memory Encoder beziehungsweise Decoder. Hiermit können zum Beispiel GS1-Datenelemente wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Gewicht, etc. ver- und entschlüsselt werden. Anwender und Lösungsanbieter von RFID können mit dem EPC/RFID-Konverter zudem bestimmen, wie viel Speicherkapazität auf den RFID-Tags benötigt werden und ihre EPC/RFID-Systeme auf Standardkonformität prüfen. Der EPC/RFID-Konverter befindet sich im GS1 Complete-Portal und steht allen GS1 Complete-Kunden kostenlos zur Verfügung.
Veröffentlicht am 25.10.2012
Mehr Transparenz im Gutschein-Geschäft: 2012 wurde erstmals im GS1-System eine weltweit gültige Identifikationsnummer für Coupons eingeführt – die Global Coupon Number, kurz GCN. Bis dahin gab es lediglich regionale oder proprietäre Lösungen für Industrie und Handel. Die Anwendung der GCN ist aktuell für digitale Coupons, auch E-Coupons genannt, vorgesehen. Ein aktuelles Anwenderszenario gibt es bereits bei der Metro-Tochter Real,-. Sie identifiziert und individualisiert die E-Coupons innerhalb des Payback Systems durchgängig mit der GCN. „Unsere Kunden haben ihre Punkte im Handy jederzeit dabei und können sie einfach, schneller und direkter sammeln,“ erläutert Bernd Hasenbank, Head of Point of Sale Solutions bei der Real,- Group das neue Plus an Kundenorientierung. Die E-Coupons aktiviert der Kunde entweder im Online-Portal oder mit seiner App von Payback. Ein großer Vorteil der globalen Identifikationsnummer liegt darin, systemübergreifend genauso wie händler- oder länderübergreifende digitale Couponingaktionen zu realisieren. Das bedeutet weniger Kosten, mehr Effizienz im Prozess und mehr Kundenorientierung auf Verbraucherseite. Die neue Nummer ist aktuell zur Identifikation digitaler Coupons freigegeben. Unklar ist, wie die Unternehmen mit Papiergutscheinen oder Vouchern umzugehen haben. Für Papiergutscheine kommt die Lösung ab 2014: Mit der Einführung des GS1 DataBar steht dann ein geeigneter Barcode für die Serialisierung zur Verfügung. Diskutiert wird außerdem, ob Voucher, die häufig in einem Atemzug mit Rabatt-Gutscheinen genannt werden, ebenfalls mit der GCN identifiziert werden sollten. „Im Gegensatz zu Coupons stellen Voucher echte Zahlungsmittel dar. Nun fragen sich unsere Anwender, ob die Nummer auch für die Identifikation von Vouchern genutzt werden darf,“ erläutert Heide Buhl, Senior-Projektmanagerin AutoID bei GS1 Germany. „Weiterhin ist noch unklar, ob die Umsetzung der GCN im Strichcode auf dem Papier-Voucher zulässig ist.“ Diese Fragen gewinnen zunehmend an Relevanz, weshalb sie in den Global Standards Management Process (GSMP) einfließen und auf internationaler Ebene diskutiert werden. GS1 Germany treibt entsprechende Problemlösungen voran und lädt alle Unternehmen zum offenen Dialog ein, die mit internationalen Vouchern und Gutscheinen arbeiten. Interessierte Unternehmen wenden sich an Heide Buhl unter: buhl@gs1-germany.de . Abbildung: Einlösen eines Handy-Coupons an der Kasse, Quelle: Acardo Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.10.2012
Das Sunrise-Date für den GS1 DataBar rückt näher: Ab 2014 soll er am Point of Sale breitflächig zum Einsatz kommen. Der Handel befasst sich bereits mit der Umstellung. Für die Lieferanten gab es noch zahlreiche offene Fragen, die GS1 Germany jetzt mit einer Umsetzungshilfe beantwortet. Sie klärt zum Beispiel, wie Hersteller in der Migrationsphase ihre Waren am besten kennzeichnen und enthält eigens dafür entwickelte Regeln. Sie bilden unter anderem den Fall ab, dass der GS1 DataBar an einzelnen Kassen nicht gelesen werden kann. „Lieferanten haben mit dieser Lösung einen gestaltungssicheren Rahmen für die Migration. Händler können bereits heute die zusätzlich gelieferten Produktinformationen nutzen, wenn sie ihre Kassensysteme entsprechend anpassen“, erklärt Sabine Kläser, Projektmanagerin AutoID bei GS1 Germany. Der GS1 DataBar tritt damit an die Seite des Strichcode-Klassikers EAN-13, der aus dem Handel nicht mehr wegzudenken ist. Insbesondere die Verbraucher schätzen ihn aufgrund des schnellen Kassiervorgangs. In der Prozesskette zwischen Industrie und Handel stößt der EAN-13 aber an seine Grenzen. Wichtige Zusatzinformationen wie die Chargennummer oder das Mindesthaltbarkeitsdatum kann er nicht verschlüsseln. Im Gegensatz zu seinem „Bruder“, dem GS1 DataBar, der auf wenig Raum viele Informationen codiert und sich daher auch besonders für das Kennzeichnen mengenvariabler Waren, wie zum Beispiel Äpfel, eignet. Die Zusatzinformationen erleichtern unter anderem die Beschaffung und die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.10.2012
Der Nutzen von Category Management-Maßnahmen am POS wird von selbstständigen Einzelhändlern wie von Regiebetrieben als sehr hoch eingeschätzt. Soweit das positive Ergebnis der Studie von Lebensmittel Zeitung direkt (Deutscher Fachverlag) und GS1 Germany, für die 239 Inhaber, Marktleiter und qualifiziertes Verkaufspersonal des Panels POS-Profi-Clubs befragt wurden. Für eine wirklich nachhaltige Umsetzung von Category Management-Konzepten am POS zeigt die Studie jedoch einige Ansatzpunkte zur Optimierung auf: So wurde zum Beispiel nur rund der Hälfte der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel vor der letzten Umbaumaßnahme im Markt Sinn und Zweck dieser Sortimentsoptimierung erklärt. Auf der Großfläche funktioniert die Information zu Umbaumaßnahmen mit gut 60 Prozent besser als auf mittleren und kleinen Flächen. Der Schwerpunkt in der Informationsvermittlung lag bei Workshops und Schulungen. Zudem erfolgt eine systematische Erfassung der Regalsysteme bisher nur in rund 60 Prozent der filialisierten und großen selbstständigen Märkte bezie-hungsweise bei 40 Prozent der kleineren Selbstständigen. „Dies ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg einer Optimierung“, so Christina Reepel, verantwortliche Projektmanagerin bei GS1 Germany. Wie die Befragung zeigt, sind die Regallayouts auch längst nicht allen handelnden Personen am POS zugängig. „Belohnungssysteme für die nachhaltige Umsetzung könnten den Erfolg von Category Management-Maßnahmen am POS steigern“, so Hilke Waas, Leitung Marktforschung von Lebensmittel Zeitung direkt. Diese werden laut der Studie bislang noch sehr verhalten eingesetzt. Studienergebnisse (PDF) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de www.gs1-germany.de Deutscher Fachverlag (dfv) Judith Scondo Referentin Unternehmenskommunikation Tel: 069 7595-2051 E-Mail: judith.scondo@dfv.de www.dfv.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privat-wirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Lebensmittel Zeitung direkt ist die Fachillustrierte für den gesamten POS. Sie richtet sich an die Entscheider in den Verkaufsteams am POS, vom Inhaber oder Filialleiter bis hin zum qualifizierten Verkaufspersonal. Die Inhalte reichen dabei von Vkf-Aktionen, Aufbau und Pflege der Frischeabteilungen, Produktinformationen, Regalpflege bis hin zu nützlichen Tipps zu Ware und zum Umgang mit Kunden. Lebensmittel Zeitung direkt erscheint im Deutschen Fachverlag (dfv) und wird kostenlos an die Marktleitung geliefert sowie für die Mitarbeiter in den Pausenräumen ausgelegt. Steckbrief POS-Profi-Club Befragungs-Panel von Lebensmittel Zeitung direkt, der Fachzeitschrift für den POS monatliche Befragung zu aktuellen Handels- und Sortimentsthemen rund 350 Mitglieder aus selbstständigen Märkten und Regiebetrieben des Lebens-mitteleinzelhandels Vertriebsschienen: SB-Warenhaus, Verbrauchermarkt, Supermarkt, SB-Geschäft Positionen im Markt: Inhaber, Marktleiter, Substitute, Abteilungsleiter, Fachverkäufer und Verkäufer
Veröffentlicht am 16.10.2012
70 Prozent aller verkauften Handys sind mittlerweile Smartphones, so der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Eines der beliebtesten Smartphone-Feature ist die Möglichkeit, per Barcode Scan-App über die Verpackung hinausgehende Informationen zu Lebensmitteln zu erhalten. Als Vorreiter und Marktführer dieses so genannten Extended Packaging betreibt Checkitmobile mit barcoo eine der reichweitenstärksten mobile Apps in Europa. Sie enthält über acht Millionen Produktdaten, wie Preisvergleiche, Testberichte, Öko- und Gesundheitsinformationen. Im Rahmen des Strategieprojekts MobileCom von GS1 Germany engagiert sich barcoo bereits seit rund zwei Jahren in der Arbeitsgruppe Extended Packaging/Trusted Data. Nun wurde eine weitreichende strategische Partnerschaft unterschrieben. „In Zukunft werden wir beispielsweise einen Zugang zum fTrace-System in barcoo integrieren, mit dem Verbraucher Waren bis an den Ursprungsort zurückverfolgen können“, erläutert Benjamin Thym, Geschäftsführer von Checkitmobile. „Darüber hinaus wollen wir den Datenaustausch mit 1Worldsync weiter optimieren und so zur Verbesserung der Produktdatenqualität beitragen“, so Thym weiter. „barcoo ist für uns ein wertvoller Partner, mit dem wir die Entwicklungen im Bereich Extended Packaging auf Basis gemeinsamer Studien und Pilotprojekte forcieren können“, ergänzt Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. GS1 Germany war bislang Dienstleister für die Prozessoptimierung von Unternehmen im B2B-Sektor. Der erste Schritt in den B2C-Markt erfolgte mit der Übernahme der Traceability-Lösung fTrace, dem ersten B2C-Service zur Rückverfolgung von Lebensmitteln, im Sommer 2012. Mit 1WorldSync (bisher SA2 Worldync/1Sync) betreibt GS1 Germany zudem einen weltweit führenden Datenpool für Produktstammdaten, die Checkitmobile heute schon zur Versorgung des barcoo-Services erfolgreich und regelmäßig nutzt. Weitere Informationen unter: http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/rueckverfolgbarkeit/ http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/stammdaten/ http://www.barcoo.com Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-951 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.10.2012
Immer wieder machen gefälschte Medikamente oder schadhafte Medizinprodukte Schlagzeilen, wie zuletzt beim Thema Brustimplantate. Und Krankenhäuser bemängeln den oftmals hohen Aufwand, der nötig ist, um die Charge eines Produktes zu identifizieren. Eine europaweite Regelung soll für eine bessere Rückverfolgbarkeit und mehr Patientensicherheit sorgen. Grundlage ist ein Entwurf, den die Europäische Kommission Ende September 2012 vorstellte. Er umfasst Vorgaben, wie die derzeitige Medizinprodukteverordnung neu zu regeln ist. „Die Entscheidung, ein weltweites System zur Identifikation von Medizinprodukten einzuführen, ist damit gefallen“, kommentiert Sylvia Reingardt, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany diese Entwicklung. Reingardt empfiehlt Herstellern daher, jetzt mit der Umstellung auf die kommenden neuen Kennzeichnungspflichten zu beginnen, die voraussichtlich ab 2015 greifen. Die Identifikation und Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten soll durch das sogenannte Unique Device Identifikation-System (UDI) international vereinheitlicht werden. UDI regelt zum einen die Kennzeichnung von Medizinprodukten mit global gültigen Standards, von der Direktkennzeichnung bis zur Kennzeichnung der verschiedenen Verpackungsebenen. Zum anderen umfasst das System eine Datenbank mit Informationen zum Produkt, zum Beispiel Handelsname, Größe, Lagerbedingungen. Für die Pflege dieser Datenbank sollen die Hersteller verantwortlich sein. Im Rahmen der Einführung von UDI berät GS1 Germany Unternehmen bei der Umsetzung der GS1-Standards, so auch vom 14. bis 17. November auf der Medica 2012 in Halle 15 der Messe Düsseldorf, Stand A26. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de