Veröffentlicht am 10.10.2014
Bargeld hat seinen Preis: Acht Milliarden Euro bringt die Branche dafür jährlich auf. Kostentreiber sind unter anderem die Versicherungssummen, das Vorhalten großer Mengen an Wechselgeld sowie der Personal- und der Transportaufwand. Mit den GS1 Standards Prozesse optimieren und gleichzeitig noch mehr Sicherheit schaffen: Das ist der Ansatz der „Cash Community“ unter dem Dach von GS1 Germany, einem Netzwerk aus Banken, Sparkassen, Handel und Dienstleistern. Gemeinsam entwickeln sie Standards für mehr Transparenz, verknüpfen ihre Prozesse über einheitliche Schnittstellen für ein höheres Maß an Effizienz. Jetzt starten sie dazu Pilotprojekte. Namhafte Unternehmen wie Metro und dm-drogerie markt auf Handelsseite, die Commerzbank und weitere Geldinstitute sowie Werttransportdienstleister wie Koetter und Prosegur gehören zu den insgesamt 16 Projektteilnehmern. „Kosten und Risiken des Bargeldhandlings lassen sich mit den Lösungen von GS1 Germany sowohl für den Handel als auch für Banken gleichermaßen optimieren. Es ist an der Zeit, zukunftsweisende Konzepte zur Automatisierung und Standardisierung im Bargeldkreislauf gemeinsam zu realisieren“, erklärt Stefan Scheiwe, Director of Cash Management der METRO AG. Die Projektpartner wollen ihre Systeme über einheitliche GS1 XML Schnittstellen verbinden, Nachrichten zur Bargeldlogistik elektronisch austauschen und Aufträge sowie Sendungen durchgängig mit den GS1 Identifikationsstandards verfolgen. „Insbesondere das Risikomanagement ist in der Branche noch eine Herausforderung. Dazu gehören zum Beispiel die ordnungsgemäße Auftragsvergabe und -steuerung“, weiß Christian Fischer, Senior Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany. In den Pilotprojekten wollen die Partner daher folgende Informationen transparenter machen: Wie können Wechselgelder über Artikelnummern bestellt werden? Wann wurde der Geldbehälter wo an wen übergeben? Und kommen die avisierten Gelder rechtzeitig an? Erste Ergebnisse der Projekte sollen bis Ende 2014 vorliegen und werden auf dem Deutschen Bargeldlogistik Kongress am 27. und 28. Januar 2015 in Wiesbaden vorgestellt. Grundlage für diese Pilotprojekte ist eine Branchenempfehlung, die die Cash Community unter dem Dach von GS1 Germany entwickelt und darin die Hauptprozesse für den kommerziellen Bargeldkreislaufs definiert hat. Im nächsten Schritt, voraussichtlich im Frühjahr 2015, soll die Branchenempfehlung um weitere Komponenten ergänzt und damit vervollständigt werden. Dann sind zum Beispiel die automatische Bestandsüberwachung und das Reporting von Geldautomaten und Zählmaschinen möglich. Bild: Live-Komponente Cash Management im GS1 Germany Knowledge Center (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.10.2014
Ab Dezember 2014 gilt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) – und stellt Gastronomiebetriebe vor völlig neue Herausforderungen. Auch der Frankfurter Caterer Bumb Junior hat sich mit den anstehenden Aufgaben auseinandergesetzt. So muss der Gast künftig bereits vor der Bestellung erkennen können, was in einem Gericht steckt. Die Angaben sind schriftlich zu dokumentieren – spontane Rezeptänderungen scheiden damit aus. „Wir werden für jedes Gericht eine Rezeptur in einem elektronischen System hinterlegen“, erklärt Inhaberin Britta Hirsch, die in der Bankenmetropole ein Businessrestaurant betreibt. Die geforderten Angaben zu Inhaltsstoffen und möglichen Allergenen in Lebensmitteln will sie per iPad präsentieren, das für jeden zugänglich aufgestellt wird. „Interessierte Gäste können die Informationen dann aktiv abrufen, ohne dass jeder zwangsläufig damit konfrontiert wird.“ Arbeit mit Fertigprodukten setzt sichere Produktdaten voraus Doch woher stammen die benötigten Produktinformationen? Bumb Junior verarbeitet hauptsächlich frische Produkte und verzichtet auf Zusatzstoffe. Schwieriger wird es, sobald Halbfertig- oder Fertigprodukte ins Spiel kommen. Viele Gastronomen beziehen Vorprodukte von unterschiedlichen Lieferanten – Inhaltsstoffe und Deklarationen weichen nicht selten voneinander ab. „Die Lösung liegt in einer einzigen, sicheren und geprüften Quelle für Produktdaten“, sagt der Foodservice-Experte Michael Möhring – früher selber in Hotels und Gastronomie tätig, inzwischen als Berater der Branche unterwegs. „Das ist vielen Unternehmen bis heute nicht bewusst – in fast keinem Warenwirtschaftssystem der Gastronomie ist aktuell die Globale Artikelnummer GTIN hinterlegt.“ Mit dem Austausch von Stammdaten über das weltweite Produktinformations-Netzwerk von 1Worldsync könne die Foodservice-Branche eine durchgehende Datenqualität vom Erzeuger bis zum Verwender sicherstellen. LMIV umsetzen: Unterstützung für Gastronomen Da die Zeit drängt, hat GS1 Germany eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema LMIV-Umsetzung eingerichtet: Auf der Website www.lmiv-services.de finden Unternehmen praktische Hilfestellungen und Ansprechpartner. Hier unterstützt GS1 Germany – bekannt durch den EAN-Barcode – mit Lösungen, die im Schulterschluss mit Wirtschaft und Rechtsexperten erarbeitet wurden. Branchenspezifisches Know-how vermittelt zudem das Seminar „LMIV Basics für die Foodservice-Branche“. Termine: 31. Oktober 2014 und 21. November 2014, GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Weitere Informationen: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressreferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.09.2014
Die digitale Welt der Industrie 4.0 und Produktpiraterie fordern den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Die globale technologische Vernetzung birgt zunehmend die Gefahr von Plagiaten. Der Stellenwert des Know-how-Schutzes steigt entsprechend. Vor diesem Hintergrund haben der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und GS1 Germany im September eine breitangelegte Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinsam Standards weiterzuentwickeln und zu etablieren – unter anderem zur serialisierten Identifikation. „Nur im Schulterschluss mit Wirtschaft, Politik und Verbänden kann es gelingen, der Produktpiraterie die Stirn zu bieten“, ist Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany überzeugt. Erst Anfang 2014 hatte die aktuelle VDMA-Studie zur Produktpiraterie gezeigt, dass sich der geschätzte Schaden allein für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau auf 7,9 Milliarden Euro beläuft. 71 Prozent aller Unternehmen sind von Plagiaten betroffen. „Oft reicht der klassische Markenschutz nicht aus. Unternehmen können sich mit zivilrechtlichen Verfahren nur begrenzt vor Produktpiraterie schützen“, erläutert Steffen Zimmermann, Geschäftsführer der AG protect-ing beim VDMA. „Umso wünschenswerter wäre der Einsatz von Standards – zum Beispiel zur Serialisierung“, so Zimmermann weiter. GS1 Germany steht seit 40 Jahren für Standards zur Identifikation und elektronischen Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette. Allein in Deutschland nutzen über 50.000 Unternehmen GS1 Standards wie den EAN-Barcode oder EANCOM. „Durch die zunehmende Digitalisierung spüren wir über alle Branchen einen Wandel beim Einsatz der GS1 Standards“, so Pretzel weiter. Wurden die Barcodes anfänglich zu reinen Produktidentifikation genutzt, seien es heute Themen wie Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit, die die Unternehmen bewegen – egal ob Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheitswesen oder Fashionbranche. Konkret haben GS1 Germany und VDMA vereinbart, vorhandene Identifikationsstandards auszugestalten und kooperativ Anwendungsempfehlungen zu erarbeiten. Mit ersten Ergebnissen rechnen beide bereits Anfang 2015. Weitere Informationen: http://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.09.2014
GS1 Germany gibt den Startschuss zum zweitägigen Treffen der Top-Entscheider aus Industrie und Wirtschaft am 10./11. September in Nürnberg. Beim Rennen um Märkte und Umsätze präsentiert der ECR Tag unter dem Motto „Konsum im Wandel – anybody. anytime. anywhere“ die schnellsten Wege zum Kunden. Warum in der Konsumgüterbranche ähnliche Spielregeln gelten wie im Rennsport, beschreibt Formel-1-Experte Florian König. Weiterhin diskutieren rund 800 Teilnehmer und etwa 100 Referenten bei 70 Vorträgen in 13 Foren unter anderem die rasanten Veränderungen durch Smartphone & Co. So will der Kunde beim Einkauf zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf allen Kanälen rundum informiert werden. Das ist eine große Herausforderung für die Unternehmen der Branche. Zusätzlichen Druck erzeugt die EU Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV). Sie verlangt ab dem 13. Dezember 2014 transparente Informationen für die Verbraucher. „Die Umsetzung der LMIV bereitet vielfältige Probleme, weil Durchführungsvorschriften fehlen. Leider ist auch zu erwarten, dass Informationsfehler ab dem Stichtag sofort wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden, was mit hohen Kosten verbunden sein kann“, warnt der Lebensmitteljurist Dr. Markus Grube, Leiter der Gesprächsrunde Verordnete Transparenz auf dem ECR Tag. Weitere Vorträge zum Beispiel von Unilever, Procter & Gamble, Deutsche Post oder Rewe befassen sich mit den Themen Category Management, Nachhaltigkeit sowie Handelslogistik: Wie helfen neue Ladenkonzepte dem Kunden und steigern den Umsatz? Welche Lieferkonzepte sorgen für weniger Verkehr auf der Straße? „Der ECR Tag von GS1 Germany bietet eine erstklassige Gelegenheit sich zu den aktuellen Themen und Lösungen für Probleme mit allen relevanten Größen der Branche auszutauschen. Die Konsumgüterwirtschaft erhält hier die neusten Impulse für den Erfolg“, sagt Jürgen Fletemeyer, Head of Customer Develop-ment/Service bei der Beiersdorf AG. „Hochkarätiges Networking und inhaltlicher Austausch bringt die Branche insgesamt voran.“ Der zweitägige Kongress zu Efficient Consumer Response (ECR) findet im NCC Ost, Nürnberg Convention Center, am 10. und 11. September 2014 statt. Alle Informationen zum Kongress wie Vorträge, Workshops und Programm: http://www.ecrtag.de/ Abbildung: ECR Tag 2014 in Nürnberg. Führendes Branchentreffen der Top-Entscheider der Konsumgüterwirtschaft (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln, Germany Tel.: + 49 221 94714-526, Fax: + 49 221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.09.2014
Die entscheidenden Kauffaktoren befinden sich im Umbruch. Routinierten Online-Kunden sind die klassischen Vorteile des Einzel- und Fachhandels nicht mehr so wichtig. Stattdessen setzen sie auf vollständige Transparenz, schnelle und allumfassende Verfügbarkeit von Informationen und Waren sowie komfortable Lieferung. Nach der aktuellen Studie „Einkaufen und Leben in der Zukunft“ von KPMG und GS1 Germany gehört die Zukunft zunehmend dem Online-Handel und dem Einkauf per Smartphone. Die Studie beleuchtet, welche innovativen Online-Dienste und Serviceangebote bei den Verbrauchern auf mögliches Interesse stoßen, welche Kriterien die Verbraucher bei der Angebotsauswahl anlegen und welche Rolle Datenschutzgesichtspunkte dabei spielen. Für Anbieter von Online-Shops zeigt die Umfrage zum Beispiel eindeutig: Die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsstandards ist für 96 Prozent der Kunden absolute Pflicht. Selbst niedrige Preise stehen mit 72 Prozent Zustimmung beim Verbraucherwunsch nicht so hoch. Zudem darf die Benutzerfreundlichkeit nicht beeinträchtigt werden. Der mobile Einkauf per internetfähigem Endgerät verlangt, die Informationen für die Verbraucher anders zu strukturieren. Wichtig auch: der Kunde will sichere Bestell- und Bezahlmöglichkeiten. Laut der Studie ist hinsichtlich der unterschiedlichen Endgerätenutzung seit dem letzten Jahr ein Zuwachs vor allem bei den Tablets zu verzeichnen. Der Anteil der Tablet-Nutzer hat sich im Vergleich zum Vorjahr geradezu verdoppelt. Von 15 Prozent auf 29 Prozent der Befragten. Interessante Zukunftsideen: Bei der Nutzung neuartiger Geräte, Funktionen & Technologien kann sich fast 50 Prozent der rund 1000 Befragten die Anwendung von Haushaltsrobotern vorstellen. Ebenso die Steuerung von Zugangskontrollen mit Augen bzw. Fingerabdruck. Männer liegen hier in der Zustimmung ungefähr zehn Prozent vor den Frauen. Für Bekleidung, Unterhaltungselektronik, Unterhaltungsmedien und Reisen ist das Internet schon heute ein wesentlicher Vertriebskanal. Zunehmend entwickelt sich dort auch das Potenzial beim Verkauf von Medikamenten, Kosmetikartikeln und Möbeln. Die Gesamtstudie „Einkaufen und Leben in der Zukunft – Lasst uns den Kunden fragen“ wird voraussichtlich im Oktober 2014 veröffentlicht. Anlässlich des füh-renden Branchentreffens von Industrie und Händlern präsentierten KPMG und GS1 Germany einen Preview der gemeinsamen Studie auf dem ECR Tag in Nürnberg. Partner und Co-Sponsor der Studie ist Rewe. TNS Emnid ist das durchführende Marktforschungsinstitut. Abbildung: Nur noch vier von zehn Verbrauchern mit Internetzugang kaufen am liebsten alles im Geschäft (Quelle: KPMG/GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2014
Um mindestens 20 Prozent wollen sie den CO2-Ausstoß in ihren Logistikprozessen in den nächsten fünf Jahren reduzieren: Kaufland Dienstleistung, Lekkerland Deutschland, Reemtsma Cigarettenfabriken und die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH haben dazu individuelle Aktionspläne im Rahmen von Lean and Green entwickelt. Nach der erfolgreichen Prüfung der Berechnungen und Maßnahmen durch den TÜV Nord erhielten die Unternehmen jetzt auf dem ECR Tag 2014 von GS1 Germany den Lean and Green Award. Die Auszeichnung identifiziert die Unternehmen als Mitglieder der Initiative und ist gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen. „Nachhaltigkeit auf die Straße bringen und gleichzeitig unsere Logistikkosten senken, das können wir mit Lean and Green konkret umsetzen“, erklärt Andrew Mekas, Project Manager Supply Chain Logistics Germany bei Reemtsma das Engagement des Tabakwarenherstellers. „Wir werden dazu unter anderem unser Distributionsnetz optimieren, indem wir die Anzahl unserer Distributionszentren und Lagerausgleichsdistribution reduzieren sowie Fahrzeuge und Transportbehälter optimaler auslasten.“ Der Großhändler Lekkerland Deutschland setzt ebenfalls beim Lager und dem Transport an. „Neben Energieeffizienzsteigerung, zum Beispiel durch LED-Beleuchtungskonzepte im Lager, erweitern wir unser bisheriges Schulungskonzept um Fahrerschulungen für umweltschonendes Fahrverhalten“, beschreibt Peter Osinski, Officer Corporate Transport bei Lekkerland, einige der Maßnahmen. Der Award wurde in Deutschland erstmalig im März dieses Jahres im Rahmen des 20. Handelslogistik Kongresses verliehen. Er ging an AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever. Lean and Green ist eine internationale, branchenübergreifende Initiative, deren Ziel es ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre CO2-Emissionen in der Logistik innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu senken. In Deutschland wird die Initiative durch GS1 Germany, Dienstleister und neutrale Plattform für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, betrieben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 03.09.2014
Noch genau 100 Tage, dann wird es ernst mit der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). „Bis dahin müssen die Etiketten aller Lebensmittel den neuen Anforderungen entsprechen und die Stammdaten um LMIV-Daten angereichert sein“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One, einem Tochterunternehmen von GS1 Germany. Nur wenn die Nährwerttabelle oder Allergeninformationen in den Stammdaten verfügbar seien, könne ein Produkt künftig in Onlineshops angeboten werden. Smart Data One hat sich auf das Erfassen und Prüfen von mangelhaften oder unvollständigen Stammdaten spezialisiert. Das Unternehmen steht derzeit in Kontakt mit Hunderten Herstellern, um die LMIV-Pflichtinformationen zu erhe-ben. „Allein für einen großen Kunden haben wir innerhalb von acht Wochen Verpackungsdaten von über 18.000 Artikeln und 1.500 Herstellern erhoben und für den Onlineshop aufbereitet.“ Radziwill schätzt, dass sein Unternehmen bis Dezember über 50.000 Artikel erfasst haben wird – nur um die Anforderungen der LMIV zu erfüllen. Um die Stammdaten aller im Lebensmitteleinzelhandel verkauften Artikel fit für die LMIV zu machen, müssten Hersteller vermutlich noch einmal dieselbe Anzahl Artikel anpacken. Radziwill warnt davor, nicht zu spät mit der Stammdatenerhebung zu beginnen: „Damit die LMIV-Pflichtangaben bis zum 13. Dezember in Onlineshops bereitstehen, sollten sich Hersteller darauf einstellen, diese spätestens sechs Wochen vorher elektronisch vorliegen zu haben.“ Soviel Zeit beansprucht erfahrungsgemäß die Aktualisierung in allen eigenen Systemen und in denen der Geschäftspartner. Smart Data One feiert im September sein einjähriges Bestehen. „Die immense Nachfrage nach unseren Services hat uns Recht gegeben: Der Anspruch an die Datenqualität ist durch die Lebensmittelinformations-Verordnung um ein Vielfaches gestiegen“, berichtet Radziwill. „Wir haben unser zunächst vierköpfiges Team auf inzwischen elf festangestellte Mitarbeiter erweitert und arbeiten mit 70 freien Mitarbeitern zusammen.“ Smart Data One plant, in Kürze auch das Clearing von Logistikdaten anzubieten. Darüber hinaus expandiert der Dienstleister nach nur einem Jahr in den US-amerikanischen Markt und startet dort mit der Datenerfassung für die Gesundheitsbranche. Weitere Informationen: www.smartdataone.de Abbildung: LMIV-Countdown: In 100 Tagen gilt die LMIV verpflichtend (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und betreiben eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.08.2014
Die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) wirft bei Handel, Herstellern und Gastrogewerbe Fragen auf. Zu den häufigsten zählen nach Erfahrungen der Experten-Hotline: Wer haftet künftig bei fehlerhaften Produktinformationen? Welche Konsequenzen drohen, wenn die geforderten Daten nicht bereitgestellt werden? Oder: Wie sehen die Regelungen zum Übergang aus? Um Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, bietet GS1 Germany im Rahmen der LMIV-Initiative ab sofort Trainings für unterschiedliche Zielgruppen an. Das Training "LMIV Basics" vermittelt Grundkenntnisse rund um die EU-Verordnung. Teilnehmer lernen die neuen Anforderungen kennen und richtig verstehen. Das Training gibt einen Überblick über Produkthaftung, Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Datenqualität. Als Trainingsformat für Entscheider bietet „LMIV planen und steuern“ vor allem die notwendigen juristischen Hintergründe und einen Handlungsrahmen zur praktischen Umsetzung. Hilfestellung für verantwortliche Umsetzer gibt das Training „LMIV implementieren und umsetzen“. Die Veranstaltung geht beispielsweise detailliert auf die Nutzung des Stammdatenpools von 1Worldsync ein. „Darüber hinaus sehen wir, dass einige Branchen vor besonderen Herausforderungen stehen“, ergänzt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter der GS1 Academy bei GS1 Germany. „Darum haben wir spezifische Trainings für die Fleischbranche und den Foodservice entwickelt.“ So soll „LMIV Basics für die Fleischbranche“ beispielsweise Fragen zur Herkunftskennzeichnung und Produktetikettierung beantworten. Im Gastrogewerbe stünden viele Unternehmen noch ganz am Anfang, so Janssen. Hier ginge es unter anderem darum, Warenbestellungen und Rezepturen zu standardisieren, oder genaue Kenntnis darüber zu erlangen, welche Informationen etwa auf einer Speisekarte enthalten sein müssen. Weitere Informationen und Termine unter: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.08.2014
Industrie und Handel stehen mit dem Rücken zur Wand. Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) fordert mit dem 13. Dezember 2014 umfassende Angaben, doch vier Monate vorher sind die meisten Lebensmittellieferanten noch nicht bereit. „Mit unvollständigen oder fehlerhaften Produktinformationen setzt die Branche nicht nur das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel; sie riskiert auch ernste rechtliche Konsequenzen bis hin zu Verkaufsverboten“, warnt Edeka-Vorstand Dr. Michael Wulst. „Für Zehntausende von Produkten müssen viele wichtige Informationen zusätzlich aufbereitet, erfasst und termingerecht in höchster Qualität zur Verfügung gestellt werden, damit diese rechtskonform einsetzbar sind“, ergänzt Michael Friebel, Head of Information and Data Management DACH bei Unilever. „Ich bin überzeugt, dass sich die Mühe lohnt und jeder Hersteller von Industrie- und Eigenmarken die Herausforderungen meistern wird, wenn nicht allein dann auf jeden Fall mit Hilfe der LMIV-Initiative der GS1“, konstatiert Stephan von Seydlitz, Bereichsleiter Stammdaten-Management bei der Rewe Group. „Letztlich zahlt diese Arbeit nicht nur auf rechtliche Anforderungen, sondern auch auf Verbrauchervertrauen und Nachhaltigkeit ein“, so von Seydlitz weiter. Vor diesem Hintergrund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen für ein LMIV-konformes Stammdatenmanagement bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 02 21 / 300 61 888 erfahren Hersteller und Händler, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. „Mit der Initiative geben wir den Unternehmen die Möglichkeit, das sehr komplexe Thema bestmöglich anzugehen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Berücksichtigt wird hier außerdem die GDSN-Migration. Sie ist eine Voraussetzung zur Erfüllung der LMIV, da nur hier – im Gegensatz zum Sinfos-Pool – die zusätzlichen Attribute eingepflegt werden können“, sagt Pretzel. Die Grundlage für die umfassende Erfüllung der LMIV hatte GS1 Germany bereits 2012/2013 geschaffen: Gemeinsam mit Rechts- und Datenexperten aus Industrie und Handel wurden die Anforderungen der LMIV in Bezug auf rele-vante Stammdaten im GDSN (Global Data Synchronization Network) analysiert und die Ergebnisse in einer LMIV-GDSN-Mappingtabelle veröffentlicht. Der Artikelstammdatenpool der 1Worldsync wurde entsprechend aufgerüstet und die Kunden sind zur Migration in GDSN aufgefordert. Abbildung: Screenshot der Webseite www.lmiv-services.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.08.2014
In Zeiten des Fachkräftemangels setzen Unternehmen in Deutschland verstärkt auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Der steigenden Nachfrage nach Formaten für die berufliche Qualifikation, nach Kooperationen, kreativem Austausch und geeigneten Veranstaltungsräumen begegnet GS1 Germany mit dem Aufbau der GS1 Academy. Ziel ist es, zum einen den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zum anderen ein umfassendes Angebot an Trainings und Seminaren rund um die Lösungen von GS1 Germany bereitzustellen. GS1 Academy bringt Unternehmen zusammen und fördert das Verzahnen ihrer Prozesse. Die akademische Partnerschaft, Netzwerk aus Universitäten, Hochschulen sowie Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, bildet hierbei einen integralen Bestandteil der GS1 Academy. Auf diese Ziele und Aktivitäten zahlt nicht zuletzt ein, dass GS1 Germany den Geschäftsbereich GS1 Academy in der Organisation verankert. „Mit der GS1 Academy haben wir eine einzigartige Plattform zum nachhaltigen Austausch geschaffen. Dieser strategische Schritt unterstreicht sichtbar und wirkungsvoll unser Engagement für Qualifizierung und das Managen von Wissen in den Unternehmen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Heiko E. Janssen hierfür einen hochqualifizierten und erfahrenen Experten gewonnen zu haben.“ Als Leiter GS1 Academy steuert Janssen zusammen mit seinem mehrköpfigen Team den Auf- wie Ausbau des Konferenz- und Weiterbildungsangebots. Janssen kommt vom Schweizer Aufzughersteller Schindler, wo er sechs Jahre lang das Global Training und die technische Dokumentation verantwortete. „Die GS1 Academy stellt sicher, dass die Teilnehmer zum Produktportfolio von GS1 Germany die entsprechende Qualifikation erhalten. Das reicht bis hin zu offiziellen Zertifikaten für ausgewählte Berufsgruppen. Wir werden unser Angebot in Zukunft weiter professionell ausbauen und dabei planvoll die Bedürfnisse der Kunden aufgreifen“, erklärt Janssen. „Über im Haus selber durchgeführte Studien sowie über die Akademische Partnerschaft gewinnen wir frühzeitig einen tiefen Einblick in zukünftige Entwicklungen, nutzen diese für bestehende sowie neue Qualifizierungsmaßnahmen“, so Janssen weiter. Dazu kooperiert GS1 Germany eng mit Unternehmen, Behörden, Verbänden und Hochschulen. Das GS1 Germany Knowledge Center ist mit 2.500 Quadratmetern der Campus für den Wissenstransfer entlang der Wertschöpfungskette und kann von Unternehmen auch für eigene Veranstaltungen genutzt werden. Neben Konferenzräumen umfasst es Innovationen, wie branchenspezifische Live-Komponenten, die praktische Lernerfahrungen in realitätsnahen Umgebungen ermöglichen. Themen sind unter anderem Multichannel, Rückverfolgbarkeit, Bargeldlogistik und Patientensicherheit. Die Teilnehmer der GS1 Konferenzen und Trainings können so einfacher die Einsatzmöglichkeiten der GS1 Standards erschließen und in ihre Unternehmen übertragen. So halten sie leichter Schritt mit dem rasanten Wandel in puncto Verbraucherverhalten, Logistik oder auch Nachhaltigkeit. Foto: Dr. Heiko E. Janssen, Bereichsleiter GS1 Academy (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de