Veröffentlicht am 10.09.2013
Wie Shopper Marketing in Deutschland und in Österreich von Unternehmen gelebt wird, zeigt jetzt die neue Studie der Hochschule RheinMain und GS1 Germany. Dazu wurden ca. 300 Industrie- und Handelsunternehmen der Konsumgüterbranche befragt. „Dadurch ist es gelungen, wertvolle Erfahrungen aus der Praxis mit der organisatorischen Einbindung von Shopper Marketing in den Unternehmen zu gewinnen. Wir haben aufschlussreiche Informationen zu der Durchführung, dem Nutzen und der Zukunft von Shopper Marketing gesammelt und aufbereitet“, erklärt Prof. Susanne Czech-Winkelmann von der Hochschule RheinMain. Die Kernergebnisse der Studie „Shopper Marketing – Best Practice und Benchmarks“ lauten: Für rund 73 Prozent der befragten Industrie- und knapp 66 Prozent der befragten Handelsunternehmen ist zwischen den beiden Parteien nicht ausreichend geklärt, was unter Shopper Marketing überhaupt verstanden wird. Gleichzeitig steht für die Industrie mit 61,8 Prozent und für den Handel mit 74,3 Prozent der Nutzen von Shopper Marketing für Wachstum und Ertrag außer Frage. Die Mehrheit der Befragten (Industrie: 65,9 Prozent, Handel: 58,8 Prozent) ist außerdem der Meinung, dass der Stellenwert von Shopper Marketing in der gemeinsamen Arbeit erheblich zunehmen wird. Die Ergebnisse aus Deutschland sind mit denen aus Österreich vergleichbar, auch wenn sich hier Shopper Strukturen und die Einzelhandelslandschaft in Teilen unterscheiden. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse hat GS1 Germany gemeinsam mit Vertretern der Konsumgüterbranche eine einheitliche Definition des Begriffs „Shopper Marketing“ und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Darin wird das Zusammenspiel existierender Funktionsbereiche mit Shopper Marketing und die kooperative Umsetzung geregelt. Diese Definition, die Handlungsempfehlungen und die Studie stehen den GS1 Complete-Kunden von GS1 Germany kostenfrei zum Download unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. „Die rasanten Veränderungen der Net-Generation, der demographische Wandel und der erkennbare Trend zu nachhaltigem Konsumverhalten machen es für Handel und Industrie zwingend erforderlich, Käuferentscheidungen besser verstehen und bedienen zu können“, empfiehlt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. „Denn 70 Prozent der Kaufentscheidungen für schnelldrehende Konsumgüter werden am Point of Sale getroffen“, so Zillgitt weiter. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Mit gezielten Marketingmaßnahmen Kaufentscheidungen am Point of Sale direkt steuern, dabei hilft Shopper Marketing. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 02.08.2013
Nachdem eine Aufsplittung des Euro-Palettenpools zum 1. August 2013 nicht mehr abzuwenden ist, haben sich unter dem Dach von GS1 Germany führende Wirtschaftsverbände sowie Unternehmen der Konsumgüterbranche aus den Sektoren Handel, Hersteller und Logistikdienstleister für eine Akzeptanz und den gleichwertigen Einsatz der Paletten aus den beiden Pools UIC und EPAL ausgesprochen. Die unterzeichnenden Verbände empfehlen demnach den bei ihnen organisierten Unternehmen, ihren Geschäftspartnern die gegenseitige Akzeptanz von Ladungsträgern gleicher Art sowie die uneingeschränkte Tauschfähigkeit der mit „EPAL/EPAL“ und „UIC/EUR“ gekennzeichneten Paletten zuzusichern. Das heißt, dass die Unternehmen sowohl die ab 1. August 2013 neu produzierten EPAL/EPAL-Paletten, die neu produzierten UIC/EUR-Paletten sowie alle bis dato im Umlauf befindlichen EUR-Paletten unter der Voraussetzung einheitlicher und von unabhängigen Sachverständigen geprüfter Qualitätsstandards für Herstellung und Reparatur, losgelöst von der Kennzeichnung, tauschen werden. Die anzuwendenden Qualitätsstandards für die Herstellung und die Reparatur der Paletten müssen dabei hinsichtlich aller technischen Eigenschaften auch weiterhin dem bisher angewendeten UIC-Codex 435-2 und 435-4 entsprechen. „Im Mittelpunkt der Bemühungen muss die Wahrung der etablierten Prozesse im Palettentausch stehen, um für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette maximale Effizienz zu erreichen“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Zu den Unterzeichnern des Schreibens zählen zudem der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI), der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V., der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), das EHI Retail Institute, der Handelsverband Deutschland (HDE), der Milchindustrie-Verband (MIV), der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) sowie der Markenverband. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: wegner@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 31.07.2013
Die Nachfrage nach ausführlichen Produktinformationen steigt explosionsartig an. Zum einen wünscht der Verbraucher mehr Produkttransparenz, die er beispielsweise mit seinem Smartphone abruft. Zum anderen verlangt die Gesetzgebung etwa mit der Lebensmittelinformations-Verordnung (EU) 1169/2011 mehr Klarheit. Die geforderten Produktinformationen nicht nur schnell, sondern vor allem in hoher Qualität bereitzustellen, stellt viele Unter-nehmen vor große Probleme, beispielsweise aufgrund unzureichender interner Strukturen, mangelnder Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit der Produkt-daten. Deshalb hat der Aufsichtsrat von GS1 Germany intensiv diskutiert, wie die Unternehmen der Branche die derzeitig mangelhafte Produktdatenqualität verbessern können. Anfang Mai wurde GS1 Germany beauftragt, kurzfristig ein Unternehmen für genau diese Anforderungen zu gründen. Jetzt geht die 100prozentige Tochter mit dem Namen Smart Data One an den Start. Sie hat ihren Sitz in Köln; die Geschäftsführung übernimmt GS1 Germany-Chef Jörg Pretzel. „Wir freuen uns, mit Smart Data One ein Serviceangebot zu etablieren, mit dem Hersteller sowie stationäre als auch Online-Händler Produktdatenservices aus einer Hand erhalten“, erläutert Jörg Pretzel. Smart Data One erbringt alle Dienstleistungen auf Basis der GS1 Qualitäts- und Prozessstandards. Die Bereitstellung der Daten erfolgt über die Datenpool-Technologien des Tochterunternehmens 1Worldsync. Für die Produktion von exzellenten Produktbildern sowie die Contentbeschaffung konnte Zippel Media als strategischer Kooperationspartner gewonnen werden. „Das Zusammenspiel von Spezialisten für Datenqualität, der Data Governance, der Contentgenerierung und einem globalem Produktdatenmanagement wird sich in kurzer Zeit am Markt etablieren und Kunden aus Industrie, Handel sowie Application Providern Kosten-, Zeit- und vor allem Qualitätsvorteile in der Produktdatenversorgung verschaffen“, so Pretzel weiter. Die Smart Data One GmbH bietet Leistungen von der generellen Qualitätssicherung von Produktdaten, über Produktion, Vervollständigung und Veredlung von Daten und Produktbildern bis hin zum kompletten Outsourcing der Produktdatenversorgung. So prüft Smart Data One auf Vollständigkeit, Korrektheit sowie Aktualität und erhebt Stammdaten für die Supply Chain. Ein besonderes Angebot geht an Webshops in Form von Marketingdaten und Produktbildern für verkaufsfördernde Multichannel-Verwendungen in Print, Webshop oder Mobile App. Mit standardisierten Prozessen und einer kontinuierlichen Verbesserung durch Qualitätsmanagement, Standards und Zertifizierung sorgt Smart Data One für zentral bewirtschaftete Produktstammdaten, die leicht zwischen den einzelnen Ebenen der Lebensmittel-Wertschöpfungskette ausgetauscht werden können. Das Leistungsportfolio wird in enger Kooperation mit Handels- und Industrieunternehmen weiter ausgebaut und im nächsten Halbjahr schrittweise in den Markt eingeführt. Logo herunterladen Bildunterschrift: Logo mit Claim „Smart Data One – High Quality Product Information“. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de, Homepage: www.gs1-germany.de, facebook: www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 30.07.2013
„Mit dem Positionspapier wollen wir ein Signal setzen. Denn wir sind überzeugt, dass ein breiter Einsatz der GS1 Standards über Ländergrenzen hinweg mehr Patientensicherheit schafft und die Effizienz im Gesundheitswesen spürbar steigert“, erklärt B. Braun-Vorstandsmitglied Dr. Meinrad Lugan. 30 Global Player haben das Positionspapier unterzeichnet, darunter 3M, Bayer, B.Braun, Johnson & Johnson, Pfizer und Sanofi Pasteur. Dazu gehören aber auch Großhändler und Krankenhäuser unterschiedlicher Länder. Die Unternehmen sind sich einig, dass die GS1 Standards Supply Chain-Prozesse optimieren und die Transparenz vom Hersteller bis zum Patienten verbessern. Dem Positionspapier geht eine Studie von McKinsey & Company zu globalen Standards im Gesundheitswesen voraus. Sie ergab, dass der Einsatz eines alleinigen globalen Standards signifikante Vorteile für die Patientensicherheit und deutliche Kosteneinsparungen birgt. So könnten laut der Studie weltweit jährlich bis zu 43.000 Menschenleben gerettet und die Ausgaben um fast 100 Milliarden US-Dollar gesenkt werden. Dr. Hans-Walter Höhl, Leiter Product Supply Pharma Strategy & Projects der Bayer Pharma AG berichtet: “Zum Schutz unserer Arzneimittel vor Fälschungen nutzen wir die GS1 Standards. Sie bieten uns ein hohes Maß an Investitionssicherheit.“ Über die Umsetzung und den Nutzen der GS1 Standards im Gesundheitsweisen tauscht sich die Branche auch auf der Konferenz Healthcare live! am 8. und 9. Oktober 2013 in Kassel aus. Der Branchentreff ist diesmal zu Gast bei der Gesundheit Nordhessen auf dem Gelände des Klinikums Kassel. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de , facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 24.07.2013
Wie bewege ich den Shopper am Point of Sale zu einer bestimmten Kaufentscheidung? Welche Promotionsstrategie passt zu meinem Category Management-Konzept? Und wie gelingt die dauerhafte Umsetzung eines CM-Projekts? Aktuelle Antworten darauf liefert jetzt der „Lehrgang zum zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager“ von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen, bekannt durch Prozesse, Standards und Lösungen rund um den Barcode, hat dazu den zehntägigen, berufsbegleitenden Lehrgang erweitert: Die Themen: „Promotionoptimierung“ und „dauerhafte Umsetzung von CM-Konzepten“ wurden im Rahmen von Expertengruppen mit GS1 Germany diskutiert, aktualisiert und mit praxisnahen Beispielen versehen. Der nächste Lehrgang startet am 30. September 2013. „Verkaufsförderungsmaßnahmen, zu denen auch Promotions gehören, bleiben sowohl für den Hersteller als auch für den Händler ein wichtiges kommerzielles Instrument, über das sie – je nach Kategorie – bis zu 65 Prozent des Umsatzes erzielen“, weiß Thorsten Pollmüller, Abteilungsleiter Category Management Beratung + Training bei GS1 Germany. „Unser CM-Lehrgang ist in deutschen Unternehmen sehr anerkannt. Damit er weiterhin das bietet, was unsere Kunden zu Recht von ihm erwarten, passen wir die Inhalte stets neuesten Erkenntnissen an.“ Im Lehrgang erfahren die Teilnehmer jetzt, wie sie Promotions anhand eines 4-Schrittes-Prozesses optimal abgestimmt auf ihr CM-Projekt planen, durchführen und bewerten. Für den langfristigen Erfolg von CM-Konzepten empfiehlt Pollmüller den Teilnehmern: „Dazu müssen die Maßnahmen auf allen Stufen des Handels ineinandergreifen.“ Wichtig sei außerdem, dass die umgestalteten Regale in dieser Form bestehen bleiben, damit der Effekt von Category Management eine nachhaltige Wirkung entfalten kann. Welche Herausforderungen sich hier stellen und welche Maßnahmen dauerhaft zum Ziel führen, ist ein weiterer aktualisierter Inhalt des Lehrgangs. In den letzten zehn Jahren hat GS1 Germany Mitarbeiter aus nahezu 250 verschiedenen Unternehmen ausgebildet. Inhalt des zehntägigen Lehrgangs ist die Methode des ECR D-A-CH Acht-Schritte-Prozess. Er beschreibt das standardisierte Vorgehen von der strategischen Abstimmung bis zur nachhaltigen Umsetzung und abschließenden Kontrolle eines Category Management-Projektes. Pressefoto herunterladen Bildunterschrift: Der Category Management-Lehrgang von GS1 Germany zeigt Unternehmen, wie sie erfolgreich Kategorien an Verbraucher- und Shopperwünschen ausrichten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 23.07.2013
Lückenlose Rückverfolgbarkeit und Prozesskontrolle gehören für Hersteller und Händler von Lebensmitteln heute zum sprichwörtlichen Salz in der Suppe. Denn im Fall eines Rückrufs können alle Beteiligten den zuständigen Behörden und den Kunden so umgehend zuverlässige Informationen liefern. Dass Rowo-Food sämtliche Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit erfüllt, wollte der Stadelhofener Mittelständler mit der Teilnahme am Global Traceability Conformance Programme beweisen. Das Audit durch GS1 Germany verlief erfolgreich. „In Fragen der gesetzlichen Rückverfolgbarkeit ist Rowo-Food heute sehr gut aufgestellt: Auf Knopfdruck werden die gewünschten Informationen sofort im ERP-System ausgewiesen. Auch die Kennzeichnung der Paletten entspricht den Vorgaben“, bestätigt Sabine Kläser, Expertin für Rückverfolgbarkeit bei GS1 Germany. Zudem kann Rowo-Food bei Reklamationen oder Anfragen im Falle eines Warenrückrufs ohne Zeitverzögerung reagieren und detailliert Auskunft geben. „Der Traceability-Check hat uns unter anderem gezeigt, wie wichtig die Zuordnung von Verantwortlichkeiten, der Aufbau von Know-how und die sorgfältige Dokumentation sind“, sagt Rainer Kaske, Leiter Organisation bei Rowo-Food. „Schließlich gilt bei der Zertifizierung gängiger Qualitätsmanagement- und Lebensmittelstandards einzig und allein das, was vernünftig belegt werden kann.“ Im nächsten Schritt will sich der Lieferant von Rohstoffen für die Nahrungsmit-telindustrie nach der internationalen Qualitätsmanagement-Norm EN ISO 22000 für Lebensmittelsicherheit zertifizieren lassen. Während des Traceabilty-Audits überprüften die Auditoren von GS1 Germany das System sowie die verfügbaren Informationen anhand der GS1 Traceability-Checkliste mit insgesamt 105 Kriterien. Im Mittelpunkt stand neben der Herkunft der Rohwaren und der detaillierten Identifikation von Chargen auch die exakte Zuordnung zu einem Kunden. Die Kriterien für die Checkliste wurden auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Carrefour, Mondelez, Nestlé, Unilever oder Walmart. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden. Pressefoto herunterladen Bildunterschrift: Das Firmengelände der Rowo-Food GmbH in Stadelhofen Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 19.06.2013
In Zeiten des wachsenden Kostendrucks wird es für Krankenhäuser immer dringlicher, die Kosten einer Behandlung mit den Krankenversicherungen detailliert abrechnen zu können. Dabei hilft ihnen die genaue Erfassung der verbrauchten Materialien pro Fall. „Am zuverlässigsten funktioniert das“, weiß Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany, „wenn das Material bei Verbrauch direkt per Scan des Produkt-Barcodes erfasst wird. Wir beobachten und unterstützen, dass immer mehr Krankenhäuser ihre Prozesse per Barcode-Scanning optimieren wollen.“ In Deutschland sind das zum Beispiel die Kliniken Bad Segeberg und das Uniklinikum Heidelberg. „Die Übersicht, welche Station welche Materialien in welchem Umfang verbraucht, erleichtert uns die Beschaffung und Lagerhaltung ebenso wie die Budgetverwaltung und -planung“, so Tobias Schneider vom Uniklinikum Heidelberg. In anderen Kliniken erzielten beim Hersteller aufgebrachte GS1 Barcodes eine Zeiteinsparung von bis zu 86 Prozent für die patientenbezogene Verbrauchsdatenerfassung und eine Ersparnis an Arbeitszeit in der Logistik- und Dokumentenzentrale auf das Jahr gerechnet von 472 Stunden. Dabei handelt es sich nicht um einen rein deutschen Trend. Auch im Ausland weiß die Branche um die Potenziale des Barcode-Scannings. Dazu Vera Lion vom Centre Hospitalier de Luxembourg: „Der Bedarf an Lösungen für effizientes Scannen im Krankenhaus wird auch in Europa in naher Zukunft steigen“. In Nordamerika geht die Branche noch einen Schritt weiter. Hier wurde GS1 Healthcare, ein Zusammenschluss internationaler Unternehmen des Gesund-heitswesens, mit dem Way-Paver Award ausgezeichnet. Obwohl viele Länder im Gesundheitswesen das Barcode-Scanning gerade erst einführten, könnten sie es dank des Engagements von GS1 Healthcare bald landesweit umsetzen, lautet die Begründung der Jury. Der Way-Paver Award wird jährlich für Erfolge in der nordamerikanischen Krankenhauslandschaft vergeben. Zum Hintergrund: Moderne Technologien und Kennzeichnungsstandards erlauben heute die automatisierte Verfolgung der Warenbewegungen im Krankenhaus – vom Wareneingang über die medizinische Station bis hin zum Patienten. Voraussetzung dafür ist die eindeutige Identifikation und Kennzeichnung. Dazu dienen die GS1 Identifikationsnummern und Barcodes. Der Materialverbrauch wird dem Patienten automatisch zugeordnet, ohne dass es zu Verwechselungen kommen kann. Im Bedarfsfall kann darüber hinaus auch eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Medizinprodukte gewährleistet werden, etwa wenn ein Hersteller eine bestimmte Charge seiner Produkte zurückruft. „Wer in einem solchen Fall in der Lage ist, die Materialien aus der gefährdeten Charge schnell und einwandfrei zu identifizieren, kann nicht nur Kosten sparen und sein Personal entlasten, sondern womöglich auch Leben retten“, so Reingardt. Pressekontakt: Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 01.07.2014
Investition in die Zukunft: Für 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab investierte GS1 Germany 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume, sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards. So lassen etwa die Bereiche Healthcare, Cash Management und Fashion live! die Anwendung von Barcode & Co. in den jeweiligen Branchen lebendig werden. Einen Blick in den Supermarkt der Zukunft – inklusive Food- und Nonfood-Produkten, Self Checkout und virtuellem Supermarktregal – erlaubt die Installation PoS live! „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Auch die weltweit bislang einzigartige Value Chain live! wurde überarbeitet und um neue Komponenten ergänzt. Sie zeigt auf einer originalen Produktionsstraße unterstützt durch multimediale Effekte die Lieferkette eines Wasserkastens von der Quelle bis zur Flaschenrücknahme. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.06.2014
Ob Wareneingang oder kleiner Supermarkt, ob Konsument oder Mitarbeiter in der Supply Chain der Konsumgüterwirtschaft: Weltweit hören Menschen fünf Milliarden Mal täglich das vertraute Piepen beim Scannen von Barcodes. Heute vor 40 Jahren piepte es zum ersten Mal. Am 26. Juni 1974 scannte Sharon Buchanan als erste Kassiererin in einem Marsh Supermarkt in Troy (Ohio, USA) einen Barcode. Clyde Dawson, damals Direktor für Forschung und Entwicklung bei Marsh, war der erste Käufer des Produktes, dessen Preis über das Barcode-Etikett aufgerufen wurde. Es handelte sich um eine Zehnerpackung Wrigley’s Juicy Fruit Kaugummi für 67 Cent. Heute kann sie jeder Besucher des Smithonian Institution’s National Museum of American History in Washington in einer Vitrine bestaunen. „Unser Supermarkt in Ohio lag damals in der Nähe der Einrichtungen für Scannerstudien und Entwicklung des Technologieanbieters NCR“, erläutert Tom O‘Boyle, CEO und Präsident von Marsh Supermarkets. „Gemeinsam mit IBM und Spectra Physics haben wir eng zusammengearbeitet, um unsere Idee in die Tat umzusetzen. Es ist unglaublich, dass ein einzelnes Ereignis in Troy, Ohio, eine technologische Revolution ausgelöst hat, die heute jegliche Geschäfte rund um die Welt berührt.“ Barcodes sind die bekanntesten und überall akzeptierten Bausteine des GS1 Systems. GS1 Standards sind die verbreitetsten Standards für die Wertschöpfungskette. Das System optimiert branchen- und unternehmensübergreifend Geschäftsprozesse und macht Lieferketten transparenter. GS1 Lösungen ermöglichen es, Unternehmen, Produkte, Sendungen aber auch Standorte oder Paletten weltweit eindeutig zu identifizieren. Heute ist GS1 ein Netzwerk von unabhängigen Not-for-Profit Organisationen in über 110 Ländern der Erde. In Deutschland unterstützt GS1 Germany Unternehmen aller Branchen dabei, GS1 Standards in der Praxis einzusetzen. Neben Barcodes stehen inzwischen auch Themen wie Mobile Payment, Multichanneling oder Nachhaltigkeit im Fokus. Was mit Barcodes in 40 Jahren alles möglich wurde, zeigt GS1 Germany in den multimedialen Live-Komponenten seines erweiterten Knowledge Center, das am 1. Juli 2014 eröffnet wird. Barcodes sind heute beispielsweise der Schlüssel für virtuelle Regale zum Online-Shopping. Daneben werden sie für Geldtransporte oder sichere Medikation in Krankenhäusern eingesetzt. Ob fälschungssichere Produkte oder Patientensicherheit: GS1 Barcodes liefern heute weit mehr als Preisinformationen an der Supermarktkasse. Pressebild: Eine Zehnerpackung Wrigley’s Juicy Fruit war am 26. Juni 1974 das weltweit erste in einem Supermarkt gescannte Produkt. (Modell des Produkts, mit freundlicher Genehmigung von Wrigley’s), Quelle: GS1 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.06.2014
Wer bis zum 13. Dezember die Anforderungen der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) umsetzen will, sollte spätestens jetzt damit starten. Nur ein knappes halbes Jahr Zeit auf der einen Seite. Die dringenden Aufforderungen seitens der Handelspartner, LMIV-konforme Daten zu liefern, auf der anderen Seite. Das bringt derzeit viele Lebensmittelunternehmer in Bedrängnis. „Es ist nicht damit getan, Allergene fett zu drucken und in der Nährwerttabelle Natrium durch Salz auszutauschen“, erklärt Dr. Richard Joachim Lehmann, Manager E-Business/GDSN bei GS1 Germany. „Unternehmen stehen insbesondere drei großen Herausforderungen gegenüber: Artikelidentifikation bei Deklarationsänderungen, LMIV-konforme Stammdaten und Haftung im Falle fehlerhafter Daten“, so Lehmann. Um alle Beteiligten der Lebensmittelkette dabei zu unterstützen, hat GS1 Germany einen Leitfaden zur Umsetzung der LMIV veröffentlicht. Lehmann weiter: „Mit diesem Werkzeugkasten können alle Anforderungen der LMIV rechtssicher und effizient auf Basis von GS1 Standards umgesetzt werden.“ Der Leitfaden führt die Ergebnisse aus rechtlichen und technischen Diskussionen in deutschen und europäischen Expertengruppen zum Thema LMIV zu-sammen. So berücksichtigt er neben den Themen Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Produkthaftung auch Fragestellungen zu den Übergangsregelungen, zum Fernabsatz und zur Datenqualität. Ebenso wird geklärt, wie Produktänderungen beispielsweise in Rezeptur oder Nährwerten digital an Handelspartner kommuniziert werden können. Unternehmen können auf diese Weise sicherstellen, dass nicht nur die Kennzeichnung auf dem Etikett korrekt ist, sondern aktuelle Daten auch rechtzeitig für Onlineshop & Co. bereitstehen. „Vielen Unternehmen ist noch nicht klar, dass sie neben den allgemeinen In-haltsangaben und Nährwerttabellen auch darüber hinausführende Daten zur Verfügung stellen müssen“, ist auch Dr. Markus Grube, Fachjurist für Lebens-mittelrecht von der Kanzlei Krell Weyland Grube, überzeugt. „Je nach Produktsparte sind auch weitere Produktinformationen ab 13. Dezember im Fernabsatz bereitzustellen, die von spezifischen, vertikalen Verordnungen – wie der Diät- oder Nahrungsergänzungsmittelverordnung – gefordert werden.“ Der Aufwand sei nicht zu unterschätzen. Darum empfiehlt Grube allen Unternehmen, spätestens jetzt mit der Umsetzung der LMIV anzufangen. Der Leitfaden zur Umsetzung der LMIV auf Basis der GS1 Standards steht unter www.gs1-germany.de/lebensmitteltransparenz kostenlos zum Download zur Verfügung. Umfassende Hilfestellung erhalten Unternehmen von GS1 Germany ebenfalls im Training „Die neue Lebensmittelinformations-Verordnung“. Die nächsten Trainings finden am 24. Juni und 24. September in Köln statt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de