Veröffentlicht am 09.09.2014
GS1 Germany gibt den Startschuss zum zweitägigen Treffen der Top-Entscheider aus Industrie und Wirtschaft am 10./11. September in Nürnberg. Beim Rennen um Märkte und Umsätze präsentiert der ECR Tag unter dem Motto „Konsum im Wandel – anybody. anytime. anywhere“ die schnellsten Wege zum Kunden. Warum in der Konsumgüterbranche ähnliche Spielregeln gelten wie im Rennsport, beschreibt Formel-1-Experte Florian König. Weiterhin diskutieren rund 800 Teilnehmer und etwa 100 Referenten bei 70 Vorträgen in 13 Foren unter anderem die rasanten Veränderungen durch Smartphone & Co. So will der Kunde beim Einkauf zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf allen Kanälen rundum informiert werden. Das ist eine große Herausforderung für die Unternehmen der Branche. Zusätzlichen Druck erzeugt die EU Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV). Sie verlangt ab dem 13. Dezember 2014 transparente Informationen für die Verbraucher. „Die Umsetzung der LMIV bereitet vielfältige Probleme, weil Durchführungsvorschriften fehlen. Leider ist auch zu erwarten, dass Informationsfehler ab dem Stichtag sofort wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden, was mit hohen Kosten verbunden sein kann“, warnt der Lebensmitteljurist Dr. Markus Grube, Leiter der Gesprächsrunde Verordnete Transparenz auf dem ECR Tag. Weitere Vorträge zum Beispiel von Unilever, Procter & Gamble, Deutsche Post oder Rewe befassen sich mit den Themen Category Management, Nachhaltigkeit sowie Handelslogistik: Wie helfen neue Ladenkonzepte dem Kunden und steigern den Umsatz? Welche Lieferkonzepte sorgen für weniger Verkehr auf der Straße? „Der ECR Tag von GS1 Germany bietet eine erstklassige Gelegenheit sich zu den aktuellen Themen und Lösungen für Probleme mit allen relevanten Größen der Branche auszutauschen. Die Konsumgüterwirtschaft erhält hier die neusten Impulse für den Erfolg“, sagt Jürgen Fletemeyer, Head of Customer Develop-ment/Service bei der Beiersdorf AG. „Hochkarätiges Networking und inhaltlicher Austausch bringt die Branche insgesamt voran.“ Der zweitägige Kongress zu Efficient Consumer Response (ECR) findet im NCC Ost, Nürnberg Convention Center, am 10. und 11. September 2014 statt. Alle Informationen zum Kongress wie Vorträge, Workshops und Programm: http://www.ecrtag.de/ Abbildung: ECR Tag 2014 in Nürnberg. Führendes Branchentreffen der Top-Entscheider der Konsumgüterwirtschaft (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln, Germany Tel.: + 49 221 94714-526, Fax: + 49 221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.09.2014
Die entscheidenden Kauffaktoren befinden sich im Umbruch. Routinierten Online-Kunden sind die klassischen Vorteile des Einzel- und Fachhandels nicht mehr so wichtig. Stattdessen setzen sie auf vollständige Transparenz, schnelle und allumfassende Verfügbarkeit von Informationen und Waren sowie komfortable Lieferung. Nach der aktuellen Studie „Einkaufen und Leben in der Zukunft“ von KPMG und GS1 Germany gehört die Zukunft zunehmend dem Online-Handel und dem Einkauf per Smartphone. Die Studie beleuchtet, welche innovativen Online-Dienste und Serviceangebote bei den Verbrauchern auf mögliches Interesse stoßen, welche Kriterien die Verbraucher bei der Angebotsauswahl anlegen und welche Rolle Datenschutzgesichtspunkte dabei spielen. Für Anbieter von Online-Shops zeigt die Umfrage zum Beispiel eindeutig: Die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsstandards ist für 96 Prozent der Kunden absolute Pflicht. Selbst niedrige Preise stehen mit 72 Prozent Zustimmung beim Verbraucherwunsch nicht so hoch. Zudem darf die Benutzerfreundlichkeit nicht beeinträchtigt werden. Der mobile Einkauf per internetfähigem Endgerät verlangt, die Informationen für die Verbraucher anders zu strukturieren. Wichtig auch: der Kunde will sichere Bestell- und Bezahlmöglichkeiten. Laut der Studie ist hinsichtlich der unterschiedlichen Endgerätenutzung seit dem letzten Jahr ein Zuwachs vor allem bei den Tablets zu verzeichnen. Der Anteil der Tablet-Nutzer hat sich im Vergleich zum Vorjahr geradezu verdoppelt. Von 15 Prozent auf 29 Prozent der Befragten. Interessante Zukunftsideen: Bei der Nutzung neuartiger Geräte, Funktionen & Technologien kann sich fast 50 Prozent der rund 1000 Befragten die Anwendung von Haushaltsrobotern vorstellen. Ebenso die Steuerung von Zugangskontrollen mit Augen bzw. Fingerabdruck. Männer liegen hier in der Zustimmung ungefähr zehn Prozent vor den Frauen. Für Bekleidung, Unterhaltungselektronik, Unterhaltungsmedien und Reisen ist das Internet schon heute ein wesentlicher Vertriebskanal. Zunehmend entwickelt sich dort auch das Potenzial beim Verkauf von Medikamenten, Kosmetikartikeln und Möbeln. Die Gesamtstudie „Einkaufen und Leben in der Zukunft – Lasst uns den Kunden fragen“ wird voraussichtlich im Oktober 2014 veröffentlicht. Anlässlich des füh-renden Branchentreffens von Industrie und Händlern präsentierten KPMG und GS1 Germany einen Preview der gemeinsamen Studie auf dem ECR Tag in Nürnberg. Partner und Co-Sponsor der Studie ist Rewe. TNS Emnid ist das durchführende Marktforschungsinstitut. Abbildung: Nur noch vier von zehn Verbrauchern mit Internetzugang kaufen am liebsten alles im Geschäft (Quelle: KPMG/GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2014
Um mindestens 20 Prozent wollen sie den CO2-Ausstoß in ihren Logistikprozessen in den nächsten fünf Jahren reduzieren: Kaufland Dienstleistung, Lekkerland Deutschland, Reemtsma Cigarettenfabriken und die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH haben dazu individuelle Aktionspläne im Rahmen von Lean and Green entwickelt. Nach der erfolgreichen Prüfung der Berechnungen und Maßnahmen durch den TÜV Nord erhielten die Unternehmen jetzt auf dem ECR Tag 2014 von GS1 Germany den Lean and Green Award. Die Auszeichnung identifiziert die Unternehmen als Mitglieder der Initiative und ist gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen. „Nachhaltigkeit auf die Straße bringen und gleichzeitig unsere Logistikkosten senken, das können wir mit Lean and Green konkret umsetzen“, erklärt Andrew Mekas, Project Manager Supply Chain Logistics Germany bei Reemtsma das Engagement des Tabakwarenherstellers. „Wir werden dazu unter anderem unser Distributionsnetz optimieren, indem wir die Anzahl unserer Distributionszentren und Lagerausgleichsdistribution reduzieren sowie Fahrzeuge und Transportbehälter optimaler auslasten.“ Der Großhändler Lekkerland Deutschland setzt ebenfalls beim Lager und dem Transport an. „Neben Energieeffizienzsteigerung, zum Beispiel durch LED-Beleuchtungskonzepte im Lager, erweitern wir unser bisheriges Schulungskonzept um Fahrerschulungen für umweltschonendes Fahrverhalten“, beschreibt Peter Osinski, Officer Corporate Transport bei Lekkerland, einige der Maßnahmen. Der Award wurde in Deutschland erstmalig im März dieses Jahres im Rahmen des 20. Handelslogistik Kongresses verliehen. Er ging an AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever. Lean and Green ist eine internationale, branchenübergreifende Initiative, deren Ziel es ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre CO2-Emissionen in der Logistik innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu senken. In Deutschland wird die Initiative durch GS1 Germany, Dienstleister und neutrale Plattform für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, betrieben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 03.09.2014
Noch genau 100 Tage, dann wird es ernst mit der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). „Bis dahin müssen die Etiketten aller Lebensmittel den neuen Anforderungen entsprechen und die Stammdaten um LMIV-Daten angereichert sein“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One, einem Tochterunternehmen von GS1 Germany. Nur wenn die Nährwerttabelle oder Allergeninformationen in den Stammdaten verfügbar seien, könne ein Produkt künftig in Onlineshops angeboten werden. Smart Data One hat sich auf das Erfassen und Prüfen von mangelhaften oder unvollständigen Stammdaten spezialisiert. Das Unternehmen steht derzeit in Kontakt mit Hunderten Herstellern, um die LMIV-Pflichtinformationen zu erhe-ben. „Allein für einen großen Kunden haben wir innerhalb von acht Wochen Verpackungsdaten von über 18.000 Artikeln und 1.500 Herstellern erhoben und für den Onlineshop aufbereitet.“ Radziwill schätzt, dass sein Unternehmen bis Dezember über 50.000 Artikel erfasst haben wird – nur um die Anforderungen der LMIV zu erfüllen. Um die Stammdaten aller im Lebensmitteleinzelhandel verkauften Artikel fit für die LMIV zu machen, müssten Hersteller vermutlich noch einmal dieselbe Anzahl Artikel anpacken. Radziwill warnt davor, nicht zu spät mit der Stammdatenerhebung zu beginnen: „Damit die LMIV-Pflichtangaben bis zum 13. Dezember in Onlineshops bereitstehen, sollten sich Hersteller darauf einstellen, diese spätestens sechs Wochen vorher elektronisch vorliegen zu haben.“ Soviel Zeit beansprucht erfahrungsgemäß die Aktualisierung in allen eigenen Systemen und in denen der Geschäftspartner. Smart Data One feiert im September sein einjähriges Bestehen. „Die immense Nachfrage nach unseren Services hat uns Recht gegeben: Der Anspruch an die Datenqualität ist durch die Lebensmittelinformations-Verordnung um ein Vielfaches gestiegen“, berichtet Radziwill. „Wir haben unser zunächst vierköpfiges Team auf inzwischen elf festangestellte Mitarbeiter erweitert und arbeiten mit 70 freien Mitarbeitern zusammen.“ Smart Data One plant, in Kürze auch das Clearing von Logistikdaten anzubieten. Darüber hinaus expandiert der Dienstleister nach nur einem Jahr in den US-amerikanischen Markt und startet dort mit der Datenerfassung für die Gesundheitsbranche. Weitere Informationen: www.smartdataone.de Abbildung: LMIV-Countdown: In 100 Tagen gilt die LMIV verpflichtend (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und betreiben eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.08.2014
Die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) wirft bei Handel, Herstellern und Gastrogewerbe Fragen auf. Zu den häufigsten zählen nach Erfahrungen der Experten-Hotline: Wer haftet künftig bei fehlerhaften Produktinformationen? Welche Konsequenzen drohen, wenn die geforderten Daten nicht bereitgestellt werden? Oder: Wie sehen die Regelungen zum Übergang aus? Um Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, bietet GS1 Germany im Rahmen der LMIV-Initiative ab sofort Trainings für unterschiedliche Zielgruppen an. Das Training "LMIV Basics" vermittelt Grundkenntnisse rund um die EU-Verordnung. Teilnehmer lernen die neuen Anforderungen kennen und richtig verstehen. Das Training gibt einen Überblick über Produkthaftung, Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Datenqualität. Als Trainingsformat für Entscheider bietet „LMIV planen und steuern“ vor allem die notwendigen juristischen Hintergründe und einen Handlungsrahmen zur praktischen Umsetzung. Hilfestellung für verantwortliche Umsetzer gibt das Training „LMIV implementieren und umsetzen“. Die Veranstaltung geht beispielsweise detailliert auf die Nutzung des Stammdatenpools von 1Worldsync ein. „Darüber hinaus sehen wir, dass einige Branchen vor besonderen Herausforderungen stehen“, ergänzt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter der GS1 Academy bei GS1 Germany. „Darum haben wir spezifische Trainings für die Fleischbranche und den Foodservice entwickelt.“ So soll „LMIV Basics für die Fleischbranche“ beispielsweise Fragen zur Herkunftskennzeichnung und Produktetikettierung beantworten. Im Gastrogewerbe stünden viele Unternehmen noch ganz am Anfang, so Janssen. Hier ginge es unter anderem darum, Warenbestellungen und Rezepturen zu standardisieren, oder genaue Kenntnis darüber zu erlangen, welche Informationen etwa auf einer Speisekarte enthalten sein müssen. Weitere Informationen und Termine unter: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.08.2014
Industrie und Handel stehen mit dem Rücken zur Wand. Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) fordert mit dem 13. Dezember 2014 umfassende Angaben, doch vier Monate vorher sind die meisten Lebensmittellieferanten noch nicht bereit. „Mit unvollständigen oder fehlerhaften Produktinformationen setzt die Branche nicht nur das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel; sie riskiert auch ernste rechtliche Konsequenzen bis hin zu Verkaufsverboten“, warnt Edeka-Vorstand Dr. Michael Wulst. „Für Zehntausende von Produkten müssen viele wichtige Informationen zusätzlich aufbereitet, erfasst und termingerecht in höchster Qualität zur Verfügung gestellt werden, damit diese rechtskonform einsetzbar sind“, ergänzt Michael Friebel, Head of Information and Data Management DACH bei Unilever. „Ich bin überzeugt, dass sich die Mühe lohnt und jeder Hersteller von Industrie- und Eigenmarken die Herausforderungen meistern wird, wenn nicht allein dann auf jeden Fall mit Hilfe der LMIV-Initiative der GS1“, konstatiert Stephan von Seydlitz, Bereichsleiter Stammdaten-Management bei der Rewe Group. „Letztlich zahlt diese Arbeit nicht nur auf rechtliche Anforderungen, sondern auch auf Verbrauchervertrauen und Nachhaltigkeit ein“, so von Seydlitz weiter. Vor diesem Hintergrund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen für ein LMIV-konformes Stammdatenmanagement bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 02 21 / 300 61 888 erfahren Hersteller und Händler, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. „Mit der Initiative geben wir den Unternehmen die Möglichkeit, das sehr komplexe Thema bestmöglich anzugehen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Berücksichtigt wird hier außerdem die GDSN-Migration. Sie ist eine Voraussetzung zur Erfüllung der LMIV, da nur hier – im Gegensatz zum Sinfos-Pool – die zusätzlichen Attribute eingepflegt werden können“, sagt Pretzel. Die Grundlage für die umfassende Erfüllung der LMIV hatte GS1 Germany bereits 2012/2013 geschaffen: Gemeinsam mit Rechts- und Datenexperten aus Industrie und Handel wurden die Anforderungen der LMIV in Bezug auf rele-vante Stammdaten im GDSN (Global Data Synchronization Network) analysiert und die Ergebnisse in einer LMIV-GDSN-Mappingtabelle veröffentlicht. Der Artikelstammdatenpool der 1Worldsync wurde entsprechend aufgerüstet und die Kunden sind zur Migration in GDSN aufgefordert. Abbildung: Screenshot der Webseite www.lmiv-services.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.05.2013
Egal ob Tomaten, Melonen, Gurken oder Salate – der Deutsche Obst und Gemüse Kongress 2013 (DOGK) beleuchtet die neuen Trends im Frucht- und Einzelhandel. Der eintägige Kongress am 20. September 2013 mit get-together am Vorabend und einer Exkursion zu Rijk Zwaan am 19. September 2013 bietet Vorträge und Break-Out-Sessions zu aktuellen Themen. Er beantwortet Fragen rund um die gesamten Lieferkette – vom Saatgut über die Produktion, den Fruchthandel und die gesamte Logistik bis zur Ladenkasse. Darüber hinaus diskutieren Experten die Regionalität und Nachhaltigkeit von Produkten. Ein weiterer Fokus liegt auf den Themen Innovation, Präsentation und Ausbildung im Einzelhandel sowie Mobile Commerce. Das Fruchthandel Magazin und GS1 Germany als Veranstalter begrüßen nun einen dritten kompetenten Partner an Bord: die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH – AMI (Bonn). Kooperationspartner sind weiterhin die Fruit Logistica und der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV). Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Point of Sale – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für Industrie und Handel bedeutet das einschneidende Veränderungen in den internen wie unternehmensübergreifenden Prozessen. Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an die Komplexität und Qualität der Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Unter dem Motto „Produkte. Prozesse. Profile – Die neue Macht der Information“ bietet der ECR Tag 2013 am 11. und 12. September 2013 klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch. Das Seminar „GS1 Standards in der Branche Fashion, Schuhe und Sport“ beleuchtet mit Vorträgen und Diskussionen aktuelle Themen und Fragestellungen der Logistik und des elektronischen Datenaustauschs in der Fashion/Schuhe und Sportbranche. Im Fokus steht die Downstream-Prozess-Landschaft von klassischen Flächenpartnerschaften im stationären Handel bis hin zu Multichannel-Konzepten und deren Einfluss auf die Supply Chain. Das Training findet am 26.09.2013 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach, Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.10.2013
UDI, Unique Device Identification, heißt die kürzlich von der US-amerikanischen Behörde FDA (Food and Drug Administration) verabschiedete Richtlinie. Sie regelt die Kennzeichnung von Medizinprodukten. Ihr Ziel ist es, die Patientensicherheit durch die weltweit eindeutige Identifikation der Produkte zu erhöhen. Was genau kommt jetzt auf die Unternehmen zu? Was fordert UDI von Ihnen? Für die Hersteller heißt das: Wollen sie ihre Produkte weiterhin in die USA exportieren, müssen sie die Auflagen der UDI erfüllen und das innerhalb von einem bis zu fünf Jahren, je nach Risikostufe ihrer Produkte. „UDI bedeutet einen hohen Sicherheitsgewinn im Gesundheitswesen, weil es Transparenz in der Versorgungskette schafft und Rückrufe effizienter durchgeführt werden können“, erklärt Sylvia Reingardt, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Die Lösungen dafür stehen bereit: Identifikation, Kennzeichnung und Datenaustauch können bereits heute mit den GS1 Standards gemäß UDI erfolgen. Die globale Artikelnummer GTIN identifiziert die Produkte, mit einer Seriennummer geht das so eindeutig wie bei einem Personalausweis. Die Barcodes GS1 DataMatrix und GS1-128 können alle geforderten Informationen verschlüsseln und die Medizinprodukte kennzeichnen. Über das weltweite Netzwerk zum Datenaustausch GDSN können die Hersteller die Produktinformationen an die UDI-Datenbank liefern. „Diese Lösungen sind erprobt: Mittlerweile nutzen sie weltweit mehr als 2.600 Unternehmen des Gesundheitswesens. Hersteller, Großhändler und Krankenhäuser können damit Vorteile für ihre eigenen Prozesse und die gesamte Versorgungskette realisieren“, betont Reingardt. Die Richtlinie sieht vor, dass Medizinprodukte und auch In Vitro Diagnostic (IVD) über eine weltweit eindeutige Nummer identifiziert werden – das gilt für alle relevanten Verpackungsstufen. Dazu müssen die Hersteller ihre Produkte mit einem maschinenlesbaren Strichcode oder 2D-Code, der die Identifikations-nummer und weitere Produktionsangaben, wie Chargennummer und Verfallsdatum, verschlüsselt. Darüber hinaus muss der Hersteller alle relevanten Produktinformationen in eine UDI-Datenbank einstellen. Der Zugriff auf diese Informationen erfolgt über die eindeutige Identifikationsnummer. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-556 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 07.10.2013
Auf dem Stand von GS1 Germany im Retailforum erleben die Anuga-Besucher live, wie das mobile Internet für mehr Transparenz in Sachen Herkunft, Produktion und Zusammensetzung von Lebensmitteln sorgt. In einem „Supermarkt“ mit verschiedenen Warenbereichen können sie die Smartphone-App fTrace ausprobieren. fTrace macht Mobiltelefone zu Barcode-Scannern, mit denen Verbraucher Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette bis hin zum Ursprung der Rohstoffe erhalten. So können sie beispielsweise Fleisch- und Wurstwaren schon heute bis zum Landwirt oder zum Fleischlieferanten zurückverfolgen. Sie erfahren, woher die Tiere stammen, wann und wo sie geschlachtet wurden und die Ware verpackt wurde. Außerdem wird über Allergene, Inhaltsstoffe und andere Produktdetails informiert. Die Angaben zu den einzelnen Produkten liefert fTrace über eine Datenbank, die bereits auch andere Produzenten von Obst und Gemüse oder auch Fisch nutzen. Ganz gleich, aus welcher Datenbank Produktinformationen abgerufen werden, ist es wichtig, dass diese Daten vertrauenswürdig sind. Laut einer Studie, die die GfK im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt hat, ist für knapp drei Viertel der Befragten die Quelle maßgeblich, aus der die Produktinformationen stammen. Die Relevanz der richtigen Produktinformationen am richtigen Ort rückt außerdem durch die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) stärker in den Fokus. Danach müssen Unternehmen ab Dezember 2014 weit umfangreichere Informationen zu Lebensmitteln als bisher zur Verfügung stellen – auf dem Etikett im Laden genauso wie im Online-Shop. In diesem Kontext präsentiert sich Smart Data One als neues Tochterunternehmen von GS1 Germany auf der Anuga. Das Unternehmen unterstützt Hersteller und Händler unter anderem bei der Umsetzung der LMIV mit Leistungen von der generellen Qualitätssicherung von Produktdaten, über Produktion, Vervollständigung und Veredlung von Daten und Produktbildern bis hin zum kompletten Outsourcing der Produktdatenversorgung. Livekomponenten wie die 360-Grad Fotostation sowie die 1:1-Vermessung veranschaulichen direkt auf dem Stand, wie Produktdaten gesammelt und zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Besucher der Anuga finden GS1 Germany im Retailforum des BVL, Boulevard 045 zwischen Halle vier und zehn. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 11.09.2013
Unternehmen können ihre Erfolge bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Logistik künftig prämieren lassen. GS1 Germany unterzeichnete dazu heute im Rahmen des ECR Tags in Stuttgart die Vereinbarung zum Start der Initiative Lean and Green in Deutschland. Damit setzte der Dienstleister für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse hierzulande den Startpunkt für eine umweltschonendere Logistik. „Lean and Green ist für uns die konsequente Fortsetzung unseres Strategie-Projektes Nachhaltigkeit, das der Aufsichtsrat 2010 initiiert hat. Wir verfolgen damit das konkrete Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren“, fasst Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, den Grundgedanken von Lean and Green zusammen. Lean and Green zeichnet dazu den Aktionsplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus, welchen die Unternehmen bei GS1 Germany einreichen. Eine unabhängige Prüfstelle prüft im Auftrag von GS1 Germany, ob die Maßnahmen geeignet sind, die Ziele zu erreichen. Durchläuft ein Aktionsplan diese Prüfung erfolgreich, vergibt GS1 Germany den Lean and Green Award. Damit darf das Unternehmen künftig mit dem Logo der Initiative öffentlich seine Nachhaltigkeitsanstrengungen sichtbar machen. Werden die Maßnahmen darüber hinaus innerhalb von fünf Jahren umgesetzt und mit messbaren Ergebnissen belegt, zertifiziert GS1 Germany den Erfolg mit dem Lean and Green Star. Daneben ist es erklärtes Ziel der Initiative, eine Plattform aufzubauen, auf der sich die teil-nehmenden Unternehmen über ihre Aktivitäten austauschen und so Synergie-Effekte bei der CO2-Reduzierung realisieren können. Die Non-for-Profit Initiative Lean and Green wurde ursprünglich von Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Die Initiative engagiert sich für ökologisches Verantwortungsbewusstsein und eine nachhaltigkeitsaffine Umwelt. Auf-grund des Erfolgs haben die teilnehmenden, weltweit agierenden Unternehmen die Verbreitung über die Niederlande hinaus vorangetrieben. Lean and Green ist neben den Niederlanden inzwischen auch in Belgien und Italien und seit heute in Deutschland aktiv. In Deutschland gehören unter anderem AB Inbev, Chep, Dr. Oetker, Henkel und Lekkerland zu den Gründungsmitgliedern von Lean and Green. Weitere Informationen und Teilnahmeantrag unter: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/lean-and-green Pressebilder herunterladen Bildunterschrift: Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany, und Lia Hsu, Projektleiterin Lean and Green bei Connekt/ITS Netherlands, beim Start der Initiative Lean and Green in Deutschland auf dem ECR Tag 2013 in Stuttgart. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING