Veröffentlicht am 07.08.2024
Veröffentlicht am 27.02.2013
„Produkte. Prozesse. Profile. Die neue Macht der Information“ – so lautet das Motto des ECR Tages 2013. Am 11. und 12. September treffen Experten aus Industrie, Handel und Dienstleistung im internationalen Congresscenter Stuttgart zusammen, um über die aktuelle Entwicklung und dessen Potenziale zu diskutieren. Denn eins scheint klar: Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an Komplexität und Qualität von Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Die sich ständig potenzierende Menge an Daten nutzbar zu machen, ist eine der größten Herausforderungen für die heutige Wirtschaft. Dabei geht es nicht mehr nur darum, dass Unternehmen möglichst detaillierte Informationen über ihre Zielgruppen sammeln und auswerten, auch die Kunden fordern mit Nachdruck Transparenz in punkto Unternehmen und Warenangebot. Laut einer Studie, die die GfK jüngst im Auftrag von GS1 Germany durchführte, wünscht sich mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher mehr Transparenz beispielsweise zur Herkunft, bevor sie ein Lebensmittel kaufen. So werden gute und valide Produktinformationen mehr und mehr zu einem kostbaren Gut. Gleichzeitig spielen sie eine grundlegende Rolle bei der effizienten Steuerung von Warenströmen – sie sind sozusagen Katalysator in nahezu allen Wirtschafts- und Handelsbereichen. Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Verbraucher – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für die beteiligten Unternehmen stellen sich drängende Fragen: Welche konkreten Anforderungen an Transparenz und Verlässlichkeit müssen sie in Sachen Produktinformation erfüllen? Wie sieht die Prozesskette eines kooperativen POS-Datenmanagements aus? Was genau gilt es für die einzelnen Akteure aus rechtlicher Sicht zu beachten? Welche Technologien stehen zur Verfügung, um die Abläufe zwischen Lieferanten, Händlern und Konsumenten effektiv miteinander zu verbinden? Wie können Standards dabei helfen, Kosten zu sparen? Klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch verspricht der ECR Tag 2013 im September in Stuttgart. Interessierte Unternehmen finden unter www.ecrtag.de weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.02.2013
Schranken durchbrechen und neue Wege ebnen: Zum elften Mal würdigt der ECR Award 2013 Akteure aus Industrie und Handel, die mit ihren Kooperationen bekannte Pfade verlassen und der Branche neue Impulse für Kundenorientierung und Teamplay geben. Auch in diesem Jahr werden wieder zukunftsweisende Managementleistungen ausgezeichnet, die den ECR-Gedanken vorbildlich veranschaulichen und Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Am 10. September 2013 kommt die Branche in Stuttgart zusammen, um erneut ihre Besten zu küren. Der elfte ECR Award prämiert jeweils eine Unternehmenskooperation der Supply Side und der Demand Side. Außerdem ehrt die hochkarätig besetzte Jury ein besonders engagiertes Unternehmen und eine herausragende Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2013. Der ECR Award weckt branchenweit Aufmerksamkeit. Bislang konnten die Preisträger ihre Kooperation ins beste Licht rücken und so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. Bewerben können sich Kooperationen von Industrie und Handel aus allen Branchen und Unternehmen jeder Größen – egal, ob stationärer Verkauf oder Onlineshop, jede Kooperation kann gewinnen. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 24. Mai 2013. Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als PowerPoint-Präsentation per E-Mail an Regina Haas: haas@gs1-germany.de . Weitere Informationen zu den Gewinnern der Vorjahre und Bewerbungsvorlagen finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de Hintergrundinformation: Die Gewinner des ECR Award 2012 Unternehmenskooperation Supply Side: Mondelèz International (ehem. Kraft Foods Deutschland), Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG Unternehmenskooperation Demand Side: Schwarzkopf & Henkel GmbH, EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH, Henkel Wasch- und Reinigungsmittel GmbH Düsseldorf, Bahlsen GmbH & Co. KG, CFP Brands, Ferrero Deutschland GmbH, The Lorenz Bahlsen Snack World GmbH & Co KG Germany Einzelunternehmen: Procter & Gamble Germany GmbH Unternehmenspersönlichkeit: Thomas Bruch, Geschäftsführender Gesellschafter Globus Holding GmbH & Co. KG Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.02.2013
Der Kostendruck im Gesundheitswesen steigt, gleichzeitig können die meisten Krankenhäuser in Deutschland aufgrund der Gesetzeslage ihre Ausgaben nicht durch höhere Preise oder mehr Auslastung refinanzieren. Wie also lassen sich die Kosten im Griff behalten, ohne das Leistungsniveau und die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden? Die unter dem Dach von GS1 Germany gegründete Fachgruppe „EDI im Gesundheitswesen“ sieht die Antwort in effizienteren, günstigeren Prozessen auf Basis des elektronischen Datenaustauschs. „Die Bandbreite des Nutzens von EDI für die Partner des Gesundheitswesens ist vielseitig: Vom Bestelleingang bis zum Warenverbrauch, von der Nachbestellung bis zur Lieferung: Geschäftsbeziehungen auf Basis der elektronischen Kommunikation reduzieren manuelle Eingriffe auf ein Minimum. Schnellere und günstigere Bestellabwicklungen, kostengünstigere Logistikprozesse, hohe Datenqualität und eine vereinfachte Rechnungsstellung sind die Folge“, erklärt Bettina Bartz, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Ziel der Fachgruppe ist es daher, die Umsetzung dieser automatisierten Kommunikation per EDI im Gesundheitswesen zu erleichtern und voranzutreiben, um so mehr Ressourcen für eine verbesserte Patientenversorgung zu schaffen. In der Gruppe engagieren sich Medizintechnikhersteller, Fachhändler, Logistikdienstleister, Krankenhäuser, E-Procurement-Plattformen und auch Pharmahersteller können sich beteiligen. Die Unternehmen haben die bereits vorhandene GS1-Anwendungsempfehlung zum EDI-Nachrichtenstandard EANCOM ® für das Gesundheitswesen betrachtet und in der Branche eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Die Analyse deckte die offenen Fragen zu EDI in der Praxis auf. Dabei geht es zum Beispiel um die genaue Definition von Eilaufträgen, die Abbildung von Naturalrabatten in einer EDI-Nachricht und die verschiedenen Prozesse, die durch die Entnahme von Waren im Konsignationslager angestoßen werden, wie etwa die Nachbestellung und Rechnung. Die Fachgruppe erarbeitet dazu jetzt die Antworten und stellt sie anschließend als Definitionen, Handlungsempfehlungen und Prozessbeschreibungen in einer aktualisierten Version der GS1 Anwendungsempfehlung zur Verfügung. Das Engagement der in der Fachgruppe beteiligten Unternehmen hört hier aber nicht auf, sie wollen außerdem die Arbeitsergebnisse in die unternehmenseigenen Prozesse einfließen lassen. „Je mehr Partner der Versorgungskette gemeinsam einheitliche Kommunikationsstandards und -prozesse verwenden, desto größer wird wiederum der Nutzen für jeden einzelnen“, weiß Holger Clobes, B.Braun Melsungen „Insellösungen fehlt die nötige Vernetzung, um eine ganze Prozesskette voranzutreiben. Erst ein gemeinschaftliches Engagement kann der Kostenspirale im Gesundheitswesen wirkungsvoll entgegentreten“ so Clobes weiter. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.02.2013
Zur Verleihung des Wissenschaftspreises 2013 kamen am gestrigen Abend auf Einladung des EHI und der GS1 Germany rund 330 Spitzenkräfte der Handelsbranche nach Düsseldorf. Herausragende Persönlichkeiten wie Prof. Götz W. Werner, Gründer und Aufsichtsrat von dm drogerie-markt und EHI-Präsident, und Markus Tkotz, Geschäftsführer der Markant und Aufsichtsratsmitglied von GS1 Germany, sowie Michael Hoffmann, CEO von Lekkerland begrüßten die Teilnehmer zu der feierlichen Gala. Dissertation: Suchmaschinenmarketing – Werbewirkung mit jedem Klick In der Kategorie Dissertation wurde Dr. Nadia Nabout von der Goethe Universität Frankfurt geehrt. Sie hat für ihre innovative Dissertationsschrift ein topaktuelles Thema mit direktem praktischen Nutzen für den Handel gewählt. Denn Online-Marketing und insbesondere Suchmaschinenmarketing wirft zahlreiche Fragen auf: Was ist der optimale Preis in einer Keyword-Auktion? Nach welchen Maßstäben vergütet man die Agentur, die für das Suchmaschinenmarketing engagiert wurde? Und wie beeinflusst die Qualität der Anzeige die Profitabilität der Suchbegriffe? Auf diese und andere Fragen liefert die Dissertation Antworten und gibt Marketing-Experten des Handels klare Handlungsempfehlungen. So beschreibt Nabout im ersten Teil ihrer Dissertation ein System, welches Werbetreibende bei der Bestimmung optimaler Gebote unterstützt und den Gewinn nach Akquisitionskosten maximiert. Das System ist in einer Software für Kampagnenmanagement implementiert und hat sich in der Praxis bereits bewährt. Master: Premium-Handelsmarken – vom Kunden akzeptiert? Anne-Madeleine Kranzbühler von der der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnte die Jury von ihrer Masterarbeit zum Thema Premium-Handelsmarken überzeugen. Premium-Handelsmarken sind ein noch relativ junges Phänomen im Handel und können weder mit klassischen Handelsmarken noch mit herkömmlichen Markenartikeln verglichen werden. Die vorliegende Masterarbeit untersucht diese neue Kategorie von Marken und ihren Einfluss auf bestehende Markenartikel und klassische Handelsmarken. Die empirisch angelegte Arbeit eröffnet dem Handel wichtige und neue Einblicke in die Sichtweise des Kunden auf Premiumhandelsmarken und geht der Frage nach, welche Marketingstrategien die Kaufentscheidung positiv beeinflussen können. Bachelor: Pop-up-Stores – keine Eintagsfliegen Olga Luisa Kastner von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin prognostiziert in ihrer Bachelorarbeit dem Phänomen Pop-up-Store ein großes Potenzial für die Zukunft. Für eine hohe Relevanz von Pop-up-Stores spricht, dass sie konzeptionell unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden entgegenkommen. So sind sie quasi eine moderne und modifizierte Variante des altbekannten Wochenmarktes und entsprechen dem Wunsch des Kunden nach Regionalität und Saisonalität von Waren sowie nach einem sinnlichen Produkterlebnis. Auch die Tatsache, dass Pop-up Stores nicht nur vom klassischen Handel initiiert, sondern auch von Online-Händlern und anderen Anbietern umgesetzt werden, spricht für eine hohe Relevanz des noch jungen Phänomens. Kooperation: Promotions – in der Zusammenarbeit liegt die Kraft Der Preis der Kooperationen ging in diesem Jahr an die WHU – Otto Beisheim School of Management. Sie setzte sich mit dem Forschungsprojekt „Benchmarking eines kollaborativen Promotionmanagementansatzes in der Konsumgüterindustrie“ durch. In dem Projekt konnte die Wahrscheinlichkeit von großen Prognosefehlern im Promotionmanagement nachweislich reduziert werden. Dazu band die WHU Handel und Industrie ein und legte echte Marktdaten zugrunde. Die Jury überzeugte zum einen die hohe Praxisrelevanz und lobte zum anderen, dass das Forschungsvorhaben auf eine Themenstellung ziele, die Konsumgüterindustrie und Handel nur in Kooperation erfolgreich bearbeiten können. EHI und GS1 Germany stiften paritätisch 40.000 Euro Preisgeld, um den akademischen Nachwuchs und etablierte Lehrstühle zu ermutigen, praxisrelevante Themen für die Handelsbranche wissenschaftlich zu untersuchen und insbesondere Kooperationen zwischen Hochschulen, Handel und Industrie zu fördern. Zudem soll der Transfer der wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnisse von den Hochschulen in die Praxis ermöglicht werden. Alle ausgezeichneten Arbeiten können beim EHI bzw. bei GS1 Germany eingesehen werden. Fotos zum Download unter: ftp://ehi_presse:Tres.Fruhit2@ftp.ehi.org im Verzeichnis: WP_2013 Über das EHI Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 50 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst 630 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Gegründet wurde das Unternehmen 1951. Geschäftsführer ist Michael. Die GS1 Germany eine jeweils 50 %-Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes, koordiniert die Vergabe der europäischen Artikelnummern (EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel sowie die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden. Über GS1 Germany GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Herausgeber: EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org Tel: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45 GS1 Germany GmbH, Maarweg 133, 50933 Köln, www.gs1-germany.de Tel: +49 (0) 2 21/9 47 14-0, Fax: +49 (0) 2 21/9 47 14-9 90 Kontakt: Ute Holtmann, EHI, Leiterin Public Relations, Tel.: 02 21/5 79 93-42, holtmann@ehi.org Kristina Wegner, GS1 Germany, Leiterin Marketing+Kommunikation, Tel: 02 21/94 714 -535, kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.02.2013
Auf der Fruit Logistica 2013 hat die europäische Obst- und Gemüsebranche gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk der GS1 Organisationen begonnen, das GS1 System in der Branche umzusetzen. In erster Linie wurde vereinbart, künftig länderübergreifend auf die Globale Artikelnummer GTIN und die Globale Lokationsnummer GLN zu setzen. Unter dem Dach der europäischen GS1 Organisationen, unter anderem GS1 Germany, der Dachverbände IFPS, Freshfel Europe, Frug I Com sowie namhafter Unternehmen aus Handel und Industrie wurde dazu bereits im September 2012 eine Fachgruppe initiiert. Ziel der Gruppe „GS1 in Europe – Fruit & Vegetables GS1 Standards Deployment in Europe“ ist es, den Einsatz von GS1 Standards zu harmonisieren. „Nationale Insellösungen sollen künftig der Vergangenheit angehören“, so Klaus Förderer von GS1 Germany, Leiter der Initiative auf deutscher Seite. „Die Obst- und Gemüsebranche ist ebenso global geworden, wie die gesamte Kon-sumgüterbranche. Um da noch effizient handeln zu können, sind international standardisierte Prozesse mehr als notwendig geworden.“ In einem ersten Schritt soll ein europäisches Regelwerk geschaffen werden, das eine einheitliche Umsetzung der GS1 Standards sicherstellt. Die Anforde-rungen sollen über eine gemeinsame Plattform gesammelt und miteinander geteilt werden. Unter Mitwirkung der europäischen Verbände sowie von Unter-nehmen, zu denen Edeka, Metro und Rewe gehören, wird es in Kürze gemeinsame europäische Handlungsempfehlungen für die Obst- und Gemüsebranche geben. Unter anderem geht es um den Einsatz von Identifikationsnummern, elektronischem Datenaustausch, Etikettierung und Stammdatenaustausch. Die Handlungsempfehlungen werden sich dabei an den europäischen Anforderun-gen sowie der Gesetzeslage orientieren und auf den globalen GS1 Standards basieren. Die erste dieser Empfehlungen ist bereits fertig und fokussiert die Vergabe und Anwendung der Globalen Artikelnummer GTIN. Sie wurde diese Woche in englischer Sprache veröffentlicht und steht ab sofort als Fachpublikation auf der Website von GS1 Germany zur Verfügung. Englische Version der Meldung / English version of press release Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.02.2013
Für drei von vier Händlern ist das Thema Mobile von strategischer Bedeutung. Besonders häufig umgesetzt werden aktuell Mobile Apps und Mobile Websites. Mobile Shop-Lösungen haben dagegen an Relevanz verloren. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie vom EHI im Auftrag von GS1 Germany, deren Ergebnisse im Rahmen der M-Days vorgestellt wurden. Im November 2012 wurden dazu 250 Händler adressiert. Daneben beantworteten sieben Zahlungsnetzbetreiber und alle nationalen Mobilfunknetzbetreiber (MNOs- Mobile Network Operators) sowie zwei Mobile Wallet-Anbieter die Fragen. Mehr als jeder zweite der befragten Händler glaubt daran, durch Mobile sein Image aufbessern bzw. pflegen zu können. Jeder fünfte ist der Meinung, durch Mobile lasse sich der Abverkauf steigern. Zuversicht herrscht im Markt, was die mobilen Zahlungsmethoden angeht. Zwei Drittel der an der Befragung teilnehmenden Händler empfinden Mobile Payment als echten Trend mit langfristiger Wirkung. Nur 33 Prozent halten die Entwicklung für einen vorübergehenden Hype. Zahlungsnetzbetreiber und MNO und Mobile-Wallet-Anbieter erwarten, dass in erster Linie Bargeld verdrängt und Kartenzahlungen digitalisiert werden. Die zeitliche Entwicklung der sogenannten Near Field Communication (NFC) in Deutschland prognostizieren ebenfalls beide Anbietergruppen ähnlich. 2015 sind, der Befragung zufolge, bereits 50 Prozent der ausgelieferten Smartphones und Terminals NFC-fähig. Die Studie sagt für das Jahr 2015 ebenfalls voraus, dass jeder zweite Händler über NFC-fähige Terminals verfügen wird. 38 Prozent der Händler glauben, dass eine Pilotierung von Contactless Payment bereits innerhalb der nächsten 12 Monate stattfinden wird. Für eine erfolgreiche Marktdurchdringung von Mobile Payment sind technische Standards nach wie vor von essentieller Bedeutung. 62 Prozent der Befragten nannten dies als Voraussetzung für die Durchsetzung von Mobile Payment. Weitere Informationen zur Studie erhalten Interessenten bei GS1 Germany. Pressekontakt GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.02.2013
Diese und weitere Ergebnisse liefert die Neuauflage der Studie von GS1 Germany „The Shopper still rules“, durchgeführt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Studie basiert auf der Online-Befragung von über 4.000 Konsumenten aus dem GfK MEP-Panel. Betrachtet wurde das Online-Informations- und -Kaufverhalten für die Bereiche Gebrauchsgüter, Körperpflege-/Reinigungsprodukte sowie Lebensmittel. Laut Studie informieren sich Verbraucher – unabhängig vom Warenbereich – sowohl im Internet als auch via Smartphone in erster Linie über Preise, Rabatte und Sonderaktionen. Diese Erkenntnis brachte auch schon die Erstauflage der Studie in 2010. Neu ist, dass die heute befragten Konsumenten Kundenbewertungen im Bereich der Körperpflege- und Reinigungsprodukte sowie die Angabe von Inhaltsstoffen bei Lebensmittel als erforderlich ansehen. Vor gut zwei Jahren waren dies noch Nice-to-have-Informationen. Jetzt definiert der Verbraucher diese Produktinformationen als Need-to-haves, die im Internet und via Smartphone verfügbar sein müssen. Die Vertrauenswürdigkeit der Produktangaben spielt weiterhin eine übergeordnete Rolle. Wie in der Studie 2010 setzen 83 Prozent der Konsumenten auf Verbraucherzentralen und 71 Prozent auf Warentest-Organisationen, wie zum Beispiel Stiftung Warentest. Das Vertrauen in Informationen aus Handel und Industrie sinkt leicht auf knapp unter 30 beziehungsweise 34 Prozent. Grundsätzlich allerdings, würden 47 Prozent der Befragten ein Produkt bevorzugen, wenn mehr Informationen zur Verfügung stünden, wie Hersteller- oder Herkunft-, respektive Inhaltsangaben. Die unter dem Dach von GS1 entwickelte Trusted Data-Infrastruktur stellt eine neu etablierte vertrauenswürdige Datenquelle für Verbraucher dar, in der Markenhersteller und Händler ihre Produktangaben rechtssicher und verbraucherfreundlich hinterlegen können. Wie die Bereitstellung der Produktinformationen erfolgen sollte, erläutert die Best-Practice Empfehlung „Extended Packaging – Trusted Source of Data“. Das Dokument hat GS1 Germany gemeinsam mit namhaften Experten aus Industrie, Handel und Dienstleistern darunter Mondelez (Kraft Foods), Procter & Gamble, Checkitmobile (Barcoo), Metro und Rewe, sowie führenden Rechtsexperten in den vergangen zwei Jahren erarbeitet. Die Studie sowie die neue Trusted Source of Data wurden auf den M-Days am 5. Februar präsentiert. Zündstoff in die Diskussion brachte hierzu auch Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Er versteht sich als „Sprachrohr der Verbraucher“ und machte unter dem Titel „Lebensmittelkennzeichnung: Mehr Information statt Etikettenschwindel“ auf unklare Kennzeichnungen bis hin zur Täuschung von Verbrauchern aufmerksam. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.01.2013
Unsichtbar und effektiv wie die Heinzelmännchen: Dort wo Elektrowerkzeuge, Haushaltshelfer, Pflanzen und Wohnaccessoires das Herz der Baumarktkunden höher schlagen lassen, sorgt ein ausgeklügeltes Supply Chain Management für die Verfügbarkeit der einzelnen Sortimente. Um noch mehr Wertschöpfung zu realisieren, hat sich die Jumbo-Markt AG, mit 41 Filialen die zweitgrößte Baumarktkette der Schweiz, die Beratungskompetenz von GS1 Germany ins Haus geholt. In einem groß angelegten Supply Chain-Programm will Jumbo zum einen die Prozesskosten über die gesamte Warenbeschaffung und Warenwirtschaft hinweg reduzieren. Zum anderen soll maximale Warenverfügbarkeit mit minimaler Kapitalbindung vereint werden. Um das ambitionierte Projekt systematisch anzugehen, wurden vier Phasen definiert. Ziel der ersten Phase „Standortbestimmung“ ist es, die bestehenden Prozesse und die aktuelle Situation im Lieferanten-, Einkaufs- und Bestands-management vollständig zu erfassen. Auf Basis dieser Ist-Analyse hat Jumbo in der zweiten Phase eine gewichtete Bewertung der Prozesse erstellt und sich dabei an seinen strategischen Zielen orientiert. Anschließend erfolgte die detail-lierte Definition der Sollprozesse. „Dieser dritte Schritt ist sehr wichtig für einen erfolgreichen Ablauf: Unternehmen, die direkt aus der Ist-Analyse in die Umsetzung gehen, laufen Gefahr, sich im Aktionismus zu verlieren“, erläutert Tomislav Pavicic, Berater und Supply Chain Experte bei GS1 Germany. „Besser ist der Blick auf das Ganze, um dann dem kompletten Prozess eine Richtung zu geben. Zum Beispiel Erwartungshorizonte und daraus Soll-Prozesse zu definieren. Erst dann eröffnet sich die Möglichkeit, auch Prozessalternativen gegeneinander zu benchmarken“, ergänzt Denis Contessi, Leiter Organisation Logistik und Supply Chain bei Jumbo. Das Projekt befindet sich jetzt in der vierten Phase, der Umsetzung. Bei Jumbo sind gut ein Dutzend Mitarbeiter aus vier Abteilungen an dem Programm beteiligt. Das für das Projekt erforderliche Basiswissen wurde den beteiligten Mitarbeitern und Führungskräften durch GS1 Germany in einem maßgeschneiderten Schulungsprogramm vermittelt. Das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für Standards und Prozessoptimierung trägt Mitverantwortung in der Programm- und Projektleitung. Über dieses Projekt und das Lösungsportfolio von GS1 Germany können sich die Besucher der Logimat 2013 vom 19. bis 21. Februar in Halle 4, Stand 406, der Messe Stuttgart, informieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.12.2012
Der neue Standard für den elektronischen Rechnungsaustausch ZUGFeRD soll künftig bundesweit die bestehenden EDI-Standards ergänzen und papierbasierte Prozesse ablösen. Das Konzept sieht vor, Rechnungen im PDF-Format zu versenden. Die Daten werden zusätzlich standardisiert im XML-Format im Dokument integriert und automatisch mit übertragen. Dadurch lassen sich Rechnungen einfacher elektronisch weiterverarbeiten und archivieren. Möglich macht diese Vorgehensweise unter anderem das neue Umsatzsteuergesetz. Es erleichtert vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Versand und den Empfang von Rechnungen auf elektronischem Weg. Ziel ist es, dass künftig jede Finanz- und Buchhaltungssoftware automatisch Rechnungen nach dem neuen Verfahren erzeugen kann. ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland, basiert auf globalen und europäischen Empfehlungen und ist kompatibel mit dem GS1 System. Mitte November stellte Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, den neuen Standard für den elektronischen Rechnungsaustausch vor. ZUGFeRD wurde im Rahmen des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) unter anderem von GS1 Germany, der Automobilindustrie, dem Bankensektor, der Software-Industrie, DATEV, aber auch vom öffentlichen Sektor erarbeitet. „Der ZUGFeRD-Standard versetzt endlich auch kleinere Unternehmen in die Lage, von Papierrechnungen auf standardisierten, elektronischen Rechnungs-versand umzustellen. Nach aktuellen Schätzungen der Billentis Marktstudie 2012 werden jährlich in Europa etwa 16 Milliarden Rechnungen allein an Geschäftspartner und in den öffentlichen Sektor versendet. Lediglich 18 Prozent davon elektronisch. Wir sprechen hier also von enormen Kosteneinsparungen und einem wesentlichen Beitrag zu nachhaltigen Geschäftsprozessen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Unternehmen ist seit 35 Jahren Schnittstelle zwischen Handel und Industrie bei der Entwicklung und Umsetzung von EDI-Standards und hat diese Erfahrung im FeRD eingebracht. Pretzel weiter: „Künftig hat jeder Rechnungsempfänger vom Handwerker bis zum Konzern die Option, Daten elektronisch weiterzuverarbeiten.“ „ZUGFeRD ist ein echter End-to-End-Prozess, der sich einfach und für kleines Geld realisieren lässt“, so Werner Brinkkötter, Vice-Head of Bookkeeping bei der August Storck KG. „Wir haben uns eine zügige Integration vorgenommen. In einem ersten Schritt haben wir den Rechnungseingang per E-Mail bereits umgesetzt.“ Brinkkötter sieht genau wie Pretzel in ZUGFeRD einen Türöffner zum elektronischen Rechnungsaustausch für kleine und mittlere Unternehmen. So könnten fehlerbehaftete Medienbrüche vermieden werden. „Neben großen wirtschaftlichen Vorteilen bietet die neue Option auch ein Mehr an Sicherheit. Schwarzen Schafen wird es schwerer fallen, Empfängern gefälschte Rechnungen unterzuschieben“, so der EDI-Experte weiter. „Es geht hier schließlich um Geld.“ FeRD ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland. Das Forum wurde unter dem Dach der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) gegründet. GS1 Germany ist nicht nur national im FeRD vertreten. Die Plenumssitzung des FeRD benannte am 14. November einen Experten von GS1 Germany zu einem von vier Vertretern auf europäischer Ebene. Als Experte für E-Business-Standards wird er die deutschen Ergebnisse im Multistakeholder-Forum zu elektronischen Rechnungen der EU-Kommission einbringen. Weitere Information: www.ferd-net.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de